Spedition Ehrlich GmbHLiquidiert
06886 Wittenberg, DEUStammdaten
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Spedition Ehrlich GmbHLutherstadt WittenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2010Inhaltsverzeichnis des Anhangs
I. Angaben zum JahresabschlussA. Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften § 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Durch die erstmalige Anwendung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) hat sich die Form der Darstellung bzw. haben sich die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geändert. Eine Anpassung der Vorjahresbeträge erfolgte gemäß Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHBG nicht. Zur besseren Darstellung wurden die Posten "Forderungen gegen Unternehmen der EHRLICH-Gruppe", "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der EHRLICH-Gruppe" sowie "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" in das handelsrechtliche Gliederungsschema aufgenommen. Von Aufstellungserleichterungen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang wurde im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten erstmals umfangreich Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bilanzierungswahlrechte Bilanzierungswahlrechte wurden in Bezug auf die Aktivierung von latenten Steuern in Anspruch genommen. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibungssätze betragen 20,0 bis 33,3 %. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden bei Anschaffung bis 31. Dezember 2007 voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 werden linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungssätze betragen:
Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungspreisen, einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen, bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag lagen. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wurde durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Latente Ertragsteuern Latente Ertragsteuern werden für sämtliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet. Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung bestehender Verlustvorträge in Folgejahren ergeben und deren Realisierung wahrscheinlich ist. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt. Haftungsverhältnisse Die unter der Bilanz zu vermerkenden Haftungsverhältnisse werden nach den für Verbindlichkeiten geltenden Grundsätzen unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ausgewiesen. Die Risikoeinschätzung der Inanspruchnahme erfolgt auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. C. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind hierin in Höhe von TEUR 116 enthalten. In dem Posten "Forderungen gegen Unternehmen der EHRLICH-Gruppe" sind Forderungen aus Darlehensfinanzierung in Höhe von TEUR 220 enthalten. Eigenkapital Ausschüttungsgesperrte Beträge bestehen in Höhe von TEUR 43 und resultieren aus dem Ansatz aktiver latenter Steuern. Sonderposten mit Rücklagenanteil Der Sonderposten wurde für Zuschüsse zur Anschaffung emissionsarmer schwerer Nutzfahrzeuge gebildet. Im Berichtsjahr wurde der Sonderposten i. H. v. TEUR 12 aufgelöst. Rückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des modifizierten Teilwertverfahrens unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 5,15 %, erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 % und unter Anwendung der Richttafeln 2005 von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. Vermögensgegenstände gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 78 wurden mit Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 182 verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten und beträgt TEUR 78. Nachstehende Aufwendungen und Erträge wurden verrechnet:
Verbindlichkeiten "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der EHRLICH-Gruppe" resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 1.617, solche mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sind nicht enthalten. Von den Verbindlichkeiten sind TEUR 2.016 durch Pfandrechte und ähnliche Rechte (TEUR 292 durch Grundpfandrechte) gesichert. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für fremde Verbindlichkeiten. Mit einer Inanspruchnahme aus der Haftung für fremde Verbindlichkeiten wird nicht gerechnet, da die Schuldner finanziell in der Lage sind, ihren Verpflichtungen termingerecht nachzukommen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklagenanteil in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12) erfasst. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 83,50 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten II. Sonstige AngabenOrgane Geschäftsführer sind Herr Eberhard Ehrlich sen., Dipl.-Ing., Kaufmann, Lutherstadt Wittenberg, sowie Herr Eberhard Ehrlich jun., Handwerksmeister, Kaufmann, Lutherstadt Wittenberg.
Lutherstadt Wittenberg, 1. Juli 2011 Geschäftsführung Datum der Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde am 25. August 2011 festgestellt. |
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