All Service Personaldienstleistungs-GmbH
Selbe AdresseErbringung von allen anderen überwiegend persönlichen Dienstleistungen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Cemal Timur Özkazanc seit 4.12.2025 | Prokura |
Felicitas Christel Haller seit 4.12.2025 | Prokura |
Serife Alkan-Haller seit 23.10.2019 | Prokura |
Kai-Olaf Benke seit 3.2.2016 | Prokura |
Christian Jäkel seit 25.4.2013 | Geschäftsführer |
Peter Haller seit 16.11.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
All-Service Sicherheitsdienste GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Unternehmen Die All-Service Sicherheitsdienste GmbH (nachfolgend kurz ASD genannt) ist ein überregionaler Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen und schwerpunktmäßig im infrastrukturellen Gebäudemanagement tätig. Neben unserem Hauptsitz in Frankfurt am Main besitzen wir weitere Betriebsstätten in Deutschland. Neben unseren klassischen Angeboten wie Bewachung, Revierdienste und Werkschutz bieten wir unseren Kunden Serviceleistungen in den Bereichen Luftsicherheit, Einzelhandelsschutz, Notrufdienste, Event- und Veranstaltungsservice sowie Sicherheitsberatung an und decken damit ein breites Spektrum am Markt der Wach- und Sicherheitsdienste ab. Zu unseren Kunden zählen neben namhaften Großunternehmen auch kleinere mittelständische Unternehmen aus den verschiedensten Branchen der Wirtschaft. Kommunale Träger gehören ebenfalls zu unserem Kundenstamm. Trotz des am Markt vorherrschenden Preisdrucks ist es dabei unser selbsterklärtes Ziel mit unseren qualitativ hochwertigen und innovativen Dienstleistungen unseren Kunden als verlässlicher Partner in allen Sicherheitsfragen zur Seite zu stehen. Hinweis: Lageberichtsfremder Bestandteil, der nicht Prüfungsgegenstand im Sinne des IDW PS 350 n.F. ist. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Konjunkturelles Umfeld Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2023 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2023 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2023 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2023 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15.01.2024. Branchenentwicklung Die privaten Wach- und Sicherheitsdienste konnten in den vergangenen fünf Jahren nur ein geringfügiges Umsatzwachstum verzeichnen. Im Durchschnitt ergibt sich im Zeitraum von 2019 bis 2024 ein jährliches Umsatzwachstum von 3%. Im Jahre 2020 war dagegen wegen der Coronavirus-Krise ein starkes Umsatzwachstum zu beobachten. Während der Pandemie stieg in mehreren Bereichen der Bedarf an Sicherheitsdienstleistungen erheblich an, so setzen etwa Lebensmitteleinzelhändler zunächst auf Schutzpersonal und Krankenhäuser ebenso wie Bankfilialen engagierten Sicherheitsdienste zur Einhaltung der Infektionsschutzregelungen. Andere Märkte der Branche wie Flughäfen sowie Messe- und Eventveranstalter brachen allerdings aufgrund der zur Eindämmung der Pandemie verhängten Restriktionen weg. 2024 dürften die Märkte der Branche insgesamt solide wachsen. In der Folge wird der Branchenumsatz um voraussichtliche 1,8% im Vergleich zum Vorjahr auf 11,9 Milliarden Euro steigen. Getragen wird die Branche primär vom Sicherheitsbedürfnis der potenziellen Auftraggeber, das außer vom tatsächlichen Kriminalitätsaufkommen auch von der empfundenen Gefahr durch Kriminalität abhängt. Die empfundene Gefahr hat in den letzten Jahren im Durchschnitt zugenommen und die Nachfrage nach Sicherheitsleistungen angekurbelt. Gleichzeitig ist das Budget der öffentlichen Hand, beispielsweise der Polizei, begrenzt, weshalb immer mehr Sicherheitsmaßnahmen in den privaten Sektor ausgelagert werden. Im aktuellen Jahr ist zwar mit einer Senkung der Staatsausgaben zu rechnen. Diese beruht jedoch hauptsächlich auf den auslaufenden Fördermaßnahmen, mit denen den negativen Auswirkungen der Pandemie entgegengewirkt wurde, und weniger auf Veränderungen im Bereich der Mittel zur Unterstützung der Polizei Quellen: IBISWorld Branchenreport N80.10DE "Private Wach- und Sicherheitsdienste", letzter Abruf 19.02.2024 3. Geschäftsverlauf und Lage Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt TEUR 6.948 auf TEUR 75.448 gestiegen, was einem Anstieg von 10,1 % entspricht. Im Wesentlichen hat sich das Geschäft mit Bewachungsdienstleistungen in der Region West (Hessen und Nordrhein-Westfalen) sehr positiv entwickelt. Die um neutrale Effekte bereinigten sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich um TEUR 43 auf TEUR 202 (-17,6 %). Das EBIT (bereinigt um neutrale Effekte) liegt mit TEUR 2.175 deutlich über Vorjahresniveau und entspricht unserer Erwartung des Vorjahres. Der Aufwand für bezogene Leistungen ist im Vorjahresvergleich von TEUR 12.546 um TEUR 1.886 auf TEUR 14.432 gestiegen. Diese Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass die Inanspruchnahme von Nachunternehmern in 2023 ausgeweitet wurde. Im Ergebnis erhöhte sich der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr signifikant um TEUR 5.062 auf TEUR 61.016. Die Rohertragsmarge beläuft sich im Geschäftsjahr 2022 auf 80,9 % (Vorjahr: 81,7 %). Der Personalaufwand ist von TEUR 48.402 auf TEUR 53.178 gestiegen. Betrachtet man den Aufwand für bezogene Leistungen und Waren zusammen mit dem Personalaufwand des Geschäftsjahres, so ist festzustellen, dass dieser quotal im Verhältnis zu den Umsatzerlösen mit 89,6 % annähernd auf Vorjahresniveau (89,0 %) liegt. Die Abschreibungen liegen mit TEUR 295 (Vorjahr TEUR 266) über dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (bereinigt um neutrale Effekte) sind um TEUR 71 auf TEUR 5.614 (Vorjahr TEUR 5.543) leicht gestiegen. Das Finanzergebnis liegt mit TEUR -231 unter dem Niveau des Vorjahres (TEUR -98). Diese Entwicklung ist auf das veränderte Zinsumfeld zurückzuführen. Die ASD erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.842 (Vorjahr TEUR 1.594). Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR 616 verbleibt ein Jahresüberschuss von TEUR 1.226 (Vorjahr TEUR 1.065). Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft für das abgelaufene Geschäftsjahr beurteilen wir insgesamt positiv. Hervorzuheben ist die konstante Ergebnis- und Umsatzentwicklung des vergangenen Jahres, welche unsere Prognosen übertroffen bzw. erfüllt hat. Aus den genannten Gründen sind wir mit der allgemeinen Entwicklung der Gesellschaft sehr zufrieden. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 868 auf TEUR 12.878 gestiegen. Auf der Aktivseite ist der Anstieg vor allem auf gesunkene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 886), die durch einen Anstieg der liquiden Mittel um TEUR 1.521 überkompensiert wurden, zurückzuführen. Auf der Passivseite resultiert der Anstieg im Wesentlichen auf den gestiegenen sonstigen Verbindlichkeiten sowie den gestiegenen Rückstellungen. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt Investitionen in Höhe von TEUR 338 vorgenommen, denen Abschreibungen in Höhe von TEUR 295 entgegenstehen. Der wesentliche Teil der Zugänge im Anlagevermögen entfällt dabei auf Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der oben beschriebenen Entwicklung mit 26,6 % annähernd konstant geblieben. Dem Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.254 (Vorjahr TEUR 1.187) steht am Bilanzstichtag Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital in Höhe von TEUR 3.447 (Vorjahr TEUR 3.222) gegenüber. Damit ist das langfristig gebundene Vermögen vollständig durch langfristiges Kapital gedeckt. Die Kapitalstruktur der ASD kann damit unverändert als gut bezeichnet werden. Finanzlage Das Finanzmanagement der ASD ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Aufgrund der guten Ertragslage ist auch zukünftig davon auszugehen, dass die ASD allen Zahlungsverpflichtungen vollumfänglich und fristgerecht nachkommen wird. Die Finanzlage der ASD ist unverändert stabil. Im Folgenden soll die Veränderung des Zahlungsmittelfonds anhand seiner einzelnen Bestandteile näher erläutert werden. Zwecks einer höheren Aussagefähigkeit wurden in den Finanzmittefonds neben den Kassen- und Bankguthaben jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten miteinbezogen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.978 auf TEUR 3.121 deutlich erhöht. Entsprechend der indirekten Ermittlungsmethodik wurde der Jahresüberschuss neben den Abschreibungen von TEUR 295 (Vorjahr TEUR 266) um weitere nicht zahlungswirksame Bestandteile wie die Zunahme der sonstigen Rückstellungen von TEUR 183 (Vorjahr Zunahme TEUR 694), Abnahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 719 (im Vorjahr Zunahme TEUR 2.512), Zunahme der Verbindlichkeiten - ohne Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - von TEUR 235 (im Vorjahr Zunahme TEUR 1.440) korrigiert. Die Zinsaufwendungen von TEUR 233 wurden dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und die erhaltenen Zinsen von TEUR 2 dem Cashflow aus Investitionstätigkeit zugeordnet. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR -367 (Vorjahr TEUR -520) und resultiert neben den Einzahlungen aus erhaltenen Zinsen von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 4) vor allem aus Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen von TEUR 338 (Vorjahr TEUR 636). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR -1.233 (Vorjahr TEUR -902) besteht im Wesentlichen aus Auszahlungen an Gesellschafter sowie Kontokorrentzinsen für kurzfristige Bankverbindlichkeiten. Unter Berücksichtigung aller zahlungswirksamen Veränderungen von TEUR 1.521 (Vorjahr TEUR 278) ist der Zahlungsmittelfonds mit TEUR 2.484 positiv (Vorjahr TEUR 963). 4. Risiken der künftigen Entwicklung Risiken Die unternehmerischen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens oder das Erreichen strategisch wichtiger Ziele existentiell gefährden könnten, unterliegen der Kontrolle der Geschäftsführung. Den branchenbedingten Risiken begegnet das Unternehmen durch entsprechende vertragliche Gestaltungen mit den Kunden und Lieferanten. Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht wesentlichen Risikofelder dar. Die Aufzählung soll nicht als eine abschließende Darstellung verstanden werden, weil Chancen und Risiken im Zeitablauf einem permanenten Wandel, sei es durch Rahmenbedingungen oder andere exogene Einflüsse, auf welche wir keinen Einfluss haben, unterliegen. Bei sich ändernden Bedingungen kann hieraus gegebenenfalls eine zusätzliche und nachteilige Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage entstehen, welche hier nicht betragsmäßig erfasst werden. a) Markt-/ Preis- und Liquiditätsrisiken Der Markt für Wach- und Sicherheitsdienste ist durch eine hohe Wettbewerbsintensität geprägt. Aufgrund des niedrigen Preisniveaus ist die zu erwirtschaftende Umsatzrendite im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen eher niedrig. Da kostenseitige Preissteigerungen nur bedingt an den Kunden weitergegeben werden können besteht die Gefahr, dass unerwartete Preisänderungen zu signifikanten Liquiditätsbelastungen führen. Ebenso besteht das Risiko, dass positive Sondereffekte, wie z.B. im Fall der Flüchtlingskrise, unerwartet wegfallen und die Kostenstruktur des Unternehmens kurzfristig nicht an die veränderten Bedingungen angepasst werden kann. Die ASD begegnet dem Risiko durch eine fortlaufende Überwachung der für die Unternehmenssteuerung wichtigsten Unternehmenskennzahlen. Der Geschäftsführung steht hierfür ein aussagekräftiges Controlling zur Verfügung, das durch die zeitnahe Erstellung von Monats-, Quartals und Jahresabschlüssen kontinuierlich mit aktuellen Daten des externen Rechnungswesens versorgt wird. Um flexibel auf unerwartete Umsatzrückgänge reagieren zu können, greift die ASD zudem im Rahmen der Leistungserbringung zu einem Teil auf Subunternehmer zurück, um die damit verbunden Kosten aufgrund der kurzen Vertragslaufzeiten bei Bedarf kurzfristig senken zu können. b) Vertragslaufzeiten und Kundenverluste Auf der Umsatzseite sieht sich die ASD selbst mit kurzen Vertragslaufzeiten, der Ausdünnung von Leistungsintervallen und einer preisgetriebenen Vergabepolitik der Unternehmen und kommunalen Träger konfrontiert. Insbesondere bei der Neuvergabe von Aufträgen sowie bei Vertragsverlängerungen, ist der Druck auf den Deckungsbeitrag sehr hoch. Preisanpassungen können zu einem Kundenverlust, niedrige Preise zu einem zu geringen oder zeitweise negativen Deckungsbeitrag führen. Die ASD begegnet diesem Risiko durch eine konsequente Kundenorientierung, permanenten Maßnahmen zur Verbesserung und Weiterentwicklung unseres Produkt- und Dienstleistungsspektrums sowie der Optimierung und kontinuierlichen Verbesserung unserer Geschäftsprozesse und Kostenstrukturen. c) Gesetzliche Risiken und Tariflohn Als personal- und damit arbeitskostenintensives Unternehmen stellen mögliche Änderungen des Steuer-, Arbeits- und Sozialrechts durch den Gesetzgeber sowie Änderungen der bestehenden Tarifverträge Risiken dar, die sich auf die Höhe der Personalkosten und damit auf das Betriebsergebnis auswirken können. Durch eine vorausschauende Personalpolitik, die permanente Beobachtung der entsprechenden gesetzlichen- und tarifvertraglichen Regelungen, sowie durch interne und externe Experten, begegnet die ASD diesen Risiken. d) IT-Strukturen und IT basierte Geschäftsprozesse Zur Unterstützung und Steuerung des Unternehmens verfügt die ASD über eine moderne und zukunftsorientierte IT-Struktur, welche alle Entscheidungsträger zeitnah mit allen relevanten und notwendigen Informationen versorgt. Dies wird zunehmend wichtiger, da auch Chancen zunehmend durch IT-Strukturen positiv beeinflusst werden können. Die Steuerung unseres Unternehmens ist maßgeblich von IT-Systemen und IT basierten Geschäftsprozessen abhängig. Ein Ausfall des IT-Systems oder die Sabotage durch einen Angriff von außen bilden ein besonderes Risiko. Wir begegnen diesem Risiko durch permanente Investitionen in die IT-Infrastruktur und die Ausbildung unserer Mitarbeiter sowie die Konsultation von externen Experten. Nach Analyse der bestehenden Risiken ist der Fortbestand der Gesellschaft aus heutiger Sicht nicht gefährdet. Die unternehmerischen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens oder das Erreichen strategisch wichtiger Ziele existentiell gefährden könnten, unterliegen der Kontrolle der Geschäftsführung. Chancen Die wesentlichen Chancen des Unternehmens liegen in der Verbesserung der Kundenzufriedenheit, dem Ausbau und der Weiterentwicklung des Produkt- und Dienstleistungsspektrums. Wachstum kann nach unserer Beurteilung sowohl durch Neukundengewinnung (Akquise) als auch durch die Intensivierung bestehender Kundenbeziehungen sowohl in Leistungstiefe und -breite generiert werden. Durch unsere nachhaltigen Anstrengungen zur Prozessoptimierung kann die Effizienz unseres Unternehmens verbessert werden. Flexiblere Dienstleistungen, eine höhere Kundenorientierung, verbesserte Reaktionszeiten und eine optimierte Kostenstruktur tragen dazu bei, dass wir gegebenenfalls einen Wettbewerbsvorteil erlangen können. 5. Voraussichtliche Entwicklung Wirtschaftliche Lage in Deutschland und Branchenentwicklung Für das Jahre 2024 geht die Bundesregierung in der Jahresprojektion von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent aus. Die Ausgangslage zum Jahreswechsel stellt sich ungünstiger dar als in der Herbstprojektion angenommen. Aktuelle Stimmungsindikatoren deuten noch nicht auf eine spürbare Belebung zu Jahresbeginn hin. Wachstumsimpulse dürften vor allem von privaten Verbrauch ausgehen. Die Ausrüstungsinvestitionen in Maschinen und Anlagen dürften auch vor dem Hintergrund des hohen Investitionsbedarf im Zuge der Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft trotz relativ hoher Nominalzinsen weiter zulegen, wohingegen die Bauinvestitionen im Jahresdurchschnitt weiter zurückgehen dürften. Quellen: Jahreswirtschaftsbericht 2024 der Bundesregierung Die Branche der Wach- und Sicherheitsdienste blickt nicht zuletzt wegen der anhaltenden Nachfrage nach Sicherheitsleistungen zuversichtlich auf das Jahr 2024, wenn auch mit sinkenden Wachstumsraten. Für die kommenden fünf Jahre erwartet IBISWorld ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 4,3% und für das Jahr 2029 einen Branchenumsatz von 14,7 Milliarden EUR. Damit dürfte sich der Wirtschaftszweig besser entwickeln als im vergangenen Fünfjahreszeitraum. Die größere Stabilität dürfte dazu führen, dass der Fokus stärker auf die Qualität der Leistung gerichtet wird, wofür auch die Interessenvertreter der Branche in der Öffentlichkeit und in der Politik werben. Aufgrund des anhaltend hohen Wettbewerbs und des damit einhergehenden Preisdrucks ist jedoch langfristig damit zu rechnen, dass verstärkt kleinere Anbieter den Markt verlassen werden. Im mittleren und oberen Wettbewerbssegment werden Unternehmenszusammenschlüsse zu einer stärkeren Aggregation des Wettbewerbsfeldes führen. Trotz möglicher struktureller Verschiebungen sind die Marktaussichten für die Branche auf mittlere und lange Sicht ungebrochen gut. Die Grunddynamiken im Markt - Konsolidierung, Personalmangel und hoher Wettbewerbsdruck - bleiben auch in 2024 unverändert. Quellen: IBIS World, Branchenreport N80.10DE, Jan 2024 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die All-Service Sicherheitsdienste GmbH plant im Kalenderjahr 2024 mit einem Umsatzvolumen von TEUR 74.000 und einem operativen Ergebnis (EBIT) von TEUR 1.868. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 2,0 % und einem Rückgang des EBIT um 16,3 %. 6. Entsprechenserklärung nach § 289f Abs. 2 Nr. 4 HGB Die Förderung und Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Bemühungen im Bereich des Personalmanagements und der Mitarbeiterförderung. Bei der Auswahl unserer Führungskräfte werden Frauen wie Männer ausschließlich aufgrund neutraler Kriterien bewertet. Unsere Gesellschaft hat keine exakten Zielgrößen und Fristen für die Erhöhung des Frauenanteils in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsleitung festgelegt. Durch den von uns implementierten Personalmanagement- und Bewerberprozess sprechen wir gleichermaßen Frauen als auch Männer an. Hierdurch konnten wir eine durchschnittliche Quote von Frauen in Führungspositionen von 35 % in den letzten Jahren erreichen. 7. Unterschriften der Geschäftsführer
Frankfurt am Main, den 1. März 2024 gez. Peter Haller gez. Christian Jäkel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes in den jeweils gültigen Fassungen aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB i.d.F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) bezeichneten Größenmerkmalen als große Kapitalgesellschaft einzustufen. Die Angabe der Bezüge nach § 285 Nr. 9 Buchstaben a) und b) HGB sind mit Hinweis auf die Schutzklausel (§ 286 Abs. 4 HGB) nicht erforderlich. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis einschließlich EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis. Für Berufskleidung wird ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Dem Festwert liegt die Annahme zu Grunde, dass die Bestände an Berufskleidung regelmäßig ersetzt werden und der Höhe nach den Abschreibungen und Abgängen des Geschäftsjahres entsprechen. Bei der Ermittlung des Festwertes wird je nach Art der Berufskleidung von der Nutzungsdauer zwischen 2 und 3 Jahren ausgegangen. Der Festwert beträgt zum Bilanzstichtag unverändert EUR 310.000,00 (Vorjahr EUR 310.000,00). Unter den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Bei langfristigen Wertminderungen erfolgt eine Bewertung zum gültigen beizulegenden Zeitwert. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind grundsätzlich zum Nominalbetrag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden für transitorische Ausgaben nach handelsrechtlichen Vorschriften gebildet. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel gesondert dargestellt. Entsprechend § 285 Nr. 11 HGB ergeben sich zum Bilanzstichtag folgende Angaben zum Anteilsbesitz:
Die Beteiligung an der All-Service Security & Training GmbH wurde bereits in Vorjahren in voller Höhe wertberichtigt und wird daher nicht mehr in der Bilanz ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind vollständig innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 8.485,44 (Vorjahr EUR 14.505,00) enthalten Umsatzsteuerforderungen aus steuerlicher Organschaft. Weiterhin bestehen Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von EUR 7.550,01 (Vorjahr EUR 6.344,68), die aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Von dem Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 2.462.854,99 (Vorjahr EUR 2.280.024,88) entfallen auf Aufwendungen für Urlaubsansprüche EUR 369.665,90 (Vorjahr EUR 290.157,67), auf Berufsgenossenschaftsbeiträge EUR 772.000,00 (Vorjahr EUR 720.000,00) auf Tantiemen und ausstehende Personalkosten EUR 409.500,00 (Vorjahr EUR 522.000,00) auf ausstehende Rechnungen von Subunternehmern EUR 600.000,00 (Vorjahr EUR 402.828,80), auf Rechtsstreitigkeiten EUR 240.000,00 (Vorjahr EUR 150.000,00) und auf sonstige Einzelposten EUR 71.689,09 (Vorjahr EUR 195.038,41). Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 240,50 (Vorjahr EUR 249,48), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 12.000,00 (Vorjahr EUR 7.500,00), sowie Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht von EUR 55.613,58 (Vorjahr EUR 13.835,19). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche im Einzelnen ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind binnen Jahresfrist fällig. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten diverse periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 162 (Vorjahr TEUR 2). Diese resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Posten in Höhe von insgesamt TEUR 129 (Vorjahr TEUR 226); diese resultieren vornehmlich aus geleistetem Schadenersatz. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 304,19 (Vorjahr EUR 3.155,02). V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 397 (Vorjahr TEUR 455), davon innerhalb eines Jahres fällig TEUR 322 (Vorjahr TEUR 315) und aus Mietverträgen TEUR 923 (Vorjahr TEUR 1.040), davon innerhalb eines Jahres fällig TEUR 283 (Vorjahr TEUR 281). Unternehmensorgane Zum Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres bestellt: Herr Peter Haller, Dipl.-Kaufmann, Frankfurt am Main technischer und kaufmännischer Geschäftsführer Herr Christian Jäkel, Dipl.-Betriebswirt, Linsengericht technischer und kaufmännischer Geschäftsführer Herr Haller und Herr Jäkel sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Mitarbeiter Die All-Service Sicherheitsdienste GmbH beschäftigte in 2023 durchschnittlich 1.238 Mitarbeiter (Vorjahr 1.209 Mitarbeiter), davon 1.194 gewerbliche Arbeitnehmer und 40 Angestellte. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.223.146,43 auf neue Rechnung vorzutragen. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 23, hiervon entfallen TEUR 21 auf die Abschlussprüfung sowie TEUR 2 auf Steuerberatungsleistungen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Unterschriften der Geschäftsführer
Frankfurt am Main, den 1. März 2024 Gez. Peter Haller Gez. Christian Jäkel Anlagenspiegel
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13. März 2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die All-Service Sicherheitsdienste GmbH, Frankfurt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der All-Service Sicherheitsdienste GmbH, Frankfurt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der All-Service Sicherheitsdienste GmbH, Frankfurt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Offenbach am Main, den 1. März 2024 gez. Hartmut W. Schubert gez. Benedikt Barkey |
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