Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 9573
Eingetragen
15.9.1982
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von allen anderen Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a. n. g.Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von Sonderanlagen und Sondermaschinen sowie artverwandte Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

LZ Holding GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BSW-Anlagenbau G.m.b.H.

Everswinkel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht


BSW-Anlagenbau G.m.b.H.

für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober   2022 bis 30. September 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die BSW-Anlagenbau G.m.b.H. ist als Zulieferer in der Metallbe- und -verarbeitungsbranche sowie mit der Geschäftseinheit MBL im Bereich Maschinenbau für die Pharmaindustie tätig. Die Bezeichnung "Anlagenbau" stammt aus dem Gründungsjahr, als die BSW als Zulieferer für Hochspannungs-Schaltanlagen-Gerüste fungierte. Aus diesem Segment hat sich die BSW zu dem heutigen Herstellungsportfolio entwickelt. Heute werden hauptsächlich Maschinenteile, Gehäuse, Verkleidungen und Gestelle aus Blech als Zulieferteile und Komponenten für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau gefertigt.
Zu Beginn des Jahres 2020 hat die BSW durch den Kauf der Maschinenbausparte der MBL-Europe GmbH das Produktportfolio um den Maschinenbau für die pharmazeutische Industrie erweitert. Neben dem Zuliefermarkt für Metallteile und dem klassischen Gehäusebau wird BSW die Maschinenbausparte in den nächsten Jahren strategisch ausbauen.
Die Sparte stellt eine Erweiterung des Projektmarktes und eine Vertiefung der Wertschöpfung dar. Wesentlich erweitert wird der Vertrieb. Hier wird im ersten Schritt angestrebt, den europäischen Markt inkl. Schweiz, Norwegen und Großbritannien zu erschließen. Unter dem Markennamen MBL werden weiterhin Maschinen für die pharmazeutische Industrie konstruiert, gefertigt, montiert und gewartet.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach einer ifo Konjunkturprognose aus dem März 2024 schrumpft die deutsche Wirtschaft im Jahre 2023 um 0,3%. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u. a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand. Stützend für die Konjunktur war lediglich der private Konsum. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten. Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023 hat die Finanzpolitik zu Jahresbeginn einen Bundeshaushalt für das laufende Jahr verabschiedet und dabei ihren restriktiven Kurs verschärft: Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) stellt fest, dass sich seit Ende 2022 die Wachstumsdynamik im EU-Maschinenbau sukzessive abgeschwächt hat. Während die ersten beiden Quartale 2023 positiv verliefen schrumpfte die Maschinenproduktion ab dem dritten Quartal. In allen zwölf Monaten lag das EU-Produktionsvolumen preisbereinigt um 0,7 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Geschäftsverlauf

Der Beginn des Jahres 2023 war noch von der Bearbeitung der kundenseitigen Überbedarfsbestellungen 2022 geprägt. Es zeichnete sich jedoch schon eine deutliche Abkühlung der Konjunktur und der Kundenbedarfe ab. Hohe Kosten in Personal, Einkauf, Energie und Zinsen ließen bereits auf eine deutlich schwächere Konjunktur blicken.

Insbesondere das Zuliefergeschäft, sowie der Bau von komplexen Gehäusen und Maschinengestellen im Kleinserien-Bereich waren noch gut ausgelastet, wiesen aber auch die schnellsten Rückgänge auf.
Im Projektgeschäft zeigten sich auf Grund der langfristigeren Laufzeiten erst zum Ende des Geschäftsjahres erste Verschiebungen.

Die Beschaffungssituation verbesserte sich nur unwesentlich. Neben extrem gestiegenen Energiekosten, die teilweise durch staatliche Maßnahmen gedämpft wurden, waren insbesondere Elektronikkomponenten weiterhin schlecht verfügbar.

Das Projektgeschäft gewinnt für BSW weiter an Bedeutung. Gleichzeitig soll im Zuliefergeschäft im Umfeld des Fachkräftemangels sowie steigender Transportkosten wieder regional mehr Umsatz erzielt werden.
Der vor Jahren eingeschlagene Weg der breiten Aufstellung in der Produktion wird konsequent weiter beschritten.

Der Auftragsbestand der BSW betrug zum 30.09.2023 rd. 15 Mio. €.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022/23 konnte die BSW erneut ein positives Jahresergebnis erzielen. Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 2% gestiegen. Die Materialeinsatzquote ist gegenüber dem Vorjahr von 24,0% auf nun 21,8% gesunken. Die Kosten für die bezogenen Leistungen haben sich von 10,4% im Vorjahr auf 11,6% im Geschäftsjahr leicht erhöht. Die Personaleinsatzquote ist auf 47,3% gestiegen (Vorjahr: 45,9%). Die übrigen Aufwendungen sind in Relation zur Gesamtleistung von 15,9% auf 15,1% gesunken. Das Jahresergebnis ist um ca. 36T€ gegenüber dem Vorjahrgesunken.

Folgende Faktoren führten insbesondere zur Ergebnisveränderung zum Vorjahr: Verbesserung des Rohergebnisses um 772 € und zugleich Belastung durch um 925T€ gestiegene Personalaufwendungen und Abschreibungen um 771 T€.

Finanzlage

Das Finanzmanagement ist dergestalt ausgelegt, dass Aufträge im Regelfall ohne Anzahlungen produziert und ausgeliefert werden. Im Projektgeschäft werden dagegen Anzahlungen mit den Kunden vereinbart. Investitionen werden überwiegend durch Bankdarlehen fristenkongruent finanziert. Eingeräumte Kontokorrentlinien werden möglichst nicht in Anspruch genommen.

Vermögenslage

Die Vermögenslage ist geschäftsspezifisch durch einen hohen Anteil von Anlagevermögen und Vorräten geprägt. Diese betragen zusammen rund 70% der Bilanzsumme i. H. von rd. T€ 12.241. Das Vorratsvermögen bindet mit T€ 5.882 einen erheblichen Teil der Liquidität. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 33% der Bilanzsumme. Das Eigenkapital beträgt absolut T€ 4.102. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten betragen T€ 8.139 (ca. 67% der Bilanzsumme). Davon entfallen T€ 1.132 auf Rückstellungen, T€ 1.767 auf Bankverbindlichkeiten, T€ 786 auf Lieferantenschulden sowie T€ 3.643 auf erhaltene Anzahlungen. Neuanschaffungen im Bereich des Anlagevermögens wurden nicht geleast, sondern erworben.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren werden die Eigenkapitalrendite und die Gesamtkapitalrendite im Vorjahresvergleich zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit herangezogen. Die Eigenkapitalrendite beträgt im Berichtsjahr 5,7% (Vorjahr 7,0%). Die Gesamtkapitalrendite beläuft sich auf 1,9% (Vorjahr 2,3%).

Gesamtbeurteilung des abgelaufenen Geschäftsjahres

Die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage für das Geschäftsjahr 2022/23 ist vor dem Hintergrund der bestehenden Inflationsraten und gestiegenen Finanzierungskosten insgesamt gut
C . Prognosebericht

Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der BSW ist für das kommende Jahr nicht einfach einschätzbar. Das Zuliefergeschäft ist durch einen sehr starken Wettbewerb, zunehmend auch aus dem Onlinesegment und Preisverfall gekennzeichnet. Umsatzsteigerungen sind nur mar­genarm möglich.

Durch das Anlagengeschäft in der Maschinenbausparte will BSW den Zulieferbereich kompensieren und in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Aufgrund der derzeitigen geschäftlichen Situation ist davon auszugehen, dass der Gesamtumsatz für das laufende Geschäftsjahr leicht sinken wird. Für die Zukunft strebt BSW natürlich, wie fast ausschließlich in all den Jahren, positive Ergebnisse an.

Die Nachfragesituation im Zuliefergeschäft wird sich im laufenden Jahr aus dem überhitzten Vorjahresbereich entspannen und voraussichtlich durch kundenseitige aufgebaute Lagerbestände unterkühlen. Es wird von einem konstant hohen Zinsniveau im Euro-Raum ausgegangen.

Die Vorjahresprognose, ein positives Ergebnis zu erzielen, wurde erreicht.

D. Risiko- bzw. Chancenbericht

Das Risikomanagement ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung. Damit Aufträge mit positivem Deckungsbeitrag abgewickelt werden können, werden Vor- und Nachkalkulationen durchgeführt. Komplexe Projekte werden kalkulatorisch permanent begleitet, um Risiken frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Die Zinsänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden als gering eingeschätzt, da eine heterogene Kundenstruktur vorliegt. Auf den Einsatz von Finanzinstrumenten zu Zwecken des Risikomanagements kann daher im Wesentlichen verzichtet werden.

Die weiterhin hohen Zinsen und die dadurch bewusste Drosslung der Konjunktur zur Eindämmung der Inflation werden erhebliche Auswirkungen haben. Hier wird durch die Geschäftsführung auf Sicht gesteuert werden müssen.

Die Nachfrageentwicklung im Allgemeinen bleibt ein Risikofaktor. Insbesondere die durch Zinserhöhungen sinkende Investitionsbereitschaft, sowohl im privaten als auch im industriellen Bereich wird spürbare Auswirkungen haben.

Es ist derzeit kaum vorhersehbar, wie sich die Entwicklung der Rohstoffpreise über das Jahr hinaus gestalten wird. Ebenso kritisch ist weiterhin die Versorgungslage mit Elektronikbauteilen für den Maschinenbau.

Es muss davon ausgegangen werden, dass die Inflation weiterhin hoch bleibt, da insbesondere der Arbeitskräftemangel und die in der Praxis längst angekommene Lohn-Preis-Spirale nicht durch die Notenbanken gesteuert werden kann.

Auslandsrisiken sind weiterhin gegeben. Der weiterhin schwelende Handelsstreit China-USA sowie die Konfliktrisiken China-Taiwan, Israel-Iran und Ukraine-Russland wird eine Rolle in der Entwicklung der Weltwirtschaft spielen, von der der deutsche Maschinen- und Anlagenbau sehr abhängig ist.

Als großes und stetig wachsendes Problem wird der Fachkräftemangel bei handwerklich tätigen Facharbeitern gesehen. Zunehmend sind auch einfache Helfertätigkeiten kaum noch mit zuverlässigen Mitarbeitenden zu besetzten. Dies wird in den kommenden Jahren ein stetig wachsendes Problem werden. Verstärkt wird diese Problematik durch die schwierige Lage auf dem Wohnungsmarkt, die ein Anwerben von Mitarbeitenden aus entfernteren Orten verhindert. Alles in allem ist dieses Risiko bereits ein Grund für geringeres Wachstum.

Einen immer wichtiger werdenden Teil der Chancen und Risikobetrachtung der Geschäftsführung nehmen Umwelt- und Arbeitsschutzthemen ein.

Die Cybersicherheit wird auch von der Geschäftsführung als Risiko für das Unternehmen gesehen. BSW optimiert stetig die Datensicherheit im Unternehmen insbesondere auch im Hinblick auf die NIS-2 Richtlinie der EU.

Weitere Chancen ergeben sich durch Akquise im Ausland.

 

Everswinkel, den 07. Mai 2024

gez. Felix lütke Zutelgte, Tobias lütke Zutelgte

Bilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.591.982,89 2.055.157,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 318.871,00 343.151,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 318.871,00 343.151,00
II. Sachanlagen 2.273.009,91 1.711.905,00
1. Bauten auf fremden Grundstücken 11.178,00 18.085,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.155.197,00 1.323.546,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 420.058,00 370.274,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 686.576,91 0,00
III. Finanzanlagen 101,98 101,98
1. sonstige Finanzanlagen 101,98 101,98
B. Umlaufvermögen 9.553.027,07 9.536.182,50
I. Vorräte 5.882.092,15 5.333.431,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.744.398,91 2.044.005,51
1. übrige Vermögensgegenstände 2.744.398,91 2.044.005,51
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 926.536,01 2.158.745,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96.184,34 51.452,75
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.241.194,30 11.642.793,23

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.102.201,19 3.866.761,82
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.900.000,00 1.900.000,00
III. Gewinnvortrag 1.866.761,82 1.595.598,31
IV. Jahresüberschuss 235.439,37 271.163,51
B. Rückstellungen 1.132.044,44 1.464.480,00
C. Verbindlichkeiten 7.006.948,67 6.311.551,41
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.767.131,39 1.411.765,06
2. übrige Verbindlichkeiten 5.239.817,28 4.899.786,35
davon aus Steuern 421.688,79 435.517,89
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 16.036,87 21.210,39
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.241.194,30 11.642.793,23

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.668.631,68 14.898.026,49
2. Personalaufwand 11.123.616,89 10.427.520,50
a) Löhne und Gehälter 9.207.091,13 8.623.244,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.916.525,76 1.804.275,65
davon für Altersversorgung 75.492,12 67.823,42
3. Abschreibungen 576.411,77 501.949,40
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 576.411,77 501.949,40
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.551.890,13 3.609.746,90
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.038,15 375,12
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.913,94 16.959,83
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 159.251,79 68.947,00
8. Ergebnis nach Steuern 236.585,31 273.277,98
9. sonstige Steuern 1.145,94 2.114,47
Jahresüberschuss 235.439,37 271.163,51

Anhang für das Geschäftsjahr vom

1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

der
BSW-Anlagenbau G.m.b.H. , Everswinkel

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Sitz der BSW-Anlagenbau G.m.b.H. ist Everswinkel. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 9573 im Register des Amtsgerichts Münster eingetragen.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Gesellschaft.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der BSW-Anlagenbau G.m.b.H. wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Soweit Pflichtangaben in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten sind, wurden die betreffenden Posten in Ausübung bestehender Wahlrechte im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.

Die BSW-Anlagenbau G.m.b.H., Everswinkel, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 ­Abs. 2 HGB.

III. Bilanzierungs-und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Für bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis zu 800,-- Euro wurden im Jahr des Zugangs Sofortabschreibung vorgenommen.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten. Gegebenenfalls wurde der niedrigere Marktpreis angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Materialeinzel- und gemeinkosten sowie Fertigungseinzel- und gemeinkosten. Desweiteren wurde durch die Fertigung veranlasster Werteverzehr des Anlagevermögens berücksichtigt. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht berücksichtigt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert bewertet. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch Abschreibungen auf den Nennwert berücksichtigt.

Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Der Ansatz des gezeichneten Kapitals erfolgte zum Nennbetrag. Der Jahresabschluss wird vor Gewinnverwendung aufgestellt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, Verluste und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlichen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung voraussichtlicher zukünftiger Kostensteigerungen. Soweit Rückstellungen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr haben, wurde das Abzinsungswahlrecht dahingehend ausgeübt, dass von einer Abzinsung kein Gebrauch gemacht wird. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr lagen nicht vor.

Der Ansatz der übrigen Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

IV. Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
davon
FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.10.2022




30.09.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Software
962.995,03
159.762,19
0,00
131.530,34
0,00
991.226,88
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
962.995,03
159.762,19
0,00
131.530,34
0,00
991.226,88
Sachanlagen






Bauten auf fremden Grundstücken
451.431,03
0,00
0,00
28.780,23
0,00
422.650,80
technische Anlagen und Maschinen
6.984.796,56
21.913,76
0,00
1.017.194,09
0,00
5.989.516,23
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.155.962,74
245.086,82
0,00
146.039,75
0,00
2.255.009,81
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
686.576,91
0,00
0,00
0,00
686.576,91
Summe Sachanlagen
9.592.190,33
953.577,49
0,00
1.192.014,07
0,00
9.353.753,75
Finanzanlagen






Genossenschaftsanteile
101,98
0,00
0,00
0,00
0,00
101,98
Summe Finanzanlagen
101,98
0,00
0,00
0,00
0,00
101,98
Summe Anlagevermögen
10.555.287,34
1.113.339,68
0,00
1.323.544,41
0,00
10.345.082,61

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte
Abschreibungen

01.10.2022




30.09.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Software
619.844,03
184.035,19
0,00
131.523,34
0,00
672.355,88
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
619.844,03
184.035,19
0,00
131.523,34
0,00
672.355,88
Sachanlagen






Bauten auf fremden Grundstücken
433.346,03
6.906,00
0,00
28.779,23
0,00
411.472,80
technische Anlagen und Maschinen
5.661.250,56
190.248,76
0,00
1.017.180,09
0,00
4.834.319,23
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.785.688,74
195.221,82
0,00
145.958,75
0,00
1.834.951,81
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
7.880.285,33
392.376,58
0,00
1.191.918,07
0,00
7.080.743,84
Finanzanlagen






Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
8.500.129,36
576.411,77
0,00
1.323.441,41
0,00
7.753.099,72

Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert
Buchwert


30.09.2023
30.09.2022

Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



Software
0,00
318.871,00
343.151,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
318.871,00
343.151,00
Sachanlagen



Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
11.178,00
18.085,00
technische Anlagen und Maschinen
0,00
1.155.197,00
1.323.546,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
420.058,00
370.274,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
686.576,91
0,00
Summe Sachanlagen
0,00
2.273.009,91
1.711.905,00
Finanzanlagen



Genossenschaftsanteile
0,00
101,98
101,98
Summe Finanzanlagen
0,00
101,98
101,98
Summe Anlagevermögen
0,00
2.591.982,89
2.055.157,98


Angaben zu den sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von TEuro 934.

Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 1.361.465,99 Euro durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen besichert.

  Verbindlichkeiten mit einer


Restlaufzeit

Gesamt


bis zu
zwischen
über



1 Jahr
1 - 5 Jahren
5 Jahren



Euro
Euro
Euro
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

386.817,40
1.152.093,99
228.220,00
1.767.131,39
(Vorjahr)

(280.032,00)
(973.368,00)
(158.365,06)
(1.411.765,06)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

3.643.184,36
0,00
0,00
3.643.184,36
(Vorjahr)

(3.315.727,80)
(0,00)
(0,00)
(3.315.727,80)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

786.172,22
0,00
0,00
786.172,22
(Vorjahr)

(788.064,83)
(0,00)
(0,00)
(788.064,83)
4. sonstige Verbindlichkeiten

810.460,70
0,00
0,00
810.460,70
(Vorjahr)

(795.993,72)
(0,00)
(0,00)
(795.993,72)
Summe

5.626.634,68
1.152.093,99
228.220,00
7.006.948,67
(Vorjahr)

(5.179.818,35)
(973.368,00)
(158.365,06)
(6.311.551,41)


V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen mehrere Mietverträge für die Nutzung der betrieblich genutzten Grundstücke mit unterschiedlichen Restlaufzeiten. Die jährlichen Verpflichtungen hieraus betragen insgesamt T€ 610. Die Summe der Verpflichtungen beträgt bis zum jeweiligen Mietzeitende 2,4 Mio.€.

Arbeitnehmerangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 177 Mitarbeiter beschäftigt. Davon entfallen 112 Mitarbeiter auf gewerbliche und 62 auf kaufmännische Mitarbeiter.

Angaben zur Geschäftsführung

Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr bestellt:

Dipl.-Ing. Albert lütke Zutelgte Dipl.-Ing. Felix lütke Zutelgte Tobias lütke Zutelgte jeweils beruflich ausgeübte Tätigkeit: GmbH-Geschäftsführer

 

Everswinkel, den 07. Mai 2024

gez. Felix lütke Zutelgte, Tobias lütke Zutelgte

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 17.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Nachstehend aufgeführter Bestätigungsvermerk der Ecker & Partner Audit mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss ohne Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BSW-Anlagenbau G.m.b.H., Everswinkel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BSW-Anlagenbau G.m.b.H., Everswinkel, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BSW-Anlagenbau G.m.b.H., Everswinkel, für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und ·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit   § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
·  beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 17. Mai 2024

Ecker & Partner Audit mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. C. Kunert, Wirtschaftsprüfer



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