D. Heinrichs Logistic GmbH

Amerikaring 40, 27568 Bremerhaven, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 6130 HB
Eingetragen
11.8.2005
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
Dienstleistungen aller Art, insbesondere im Zusammenhang mit der Behandlung, Verladung und den Transport von Gütern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hauke Dierks
seit 20.10.2021
Prokura
Stefan Nebelung
seit 16.1.2019
Prokura
Andreas Harms
seit 5.3.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
D. Heinrichs Stauerrei Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

D. Heinrichs Logistic GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Die D.Heinrichs Logistic GmbH hat ihren Sitz in Bremerhaven. Als Unternehmen der Logistik- und Umschlagsbranche mit ca. 80 Mitarbeitern können wir schnell und flexibel auf die Anforderungen des Marktes reagieren. Wie alle Unternehmen im industriellen Sektor hängt auch unsere Wirtschaftslage stark von der konjunkturellen Entwicklung ab. Die Auswirkungen der unterschiedlichen Kriegsschauplätze auf der Welt tragen zu einer starken Verunsicherung bei. Die nach dem erheblichen Rückgang im Jahr 2020 erwartete Erholung der Wirtschaftslage fiel im Jahr 2021 nicht so stark wie erhofft aus, seit 2022 ist man wieder auf dem Kurs von vor der Corona Pandemie. Erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zeigen insgesamt eine Senkung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um ca. 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. 2022 und 2023 sind bei D.Heinrichs Logistic GmbH wieder erfolgreiche Jahre geworden. Die D.Heinrichs Logistic GmbH verfügt über ein breites Leistungsangebot, welches vom Maschinenbau und von der Industrie- und Verbrauchsgüterindustrie nachgefragt wird. Die D.Heinrichs Logistic GmbH ist im Wesentlichen mit der Herstellung von Verpackungen, mit Dienstleistungen rund um den Umschlag von Industrie- und Verbrauchsgütern aller Art, dem Containerstau und Transport, sowie allen damit verbundenen speditionellen und logistischen Dienstleistungen tätig. Unsere Kunden sind überwiegend international operierende Unternehmen. Überregionale Präsenz, die langfristigen Kundenbeziehungen und die Fertigungs- bzw. Dienstleistungstiefe sind wesentliche Erfolgsfaktoren der D.Heinrichs Logistic GmbH. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren und Ausführungen zum Geschäftsergebnis werden in Abschnitt B dieses Berichtes dargestellt. Die D.Heinrichs Logistic GmbH unterhält 3 Standorte in Bremerhaven.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Zu Beginn des Jahres 2023 sahen die Ökonomen und Wirtschaftsweisen die größten Risiken in einer steigenden Inflation, jedoch auch im Laufe des Jahres eine Erholung der Wirtschaft. Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle. Das "R-Wort" geht um, die Sorge vor einer technischen Rezession mit Rückgängen in zwei Quartalen nacheinander. Welches Vorzeichen im Gesamtjahr 2023 vor der konjunkturellen Entwicklung steht, wird sich im 1. Quartal 2024 zeigen. Dann gibt das Statistische Bundesamt erste vorläufige Ergebnisse bekannt.

Die abgeschwächte Inflation gepaart mit Inflationsausgleichsprämien tragen zum Reallohn-Plus von 0,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal bei. Wenngleich sich die Verbraucherpreise nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau bewegen, schwächt sich die Inflationsrate im November 2023 im fünften Monat in Folge auf nun noch 3,2 % ab. Niedriger war sie zuletzt vor mehr als zwei Jahren im Juni 2021.

Geschäftsverlauf, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Die allgemeine Entwicklung des konjunkturellen Umfelds hat die Entwicklung der D. Heinrichs Logistic GmbH im Berichtsjahr nicht nennenswert beeinflusst. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine dem Vorjahr ähnliche Betriebsleistung erwirtschaftet. Die Betriebsleistung bewegt sich auf einem Niveau von T€ 19.771 und liegt damit etwas über dem Vorjahresniveau. Die Ertragslage konnte im Verhältnis zum Vorjahr auf gleichem Niveau gehalten werden. Das Jahresergebnis fiel mit T€ 1.922 positiv aus. Die Einkaufspreise hielten sich in 2023 relativ stabil. Der Fachkräftemangel hielt leider auch in 2023 konstant an. Aufgrund der gestiegenen Leistungen konnten die Fremdleistungen gegenüber dem Vorjahr nicht weiter reduziert werden. Die Materialeinsatzquote liegt auf Vorjahresniveau. Der Personalkosten erhöhten sich im Berichtsjahr um ca. 9 %. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um ca. 9 % gesteigert werden und lag damit noch über den erwarteten Planungen. Inflations- und wechselkursbedingte Besonderheiten sind nicht zu erwähnen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes haben sich die Unternehmenskennzahlen und die wirtschaftliche Entwicklung im Rahmen unserer Planung gut entwickelt.

2. Finanzlage

Das Finanzmanagement erfolgt durch die Geschäftsleitung. Im Rahmen der Finanzplanung und des Liquiditätsmanagements wird die Liquidität des Unternehmens gesteuert. Die Kreditlinien sind nicht ausgeschöpft, so dass die erforderlichen Finanzmittel jederzeit verfügbar sind. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind nicht vorhanden. Die Konditionen der Finanzierungen und die Zinsstruktur sind marktüblich. Die Kassen- und Bankguthaben haben sich zum 31.12.2022 von T€ 1.624 im Vorjahr auf T€ 2.181 erhöht. Die Mietkonditionen gegenüber der Heinrichs Holding sind in 2023 um rund 50.000 € gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich von T€ 415 auf T€ 314. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von T€ 1.025 auf T€ 906 gesunken.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 3.124. Liquiditätsengpässe waren nicht vorhanden. Wesentliche künftige Investitionsvorhaben, die zur Darstellung der Finanzlage von Bedeutung sind, liegen im Moment nicht vor.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 703 auf T€ 7.026 erhöht. Auf der Aktivseite sind im Wesentlichen Sachanlagen um T€ 396 und Liquide Mittel um T€ 557 angestiegen. Auf der Passivseite sind die Rückstellungen um T€ 644 angestiegen.

Da sich die Bilanzsumme erhöht hat, ist die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft mit 53,4% nicht so stark wie der Vorjahreswert 54,2%. Mit Beginn des Jahres 2023 ist von einem schwachen, aber leichtem Wachstum gegenüber dem Vorjahr ausgegangen worden.

Der Umweltschutz ist Bestandteil des betrieblichen Zielsystems. Unsere Unternehmens-Philosophie und unsere Unternehmens-Praxis sind darauf ausgerichtet, die Belastung der Umwelt zu vermeiden, Emissionen zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und Risiken zu minimieren. Um weiteren CO 2 -Emissionen zu reduzieren soll bei der nächsten anstehenden Baumaßnahme eine Photovoltaikanlage mit Speichermodul installiert werden.

C. Risiko- und Chancenbericht

Die D.Heinrichs Logistic GmbH unterliegt den allgemeinen Branchen und Konjunkturrisiken. Für Risiken und Schäden, die aus der Verpackung, Lagerung und dem Transport von fremden Waren resultieren, ist hinreichende Vorsorge durch Versicherungen getroffen worden. Zur Abdeckung von Risiken, die im Zusammenhang mit öffentlichen Abgaben (Zoll, Einfuhrumsatzsteuer) entstehen können, wurde ebenfalls Vorsorge durch Eindeckung einer entsprechenden Versicherung getroffen. Weiterhin wird dieser Bereich durch die Geschäftsleitung überwacht. Das von den USA in den Jahren 2019 und 2020 praktizierte Verhalten bei Importen von Sendungen mit Holzverpackungen und die daraus resultierten willkürlichen behördlichen Zurückweisungen von Sendungen wurde nach dem Regierungswechsel in den USA im Jahr 2021 bislang nicht mehr festgestellt. Außerordentliche Risikokonzentrationen liegen nicht vor. Strategische Entscheidungen des Risikomanagements obliegen der Geschäftsleitung. Als wesentliche Instrumente im Rahmen eines Risikomanagements sind zu nennen:

• Planung des folgenden Wirtschaftsjahres;

• Personalplanung;

Budgetierung im Rahmen der Planung (z.B. für Investitionen, Instandhaltung, Modernisierung);

Monatlicher Plan-/Ist-Vergleich;

Die Abhängigkeiten von Kunden weisen ein normales Maß auf. Branchentrends sind nur schwer als Planungsgrundlage heranzuziehen. Dennoch verfolgen wir die Daten der konjunkturellen und der kundenspezifischen Entwicklung, um unsere Dienstleistung richtig zu platzieren.

Intern vergebene Risikokategorien sind:

• das Absatzrisiko

• das Qualitätsrisiko

• das Bonitätsrisiko

• das Kalkulationsrisiko

Diese Risiken werden von uns qualifiziert. Entscheidungsmodelle werden von der Geschäftsleitung zur Bearbeitung der Risikostrategie herangezogen. Bestandsgefährdungen durch Vermögensverluste, Zahlungsprobleme, Bürgschaften o. ä. bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Dennoch können solche Sachverhalte entstehen, sofern die Nachfrage (Umsatz) und die Kostenbelastungen nicht in Einklang gebracht werden.

Die Solvenz unserer Kunden ist wichtig, um keine Gefährdungen durch Forderungsverluste auftreten zu lassen. Hierzu ist eine regelmäßige Debitorenbewertung und ein engmaschiges Mahnwesen installiert, was uns sofort auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam macht.

Bestandsgefährdende Risiken können sich also hinsichtlich Ertrags und Liquidität ergeben, sofern Verlustursachen - insbesondere die ausbleibende Nachfrage nach unseren Leistungen - auftreten. Bislang konnten solche Sachverhalte vermieden werden. Nachfragerückgänge aufgrund geopolitischer Ereignisse, wie etwa dem Ukraine-Krieg und Israel-Krieg, oder aufgrund pandemischer Ereignisse, wie der Covid-19-Pandemie, können in ihrer Wirkung nicht eingeschätzt werden. Sollten Nachfragerückgänge oder -Verschiebungen wegen mangelnder Verfügbarkeit von Ressourcen oder wegen Preiserhöhungen eintreten, können diese die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinträchtigen.

Chancen liegen in der langjährigen und exponierten Marktbeziehung zu unseren Kunden und in den daraus entwickelten Erfahrungswerten. Das Spezialwissen, das zur Abwicklung der spezifischen Kundenaufträge aufgebaut wurde, schafft die Grundlage für eine gegenseitig mit den Kunden abgestimmte Entwicklungsstrategie. Die Geschäftsprozesse werden durch die Einrichtung von Digitalisierungs- sowie Qualitätsverbesserungen unserer Dienstleistungen weiter verbessert, wodurch eine stärkere Kundenbindung erzielt wird.

D. Prognosebericht

Nach unserer Beurteilung wird 2024 weiter mit hohen Rohstoffpreisen kämpfen und einer leicht schwächelnden Konjunktur, wir erwarten daher eher einen etwas schwächeren Jahresumsatz. Durch die Kriege in der Ukraine und in Israel und der damit verbundenen Meidung des Roten Meeres, gehen wir nunmehr von einer neuerlichen sehr starken Belastung der globalen Lieferketten aus. Kunden haben für das Jahr 2024 eine durchaus gute Auftragslage, jedoch sind die Liefertermine meistens nicht planbar.

Wesentliche Einflussfaktoren der Ergebnisentwicklung liegen in der Nachfrage nach Verpackungs- und Containerstauleistung sowie der Speditionsleistung. Eine besondere Herausforderung liegt nach wie vor in der fast unmöglichen Planbarkeit der Beschäftigungs- und Umsatzentwicklungen. In 2023 hat sich die massive Kostensteigerung im Zukauf beruhigt.

Die Auftragslage aus dem Bereich unserer Kundschaft des Maschinen- und Anlagenbaus ist als gut bis sehr gut zu bezeichnen. Die D. Heinrichs Logistic GmbH ist nicht direkt durch die Embargo-Sanktionen von der Bundesrepublik Deutschland sowie der Europäischen Union gegen die russische Föderation betroffen. Allerdings wirken sich die Sanktionen weiterhin störend auf Aufträge seitens unserer Kundschaft für Geschäfte mit Staaten der russischen Föderation aus. Die Seefrachtraten für Verschiffungen waren in 2023 stark schwankend, und daher schlecht planbar.

Noch herausfordernder als bereits in den vergangenen Jahren wird sich die Personalpolitik des vor uns liegenden Jahres gestalten. Der weiterhin vorhandene Fachkräftemangel und die damit einhergehenden Personalkostensteigerungen sind schwer einzuschätzen. Weiterhin ist aber eine ordentliche Nachfrageaktivität für alle Bereiche unseres Dienstleistungsportfolios festzustellen.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird es schwer, aber dennoch erhofft sich die Gesellschaft Umsatzerlöse annähernd wie in 2023, von 18-19 Mio. Euro und ein positives Betriebsergebnis, welches sicher etwas unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Voraussetzung für diese Planannahme ist, dass sich die politische und versorgungstechnische Lage wieder entspannt. Für die Folgejahre wird wieder umsatz- wie ergebnisseitig ein konstant gleichbleibend guter Trend angestrebt.

 

Bremerhaven, den 8. April 2024

D. Heinrichs Logistic GmbH, Bremerhaven

Andreas Harms

Henrich Clewing

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.755.850,00 2.342.042,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.456,00 5.298,00
II. Sachanlagen 2.733.394,00 2.336.744,00
B. Umlaufvermögen 4.259.570,35 3.963.886,12
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.078.298,44 2.339.326,08
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.181.271,91 1.624.560,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.238,40 17.500,56
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.026.658,75 6.323.428,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.752.135,85 3.429.316,45
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Bilanzgewinn 3.502.135,85 3.179.316,45
B. Rückstellungen 1.844.156,55 1.198.645,55
C. Verbindlichkeiten 1.430.366,35 1.686.066,68
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 210.975,00 245.715,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 9.400,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.026.658,75 6.323.428,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.618.400,04 8.838.775,69
2. Personalaufwand 3.597.680,44 3.305.747,58
a) Löhne und Gehälter 2.990.401,38 2.760.343,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 607.279,06 545.404,06
3. Abschreibungen 532.354,90 508.378,65
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 532.354,90 508.378,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.626.961,94 2.664.899,13
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.021,28 57,13
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.608,56 1.856,08
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 925.720,90 763.173,93
8. Ergebnis nach Steuern 1.940.094,58 1.594.777,45
9. sonstige Steuern 17.275,18 16.700,36
Jahresüberschuss 1.922.819,40 1.578.077,09

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 1.922.819,40 1.578.077,09
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.579.316,45 1.601.239,36
3. Bilanzgewinn 3.502.135,85 3.179.316,45

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: D. Heinrichs Logistic GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bremen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bremen
Register-Nr.: 6130

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem Anlagespiegel entnommen werden.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 2.220,22 EUR

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Rechnungen, erfolgsabhängige Mitarbeitervergütungen, noch nicht genommene Urlaubsansprüche, geleistete Überstunden sowie Gewährleistungs- und ähnliche Verpflichtungen.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 211,0 211,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 905,6 905,6 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 313,8 261,4 52,4 0,0
Summe 1.430,4 1.378,0 52,4 0,0

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 210.975,00 EUR.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung belaufen sich im Berichtsjahr auf 0,00 EUR (Vj. 99,88 EUR)

Sonstige Angaben

Organmitglieder

Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch die Geschäftsführer Herrn Andreas Harms und Herrn Henrich Clewing geführt.

Unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9 a) HGB nicht angegeben.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen Beschäftigten betrug 36 (Vorjahr 30) gewerbliche Mitarbeiter und 31 (Vorjahr 30) Angestellte.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bremerhaven, 8 April 2024

Andreas Harms

und

Henrich Clewing

Anlagespiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 111.338,97 26.075,53 0,00 0,00 137.414,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 111.338,97 26.075,53 0,00 0,00 137.414,50
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken 2.309.084,52 0,00 0,00 0,00 2.309.084,52
technische Anlagen und Maschinen 30.911,16 0,00 0,00 0,00 30.911,16
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.568.112,28 924.288,15 42.920,17 0,00 3.449.480,26
Summe Sachanlagen 4.908.107,96 924.288,15 42.920,17 0,00 5.789.475,94
Summe Anlagevermögen 5.019.446,93 950.363,68 42.920,17 0,00 5.926.890,44
Aufgelaufene Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 106.040,97 8.917,53 0,00 114.958,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 106.040,97 8.917,53 0,00 114.958,50
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken 1.188.835,52 101.171,00 0,00 1.290.006,52
technische Anlagen und Maschinen 10.049,16 1.546,00 0,00 11.595,16
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.372.479,28 418.500,15 36.499,17 1.754.480,26
Summe Sachanlagen 2.571.363,96 521.217,15 36.499,17 3.056.081,94
Summe Anlagevermögen 2.677.404,93 530.134,68 36.499,17 3.171.040,44
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.456,00 5.298,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 22.456,00 5.298,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken 1.019.078,00 1.120.249,00
technische Anlagen und Maschinen 19.316,00 20.862,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.695.000,00 1.195.633,00
Summe Sachanlagen 2.733.394,00 2.336.744,00
Summe Anlagevermögen 2.755.850,00 2.342.042,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk am 08.04.2024 erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die D. Heinrichs Logistic GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der D. Heinrichs Logistic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der D. Heinrichs Logistic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 8. April 2024

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