Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
B & W Deloitte GmbH
Magnusstraße 11, 50672 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Rauter seit 24.7.2025 | Prokura |
Alfons Paul Hölscher seit 24.7.2025 | Prokura |
Katharina Schwoch seit 24.7.2025 | Prokura |
Christian Dr. Jonen seit 21.2.2025 | Prokura |
Stefan Bäumler seit 2.12.2024 | Prokura |
Claudia Dr. Veh seit 15.7.2024 | Prokura |
Felix Mario Dr. Scheidl seit 15.7.2024 | Prokura |
Elisabeth Köhler seit 15.7.2024 | Prokura |
Daniel Aßhauer seit 3.8.2023 | Prokura |
Alexander Krauskopf seit 3.8.2023 | Prokura |
Barbara Dr. Blum seit 3.8.2023 | Prokura |
Thorsten Ante seit 3.8.2023 | Prokura |
Sina Dr. Dahms seit 6.12.2022 | Prokura |
Stefan Bause seit 6.12.2022 | Prokura |
Irene Dr. Schreiber seit 21.9.2021 | Prokura |
Zoran Dr. Nikolic seit 16.4.2019 | Geschäftsführer |
Thilo Soboll seit 21.7.2016 | Geschäftsführer |
Nils Dennstedt seit 21.7.2016 | Geschäftsführer |
Florian Penschinski seit 21.7.2016 | Prokura |
Karin Lackner seit 21.7.2016 | Prokura |
Kerstin Block seit 6.2.2014 | Prokura |
Klaus Dr. Friedrich seit 6.2.2014 | Prokura |
Marcus Brinkmann seit 6.2.2014 | Prokura |
Daniel Thompson seit 6.2.2014 | Geschäftsführer |
Susanne Dr. Tauchmann seit 6.2.2014 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
B & W Deloitte GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024Bilanz zum 31. Mai 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Vorbemerkungen Sitz der Gesellschaft ist Magnusstraße 11-13, 50672 Köln, Deutschland. Sie wird im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nummer HRB 27972 geführt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie unter Berücksichtigung rechtsformspezifischer Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit des Abschlusses werden Angaben vollständig im Anhang wiedergegeben. Die laufende Nummerierung verweist auf die entsprechenden Abschlussposten. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB vorgenommen, die Gliederung gemäß §§ 266 bzw. 275 HGB. Der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs bei Zugang erfasst und zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Erträge bzw. Aufwendungen werden im Jahresabschluss der Gesellschaft unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren, angesetzt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungssätze richten sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Diese beträgt für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Dabei werden die Zugänge vom Monat der Anschaffung an pro rata temporis abgeschrieben. Zugänge zu Wirtschaftsgütern mit Netto-Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt und beginnend mit dem Jahr der Anschaffung linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren aufgelöst. Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten unter € 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Die unter den Vorräten ausgewiesenen in Arbeit befindlichen Aufträge sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips aktiviert. In die Herstellungskosten werden neben den Pflichtbestandteilen angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die weiterbelastbaren Auslagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag erfasst. Notwendige Einzelberichtigungen wurden vorgenommen. Für die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden zudem auf Grundlage von Erfahrungswerten pauschalierte Wertberichtigungen in ausreichender Höhe gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bzw. zum Barwert abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bewertet. Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag Aufwand darstellen, werden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu ihrer Erfüllung notwendigen Betrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verpflichtungen und Risiken angemessen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Aufgliederungen und Bewegungen des Anlagevermögens ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. (2) Vorräte Als in Arbeit befindliche Aufträge werden die bis zum Stichtag angefallenen Leistungen (Arbeitsstunden und Auslagen) erfasst, die einem Auftrag zuzurechnen sind, für den die Leistung zum Abschlussstichtag noch nicht realisiert ist. (3) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Saldierungen werden gesellschaftsbezogen und laufzeitkonform vorgenommen. Die Aufteilung gemäß § 265 Abs. 3 HGB ergibt sich wie folgt:
Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. (4) Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von € 145.335,06 (Vorjahr: € 219.814,22) Beträge im Sinne von § 268 Abs. 4 Satz 2 HGB enthalten. Es handelt sich um Ansprüche gegen die deutsche Finanzverwaltung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. (5) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt und entfällt in voller Höhe auf die Alleingesellschafterin Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München. (6) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen folgende Posten und sind als kurzfristig zu klassifizieren:
(7) Verbindlichkeiten Die Besicherungen sowie die Laufzeiten der jeweiligen Verbindlichkeiten sind dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen:
Die Saldierungen werden gesellschaftsbezogen und laufzeitkonform vorgenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollständig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung (8) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Beratungsleistungen und werden überwiegend im Inland erzielt. (9) Sonstige betriebliche Erträge Dieser Posten enthält im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit € 2.165.020,03 (Vorjahr: € 245.362,43) periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 905,95 (Vorjahr: € 1.891,70) enthalten. (10) Personalaufwand Die Aufwendungen für bezogene Leistungen wurden - unverändert zum Vorjahr - als Honorare im Personalaufwand ausgewiesen. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind keine Aufwendungen für Altersversorgung enthalten. Durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter 1 :
Geschäftsführer, Auszubildende, Praktikanten und Zeitarbeitskräfte und Ruhende sind in den Durchschnittswerten nach HGB nicht enthalten. Ruhende Arbeitsverhältnisse betreffen unter anderem Freistellungen und Entsendungen. (11) Sonstige betriebliche Aufwendungen Dieser Posten enthält im Wesentlichen die Zuführung zu Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen sowie für Erlösberichtigungen und Preisnachlässe sowie die Umlagen der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit € 32.573,15 (Vorjahr: € 4.917,08) periodenfremde Aufwendungen aus der Wertberichtigung von Forderungen und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 1.028,09 (Vorjahr: € 168,88) enthalten. Sonstige Angaben Die Anteile an der Gesellschaft werden am Bilanzstichtag ausschließlich von der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, gehalten, die ihrerseits verbundenes Unternehmen der Deloitte Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, ist. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird, ist die Deloitte Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf. Der Konzernabschluss der Deloitte Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Gesamthonorar des bestellten Abschlussprüfers Die Erleichterungsvorschriften nach §288 Abs. 2 HGB bzgl. des Gesamthonorars des bestellten Abschlussprüfers wurden in Anspruch genommen. Haftungsverhältnisse B & W Deloitte GmbH, Köln, ist in einen Cash-Pool mit der Deloitte Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, einbezogen. Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung gegenüber den kontoführenden Kreditinstituten. Zwischen den in den Cash-Pool einbezogenen Gesellschaften ist die Haftung im Innenverhältnis auf einen vertraglichen Höchstbetrag von Mio. € 5 begrenzt. Das Cash-Pool-Konto der Deloitte Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, weist zum 31. Mai 2024 wie zum Vorjahresstichtag ein Guthaben aus. Aufgrund der positiven finanziellen Ausstattung des gesamten Konzerns rechnen wir nicht mit einer Inanspruchnahme. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen, nicht aus der Bilanz ersichtlichen Verpflichtungen betragen:
Geschäftsführer Nils Dennstedt, Service Line Lead Actuarial and Insurance Services, Hamburg Daniel Thompson, Consultant Actuarial and Insurance Services, Wien (Österreich) Dr. Zoran Nikolic, Consultant Actuarial and Insurance Services, Köln Thilo Soboll, Consultant Actuarial and Insurance Services, Hannover Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023/2024 belaufen sich auf T€ 3.033 (Vorjahr: T€ 2.800). Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe des Jahresüberschusses von € 8.801.399,02 auszuschütten.
Köln, den 22. Oktober 2024 B & W Deloitte GmbH Geschäftsführung Nils Dennstedt Daniel Thompson Dr. Zoran Nikolic Thilo Soboll Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024I. Das Geschäftsmodell von B & W Deloitte GmbH Die B & W Deloitte GmbH, Köln, (nachfolgend auch kurz B & W Deloitte) erbringt Dienstleistungen in den Bereichen des Aktuarwesens und der Unternehmensberatung für Versicherungen. B & W Deloitte ist ein Konzernunternehmen des Deloitte-Konzerns (nachfolgend auch kurz Deloitte), der sich aus der Deloitte Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, mit ihren Konzernunternehmen zusammensetzt und der zu den führenden Prüfungs- und Beratungsunternehmen in Deutschland zählt. Deloitte ist Mitglied im weltweiten Netzwerk von Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL). Die Mitgliedsunternehmen von DTTL sind in mehr als 150 Ländern weltweit vertreten. Die Gesellschaft betreibt ihre Geschäftsaktivitäten am Sitz der Gesellschaft in Köln sowie an ihrer Zweigniederlassung in Düsseldorf, wo sich wesentliche Teile der internen Verwaltung befinden. Innerhalb von Deloitte ist B & W Deloitte in der Service Line Actuarial & Insurance Services angesiedelt, die wiederum zum Geschäftsbereich Financial Advisory gehört. Das Angebot von B & W Deloitte reicht von der klassischen aktuariellen Aufgabenstellung über die Beratung bei Due Diligences und M&A-Projekten sowie der Validierung komplexer Unternehmensmodelle bis hin zum Pricing von Non-Life-Versicherungsprodukten. Außerdem bearbeitet B & W Deloitte Fragen zu Rechnungslegungsstandards und Kapitalbedarfen (HGB, IFRS, Solvency II) und unterstützt Unternehmen bei der Einführung des neuen IFRS 17 Standards. Dabei hat B & W Deloitte auch die neuesten Entwicklungen im Bereich Actuarial Data Science, Machine Learning und Künstliche Intelligenz im Blick und investiert in hohem Umfang in innovative Ansätze und Technologiekompetenz. Zudem sind die Mitarbeiter von B & W Deloitte Teil der Teams, die über die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Jahresabschlussprüfungen bei Versicherungsunternehmen durchführen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das vergangene Geschäftsjahr von Juni 2023 bis Mai 2024 war gesamtwirtschaftlich geprägt von Rezessionstendenzen und geopolitischen Spannungen. Die Wirtschaft startete mit einem leicht positiven ersten Quartal (+0,2 %) in das Geschäftsjahr, danach schrumpfte sie im zweiten Quartal um 0,4 %, verbesserte sich im dritten Quartal des Geschäftsjahres auf 0,2 % und ging dann wieder um 0,1 % zurück. 1 Insgesamt war Deutschland im Kalenderjahr 2023 in der Rezession, die Wirtschaftsleistung ging um 0,3 % zurück. 2 Die Industrie litt weiterhin unter hohen Energiepreisen, wobei die Produktion in der energieintensiven Industrie bis Januar 2024 deutlich zurückging und sich dann leicht erholte. Ähnlich verlief die Entwicklung generell im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe. Hier nahm die Produktion zunächst ab, stieg jedoch seit Beginn des Jahres 2024 wieder an, jedoch ohne das Ausgangsniveau zu Beginn des Geschäftsjahrs (Juni 2023) zu erreichen. 3 Auch die Produktion im Dienstleistungssektor ist in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres zurückgegangen, verzeichnet seit Januar 2024 aber eine Erholung. 4 Im Mittelpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung standen die Inflationsentwicklung und die Bekämpfung der Inflation durch die Europäische Zentralbank (EZB). Im Laufe des Geschäftsjahres ging die Inflation deutlich zurück. Von 6,4 % im Juni 2023 reduzierte sie sich auf 2,4 % im Mai 2024, was jedoch immer noch über dem von der EZB definierten Inflationsziel von 2 % liegt. Die Kerninflation, die die Preisentwicklung ohne die stark volatilen Komponenten Nahrungsmittel und Energie berücksichtigt, sank zwischen Juni 2023 und Mai 2024 kontinuierlich von 5,8 % auf 3,0 %. 5 Maßgeblich dazu beigetragen haben weitere Zinsanstiege der EZB. So stieg der Leitzins im Geschäftsjahr um weitere drei Schritte von 3,75 % Anfang Juni auf 4,5 % im September 2023, den höchsten Stand seit 2001. 6 Die Zinserhöhungen trugen zur Senkung der Inflation bei, hatten allerdings auch Auswirkungen auf das Wirtschaftsklima. Die Kosten von Krediten stiegen und belasteten damit die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Dies führte insbesondere im Immobiliensektor zu einer Kontraktion. Andererseits trug der Rückgang der Inflation zu einem Anstieg der Realeinkommen bei. 7 Positiv für den privaten Konsum war der stabile Arbeitsmarkt. Trotz wirtschaftlicher Spannungen und Rezessionssorgen blieb die Arbeitslosenquote konstant bei einem Durchschnitt von 5,8 % im Zeitraum des Geschäftsjahres. 8 Der anhaltende Fachkräftemangel dürfte hierbei eine zentrale Rolle spielen. b) Herausforderungen für Unternehmen
1 Statistisches Bundesamt, Bruttoinlandsprodukt:
Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 2.
Quartal 2024, 27. August 2024,
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/08/PD24_325_811.html#:~:
text=WIESBADEN%20%E2%80%93%20Das%20Bruttoinlandsprodukt%20(BIP),Schnellmeldung%20vom%2030.%20Juli%202024.
Das Geschäftsjahr entwickelte sich makroökonomisch in zwei Phasen, insbesondere das erste Halbjahr stellte deutsche Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen, einschließlich der anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Konflikts sowie des neuen Konflikts im Nahen Osten. Zusätzlich belasteten die Inflation und eine rückläufige Nachfrage aus wichtigen Hauptexportmärkten die Wirtschaft. Dies spiegelte sich im Deloitte CFO Survey Herbst 2023 wider, 9 der einen signifikanten Rückgang der Geschäftsaussichten aufzeigte. Damit gingen sinkende Investitions- und Einstellungspläne einher. Unter den Risiken dominierten Arbeitsmarktrisiken, insbesondere ein Mangel an Fachkräften und steigende Lohnkosten. Im Laufe der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres hat sich die Lage der Unternehmen allmählich gebessert, was auch der Deloitte CFO Survey Frühjahr 2024 zeigte. 10 Die Aussichten für binnenmarktorientierte Branchen verbesserten sich aufgrund sinkender Inflation und erwarteter Zinssenkungen. Hingegen sahen exportorientierte Branchen eher trübe Aussichten. Geopolitische Risiken lasteten insbesondere auf Firmen mit globaler Ausrichtung. c) Situation in der deutschen Versicherungswirtschaft 11 Das Beitragsvolumen 12 im Bereich der Erstversicherung ist um 1,3 % von 223,2 Mrd. € im Jahr 2022 auf 226,0 Mrd. € im Jahr 2023 gestiegen. Dabei konnten die Private Krankenversicherung 13 und die Schaden- und Unfallversicherung 14 ein Beitragswachstum verzeichnen, während die Lebensversicherung 15 einen deutlichen Beitragsrückgang verzeichnete. Die Geschäftsentwicklung in der Lebensversicherungsbranche wurde insbesondere durch zwei Entwicklungen belastet: Zum einen führten die durch die Inflation gestiegenen Lebenshaltungskosten dazu, dass die Sparfähigkeit zurückging und viele Menschen weniger in ihre Altersvorsorge investieren konnten. Zum anderen ergaben sich im Zuge der Normalisierung des Zinsniveaus für die Kunden wieder mehr Anlagealternativen. Dies vorausgestellt verlief die Geschäftsentwicklung in der Lebensversicherung inkl. Pensionskassen und Pensionsfonds wie folgt: Das Beitragsvolumen ist um 5,0 % von 97,0 Mrd. € in 2022 auf 92,2 Mrd. € in 2023 gesunken. Dabei ist die Anzahl der Neuverträge mit 4,5 Millionen gleichgeblieben, während die Gesamtanzahl der Verträge im Bestand von 85,9 Millionen auf 85,5 Millionen leicht gesunken ist. Gleichzeitig sind die ausgezahlten Leistungen (ohne Pensionskassen und Pensionsfonds) um 8,6 % von 88,9 Mrd. € auf 96,6 Mrd. € gestiegen. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen erreichte 2023 einen Wert von 2,27 % (Vorjahr: 2,16 %) 16. Im Bereich der privaten Krankenversicherung ist das Beitragsvolumen um 3,42 % von 46,8 Mrd. € in 2022 auf 48,4 Mrd. € in 2023 angestiegen. Hierbei sind die Beiträge in der privaten Kranken-Voll- und Zusatzversicherung um 1,2 % von 42,0 Mrd. € auf 42,5 Mrd. € und die der Pflegepflichtversicherung um 13,7 % von 5,1 Mrd. € auf 5,8 Mrd. € angestiegen. Gleichzeitig ist die Anzahl der privaten Kranken-Voll- und Zusatzversicherungsverträge im Bestand um 1,3 % von 37,8 Millionen auf 38,3 Millionen angestiegen. Die ausgezahlten Leistungen (inkl. Pflegepflichtversicherung) sind im gleichen Zeitraum um 8,1 % von 33,3 Mrd. € auf 36,0 Mrd. € angewachsen.
9 Deloitte CFO Survey Herbst 2023, Investitionen
im Wandel - generative KI wird Zukunftstechnologie,
https://cloud.marketing.deloitte.de/RegistrationPage?eventname=Deloitte%20CFO%20Survey%20Herbst%202023&locale=de&mid2=MID-19781&category=Publications&eventCampaignld=7015p0000016dHAAAY
Im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung ist das Beitragsvolumen ist um 8,1 % von 79,1 Mrd. € in 2022 auf 85,5 Mrd. € in 2023 gestiegen. Während in der Kraftfahrtversicherung mit 5,1 % nur ein leichter Beitragsanstieg zu verzeichnen war, wuchs der Sachversicherungsbereich durch inflationsbedingte Summen- und Beitragsanpassungen um 13,8 %. Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl der Verträge im Bestand um 4,3 % von 349,2 Millionen auf 364,2 Millionen angestiegen, während die Leistungen um 13,8 % von 58,0 Mrd. € auf 66,0 Mrd. € gestiegen sind. 2. Geschäftsverlauf bei B & W Deloitte Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 40,2 % auf 42.147 T€ gestiegen. Bei dieser Entwicklung ist zu berücksichtigen, dass in diesem Geschäftsjahr die Umsatzerlöse neben den sonstigen betrieblichen Erträgen besonders hoch ausgefallen sind. Dies liegt unter anderem daran, dass unsere Kunden besondere Bedarfe im Rahmen der Umsetzung und Steuerung des Rechnungslegungsstandards IFRS17 durch unsere Mitarbeitenden gedeckt haben. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 175,1 % auf 8.801 T€. Ursächlich hierfür sind verschiedene Themen. Zum einen der Anstieg der Umsatzerlöse. Gleichzeitig sind die sonstigen betrieblichen Erträge um 691,4 % auf über 2.212 T€ angestiegen, insbesondere aufgrund der Anpassung von Rückstellungen. In Summe wirkt sich dies sehr positiv auf den Jahresüberschuss aus und moderate Steigerungen der Aufwendungen werden deutlich überkompensiert. Unsere Mandantenstruktur in der Versicherungswirtschaft ist vielfältig (Erst- und Rückversicherer, PE- Häuser). Die wesentlichen Umsatzerlöse erzielen wir bei international tätigen Versicherungskonzernen. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, sind:
Im Vorjahr haben wir einen Umsatzanstieg von ca. 6 % prognostiziert. Dieser konnte Aufgrund der besseren Auftragslage deutlich übertroffen werden. Beim EBIT prognostizierten wir einen Betrag auf Höhe des Vorjahres. Aufgrund des besonderen Anstiegs der Umsatzerlöse bei unterproportional gestiegenen Aufwendungen wurde diese Prognose weit übertroffen. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren ist die durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden (einschl. Geschäftsführern und ruhender Arbeitsverhältnisse) mit 103 im Geschäftsjahr 2022/2023 und 114 im Geschäftsjahr 2023/2024 deutlich angestiegen. Zum Stichtag 31. Mai 2024 waren bei B & W Deloitte mit 122 Mitarbeitenden (einschl. Geschäftsführern und ruhender Arbeitsverhältnisse) 13 (12 %) mehr als zum Vorjahresstichtag beschäftigt. Zu Informationen über qualitative Leistungsindikatoren bezüglich unserer Beschäftigten verweisen wir auf den Abschnitt II.6. "Mitarbeitende". 4. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind von 30.066 T€ im Vorjahr auf 42.147 T€ bzw. um 40,2 % in diesem Geschäftsjahr gestiegen und die Bestandserhöhung ist von 728 T€ auf -1.654 T€ gesunken. Gleichzeitig ist der Personalaufwand von 23.124 T€ auf 25.387 T€ (+9,8 %) gestiegen. Insbesondere der Anteil der variablen Vergütung hat sich erhöht. Die im Personalaufwand ausgewiesenen Honorare und zugehörigen Auslagen sanken im Berichtsjahr leicht und betrugen 11 T€ (Vorjahr: 12 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 3.666 T€ auf 5.028 T€ gestiegen (37,2 %). Der Anstieg betrifft im Wesentlichen Reisekosten, interne Leistungsverrechnungen und DTTL-Umlagen. In Summe ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 4.306 T€ im Vorjahr auf 12.282 (185,2 %) in diesem Geschäftsjahr und der Jahresüberschuss ist von 3.199 T€ auf 8.801 T€ (175,1 %) gestiegen. 5. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von 15.908 T€ um 5.051 T€ auf 20.959 T€ (+31,8 % ggü. Vorjahr) gestiegen. Die Erhöhung des Eigenkapitals von 3.225 T€ auf 8.827 T€ resultiert bei Vollausschüttung des Vorjahresergebnisses aus dem erhöhten Jahresüberschuss. Gleichzeitig wurden die Rückstellungen von 11.589 T€ auf 9.511 T€ reduziert. Insbesondere die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen sind gesunken. Auf der Aktivseite erhöhten sich insbesondere die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 10.502 T€ auf 15.324 T€. Dieser Anstieg beruht im Wesentlichen auf höheren Cash-Pool Forderungen aufgrund des gestiegenen Umsatzvolumens. Von der Bilanzsumme entfallen auf der Passivseite 45 % (Vorjahr: 73 %) auf Rückstellungen und auf Verbindlichkeiten 13 % (Vorjahr: 7 %). Die in der Gesellschaft selbst ausgewiesenen liquiden Mittel bestehen im Wesentlichen aus Bankguthaben. Zum 31. Mai 2024 beliefen sie sich auf 63 T€ (Vorjahr: 53 T€). Vor dem Hintergrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage wird die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als sehr zufriedenstellend beurteilt. 6. Mitarbeitende Die Motivation und Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden stehen für uns im Mittelpunkt und ihr Einsatz ist unser weltweites Markenzeichen. Im Arbeitgeber-Ranking von Trendence konnten wir unsere Platzierungen in den letzten Jahren kontinuierlich verbessern. Im Jahr 2024 haben uns rund 13.000 Studierende im Rahmen der Trendence-Studie 17 zur #1 in der Wirtschaftsprüfung gewählt. Damit rangieren wir mit Platz 9 im Gesamtranking erneut unter den Top 10. Die Platzierung bezieht sich auf die Kategorie "Beste Arbeitgeber für Studierende - Wirtschaftswissenschaften", für die rund 4.400 Teilnehmende befragt wurden. Diese Positionierung spiegelt sich auch in der sehr deutlich angestiegenen Anzahl an Bewerbungen von über 220.000 innerhalb des Deloitte-Konzerns wider (Vorjahr: 165.000, +35 %). Unter Ausschluss temporär Angestellter liegt die Anzahl eingegangener Bewerbungen bei ca. 132.000. Diverse Teams sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Deloitte. So waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Mitarbeitende aus 103 (Vorjahr: 104) Nationen im Deloitte-Konzern tätig. Der Anteil von Männern und Frauen unter den Beschäftigten blieb mit 52 % bzw. 48 % stabil (Vorjahr: 54 % bzw. 46 %). Die Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden hat für uns hohe Priorität. Deloitte ist als Ausbildungsbetrieb fest etabliert mit knapp 350 Auszubildenden und dual Studierenden in vier Ausbildungs- und neun Studiengängen, womit seit dem letzten Jahr 1 neuer Ausbildungs- und 2 neue Studiengänge eingeführt wurden. Zudem haben wir ein vielfältiges Schulungsangebot für alle Mitarbeitenden entwickelt. Insgesamt werden konzernweit mehr als 600 unterschiedliche Schulungen im Deloitte Learning Portal angeboten, davon sind knapp 70 % digitale Formate (synchron und asynchron). Hinzu kommen eine große Auswahl an externen digitalen Inhalten sowie auch zielgruppengerechte Learning Journeys, die bedarfsgerecht und individuell ausgeliefert werden - über mobilfähige Lernplattformen, Live-Events sowie auch hybride Trainingsformate. Die Gesamtzahl der durch Mitarbeitende absolvierten Lernstunden lag im Geschäftsjahr 2023/2024 bei über 445.000 (Vorjahr: 390.000, +14 %) für alle Mitarbeitenden. Unter Ausschluss temporär Angestellter liegt die Anzahl absolvierter Lernstunden bei 399.000. Davon wurden ca. 63 % digital absolviert und mehr als 15.951 Lernstunden fanden an der Deloitte University EMEA statt (Vorjahr: 12.000, +33 %). Die Anzahl intern absolvierter Lernstunden im Geschäftsjahr 2023/2024 lag bei der Gesellschaft bei rund 1.700 Stunden, das entspricht rund 14 Stunden je Mitarbeiter.
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https://www2.deloitte.com/de/de/pages/careers/articles/auszeichnungen.html
Wir geben unseren Mitarbeitenden mit der jährlich stattfindenden Employee Engagement Survey eine Stimme und haben die Messung des Engagements fest in unsere Unternehmenssteuerung integriert. Neben unseren wichtigsten Stärken (Zukunftsaussichten, respektvoller Umgang und gutes Verständnis des eigenen Beitrags zum Unternehmenserfolg) wurde auf Basis der Top-Handlungsfelder (Maßnahmenergreifung in Folge der Surveys und wahrgenommene Bedeutsamkeit der eigenen Arbeit) dieses Jahr der Fokus auf die tiefergehende Beschäftigung mit den Survey-Ergebnissen durch einen verbesserten Nachfolgeprozess gesetzt. Auf diese Weise soll die Employee Experience durch Maßnahmen gesteigert werden, die möglichst nah an der Erlebniswelt der Mitarbeitenden ansetzen. III. Risiko- und Chancenberichterstattung Die B & W Deloitte GmbH, Köln, ist in den Deloitte-Konzern und die dort implementierten Risikomanagementsysteme einbezogen, auf die im Folgenden Bezug genommen wird. Bei Deloitte unterhalten wir ein systematisches und umfassendes Risiko- und Qualitätsmanagement. Zur Identifizierung der Risiken für unser Geschäft beobachten wir vor allem Marktentwicklungen und die gesamtwirtschaftliche Lage sowie branchenspezifische Entwicklungen, insbesondere im regulatorischen Umfeld. Deren Auswirkungen beurteilen wir auf unsere Geschäftsentwicklung und die unserer Kunden unter wirtschaftlichen sowie unter sozialen und ökologischen Aspekten. Ferner bestehen Reputations- und operative Risiken, namentlich Qualitäts- und Personalrisiken sowie finanzielle Risiken. Diesen Risiken stehen auch Chancen gegenüber, die wir insbesondere in Transformationsprozessen, die sich aus der fortwährenden Digitalisierung, den Fragestellungen rund um künstliche Intelligenz, aber auch weiterhin durch regulatorische Änderungen ergeben, und in der damit einhergehenden Marktdynamik sehen. Risiko- und Qualitätsmanagement Unser Risikomanagement- und Qualitätssicherungssystem zur Identifizierung, Vermeidung und Begegnung sowohl konzernübergreifender als auch geschäftsfeldspezifischer Risiken dient der Sicherstellung einer bestmöglichen internen Risikotransparenz und dadurch auch der Wahrung der Reputation von Deloitte. Es ist in die internationale Struktur zum Reputations-, Risiko- und Qualitätsmanagement von DTTL eingebunden. Mittels unseres Enterprise Risk Frameworks erfassen und beurteilen wir konzernübergreifend die für unser gesamtes Geschäft und unsere strategische Ausrichtung relevanten Risiken. Unser operatives Risiko- und Qualitätsmanagementsystem berücksichtigt darüber hinaus alle im Zusammenhang mit dem Anbieten und Erbringen unserer Leistungen bestehenden Qualitätsanforderungen, die sich aus gesetzlichen und regulatorischen Vorschriften, aus berufsständischen Standards sowie auch aus ergänzenden Vorgaben des internationalen DTTL-Netzwerks heraus ergeben. Die Erfüllung dieser Vorgaben und Standards korrespondiert mit den Qualitätsansprüchen unserer nationalen und internationalen Kunden. Ein zentrales Element unseres Qualitätssicherungssystems sind die von uns installierten Systeme zur frühzeitigen Identifizierung sowie zur Vermeidung und Minimierung operativer Risiken im Zusammenhang mit der Kundenannahme und der Auftragsbearbeitung. Dazu gehören unter anderem im Rahmen des Know-Your-Client (KYC) eingerichtete Prozesse und Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche und zur Einhaltung sanktionsrechtlicher Vorschriften sowie die der Annahme neuer Aufträge vor - sowie bei der Annahme und Durchführung von Folgeaufträgen zwischengeschaltete Risikoanalyse. Sich über mehrere Jahre erstreckende Beratungsaufträge unterliegen einer fortlaufenden Risikoüberwachung. Ein wichtiger Bestandteil ist ferner die Überprüfung unserer Auftrags- und übrigen Geschäftsbeziehungen auf mögliche Interessenkonflikte sowie die Identifizierung und Veranlassung von Maßnahmen zur Wahrung unserer beruflichen Unabhängigkeit bei der Durchführung von Prüfungsaufträgen. Flankierend erfolgt eine regelmäßige Überprüfung unserer qualitätssichernden Maßnahmen durch interne Qualitätskontrollen, die von Partnern aus jeweils anderen Standorten des Deloitte-Konzerns und/oder aus ausländischen Mitgliedsunternehmen des DTTL-Netzwerks durchgeführt werden. Ferner nehmen wir bei Abschlussprüfungen am globalen Deloitte Audit Quality Monitoring & Measurement Programm teil, das netzwerkübergreifend auf die frühzeitige Nutzung von Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung, während der Auftragsdurchführung ausgerichtet ist. Mit Blick auf die Durchführung von Abschlussprüfungen unterliegen die Funktionsfähigkeit und Verlässlichkeit unseres Qualitätssicherungssystems zusätzlich gesetzlich vorgesehenen externen Überprüfungen: Den jährlichen anlassunabhängigen Inspektionen, die durch die Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS) durchgeführt werden, sowie der auf Grundlage einer Risikoanalyse mindestens alle sechs Jahre stattfindenden externen Qualitätskontrolle nach § 57a WPO, dem sogenannten Peer Review. Die im Zuge dieser Überprüfungen getroffenen Feststellungen und unterbreiteten Empfehlungen berücksichtigen wir bei der laufenden Weiterentwicklung unseres internen Qualitätssicherungssystems. Die sichere Übertragung, Speicherung, Verarbeitung und Bereitstellung von personenbezogenen Daten und vertraulichen Informationen hat für unsere Geschäftstätigkeit und unsere Kunden weiterhin zunehmende Bedeutung. Die diesbezüglichen Risiken sind sowohl aufgrund der allgemeinen Zunahme von Cyberkriminalität als auch infolge des erfolgten Übergangs zu hybriden Arbeitsformen ("New Work") weiter gestiegen. Die Tatsache, dass zahlreiche Mitarbeitende teilweise von außerhalb des Büros arbeiten, stellt höhere Anforderungen an die Sicherheit der Datenverbindungen. Unser Risikomanagement begegnet den entsprechenden Risiken ebenso wie den grundsätzlich steigenden regulatorischen, technischen und kundenseitigen Anforderungen an unsere Informationssicherheit mit verstärkten Investitionen in unser Informationssicherheitsmanagementsystem und dessen kontinuierliche Weiterentwicklung. Mit den nach international anerkannten Standards erfolgten Zertifizierungen unseres Qualitätsmanagementsystems (ISO 9001:2015), unseres Informationssicherheitsmanagementsystems (ISO/IEC 27001:2013) und unseres Business-Continuity-Management-Systems (ISO 22301:2019) erfüllen wir die diesbezüglichen Anforderungen unserer Kunden und Geschäftspartner. Markt Unter gesamtwirtschaftlichen Aspekten sehen wir Risiken für die zukünftige Entwicklung des Deloitte- Konzerns in möglichen konjunkturellen Rückschlägen und strukturellen Unsicherheiten. Diesen sind wir und, branchenabhängig mit zum Teil erheblichen Unterschieden, unsere Kunden unmittelbar oder mittelbar ausgesetzt. Der anhaltende Ukraine-Krieg sowie weitere Konflikte führen ebenso wie die weltpolitischen Veränderungen u.a. durch diverse Wahlen und Wahlkämpfe zu einem Klima der Unsicherheit und des Wandels, welches sich auf die Wirtschaftsprognosen niederschlägt. Während sich Themen der Inflation zwischenzeitlich über die Geldpolitik wieder abgemildert haben, bestehen Prognosen über ein geringes Wirtschaftswachstum in Deutschland fort. Infolgedessen ist die Wahrscheinlichkeit eines moderaten Konjunkturabschwungs weiterhin nicht ausgeschlossen. Zusätzlich tragen angespannte Arbeitsmärkte und etwaige, unter anderem durch den fortwährenden Ukraine-Krieg bedingte Störungen der Lieferketten zu einer allgemeinen Unsicherheit für Konsumenten und Unternehmen bei. Weitere konjunkturelle Unsicherheitsfaktoren sehen wir in der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas. Diese ist einerseits von Erwartungen an eine verstärkte Wirtschaftstätigkeit nach COVID geprägt. Auf der anderen Seite stehen Liquiditätsengpässe im Immobiliensektor sowie eine höhere Staatsverschuldung des Landes. Zusätzliche Risiken liegen in einer weiteren Destabilisierung des Welthandels durch protektionistische Handelsbarrieren oder durch weitere internationale politische Konflikte. Ferner tragen der anhaltende Fortschritt der Digitalisierung und der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz bei gleichzeitig angespannter Arbeitsmarktlage zu einem wirtschaftlichen Strukturwandel bei, mit entsprechend disruptiven Auswirkungen in einzelnen Branchen. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen erhöht sich für uns das Risiko, dass wir Akquisitions- bzw. Wachstumsziele verfehlen bzw. nicht geplante Auftragsverluste erleiden. Diesen Risiken begegnen wir einerseits durch die Fortsetzung der digitalen Transformation unserer internen Geschäftsprozesse und durch eine geschäftsbereichsübergreifende Optimierung unserer Kapazitätssteuerung, verbunden mit einem bereichsübergreifenden Einsatz unserer entsprechend hoch qualifizierten Mitarbeitenden. Andererseits setzen wir auf die verstärkte und kontinuierliche Weiterentwicklung unseres innovativen Leistungsangebots, um unsere Kunden bei den zu erwartenden Veränderungen umfassend bedienen zu können. Regulatorisches Umfeld Das wesentliche Risiko für B & W Deloitte besteht insbesondere auch vor dem Hintergrund der schwer prognostizierbaren, ständigen und schnellen Weiterentwicklung der gesetzlichen Regelungen und der zunehmenden Komplexität der rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse in möglichen Haftungsfällen, aus denen neben Schadenersatzansprüchen auch Reputationsverluste entstehen können. Zu deren Vermeidung, zumindest aber Minimierung, dient unser Risikomanagement einschließlich unseres internen Qualitätssicherungssystems. Den verbleibenden finanziellen Risiken, speziell solchen aus Schadensersatzansprüchen, begegnen wir durch einen entsprechenden Versicherungsschutz, den wir, angepasst an den Umfang unserer Geschäftstätigkeit und die Größe unserer Gesellschaft, in angemessenem Umfang abschließen. Aufträge im nationalen wie internationalen Beratungsgeschäft mit Haftungsrisiken, die sich weder ausschließen noch versichern lassen, unterziehen wir einer besonders intensiven Risikoanalyse, die zur Vermeidung von finanziellen oder Reputationsrisiken auch die Nichtannahme eines Auftrags zur Folge haben kann. Personalbereich Der gezielten Personalakquisition und -entwicklung kommt weiterhin eine große Bedeutung zu. Wir sind zusammen mit den anderen Deloitte-Gesellschaften im Rahmen bundesweiter Recruiting-Maßnahmen an Universitäten und Fachhochschulen aktiv. Wir engagieren uns bei der Betreuung von Diplom-, Bachelorarbeiten und Dissertationen; außerdem haben Mitarbeitende Lehraufträge an Hochschulen und der Deutschen Aktuarakademie e.V. mit versicherungswirtschaftlichem Bezug. Besondere Chancen sehen wir in dem verstärkten Interesse des Versicherungssektors an der Digitalisierung von Geschäftsprozessen. In diesem Beratungsfeld bauen wir daher unser Personal und unsere Dienstleistungen zukunftsgerichtet weiter aus. Steuerrisiken Steuerliche Risiken sehen wir insbesondere bei laufenden und noch nicht begonnenen Betriebsprüfungen. Die letzte abgeschlossene Betriebsprüfung der Gesellschaft betraf die Veranlagungszeiträume bis einschließlich 2016, aktuell werden die Veranlagungszeiträume 2020 bis 2022 geprüft. Soweit nach unserer Einschätzung erforderlich werden steuerliche Risiken durch Rückstellungen bzw. Wertberichtigungen bilanziell berücksichtigt. Die laufende Beurteilung erfolgt durch interne und externe Steuerexperten. Zur Minimierung der Risiken ist ein internes Kontroll- und Tax Compliance System etabliert. Finanzrisikobericht Im Zusammenhang mit unserer Tätigkeit sind wir naturgemäß auch Zins- und Währungsrisiken sowie Ausfall- und Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt. Unsere Liquidität wird zentral gesteuert. Bei allen Finanztransaktionen legen wir höchsten Wert auf die Bonität der Kontrahenten bzw. der Wertpapieremittenten. Bei Kreditinstituten überzeugen wir uns von deren Zugehörigkeit zu den deutschen Einlagensicherungssystemen sowie von der Zulässigkeit der Geschäftsbeziehungen nach den Vorschriften zur beruflichen Unabhängigkeit. Währungsrisiken werden von uns weitgehend vermieden, indem der weit überwiegende Teil unserer Leistungen in Euro abgerechnet wird. Zahlungsverpflichtungen in US-Dollar als der wesentlichen Fremdwährung ergeben sich überwiegend gegenüber Gesellschaften im DTTL-Netzwerk. Hier nutzen wir ein aktives Devisenmanagement und sichern Positionen in US-Dollar, wenn erforderlich, ab. Ausfallrisiken bestehen grundsätzlich in Bezug auf die von uns gehaltenen Finanzinstrumente, insbesondere im Zusammenhang mit Leistungsforderungen. Diese überwachen wir im Rahmen unseres Forderungsmanagements laufend und nutzen gegebenenfalls Sicherungsmöglichkeiten. Darüber hinaus steuern wir unsere Liquidität entsprechend. Die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Zusammenhang mit Finanzinstrumenten werden aufgrund der Art der Finanzinstrumente als gering eingestuft. Insgesamt beurteilen wir die Risiken aus dem Finanzbereich infolge unseres risikoaversen Agierens als gering. Zusammenfassung Insgesamt sehen wir ein stabiles Chancen- und Risikoniveau. Den allgemein steigenden Risiken aufgrund der unsicheren gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklung stehen Chancen gegenüber, die sich aus einer erwartet steigenden Nachfrage nach unseren Leistungen ergeben, insbesondere im Zusammenhang mit der fortschreitenden Transformation und Digitalisierung von Unternehmensprozessen, steigenden regulatorischen Anforderungen, hier unter anderem im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung, krisenbedingten Situationen wie zum Beispiel bei der Optimierung von Lieferketten, bei der Bewältigung von Cyberrisiken und -angriffen oder bei notwendigen Restrukturierungen. Ferner bedarf die Geschäfts- und Risikolage wegen der branchenweiten Haftungs- und Regulierungsrisiken sowie aufgrund des unverändert starken Wettbewerbs weiterhin einer intensiven und laufenden Beobachtung. Bestandsgefährdende Risiken für das Unternehmen sind nach unserer Einschätzung nicht erkennbar. IV. Prognosebericht Wirtschaftlicher Ausblick: langsamer Aufschwung Gegen Ende des Berichtszeitraumes gab es Indikatoren, die auf eine Belebung der Wirtschaft hindeuteten. Der PMI (Einkaufsmanagerindex), ein Frühindikator der wirtschaftlichen Aktivität, lag im Mai 2024 mit 52,4 Punkten im positiven Bereich, was eine leichte wirtschaftliche Erholung erwarten ließ (Werte über 50 signalisieren wirtschaftliches Wachstum). 18 Allerdings fiel der Index bis zum Herbst wieder in den kontraktiven Bereich, ein Anzeichen, dass die Konjunktur sich sehr volatil entwickelt. Grundsätzlich sind die Ausgangsbedingungen für eine leichte konjunkturelle Erholung gegeben. Vor allem die steigenden Realeinkommen durch den Rückgang der Inflation und steigende Löhne dürften die Konjunktur tragen. Die OECD prognostiziert für Deutschland eine Inflationsrate von 2,4 % im Jahr 2024 und 2,2 % im Jahr 2025. In der Eurozone liegt die Prognose bei 2,3 % für 2024 und ebenfalls 2,2 % für 2025. 19 Dies macht weitere Lockerungen der Geldpolitik wahrscheinlich. Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) würden die Finanzierungskosten senken und somit Investitionen befördern. Höhere Realeinkommen, gepaart mit einem stabilen Arbeitsmarkt, dürften das Konsumentenvertrauen nach und nach stärken und die Binnennachfrage beleben, während gleichzeitig sinkende Zinsen Sparen unattraktiver machen. Somit könnte der private Konsum Wachstumsimpulse gegen Ende des Jahres 2024 und für 2025 setzen. Diese Wachstumsimpulse waren eigentlich schon für die zweite Jahreshälfte 2024 erwartet worden, werden aber durch hohe Unsicherheit gebremst. Im Laufe des Geschäftsjahres sollten dann die sinkenden Zinsen auch positive Effekte auf die Investitionstätigkeit haben. Allerdings hat der industrielle Sektor mit großen Herausforderungen zu kämpfen, wie eine schwache Auslandsnachfrage und wachsende geopolitische Spannungen. 20 Hohe Energiepreise und eine intensive Regulierung erhöhen die Produktionskosten erheblich, was die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen beeinträchtigt. Damit fällt die Industrie als Wachstumsmotor vorerst aus, die Industrieproduktion 2024 dürfte laut dem Institut der deutschen Wirtschaft mit 2,5 % deutlich unter der von 2023 liegen. 21 Insgesamt dürfte das Wachstum im Kalenderjahr bestenfalls stagnieren. Die Bundesregierung erwartet einen Rückgang des BIP um 0,2 %, die OECD eine Stagnation mit positiven Vorzeichen (0,1 %). Für 2025 liegen die Wachstumsschätzungen dann bei 1,0 % (OECD) beziehungsweise ganz leicht darüber bei 1,1 % (Bundesregierung). 22
18 Trading Economics, Germany Composite PMI,
https://tradingeconomics.com/germany/composite-pmi
Damit dürfte sich im kommenden Kalenderjahr die konjunkturelle Lage bessern, ohne dass ein dynamischer Aufschwung einsetzt. Wesentlich für die weitere Entwicklung werden die Konsumlaune der Verbraucher sein, die Entwicklung der Investitionen angesichts fallender Zinsen sowie die weiteren geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die deutsche Exportwirtschaft. Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres für B & W Deloitte Die Wirtschaft in Deutschland und damit viele Unternehmen stehen weiterhin unter Druck, bedingt durch das schwache Wirtschaftswachstum und die politischen Verwerfungen ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine und die Eskalation in Nahost. Hinzu kommen die anhaltend hohe Nachfrage nach Fachkräften und deren Knappheit sowie der Druck auf die Lieferketten zahlreicher Industrien. Durch die Fokussierung unserer Geschäftstätigkeit auf den Versicherungssektor ist unsere Gesellschaft nicht unbedingt den Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Lage unmittelbar unterworfen. Wir blicken bei B & W Deloitte auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2023/2024 zurück. Anders als zu Beginn des Geschäftsjahres erwartet, konnten wir ein sehr starkes Wachstum realisieren. Auslöser hierfür sind neben einer unerwartet starken Nachfrage mit Bezug auf den Rechnungslegungsstandard IFRS17 bei unseren Kunden, die sich nach Einführung des Standards ergeben hat, auch unsere Bemühungen, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Dieses deutliche Wachstum ist auch in anderen Beratungszweigen anderer Deloitte-Gesellschaften mit Fokus auf den Versicherungsmarkt eingetreten, wo unter anderem unterschiedliche Transformationsprojekte für solides Wachstum gesorgt haben. Unter Berücksichtigung aller Chancen und Risiken für das Geschäft von B & W Deloitte rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem gleichbleibenden bzw. nur leicht steigenden Umsatz (0 - 3 %) gegenüber dem Geschäftsjahr 2023/2024. Beim EBIT (d.h. dem Ergebnis vor Finanzergebnis und vor Ertragsteuern) erwarten wir einen gleichbleibenden bzw. nur leicht sinkenden Wert verglichen mit dem Geschäftsjahr 2023/2024. In den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2024/2025 erreicht das Wachstum der abrechenbaren Leistungen noch nicht unsere Planung. Für das gesamte Geschäftsjahr wird der prognostizierte Umsatzanstieg sowie das prognostizierte EBIT nach unserer gegenwärtigen Einschätzung erreicht werden. Wir werden weiterhin in neue Beratungsfelder und damit verbunden in Mitarbeiter investieren. Die Zahl der Mitarbeitenden wird daher auch im Geschäftsjahr 2024/2025 steigen. Wir gehen davon aus, dass zum Ende des Geschäftsjahrs 2024/2025 rund 130 bis 140 Mitarbeitende beschäftigt werden. Per September 2024 liegt die tatsächliche Anzahl der Beschäftigten in der prognostizierten Bandbreite.
Köln, den 22. Oktober 2024 B & W Deloitte GmbH Die Geschäftsführer Nils Dennstedt Daniel Thompson Dr. Zoran Nikolic Thilo Soboll Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 22. Oktober 2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die B & W Deloitte GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der B & W Deloitte GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31.05.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B & W Deloitte GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neuss, den 22.10.2024 Dr.
Glade, König und Partner GmbH
Dr. Bentlage, Wirtschaftsprüfer Busche, Wirtschaftsprüfer |
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