Leybold Optics Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Thaler seit 20.7.2018 | Prokura |
Alexander Bartels seit 30.1.2018 | Geschäftsführer |
Antonio Requena seit 23.1.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Leybold Optics Dresden GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bühler Alzenau GmbHAlzenauJahresabschluss Bühler Alzenau GmbH 2023BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine AngabenDie Bühler Alzenau GmbH, Alzenau, ist beim Amtsgericht Aschaffenburg unter der Handelsregisternummer HRB 8425 gemeldet. Der vorliegende Abschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Mit Wirkung zum 1. Januar 2002 wurde mit der Gesellschafterin, Leybold Optics Verwaltungs GmbH, Alzenau, ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag für die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen. Dieser Vertrag verlängert sich ohne weiteres um jeweils zwei Jahre, wenn er nicht ein halbes Jahr vor seinem ersten bzw. dem aus der Verlängerung resultierenden Beendigungstermin schriftlich gekündigt wird. 2018 wurde der Ergebnisabführungsvertrag mit Blick auf die Zukunft vorsorglich an die neueste Rechtsprechung angepasst. Eine Kündigung ist zum 31. Dezember 2023 nicht erfolgt. Grundsätze der Bilanzierung und BewertungEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear über einen Zeitraum von ein bis 15 Jahren vermindert. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Patente werden zu Anschaffungskosten bilanziert und über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert für die Betriebstätte Hasselroth wird mit 10 Jahren planmäßig abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert für die Betriebsstätte Leipzig wird abweichend von einer typischen Nutzungsdauer aufgrund technologischer Dynamik über einen Zeitraum von 5 Jahren planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen basieren vornehmlich auf folgenden betrieblichen Nutzungsdauern:
Seit 2009 erfolgt die Abschreibung für erstmals aktivierte Vermögensgegenstände ausschließlich linear. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei Bedarf wird das gemilderte Niederstwertprinzip i.S.d. § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB angewandt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Durchschnittskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Risiken aus eingeschränkter Verwertbarkeit in den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie in den fertigen Norm- und Vorratsteilen werden durch Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Sie beinhalten die direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhne, Material- und Fertigungsgemeinkosten, angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens sowie anfallende Sondereinzelkosten der Fertigung. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung werden nicht einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. In der Bilanz werden zur Verbesserung der Darstellungstransparenz der Vermögenslage und einheitlicher Bilanzierung aller deutschen Gesellschaften der Bühler Gruppe im aktuellen Geschäftsjahr der Posten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 96.415 erstmalig mit den Vorräten offen abgesetzt. Bei gleicher Anwendung der Verrechnung im Vorjahr würden sich die Vorräte in Höhe von TEUR 139.236 um TEUR 91.198 auf TEUR 48.038 mindern und der passive Posten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen einen Betrag in Höhe von TEUR 0 ausweisen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch nach dem Bilanzstichtag anfallende Kosten vorgenommen und die entsprechenden Vorräte abgewertet, sofern diese nicht kostendeckend verkauft werden können. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen (schwebende Geschäfte) sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko wird außerdem durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt. Ausgaben für Aufwendungen zukünftiger Zeiträume sind zeitabhängig durch die Bildung entsprechender aktivischer Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Die Auflösung erfolgt über die jeweilige Vertragslaufzeit. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem Teilwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wird nicht mehr der auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,74 %) zugrunde gelegt, sondern der nach § 253 Abs. 2 HGB veränderte Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre, welcher für 2023 1,82 % beträgt. Der Differenzbetrag der Rückstellung aus den beiden unterschiedlichen Zinssätzen von TEUR 401 ist gemäß §253 Abs. 6 S. 1 HGB grundsätzlich mit einer Ausschüttungssperre belegt. Der Differenzbetrag, der sich aus der Ermittlung der Rückstellung auf Basis des 7-Jahres- und des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergibt, ist in der Ergebnisabführung mit enthalten und hat folglich keiner Abführungssperre unterlegen. Der sich aufgrund der geänderten Bewertung durch die erstmalige Anwendung des BilMoG im Jahr 2010 ergebene Unterschiedsbetrag wurde festgestellt und wird gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel angesammelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für die Berechnung der Rückstellung für Jubiläumszahlungen wurde der Rechnungszinsfuß von 1,74 %, der dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Abzinsungssatz entspricht, angesetzt. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurde zum Barwert mit einem Zinsfuß von 1,74 % (Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf Basis der letzten 7 Jahre und einem Gehaltstrend in Höhe von 2,00 % p. a.) angesetzt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen für Altersteilzeit verrechnet. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Umrechnungskurs des Entstehungstages bewertet. Die Umrechnung der Währungsposten zum Bilanzstichtag erfolgt entsprechend den Regelungen des § 256a HGB. Die Bühler Alzenau GmbH ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Leybold Optics Verwaltungs GmbH, Alzenau, einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert. Einnahmen für Erträge zukünftiger Zeiträume sind zeitabhängig durch die Bildung entsprechender passivischer Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Die Auflösung erfolgt über die jeweilige Vertragslaufzeit. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. FinanzanlagenDie Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen.
* = Ergebnisse vom Geschäftsjahr zum
31.12.2022
Die Angaben zum Ergebnis in Landeswährung sowie zum Eigenkapital beziehen sich auf den jeweiligen nationalen Jahresabschluss. VorräteDie Vorräte enthalten TEUR 6.155 (i. Vj. TEUR 6.350) Wertberichtigungen auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Wertberichtigungen auf unfertige Erzeugnisse i.H.v TEUR 698 (i. Vj. TEUR 1.074). Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.317 aus der Verlustübernahme des Berichtsjahres. Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen besitzen wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 50.000,00 ist voll eingezahlt. Rückstellungen für PensionenDie Bewertung des Verpflichtungsumfangs wird im Rahmen des § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB auf der Basis der folgenden Berechnungsgrundsätze und Rechnungsgrundlagen durchgeführt:
Der Rechnungszins ist den von der Bundesbank bekannt gegebenen Abzinsungssätzen entnommen. Die Änderung der Berechnungsweise des durchschnittlichen Marktzinses infolge Änderung des § 253 Abs. 2 HGB führt im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr zu folgendem Bewertungsunterschied:
Der ermittelte Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 401 unterliegt per 31. Dezember 2023 grundsätzlich der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Der Differenzbetrag, der sich aus der Ermittlung der Rückstellung auf Basis des 7-Jahres- und des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergibt, ist in der Ergebnisabführung mit enthalten und hat folglich keiner Abführungssperre unterlegen. Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschriften des BilMoG zum 1. Januar 2010 ergab sich ein verteilungsfähiger Zuführungsbedarf gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von TEUR 5.275. Dieser Betrag ist bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln. Unter Inanspruchnahme dieses Wahlrechts wurde zum 31. Dezember 2023 wieder eine Zuführung aufwandswirksam unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 352 vorgenommen, der Betrag der Unterdeckung beträgt demnach zum Bilanzstichtag TEUR 352. SteuerrückstellungenSteuerrückstellungen wurden im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 24 (i. Vj. TEUR 104) gebildet und betreffen ausländische Quellensteuern aus Dividendenzahlungen sowie Umsatzsteuerzahlungen. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen von TEUR 5.265 (i. Vj. TEUR 3.656), Nachlaufkosten in Höhe von TEUR 1.641 (i. Vj. TEUR 1.715), Boni und Erfolgsbeteiligung in Höhe von TEUR 1.675 (i. Vj. TEUR 1.503), Gewährleistungen in Höhe von TEUR 1.654 (i. Vj. TEUR 1.110), Resturlaubsansprüche und Gleitzeitguthaben in Höhe von insgesamt TEUR 1.503 (i. Vj. TEUR 1.568), Jubiläumszuwendungen in Höhe von TEUR 734 (i. Vj. TEUR 730), Fremddienstleistungen in Höhe von TEUR 421 (i. Vj. TEUR 540), Erfindervergütung für Dritte in Höhe von TEUR 113 (i. Vj. TEUR 156), Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 407 (i. Vj. TEUR 186) sowie für den Beitrag zur Berufsgenossenschaft in Höhe von TEUR 240 (i. Vj. TEUR 240), sonstige Personalaufwendungen von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 329) sowie für Drohverluste aus Devisentermingeschäften in Höhe von TEUR 202 (i. Vj. TEUR 440) gebildet. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurde die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 888 (i. Vj. TEUR 748) mit den Ansprüchen aus den zur Insolvenzsicherung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen verrechnet. Der Vermögensgegenstand hat einen beizulegenden Zeitwert, welcher im Wesentlichen den Anschaffungskosten entspricht, von TEUR 481 (i. Vj. TEUR 562). Dabei handelt es sich um Versicherungsansprüche, die einzelvertraglich an die jeweiligen Mitarbeiter verpfändet worden sind. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden, die aus der Abzinsung der Altersteilzeitverpflichtungen resultierenden Zinsaufwendungen mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen wie folgt saldiert:
VerbindlichkeitenSämtliche zum Bilanzstichtag bilanzierten Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit unter einem Jahr. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Stichtagsbedingte Verbindlichkeiten aus dem Konzern Cash Pooling bestehen in Höhe von TEUR 57.130 (i. Vj. TEUR 3.324). Des Weiteren sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 328 (i. Vj. TEUR 356) für Intercompany Provisionen enthalten. Im Vorjahr bestanden gegenüber der Gesellschafterin Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 5.906. HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Gewährleistungen bestehen im branchenüblichen Rahmen. Diese Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Gewährleistungen gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten aufgrund ausreichender Bonität voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Derivative FinanzinstrumenteZur Absicherung von Währungsrisiken schließt die Gesellschaft währungsbezogene Geschäfte nach der Net-Present-Value-Methode (Terminkontrakte, insbesondere Forwards und Swaps) mit der Bühler AG ab, um Wechselkursschwankungen zwischen Euro und US-Dollar bzw. chinesischen Renminbi / Yuan bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzudecken. Fremdwährungskontrakte zum 31. Dezember 2023: (FS = Forward Swap, FWD = Forward)
Die Fremdwährungskontrakte werden mit dem Marktterminkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Es werden keine Bewertungseinheiten gebildet. Die Gesellschaft setzt keine derivativen Finanzinstrumente zu spekulativen Zwecken ein. Drohverluste aus abgeschlossenen Fremdwährungskontrakten werden bei Bedarf gebildet und sind zum Bilanzstichtag i.H.v. TEUR 202 (i. Vj. TEUR 440) passiviert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen keine gegenüber verbundenen Unternehmen. Nicht in der Bilanz enthaltene GeschäfteDie oben genannten Miet-, Pacht- und Leasingverträge enthalten im Wesentlichen die Miete für die Geschäftsgebäude sowie "Operating Leasing-Geschäfte" für Fahrzeuge und Büroausstattung. Es ergeben sich daraus keine nennenswerten Chancen und Risiken auf die Finanzlage der Gesellschaft. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseAufgliederung nach Tätigkeitsbereichen (inklusive Erlösschmälerungen)
Aufgliederung nach Regionen
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 342 (i. Vj. TEUR 580). Periodenfremde Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 127 (i. Vj. TEUR 397), Nebenkostenerstattungen in Höhe von TEUR 128 (i. Vj. TEUR 84), Erträge aus verjährten Verbindlichkeiten TEUR 33 (i. Vj. TEUR 41) und Stromsteuererstattungen TEUR 24 (i. Vj. TEUR 23) sowie Lieferantenboni. Realisierte Währungskursgewinne sind in Höhe von TEUR 705 (i. Vj. TEUR 2.285) enthalten. Außerplanmäßige AbschreibungenIm Geschäftsjahr wurden wie im Vorjahr gem. § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 221 (i. Vj. TEUR 241) enthalten, die unter anderem aus nachträglichen Aufwendungen aus Betriebskostenabrechnungen resultieren. Währungskursverluste sind in Höhe von TEUR 575 (i. Vj. TEUR 2.272) im Berichtsjahr angefallen. Die Gesellschaft hat im Jahr 2010 von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht und verteilt den Umstellungsaufwand aus der BilMoG-Einführung zum 01. Januar 2010 linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Es werden Aufwendungen in Höhe von TEUR 352 von außergewöhnlicher Bedeutung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst (Vorjahr TEUR 352). Erträge aus BeteiligungenDie Erträge aus Beteiligungen lagen im Berichtszeitraum nicht vor. Im Vorjahr betrugen diese noch TEUR 7.236 und resultierten aus Dividendenzahlungen bzw. -ansprüchen von Tochterunternehmen. SteuernIn den sonstigen Steuern sind TEUR 116 (i. Vj. TEUR 432) für ausländische Einkommen- und Quellensteuer sowie TEUR 21 (i. Vj. TEUR 3) für Steuern von Einkommen und vom Ertrag sowie sonstige Steuern enthalten. Sonstige AngabenNachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung liegen nicht vor. Mitglieder der GeschäftsführungAntonio Requena, CEO, Dreieich, Dipl. Ingenieur Alexander Bartels, CFO, Frankfurt, Dipl. Kaufmann Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie ehemaliger Mitglieder der GeschäftsführungHinsichtlich der Angabe von Geschäftsführerbezügen sowie der Bezüge von ehemaligen Geschäftsführern wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Prüfungs- und BeratungsgebührenDas für das Geschäftsjahr berechnete Honorar vom Abschlussprüfer beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 55. Des Weiteren wurden Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 8 in Anspruch genommen. MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während der letzten vier Quartale beschäftigten Arbeitnehmer:
KonzernverhältnisseDer Jahresabschluss der Bühler Alzenau GmbH wird in den Konzernabschluss der Bühler Holding AG mit Sitz in Uzwil/Schweiz, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss hat gemäß § 292 HGB befreiende Wirkung für die Gesellschaft, da er einschließlich Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sowie des Lageberichts in deutscher Sprache offengelegt wird. Der Konzernabschluss der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz ist auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt worden. Es bestehen die folgenden wesentlichen, im befreienden Konzernabschluss vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden: Bei der Bilanzierung nach HGB sowie der Bilanzierung nach IFRS stehen unterschiedliche Rechnungslegungsphilosophien im Vordergrund. Während die IFRS ihren Schwerpunkt vor allem auf Informationen für gegenwärtige und potenzielle Investoren legt, sind für die handelsrechtliche Rechnungslegung darüber hinaus auch das Vorsichts- und Gläubigerschutzprinzip von stärkerer Bedeutung. Generell steht bei der Rechnungslegung nach IFRS die periodengerechte Gegenüberstellung von Aufwendungen und dazugehörigen Erträgen (matching principle) stärker im Vordergrund als in der deutschen Rechnungslegung nach HGB. Als wesentlicher Unterschied ergibt sich die Bilanzierung der unfertigen Erzeugnisse. Bei langfristiger Fertigung ist nach IFRS eine Teilgewinnrealisierung nach der percentage-of-completion Methode anwendbar. Erträge und Aufwendungen werden hierbei analog des Grades der Fertigstellung erfasst. In der deutschen Rechnungslegung ist eine Teilgewinnrealisierung unter Anwendung der percentage-of-completion Methode hingegen nur unter restriktiven Voraussetzungen möglich.
Alzenau, den 1. März 2024 Bühler Alzenau GmbH Die Geschäftsführung Antonio Requena Alexander Bartels Entwicklung des Anlagevermögens
LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des UnternehmensDie Bühler Alzenau GmbH, (kurz: Bühler Alzenau), wurde im Jahr 2000 gegründet. Standorte der Gesellschaft sind in Alzenau, Leipzig und Hasselroth. Die Gesellschaft hält Anteile an zwei Tochtergesellschaften in zwei Ländern. Bühler Alzenau entwickelt, fertigt und vertreibt im Geschäft von Neuanlagen Vakuumbeschichtungslösungen für optisch wirksame Schichten. Schwerpunkte der angebotenen Prozesse sind aufdampf-, sputter- und plasmaunterstützte Beschichtungsverfahren. Zur Geschäftstätigkeit der Gesellschaft gehört auch der Vertrieb von Ersatz- und Verbrauchsmaterialien. Zur Verbesserung der Transparenz und der operativen Steuerung von Bühler Alzenau und den Verbundgesellschaften sind die Produktbereiche im Anlagen- sowie im Kundendienstgeschäft auf insgesamt vier Geschäftsbereiche ("Business Units") zusammengefasst:
Generell handelt es sich bei den Märkten in denen Bühler Alzenau tätig ist, um zyklische und technologiebasierte Märkte, die u. a. durch die folgenden wesentlichen Trends gekennzeichnet sind:
Der High-Tech-Markt für Feinoptic zeichnet sich bei gegebenen Alleinstellungsmerkmalen durch ein hohes Margenpotenzial aus. 2. Forschung und EntwicklungIm Geschäftsjahr wurden rund EUR 9,8 Mio. (i. Vj. EUR 10,0 Mio.) überwiegend für die Entwicklung von Anlagen, Verfahren und Komponenten sowie Applikationen aufgewendet. Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeit lagen dabei erneut auf folgenden Projekten:
Alle Entwicklungstätigkeiten wurden im Rahmen von monatlichen Berichten zu Status, Projektfortschritt und Kosten durch die verantwortlichen Projektleiter dem Management und der Geschäftsleitung berichtet. Es wurden keine selbstgeschaffenen Vermögensgegenstände aus Entwicklungstätigkeiten durch eine Aktivierung im Anlagevermögen bilanziell erfasst. Wirtschaftsbericht3. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen1Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar: Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 14 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit -1,7 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Darin spiegelt sich die Normalisierung der Staatsausgaben nach der deutlichen Ausweitung während der Corona-Pandemie. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3 % etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund 2 % sanken. Dagegen konnten die Investitionen in Maschinen und Anlagen mit +3,0 % deutlich zulegen. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen in die Transformation beigetragen haben. Die Exporte nahmen infolge der schwachen Nachfrage aus dem Ausland um 1,8 % ab. Die Importe fielen im Zuge der schwachen Binnennachfrage mit -3,0 % sogar noch kräftiger, weshalb der Außenhandel rechnerisch +0,6 Prozentpunkte zum BIPWachstum beitrug. Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase robust; die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+0,7 %) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen. Ebenfalls positiv ist die Entwicklung der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte zu werten, die im Jahr 2023 um +5,9 % spürbar zunahmen. Sowohl die Arbeitnehmerentgelte (+6,7 %) als auch die Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+6,5 %) lagen dabei deutlich im Plus. Gestützt wurden die Einkommensentwicklung neben spürbaren Lohnsteigerungen auch von staatlichen Entlastungsmaßnahmen zur Abmilderung des inflationsbedingten Kaufkraftverlustes wie den Energiepreisbremsen, der Möglichkeit zu steuerfreien Inflationsausgleichsprämien und Erhöhungen der Sozialleistungen (Wohngeld, Bürgergeld, Erhöhung Kindergeld). Diese Maßnahmen kamen insbesondere den unteren Einkommensgruppen zugute. Angesichts der zuletzt weiter schwachen Frühindikatoren, anhaltender und neu hinzugekommener geopolitischer Krisen, die zu steigenden Transportkosten und Verzögerungen in Lieferketten führen können, sowie temporär administrativ erhöhter Verbraucherpreise zu Jahresbeginn ist auch für das erste Quartal dieses Jahres noch nicht mit einer konjunkturellen Trendwende zu rechnen. Bei einem Rückgang der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. GeschäftsverlaufGeschäftsbereich OpticsPrecisionIm Bereich Präzisionsoptik konnte das hohe Vorjahresvolumen im Auftragseingang im Jahr 2023 nicht wiederholt werden. Ursächlich hierfür war ein Abschwächen der Nachfrage in den Regionen China und Europa. Erfreuliche Entwicklungen der Nachfrage fanden in den Regionen Südostasien und Ostasien statt. OphthalmicsDer Auftragseingang im Bereich Ophthalmics entwickelte sich im Jahr 2023 leicht abschwächend und entsprach grundsätzlich nicht in Gänze unseren Erwartungen an die Marktnachfrage. In den Regionen Asien und Europa lagen die Höhe der Auftragseingänge etwas unter dem Niveau des Vorjahres, während sich die Nachfrage in Nord- und Südamerika insgesamt positiv entwickelte. Semi-ConductorIn diesem Marktsegment konnte der Auftragseingang im Berichtszeitraum deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Diese Entwicklung war beeinflusst durch eine positive Entwicklung der Nachfrage in den Regionen Europa und China. Geschäftsbereich EnergyGlass CoatingIm Bereich Glass Coating konnte die Höhe der Auftragseingänge im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Insbesondere in Nordamerika konnten Großaufträge gewonnen werden. Positive Entwicklungen fanden weiter in Asien statt, wogegen die Auftragseingänge in Europa insgesamt rückläufig waren. FlexibleIm Bereich Flexible konnte das sehr hohe Vorjahresniveau im Auftragseingang im Berichtsjahr 2023 nicht wiederholt werden. Ursächlich dafür waren Großbestellungen aus dem Vorjahr in Europa und Indien. Geschäftsbereich Grinding & DispersingIn unserem Geschäftsbereich GD konnte das Niveau im Bereich Neuaufträge im Vergleich zum Vorjahr nicht ganz gehalten werden und nahm leicht ab. In den Regionen Südamerika und Südostasien konnten leichte Steigerungen der Verkaufszahlen erzielt werden. In den übrigen Regionen kam es zu einem leichten Rückgang von Neubestellungen. Geschäftsbereich Die CastingUnser Geschäftsbereich DC hatte eine stabile Entwicklung im Berichtszeitraum. Insgesamt konnte das Volumen auf einem hohen Niveau gehalten werden. In den Regionen Nordamerika und Europa erhöhten sich die Volumina der Neubestellungen leicht, wohingegen sich die Nachfrage in den asiatischen Märkten etwas abschwächte. Aufgrund der Einbindung der Bühler Alzenau in die Matrix Struktur der Bühler Gruppe werden Planungen und Budgets für die unterschiedlichen Funktionsbereiche zentral im Konzern und nicht fokussiert auf Ebene der Gesellschaft bzw. des Standorts der Bühler Alzenau erstellt. Die interne Steuerung der operativen Geschäftstätigkeit der Bühler Alzenau wird vor diesem Hintergrund nur eingeschränkt auf Gesellschaftsebene durchgeführt und erfolgt für diesen Zweck vorrangig und unverändert anhand der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren Auftragseingang, Auftragsbestand und Umsatzerlöse. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren existieren nicht. In der nachstehenden Tabelle wird die Entwicklung dieser bedeutsamsten Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr, unter Beachtung des Handelsrechts, dargestellt:
(*) = Auftragseingang inklusive Stornierungen
Im Berichtszeitraum weist die Gesellschaft Umsatzerlöse aus Weiterbelastungen von Kosten an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1,8 Mio. aus (i. Vj. EUR 1,3 Mio.). Prognose aus dem Geschäftsjahr 2022 für das Geschäftsjahr 2023:
Die Erwartungen in das Geschäftsjahr 2023 wurden nicht in allen relevanten Leistungsindikatoren erreicht. Im Vergleich zur Prognose kam es insbesondere aufgrund von einer stabilen Nachfrageentwicklung im Berichtsjahr nach Neuanlagen im Bereich Optics zu einer insgesamt deutlichen Erhöhung der Auftragsbestände. Trotz einer leichten Verminderung der Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Auftragsbestände, insbesondere aufgrund der stabilen Entwicklung im Anlagengeschäft der beiden Geschäftsbereichs Optics und Energy. Die Erwartungen zu der Steigerung der Umsatzerlöse für das Berichtsjahr für die Gesellschaft wurden insgesamt erfüllt. Ursächlich hierfür sind die u. a. die Fertigstellungszeiträume von unseren kundenspezifischen Anlagen. Die auftragsbezogenen Umsatzerlöse in den traditionellen Geschäftsfeldern der Bühler Alzenau, die dem Geschäftsbereich Optics zugeordnet sind, erhöhten sich entgegen unseren Erwartungen nur leicht um 3 % von EUR 87,3 Mio. auf EUR 89,9 Mio. Ursächlich hierfür waren u. a. erhaltene Auftragseingänge gegen Mitte des Jahres, die sich aufgrund von verlängerten Fertigstellungsprozessen noch nicht vollumfänglich bereits im Berichtsjahr in den Umsatzerlösen auswirken konnten. Im Bereich Energy erhöhten sich die Umsatzerlöse gemäß unseren Erwartungen aus dem Vorjahr stark um 205 % von EUR 15,4 Mio. auf EUR 47,0 Mio., da größere Projekte nach längeren und planmäßigen Produktionszeiten fertiggestellt und somit in Umsatzerlöse im Berichtsjahr umgewandelt werden konnten. Da die absolute Verminderung der Auftragseingänge im Berichtsjahr im Verhältnis geringer ausfiel als die Entwicklung der Umsatzerlöse, konnte insgesamt die Höhe des Auftragsbestandes in den beiden Geschäftsbereichen Optics und Energy in Summe wesentlich gesteigert werden. Die Auftragsbestände in den Segmenten unserer Geschäftsbereiche Grinding & Dispersing und Die Casting konnten sich in Summe fast auf dem positiven Niveau des Vorjahres halten. Die auftragsbezogenen Gesamtumsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 erhöhten sich in Summe um 24 % auf EUR 178,4 Mio. (i. Vj. EUR 144,4 Mio.). Der Auftragseingang entwickelte sich im Berichtsjahr entgegen den Erwartungen auf einem hohen Niveau leicht rückläufig. In Summe erzielten wir im Berichtsjahr mit EUR 205,4 Mio. beim Auftragseingang eine leichte Verminderung gegenüber dem Vorjahr (EUR 219,4 Mio.). Dabei entfielen im Auftragseingang EUR 120,9 Mio. (i. Vj. EUR 131,6 Mio.) auf das Anlagengeschäft der Geschäftsbereiche und EUR 84,5 Mio. (i. Vj. EUR 87,8 Mio.) auf den Kundendienst. Zum Jahresende beträgt der Auftragsbestand EUR 244,6 Mio. (i. Vj. EUR 217,6 Mio.). Der vorstehend genannte Auftragsbestand und die bereits erhaltenen sowie die erwarteten Auftragseingänge gewährleisten nach Auffassung der Geschäftsführung eine erneute ausreichende Kapazitätsauslastung für das Geschäftsjahr 2024. Die Exportquote von Bühler Alzenau beträgt 76 % (i. Vj. 73 %). 41 % der Umsatzerlöse erzielte Bühler Alzenau dabei in Europa (i. Vj. 33 %), 11 % (i. Vj. 15 %) in Nord- und Südamerika, 21 % (i. Vj. 20 %) in Asien, 3 % (i. VJ. 4 %) in MEA und 24 % (i. Vj. 27 %) in Deutschland. 4. Darstellung der Lagea) ErtragslageDie gesamten Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr um EUR 34,4 Mio. auf EUR 180,2 Mio. (i. Vj. EUR 145,7 Mio.) erhöht. Im Zusammenhang mit den in der Fertigung befindlichen Kundenanlagen sowie der unterschiedlichen Dynamiken auf manchen Absatzmärkten erhöhte sich in Summe die Betriebsleistung, welche sich aus der Summe der Umsatzerlöse und der Bestandsveränderung ergibt, um EUR 42,3 Mio. auf EUR 231,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Der insgesamten Umsatzerlössteigerung lagen dabei unterschiedliche Entwicklungen zugrunde. Der Geschäftsbereich Optics verzeichnete eine unter den Erwartungen liegende Umsatzerlössteigerung von 3 %. Dagegen erhöhten sich die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Energy stärker um 205 %, da Aufträge aus den Vorjahren aufgrund der üblichen langen Fertigungszeiten im Berichtsjahr umsatzrealisiert werden konnten. Im Geschäftsbereich Grinding & Dispersing verminderten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 14 %. Der Geschäftsverlauf im Bereich Die Casting entwickelte sich positiv im Berichtszeitraum und die Umsatzerlöse lagen insgesamt 10 % über dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich im Berichtsjahr um EUR 1,9 Mio. auf EUR 1,4 Mio. Diese Verminderung resultiert überwiegend aus niedrigeren Währungskursgewinnen im Vergleich zum Vorjahr. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand bezogen auf Betriebsleistung ohne sonstige betriebliche Erträge) erhöhte sich leicht von 68 % aus dem Vorjahr auf 69 % im Berichtszeitraum. Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr aufgrund von flexiblen Kapazitätsanpassungsmöglichkeiten um EUR 7,2 Mio. auf EUR 47,3 Mio. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Betriebsleistung) ist gegenüber dem Vorjahr um 1 % gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Berichtszeitraum im Wesentlichen aufgrund von konzerninternen Servicegebühren und Transportkosten um EUR 2,6 Mio. auf EUR 24,3 Mio. Im Berichtsjahr weist die Gesellschaft keine Erträge aus Beteiligungen aufgrund von erhalten Dividenden von Tochterunternehmen aus (i. Vj. EUR 7,2 Mio.). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,3 Mio. auf EUR 2,1 Mio. aufgrund der konzerninternen Finanzierung des gestiegenen Projektvolumens erhöht. Das Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung hat sich insbesondere aufgrund der vorstehenden Effekte von einem positiven Jahresergebnis i.H.v. EUR 5,9 Mio. im Vorjahr auf ein negatives Jahresergebnis i.H.v. EUR 2,3 Mio. im Berichtsjahr vermindert. Das durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägte positive Marktumfeld beeinflusste auch die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bühler Alzenau insgesamt, welches sich jedoch nicht in einem stabilen Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zeigte. Die Umsatz- und Ergebniserwartungen des geplanten Budgets für das Jahr 2023 wurden auf der Ergebnisseite in Summe nicht ganz erfüllt. Der Auftragseingang entwickelte sich entgegen gleichbleibender Erwartungen leicht abschwächend. Die Geschäftsführung sieht in der erwarteten Auftragsentwicklung und in den bereits realisierten Auftragseingängen in 2024 sowie in den sich abzeichnenden neuen Projekten eine gute Basis für eine anhaltende positive Weiterentwicklung der Gesellschaft. b) FinanzlageEs bestehen keine Kreditlinien bei Kreditinstituten, insofern finanziert sich Bühler Alzenau aus eigenen Mitteln, erhaltenen Kundenanzahlungen sowie dem gewährten Konzern Cash Pooling der Bühler Gruppe. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente, wie z. B. Leasing, werden nur im geringen Umfang für Leasing der Firmenfahrzeuge und Teile der technischen Büroausstattung genutzt. Entwicklung der Finanzlage in TEUR:
Der Finanzmittelfonds beinhaltet zum 31. Dezember 2023 ausschließlich Verbindlichkeiten aus dem konzerninternem Cash Pooling von TEUR -53.827 (i. Vj. TEUR 279). Die Veränderung des Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit ist grundsätzlich maßgeblich beeinflusst durch den Aufbau von Vorratsvermögen unter Berücksichtigung von erhaltenen Anzahlungen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrifft Auszahlungen für Investitionen in immaterielles und Sachanlagevermögen i.H.v. EUR 2,4 Mio. (i. Vj. EUR 1,8 Mio.) sowie Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition (Cash Pooling) i.H.v. EUR 5,5 Mio. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert im Berichtszeitraum ausschließlich aus geleisteten Zinszahlungen i.H.v. EUR 1,5 Mio. (i. Vj. EUR 0,3 Mio.). Im Vorjahr führte die Rückzahlung einer Darlehensverbindlichkeit i.H.v. EUR 12,0 Mio. an die Gesellschafterin zu einem zusätzlichen Abfluss an liquiden Mitteln. Auch aufgrund der im Berichtsjahr positiven Geschäftsentwicklung ist die Gesellschaft wie im Vorjahr in der Lage, die Geschäftsaktivitäten aus eigenen Mitteln und dem Cash Pooling des Bühler Konzern zu finanzieren. c) VermögenslageDie Bilanzsumme der Bühler Alzenau hat sich von EUR 181,1 Mio. auf EUR 140,0 Mio. vermindert. Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen um EUR 0,3 Mio. auf EUR 10,6 Mio. (i. Vj. EUR 10,3 Mio.). Ursächlich hierfür waren neben den Investitionen in das Sachanlagevermögen i.H.v. EUR 1,8 Mio. (i. Vj. EUR 1,8 Mio.) auch Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen i.H.v. EUR 0,5 Mio. (i. Vj. EUR 0,1 Mio.). Diesem Investitionsvolumen standen planmäßige Abschreibungen in leicht gestiegener Höhe gegenüber. Die Vorräte verminderten sich im Berichtszeitraum um EUR 40,0 Mio. auf EUR 99,2 Mio. (i. Vj. EUR 139,2 Mio.). In der Bilanz wird zur Verbesserung der Darstellungstransparenz der Vermögenslage und einheitlicher Bilanzierung aller deutschen Gesellschaften der Bühler Gruppe im aktuellen Geschäftsjahr der Posten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von EUR 96,4 Mio. erstmalig von den Vorräten offen abgesetzt. Ohne diese Ausweisveränderung hätten sich die Vorräte im Berichtszeitraum um EUR 56,4 Mio. erhöht. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erhöhten sich von produktportfoliobedingten längeren Fertigstellungszeiträumen trotz der grundsätzlichen Fertigstellung von Großaufträgen um EUR 51,6 Mio. auf EUR 148,8 Mio. (i. Vj. EUR 97,2 Mio.). Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erhöhten sich stichtags- und auftragsbestandsbedingt um EUR 4,3 Mio. auf EUR 39,3 Mio. (i. Vj. EUR 35,0 Mio.). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich in Summe um EUR 1,2 Mio. auf EUR 29,9 Mio. (i. Vj. EUR 31,1 Mio.). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich dabei um EUR 1,7 Mio. auf EUR 13,0 Mio. (i. Vj. EUR 11,3 Mio.). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verminderten sich im Wesentlichen aufgrund einer um EUR 4,0 Mio. niedrigeren Forderung aus dem Konzern Cash Pooling um insgesamt EUR 2,3 Mio. auf EUR 14,0 Mio. (i. Vj. EUR 16,3 Mio.). Die Guthaben bei Kreditinstituten und des Kassenbestandes verminderten sich im Berichtsjahr um EUR 0,3 Mio. auf EUR 0,0 Mio. (i. Vj. EUR 0,3 Mio.). Die Rückstellungen erhöhten sich insgesamt um EUR 3,3 Mio. auf EUR 50,2 Mio. (i. Vj. EUR 47,0 Mio.). Dies resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um EUR 2,6 Mio. auf EUR 15,3 Mio. Ursächlich für diese Erhöhung waren im Wesentlichen höhere Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden im Berichtsjahr erstmalig auf der Aktivseite ausgewiesen. Aufgrund des stark gestiegen Auftragsbestandes im Berichtsjahr, erhöhten sich auch die Anzahlungen auf Bestellungen um EUR 5,2 Mio. auf insgesamt EUR 96,4 Mio. zum Bilanzstichtag. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr stichtagsbedingt um EUR 2,7 Mio. auf EUR 11,5 Mio. Das Eigenkapital der Bühler Alzenau hat sich aufgrund der Ergebnisabführung an die Ley-bold Optics Verwaltungs GmbH, Alzenau, zwischen den Bilanzstichtagen nicht geändert. Die Eigenkapitalquote hat sich infolge der Verminderung der Bilanzsumme von 2,9 % im Vorjahr auf 3,7 % erhöht. Ohne die Umgliederung von den Anzahlungen auf Bestellungen auf die Aktivseite würde die Eigenkapitalquote im Berichtsjahr 2,2 % betragen. d) GesamtaussageFür das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 bleibt festzuhalten, dass sich die seit mehreren Jahren verfolgte Entwicklung der Gesellschaft weiterhin positiv auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirkte, insbesondere unterstützt durch eine weiterhin positive Entwicklung des Projektgeschäftes. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der wirtschaftlichen Entwicklung vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Gesellschaft im Berichtsjahr zufrieden, da sich insbesondere zwei wichtige Erfolgskennzahlen (Auftragsbestand und Umsatzerlöse) erwartungsgemäß und entsprechend der geschäftlichen Ausrichtung mit einem heterogenen und kompetitiven Produktportfolio positiv entwickelt haben. Die dritte wichtige Erfolgskennzahl (Auftragseingang) lag etwas unter den Erwartungen. Nicht zufriedenstellend ist die Entwicklung des Jahresergebnisses, welches durch Anpassungen der konzerninternen Kostenstrukturen beeinflusst werden kann. e) Qualitäts- und ArbeitnehmerbelangeGültige Zertifizierungen liegen im Berichtszeitraum bei der Bühler Alzenau GmbH für die Standorte Alzenau und Hasselroth gemäß der Richtlinien DIN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement), DIN ISO 50001:2018 (Energiemanagement) sowie gemäß der Richtlinie DIN ISO 14001:2015 (Umweltmanagement) vor. Bühler Alzenau beschäftigte zum 31. Dezember 2023 insgesamt 526 Mitarbeiter, davon 16 Auszubildende (i. Vj. 472 Mitarbeiter und 10 Auszubildende). Der Anstieg der Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus notwendigen Kapazitätsanpassungen aufgrund des angestiegenen Auftragsbestandes. f) Gleichberechtigte TeilhabeDie Geschäftsführungskonferenz hat sich mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen in der Privatwirtschaft (BGBl. I S. 624) befasst und u. a. die Anteile/Verteilung von männlichen und weiblichen Personen bei den Führungskräften und den Arbeitnehmern festgestellt. Gemäß dem Gesetz sind Zielgrößen und zeitliche Fristen zur Umsetzung dieser für den Anteil des unterrepräsentierten Geschlechts u. a. in der Geschäftsführung für die Zukunft festzulegen. Es wurde beschlossen, keine Zielgrößen und entsprechende zeitliche Fristen zur Erreichung dieser für den Anteil des unterrepräsentierten Geschlechts u. a. in der Geschäftsführung für die Zukunft festzulegen. Insgesamt beabsichtigt das Unternehmen zukünftig auf ein ausgewogenes Verhältnis von männlichen und weiblichen Personen bei den Führungskräften und den Arbeitnehmern zu achten. Hierzu gibt es eine konzernweite Initiative, der sich die Bühler Alzenau GmbH angeschlossen hat. B. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht1. ChancenTechnologieBühler Alzenau ist sehr erfolgreich, marktgerechte, innovative Produkte zu entwickeln und diese in den Markt einzuführen. Mit innovativen Produkten besteht die Möglichkeit, die bestehenden Märkte besser abzudecken und die Chance, zusätzliches Umsatzvolumen durch die Erschließung neuer Märkte zu generieren. MarktIn der derzeitigen Lage erkennen wir punktuelle Chancen für die Stabilisierung und Ausweitung unseres Geschäfts. Aufgrund unserer internationalen Präsenz in allen wichtigen Wirtschafts- und Wachstumsregionen sehen wir für unser Geschäft gute Chancen, unsere insgesamt im Berichtsjahr erfolgte positive Entwicklung in den kommenden Jahren in weiteres nachhaltiges Wachstum umzusetzen. Produktlösungen zur Steigerung der Energie-, Pro zess- und Produktionseffizienz auf der Seite der Kunden sowie politische Initiativen in vielen Ländern werden zu einer steigenden Nachfrage nach Bühler Alzenau Produkten führen. Die Rahmenbedingungen in dem Geschäftsfeld Glass Coating sind, insbesondere in China, unverändert gut. Mit innovativen Produkten sieht die Unternehmensleitung die Möglichkeit, die bestehenden Märkte weiterhin gut abzudecken. 2. RisikenDas Risikomanagement der Bühler Alzenau ist auf die Besonderheiten des individuellen Projektgeschäfts ausgerichtet. Die folgende Darstellung und Beurteilung der Risiken erfolgt nach der Nettobetrachtung (nach eingeleiteten Maßnahmen). Der Krieg in der Ukraine belastet die Aussichten auf die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheiten mit sich. Die geschäftlichen Aktivitäten der Bühler Alzenau mit beiden beteiligten Ländern sind gering und haben keinen wesentlichen Einfluss auf unsere wirtschaftliche Lage. Allerdings können die durch diese Krise mit ausgelösten höheren Energiekosten und die steigende Inflation unsere Margen belasten, welche aber durch höhere Verkaufspreise kompensiert werden können. Aus der Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben sich aufgrund des konzernweiten Cash-Pools keine direkten Risiken, da mögliche höhere Zinsaufwendungen durch Liquiditätszufluss wieder ausgeglichen werden. Die Geschäftsführung sieht wesentliche Risiken zudem in einem fortschreitenden Protektionismus einzelner Nationalstaaten, der insbesondere die Exporte in das nichteuropäische Ausland gefährdet. Darüber hinaus sind uns derzeit keine speziellen Risiken bekannt, die das Geschäftsjahr 2024 wesentlich negativ beeinflussen könnten. Bei der Planung und Durchführung insbesondere komplexer Großprojekte bestehen Kalkulations- und Ausführungsrisiken. Die Beherrschung dieser Risiken ist eine wesentliche Aufgabe der Projektverantwortlichen, die durch das zentrale Projektcontrolling unterstützt werden. Im Rahmen dieses Projektcontrollings werden die wesentlichen Verträge einer sorgfältigen kaufmännischen und juristischen Prüfung unterzogen und technische Aspekte von Fachleuten separat analysiert. Projekte ab einem bestimmten Volumen oder mit einem hohen Schwierigkeitsgrad werden nach definierten Regeln überwacht, um gegebenenfalls rechtzeitig Korrekturmaßnahmen einleiten zu können. In allen Phasen können nach Ermessen der Projektverantwortlichen grundsätzlich auch die jeweiligen Experten des Schweizer Mutterkonzerns zurate gezogen werden. Durch die Konzernzentrale in Uzwil sind die einzelnen Prozesse für den Konzern dezidiert wiedergegeben und alle Tochtergesellschaften zur Einhaltung der Prozesse und der im ORM (Operational Risk Management) niedergelegten Richtlinien verpflichtet. Bei Abweichungen von den Standardbedingungen des ORM oder der entwickelten Standardverträge sind Wertgrenzen vorgesehen, ab denen höhere Kompetenzstufen zu Autorisierung der Projekte verbindlich vorgesehen sind. Diese Stufen reichen bis zur Ebene des Chief Executive Officer (CEO) des Bühler Konzerns. Wesentliche Beschaffungsvorgänge bzw. Verkäufe in ausländischen Währungen werden dabei durch den Einsatz von Fremdwährungsterminkontrakten abgesichert. Auch alle anderen Risiken wie beispielsweise Materialpreisschwankungen, Zahlungsausfälle oder Wechselkursänderungen werden durch Vorgaben und Instrumente der Konzernmutter vollumfänglich abgedeckt. Darüber hinaus bestehende Risiken weisen aufgrund des Projektgeschäfts eine untergeordnete Bedeutung auf. Zusätzlich ist das Corporate Internal Audit des Bühler Konzerns in den Gesamtprozess eingebunden, indem es regelmäßig die Wirksamkeit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems in den rechnungslegungsrelevanten Prozessen prüft. Im vergangenen Geschäftsjahr waren keine Risiken erkennbar, welche die Gesellschaft substanziell gefährden könnten. Neben den Risiken aus der allgemeinen Geschäftsentwicklung sind uns derzeit keine speziellen Risiken bekannt, die das Geschäftsjahr 2024 wesentlich negativ beeinflussen könnten. 3. PrognoseberichtBranchenentwicklungDer Markt für Sonder- und Laboranlagen wird von der Unternehmensleitung als gleichbleibend, aber trendfolgend eingeschätzt. Eine grundlegend rezessive Veränderung des Gesamtmarktes wird derzeitig weiterhin nicht erwartet. Für die Märkte in den traditionellen Geschäftsfeldern des Bereichs Optics gehen wir mittelfristig von einer stabilen Nachfrageentwicklung aus, wobei dieses eindeutig durch ständige Produktinnovationen und -differenzierungen zu erzielen sein wird. Im Bereich Glass Coating herrschen ein unverändert hoher Konkurrenzdruck sowie zyklische Nachfrageeffekte. Unsere Prognosen berücksichtigen unsere Risiko- und Chancenabwägungen und basieren auf unserer operativen Planung und der mittelfristigen Vorausschau für die Geschäftseinheiten. Diese stützen sich - neben der langjährigen Erfahrung in den einzelnen Geschäftsfeldern - auch auf aktuelle Nachfrageeffekte unserer Kunden, Institute sowie eigenen Kosten- und Ertragsprognosen. Auf Grund der weltwirtschaftlichen Lage und insbesondere der branchenspezifischen Prognoseeinschätzung erwarten wir vorsichtig für das nächste Geschäftsjahr weiterhin insgesamt stabile Aussichten. Für 2024 erwarten wir grundsätzlich in fast allen Marktsegmenten eine insgesamte Stabilisierung des Geschäfts auf einem hohen Niveau. Durch zyklische Nachfrageentwicklungen nach Sondermaschinen in Verbindung mit den entsprechenden Fertigstellungszeiträumen, erwarten wir ein gleichbleibendes Volumen an Umsatzerlösen, aber dennoch aufgrund von Kostenoptimierungen ein damit einhergehendes verbessertes Ergebnis vor Ergebnisabführung. Unsere Investitionen in die Zukunft werden weiterhin hoch bleiben, um das Wachstum des Unternehmens langfristig durch Innovationen sichern zu können. Die Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen sind in Höhe von ca. EUR 1,7 Mio. für das kommende Geschäftsjahr geplant. Die Finanzlage ist insbesondere aufgrund des Cash Poolings mit der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz, stabil. Deshalb geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Finanzierung der Bühler Alzenau mindestens für die nächsten 24 Monate sichergestellt ist. Geschäftsbereich OpticsNach einer leichten Verminderung im Auftragseingangsvolumen im Jahr 2023, gehen wir grundsätzlich von einer gleichbleibenden Entwicklung für das Geschäftsjahr 2024 aus. PrecisionIn Europa erwarten wir für 2024 eine stabile Wiederholung des Verlaufs im Auftragseingang im Jahr 2023. Unter Berücksichtigung von nicht repetitiven Großbestellungen erwarten wir dennoch ein zufriedenstellendes Niveau im Neuanlagenbereich. Für die Region Amerika erwarten wir nach einem überdurchschnittlich positiven Verlauf im Geschäftsjahr 2023 ein eher rückläufiges Geschäftsvolumen. In MEA und Asien erwarten wir insgesamt eine stabile Entwicklung der Nachfrage im Vergleich zum hohen Niveau im Berichtsjahr. Weiter gibt es insgesamt einen deutlichen Trend zur Nachfrage nach hoch spezialisierten High-end Anlagen für die optische Beschichtung. Semi-ConductorNach einer stabilen Entwicklung im Auftragseingangsvolumen im Berichtsjahr, erwarten wir für 2024 wiederum eine erhöhte Nachfrage. Die positive Entwicklung aufgrund unserer Technologien erwarten wir insbesondere in die dynamischen Zielregionen und Asien und Nordamerika. OphthalmicsWir erwarten insgesamt aufgrund des grundsätzlich zufriedenstellenden Geschäftsverlaufs in 2023 weiterhin einen gleichbleibende bis leicht höheren Auftragseingang im neuen Jahr. An haltende Modetrends vor allem für Sonnen- und Sportbrillen und der zunehmenden Kaufkraft der Mittelschicht in Schwellenländern können für positive Signale sorgen. Geschäftsbereich EnergyAuf Grund der im Auftragsbestand befindlichen Großaufträge erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt ein ähnliches bis leicht höheres Umsatzerlösniveau im Vergleich zum Berichtsjahr. Glass CoatingWir erwarten, dass sich die Nachfrage im Bereich Architekturglas in 2024 global verändern kann im Vergleich zum Berichtsjahr. Insbesondere sehen wir nach wie vor Investitionsvorhaben in Ländern, welche bisher keine eigene Glasbeschichtungsindustrie installiert haben und sich damit von der Importabhängigkeit lösen könnten sowie generell im europäischen Raum. Der amerikanische Raum zeichnet sich nach wie vor durch Wachstumspotential aus, insbesondere aufgrund von bereits verabschiedeten Konjunkturprogrammen. Wir erwarten neue regionale Impulse in den verschiedenen klassischen Regionen im Gegensatz zum Berichtszeitraum. Für den chinesischen Raum gestaltet sich die Prognose aufgrund von vorhandene Produktionskapazität und der sich jetzt erst wieder stabilisierenden Wirtschaftslage als schwierig. FlexibleFür den Bereich der elektrischen Folienkondensatoren ist in 2024 mit einer höheren Nachfrage in dem Kernmarkt Europa zu rechnen. Getrieben wird der Markt durch den Bedarf für Hochspannungsstromnetze und Elektro- bzw. Hybrid-Fahrzeuge. Geschäftsbereich Grinding & DispersingFür das kommende Jahr erwarten wir für den Bereich GD eine stabile Entwicklung der Kundennachfragen. Wachstumstreiber sehen wir insbesondere in den Regionen Europa und Asien. Wachstumsimpulse sehen wir vor allem in den Verkäufen von Ersatzteilen. Geschäftsbereich Die CastingIm Geschäftsbereich DC erwarten wir insbesondere im Bereich der Ersatzteilverkäufe eine starke Marktdynamik. Insbesondere in der Region China sehen wir stabile Wachstumspotentiale sowie auch in Nordamerika. Zusammenfassende Prognose der bedeutsamsten finanziellen LeistungsindikatorenPrognose im Geschäftsjahr 2023 für das Geschäftsjahr 2024:
Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres bildet für unser Unternehmen eine wichtige Ausgangsbasis für das kommende Geschäftsjahr. Insgesamt erwarten wir neben einer weiteren Stabilisierung unserer weltweiten Geschäftsaktivitäten zusätzlich einen in Summe ähnlichen positiven Geschäftsverlauf, welcher sich entsprechend auf unsere Ertragsseite auswirken wird. Wir erwarten insbesondere durch die Fertigstellung von im Auftragsbestand befindlichen Projekten eine stabile Umsatz- und auch wieder eine verbesserte Ergebnisentwicklung. Handeln in einem globalen Umfeld ist stets mit Unsicherheiten verbunden. Unsere Angaben liegen den Überzeugungen und den Annahmen zugrunde, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen beruhen. Folgende Faktoren können aber den Erfolg unserer strategischen und operativen Maßnahmen beeinflussen: geopolitische Risiken, Veränderungen der allgemeinen Wirtschaftsbedingungen, insbesondere eine anhaltende wirtschaftliche Rezession in unseren Kernmärkten, Veränderungen der Wechselkurse sowie Produkteinführungen von Wettbewerbern einschließlich eines wachsenden Wettbewerbsdrucks. Sollten diese Faktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten abweichen. Insgesamt erwarten wir bezogen auf den Auftragseingang trotz unserer Aktivitäten in teilweise zyklischen Märkten ein ähnlich hohes Niveau des Gesamtvolumens. Auf der Umsatz- bzw. Ergebnisseite erwarten wir aufgrund unserer Auftragseingangserwartungen sowie mit der Beendigung von bereits in Arbeit befindlichen Projekten insgesamt eine stabile bzw. gleichbleibende Entwicklung.
Alzenau, den 1. März 2024 Bühler Alzenau GmbH Die Geschäftsführung gez. Antonio Requena gez Alexander Bartels BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bühler Alzenau GmbH, Alzenau: PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Bühler Alzenau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bühler Alzenau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 1. März 2024 Nordwest
Revision GmbH
Meseberg, Wirtschaftsprüfer Zatorski, Wirtschaftsprüfer |
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