ZIMM Germany GmbHLiquidiert

Hauptstraße 42, 01896 Ohorn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 120
Vorher
C. H. Schäfer Getriebe GmbH
Eingetragen
9.7.1990
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Produktion von Getrieben, Achsen und anderen Produkten der Antriebstechnik und der mechanischen und elektronischen Kraftübertragung, Reparatur von derartigen Produkten, Ausführung der mechanischen Beabeitung von Metallen und von Metallteilen sowie der Handel mit Metall und Metallerzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Bräuer
seit 31.5.2021
Prokura
Akan Celik
seit 2.7.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ZIMM Group GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ZIMM Group GmbH
Austria
1.280.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ZIMM Germany GmbH (vormals: C. H. Schäfer Getriebe GmbH)

Ohorn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht zum 31.12.2020

der ZIMM Germany GmbH

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Verschmelzungen

Im Berichtsjahr wurden die Unternehmen Schäfer-Components GmbH und Getriebe-Schäfer Getriebe, Zahnräder, Maschinen Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Ohorn auf die C. H. Schäfer Getriebe GmbH mit Sitz in Ohorn verschmolzen. Gleichzeitig hat die C. H. Schäfer Getriebe GmbH in ZIMM Germany GmbH umfirmiert. Sämtliche Posten der aufgenommenen Unternehmen sind nicht in den Vorjahreswerten enthalten, so dass Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2020 nicht unmittelbar mit den Vorjahreswerten vergleichbar sind.

Verschmelzungsgewinne wurden in Höhe von TEuro 28,7 über die Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen bzw. in Höhe von TEuro 1.110,2 in die Kapitalrücklage eingestellt.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die ZIMM Germany GmbH ist ein international agierender Hersteller von Getrieben und Getriebeteilen für Kunden aus verschiedensten Branchen. Da das Unternehmen auf höchste Qualitätsansprüche und Kundenzufriedenheit setzt, zählen zu den Kunden unter anderem solche aus den Bereichen Stahl-/Walzwerk- und Umformtechnik, Bergbau, Windenergie, Antennentechnik, Lebensmittel, Holz- und Papierverarbeitung.

Wir setzen dabei auf modernste Fertigungstechnik, die uns in die Lage versetzt, unsere Produkte kostengünstig und in hoher Qualität herzustellen. Erfahrenes ingenieurtechnisches Personal in allen Geschäftsbereichen überwacht den gesamten Fertigungsprozess. Mehr als 90% der Wertschöpfung an einem Getriebe oder einer Getriebekomponente findet im eigenen Haus statt.

Das Jahr 2020 war geprägt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die weltweiten Lockdowns. Daraus entwickelte sich eine zunehmende Kürzung und Verschiebung des Investitionsgütermarktes im Euroraum und weltweit.

Die konjunkturelle Schwäche in Deutschland verstärkte sich im Jahr 2020 weiter. Für das Jahr 2020 insgesamt ergab sich eine Reduzierung des Bruttoinlandsprodukts um 5,0%. Ausschlaggebend war der Abschwung in der Industrie, der sich bis zum Jahresende fortsetzte.

Unser Unternehmen gehört zur Branche des Maschinenbaus. Der deutsche Maschinenbau gilt als führende Export- und Innovationsbranche. Im Jahr 2020 war bei einem Umsatz von 217,4 Mrd. EUR ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 4,9% zu verzeichnen.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz unserer Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 13,7 Mio. EUR reduziert, was einer Reduzierung um 26,3% entspricht. Die Umsatzreduzierung war insbesondere zurückzuführen auf die Auswirkungen aus der Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Investitionszurückhaltung unserer Kunden. In den letzten Geschäftsjahren war eine Verschiebung weg von Aufträgen mit großen Stückzahlen hin zu solchen mit kleineren Losgrößen zu verzeichnen.

Im Hinblick auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft ist gleichwohl darauf hinzuweisen, dass der Auftragseingang im Vergleich zum Jahr 2019 deutlich rückläufig war (-4,4 Mio. EUR).

4. Investitionen

Aufgrund des zunehmenden Kostendruckes haben auch wir eine zunehmende Reduzierung bei den Investitionen geachtet und den Fokus in 2020 auf die Neuausrichtung der Gesellschaft gelegt. Die Neuanschaffungen des Jahres 2020 beliefen sich insgesamt auf 413,9 TEUR. Weitere Zugänge von 469,0 TEUR sind auf Zuschreibungen in Folge eines aktualisierten Immobilienwertgutachtens zurück zu führen.

5. Personal

Die Mitarbeiterzahl am Jahresende ist gegenüber dem Vorjahr bei 146 Mitarbeiter gleich geblieben. Dies ist allerdings nicht zu vergleichen aufgrund der Verschmelzung der Schwestergesellschaften (Getriebe Schäfer GmbH & Schäfer Components GmbH). Hauptaugenmerk in 2020 lag auf der Umsetzung des Sozialplans sowie der Neuausrichtung und Besetzung des Top Managements. Besonderes Augenmerk wurde dabei weiterhin auf die Anforderungen der zunehmenden Digitalisierung gelegt und entsprechende Fortbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter geschaffen. Im Jahr 2020 bildete das Unternehmen 7 Auszubildende aus.

Darstellung der Lage des Unternehmens

1. Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr durch die von unseren Hausbanken eingeräumten Darlehen und Kreditlinien sowie durch die Unterstützung unseres Mutterunternehmens gesichert.

2. Ertragslage

Das Jahr 2020 hat erneut mit einem enttäuschenden Jahresergebnis abgeschlossen, dies vor allem aufgrund der anhaltenden Pandemie Situation sowie den daraus nötigen Umsetzungen von Restrukturierungsmaßnahmen zur Neuausrichtung der Gesellschaft. Daraus ableitend wurde das negative Jahresergebnis ausgeweitet auf 4.001,1 TEUR.

Ursache des Verlusts sind zum einen die im Vergleich zur erzielbaren Gesamtleistung zu hohen Aufwendungen im Material- und Personalbereich. Die Materialaufwandsquote liegt mit 53,2% (bezogen auf die Gesamtleistung) unter der des Vorjahrs. Der Personalaufwandsquote liegt mit 46,2% zwar wesentlich höher als 2019 mit 27,6%, jedoch dies aufgrund von Einmaleffekten durch den verabschiedeten und umgesetzten Sozialplan zur Neuaufstellung der Gesellschaft. Ferner hat die sonstige betriebliche Aufwandsquote von 21,6% in 2020 gegenüber 12,2% in 2019 zugenommen, dies vor allem aufgrund der nicht gedeckten Fixkosten resultierend aus den Umsatzrückgängen sowie einer einmaligen Wertminderung auf Wirtschaftsgüter im Umlaufvermögen (+389 TEUR).

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft erhöhte sich von 14.262,0 TEUR im Vorjahr auf 14.904,8 TEUR. Die Positionen der Bilanz lassen sich aber aufgrund der Verschmelzung mit der Schäfer Components GmbH und Getriebe Schäfer GmbH nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichen.

Das Anlagevermögen nahm von 8.363,1 TEUR (2019) auf 9.862,6 TEUR zu. Den Zugängen von 413,9 TEUR sowie Zuschreibungen von 469,0 TEUR standen Abschreibungen von insgesamt 2.349,7 TEUR gegenüber.

Das Vorratsvermögen erhöhte sich infolge der Verschmelzung von 3.312,0 TEUR (2019) auf 4.067,5 TEUR (2019).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch die Einführung von Factoring im Jahr 2020 um 1.738,0 TEUR auf 231,5 TEUR reduziert worden. Die erforderlichen Wertberichtigungen auf Forderungen haben wir gebildet.

Die Eigenkapitalquote ist durch den erwirtschafteten Verlust des Geschäftsjahres erneut gesunken und beträgt nun 44,9% gegenüber 67,2% in 2019. Die Eigenkapitalsumme beträgt 6.699,0 TEuro.

Die Rückstellungen sind im Geschäftsjahr von 1.212,4 TEUR auf 1.127,6 TEUR reduziert worden. Dies trotz der Verschmelzung mit den anderen Gesellschaften. Hauptursache hierfür waren die Reduzierungen von den Pensionsrückstellungen (249,4 TEUR).

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich von 3.423,0 TEUR (2019) auf 7.067,4 TEUR (2020). Die Zunahme betrifft vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+2,5 Mio. EUR) und die sonstigen Verbindlichkeiten (+0,8 Mio. EUR). Gründe für den Anstieg sind die Verschmelzung, die Restrukturierung sowie die Verlustsituation.

II. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung

1. Voraussichtliche Entwicklung

Die Unsicherheit über die künftige wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hatte auch im Laufe des Jahres 2020 weiter zugenommen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie seit Anfang des Jahres 2020 haben zudem zu einem erheblichen Rückgang der wirtschaftlichen Leistung geführt.

Diese Entwicklung sowie die Umsetzung des eingeleiteten Restrukturierungsprozesses haben zu weiteren negativen Einflüssen auf das Jahresergebnis geführt und stellen ein spürbares Risiko für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens dar. Im Jahr 2020 wurde die Entscheidung getroffen, die bereits seit vielen Jahren bestehende Lieferbeziehung zur österreichischen ZIMM-Gruppe zu einer gesellschaftsrechtlichen Verbindung auszubauen. Seit Juni 2020 ist die ZIMM Germany GmbH eine Tochtergesellschaft der ZIMM Group GmbH, Lustenau/Österreich. Mit dem Zusammengehen wird das Ziel verfolgt, Kompetenzen zu bündeln und Synergien zu nutzen und somit unsere Gesellschaft bestmöglich auf die Zukunft vorzubereiten. Damit einhergehend wurde die Restrukturierungsmaßnahmen weiter beschleunigt und so unter anderem im Jahr 2020 ein Sozialplan umgesetzt und die Verschmelzung der Schwestergesellschaften (Getriebe-Schäfer GmbH & Schäfer Components GmbH) voran getrieben zur weiteren Optimierung der Fixkosten und Reduzierung der Komplexität im Unternehmen. Auch im Jahr 2021 werden weitere Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt, so wird das Top Management neu besetzt werden und die Optimierung der internen Organisation konsequent weiter verfolgt.

Unser Businessplan für die Jahre 2021 bis 2023, der auch schon die zum jetzigen Zeitpunkt absehbaren Folgen der Corona-Pandemie berücksichtigt, spiegelt diese Maßnahmen in Form einer verbesserten Ertragslage wider. Für 2021 und 2022 wird für die ZIMM Germany GmbH noch ein Verlust in Höhe von 0,9 Mio. EUR (2021) bzw. 0,5 Mio. EUR (2022) geplant. Für 2023 erwarten wir hingegen ein Gewinn in Höhe von 0,860 Mio. EUR. Aufgrund der nach wie vor guten Eigenkapital-Ausstattung der ZIMM Germany GmbH können wir die erneuten Fehlbeträge verkraften. Zur Sicherstellung der notwendigen Liquidität für weitere Investitionen sind aber die bestehenden Bankverbindlichkeiten und die Einbindung der ZIMM Germany GmbH in die ZIMM Gruppe notwendig.

2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Durch den Umsatzrückgang bei traditionell starken Umsatzsegmenten (Windkraft, Kompressorenbau) hat sich sowohl das Umsatzvolumen als auch die durchschnittliche Losgröße in der Fertigung vermindert. Die hieraus entstandene Ergebnisschwäche konnte bisher durch ein komfortables Eigenkapital aufgefangen werden. Ohne eine erkennbare Strategieänderung (Fokussierung) ist die dauerhafte Existenz jedoch nicht gesichert.

Durch die im Jahr 2020 erfolgte Eingliederung der ZIMM Germany GmbH in die ZIMM Gruppe sehen wir gute Chancen, auch in einem außerordentlich schwierigen Marktumfeld weiter tätig sein zu können.

Grundlage hierfür ist ein Sanierungskonzept, das im Mai 2020 aufgestellt wurde. Mithilfe dieses Konzepts soll eine Fokussierung auf die Stärken der Gesellschaft möglich werden, die zur systematischen Hebung von Verbesserungspotenzialen, Synergieeffekten beim Kundenportfolio, Verstärkung des Vertriebs, Einrichtung eines professionellen Marketings und Controllings und damit zu höherer Kosten- und Ergebnistransparenz führen.

Sollte es auch mithilfe der geplanten Maßnahmen nicht gelingen, den Umsatz dauerhaft wieder auf über 18 Mio. EUR zu erhöhen, müssten weitere strukturelle Änderungen am Standort in Ohorn erfolgen.

 

Ohorn, 3. November 2021

Gunther Zimmermann, Geschäftsführer

Akan Celik, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 9.896.209,48 8.363.110,17
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.653,50 11.691,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 33.653,50 11.691,00
II. Sachanlagen 9.572.555,98 7.591.229,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.947.193,29 3.989.156,95
2. technische Anlagen und Maschinen 4.247.085,50 2.197.257,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.255.967,50 1.342.002,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 122.309,69 62.813,35
III. Finanzanlagen 290.000,00 760.189,87
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 290.000,00 760.189,87
B. Umlaufvermögen 4.965.424,76 5.815.483,59
I. Vorräte 4.067.457,09 3.312.035,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 891.344,83 2.498.819,48
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.500,40 175.999,74
2. sonstige Vermögensgegenstände 884.844,43 2.322.819,74
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.622,84 4.628,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.182,60 83.390,77
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.904.816,84 14.261.984,53

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 6.699.028,91 9.589.998,60
I. gezeichnetes Kapital 1.280.000,00 1.280.000,00
II. Kapitalrücklage 8.021.217,46 6.911.042,35
III. Gewinnrücklagen 3.000.000,00 3.000.000,00
IV. Verlustvortrag 1.601.043,75 -143.187,42
V. Jahresfehlbetrag 4.001.144,80 1.744.231,17
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 10.758,00 36.623,00
C. Rückstellungen 1.127.642,52 1.212.394,67
D. Verbindlichkeiten 7.067.387,41 3.422.968,26
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.542.919,21 2.015.473,60
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 114.281,55 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.410.186,65 1.407.494,66
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.904.816,84 14.261.984,53

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 6.930.618,25 7.086.011,56
2. Personalaufwand 5.668.184,15 4.866.796,94
a) Löhne und Gehälter 5.428.278,33 4.040.206,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 239.905,82 826.590,28
davon für Altersversorgung -716.406,54 31.403,34
3. Abschreibungen 1.904.521,15 1.555.216,52
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.904.521,15 1.555.216,52
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.651.813,59 2.154.258,88
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 284,23 5.787,06
davon aus verbundenen Unternehmen 20,17 5.138,58
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 445.189,87 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 248.633,73 247.617,62
8. Ergebnis nach Steuern -3.987.440,01 -1.732.091,34
9. sonstige Steuern 13.704,79 12.139,83
10. Jahresfehlbetrag 4.001.144,80 1.744.231,17

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der

ZIMM Germany GmbH (vormals: C.H. Schäfer Getriebe GmbH)

zum 31. Dezember 2020 wurde nach den einschlägigen rechtsform- und größenabhängigen Vorschriften erstellt. Nach den in § 267 i.V.m. § 264a HGB angegebenen Größenklassen ist die ZIMM Germany GmbH eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Im Rahmen der Offenlegung des Jahresabschlusses gemäß § 325 HGB wurden die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Gesellschaften (§ 267 HGB) gemäß §§ 327, 288 HGB in Anspruch genommen. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der §§ 266, 275 und 327 HGB.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ZIMM Germany GmbH (vormals: C.H. Schäfer Getriebe GmbH)
Firmensitz laut Registergericht: Ohorn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Dresden
Register-Nr.: HRB 120

Verschmelzungen

Im Berichtsjahr wurden die Unternehmen Schäfer-Components GmbH und Getriebe-Schäfer Getriebe, Zahnräder, Maschinen Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Ohorn auf die C. H. Schäfer Getriebe GmbH mit Sitz in Ohorn verschmolzen. Gleichzeitig hat die C. H. Schäfer Getriebe GmbH in ZIMM Germany GmbH umfirmiert.

Entsprechende Verschmelzungsgewinne wurden in Höhe von TEuro 28,7 über die Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen bzw. in Höhe von TEuro 1.110,2 in die Kapitalrücklage eingestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. Risiken, die der Fortführung des Unternehmens entgegenstehen könnten, sind im Lagebericht unter Punkt 5 "Zukünftige Entwicklung, Chancen und Risiken" dargestellt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich, wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Betriebsgebäude vorgenommen. Hintergrund waren dauerhafte Wertminderungen, welche im Rahmen eines Bewertungsgutachtens bescheinigt wurden. In diesem Zusammenhang erfolgte für ein im Jahresabschluss 2019 abgewertetes Betriebsgebäude eine Wertaufholung bis zu den ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände ausschließlich linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten, vermindert auf den beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 4 S. 2 HGB.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Herstellungskosten, die auf Basis der unternehmensinternen Projektkalkulation ermittelt wurden. Materialkosten und Fertigungskosten wurden den Aufträgen direkt zugeordnet. Die Bewertung beinhaltet entsprechend § 255 Abs. 2 S. 2 HGB die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie, sofern vorhanden, angemessene Teile der Gemeinkosten, Verwaltungskosten sowie Zinsen. Von den Wahlrechten nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB (Aktivierung von Verwaltungskosten) sowie § 255 Abs. 3 S. 2 HGB (Aktivierung von Zinsen) wurde im Rahmen der angesetzten Maschinenstundensätze Gebrauch gemacht. Soweit die prognostizierten Gesamtkosten (Kalkulation) den vereinbarten Verkaufspreis übersteigen, wurden die Erzeugnisse um den drohenden Verlust abgewertet (verlustfreie Bewertung). Die Bewertung entspricht damit den gesetzlichen Vorgaben gemäß § 253 Absätze 1 und 4 HGB. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 375.427,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Zur Erläuterung wird aufgeführt:

Durch die Verschmelzung der Schäfer-Components GmbH und der Getriebe-Schäfer Getriebe, Zahnräder, Maschinen Gesellschaft mit beschränkter Haftung rückwirkend auf den 1. Januar 2020 sind sämtliche Positionen dieser beiden Gesellschaften nicht in den Vorjahreswerten der aufnehmenden ZIMM Germany GmbH ausgewiesen. Dies betrifft sowohl die Werte der Bilanz wie auch die der Gewinn- und Verlustrechnung beider Kapitalgesellschaften.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die ZIMM Group GmbH werden innerhalb der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen.

- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegen die ZIMM Group GmbH werden innerhalb der Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 12.896,83).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 6.500,40 (Vorjahr: Euro 12.896,83).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind die Forderungen gegenüber der Commerzbank Factoring in Höhe von Euro 532.940,74 (Vorjahr: Euro 289.474,47) enthalten. Diese ergeben sich aus den Einbehalten des Forderungsverkaufs.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Der Sonderposten mit Rücklageanteil beinhaltet Investitionszuschüsse der Geschäftsjahre 2008 und 2009 abzüglich zeitanteiliger Auflösungen. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2010 den Ausweis nach Maßgabe des Wahlrechts in Art. 67 Abs. 3 S. 1 EGHGB beibehalten.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 2,31 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafel 2018G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 20.928,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

31.12.2020
TEuro
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEuro
Restlaufzeit über 1 Jahr
TEuro
Restlaufzeit über 5 Jahre
TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.542,9 3.322,6 1.220,3 0,0
Vorjahr 2.015,5 1.815,5 200,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 114,3 114,3 0,0 0,0
Vorjahr 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.410,2 2.373,8 36,4 0,0
Vorjahr 1.407,5 1.270,8 136,7 0,0
Summe 7.067,4 5.810,7 1.256,7 0,0
Vorjahr 3.423,0 3.086,3 336,7 0,0

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 4.542.919,21 wurden die nachfolgend aufgeführten Sicherheiten eingeräumt:

- Gesamt-Buchgrundschulden in Höhe von Euro 2.045.167,52 mit dinglicher und persönlicher Zwangsvollstreckungsklausel auf dem Betriebsobjekt in Ohorn, Hauptstraße 41, verzeichnet im Grundbuch von Ohorn, Amtsgericht Kamenz, Blatt 659.

- Gesamt-Buchgrundschulden in Höhe von Euro 1.200.000,00 mit dinglicher und persönlicher Zwangsvollstreckungsklausel auf dem Betriebsobjekt in Ohorn, Hauptstraße 41, verzeichnet im Grundbuch von Ohorn, Amtsgericht Kamenz, Blatt 659.

- Sicherungsübereignung des Warenlagers und der Vorräte.

- Globalzession der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen gegen die Drittschuldner mit den Anfangsbuchstaben A - Z.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Für sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 36.388,08 erfolgte die Besicherung durch die Sicherungsübereignung von Maschinen und Betriebsausstattung.

Angaben zu Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit und aus Steuern

Der Betrag der Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit beläuft sich auf Euro 8.852,38 (Vorjahr: Euro 4.682,66).

Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Steuern beläuft sich auf Euro 86.939,34 (Vorjahr: Euro 208.183,28).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 62.500,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum 31.12.2020 sonstige finanzielle Verpflichtungen im nachfolgend dargestellten Umfang:

Sonstige finanzielle Verpflichtung i.S.v. § 285 Nr. 3a HGB Euro davon gegenüber verb. Unternehmen oder assoziierten Unternehmen
Euro
Miet- und Pachtverträge (Zahlungen bis Laufzeitende) 8.760,00 0,00
Leasingverträge (Zahlungen bis Laufzeitende) 300.771,59 0,00
Summe 309.531,59 0,00

Derivative Finanzinstrumente

Angabe nach § 285 Nr. 23 HGB: Bewertungseinheiten

Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat die ZIMM Germany GmbH Verträge über derivative Finanzinstrumente abgeschlossen. Gemäß § 254 HGB wurden folgende Bewertungseinheiten gebildet:

Grundgeschäft Nominalbetrag
TEuro
Sicherung Bezugsbetrag
TEuro
Marktwert
TEuro
Bewertungseinheit
variabel verzinslicher Rahmenkredit 162,2 Swap 259,5 - 4,9 Micro-Hedge

Die aus den negativen Swapwerten bestehenden Risiken wurden aufgrund der gebildeten Bewertungseinheiten bilanziell nicht erfasst.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

- Außerplanmäßige Abschreibungen auf Betriebsgebäude in Höhe von Euro 448.694,76

- Außerplanmäßige Abschreibungen auf die Beteiligung Getriebe Schäfer Ankara Ltd. Sti. in Höhe von Euro 445.189,87.

- Zuschreibung auf Betriebsgebäude in Höhe von Euro 468.968,00.

- Außerplanmäßige Abschreibungen auf fertige und unfertige Erzeugnisse in Höhe von 1.708,3 TEuro.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 131
Angestellte 49
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 180

Namen der Geschäftsführer

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2020 an:

Peter Schäfer (bis 2. Juli 2020) ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur
Roberto Henning (bis 2. Juli 2020) ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur (FH)
Roberto Porstmann (bis 2. Juli 2020) ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur
Sylko Nitzsche (bis 2. Juli 2020) ausgeübter Beruf: Industriemeister Metall
Gunther Klaus Zimmermann (seit 2. Juli 2020) ausgeübter Beruf: Chief Executive Officer
Akan Celik (seit 2. Juli 2020) ausgeübter Beruf: Chief Financial Officer
Leiter Human Resources
Rainer Erdmann (seit 2. Juli 2020 bis 1. Juni 2021) ausgeübter Beruf: Chief Executive Officer

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ohorn, den 3. November 2021

gezeichnet:

Gunther Zimmermann, Geschäftsführer

Akan Celik, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Bilanzposten AHK 01.01.2020
EUR
Zugänge gesamter AHK Geschäftsjahr
EUR
Abgänge gesamter AHK Geschäftsjahr
EUR
Umbuchungen gesamter AHK (+/-) Geschäftsjahr
EUR
AHK 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 282.638,01 31.120,50 0,00 0,00 313.758,51
282.638,01 31.120,50 0,00 0,00 313.758,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.820.309,40 324,81 344.317,49 0,00 8.476.316,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.129.326,82 236.461,10 446.309,54 179.100,00 23.098.578,38
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.652.704,57 86.465,81 38.980,15 0,00 5.700.190,23
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 262.889,35 59.496,34 20.976,00 -179.100,00 122.309,69
37.865.230,14 382.748,06 850.583,18 0,00 37.397.395,02
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 760.189,87 0,00 25.000,00 0,00 735.189,87
760.189,87 0,00 25.000,00 0,00 735.189,87
Gesamtsumme 38.908.058,02 413.868,56 875.583,18 0,00 38.446.343,40
Bilanzposten Abschreibungen 01.01.2020
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Änderungen der gesamten Abschreibungen iZm Abgängen 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 270.946,51 9.158,50 0,00 0,00
270.946,51 9.158,50 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.429.639,51 654.171,74 468.968,00 85.719,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.319.431,32 978.355,10 0,00 446.293,54
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.220.358,57 262.835,81 0,00 38.971,65
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
26.969.429,40 1.895.362,65 468.968,00 570.985,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 445.189,87 0,00 0,00
0,00 445.189,87 0,00 0,00
Gesamtsumme 27.240.375,91 2.349.711,02 468.968,00 570.985,01
Bilanzposten Abschreibungen 31.12.2020
EUR
Buchwert 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 280.105,01 33.653,50
280.105,01 33.653,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.529.123,43 3.947.193,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.851.492,88 4.247.085,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.444.222,73 1.255.967,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 122.309,69
27.824.839,04 9.572.555,98
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 445.189,87 290.000,00
445.189,87 290.000,00
Gesamtsumme 28.550.133,92 9.896.209,48

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.01.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die

ZIMM Germany GmbH, Ohorn

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der ZIMM Germany GmbH, Ohorn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZIMM Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Den Eröffnungsbilanzwert zum 1. Januar 2020 der im Zuge der Verschmelzung von der Getriebe-Schäfer Getriebe, Zahnräder, Maschinen Gesellschaft mit beschränkter Haftung auf die ZIMM Germany GmbH zum 1. Januar 2020 übernommenen Vorräte (Teillager, Bilanzpositionen "unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen" und "fertige Erzeugnisse und Waren") in Höhe von insgesamt 949,6 TEuro konnten wir nur mengenmäßig verifizieren. Die Herleitung der Wertansätze des Teillagers zum 1. Januar 2020 konnte uns nicht nachgewiesen werden. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis des Eröffnungsbilanzwertes der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."

 

Aalen, 3. November 2021

LIEB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Uwe Lieb, Wirtschaftsprüfer

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