Hiltl Exklusive Wohnmobile GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anna Holfelder seit 25.1.2023 | Geschäftsführer |
Dieter Holfelder seit 6.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TCT-Speditions GmbHAltdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die TCT-Speditions GmbH war im Berichtsjahr unverändert in den folgenden Geschäftsbereichen tätig:
Die TCT-Speditions GmbH ist ein Transportunternehmen mit dem Schwerpunkt Getränkelogistik und nimmt im Bereich der Speditionen damit eine Sonderstellung ein. Sie ist für sowohl bundesweit, als auch regional namhafte Getränkehersteller sowie für große Lebensmittelketten tätig. Die TCT-Speditions GmbH hat den Bereich Getränkelogistik und -transporte seit Gründung in den 80er Jahren kontinuierlich ausgeweitet. Es wurden und werden nach wie vor Spezialfahrzeuge angeschafft, um diese Nische marktgerecht bedienen zu können. Aktuell steht ein moderner Fuhrpark mit rund 275 Fahrzeugen und rund 290 Spezialauflegern mit einem Durchschnittsalter von unter 24 Monaten zur Verfügung. Darüber hinaus ist es gelungen, im Marktsegment "Speditionen" die bereits vorhandenen Alleinstellungsmerkmale in Bezug auf Getränkelogistik, weiter auszubauen und zu verfestigen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das reale BIP in der Europäischen Union (EU-27) ist im Jahr 2023 um rund 0,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, in der Eurozone hat das Wirtschaftswachstum ebenfalls rund 0,4 % betragen. Im Jahr 2023 waren hohe Rückgänge der Güterverkehrsnachfrage zu verzeichnen. Bemerkbar machten sich insbesondere die schwache Baukonjunktur und die Abnahme des deutschen Außenhandels. Im Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen sank die Verkehrsleistung im Vergleich zum Jahr 2022 um rund 5,7 %, im Schienengüterverkehr1 um rund 6,5 % und in der Binnenschifffahrt um rund 5,9 %. Die mautpflichtigen Fahrleistungen gebietsfremder Lastkraftfahrzeuge in Deutschland nahmen im Vorjahresvergleich um rund 2,7 % ab. Von der rückläufigen Güterverkehrsnachfrage waren nahezu alle Entfernungsbereiche und Hauptverkehrsrelationen betroffen. Den Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen kennzeichneten im Jahr 2023 hohe Leistungsrückgänge im Binnenverkehr und im grenzüberschreitenden Verkehr. Sowohl der gewerbliche Verkehr als auch der Werkverkehr entwickelten sich insgesamt deutlich schwächer als im Jahr 2022. Trotz der hohen Nachfragerückgänge stiegen die Umsätze im Wirtschaftszweig "Güterbeförderung im Straßengüterverkehr, Umzugstransporte" im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr noch um rund 2,1 %; im Wirtschaftszweig "Sonstige Dienstleistungen für den Verkehr" sanken sie um rund 6,3 %. Maßgeblich für das Umsatzwachstum war die Entwicklung der Vertragsfrachten, die nach dem hohen Anstieg im Vorjahr zu Jahresbeginn 2023 nochmals deutlich anzogen und dem Wirtschaftszweig im 1. Quartal 2023 im Vorjahresvergleich ein Umsatzplus von rund 9,4 % bescherten. Angesichts eines hohen Laderaumangebots waren im weiteren Jahresverlauf keine größeren Preissteigerungen mehr erkennbar; vor dem Hintergrund einer schwachen Transportnachfrage blieben die Umsätze im 3. und 4. Quartal 2023 hinter jenen des Vorjahres zurück. Trotz einer gewissen Entspannung bei den Kraftstoffkosten und des hohen Anstiegs der Beförderungsentgelte waren letztere nach Unternehmensangaben zumeist nicht ausreichend, um die im Verlauf des Jahres 2023 gestiegenen Personal-, Miet-, Lohn-, Finanzierungs-, Fahrzeugbeschaffungs- und -vorhaltekosten sowie Kosten für weitere Betriebsmittel vollumfänglich zu decken. Die Mauterhöhung zum 01.12.2023 führte unternehmensseitig sowohl direkt als auch indirekt ebenfalls zu hohen Belastungen der Liquiditätslage. Da viele kleine und mittelständische Güterkraftverkehrsunternehmen über eine vergleichsweise geringe Eigenkapitaldecke verfügen, operierten nach Gewerbeangaben nicht wenige Unternehmen am finanziellen Limit bzw. sahen sich in ihrer Existenz bedroht. Ein Teil der Unternehmen schloss das Jahr 2023 mit Verlust ab. Die Anzahl der Insolvenzverfahren im Wirtschaftszweig "Güterbeförderung im Straßenverkehr" nahm im Jahr 2023 weiter zu. Die Zahl der Neuzulassungen von Sattelzugmaschinen und Lastkraftwagen stieg im Jahr 2023 annähernd auf das Vorkrisen-Niveau von 2019; dennoch war die Investitionsneigung im Gewerbe im Jahr 2023 verhalten. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf ist seit Gründung der Gesellschaft als stabil zu bezeichnen. Dies zeigte sich in den Ergebnissen des durch eine komplexe gesamtwirtschaftliche Lage geprägten Geschäftsjahres, welches mit leicht gestiegenen Umsatzerlösen bei gleichgebliebener Kostenstruktur mit einem Jahresergebnis deutlich über dem Vorjahresniveau abgeschlossen werden konnte. Unter Berücksichtigung der komplexen gesamtwirtschaftlichen Lage entspricht dieser Geschäftsverlauf aber dennoch der Erwartung und Planung der Geschäftsführung. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 30.09.2023 TEUR 25.722,1 (Vorjahr: TEUR 26.881,4). Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 55,6 Prozent (Vorjahr: 51,4 Prozent) gekennzeichnet. 1,6 Prozent (Vorjahr: 2,1 Prozent) der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 42,6 Prozent (Vorjahr: 46,2 Prozent). Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 53,4 Prozent (Vorjahr: 47,7 Prozent) gekennzeichnet und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Über den Rahmen der zur erfolgreichen Fortführung des Geschäftsbetriebs erforderlichen üblichen jährlichen Investitionen wurden keine weiteren Investitionen vorgenommen. Wesentliche außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente werden nicht genutzt. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden unverändert fortgeführt. Finanzlage Das Unternehmen verfügte im Berichtsjahr 2023 über hohe Eigenmittel und erwirtschaftete einen EBITDA von rund TEUR 7.698,3 (VJ TEUR 6.595,3). Die Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr weiterhin sehr gut. Das Unternehmen wird auch zukünftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Zur Kapitalstruktur ist auszuführen, dass sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.710,0 (VJ TEUR 1.561,3) im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Investitionen in den Fuhrpark deutlich erhöht wurden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 4.090,9 (Vorjahr TEUR 4.366,3). Ertragslage Die Auftragslage war im Berichtsjahr weiterhin auf hohem Niveau und als gut zu bezeichnen. Das abgelaufene Geschäftsjahr ist hinsichtlich der Ertragskraft des Unternehmens als ein in der Fortentwicklung des Unternehmens reguläres Geschäftsjahr anzusehen. Durch die Optimierung/Erweiterung der Geschäftsfelder sowie die Implementierung entsprechender Dieselpreisgleitklauseln (Floater), konnte auch im Berichtszeitraum die Kostenstruktur trotz des schwierigen Marktumfeldes im Rahmen gehalten werden. Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr beliefen sich auf TEUR 69.421,4 (Vorjahr TEUR 67.560,9) und somit leicht über den Vorjahresziffern. Der Jahresüberschuss liegt aufgrund der gleichbleibenden Kostenstruktur bei TEUR 906,2 (Vorjahr TEUR 650,2). Die Abschreibungen sind investitionsbedingt nochmals gestiegenen auf TEUR 6.085,5 (Vorjahr TEUR 5.421,6). III. Prognosebericht Eine exakte Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund nicht absehbarer konjunktureller Entwicklungen erscheint sehr schwierig, zumal, wenn Einflussfaktoren zum Tragen kommen, welche vom Unternehmen nicht beeinflusst werden können, wie derzeit im Zusammenhang mit dem Ukraine- und Nahostkonflikt. Im Jahr 2024 gelten wesentlich höhere Lkw-Mautsätze, die zum 1. Dezember 2023 angehoben wurden. Konkret sind jetzt für einen Lkw mit fünf und mehr Achsen der Euro-6-Klasse zusätzlich 15,8 Cent pro Kilometer zu entrichten. Dies bedeutet einen Anstieg gegenüber dem vorherigen Mautsatz (19 Cent) um 83 %. Dies wiederum erhöht die, auf den mautpflichtigen Kilometer bezogenen, Gesamtkosten eines solchen Fahrzeugs um rund 8 %. Ein Anstieg der Transportkosten des gesamten Lkw-Verkehrs in diesem Ausmaß würde nach Modellrechnungen von Intraplan zu einem Rückgang der Transportleistung um rund 1 % führen. Es kann allerdings bezweifelt werden, dass es zu einer Kostensteigerung in dieser Höhe kommt, schon allein wegen der Marktanteilsgewinne der (preisgünstigeren) ausländischen Unternehmen. Sie werden natürlich auch von der Mauterhöhung betroffen, dennoch führen Marktanteilsgewinne der ausländischen Unternehmen tendenziell zu einer Verbilligung des Lkw-Verkehrs, was also den Gesamtkostenanstieg dämpft. Aus diesen Gründen erwartet Intraplan, dass die Mautsatzerhöhung wie schon der vorangegangene Gesamtkostenanstieg (der deutschen Unternehmen) nur zu Verlagerungen zum Schienengüterverkehr in einer Höhe führen wird, die im Lkw-Verkehr kaum spürbar sind. Zum wiederholten Mal in den letzten Jahren wirkt ein derartiger Kostenanstieg weniger auf die Nachfrage im Lkw-Verkehr als auf die betriebswirtschaftliche Situation der deutschen Unternehmen. Dagegen werden sich im Jahr 2024 die gesamt- und branchenwirtschaftlichen Einflussfaktoren des Lkw-Verkehrs, die denjenigen des gesamtmodalen Güterverkehrs stark ähneln, einerseits gegenüber dem schwachen Vorjahr spürbar verbessern, andererseits aber noch unter dem langjährigen Durchschnitt liegen. Sowohl das BIP als auch der für den Lkw-Verkehr besonders bedeutende Außenhandel werden zumindest etwas steigen. Allerdings ist für die hier ebenfalls wichtige Bauwirtschaft sowie für die Industrieproduktion ein nochmaliger geringer Rückgang zu erwarten. Dies wird dann auch für den (gesamten) Straßengüterverkehr zutreffen. Wir schätzen ein Minus des Aufkommens um 0,8 % und der Leistung um 0,3 %. Die Divergenz entsteht erneut mehrheitlich durch das unterschiedlich hohe Gewicht der Baustofftransporte bei den beiden Größen. Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose jedoch als realistisch: Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf den Planungen für die Jahre 2023 und 2024. Auf Grund der konjunkturellen Lage und der gegenwärtigen Entwicklung im Rahmen des Ukrainekriegs rechnet das Unternehmen für das kommende Jahr mit Umsätzen auf dem Niveau des Berichtsjahres und in den Folgejahren mit moderaten Steigerungen der Umsätze. Ob damit eine Steigerung der Erträge einhergeht, hängt maßgeblich von der Entwicklung der Preise für Dieselkraftstoff und der Entwicklung der Lohnkosten für Fahrpersonal ab. Die Umsatzrentabilität soll durch eine lediglich moderate Erhöhung der Kosten gesteigert werden. Dies erscheint vor dem Hintergrund der vereinbarten Dieselpreis Gleitklauseln als möglich. Ebenso wird bzgl. des zu erwartenden Anstiegs der Mautkosten verfahren werden. Insgesamt ist somit ein Jahresergebnis über dem Niveau des Berichtsjahres zu erwarten. IV. Chancen- und Risikobericht Chancenbericht Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere auf Grund der folgenden Tatsachen vor:
Risikobericht Das Unternehmen verfügt über ein der Unternehmensgröße und Komplexität angemessenes internes Kontrollsystem. Grundsätzliche wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale wie beispielsweise eine Verschlechterung der konjunkturellen Lage oder negative Entwicklungen bezüglich der Zahlungsfähigkeit von Kunden können nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Ukrainekrise zeigt sich, dass die Bonität von Bestandskunden als auch von potentiellen Kunden stark auf die Probe gestellt wird. Auf Grund der Etablierung der Gesellschaft und ihrer Kunden wird jedoch damit gerechnet, dass der überwiegende Teil der Kunden aufgrund der Spezialisierung (Einzelhandel) keine wesentlichen wirtschaftlichen Einbußen verzeichnen wird. Ansonsten wird angenommen, dass mit betroffenen Kunden zufriedenstellende Vereinbarungen getroffen werden, was in Anbetracht der Situation als positiv zu werten wäre. Die Wettbewerbssituation ist für das Unternehmen als äußerst günstig anzusehen, da sie in ihrem Marktsegment auf Grund ihrer Spezialisierung auf Getränkelogistik ein einschlägiges Alleinstellungsmerkmal besitzt. Die Lebensmittelbranche ist im Allgemeinen von konjunkturellen Schwankungen wenig betroffen. Die Auftraggeber der Gesellschaft kommen überwiegend aus der Lebensmittel- und diesbezüglichen Einzelhandelsbranche.
Altdorf b. Nürnberg, 26. September 2024 gez. Dieter Holfelder, Geschäftsführer gez. Anna Holfelder, Geschäftsführerin BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie nach § 42 GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 des Handelsgesetzbuches (HGB) auf. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 266 und 275 ff. HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, stetig angewandt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) Aktiva Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei der Darstellung im Anlagenspiegel wurde die Vollabschreibung im Anschaffungsjahr als fiktiver Abgang im gleichen Jahr unterstellt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedriger Wert beizulegen war, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Fremdkapitalzinsen sind nicht enthalten. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine pauschale Wertberichtigung abgesetzt. Flüssige Mittel wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, der Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Passiva Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, der Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt. Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz beim Anlagevermögen sowie der Pensionsrückstellung. Der Berechnung wurde der unternehmensspezifische Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Höhe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Pauschalwertberichtungen von TEuro 94,8 (Vj.: TEuro 44,1) abgesetzt. 3. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Verfahren nach der "Projected Unit Credit Method" ("PUCM", sog. Barwertmethode) bewertet, unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,81 % (bei einer Laufzeit von 15 Jahren entsprechend der Veröffentlichung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der Deutschen Bundesbank der vergangenen zehn Jahre) und der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck 2018 G. Eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge sowie eine Fluktuation wurden nicht eingerechnet. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 8.414,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber dem Personal mit TEuro 200,8 (Vj.: TEuro 176,1), Verpflichtungen aus der Rückgabe von Leihembalagen (Paletten) mit TEuro 163,4 (Vj.: TEuro 217,8), ausstehende Rechnungen mit TEuro 324,6 (Vj.: TEuro 324,6) sowie Rückbauverpflichtungen mit TEuro 10,0 (Vj.: TEuro 10,0). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten und deren Fristigkeit stellt sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Sachanlagevermögen besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEuro 871,6 (Vj.: TEuro 1.004,3) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEuro 11,9 (Vj.: TEuro 16,4) enthalten. 6. Passive latente Steuern Aktive latente Steuern sind nicht bilanziert. Passive Steuerlatenzen sind bilanziert. Die passiven latenten Steuern sind auf Basis der steuerlich abweichenden Bewertung des Anlagenvermögens und der Pensionsrückstellung gebildet. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens mit TEuro 720,4 (Vj.: TEuro 331,7) und für Schadensersatzleistungen mit TEuro 222,0 (Vj.: TEuro 305,2). 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens mit TEuro 75,0 (Vj.: TEuro 0,0). 3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In dem Posten sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEuro 8,2 (Vj.: TEuro 8,3) enthalten. In dem Posten sind Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 40,4 (Vj. TEuro 35,2) enthalten. 4. Zinsen und ähnliche Erträge In dem Posten sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 173,4 (Vj. TEuro 59,5) enthalten. 5. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen mit TEuro 447,0 auf den Steueraufwand für das Jahr 2023. Ertrag aus der Bildung passiver latenter Steuern ist enthalten in Höhe von TEuro 68,0. Die Steuern entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGB Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen für Miet- und Leasingverträge insgesamt TEuro 2.030,2 und bestehen in Höhe von TEuro 1.034,8 gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Mietverhältnisse laufen auf unbestimmte Zeit und sind jährlich kündbar, Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2025. Die Miet- und Leasingverträge dienen dem Zweck der Schonung der Liquidität bzw. der zeitlichen Verteilung der Auszahlungen über den Zeitraum der Nutzung. Diesem Vorteil steht das Risiko der Bindung an eine festgelegte Vertragslaufzeit gegenüber. 3. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer Anna Holfelder, Kauffrau und Dieter Holfelder, Kaufmann geführt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Für die Nennung der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers ist im Konzernabschluss angegeben. 5. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Holfelder Holding GmbH, Altdorf, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 6. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 10.736.379,41, der sich zusammensetzt aus dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 9.830.129,05 und dem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 906.250,36, auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. 8. Kredite an Organmitglieder An den Geschäftsführer wurde ein Darlehen in Höhe von TEuro 480,8 (Vj.: TEuro 471,9) in 2019 und 2020 gewährt. Dieses wird mit 1,85% verzinst und wurde endfällig gewährt.
Altdorf b. Nürnberg, den 26. September 2024 Anna Holfelder, Geschäftsführerin Dieter Holfelder, Geschäftsführer Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 30. September 2023 sowie der Lagebericht 2023 wurden von der Gesellschafterversammlung am 26. September 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TCT-Speditions GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TCT-Speditions GmbH, Altdorf - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TCT-Speditions GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Nürnberg, den 26. September 2024 Appel
Spies Vogt Züll
M. Sc. Christian Spies, Wirtschaftsprüfer M. Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer |
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