Volkslesehalle gGmbHLiquidiert

33611 Bielefeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bielefeld HRB 42910
Eingetragen
23.2.2018
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenBeteiligungsgesellschaftenErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO). 2. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Wohlfahrtswesens, der Jugend- und Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, von Wissenschaft und Forschung, der Bildung und Erziehung, von geflüchteten Menschen und Menschen mit Behinderung, (ehemaligen) Strafgefangenen und des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten vorgenannter steuerbegünstigter Zwecke. Umfasst sind Aufgaben der Beratung, Betreuung, Begleitung, Assistenz, Pflege, Wohnangebote sowie weitere Leistungen und Unterstützung von Personen, die aus physischen oder psychischen Gründen, infolge ihrer sozialen, familiären oder ausbildungsbedingten Situation der Hilfe bedürfen, unabhängig vom Alter, Geschlecht, Religion, von der Weltanschauung, Abstammung oder Herkunft. 3. Der Gesellschaftszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln gemäß § 58 Nr. 1 AO zur Förderung der in Ziffer 2 genannten steuerbegünstigten Zwecke durch andere steuerbegünstigte Körperschaften oder durch Körperschaften des öffentlichen Rechts. Diese haben die ihnen zugewandten Mittel ausschließlich und unmittelbar für ihre steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden. Daneben wird der Gesellschaftszweck aber auch verwirklicht unmittelbar durch Errichtung, Erweiterung und Unterhaltung von ambulanten, teilstationären, stationären sowie quartiersbezogenen Einrichtungen, Diensten und Angeboten, wie durch den Betrieb von Altenwohn- und Pflegeheimen, pädagogischen Einrichtungen und sonstigen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Wohnheimen sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Krankenhäuser und Kliniken, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungsstätten, ambulanten Diensten, Beratungsstellen und durch weitere diakonische Arbeit einschließlich der Bereitstellung von Räumlichkeiten und Angeboten religiöser Betätigung wie Gottesdiensten, Andachten und Seelsorge, die Trägerschaft aufgaben- und handlungsbezogener wissenschaftlicher Institute und Erteilung entsprechender Forschungsaufträge sowie durch eine breite und vielfältige Öffentlichkeitsarbeit. 4. Der Gesellschaftszweck kann auch verwirklicht werden durch planmäßiges Zusammenwirken im Sinne des § 57 Abs. 3 AO mit der Stiftung Johannesstift sowie der Evangelisches Johanneswerk gGmbH und Gesellschaften, an denen die Stiftung Johannesstift oder die Evangelisches Johanneswerk gGmbH mittel- oder unmittelbar mehrheitlich beteiligt ist (Verbundgesellschaften) zur Verwirklichung ihrer steuerbegünstigten Zwecke. Das planmäßige Zusammenwirken erfolgt durch die Erbringung von Funktions- und Unterstützungsleistungen wie bspw. Nutzungsüberlassungen und Vermietungen, insbesondere die Überlassung der Immobilien und Mobilien für den Betrieb von Altenwohn- und Pflegeheimen, pädagogischen Einrichtungen und sonstigen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Wohnheimen sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, stationären und ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens, Ausbildungs-, Fortund Weiterbildungsstätten, ambulanten Diensten, Beratungsstellen, einschließlich Nebeneinrichtungen und Nebenbetrieben zur Verwirklichung von steuerbegünstigten Zwecken. Das planmäßige Zusammenwirken erfolgt zudem durch die Inanspruchnahme von Funktions- und Unterstützungsleistungen (dazu können gehören: Verwaltungs- und Serviceleistungen insbesondere im Finanz-, Rechnungs- und Immobilienwesen sowie im Controlling, Management- und Beschaffungsleistungen, Malerleistungen und weitere allgemeine Verwaltungsleistungen (unter anderem Parkraummanagement und Postverteilung), Bezug von Medien wie beispielsweise Strom und Erdgas, Inanspruchnahme von Beratungs- und Unterstützungsleistungen in Bereichen der Energieversorgung, Bezug von IT Produkten und Dienstleistungen; insbesondere IT -Betrieb, IT -Hardware, Rechenzentrumsleistungen, Softwareprodukte, Telefonie- und Datenleitungen und Telefonanlagen sowie Gebäudetechnik) sowie die Anmietung von Immobilien und Mobilien inkl. deren Verwaltung zur Verwirklichung der in Nr. 2 genannten Zwecke.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sabine Hirte
seit 11.5.2023
Geschäftsführer
Bodo Dr. de Vries
seit 23.2.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Burkhard Bensiek
seit 23.2.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stiftung Johannesstift
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stiftung Johannesstift
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Volkslesehalle gGmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVSEITE

31.12.2018 31.12.2017
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 462.358,06 980.063,06
II. Finanzanlagen 23.400,00 23.400,00
485.758,06 1.003.463,06
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.218.610,66 1.002.220,65
II. Guthaben bei Kreditinstituten 756.857,09 773.117,06
1.975.467,75 1.775.337,71
2.461.225,81 2.778.800,77

PASSIVSEITE

31.12.2018 31.12.2017
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 222.482,94 222.482,94
III. Gewinnvortrag 1.269.721,63 1.269.222,28
IV. Jahresfehlbetrag (-)/Jahresüberschuss - 3.835,02 499,35
1.513.369,55 1.517.204,57
B. Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 21.558,00 22.724,00
C. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 1.312,00 2.416,00
D. Verbindlichkeiten 924.986,26 1.236.456,20
2.461.225,81 2.778.800,77

Anhang

1 Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

10 Allgemeine Angaben

Die Volkslesehalle gGmbH, Bielefeld, ist unter der Nummer HRB 42910 in das Handelsregister des Amtsgerichts Bielefeld eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wird nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den Vorschriften des GmbHG aufgestellt und gegliedert.

Die Gesellschaft ist eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267a Abs. 1 HGB.

Das im Vorjahr ausgewiesene Vereinskapital (T€ 247) wurde aufgrund des Formwechsels im Geschäftsjahr 2018 vollständig in die Posten Gezeichnetes Kapital (T€ 25) und Kapitalrücklage (T€ 222) umgegliedert. Die Vorjahresbeträge im Eigenkapital wurden ebenfalls nach § 265 Abs. 2 Satz 3 HGB angepasst.

Die im Vorjahr ausgewiesenen Positionen Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken (T€ 965) und Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken (T€ 5) wurden zur Anpassung an die Gliederungsvorgaben nach § 266 Abs. 2 HGB vollständig in die Position Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken (T€ 455) umgegliedert. Die Vorjahresbeträge im Sachanlagevermögen wurden ebenfalls nach § 265 Abs. 2 Satz 3 HGB angepasst.

Aufgrund der sich durch Formwechsel im Geschäftsjahr 2018 ergebenen Änderung des Verbundbereichs wurden die Positionen Forderungen gegen die Evangelisches Johanneswerk gGmbH und Verbindlichkeiten gegenüber der Evangelisches Johanneswerk gGmbH in Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umbenannt.

11 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer für die Gebäude liegt zwischen 25 und 50 Jahren. Die Nutzungsdauer der weiteren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens richtet sich im Regelfall nach den amtlichen steuerlichen Abschreibungstabellen.

In den Finanzanlagen werden Genossenschaftsanteile ausgewiesen, die zu Anschaffungskosten angesetzt sind.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Guthaben bei Kreditinstituten sind mir ihren Nominalbeträgen bewertet.

Erhaltene Zuwendungen für Investitionen werden auf der Passivseite der Bilanz als Sonderposten entsprechend der Stellungnahme IDW HFA 1/1984 ausgewiesen, soweit diese Zuschüsse für Anlagevermögen eingesetzt wurden. Die Sonderposten werden nach Maßgabe der Abschreibungen auf die mit den Zuschüssen finanzierten Anlagegüter aufgelöst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

2 Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Das Gliederungsschema der Bilanz enthält unter Bezugnahme auf § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB zur Darstellung der bisher erhaltenen und verwendeten Investitionskostenzuschüsse auf der Passivseite die Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen, Zuwendungen Dritter und den Sonderposten aus Zuweisungen der Ev. Johanneswerk gGmbH.

Die Verbindlichkeiten mit ihren Restlaufzeiten zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2018 sind in dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Verbindlichkeitenspiegel per 31.12.2018

Mit einer Restlaufzeit Davon durch
Bilanzposten bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr Gesamtbetrag mehr als 5 Jahre Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
1 2 3 4 5 6
Summe 605.953,93 319.032,33 924.986,26 132.779,79 255.736,41
(Vorjahr) (396.788,67) (839.667,53) (1.236.456,20)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollumfänglich durch Grundschulden und Hypotheken gesichert.

3 Sonstige Angaben

Die Haftungsverhältnisse in Höhe von T€ 47 betreffen die potentielle Nachschusspflicht von € 52,00 je Geschäftsanteil bei der Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank, Dortmund. Die Volkslesehalle gGmbH schätzt eine Inanspruchnahme aus den aufgeführten Haftungsverhältnissen als nicht wahrscheinlich ein.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Es lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor.

 

Bielefeld, am 15. April 2019

Volkslesehalle gGmbH

Dr. Habenicht

Dr. de Vries

Bensiek

Nachrichten & Medien

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