Probis GmbH & Co. KG
Selbe AdresseGroßhandel mit Flachglas
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Dr. Zeitler seit 18.11.2022 | Vorstandsmitglied |
Stefan Ludwig Mohr seit 5.1.2016 | Vorstandsmitglied |
Siegfried May seit 22.5.2007 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Central Asset Management AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Central Asset Management AGMünchen
ANHANGAngaben zur Bilanzierung und Bewertung Allgemeine Angaben
Registergericht: Amtsgericht München, Abt. Registergericht, Abteilung B Nr. 135870 Der Jahresabschluss wurde nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung, den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des AktG und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute -RechKredV- und der Satzung aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in der Staffelform gem. § 2 Abs. 1 Rech-KredV. Nach dem WplG wird das Unternehmen als kleines Institut eingeordnet. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, wobei Bewertungs- und Abschreibungsmethoden gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgeführt wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen an Kreditinstitute, an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Sämtliche Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Es handelt sich um immaterielle Anlagewerte und abnutzbare Vermögensgegenstände, bei denen die Anschaffungskosten um planmäßige Abschreibungen linear entsprechend ihrer Nutzungsdauer vermindert wurden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde die Bewertungsfreiheit gewählt. Die Entwicklung der Buchwerte ist dem Anlagenspiegel, der dem Abschluss beiliegt, zu entnehmen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind ebenfalls mit dem zu erwartenden Erfüllungsbetrag berücksichtigt. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde mit dem Nominalwert bilanziert. Angaben zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Forderungen an Kreditinstitute Es handelt sich ausschließlich um täglich fällige Anlagen. Forderungen an Kunden Hier sind Beträge für noch nicht vereinnahmte Provisionen und Beratungsleistungen sowie Forderungen aus weiteren Umsatzerlösen ausgewiesen. Die Laufzeit beträgt bei allen Forderungen bis zu drei Monate. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres auf die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen betragen Euro 7.216,11 (VJ Euro 8.974,38). Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen lagen nicht vor. Sonstige Vermögensgegenstände Die Laufzeit beträgt bei allen hier ausgewiesenen Positionen nicht mehr als ein Jahr. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten entfallen auf:
Die Laufzeit beträgt in allen Fällen weniger als drei Monate. Rückstellungen Die anderen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für die Erstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Höhe von Euro 13.500,00 (VJ. 13.500,00) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von Euro 2.407,75 (VJ. 3.166,66). Eigenkapital Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22.09.2022 ist das Grundkapital der Gesellschaft von Euro 50.000,00 um Euro 100.000,00 auf Euro 150.000,00 erhöht worden. Es stehen keine Einlagen aus. Rücklagen Zum Abschlussstichtag betragen die Kapitalrücklagen Euro 100.000,00 (VJ. 100.000,00), die gesetzlichen Rücklagen Euro 5.000,00 (VJ. 5.000,00) und die anderen Gewinnrücklagen Euro 5.000,00 (VJ 5.000,00). Sonstige betriebliche Erträge In dieser Position sind Euro 1.953,80 (VJ. 5.655,50) für verrechnete Sachbezüge des Personals enthalten. Sonstige unregelmäßige Erträge gab es nicht. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen Euro 8.000,00 netto und für andere Bestätigungsleistungen Euro 2.000,00 netto. Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse Es besteht ein Mietvertrag von unbestimmter Dauer mit einer jährlichen Belastung von Euro 22.320,00 netto. Daneben gibt es Software-Lizenzverträge von unbestimmter Dauer mit einer jährlichen Belastung von aktuell Euro 13.905,00 netto sowie einen Gerätemietvertrag mit einer jährlichen Belastung von Euro 1.104,00. Weitere Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen neben den im Jahresabschluss aufgeführten Verbindlichkeiten und Rückstellungen bestehen nicht. Gezeichnetes Kapital und Rücklagen Das Grundkapital beträgt seit 22.09.2022 nach Kapitalerhöhung Euro 150.000,00 und ist in 150 auf die Inhaber lautende Stückaktien von jeweils 1.000,00 Euro eingeteilt und voll eingezahlt. Die gesetzlichen Rücklagen und Gewinnrücklagen blieben unverändert. Den Kapitalrücklagen wurden im Zuge der Kapitalerhöhung und Ausgabe von Anteilen über Nennbetrag Euro 100.000,00 zugeführt.
Die Dr. Zeitler Familiy Office GmbH, Pommelsbrunn, hat uns gem. §§ 20, 160 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als 25 % der Aktien gehören. Arbeitnehmer Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr war neben den beiden Vorständen im Durchschnitt drei Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäftsleitung, Organe Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Gesellschaft durch die einzelvertretungsberechtigten Vorstände
vertreten. Auf die Angabe der Bezüge der Vorstände wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Herr Michael Schuster, Steuerberater. Zum Aufsichtsrat waren bestellt
Für 2023 wurden Aufsichtsratsbezüge in Höhe von Euro 4.500,00 bezahlt. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Inning, den 01.März 2024 Central Asset Management AG Vorstände: Stefan Mohr Siegfried May Dr. Martin Zeitler Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 - HandelsrechtCentral Asset Management AGMünchen
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gesamtwirtschaftliche Lage und Rahmenbedingungen Grundlagen des Unternehmens Der Central Asset Management AG wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht als Wertpapierinstitut die Erlaubnis zur Abschlussvermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 5 WplG), Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WplG), Anlagevermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 3 WplG) und Finanzportfolioverwaltung (§ 2 Abs. 2 Nr. 9 WplG) erteilt. Für einen vertraglich gebundenen Vermittler ist das Wertpapierinstitut als haftendes Unternehmen tätig. Marktentwicklung Das Börsenjahr 2023 war von Höhen und Tiefen geprägt. US-Aktien dominierten den Markt, besonders die "glorreichen" sieben Tech-Aktien. Anfangs erwarteten Investoren eine US- Rezession und Zinserhöhungen, aber eine Schlussrally sorgte für ein gutes Aktienjahr. Anleihen hatten ein volatiles Jahr, jedoch vermieden sie ein zweites Verlustjahr. Der Euro blieb robust, während Gold ein Rekordhoch erreichte. Rohstoffe dagegen verzeichneten Verluste. Insgesamt war 2023 ein versöhnliches Börsenjahr, obwohl die Vorjahresverluste nicht ganz ausgeglichen wurden. Unternehmensentwicklung Das Interesse der Anleger an Vermögensverwaltung ist weiterhin hoch. So konnten durch Neumandate und Zugänge bei dem verwalteten Vermögen die gesunkenen Umsätze in der Haftungsdachtätigkeit teilweise ausgeglichen werden. Das Institut ist in zwei Geschäftsfeldern tätig. Das Hauptgeschäft liegt in der individuellen Vermögensverwaltung und der Anlageberatung für Mandanten. In diesem Geschäftsbereich betreuen drei Vorstände als Berater und ein Mitarbeiter als Berater die Mandanten. In diesem Hauptgeschäftsfeld wird das Institut durch Akquisitionen von Neukunden und Volumina im Jahr 2024 profitieren. Ein weiteres Geschäftsfeld besteht in der Haftungsdachtätigkeit. Das Institut bietet den Handlungsrahmen für einen "tied agent". Vor dem Hintergrund gestiegener Zinsen stagnierte das Geschäft mit institutionellen Anlegern und die Volumina und Erlöse sind gegenüber dem letzten Geschäftsjahr gesunken. Im Bereich der Vermögensverwaltung plant das Institut für die nächsten Jahre weitere, hochqualifizierte Berater als angestellte Mitarbeiter aufzunehmen. Geschäftsverlauf 2023 einschließlich Geschäftsergebnis und Rahmenbedingungen Ergebnisentwicklung Die Central Asset Management AG hat im Jahr 2023 im Rahmen der Öffnung der Vermögensverwaltung einen weiteren Berater angestellt. Aufgrund von im Wesentlichen einmaligen Ausgaben und reduziertem Haftungsdachgeschäft wurde ein Verlust erzielt und somit ein negativer Jahresabschluss erreicht. Der Vorstand beurteilt den Geschäftsverlauf schlechter als erwartet und nicht entsprechend den Planungen für ein ausgeglichenes Ergebnis. Bilanzentwicklung Die Gesellschaft verfügt zum 31.12.2023 über ein gezeichnetes Kapital in Höhe von 150.000 €, über eine Kapitalrücklage in Höhe von 100.000 € und über eine Gewinnrücklage in Höhe von 10.000 €. Zu berücksichtigen ist ein Bilanzfehlbetrag in Höhe von 78.446,68 €. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag 117.946,04 €. Die Bilanzsumme verringerte sich um 167.033,62 € auf 209.590,61 €. Die Bilanzsummenveränderung resultiert hauptsächlich aus dem verringerten Forderungs- und Verbindlichkeitenstand gegenüber dem gebundenen Agenten. Lage des Unternehmens
Die Gesamteinnahmen veränderten sich kaum von 257.101,53 € auf 255.836,75 €. Die gestiegenen Umsätze in der Vermögensverwaltung glichen die Umsatzrückgänge des gebundenen Unternehmens aus. Die allgemeinen Verwaltungskosten sanken um 14,05% auf 277.618,95 €. Die Ersparnis ergibt sich durch einen geringeren Bedarf an Investitionen in die Unternehmensentwicklung. Personal Zum Stichtag 31.12.2023 sind im Institut drei Vorstände tätig und zwei Mitarbeiter beschäftigt. Ein Mitarbeiter und ein Berater verließen das Unternehmen. Ein Mitarbeiter nahm als Berater seine Tätigkeit auf. An das Institut war ein Vermittler gebunden. Prognosebericht Der Vorstand geht von einer Fortführung des Unternehmens aus. Der Vorstand sieht im Basisszenario keine Faktoren, die die Weiterentwicklung des Unternehmens beeinträchtigen könnten. Im Basisszenario wird die Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv eingestuft Kundenstamm erweist sich als stabil und die Erträge sind gut kalkulierbar, da weitgehend unabhängig von Gesamtmarktentwicklungen. Das Unternehmen erwartet für 2024 ein ausgeglichenes Ergebnis. Wenn es wie geplant gelingt, ein bis zwei langjährig in der Branche erfahrene Mitarbeiter einzustellen, dann erwartet das Unternehmen einen Gewinn von 30-50 TEUR. Durch zielstrebige Akquisition erwartet das Institut einen Zuwachs an neuen Kunden. Risikobericht Das Institut betreibt keine Kreditgeschäfte, keine Einlagengeschäfte und keine Handelsgeschäfte. Die damit verbundenen Risiken haben daher für die Central Asset Management AG keine wesentliche Bedeutung. Für das Basisszenario ist genügend Liquidität für die Central Asset Management AG vorhanden. Die Gesellschaft verfügt über ein Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Ein Risiko mit wesentlicher Bedeutung liegt in möglichen sinkenden Erträgen. Ursachen können sein, daß Kunden versterben, abwandern oder krankheitsbedingt ausfallen. Darüber hinaus besteht die Gefahr eines stärkeren Konjunktureinbruches- und somit ein Einbruch der Kapitalmärkte. Das Institut ist bestrebt, diesem Ertragsrisiko mit stetigen Qualitätsverbesserungen und mit einer fortlaufenden Neukundengewinnung zu begegnen. Eine weitere Risikogruppe mit wesentlicher Bedeutung stellen operationelle Risiken aus dem Fehlverhalten von Kunden, Mitarbeitern und Beratern dar. Aufgrund der geringen Anzahl der am Geschäftsprozeß beteiligten Personen kann das Institut die operationellen Risiken aktuell mit den bestehenden Mitteln sehr gut überwachen. Das Institut intensiviert fortlaufend IT- gestützte Prüfverfahren und wird die Bereiche Compliance und Revision weiter stärken. Der Vorstand erwartet in Bezug auf Nachhaltigkeitsrisiken eine wachsende Bedeutung von operationellen und reputativen Risiken, sowie von Ertrags- und Aufwandsrisiken aufgrund von möglicherweise unzureichender Beachtung von Nachhaltigkeitsfaktoren auf der Ebene der verwalteten Vermögenswerte und auf der Ebene des Instituts selbst. Geschäftsstrategie und das interne Risikomanagement berücksichtigen zum momentanen Zeitpunkt für die Einwirkung von Nachhaltigkeitsfaktoren noch ein schwach ausgeprägtes Risikoprofil. Der Vorstand ist vorbereitet, bei zukünftig möglicherweise schärfer zu erwartenden Risikoausprägungen, das interne Risikomanagement weiterzuentwickeln und die Geschäftsstrategie anzupassen. Risiken für die weitere Entwicklung Aus dem aktuellen Geschäftsumfeld sind für die gewöhnliche Unternehmenstätigkeit keine auffälligen Risiken erkennbar. Die operationellen Risiken und die Risiken für die Ertragslage sind dem Institut als Herausforderungen wesentlicher Bedeutung bewußt und werden systematisch kontrolliert. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken auch bei ungünstigeren Entwicklungen als im Basisszenario geplant. Eine Fremdfinanzierung liegt nicht vor. Bei dem Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Chancen für die weitere Entwicklung Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen in der Gewinnung von neuen Beratern, sowie in der Akquisition von Neukunden und in dem Anstieg des verwalteten Vermögens der Bestandskunden.
München, 25.03.2024 Central Asset Management AG Siegfried May Stefan Mohr Dr. Martin Zeitler Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Central Asset Management AG, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Central Asset Management AG, München - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kaufbeuren, 13. Mai 2024 STG
Schwäbische Treuhandgesellschaft
Marz, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat auch im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand der Central Asset Management AG bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und dessen Tätigkeit überwacht. Er wurde vom Vorstand zeitnah und umfassend in schriftlicher oder mündlicher Form über die wesentlichen Entwicklungen in der Gesellschaft unterrichtet. Regelmäßige Beratungen stellen das wichtigste Element unserer Überwachungs- und Kontrollfunktion dar. Im Berichtsjahr fanden planmäßig vier ordentliche Aufsichtsratssitzungen am 7. März, 23. Mai, 15. September und 30. November 2023 statt. An den Sitzungen des Aufsichtsrats haben auch die Vorstände und der Prokurist teilgenommen. Die jeweiligen Tagesordnungspunkte wurden gemeinsam mit dem Vorstand bzw. dem Prokuristen diskutiert. Der Aufsichtsrat hat auch im Geschäftsjahr 2023 die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich überwacht und diesen bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten. Wir konnten uns dabei stets von der Recht-, Zweck- und Ordnungsmäßigkeit der Vorstandsarbeit überzeugen. Der Vorstand ist seinen Informationspflichten nachgekommen. Er hat uns regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über alle für die Gesellschaft relevanten Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage, der Risikoentwicklung und der Compliance unterrichtet. Wir haben insoweit unsere uns nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im Hinblick auf unsere Beratungs- und Überwachungsfunktion pflichtgemäß wahrgenommen. Satzungsbedingt zustimmungspflichtige Geschäfte wurden nicht getätigt. Es wurde ein Ausschuss für zustimmungspflichtige Geschäfte gebildet, dem folgende Mitglieder angehören:
Im Ausschuss für zustimmungspflichtige Geschäfte mussten im Jahr 2023 keine Entscheidungen getroffen bzw. keinen Geschäften zugestimmt werden. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde von der STG Schwäbischen Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Person von Herrn Dipl. Wirt. Ing. Günther Marz WP/StB geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben den Jahresabschluss 2023 der Central Asset Management AG und den Bericht des Abschlussprüfers zur eigenständigen Prüfung erhalten. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Die wesentlichen Prüfungsschwerpunkte des Abschlussprüfers sowie die aufgeworfenen Fragen wurden eingehend erörtert. Die Billigung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat wurde in der Aufsichtsratssitzung vom 15. Mai 2024 beschlossen. Ein Beschluss des Vorstands und des Aufsichtsrats, die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung zu überlassen, wurde nicht gefasst. Der Jahresabschluss ist somit festgestellt.
München, den 15. Mai 2024 Central Asset Management AG Aufsichtsrat Michael Schuster, Vorsitzender |
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