SHO Abwicklungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karl-Heinz Stürtz seit 21.10.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.73% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Willi Stürtz Maschinenbaugesellschaft mit beschränkter HaftungNeustadt/WiedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010LageberichtA. Geschäftsverlauf und LageNach den Krisenjahren 2008 und 2009 hat sich die Auftragslage und das Geschäftsergebnis unserer Gesellschaft in 2010 deutlich verbessert. Aber wegen des extremen Preiswettbewerbs hat die wirtschaftliche Erholung wider Erwarten nicht ausgereicht, unsere Gesellschaft in die Gewinnzone zurückzubringen. So haben wir das Geschäftsjahr 2010 mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 572 abgeschlossen. Im Beschaffungsbereich sind die Preise bei den wesentlichen Materialien lediglich leicht gestiegen. Die Versorgungssicherheit war und ist gewährleistet. Allerdings zeichnen sich branchenweit in Teilbereichen Engpässe ab. Zur Verbesserung unserer Absatzchancen haben wir diverse neue Produkte auf den Markt gebracht. Ertragslage Es ist uns gelungen, die Umsatzerlöse von 18,4 Mio. € im Vorjahr auf 29,1 Mio. €, das entsprich + 58 %, zu steigern. Wir haben damit die zu Beginn des Geschäftsjahres vorgegebene Zielgröße von 23,4 Mio. € deutlich übertroffen. Getragen wurde dieser Aufschwung vor allem durch die starke Inlandsnachfrage. Korrigiert um eine Bestandsminderung bei den unfertigen Erzeugnissen von 1,7 Mio. € stieg die Gesamtleistung von 19,5 Mio. € um 43,0 % auf 27,8 Mio. €. Nahezu parallel zu den Umsatzerlösen entwickelte sich der Materialaufwand. Aber aufgrund eines massiven Drucks auf die Verkaufspreise und damit verbundenen Einbußen bei den Margen fiel der Rohgewinn deutlich um 4,1 % bezogen auf die Gesamtleistung. Die Personalkosten stiegen aufgrund der Wiederaufstockung der Belegschaft, der laufenden Tariferhöhung und insbesondere aufgrund notwendig werdender Überstundenvergütungen um 24,3 % an. Ähnlich verlief die Entwicklung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die um 24,9 % anstiegen. Wesentliche Aufwandsteigerungen betrafen vor allem Aufwendungen für eine Organisationsberatung, Messekosten sowie Kosten des Warenabsatzes. Aufgrund der aufgezeigten Entwicklungen fiel das Jahresergebnis mit - T€ 572 entgegen unseren Planungen negativ aus. Vermögens- und Finanzlage Das Eigenkapital hat sich aufgrund des aufgezeigten Ergebnisses weiter verringert. Das bilanzielle Eigenkapital ging von T€ 5.883 auf T€ 5.311 zurück. Dies entspricht aber immer noch 44,3 % (Vorjahr 46,3 %) der ebenfalls rückläufigen Bilanzsumme von T€ 11.989. Die Analyse der Finanzlage zeigt ebenfalls einen weiteren Rückgang des Working Capital, d.h. des Überhangs kurzfristiger Aktiva gegenüber dem kurzfristigen Fremdkapital, um T€ 308 auf T€ 3.706 zum Bilanzstichtag. Der Cash Flow setzt demgegenüber mit + T€ 729 den positiven Trend des Vorjahres fort. B. Voraussichtliche Entwicklung, wesentliche Risiken und ChancenVoraussichtliche Entwicklung unserer Gesellschaft Aufgrund der deutlichen Belebung der Auftragslage und einer Normalisierung bei den Verkaufspreise sehen wir optimistisch in die Zukunft. Wir haben unsere Planungen auf der Basis des abgelaufenen Geschäftsjahres 2010 vorsichtig angepasst und uns für das Jahr 2011 ein Umsatzvolumen von rund 30,6 Mio. € sowie ein deutlich positiveres Jahresergebnis als Ziel vorgegeben. Die Umsatzerlöse und Auftragseingänge des laufenden Geschäftsjahres liegen im Plan. Für das Jahr 2012 sehen wir eine Fortentwicklung des positiven Trends. Auf Grundlage einer detaillierten Cash-Flow-Prognose und der eingeräumten Kreditlinien ist die Liquidität unserer Gesellschaft für das Jahr 2011 absehbar gesichert. Wesentliche Risiken haben sich reduziert Die Entwicklung der US-Tochtergesellschaft stellte seit ihrer Gründung ein spezielles Risiko für unsere Gruppe dar, welches sich vor allem aus der Höhe unseres Gesamtengagements von zurzeit 3,3 Mio. € und den volatilen Kursentwicklungen des US-$ ergeben hat. Nach Abschluss diverser Restrukturierungsmaßnahmen hat sich die Lage der Tochtergesellschaft nachhaltig stabilisiert. Trotz Wirtschaftskrise hat die Gesellschaft in den Geschäftsjahren 2008 bis 2010 kontinuierlich steigende Jahresüberschüsse erzielt. Darüber hinaus wurden die Verbindlichkeiten gegenüber unserer Gesellschaft sowie die buchmäßige Überschuldung in diesem Zeitraum sukzessive abgebaut. Wir gehen davon aus, dass die US-Gesellschaft die vorsichtig geplanten Geschäftsziele für das Jahre 2011 erreicht und wieder mit einem positiven Ergebnis abschließt. Insofern hat sich die Risikolage dort entspannt. Chancen Bezüglich unserer Produkte liegen unsere Chancen insbesondere in dem Marktsegment für komplexe Kompletteinrichtungen. Unter regionalen Gesichtspunkten sehen wir die besten Geschäftschancen zurzeit im Inland, Frankreich und USA/Canada. Auch in einigen osteuropäischen Regionen zeichnen sich Geschäftsbelebungen ab. C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem StichtagZurzeit sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag hervorzuheben. D. Forschung und EntwicklungÜber die oben genannten Produkteinführungen hinaus wird das bestehende Produktprogramm einer ständigen Überarbeitung unterzogen, um die erfolgreiche Produktstruktur bis zu komplexen Kompletteinrichtungen weiter auszubauen und zu optimieren. Wir halten weiter fest an dem Ziel der technologischen Marktführerschaft. Mit unserem Marketingauftritt wollen wir die Marktposition von Stürtz weiterhin international dokumentieren - "Die ganzheitliche Produktionslösung - Ihre Zukunft - Alles aus einer Hand".
Neustadt / Wied - Rott, 31. März 2011 Karl-Heinz Stürtz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Passiva
Entwicklung des Anlagevermögens
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Bilanzierung und BewertungDie Bilanzierung und Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften, der Regelungen des GmbHG und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die Bewertungsmethoden sind aufgrund der ab dem 1.1.2010 erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bezüglich der Bewertung von Rückstellungen angepasst worden, im Übrigen aber unverändert gegenüber den Vorjahren geblieben. Bezüglich der Bilanzierung haben sich lediglich Änderungen aufgrund des Verrechnungsgebots gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HBG n.F. verbunden mit dem erstmaligen Ausweises des Postens "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ergeben. Die Vorjahreszahlen wurden bei der erstmaligen Anwendung des BilMoG nicht angepasst (Wahlrecht gem. Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB) Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Going-Concern-Prämisse (§ 252 Abs.1 Nr. 2 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, die überwiegend zwischen 3 und 10 Jahren liegen, linear vorgenommen. Neben dem aktivierten Anlagevermögen verfügt die Gesellschaft über geleaste Gegenstände. Die Verpflichtungen aus diesen Miet- bzw. Leasingverträgen sind weiter unten angegeben. Die in den Finanzanlagen enthaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung der Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten abzüglich nachfolgender Abwertungen angesetzt. Eine unverzinsliche Ausleihung an die Stürtz Machinery Inc. von nominal T€ 1.442 ist um eine währungskursbedingte Abwertung von T€ 131 (Vorjahr T€ 245) und unter Ansatz eines Zinssatzes von 4,61 % um eine Abzinsung von T€ 161 (Vorjahr T€ 226) auf den Barwert von letztlich T€ 1.150 vermindert worden. Ein Gründungdarlehen von T$ 250 wird mit dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten (zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungskostenminderungen) auf der Basis der jeweils letzten aktuellen Einkaufspreise oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Lagerteile ohne Bewegung wurden zeitgestaffelte Abschläge von T€ 145 (Vorjahr T€ 171) vorgenommen. Die Abwertungen staffeln sich wie folgt:
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den handelsrechtlichen Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB n.F. angesetzt, das heißt mit den Fertigungs- und Materialkosten zuzüglich angemessener Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie den auf die Fertigung entfallenden Abschreibungen. Sofern erforderlich erfolgte der Ansatz niedrigerer beizulegender Werte. Der Wert der in der Produktion befindlichen unfertigen Anlagen (einschl. Fertigungsvorläufe) ergibt sich aus der mitlaufenden Auftragskalkulation, in der im Rahmen einer systemgestützten permanenten Werkstattinventur alle auf einen Auftrag verbuchten Herstellungskosten zeitnah und detailliert erfasst werden. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung wurden Abwertungen von T€ 106 (Vorjahr T€ 109) auf diverse Aufträge vorgenommen. Der Wert der auf Lager befindlichen Teile der Vorfertigung, die im Rahmen eines permanenten Inventurverfahrens verwaltet werden, ergibt sich aus detaillierten Unterlagen der Nachkalkulation. Auf Teile der Vorfertigung ohne Bewegung wurden zeitgestaffelte Abschläge von T€ 134 (Vorjahr T€ 158) nach der oben beschriebenen Abwertungsstaffel vorgenommen. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird bei den fertigen Erzeugnissen insofern Rechnung getragen, als bei Anlagen mit einem Baujahr vor dem aktuellen Berichtsjahr in der Regel ein pauschaler Abschlag von 20 % pro Altersjahr angesetzt wird. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zu den Erfüllungsbeträgen, die den Rückzahlungsbeträgen entsprechen, angesetzt und von dem Posten "Vorräte" offen abgesetzt (§ 268 Abs. 5 Satz 2 HGB). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind ausgehend vom Nennwert unter Beachtung von Ausfallrisiken bewertet worden. Zum 31.12.2010 wurden Einzelabwertungen von T€ 111 (Vorjahr T€ 103) und eine Pauschalabwertung von T€ 60 (Vorjahr T€ 26) vorgenommen. Die Pauschalabwertung beträgt 1,5 % des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes. Darüber hinaus wurden kursbedingte Abwertungen auf Warenforderungen gegen die Stürtz Machinery Inc. von T€ 169 (Vorjahr T€ 283) vorgenommen. Der Stürtz Machinery Inc. wurde bis auf weiteres ein Fixkurs von 1,20 US-$/€ auf die grundsätzlich in EURO valutierenden Forderungen zugesagt. Auf Teile der Forderungen gegen Stürtz Rumänien wurden Abzinsungen von T€ 69 (Vorjahr T€ 20) vorgenommen. Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zu Nennwerten. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung von T€ 34 ergibt sich aus der Verrechnung des Aktivwertes aus der Rückdeckungsversicherung von T€ 151 mit dem Erfüllungsbetrag aus Pensionsverpflichtungen von T€ 117. Der Aktivwert ist mit dem von der R+V Lebensversicherung AG, Wiesbaden, berechneten Zeitwert gem. § 242 Abs. 2 S. 3 HGB n.F. angesetzt. Die Pensionsrückstellung wurde unter den folgenden Bewertungsprämissen berechnet (§ 285 Nr. 24 HGB n.F.):
Die Pensionszusage besteht gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Nachfolgend weitere Einzelheiten zu den wesentlichen sonstigen Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen enthalten Altersteilzeitverpflichtungen von T€ 96, die mit dem entsprechenden Deckungsvermögen von T€ 60 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HBG n.F. verrechnet wurden. Das Deckungsvermögen besteht aus Wertguthaben bei der Commerzbank AG, Frankfurt/Main, die zum Zeitwert, der dem Nennwert entspricht, angesetzt sind. Sie sind zum Zwecke der Insolvenzsicherung zugunsten der Abreitnehmer verpfändet. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten ein Investitionsdarlehen (ISB-Globaldarlehen) der Commerzbank über T€ 1.440 mit marktüblicher Verzinsung, welches in vierteljährlichen Raten bis zum 30.12.2014 zu tilgen ist. An Finanzinstrumenten setzt unsere Gesellschaft grundsätzlich nur Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Wechselkursrisiken gegenüber dem US-$ ein. Dabei werden die einzelnen Grundgeschäfte jeweils durch fristen- und betragsmäßig kongruente Devisentermingeschäfte abgesichert (micro-hedging). Gliederung und AusweisBei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und des GmbHG über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beachtet worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt (§ 275 Abs. 2 HGB). Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der BilanzDie Aufgliederung des Anlagevermögens und der Abschreibungen des Geschäftsjahres gehen aus dem Anlagespiegel (Anlage I, Blatt 3) hervor. Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (einschließlich Avalkredite) sind zum Bilanzstichtag durch Grundschulden von 2,8 Mio. € sowie gesamtschuldnerische Mithaftung der Karl-Heinz Stürtz GmbH & Co. KG besichert. Hinzu kommen Sicherheiten aus Globalzession und der Sicherungsübereignung des Lagers, jeweils mit wechselnden Beständen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch handelsübliche Eigentumsvorbehalte besichert.
Risikoeinschätzung: Die aufgeführten Haftungsverhältnisse sind nach unserer Einschätzung nicht zu passivieren, da nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist. Die den Anzahlungsavalen zugrundliegenden Aufträge werden bzw. sind bereits planmäßig abgewickelt. Die verbundenen Unternehmen sind solvent und sind in der Lage, ihre Darlehens- und Mietverpflichtungen zu erfüllen. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie außerordentliche Aufwendungen (§ 277 Abs 4. S. 2 HGB) von T€ 18 enthalten ausschließlich Aufwendungen aus Bewertungsanpassungen diverser Personalkostenrückstellungen aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG zum 1.1.2010. Zinsenaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung von € 5.300,00 wurden mit Zinserträgen aus dem Deckungsvermögen (Rückdeckungsversicherung) von € 5.291,94 gem. § 246 Abs 2 S. 2 HGB verrechnet. Sonstige AngabenDer Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) beläuft sich auf T€ 3.769 (Vorjahr T€ 3.976) und umfasst Miet- Leasing- und Wartungsverträge von T€ 1.753 (Vj T€ 2.490) und ein Obligo aus offenen Bestellungen zum Bilanzstichtag von T€ 1.497 (Vorjahr T€ 1.486). Darin enthalten sind Mietverpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin Karl-Heinz Stürtz GmbH & Co. KG von T€ 716. Zum 31.12.2010 waren keine berichtspflichtigen Devisentermingeschäfte, Zins-Swap-Geschäfte oder ähnliche Kontrakte offen. Geschäftsführer ist Herr Karl-Heinz Stürtz, Kaufmann, Neustadt/Wied-Rott. Er ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Alleinige Gesellschafterin ist die Karl-Heinz Stürtz GmbH & Co.KG, Neustadt/Wied, in deren freiwillig erstellten Konzernabschluss der vorliegende Jahresabschluss der Willi Stürtz Maschinenbau GmbH einbezogen wird. Die durchschnittliche Zahl der während des abgelaufenen Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug 190 (Vorjahr: 186); davon entfielen auf Angestellte 95 (Vorjahr 95) und auf Arbeiter 95 (Vorjahr 91). Die durchschnittliche Zahl der Auszubildenden betrug 34 (Vorjahr: 36). ErgebnisverwendungGemäß Vorschlag der Geschäftsführung soll der ausgewiesene Jahresfehlbetrag von € 572.227,03 auf neue Rechnung vorgetragen und mit dem ausgewiesenen Gewinnvortag verrechnet werden.
Neustadt/Wied, 31. März 2011 Karl-Heinz Stürtz, Geschäftsführer "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Willi Stürtz Maschinenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des Gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben die Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Köln, 10. Juni 2011 Keuenhof,
Hecken und Salz GmbH
Ingo Keuenhof, Wirtschaftsprüfer Reiner Hecken, Wirtschaftsprüfer Gewinnverwendungsbeschluss zum Jahresabschluss 31. Dezember 2010der Willi Stürtz Maschinenbau GmbHDer ausgewiesene Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2010 von € 572.227,03 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Neustadt/Wied, 24. Juni.2011 Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 24. Juni.2011 festgestellt. Hinweis der Geschäftsführung nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB (Inanspruchnahme von Erleichterungen bei der Offenlegung)Der erteilte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2010. In dem vorangestellten Jahresabschluss wurden die Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. §§ 327 Nr. 2 und 288 Satz 2 HGB wahrgenommen. Ferner wurde die Erleichterung nach § 276 HGB (verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung) in Anspruch genommen.
Neustadt / Wied, 29. Dezember 2011 Karl-Heinz Stürtz, Geschäftsführer |
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