Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 205768
Vorher
Laser Imaging Systems Verwaltungs-GmbH
Eingetragen
20.2.1996
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Maschinen für die additive Fertigung
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Verwertung und Vertrieb von Direktbelichtungssystemen und Laser Imaging Systems, vornehmlich im Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Poggel
seit 25.6.2025
Prokura
Tobias Schreiber
seit 25.6.2025
Prokura
Robert Leibl
seit 27.6.2023
Prokura
Geschäftsführer
Bren Douglas Higgins
seit 25.8.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Orbotech S.A.BEL
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Orbotech Holding GmbH
Germany
27.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Laser Imaging Systems GmbH

Jena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht 2023

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Der Unternehmensgegenstand der Laser Imaging Systems GmbH (LIS) besteht in der Entwicklung und Fertigung von mittels Laser belichtenden Systemen. Die LIS führt neben der laufenden Produktion Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch mit dem Ziel, die Auflösung und Produktivität von Leiterplattendirektbelichtungsgeräten zu verbessern.

LIS ist ein Unternehmen der weltweit operierenden KLA Corporation (NASDAQ: KLAC). Seit 20. Februar 2019 gehört der ehemalige Orbotech Konzern zu 100% zur KLA Corporation. Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Vertrieb der Erzeugnisse erfolgen durch die KLA zentral. KLA übernimmt die Kundenbeschaffung, LIS entwickelt und produziert die Maschinen in kundengerechter Ausführung. Der Kundendienst wird im Wesentlichen durch KLA geleistet. Der Schwerpunkt liegt in der Entwicklung bis zur Serienfertigungsreife und in Anpassungen auf der Grundlage neuester Markterkenntnisse. Insofern ist die Geschäftstätigkeit sehr stark auf innerkonzernliche Verbundbeziehungen ausgerichtet. Sowohl beschaffungs- als auch absatzseitig nutzt die Gesellschaft Verbundbeziehungen in der KLA Corporation.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr (Juli 2022 - Juni 2023) konnten 10 Maschinen vom Typ Nuvogo (Vj:34), 19 Nuvogo fine (Vj. 25) verkauft werden. Neben 1 Paragon (VJ.16), sowie 1 Infinitum (Vj.4) und 3 Corus konnte auch von dem Produkt DLine 1 (VJ.3) Geräte abgesetzt werden.

II. Geschäftsverlauf und Lage der LIS

Als wesentlichste unternehmensinterne Steuerungskennziffer nutzt die Gesellschaft das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT - earnings before interests and taxes) sowie daraus abgeleitet das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung.

Ertragslage

Der Umsatz beträgt im Geschäftsjahr 2023 Mio. € 65,1 und fällt in Relation zum Geschäftsjahr 2022 (Mio € 66,1) etwas niedriger aus. Es wurden Transferpreisanpassungen und von LIS erbrachte Dienstleistungen i.H.v. Mio. € 26,3 (Vj. Mio. € 24,1) in Rechnung gestellt.

LIS schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresverlust von Mio. € 2,2 (Vj. Gewinn Mio. € 5,6) ab.

Da sowohl die Herstellungskosten mit Mio € 34,8 (Vj. Mio € 36,9) als auch die Umsatzerlöse mit Mio € 65,1, (Vj. Mio € 66,1) im Vergleich zum Vorjahr ähnlich geblieben sind, ist die Rohmarge mit 46,7 % leicht höher als im Vorjahr (Vj. 44,2%). Die Erhöhung der Marge resultiert aus der nahezu vollständigen Weiterberechnung angefallener Kosten für innerkonzernliche Leistungen, wie Forschung- und Entwicklung, die über das Cost+-Verfahren abgegolten werden.

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sind im Verhältnis zum Vorjahr mit Mio. € 18,4 (Vj. Mio. € 17,4) auf vergleichbarem Niveau. Die Forschung und Entwicklung wird dabei durch Konzernvorgaben bestimmt, die sich im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen auf die Projekte DIfine und im Advanced HDI-Bereich (DLine) konzentrierte.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren mit Mio. € 17,9 in Relation zum Vorjahr (Mio € 6,6) deutlich höher. Dies liegt maßgeblich an der Wertberichtigung auf Forderungen gegen eine Konzerngesellschaft i.H.v. Mio. € 5,0, den Aufwendungen aus dem Ergebnis der steuerlichen Außenprüfung für die Veranlagungszeiträume 2013 bis 2015, für die keine Steuerrückstellung bestand (Mio. € 0,9) sowie den Aufwendungen aus der Zuführung zur Rückstellung für steuerliche Risiken aus der steuerlichen Außenprüfung für die Veranlagungszeiträume 2016 bis 2021 (Mio. € 8,7).

Die Zahl der bei Laser Imaging Systems GmbH vollbeschäftigten Mitarbeiter am Ende des Geschäftsjahres erhöhte sich auf 144 (Vj. 141).

Ziel des Cost+-Verfahren ist es, eine Marge von rund 10% zu realisieren, die sich nahezu vollständig im Jahresergebnis niederschlägt.

In diesem Jahr liegt der EBIT mit Mio. € -1,8 Mio. deutlich unter dem angestrebten cost+ Ergebnis.

Zusammenfassend ist die Ertragslage trotzdem nicht negativ zu werten, wenn man die Sondereffekte, wie die Wertberichtigungen auf Forderungen (im Konzern), Währungskurseinflüsse und Steuereffekte der Jahre 2016-2021 eliminiert ergibt sich ein bereinigtes Jahresergebnis vor Ergebnisabführung bzw. Verlustübernahme von ca. Mio. € 6,5 sowie ein bereinigtes EBIT von ca. Mio. € 7,0. Die bereinigten Werte der finanziellen Leistungsindikatoren übertreffen die Erwartungen der Geschäftsführung, die vom Niveau des Geschäftsjahres 2021/2022 (EBIT Mio. € 6,0; Jahresergebnis vor Gewinnabführung Mio. € 5,6) ausgegangen waren.

Vermögens - und Finanzlage

Das Ergebnis wird in voller Höhe an die Orbotech Holding, Stuttgart abgeführt. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Insofern blieb das Eigenkapital absolut konstant. Die Eigenkapitalquote sinkt infolge der gestiegenen Bilanzsumme auf 1,8% (Vorjahr 2,0%).

Die Bilanzsumme erhöhte sich um Mio. € 4,5. Dies ist auf der Aktivseite hauptsächlich durch die Erhöhung der Vorräte bedingt.

Der Bestand an Rohmaterial ist um ca. Mio. € 6,9 gestiegen. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen ist um Mio. € 5,9 auf nunmehr Mio € 2,4 gesunken. In den Unfertigen Erzeugnissen sind 2 Maschinen im Anarbeitungsstand (Mio. € 0,7) enthalten. Die Fertigerzeugnisse sind um Mio. € 1,9 gestiegen.

Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. € 1,6 gesunken. Dies resultiert maßgeblich durch die Zahlung offener Posten (innerkonzerlich). i.H.v. Mio. € 3,0. Für das Geschäftsjahr wurden Bonusrückstellungen in Höhe von Mio. € 0,8 (Vj. Mio. € 1,0) und personalbezogene Rückstellungen i.H.v Mio. € 1,5 gebildet. Daneben wurden für langfristige Mitarbeiterförderung ca. Mio € 0,4 eingestellt.

Dem kurzfristigen Vermögen von Mio. € 45,5 (Vj. Mio. € 40,7) stehen kurzfristige Verpflichtungen von Mio. € 30,6 (Vj. Mio. € 27,0) gegenüber. Insofern ergibt sich ein Deckungsüberhang von Mio. € 14,9. Das langfristig gebundene Vermögen (Mio. € 6,1) ist durch langfristig verfügbare Mittel (Mio. € 20,1) vollständig gedeckt. Die Bilanzstruktur ist im Wesentlichen durch die Verflechtungen innerhalb des KLA-Konzerns und den damit verbundenen Forderungen / Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmern geprägt.

Die langfristigen Verbindlichkeiten (Mio. € 20,1) bestehen ausschließlich gegenüber KLA.

Die Finanzierung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 wurde grundsätzlich durch Einnahmen aus dem Verkauf von Geräten und Bauteilen, aus dem Verkauf von Serviceleistungen und den Ausgleich über das Cost+-Verfahren sowie durch Mittelbereitstellungen verbundener Unternehmen sichergestellt.

Das Betriebsmitteldarlehen Mio. € 5,3 (Vj. Mio. € 8,1) der Orbotech Ltd. steht weiterhin zur Verfügung. Im Geschäftsjahr 2004 hatte die Orbotech Ltd. der LIS ein variables Darlehen in maximaler Höhe von Mio. € 10,0 gewährt, damit die Finanzierung der Produktion und der Forschungsaktivitäten gesichert ist. Dieses Betriebsmitteldarlehen ist zeitlich unbeschränkt und die Rückzahlung hat lediglich in dem Maße zu erfolgen, wie die Liquiditätslage der LIS dies erlaubt. Es besteht zudem eine zeitlich unbegrenzte Patronatserklärung der Orbotech Ltd.

Für das Darlehen im Rahmen des Konzernverbunds wurden T€ 510 (Vj. T€ 333) Zinsen entrichtet.

Der Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft betrug damit € Mio. 5,6. Dieser konnte den Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit (Mio. € 1,2) sowie aus Finanzierungstätigkeit (Mio. € 6,1) die im Wesentlichen aus der Gewinnabführung für die Vorjahre (Mio. € 5,6) bestand, nicht vollständig decken.

Darüber hinaus erhielt die Gesellschaft unterjährig Vorauszahlungen der Orbotech Ltd. (Mio. € 19,4), die u.a. die Produktion von Maschinen und einen Teil der Aufwendungen für Forschung- und Entwicklung gegenfinanzieren.

Investitionen wurden in Höhe von Mio. € 1,4 getätigt, insbesondere für Betriebs- und Geschäftsausstattung

Insgesamt ist die Vermögens- und Finanzlage geordnet und stark von innerkonzernlichen Liefer- und Leistungsbeziehungen geprägt. Die Bilanzstruktur ist ausgewogen und die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Grundsätzlich lag das Geschäftsjahr 2023 für die Gesellschaft im Rahmen der Erwartungen, wobei dies im Wesentlichen auf die konstante Anzahl an Maschinenverkäufen und den Ausgleich durch das Cost+-Verfahren zurückzuführen ist.

Chancen und Risiken

Nach der Übernahme durch die KLA Corporation sind die Chancen und Risiken sowie der Ausblick für das Folgegeschäftsjahr nunmehr mit der Entwicklung des KLA-Konzerns verbunden und können kaum losgelöst betrachtet werden.

Die Gesellschaft ist insbesondere durch rechnungslegungsbezogene monatliche und quartalsweise Auswertungen in die Chancen- und Risikobetrachtung des Konzerns einbezogen. Da wesentliche Liefer- und Leistungsbeziehungen innerhalb des Konzerns im Wesentlichen mit den Orbotech-Teilkonzern bestehen, ist die Gesellschaft auch abhängig von der Entwicklung des Gesamt- und Teilkonzerns und dessen strategischer Ausrichtung, wobei darauf hinzuweisen ist, dass die Eingliederung in die Konzernstruktur der KLA weiter Fahrt aufnimmt und damit sukzessive eine Entflechtung der Orbotech Strukturen nach sich ziehen wird.

Chancen

Es wird erwartet, dass sich das 3. Quartal weiter abschwächt, was sich im 4.Quartal noch fortsetzen wird. Der Backlog am Ende des 2. Quartals lag bei 6 Bestellungen, dies entspricht einem Wert von 5,1 Mio USD.

Während sich der Flex Markt maximal seitwärts bewegt, wird der ICS Markt weiterwachsen. Für den Core layer Bereich haben wir die Corus 8 veröffentlicht. Es wurde ein Nachfolgeprodukt für die Paragon Ultra gestartet, welches in 2024 an den Markt gehen soll. Diese ist für anspruchsvollere layer ausgelegt.

Insgesamt sollen 122 DI-Maschinen mit LSO-Technologie verkauft werden - bei einem Marktanteil von weiterhin 50%.

Derzeitig gibt es einen Bedarf an DI Maschinen im ICS Segment. Das ist eine weitere Chance für unsere hochauflösenden Modelle. Um die Chancen des sehr schnelllebigen Halbleitermarktes nutzen zu können, ist es wichtig, die Entwicklungen vorauszusehen bzw. rechtzeitig zu erkennen, um mit entsprechenden Weiterentwicklungen und Innovationen, Potentiale abschöpfen zu können. Dieses Ziel bleibt unverändert bestehen, so dass Investitionen in Forschung und Entwicklung weiterhin Priorität im Unternehmen darstellen.

Risiken

Eine Neuausrichtung der Gesellschaft ist auch innerhalb des KLA Konzerns derzeit nicht geplant, so dass die Risiken im geschäftspolitischen Bereich weitgehend denen im Vorjahr entsprechen.

Marktgewinne in einigen Teilmärkten könnten durch Verluste in anderen kompensiert werden. Ein sich zunehmend ausdifferenzierender Direktbelichtungsmarkt lässt klare Prognosen nicht zu. Eindeutige Trends sind schwer auszumachen.

Rechtliche Risiken bestehen nicht. Risiken aus dem Zoll und Außenwirtschaftsrecht werden derzeit nicht gesehen.

Das Wechselkursrisiko wird nach derzeitiger Einschätzung weiterhin für das Unternehmen relevant sein und im Wesentlichen von Währungsschwankungen des US-Dollars abhängen.

Personelle Risiken könnten aus der Kündigung maßgeblicher Wissensträger entstehen. Im April 2023 wurden, im Rahmen einer KLA weiten Einmalaktion, 5 betriebsbedingte Kündigungen seitens der Gesellschaft ausgesprochen.

Mögliche Beschaffungsmarktrisiken werden durch das zentral operierende Einkaufsmanagement von Orbotech unter Verwendung von Strategien zur Preis- und Volumenabsicherung, sowohl über Verträge als auch - wo sinnvoll und möglich - mit Hilfe von finanziellen Sicherungsinstrumenten pro-aktiv gesteuert. Auch hier ist ein Übergang zu KLA eigenen Strukturen und Vorgehensweisen für die nächsten Jahre zu erwarten.

Das seit Februar 2020 grassierende Corona-Virus führte auch im Geschäftsjahr 2022/2023 weiterhin zu geänderten Rahmenbedingungen, die alle Geschäftsbereiche der Gesellschaft betrifft. Auswirkungen auf den Beschaffungsmarkt, die Produktion und die Leistungserbringung in der Forschung und Entwicklung waren hier ebenso einzubeziehen, wie die Betrachtung des Absatzmarktes. Die Gesellschaft hat daraufhin ein Crisis Management Team (CMT) gebildet, das wöchentlich die Maßnahmen an die geänderten Rahmenbedingungen anpasst.

Infolge der COVID-19 Pandemie und des Lockdowns kam es weiterhin in der Forschung und Entwicklung zu zeitlichen Verschiebungen von Projekten. Insofern mussten an dieser Stelle Pläne und Projekte angepasst werden. Kurzarbeit war diesbezüglich nicht erforderlich, teilweise wurden andere Maßnahmen (Urlaubsabbau / mobiles Arbeiten) ergriffen. Durch die Reduzierung von Dienstreisen kam es insgesamt auch zu Kosteneinsparungen. Anfang April 2023 wurde die COVID-19 Pandemie offiziell für beendet erklärt.

Anzeichen dafür, dass die Gesellschaft nicht mehr in der Lage sein wird, finanzielle Ansprüche zu begleichen, liegen nicht vor. Insgesamt hat der KLA-Konzern im Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 eine positive Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verzeichnet. Damit geht die Gesellschaft auch weiterhin davon aus, dass nach derzeitiger Einschätzung keine entwicklungs-beeinträchtigenden bzw. bestandsgefährdenden Risiken bestehen.

III. Ausblick

Die Zahl, der im Feld installierten, aktiven Geräte beläuft sich auf 1573.

Für das Geschäftsjahr 2023/24 sind die Markteinführungen der Corus 8 HR, Corus 6 und der Serena 3 und Serena 5 geplant.

Um die gesetzten Wachstumsziele zu erfüllen, soll mit der Corus und Serena ein weiterer Absatzmarkt (IC-substrates) erschlossen werden.

Durch die Übernahme von Orbotech durch KLA wird den folgenden Geschäftsjahren eine weiter zunehmende Einflussnahme auf die Gesellschaft erwartet. U.a. werden die Querschnittsbereiche in eigene Kostenstellen aufgespalten.

Die Erwartungen der Geschäftsführung der LIS für das Ergebnis vor Gewinnabführung sowie das EBIT des Geschäftsjahres 2023/2024 liegen auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2021/2022.

Die Auswirkungen der anhaltenden weltweiten geopolitischen Konflikte auf die makroökonomischen Rahmenbedingungen sind weiterhin nur bedingt abschätzbar und führen insoweit zu einer Einschränkung der Prognosefähigkeit.

 

Jena, den 03.07.2024

Bren D. Higgins
Geschäftsführer

Virendra A. Kirloskar
Geschäftsführer

Bilanz zum 30. Juni 2023

Aktiva

  30.06.2023 30.06.2022
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 54.840,68 49.378,01
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken (Mietereinbauten) 1.737.610,39 2.061.714,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.244.852,08 1.566.352,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.764.938,14 2.003.915,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 307.104,05 727.711,29
  6.054.504,66 6.359.693,76
  6.109.345,34 6.409.071,77
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 20.913.236,37 14.279.148,81
2. Unfertige Erzeugnisse 2.442.534,21 8.311.281,61
3. Fertige Erzeugnisse 3.947.127,62 2.043.647,67
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.937,22
  27.302.898,20 24.636.015,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 39.968,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.054.373,69 11.005.461,37
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.663.633,42 583.094,00
  11.718.007,11 11.628.523,37
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.026.403,66 4.075.197,07
  44.047.308,97 40.339.735,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.405.374,61 328.949,73
  51.562.028,92 47.077.757,25

Passiva

  30.06.2023 30.06.2022
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Kapitalrücklage 872.787,95 872.787,95
III. Gewinnvortrag 26.699,84 26.699,84
  926.487,79 926.487,79
B. Sonderposten für Investitionen des Anlagevermögens 0,00 13.542,05
C. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 8.736.465,00 1.425.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.532.924,22 4.301.432,96
  12.269.389,22 5.726.432,96
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 707.035,48 1.558.656,03
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 36.741.557,68 38.336.280,84
3. Sonstige Verbindlichkeiten 917.558,75 516.357,58
(davon aus Steuern € 196.468,82; Vorjahr € 153.366,80)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 11.187,75; Vorjahr € 14.841,24)    
  38.366.151,91 40.411.294,45
  51.562.028,92 47.077.757,25

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

  01.07.2022 -
30.06.2023
01.07.2021 -
30.06.2022
 
1. Umsatzerlöse 65.147.748,13 66.130.089,06
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -34.799.326,78 -36.876.714,04
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 30.348.421,35 29.253.375,02
4. Allgemeine Verwaltungskosten -948.383,78 0,00
5. Forschungs- und Entwicklungskosten -18.436.514,99 -17.372.523,68
6. Sonstige betriebliche Erträge 5.194.528,72 658.333,04
(davon aus Währungsumrechnung € 4.991.372,54, Vorjahr € 71.095,67)    
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -17.926.926,83 -6.602.533,59
(davon aus Währungsumrechnung € 1.325.732,71, Vorjahr € 3.794.658,52)    
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 104.980,77 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -520.355,58 -371.802,26
(davon an verbundene Unternehmen € 509.866,01, Vorjahr € 333.449,63)    
10. Ergebnis nach Steuern -2.184.250,34 5.564.848,53
11. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 -5.564.848,53
12. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags übernommene Verluste 2.184.250,34 0,00
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang 2023

I. Allgemeines

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB. Der Sitz der Gesellschaft ist Friedrich-Hund-Straße 3, 07745 Jena. Die Laser Imaging Systems GmbH wird beim Amtsgericht Jena unter der Handelsregisternummer HRB 205768 geführt.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Von dem Wahlrecht, die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Anhang anzugeben, wird Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 3 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert.

Seit 2018 ergänzt das Unternehmen seine Transferpreisregelung zur Finanzierung um die Vollkosten-plus-Methode. Da Marktpreise zum Vergleich fehlen, wird die sogenannte "Cost+"-Methode als geeignete Verrechnungspreismethode angesehen. 10% EBIT auf Kostenbasis werden als angemessen erachtet.

Aufgrund der Angleichung der Geschäftsjahre innerhalb des KLA-Konzerns läuft das Geschäftsjahr analog der Muttergesellschaft vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, bewertet. Den Abschreibungen liegen Nutzungsdauern von drei bis 30 Jahren zugrunde. Geringwertige Anlagegüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Herstellungskosten umfassen nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile.

Einbauten in das Produktionsgebäude in der Friedrich-Hund-Str. 3, 07745 Jena, wurden als Mietereinbauten (Bauten auf fremden Grundstücken) aktiviert und werden über die Dauer des Mietvertrages linear abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Anschaffungskosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ergeben sich aus den durchschnittlichen Einstandspreisen. Als Herstellungskosten für fertige und unfertige Erzeugnisse werden die direkt zurechenbaren Material- und Lohneinzelkosten zzgl. Zuschlagsätze für Material- und Lohngemeinkosten sowie angemessene Teile der Verwaltungs- und Sozialkosten angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen für den Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden mit ihrem Auszahlungsbetrag aktiviert.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalwert bilanziert. Fremdwährungsposten wurden zum Stichtagskurs im Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung umgerechnet. Zum Bilanzstichtag wurden die Forderungen zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennwert bewertet.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Auszahlungen des Geschäftsjahres, die im Folgegeschäftsjahr Aufwendungen darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Der Sonderposten für Investitionen des Anlagevermögens wurde für Zuwendungen der Thüringer Aufbaubank gemäß den Regelungen des IDW HFA 1/1984 passiviert und anteilig ertragswirksam über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände aufgelöst. Die Auflösung betrug im Geschäftsjahr 2023 T€ 14 und wurde unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Risikovorsorge im Rahmen der Bildung von Steuerrückstellungen erfolgte dabei als Schätzung mit dem derzeit voraussichtlich wahrscheinlichsten Betrag auf Basis der vorläufigen Feststellungen der Finanzbehörde unter Berücksichtigung der steuerlich noch strittigen Punkte.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB umgerechnet. Zum Bilanzstichtag eingetretene Kursgewinne werden realisiert, soweit die Restlaufzeit der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr beträgt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren und Verbindlichkeiten mit dem höheren relevanten Stichtagskurs angesetzt. Wertaufholungen erfolgen unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips.

Zwischen der Gesellschaft und der Alleingesellschafterin (Orbotech Holding GmbH, Stuttgart) wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2016 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Insofern ist die Laser Imaging Systems GmbH ab diesem Zeitpunkt als Organgesellschaft nicht mehr selbständig ertragsteuerpflichtig. Daher sind auch etwaige latente Steuern auf temporäre Differenzen zwischen der Steuer- und Handelsbilanz bzw. auf Verlustvorträge nicht mehr in der Gesellschaft zu erfassen.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt aus Umsatzsteuer (T€ 1.664, Vorjahr: T€ 583).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen eventuelle Bonuszahlungen im Jahr 2024, welche das Geschäftsjahr 2023 betreffen (T€ 839), aktienbasierte Mitarbeitervergütung (T€ 115), Urlaubsrückstellungen (T€ 411), Weihnachtsgeld (T€ 300), Urlaubsgeld (T€ 529), sonstige Personalkosten (T€ 58), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 22) sowie Rückstellungen für Leiharbeiter (T€ 241), Material (T€ 116), Ware ohne Rechnung (T€ 902).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

  30.06.2023 davon Restlaufzeit
    bis 1 Jahr über 1 Jahr
  T€ T€ T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 707 707 0
(Vorjahr) 1.559 1.559 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 36.742 16.672 20.070
(Vorjahr) 38.336 19.182 19.154
Sonstige Verbindlichkeiten 918 918 0
(Vorjahr) 516 516 0
Summe 38.367 18.297 20.070

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr nicht besichert.

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ein Darlehen der Konzernmutter KLA (T€ 20.070; Vorjahr T€ 19.154). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten zudem eine Kontokorrentlinie der Orbotech Ltd. (T€ 7.852; Vorjahr T€ 5.184).

Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen weiterer verbundener Unternehmen (T€ 8.820; Vorjahr T€ 8.433).

Die Umsatzerlöse ergeben sich aus dem Verkauf von Maschinen mit T€ 5.450 (Vorjahr T€ 15.256) und aus Material und Ersatzteilen mit T€ 23.899 (Vorjahr T€ 24.353). Sowie mit T€ 2.411 (Vorjahr T€ 2.469) aus der Vergütung von Serviceleistungen und mit T€ 33.387 (Vorjahr T€ 24.051) aus Transferpreisanpassungen beim Verkauf von Maschinen und erbrachten Dienst- leistungen gegenüber der Konzernmutter. Die Umsätze wurden mit T€ 65.147 (Vorjahr T€ 65.340) im Ausland erzielt.

Im Geschäftsjahr sind für Materialaufwand, der im Wesentlichen im Rahmen der Fertigung der Maschinen und der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten entstanden ist, folgende Aufwendungen angefallen:

  2023 2022
  T€ T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 31.079 30.496
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.787 6.644
  33.866 37.140

Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

  2023 2022
  T€ T€
Löhne und Gehälter 12.115 12.753
Soziale Abgaben 1.744 1.866
  13.859 14.619

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen u.a. Erträge aus Währungskursdifferenzen (T€ 4.991; Vorjahr T€ 71), und Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens (T€ 14, Vorjahr T€ 32).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem Aufwendungen für aktienbasierte Mitarbeitervergütung in Höhe von T€ 1.099 (Vorjahr T€ 1.720) und Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen in Höhe von T€ 1.326 (Vorjahr T€ 3.795

Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag bestehen f inanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligo in Höhe von rund T€ 13.090 (Vorjahr T€ 13.602), die vollständig im Folgegeschäftsjahr fällig sind.

Das Honorar des Abschlussprüfers im vorliegenden Jahresabschluss beträgt T€ 30 und betrifft ausschließlich Prüfungsleistungen.

Die Geschäfte mit nahestehenden Personen werden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen.

Geschäftsführer (Laser Imaging Systems GmbH) waren die Herren:

Bren Douglas Higgins, Chief Financial Officer, KLA

Virendra Arvind Kirloskar, Chief Accounting Officer, KLA und

Romano Täubert, Geschäftsführer, Laser Imaging Systems GmbH, Vice President DI Product Line, Orbotech Ltd. (bis 22.02.2024)

Bei der Gesellschaft war lediglich einer der Geschäftsführer direkt angestellt. Auf die Angaben zu den Geschäftsführerbezügen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2022/2023 durchschnittlich 143 (Vorjahr 140) Arbeitnehmer, davon 143 (Vorjahr 140) Angestellte, keine gewerblichen Mitarbeiter sowie einen Geschäftsführer.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Orbotech Ltd., Yavne / Israel, einbezogen und ist dort erhältlich.

Infolge des bestehenden Gewinnabführungsvertrags braucht über die Verwendung des Jahresergebnisses kein Beschluss gefasst zu werden, da der Jahresüberschuss vollständig an die Alleingesellschafterin, der Orbotech Holding GmbH, Stuttgart, abgeführt wird.

 

Jena, den 03.07.2024

Bren Douglas Higgins
Geschäftsführer

Virendra Arvind Kirloskar
Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten
  01.07.2022 Korrekturen *) Zugänge Umbuchungen Abgänge 30.06.2023
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Engeltlich erworbene Software 1.173.165,57 4.298,08 55.341,05 0,00 0,00 1.232.804,70
II. Sachanlagen            
1. Bauten auf fremden Grundstücken (Mietereinbauten) 4.693.826,11 -286.647,25 0,00 0,00 0,00 4.407.178,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.270.296,79 50.083,87 36.421,10 59.850,00 38.511,00 5.378.140,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.461.736,23 -445.631,39 474.713,92 1.155.601,41 133.728,61 9.512.691,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 727.711,29 0,00 794.844,17 -1.215.451,41 0,00 307.104,05
  19.153.570,42 -682.194,77 1.305.979,19 0,00 172.239,61 19.605.115,23
  20.326.735,99 -677.896,69 1.361.320,24 0,00 172.239,61 20.837.919,93
  Kumulierte Abschreibungen
  01.07.2022 Korrekturen *) Zugänge Abgänge 30.06.2023
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Engeltlich erworbene Software 1.123.787,56 4.409,60 49.766,86 0,00 1.177.964,02
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken (Mietereinbauten) 2.632.111,61 -230.883,05 268.339,91 0,00 2.669.568,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.703.944,79 10.488,20 457.366,69 38.511,00 4.133.288,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.457.820,26 -408.712,87 832.374,64 133.728,61 6.747.753,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  12.793.876,66 -629.107,72 1.558.081,24 172.239,61 13.550.610,57
  13.917.664,22 -624.698,12 1.607.848,10 172.239,61 14.728.574,59
  Buchwerte
  30.06.2023 30.06.2022
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Engeltlich erworbene Software 54.840,68 49.378,01
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken (Mietereinbauten) 1.737.610,39 2.061.714,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.244.852,08 1.566.352,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.764.938,14 2.003.915,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 307.104,05 727.711,29
  6.054.504,66 6.359.693,76
  6.109.345,34 6.409.071,77

*) Die Korrekturen betreffen Anpassungen an die Anlagenbuchhaltung sowie Bereinigungen des Anlagevermögens im Rahmen der Übernahme in SAP.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Laser Imaging Systems GmbH, Jena

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Laser Imaging Systems GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Laser Imaging Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, den 3. Juli 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Kremser, Wirtschaftsprüfer

ppa. Katrin Bock, Wirtschaftsprüferin


Der Jahresabschluss zum 30.06.2023 wurde am 09.07.2024 festgestellt.

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