WS Abwicklungs-GmbHLiquidiert

53577 Neustadt (Wied), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 10416
Vorher
Maschinenbaugesellschaft mit beschränkter HaftungWilli Stürtz Maschinenbaugesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
14.4.1972
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen und Maschinenteilen des Baugewerbes und der Industrie, insbesondere von kunststoffbe- und verarbeitenden Maschinen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Karl-Heinz Stürtz
seit 21.10.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert85.73% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

GmbH & Co. KG
Germany
51.200 €
99.40%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Willi Stürtz Maschinenbaugesellschaft mit beschränkter Haftung

Neustadt/Wied

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht

A. Geschäftsverlauf und Lage

Nach den Krisenjahren 2008 und 2009 hat sich die Auftragslage und das Geschäftsergebnis unserer Gesellschaft in 2010 deutlich verbessert. Aber wegen des extremen Preiswettbewerbs hat die wirtschaftliche Erholung wider Erwarten nicht ausgereicht, unsere Gesellschaft in die Gewinnzone zurückzubringen. So haben wir das Geschäftsjahr 2010 mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 572 abgeschlossen.

Im Beschaffungsbereich sind die Preise bei den wesentlichen Materialien lediglich leicht gestiegen. Die Versorgungssicherheit war und ist gewährleistet. Allerdings zeichnen sich branchenweit in Teilbereichen Engpässe ab.

Zur Verbesserung unserer Absatzchancen haben wir diverse neue Produkte auf den Markt gebracht.

Ertragslage

Es ist uns gelungen, die Umsatzerlöse von 18,4 Mio. € im Vorjahr auf 29,1 Mio. €, das entsprich + 58 %, zu steigern. Wir haben damit die zu Beginn des Geschäftsjahres vorgegebene Zielgröße von 23,4 Mio. € deutlich übertroffen. Getragen wurde dieser Aufschwung vor allem durch die starke Inlandsnachfrage.

Korrigiert um eine Bestandsminderung bei den unfertigen Erzeugnissen von 1,7 Mio. € stieg die Gesamtleistung von 19,5 Mio. € um 43,0 % auf 27,8 Mio. €.

Nahezu parallel zu den Umsatzerlösen entwickelte sich der Materialaufwand. Aber aufgrund eines massiven Drucks auf die Verkaufspreise und damit verbundenen Einbußen bei den Margen fiel der Rohgewinn deutlich um 4,1 % bezogen auf die Gesamtleistung.

Die Personalkosten stiegen aufgrund der Wiederaufstockung der Belegschaft, der laufenden Tariferhöhung und insbesondere aufgrund notwendig werdender Überstundenvergütungen um 24,3 % an.

Ähnlich verlief die Entwicklung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die um 24,9 % anstiegen. Wesentliche Aufwandsteigerungen betrafen vor allem Aufwendungen für eine Organisationsberatung, Messekosten sowie Kosten des Warenabsatzes.

Aufgrund der aufgezeigten Entwicklungen fiel das Jahresergebnis mit - T€ 572 entgegen unseren Planungen negativ aus.

Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital hat sich aufgrund des aufgezeigten Ergebnisses weiter verringert. Das bilanzielle Eigenkapital ging von T€ 5.883 auf T€ 5.311 zurück. Dies entspricht aber immer noch 44,3 % (Vorjahr 46,3 %) der ebenfalls rückläufigen Bilanzsumme von T€ 11.989.

Die Analyse der Finanzlage zeigt ebenfalls einen weiteren Rückgang des Working Capital, d.h. des Überhangs kurzfristiger Aktiva gegenüber dem kurzfristigen Fremdkapital, um T€ 308 auf T€ 3.706 zum Bilanzstichtag. Der Cash Flow setzt demgegenüber mit + T€ 729 den positiven Trend des Vorjahres fort.

B. Voraussichtliche Entwicklung, wesentliche Risiken und Chancen

Voraussichtliche Entwicklung unserer Gesellschaft

Aufgrund der deutlichen Belebung der Auftragslage und einer Normalisierung bei den Verkaufspreise sehen wir optimistisch in die Zukunft. Wir haben unsere Planungen auf der Basis des abgelaufenen Geschäftsjahres 2010 vorsichtig angepasst und uns für das Jahr 2011 ein Umsatzvolumen von rund 30,6 Mio. € sowie ein deutlich positiveres Jahresergebnis als Ziel vorgegeben. Die Umsatzerlöse und Auftragseingänge des laufenden Geschäftsjahres liegen im Plan.

Für das Jahr 2012 sehen wir eine Fortentwicklung des positiven Trends.

Auf Grundlage einer detaillierten Cash-Flow-Prognose und der eingeräumten Kreditlinien ist die Liquidität unserer Gesellschaft für das Jahr 2011 absehbar gesichert.

Wesentliche Risiken haben sich reduziert

Die Entwicklung der US-Tochtergesellschaft stellte seit ihrer Gründung ein spezielles Risiko für unsere Gruppe dar, welches sich vor allem aus der Höhe unseres Gesamtengagements von zurzeit 3,3 Mio. € und den volatilen Kursentwicklungen des US-$ ergeben hat.

Nach Abschluss diverser Restrukturierungsmaßnahmen hat sich die Lage der Tochtergesellschaft nachhaltig stabilisiert. Trotz Wirtschaftskrise hat die Gesellschaft in den Geschäftsjahren 2008 bis 2010 kontinuierlich steigende Jahresüberschüsse erzielt. Darüber hinaus wurden die Verbindlichkeiten gegenüber unserer Gesellschaft sowie die buchmäßige Überschuldung in diesem Zeitraum sukzessive abgebaut. Wir gehen davon aus, dass die US-Gesellschaft die vorsichtig geplanten Geschäftsziele für das Jahre 2011 erreicht und wieder mit einem positiven Ergebnis abschließt. Insofern hat sich die Risikolage dort entspannt.

Chancen

Bezüglich unserer Produkte liegen unsere Chancen insbesondere in dem Marktsegment für komplexe Kompletteinrichtungen.

Unter regionalen Gesichtspunkten sehen wir die besten Geschäftschancen zurzeit im Inland, Frankreich und USA/Canada. Auch in einigen osteuropäischen Regionen zeichnen sich Geschäftsbelebungen ab.

C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Zurzeit sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag hervorzuheben.

D. Forschung und Entwicklung

Über die oben genannten Produkteinführungen hinaus wird das bestehende Produktprogramm einer ständigen Überarbeitung unterzogen, um die erfolgreiche Produktstruktur bis zu komplexen Kompletteinrichtungen weiter auszubauen und zu optimieren.

Wir halten weiter fest an dem Ziel der technologischen Marktführerschaft. Mit unserem Marketingauftritt wollen wir die Marktposition von Stürtz weiterhin international dokumentieren - "Die ganzheitliche Produktionslösung - Ihre Zukunft - Alles aus einer Hand".

 

Neustadt / Wied - Rott, 31. März 2011

Karl-Heinz Stürtz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
31.12.2009
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 211.995,00 314.089,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 49.492,80 64.278,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 147.922,25 215.635,25
197.415,05 279.914,05
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 502.245,70 512.310,20
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.337.450,10 1.429.661,95
1.839.695,80 1.941.972,15
Summe Anlagevermögen 2.249.105,85 2.535.975,20
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.718.036,57 1.772.462,33
2. Unfertige Erzeugnisse 3.028.144,89 4.080.415,40
3. Fertige Erzeugnisse 46.655,00 722.746,00
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 3.784.878,22 - 2.337.791,01
1.007.958,24 4.237.832,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.870.940,04 2.312.006,40
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.844.240,03 1.886.429,77
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 99.145,77 (€ 189.674,30)
3. Forderungen gegen Gesellschafter 873.146,37 913.299,53
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 673.146,37 (€ 800.000,00)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 36.903,84 327.212,60
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (€ 241.109,87)
7.625.230,28 5.438.948,30
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.005.201,51 275.542,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.200,00 225.448,70
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverechnung 34.028,41 0,00
11.988.724,29 12.713.747,32

Passiva

31.12.2010
31.12.2009
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 358.200,00 358.200,00
II. Kapitalrücklage 1.482.675,64 1.482.675,64
III. Gewinnrücklagen (satzungsmäßige Rücklage) 358.200,00 358.200,00
IV. Gewinnvortrag 3.683.818,78 5.234.458,15
V. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) - 572.227,03 - 1.550.639,37
5.310.667,39 5.882.894,42
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 106.500,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.230.833,85 954.475,00
1.230.833,85 1.060.975,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.440.000,00 2.502.486,76
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 360.000,00 (€ 1.062.486,76)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.158.357,39 1.800.716,99
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.158.357,39 (€ 1.800.716,99)
3. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener und der Ausstellung eigener Wechsel 136.172,78 82.284,13
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 136.172,78 (€ 82.284,13)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 161.593,54 170.932,57
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 161.593,54 (€ 170.932,57)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.551.099,34 1.213.457,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.215.094,95 (€ 862.067,85)
- davon aus Steuern € 724.329,91 (€ 383.524,42)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 25.145,50 (€ 39.698,87)
5.447.223,05 5.769.877,90
11.988.724,29 12.713.747,32
Haftungsverhältnisse: 2.232.035,82 1.405.081,43
davon zugunsten verbundener Unternehmen 1.447.992,82 1.380.081,43

Entwicklung des Anlagevermögens

Bezeichnung Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2010
Zugänge/ Wertaufholg.
Abgänge
Stand am 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte, EDV-Software
Digitale Produktanimationen 1.025.828,22 13.477,77 0,00 1.039.305,99
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.864.521,84 0,00 0,00 1.864.521,84
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.468.347,61 6.297,98 0,00 1.474.645,59
Summe Sachanlagen 3.332.869,45 6.297,98 0,00 3.339.167,43
Zwischensumme I + II 4.358.697,67 19.775,75 0,00 4.378.473,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 512.310,20 0,00 - 10.064,50 502.245,70
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.901.300,00 0,00 - 288.333,35 1.612.966,65
Summe Finanzanlagen 2.413.610,20 0,00 - 298.397,85 2.115.212,35
Summe Anlagevermögen gesamt 6.772.307,87 19.775,75 - 298.397,85 6.493.685,77
Bezeichnung Abschreibungen
Stand am 01.01.2010
Jahresabschreibung
Wertaufholungen
Stand am 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte, EDV-Software
Digitale Produktanimationen 711.739,22 115.571,77 0,00 827.310,99
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.800.243,04 14.786,00 0,00 1.815.029,04
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.252.712,36 74.010,98 0,00 1.326.723,34
Summe Sachanlagen 3.052.955,40 88.796,98 0,00 3.141.752,38
Zwischensumme I + II 3.764.694,62 204.368,75 0,00 3.969.063,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 471.638,05 0,00 - 196.121,50 275.516,55
Summe Finanzanlagen 471.638,05 0,00 - 196.121,50 275.516,55
Summe Anlagevermögen gesamt 4.236.332,67 204.368,75 - 196.121,50 4.244.579,92
Bezeichnung Buchwerte
Stand am 01.01.2010
Stand am 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte, EDV-Software
Digitale Produktanimationen 314.089,00 211.995,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 64.278,80 49.492,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.635,25 147.922,25
Summe Sachanlagen 279.914,05 197.415,05
Zwischensumme I + II 594.003,05 409.410,05
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 512.310,20 502.245,70
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.429.661,95 1.337.450,10
Summe Finanzanlagen 1.941.972,15 1.839.695,80
Summe Anlagevermögen gesamt 2.535.975,20 2.249.105,85

Gewinn- und Verlustrechnung

2010
2009
1. Umsatzerlöse 29.101.463,48 18.421.140,28
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - 1.728.361,51 510.540,40
3. Sonstige betriebliche Erträge 440.134,10 530.787,44
- davon aus Währungsumrechnung € 48.227,37
Gesamtleistung 27.813.236,07 19.462.468,12
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.998.914,21 7.859.022,25
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.070.676,45 483.454,44
13.069.590,66 8.342.476,69
Rohergebnis 14.743.645,41 11.119.991,43
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.059.806,90 7.148.374,48
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.663.149,56 1.479.317,14
- davon für Altersversorgung € 17.816,50 (€ 20.822,40)
10.722.956,46 8.627.691,62
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 204.368,75 248.444,33
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.157.644,59 3.329.887,26
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.691,28 57.588,05
- davon aus verbundenen Unternehmen € 21.216,01 (€ 42.288,24)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 209.283,18 365.915,69
- davon an verbundene Unternehmen € 1.660,97 (€ 10.932,57)
- davon aus Aufzinsung € 11.830,00
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 528.916,29 - 1.394.359,42
10. Außerordentliche Aufwendungen aus Art. 67 Abs.7 EGHGB 18.039,25 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 131.795,46
12. Sonstige Steuern 25.271,49 24.484,49
13. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) - 572.227,03 - 1.550.639,37

Anhang

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften, der Regelungen des GmbHG und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.

Die Bewertungsmethoden sind aufgrund der ab dem 1.1.2010 erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bezüglich der Bewertung von Rückstellungen angepasst worden, im Übrigen aber unverändert gegenüber den Vorjahren geblieben. Bezüglich der Bilanzierung haben sich lediglich Änderungen aufgrund des Verrechnungsgebots gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HBG n.F. verbunden mit dem erstmaligen Ausweises des Postens "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ergeben. Die Vorjahreszahlen wurden bei der erstmaligen Anwendung des BilMoG nicht angepasst (Wahlrecht gem. Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB)

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Going-Concern-Prämisse (§ 252 Abs.1 Nr. 2 HGB).

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, die überwiegend zwischen 3 und 10 Jahren liegen, linear vorgenommen.

Neben dem aktivierten Anlagevermögen verfügt die Gesellschaft über geleaste Gegenstände. Die Verpflichtungen aus diesen Miet- bzw. Leasingverträgen sind weiter unten angegeben.

Die in den Finanzanlagen enthaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung der Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten abzüglich nachfolgender Abwertungen angesetzt. Eine unverzinsliche Ausleihung an die Stürtz Machinery Inc. von nominal T€ 1.442 ist um eine währungskursbedingte Abwertung von T€ 131 (Vorjahr T€ 245) und unter Ansatz eines Zinssatzes von 4,61 % um eine Abzinsung von T€ 161 (Vorjahr T€ 226) auf den Barwert von letztlich T€ 1.150 vermindert worden. Ein Gründungdarlehen von T$ 250 wird mit dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten (zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungskostenminderungen) auf der Basis der jeweils letzten aktuellen Einkaufspreise oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Auf Lagerteile ohne Bewegung wurden zeitgestaffelte Abschläge von T€ 145 (Vorjahr T€ 171) vorgenommen. Die Abwertungen staffeln sich wie folgt:

- letzte Bewegung mehr als 1 Jahr vor dem Bilanzstichtag: 10 %
- letzte Bewegung mehr als 2 Jahre vor dem Bilanzstichtag: 20 %
- letzte Bewegung mehr als 3 Jahre vor dem Bilanzstichtag: 30 %
- letzte Bewegung mehr als 4 Jahre vor dem Bilanzstichtag: 100 %

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den handelsrechtlichen Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB n.F. angesetzt, das heißt mit den Fertigungs- und Materialkosten zuzüglich angemessener Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie den auf die Fertigung entfallenden Abschreibungen. Sofern erforderlich erfolgte der Ansatz niedrigerer beizulegender Werte.

Der Wert der in der Produktion befindlichen unfertigen Anlagen (einschl. Fertigungsvorläufe) ergibt sich aus der mitlaufenden Auftragskalkulation, in der im Rahmen einer systemgestützten permanenten Werkstattinventur alle auf einen Auftrag verbuchten Herstellungskosten zeitnah und detailliert erfasst werden. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung wurden Abwertungen von T€ 106 (Vorjahr T€ 109) auf diverse Aufträge vorgenommen.

Der Wert der auf Lager befindlichen Teile der Vorfertigung, die im Rahmen eines permanenten Inventurverfahrens verwaltet werden, ergibt sich aus detaillierten Unterlagen der Nachkalkulation. Auf Teile der Vorfertigung ohne Bewegung wurden zeitgestaffelte Abschläge von T€ 134 (Vorjahr T€ 158) nach der oben beschriebenen Abwertungsstaffel vorgenommen.

Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird bei den fertigen Erzeugnissen insofern Rechnung getragen, als bei Anlagen mit einem Baujahr vor dem aktuellen Berichtsjahr in der Regel ein pauschaler Abschlag von 20 % pro Altersjahr angesetzt wird.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zu den Erfüllungsbeträgen, die den Rückzahlungsbeträgen entsprechen, angesetzt und von dem Posten "Vorräte" offen abgesetzt (§ 268 Abs. 5 Satz 2 HGB).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind ausgehend vom Nennwert unter Beachtung von Ausfallrisiken bewertet worden. Zum 31.12.2010 wurden Einzelabwertungen von T€ 111 (Vorjahr T€ 103) und eine Pauschalabwertung von T€ 60 (Vorjahr T€ 26) vorgenommen. Die Pauschalabwertung beträgt 1,5 % des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes.

Darüber hinaus wurden kursbedingte Abwertungen auf Warenforderungen gegen die Stürtz Machinery Inc. von T€ 169 (Vorjahr T€ 283) vorgenommen. Der Stürtz Machinery Inc. wurde bis auf weiteres ein Fixkurs von 1,20 US-$/€ auf die grundsätzlich in EURO valutierenden Forderungen zugesagt. Auf Teile der Forderungen gegen Stürtz Rumänien wurden Abzinsungen von T€ 69 (Vorjahr T€ 20) vorgenommen.

Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zu Nennwerten.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung von T€ 34 ergibt sich aus der Verrechnung des Aktivwertes aus der Rückdeckungsversicherung von T€ 151 mit dem Erfüllungsbetrag aus Pensionsverpflichtungen von T€ 117. Der Aktivwert ist mit dem von der R+V Lebensversicherung AG, Wiesbaden, berechneten Zeitwert gem. § 242 Abs. 2 S. 3 HGB n.F. angesetzt.

Die Pensionsrückstellung wurde unter den folgenden Bewertungsprämissen berechnet (§ 285 Nr. 24 HGB n.F.):

- Biometrische Annahmen: Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck,
- Rechnungszins: 5,15 % (Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB n.F.),
- Bewertungsverfahren: PROJECTED Unit Credit Method (PUC)
- Anwartschaftstrend und Rententrend: jeweils 0 %
- Fluktuation: keine berücksichtigt
- Pensionierungsalter: 65

Die Pensionszusage besteht gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Nachfolgend weitere Einzelheiten zu den wesentlichen sonstigen Rückstellungen:

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Altersteilzeitverpflichtungen von T€ 96, die mit dem entsprechenden Deckungsvermögen von T€ 60 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HBG n.F. verrechnet wurden. Das Deckungsvermögen besteht aus Wertguthaben bei der Commerzbank AG, Frankfurt/Main, die zum Zeitwert, der dem Nennwert entspricht, angesetzt sind. Sie sind zum Zwecke der Insolvenzsicherung zugunsten der Abreitnehmer verpfändet.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten ein Investitionsdarlehen (ISB-Globaldarlehen) der Commerzbank über T€ 1.440 mit marktüblicher Verzinsung, welches in vierteljährlichen Raten bis zum 30.12.2014 zu tilgen ist.

An Finanzinstrumenten setzt unsere Gesellschaft grundsätzlich nur Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Wechselkursrisiken gegenüber dem US-$ ein. Dabei werden die einzelnen Grundgeschäfte jeweils durch fristen- und betragsmäßig kongruente Devisentermingeschäfte abgesichert (micro-hedging).

Gliederung und Ausweis

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und des GmbHG über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beachtet worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und der Abschreibungen des Geschäftsjahres gehen aus dem Anlagespiegel (Anlage I, Blatt 3) hervor.

Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB:

Gesellschaft Anteil Gezeichnetes Kapital Eigenkapital 31.12.2010 Ergebnis 2010
Stürtz Machinery Inc, Twinsburg, USA 86,11 % US-$ 600.000 US-$ - 642.709 US-$ 181.192
Stürtz France S.A.R.L., Frankreich 95,00 % € 50.500 € - 332.459 € 99.872
S.C. Stürtz S.R.L., Brasvo, Rumänien 100,00 % € 5.000 € - 137.056 € - 60.206

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:

bis 1 Jahr
1-5 Jahre
mehr als 5 J.
Summe
Verbindlichkeiten:
gegenüber Kreditinstituten 360.000,00 1.080.000,00 0,00 1.440.000,00
aus Lieferungen und Leistungen 2.158.357,39 0,00 0,00 2.158.357,39
aus Wechseln 136.172,78 0,00 0,00 136.172,78
gegenüber verb. Unternehmen 161.593,54 0,00 0,00 161.593,54
Sonstige 1.215.094,95 336.004,39 0,00 1.551.099,34
4.031.218,66 1.416.004,39 0,00 5.447.223,05

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (einschließlich Avalkredite) sind zum Bilanzstichtag durch Grundschulden von 2,8 Mio. € sowie gesamtschuldnerische Mithaftung der Karl-Heinz Stürtz GmbH & Co. KG besichert. Hinzu kommen Sicherheiten aus Globalzession und der Sicherungsübereignung des Lagers, jeweils mit wechselnden Beständen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch handelsübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Haftungsverhältnisse € 2.232.035,82
davon zugunsten verbundener Unternehmen € 1.447.992,82
Zusammensetzung: 2010
2009
Avalkredit (Anzahlungsavale):
Commerzbank AG, Filiale Koblenz (lt. Bankbestätigung) 3.394.586,00 2.771.190,00
davon ab:
- in der Bilanz passivierte und durch Avale unterlegte Anzahlungen - 2.928.586,00 - 1.852.200,00
- zum Stichtag bereits zurückgegebene Avale - 466.000,00 - 678.990,00
- Beantragte Avale für das Folgejahr 0,00 - 240.000,00
0,00 0,00
Zurich Insurance Plc, Frankfurt 752.090,00 0,00
752.090,00 0,00
Sonstige Avale: Commerzbank AG, CHF für Vorsteuer 31.953,00 25.000,00
Haftungsverhältnisse zugunsten verbundener Unternehmen
Schuldbeitritt in Darlehensverpflichtung der Karl-Heinz Stürtz
GmbH & Co. KG gegenüber der Commerzbank AG, Fil. Koblenz 1.120.000,00 1.280.000,00
Schuldbeitritt in Mietvertrag SMI, USA, Restbetrag am 31.12.2010: 327.992,82 100.081,43
Gesamt 2.232.035,82 1.405.081,43

Risikoeinschätzung:

Die aufgeführten Haftungsverhältnisse sind nach unserer Einschätzung nicht zu passivieren, da nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist. Die den Anzahlungsavalen zugrundliegenden Aufträge werden bzw. sind bereits planmäßig abgewickelt. Die verbundenen Unternehmen sind solvent und sind in der Lage, ihre Darlehens- und Mietverpflichtungen zu erfüllen.

Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die außerordentliche Aufwendungen (§ 277 Abs 4. S. 2 HGB) von T€ 18 enthalten ausschließlich Aufwendungen aus Bewertungsanpassungen diverser Personalkostenrückstellungen aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG zum 1.1.2010.

Zinsenaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung von € 5.300,00 wurden mit Zinserträgen aus dem Deckungsvermögen (Rückdeckungsversicherung) von € 5.291,94 gem. § 246 Abs 2 S. 2 HGB verrechnet.

Sonstige Angaben

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) beläuft sich auf T€ 3.769 (Vorjahr T€ 3.976) und umfasst Miet- Leasing- und Wartungsverträge von T€ 1.753 (Vj T€ 2.490) und ein Obligo aus offenen Bestellungen zum Bilanzstichtag von T€ 1.497 (Vorjahr T€ 1.486). Darin enthalten sind Mietverpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin Karl-Heinz Stürtz GmbH & Co. KG von T€ 716.

Zum 31.12.2010 waren keine berichtspflichtigen Devisentermingeschäfte, Zins-Swap-Geschäfte oder ähnliche Kontrakte offen.

Geschäftsführer ist Herr Karl-Heinz Stürtz, Kaufmann, Neustadt/Wied-Rott. Er ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Alleinige Gesellschafterin ist die Karl-Heinz Stürtz GmbH & Co.KG, Neustadt/Wied, in deren freiwillig erstellten Konzernabschluss der vorliegende Jahresabschluss der Willi Stürtz Maschinenbau GmbH einbezogen wird.

Die durchschnittliche Zahl der während des abgelaufenen Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug 190 (Vorjahr: 186); davon entfielen auf Angestellte 95 (Vorjahr 95) und auf Arbeiter 95 (Vorjahr 91). Die durchschnittliche Zahl der Auszubildenden betrug 34 (Vorjahr: 36).

Ergebnisverwendung

Gemäß Vorschlag der Geschäftsführung soll der ausgewiesene Jahresfehlbetrag von € 572.227,03 auf neue Rechnung vorgetragen und mit dem ausgewiesenen Gewinnvortag verrechnet werden.

 

Neustadt/Wied, 31. März 2011

Karl-Heinz Stürtz, Geschäftsführer

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Willi Stürtz Maschinenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des Gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben die Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Köln, 10. Juni 2011

Keuenhof, Hecken und Salz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ingo Keuenhof, Wirtschaftsprüfer

Reiner Hecken, Wirtschaftsprüfer

Gewinnverwendungsbeschluss zum Jahresabschluss 31. Dezember 2010

der Willi Stürtz Maschinenbau GmbH

Der ausgewiesene Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2010 von € 572.227,03 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Neustadt/Wied, 24. Juni.2011

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24. Juni.2011 festgestellt.

Hinweis der Geschäftsführung nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB (Inanspruchnahme von Erleichterungen bei der Offenlegung)

Der erteilte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2010. In dem vorangestellten Jahresabschluss wurden die Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. §§ 327 Nr. 2 und 288 Satz 2 HGB wahrgenommen.

Ferner wurde die Erleichterung nach § 276 HGB (verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung) in Anspruch genommen.

 

Neustadt / Wied, 29. Dezember 2011

Karl-Heinz Stürtz, Geschäftsführer

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