Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 8042
Vorher
MH Brennstoffhandel GmbH
Eingetragen
18.9.1987
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
a) Speditionsgeschäfte jeglicher Art, b) gewerblicher Güterkraftverkehr, c) Vermittlung von Sach- und Dienstleistungen und Handel mit Waren aller Art, soweit zur Vermittlung und Handel nicht behördliche Genehmigungen erforderlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anna Holfelder
seit 25.1.2023
Geschäftsführer
Dieter Holfelder
seit 6.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
3.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TCT-Speditions GmbH

Altdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die TCT-Speditions GmbH war im Berichtsjahr unverändert in den folgenden Geschäftsbereichen tätig:

Dienstleister in der Getränkelogistik

Verteiler und Lieferservice

Kontraktspedition

Linienverkehr

Die TCT-Speditions GmbH ist ein Transportunternehmen mit dem Schwerpunkt Getränkelogistik und nimmt im Bereich der Speditionen damit eine Sonderstellung ein.

Sie ist für sowohl bundesweit, als auch regional namhafte Getränkehersteller sowie für große Lebensmittelketten tätig.

Die TCT-Speditions GmbH hat den Bereich Getränkelogistik und -transporte seit Gründung in den 80er Jahren kontinuierlich ausgeweitet. Es wurden und werden nach wie vor Spezialfahrzeuge angeschafft, um diese Nische marktgerecht bedienen zu können. Aktuell steht ein moderner Fuhrpark mit rund 275 Fahrzeugen und rund 290 Spezialauflegern mit einem Durchschnittsalter von unter 24 Monaten zur Verfügung.

Darüber hinaus ist es gelungen, im Marktsegment "Speditionen" die bereits vorhandenen Alleinstellungsmerkmale in Bezug auf Getränkelogistik, weiter auszubauen und zu verfestigen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das reale BIP in der Europäischen Union (EU-27) ist im Jahr 2023 um rund 0,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, in der Eurozone hat das Wirtschaftswachstum ebenfalls rund 0,4 % betragen.

Im Jahr 2023 waren hohe Rückgänge der Güterverkehrsnachfrage zu verzeichnen.

Bemerkbar machten sich insbesondere die schwache Baukonjunktur und die Abnahme des deutschen Außenhandels. Im Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen sank die Verkehrsleistung im Vergleich zum Jahr 2022 um rund 5,7 %, im Schienengüterverkehr1 um rund 6,5 % und in der Binnenschifffahrt um rund 5,9 %. Die mautpflichtigen Fahrleistungen gebietsfremder Lastkraftfahrzeuge in Deutschland nahmen im Vorjahresvergleich um rund 2,7 % ab. Von der rückläufigen Güterverkehrsnachfrage waren nahezu alle Entfernungsbereiche und Hauptverkehrsrelationen betroffen.

Den Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen kennzeichneten im Jahr 2023 hohe Leistungsrückgänge im Binnenverkehr und im grenzüberschreitenden Verkehr. Sowohl der gewerbliche Verkehr als auch der Werkverkehr entwickelten sich insgesamt deutlich schwächer als im Jahr 2022. Trotz der hohen Nachfragerückgänge stiegen die Umsätze im Wirtschaftszweig "Güterbeförderung im Straßengüterverkehr, Umzugstransporte" im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr noch um rund 2,1 %; im Wirtschaftszweig "Sonstige Dienstleistungen für den Verkehr" sanken sie um rund 6,3 %. Maßgeblich für das Umsatzwachstum war die Entwicklung der Vertragsfrachten, die nach dem hohen Anstieg im Vorjahr zu Jahresbeginn 2023 nochmals deutlich anzogen und dem Wirtschaftszweig im 1. Quartal 2023 im Vorjahresvergleich ein Umsatzplus von rund 9,4 % bescherten. Angesichts eines hohen Laderaumangebots waren im weiteren Jahresverlauf keine größeren Preissteigerungen mehr erkennbar; vor dem Hintergrund einer schwachen Transportnachfrage blieben die Umsätze im 3. und 4. Quartal 2023 hinter jenen des Vorjahres zurück. Trotz einer gewissen Entspannung bei den Kraftstoffkosten und des hohen Anstiegs der Beförderungsentgelte waren letztere nach Unternehmensangaben zumeist nicht ausreichend, um die im Verlauf des Jahres 2023 gestiegenen Personal-, Miet-, Lohn-, Finanzierungs-, Fahrzeugbeschaffungs- und -vorhaltekosten sowie Kosten für weitere Betriebsmittel vollumfänglich zu decken.

Die Mauterhöhung zum 01.12.2023 führte unternehmensseitig sowohl direkt als auch indirekt ebenfalls zu hohen Belastungen der Liquiditätslage. Da viele kleine und mittelständische Güterkraftverkehrsunternehmen über eine vergleichsweise geringe Eigenkapitaldecke verfügen, operierten nach Gewerbeangaben nicht wenige Unternehmen am finanziellen Limit bzw. sahen sich in ihrer Existenz bedroht. Ein Teil der Unternehmen schloss das Jahr 2023 mit Verlust ab. Die Anzahl der Insolvenzverfahren im Wirtschaftszweig "Güterbeförderung im Straßenverkehr" nahm im Jahr 2023 weiter zu. Die Zahl der Neuzulassungen von Sattelzugmaschinen und Lastkraftwagen stieg im Jahr 2023 annähernd auf das Vorkrisen-Niveau von 2019; dennoch war die Investitionsneigung im Gewerbe im Jahr 2023 verhalten.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf ist seit Gründung der Gesellschaft als stabil zu bezeichnen. Dies zeigte sich in den Ergebnissen des durch eine komplexe gesamtwirtschaftliche Lage geprägten Geschäftsjahres, welches mit leicht gestiegenen Umsatzerlösen bei gleichgebliebener Kostenstruktur mit einem Jahresergebnis deutlich über dem Vorjahresniveau abgeschlossen werden konnte. Unter Berücksichtigung der komplexen gesamtwirtschaftlichen Lage entspricht dieser Geschäftsverlauf aber dennoch der Erwartung und Planung der Geschäftsführung.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 30.09.2023 TEUR 25.722,1 (Vorjahr: TEUR 26.881,4). Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 55,6 Prozent (Vorjahr: 51,4 Prozent) gekennzeichnet. 1,6 Prozent (Vorjahr: 2,1 Prozent) der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 42,6 Prozent (Vorjahr: 46,2 Prozent).

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 53,4 Prozent (Vorjahr: 47,7 Prozent) gekennzeichnet und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Über den Rahmen der zur erfolgreichen Fortführung des Geschäftsbetriebs erforderlichen üblichen jährlichen Investitionen wurden keine weiteren Investitionen vorgenommen. Wesentliche außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente werden nicht genutzt. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden unverändert fortgeführt.

Finanzlage

Das Unternehmen verfügte im Berichtsjahr 2023 über hohe Eigenmittel und erwirtschaftete einen EBITDA von rund TEUR 7.698,3 (VJ TEUR 6.595,3). Die Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr weiterhin sehr gut. Das Unternehmen wird auch zukünftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Zur Kapitalstruktur ist auszuführen, dass sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.710,0 (VJ TEUR 1.561,3) im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Investitionen in den Fuhrpark deutlich erhöht wurden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 4.090,9 (Vorjahr TEUR 4.366,3).

Ertragslage

Die Auftragslage war im Berichtsjahr weiterhin auf hohem Niveau und als gut zu bezeichnen. Das abgelaufene Geschäftsjahr ist hinsichtlich der Ertragskraft des Unternehmens als ein in der Fortentwicklung des Unternehmens reguläres Geschäftsjahr anzusehen.

Durch die Optimierung/Erweiterung der Geschäftsfelder sowie die Implementierung entsprechender Dieselpreisgleitklauseln (Floater), konnte auch im Berichtszeitraum die Kostenstruktur trotz des schwierigen Marktumfeldes im Rahmen gehalten werden. Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr beliefen sich auf TEUR 69.421,4 (Vorjahr TEUR 67.560,9) und somit leicht über den Vorjahresziffern. Der Jahresüberschuss liegt aufgrund der gleichbleibenden Kostenstruktur bei TEUR 906,2 (Vorjahr TEUR 650,2). Die Abschreibungen sind investitionsbedingt nochmals gestiegenen auf TEUR 6.085,5 (Vorjahr TEUR 5.421,6).

III. Prognosebericht

Eine exakte Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund nicht absehbarer konjunktureller Entwicklungen erscheint sehr schwierig, zumal, wenn Einflussfaktoren zum Tragen kommen, welche vom Unternehmen nicht beeinflusst werden können, wie derzeit im Zusammenhang mit dem Ukraine- und Nahostkonflikt.

Im Jahr 2024 gelten wesentlich höhere Lkw-Mautsätze, die zum 1. Dezember 2023 angehoben wurden. Konkret sind jetzt für einen Lkw mit fünf und mehr Achsen der Euro-6-Klasse zusätzlich 15,8 Cent pro Kilometer zu entrichten. Dies bedeutet einen Anstieg gegenüber dem vorherigen Mautsatz (19 Cent) um 83 %. Dies wiederum erhöht die, auf den mautpflichtigen Kilometer bezogenen, Gesamtkosten eines solchen Fahrzeugs um rund 8 %. Ein Anstieg der Transportkosten des gesamten Lkw-Verkehrs in diesem Ausmaß würde nach Modellrechnungen von Intraplan zu einem Rückgang der Transportleistung um rund 1 % führen. Es kann allerdings bezweifelt werden, dass es zu einer Kostensteigerung in dieser Höhe kommt, schon allein wegen der Marktanteilsgewinne der (preisgünstigeren) ausländischen Unternehmen. Sie werden natürlich auch von der Mauterhöhung betroffen, dennoch führen Marktanteilsgewinne der ausländischen Unternehmen tendenziell zu einer Verbilligung des Lkw-Verkehrs, was also den Gesamtkostenanstieg dämpft. Aus diesen Gründen erwartet Intraplan, dass die Mautsatzerhöhung wie schon der vorangegangene Gesamtkostenanstieg (der deutschen Unternehmen) nur zu Verlagerungen zum Schienengüterverkehr in einer Höhe führen wird, die im Lkw-Verkehr kaum spürbar sind. Zum wiederholten Mal in den letzten Jahren wirkt ein derartiger Kostenanstieg weniger auf die Nachfrage im Lkw-Verkehr als auf die betriebswirtschaftliche Situation der deutschen Unternehmen.

Dagegen werden sich im Jahr 2024 die gesamt- und branchenwirtschaftlichen Einflussfaktoren des Lkw-Verkehrs, die denjenigen des gesamtmodalen Güterverkehrs stark ähneln, einerseits gegenüber dem schwachen Vorjahr spürbar verbessern, andererseits aber noch unter dem langjährigen Durchschnitt liegen. Sowohl das BIP als auch der für den Lkw-Verkehr besonders bedeutende Außenhandel werden zumindest etwas steigen. Allerdings ist für die hier ebenfalls wichtige Bauwirtschaft sowie für die Industrieproduktion ein nochmaliger geringer Rückgang zu erwarten. Dies wird dann auch für den (gesamten) Straßengüterverkehr zutreffen. Wir schätzen ein Minus des Aufkommens um 0,8 % und der Leistung um 0,3 %. Die Divergenz entsteht erneut mehrheitlich durch das unterschiedlich hohe Gewicht der Baustofftransporte bei den beiden Größen.

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose jedoch als realistisch:

Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf den Planungen für die Jahre 2023 und 2024.

Auf Grund der konjunkturellen Lage und der gegenwärtigen Entwicklung im Rahmen des Ukrainekriegs rechnet das Unternehmen für das kommende Jahr mit Umsätzen auf dem Niveau des Berichtsjahres und in den Folgejahren mit moderaten Steigerungen der Umsätze. Ob damit eine Steigerung der Erträge einhergeht, hängt maßgeblich von der Entwicklung der Preise für Dieselkraftstoff und der Entwicklung der Lohnkosten für Fahrpersonal ab. Die Umsatzrentabilität soll durch eine lediglich moderate Erhöhung der Kosten gesteigert werden. Dies erscheint vor dem Hintergrund der vereinbarten Dieselpreis Gleitklauseln als möglich. Ebenso wird bzgl. des zu erwartenden Anstiegs der Mautkosten verfahren werden. Insgesamt ist somit ein Jahresergebnis über dem Niveau des Berichtsjahres zu erwarten.

IV. Chancen- und Risikobericht

Chancenbericht

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere auf Grund der folgenden Tatsachen vor:

Weitere Investitionen in Spezialfahrzeuge für die Getränkelogistik (Verteilerfahrzeuge).

Gewinn weiterer Ausschreibungen durch Spezialisierung im Bereich Getränke-Logistik.

Abschluss weiterer langfristiger - vermehrt über eine Laufzeit von 36 Monaten - Verträge mit namhaften Unternehmen der Erfrischungsgetränkebranche bzgl. Getränke-Logistik.

Weitere Steigerung des Bekanntheitsgrads im Lebensmittel- und Getränkebereich.

Verwendung von weiterentwickelten EDV-Systemen speziell für den Bereich Getränkelogistik.

Kontinuität in der langjährig erfolgreichen Geschäftspolitik durch Beibehaltung der bisherigen Konzepte und Kunden.

Sehr gute finanzielle Situation.

Hohe Leistungsqualität insbesondere durchlaufende spezialisierte Schulungen von Mitarbeitern.

Entkopplung vom Wettbewerb durch Spezialisierung.

Zertifizierung nach ISO 9001.

Teilnahme am Programm "Green Freight Europe": Es wird das Ziel angestrebt, im Bereich des Getränketransports den Ausstoß von Kohlendioxid pro gefahrener Tonne im Rahmen einer nachhaltigen Tätigkeit so weit zu reduzieren, dass man zu den Spitzenreitern der Branche gehört.

OHRIS-Zertifizierung: Managementsystem für Arbeitsschutz und Anlagensicherheit.

Ausbau des Geschäftsfeldes "Lagerung/Logistik" durch große Freiflächen am Standort Altdorf. Dieses neue Geschäftsfeld hat sich im Berichtsjahr weiter gut entwickelt und wird zukünftig durch den Neubau einer Lagerhalle weiterentwickelt.

Vollmitgliedschaft bei E.L.V.I.S.

Risikobericht

Das Unternehmen verfügt über ein der Unternehmensgröße und Komplexität angemessenes internes Kontrollsystem.

Grundsätzliche wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale wie beispielsweise eine Verschlechterung der konjunkturellen Lage oder negative Entwicklungen bezüglich der Zahlungsfähigkeit von Kunden können nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Ukrainekrise zeigt sich, dass die Bonität von Bestandskunden als auch von potentiellen Kunden stark auf die Probe gestellt wird. Auf Grund der Etablierung der Gesellschaft und ihrer Kunden wird jedoch damit gerechnet, dass der überwiegende Teil der Kunden aufgrund der Spezialisierung (Einzelhandel) keine wesentlichen wirtschaftlichen Einbußen verzeichnen wird. Ansonsten wird angenommen, dass mit betroffenen Kunden zufriedenstellende Vereinbarungen getroffen werden, was in Anbetracht der Situation als positiv zu werten wäre. Die Wettbewerbssituation ist für das Unternehmen als äußerst günstig anzusehen, da sie in ihrem Marktsegment auf Grund ihrer Spezialisierung auf Getränkelogistik ein einschlägiges Alleinstellungsmerkmal besitzt.

Die Lebensmittelbranche ist im Allgemeinen von konjunkturellen Schwankungen wenig betroffen. Die Auftraggeber der Gesellschaft kommen überwiegend aus der Lebensmittel- und diesbezüglichen Einzelhandelsbranche.

Es muss darauf hingewiesen werden, dass das Ergebniswachstum der Gesellschaft vom Kraftstoffpreis und der Entwicklung der Lohnkosten für Fernverkehrsfahrer abhängig ist und diesbezüglich keine Prognose hinsichtlich des Öl- und Dieselmarkts bzw. der Lohnsteigerungen abgegeben werden kann. Dies gilt vorbehaltlich der Tatsache, dass in zukünftigen Verträgen das Risiko der Dieselpreissteigerungen nicht auf die Kunden übertragen werden kann.

Risiken können sich weiterhin aus einer evtl. zukünftigen Verschärfung der Umweltauflagen ergeben, diesem Risiko wird dadurch begegnet, dass der Fuhrpark durch regelmäßige Instandhaltung und Neuanschaffung von Fahrzeugen permanent auf dem neuesten Stand gehalten wird.

Durch die Gewinnung neuer Großkunden hat sich das Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Abnehmern weiterhin deutlich gemindert.

 

Altdorf b. Nürnberg, 26. September 2024

gez. Dieter Holfelder, Geschäftsführer

gez. Anna Holfelder, Geschäftsführerin

Bilanz

AKTIVA

30.09.2023 30.09.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 190.282,00 293.806,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 269.431,00 317.731,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 124.507,00 91.765,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.706.135,00 13.124.857,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 405.220,35 576.430,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.370.191,14 5.213.796,40
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.998.152,87 6.437.898,97
3. Sonstige Vermögensgegenstände 590.064,47 774.565,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.786,28 31.034,45
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 39.362,95 19.544,00
SUMME Aktiva 25.722.133,06 26.881.428,66

PASSIVA

30.09.2023 30.09.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Bilanzgewinn 10.736.379,41 9.830.129,05
III. buchmäßiges Eigenkapital 13.736.379,41 12.830.129,05
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 459.319,00 474.004,00
2. Steuerrückstellungen 1.084.583,66 1.082.629,04
3. Sonstige Rückstellungen 788.070,00 778.028,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.710.036,05 1.561.328,86
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.090.920,92 4.366.285,97
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 514.221,93 4.147.290,67
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.261.623,59 1.496.749,37
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 76.978,50 144.983,70
SUMME Passiva 25.722.133,06 26.881.428,66

Gewinn- und Verlustrechnung

30.09.2023 30.09.2022
1. Umsatzerlöse 69.421.438,42 67.544.095,99
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.059.366,75 987.597,87
3. Materialaufwand
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -35.522,89 -35.804,93
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen -25.255.643,23 -28.566.913,72
4. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -10.302.416,48 -9.301.864,39
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -2.733.275,85 -2.029.825,04
5. Abschreibungen
a. Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.085.504,54 -5.421.584,49
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -24.254.480,61 -21.810.887,34
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 182.222,45 70.212,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -509.818,61 -121.720,60
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -378.970,41 -471.883,10
10. Ergebnis nach Steuern 1.107.395,00 841.422,25
11. Sonstige Steuern -201.144,64 -191.163,88
12. Jahresüberschuss 906.250,36 650.258,37
13. Gewinnvortrag 9.830.129,05 9.179.870,68
aus dem Vorjahr
14. Bilanzgewinn 10.736.379,41 9.830.129,05

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie nach § 42 GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 des Handelsgesetzbuches (HGB) auf. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 266 und 275 ff. HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: TCT-Speditions GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Altdorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Nürnberg
Register-Nr.: HRB 8042

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, stetig angewandt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB)

Aktiva

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei der Darstellung im Anlagenspiegel wurde die Vollabschreibung im Anschaffungsjahr als fiktiver Abgang im gleichen Jahr unterstellt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedriger Wert beizulegen war, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Fremdkapitalzinsen sind nicht enthalten.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine pauschale Wertberichtigung abgesetzt.

Flüssige Mittel wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, der Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Passiva

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, der Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt.

Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz beim Anlagevermögen sowie der Pensionsrückstellung. Der Berechnung wurde der unternehmensspezifische Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Höhe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Pauschalwertberichtungen von TEuro 94,8 (Vj.: TEuro 44,1) abgesetzt.

3. Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Verfahren nach der "Projected Unit Credit Method" ("PUCM", sog. Barwertmethode) bewertet, unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,81 % (bei einer Laufzeit von 15 Jahren entsprechend der Veröffentlichung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der Deutschen Bundesbank der vergangenen zehn Jahre) und der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck 2018 G. Eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge sowie eine Fluktuation wurden nicht eingerechnet.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 8.414,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber dem Personal mit TEuro 200,8 (Vj.: TEuro 176,1), Verpflichtungen aus der Rückgabe von Leihembalagen (Paletten) mit TEuro 163,4 (Vj.: TEuro 217,8), ausstehende Rechnungen mit TEuro 324,6 (Vj.: TEuro 324,6) sowie Rückbauverpflichtungen mit TEuro 10,0 (Vj.: TEuro 10,0).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten und deren Fristigkeit stellt sich wie folgt dar:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
30.09.2023 30.09.2023
TEuro
kleiner 1J
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5. J
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 3.710,00 2.171,70 1.038,30 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 4.090,90 4.090,90 0,00 0,00
gegen verbundene Unternehmen 514,20 514,20 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.261,60 1.261,60 0,00 0,00
Summe 9.576,70 8.038,40 1.038,30 0,00
Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
30.09.2022 30.09.2022
TEuro
kleiner 1 J
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5. J
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1.561,30 519,90 1.041,40 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 4.366,30 4.366,30 0,00 0,00
gegen verbundene Unternehmen 4.147,30 4.147,30 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.496,80 1.496,80 0,00 0,00
Summe 11.571,70 10.530,30 1.041,40 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Sachanlagevermögen besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEuro 871,6 (Vj.: TEuro 1.004,3) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEuro 11,9 (Vj.: TEuro 16,4) enthalten.

6. Passive latente Steuern

Aktive latente Steuern sind nicht bilanziert. Passive Steuerlatenzen sind bilanziert. Die passiven latenten Steuern sind auf Basis der steuerlich abweichenden Bewertung des Anlagenvermögens und der Pensionsrückstellung gebildet.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens mit TEuro 720,4 (Vj.: TEuro 331,7) und für Schadensersatzleistungen mit TEuro 222,0 (Vj.: TEuro 305,2).

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens mit TEuro 75,0 (Vj.: TEuro 0,0).

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In dem Posten sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEuro 8,2 (Vj.: TEuro 8,3) enthalten. In dem Posten sind Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 40,4 (Vj. TEuro 35,2) enthalten.

4. Zinsen und ähnliche Erträge

In dem Posten sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 173,4 (Vj. TEuro 59,5) enthalten.

5. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen mit TEuro 447,0 auf den Steueraufwand für das Jahr 2023. Ertrag aus der Bildung passiver latenter Steuern ist enthalten in Höhe von TEuro 68,0. Die Steuern entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 236
Angestellte 33
Aushilfen 7
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 276

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGB

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen für Miet- und Leasingverträge insgesamt TEuro 2.030,2 und bestehen in Höhe von TEuro 1.034,8 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Mietverhältnisse laufen auf unbestimmte Zeit und sind jährlich kündbar, Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2025.

Die Miet- und Leasingverträge dienen dem Zweck der Schonung der Liquidität bzw. der zeitlichen Verteilung der Auszahlungen über den Zeitraum der Nutzung. Diesem Vorteil steht das Risiko der Bindung an eine festgelegte Vertragslaufzeit gegenüber.

3. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer Anna Holfelder, Kauffrau und Dieter Holfelder, Kaufmann geführt.

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Für die Nennung der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers ist im Konzernabschluss angegeben.

5. Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Holfelder Holding GmbH, Altdorf, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

6. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 10.736.379,41, der sich zusammensetzt aus dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 9.830.129,05 und dem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 906.250,36, auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

8. Kredite an Organmitglieder

An den Geschäftsführer wurde ein Darlehen in Höhe von TEuro 480,8 (Vj.: TEuro 471,9) in 2019 und 2020 gewährt. Dieses wird mit 1,85% verzinst und wurde endfällig gewährt.

 

Altdorf b. Nürnberg, den 26. September 2024

Anna Holfelder, Geschäftsführerin

Dieter Holfelder, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 768.962,28 16.769,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 768.962,28 16.769,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 661.499,14 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 393.965,16 49.900,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.025.700,13 7.133.273,54 3.629.313,65
Summe Sachanlagen 33.081.164,43 7.183.173,54 3.629.313,65
Summe Anlagevermögen 33.850.126,71 7.199.942,54 3.629.313,65
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 30.09.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 475.156,28
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 475.156,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 343.768,14
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 302.200,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 18.900.843,13
Summe Sachanlagen 0,00 19.546.811,43
Summe Anlagevermögen 0,00 20.021.967,71
Zugänge vom 01.10.2022 bis 30.09.2023
EUR
Abgänge vom 01.10.2022 bis 30.09.2023
EUR
Buchwert 30.09.2023
EUR
Buchwert 30.09.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 120.293,00 0,00 190.282,00 293.806,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 120.293,00 0,00 190.282,00 293.806,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.300,00 0,00 269.431,00 317.731,00
2. technische Anlagen und Maschinen 17.158,00 0,00 124.507,00 91.765,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.899.753,54 2.977.071,65 13.706.135,00 13.124.857,00
Summe Sachanlagen 5.965.211,54 2.977.071,65 14.100.073,00 13.534.353,00

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 sowie der Lagebericht 2023 wurden von der Gesellschafterversammlung am 26. September 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TCT-Speditions GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TCT-Speditions GmbH, Altdorf - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TCT-Speditions GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 26. September 2024

Appel Spies Vogt Züll
Nürnberger Treuhand Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rechtsanwalt

M. Sc. Christian Spies, Wirtschaftsprüfer

M. Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer

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