Münchner Wohnen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Straßer seit 15.11.2016 | Geschäftsführer |
Robert Zengler seit 19.1.2016 | Prokura |
Michael Hardi seit 19.1.2016 | Prokura |
Klaus-Michael Dr. Dengler seit 28.5.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEWOFAG Projektgesellschaft mbHMünchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 20121 Allgemeine AngabenDie Gesellschaft wurde am 10. Dezember 2009 gegründet und am 21. Dezember 2009 unter der Nummer HRB 183061 im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der GEWOFAG Holding GmbH. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der GEWOFAG Holding GmbH. Die Gesellschaft hat am 22. Dezember 2009 mit Wirkung zum 1. Januar 2010 eine Cash-Pooling Vereinbarung mit der GEWOFAG Holding GmbH getroffen. Ab diesem Zeitpunkt wird ein täglicher Ausgleich der kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten aus externen und internen Zahlungsvorgängen vorgenommen. Die jeweiligen Kontostände werden zu banküblichen Konditionen verzinst. Der Jahresabschluss und der Lagebericht sind nach den Bestimmungen §§ 242 ff und 264 ff HGB für große Kapitalgesellschaften sowie den einschlägigen Vorschriften nach GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gegenstände des immateriellen und des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Für die Berechnung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, personenbezogene und versorgungsähnliche Verpflichtungen wurden versicherungsmathematische Verfahren durchgeführt. Ein modifiziertes Teilwertverfahren wurde bei Pensionen angewandt. Für die Abzinsung wurde mit dem von der Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz zum Dezember 2012: 5,04 % (Vj. 5,14 % aus November 2011) gerechnet. Die erwarteten Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen (in Höhe von 2,0 %; Vj. 2,0 %) werden berücksichtigt. Das Anwartschaftsbarwertverfahren wurde bei Beihilfe- und Jubiläumsrückstellungen - ausgewiesen unter den sonstigen Rückstellungen - angewandt. Die Abzinsung wurde mit dem von der Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz (Oktober 2012: 5,06 %; Vj. 5,14 % aus November 2011) bei einer angenommenen Restlaufzeit pauschal von 15 Jahren vorgenommen. Die zugrunde gelegte Sterbetafel ist jeweils Heubeck 2005 G. Die sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendigen Betrages gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden die erwarteten Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt sowie eine laufzeitadäquate Abzinsung mit dem durch die Bundesbank ermittelten Zinssatz vorgenommen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Bilanz Die Entwicklung des in der Bilanz erfassten Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 213 (Vj. TEUR 24) bestehen aus der technischen und wirtschaftlichen Baubetreuung. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen andere verbundenen Unternehmen des GEWOFAG-Konzerns mit TEUR 711 (Vj. TEUR 896). Sie bestehen im Wesentlichen aus technischen und wirtschaftlichen Baubetreuungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind zum 31. Dezember 2012 nicht vorhanden. Das Stammkapital beträgt TEUR 25 (Vj. TEUR 25) und ist voll einbezahlt. Die Rückstellungen für Pensionen werden für Anwartschaften und laufende Leistungen gebildet. Der Wertansatz in Höhe von TEUR 378 (Vj. TEUR 353) ist versicherungsmathematisch errechnet worden. Es handelt sich um Pensionsanwartschaften. Die Erhöhung in Höhe von TEUR 25 resultiert aus Aufzinsungen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: Urlaub TEUR 126 (Vj. TEUR 115), Überstunden TEUR 85 (Vj. TEUR 51), Beihilfe TEUR 50 (Vj. TEUR 40), Zielvereinbarungsprämien TEUR 22 (Vj. TEUR 22), Jahresabschlusskosten TEUR 13 (Vj. TEUR 13), Prozessrisiken TEUR 12 (Vj. TEUR 23), Jubiläum TEUR 9 (Vj. TEUR 9) und ausstehende Rechnungen TEUR 0 (Vj. TEUR 7). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 78) betreffen überwiegend Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin GEWOFAG Holding GmbH in Höhe von TEUR 88 (Vj. TEUR 136) und gegenüber anderen verbundenen Unternehmen des GEWOFAG-Konzerns in Höhe von TEUR 116 (Vj. TEUR 104). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten TEUR 41 aus Lohnsteuer ggü. dem Finanzamt. Die Vorjahreswerte (TEUR 39) wurden unter der Bilanzposition Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dargestellt. Die Verbindlichkeiten sind in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig. 3.2 Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 274 (Vj. Jahresfehlbetrag TEUR 49) wurde über den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die Gesellschafterin GEWOFAG Holding GmbH in Höhe von TEUR 274 als Ergebnis abgeführt. Die Umsatzerlöse (TEUR 5.269; Vj. TEUR 4.832) betreffen im Wesentlichen die Betreuung von Bauprojekten innerhalb des GEWOFAG-Konzerns sowie der Landeshauptstadt München. Die Baubetreuung fand im Stadtgebiet München statt. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR 121; Vj. TEUR 125) resultieren im Wesentlichen aus Kosten für Leihpersonal (TEUR 40; Vj. TEUR 95) und sonstigen Kosten für bezogene Leistungen (TEUR 81; Vj. TEUR 30). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.525; Vj. TEUR 1.510) resultieren überwiegend aus der Weiterverrechnung von Verwaltungsaufwand und IT Dienstleistungen im Konzern. 4 Sonstige AngabenNicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte sind nicht vorhanden. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Gemäß der Cash-Pooling Vereinbarung mit der Stadtsparkasse München haftet die Gesellschaft als Cash-Pooling Teilnehmer gesamtschuldnerisch für sämtliche Verpflichtungen aus und im Zusammenhang mit der Cash-Pooling Vereinbarung. Es bestehen Haftungsverpflichtungen zum 31. Dezember 2012 gegenüber Kreditinstituten aus der Cash Pooling Vereinbarung in Höhe von TEUR 65.334, davon in Höhe von TEUR 65.334 für verbundene Unternehmen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses rechnet die Geschäftsführung mit keiner Inanspruchnahme aus dem voraus erläuterten Haftungsverhältnis. Die Geschäftsführung kommt zu dieser Einschätzung, da im Laufe des Geschäftsjahres jederzeit den Zahlungsverpflichtungen nachgekommen wurde und die finanzielle Situation in den Gesellschaften ausreichend ist. Mitarbeiter Die Zahlen der im Geschäftsjahr 2012 (im Vorjahr) durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer auf Vollzeitkräftebasis betrugen:
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr 2012 keine Bezüge erhalten. Abschlussprüferhonorar Die Angabe zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird unterlassen, da die Angabe im Konzernabschluss der GEWOFAG Holding GmbH angegeben wird. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Marktunübliche, wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen haben nicht stattgefunden. Konzernabschluss und Konzernlagebericht Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GEWOFAG Holding GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden nach deutschem Recht von der GEWOFAG Holding GmbH, Kirchseeoner Straße 3,81669 München, aufgestellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch veröffentlicht und bekannt gemacht.
München, 28. März 2013 GEWOFAG Projektgesellschaft mbH Gordona Sommer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20121. Geschäftstätigkeit und GeschäftsverlaufDie GEWOFAG Projektgesellschaft mbH bebaut Grundstücke und modernisiert Bestandsgebäude. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, sofern diese dem Gesellschaftszweck dienlich sind. Die GEWOFAG Projektgesellschaft mbH erbringt im Konzernverbund Projektmanagement und HOAI Leistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) insbesondere bei der Durchführung von Neubaumaßnahmen im geförderten Mietwohnungsbau, im Eigentumswohnungsbau sowie bei der Umsetzung von Modernisierungs-, Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen aus dem Bestand des GEWOFAG-Konzerns und für Auftraggeber der öffentlichen Hand. Somit leistet die Gesellschaft als 100%ige Tochtergesellschaft der Konzernobergesellschaft GEWOFAG Holding GmbH in Zusammenarbeit mit den anderen Konzerngesellschaften ihren Beitrag zu einer vorrangig sicheren und sozial verantwortbaren Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Münchner Bevölkerung. Die Entwicklung des Immobilienmarkts in der Landeshauptstadt München darf als im Vergleich zur gesamtdeutschen Entwicklung eher untypisch angesehen werden. Während die Bevölkerung in Deutschland rückläufig ist, wird für München ein anhaltendes Bevölkerungswachstum bis mindestens zum Jahr 2030 prognostiziert. Die anhaltend hohe Nachfrage nach und das knappe Angebot an bezahlbaren Wohnraum für die Münchnerinnen und Münchner zeigen, dass es eine der zentralen Zukunftsaufgaben der Landeshauptstadt München und somit der GEWOFAG sein wird, für eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum zu sorgen. Es ist heute schon absehbar, dass die Zielzahlen für die Baurechtsschaffung, insbesondere auch für den geförderten Wohnungsbau auf hohem Niveau gehalten und fortgesetzt werden müssen. Die GEWOFAG Projektgesellschaft mbH hat sich im Geschäftsjahr 2012 unverändert auf die Geschäftsfelder Neubau, energetische Sanierung und Instandsetzung für den Wohnungsbestand anderer Konzerngesellschaften konzentriert. Bestehende Aufträge konnten planmäßig weitergeführt und im Geschäftsjahr 2012 termingerecht abgeschlossen werden. Im Geschäftsjahr 2012 haben vorbereitende Maßnahmen begonnen, die Wohnungsbaurate im Neubau und die Maßnahmen in der energetischen Gesamtsanierung von Gebäuden sukzessive zu steigern. Als Zielsetzung für den Geschäftsbereich wird eine deutliche Steigerung der Wohnungsbaurate angestrebt. Im Berichtsjahr 2012 konnten für die GEWOFAG Wohnen GmbH und die GEWOFAG Grundstücksgesellschaft mbH Projekte im Bereich Neubau mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von TEUR 22.248 und im Bereich Großmodernisierung mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von TEUR 27.900 umgesetzt werden. Für den Teilkonzern HEIMAG konnten Projekte im Bereich Neubau mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von TEUR 1.825 und im Bereich Großmodernisierung mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von TEUR 7.414 umgesetzt werden. Hierbei konnten im Geschäftsjahr 2012 für die GEWOFAG Wohnen GmbH im Bereich Neubau 32 Wohneinheiten und für die GEWOFAG Grundstücksgesellschaft mbH 10 Wohneinheiten fertiggestellt und übergeben werden. Für den Teilkonzern HEIMAG konnten im Geschäftsjahr 2012 im Bereich Großmodernisierung 42 Wohneinheiten fertig gestellt und an die Mietmanagement Heimag GmbH & Co. KG übergeben werden.
Die zu Beginn des Geschäftsjahres gesetzten Fertigstellungsziele konnten insgesamt erfüllt werden. 2. Lage der Gesellschaft2.1 Ertragslage
Die Umsatzerlöse der Gesellschaft in Höhe von TEUR 5.269 stammen fast ausschließlich aus der Leistungsverrechnung von Projektmanagement und HOAI Leistungen innerhalb des GEWOFAG-Konzerns. Hier konnten Umsätze in Höhe von TEUR 4.981 verbucht werden. Für ein Baubetreuungsprojekt (Orffstraße) für die Landeshauptstadt München sowie für ein Kooperationsprojekt der GEWOFAG Wohnen GmbH (Wilhelmine-Lübke-Haus) wurden zudem Umsätze in Höhe von TEUR 288 erzielt. Die erzielten Umsätze lagen im Geschäftsjahr 2012 im Rahmen der Erwartungen. Neben den genannten Neubaufertigstellungen resultieren die Umsätze auch aus laufenden und geplanten Maßnahmen. Die Leistungen für die Großmodernisierungsprojekte der GEWOFAG Wohnen GmbH hatten mit TEUR 2.045 den größten Umsatzanteil, gefolgt von den Erlösen für den Neubau der GEWOFAG Grundstücksgesellschaft mbH mit einem Leistungsumfang von TEUR 1.482. Der Personalaufwand beträgt im Geschäftsjahr TEUR 3.334, ist im Vergleich zum Vorjahr jedoch nur leicht gestiegen. Aufgrund der geplanten Steigerung der Fertigstellungszahlen im Konzern ist eine Anpassung der Personalkapazitäten vorgesehen, die in 2012 zum Teil bereits ausgeschrieben worden sind. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.525 sind vorwiegend IT- und Verwaltungsaufwendungen aus der Konzernumlage enthalten. Diese sind im Vorjahresvergleich nahezu unverändert. Im Vorjahresvergleich ist bei den Betriebsaufwendungen insgesamt ein leichter Anstieg um TEUR 110 auf TEUR 4.992 zu verzeichnen. Das Finanzergebnis von TEUR -26 resultiert aus Zinsaufwendungen, im Wesentlichen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Das Jahresergebnis 2012 vor Gewinnabführung an die GEWOFAG Holding GmbH liegt mit TEUR 274 im Rahmen der Erwartungen. Aufgrund der geplanten, sukzessiven Steigerung der Neubautätigkeiten, sowie der geplanten umfassenden Großmodernisierung der Bestandswohnungen im Konzern, wird in den kommenden Jahren von einer positiven Auftragsentwicklung für die Gesellschaft ausgegangen. Die Ertragslage wird als zufriedenstellend beurteilt. 2.2 Vermögenslage Die Bilanzstruktur der Gesellschaft stellt sich zum 31. Dezember 2012 wie folgt dar:
Die Vermögensseite ist überwiegend geprägt durch Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen des GEWOFAG-Konzerns aus der konzerninternen Leistungsverrechnung in Höhe von TEUR 711 und durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 213. Das Eigenkapital beträgt unverändert TEUR 25. Die Rückstellungen beinhalten vorwiegend Rückstellungen für Pensionen und für personenbezogene und versorgungsähnliche Verpflichtungen und betragen zum Ende des Geschäftsjahrs TEUR 695. Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 252. Hiervon entfallen TEUR 204 auf Verbindlichkeiten aus der konzerninternen Leistungsverrechnung gegenüber verbundenen Unternehmen, die nach Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den Konzerngesellschaften bestehen, sowie auf die Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7 betreffen überwiegend Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 41 enthalten überwiegend Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus einbehaltener Lohnsteuer. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Hinblick auf den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der GEWOFAG Holding GmbH geordnet. 2.3 Finanzlage
Die Finanzlage der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH ist geordnet. Die Zahlungsfähigkeit wird durch den Cash-Pooling-Vertrag mit der Muttergesellschaft, der GEWOFAG Holding GmbH, sichergestellt. 3. Ereignisse nach Schluss des GeschäftsjahresNach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine nennenswerte Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft haben. 4. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungZiel des Risikomanagementsystems ist die frühzeitige vollständige Identifikation und Bewertung von Risiken, deren rechtzeitige Kommunikation sowie adäquate Steuerung innerhalb der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH. Funktionalität des Chancen- und Risikomanagements Das Risikomanagementsystem der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH ist Bestandteil des wertorientierten Konzernsteuerungssystems, welches aus dem Controlling, dem Internen Kontrollsystem und dem Risikofrühwarnsystem gebildet wird. Die Bewertung von Risiken erfolgt unter Berücksichtigung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und den damit verbundenen möglichen Schadenshöhen. Der potenzielle Schaden eines Zahlungsstromes wird im Verhältnis zum Eigenkapital dargestellt und im Sinne der wertorientierten Unternehmenssteuerung auch als Barwert ausgewiesen. Schwerpunkt des Risikomanagements der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH ist das Erkennen, Vermeiden und Steuern von Risiken. Durch die Systemintegration des Risikoreportings in die Unternehmensplanung wird die zeitnahe Berücksichtigung von Chancen- und Risikoaspekten bei den Unternehmensentscheidungen gewährleistet. Chancen und Risiken für die GEWOFAG Projektgesellschaft mbH Zurzeit sind für die GEWOFAG Projektgesellschaft mbH keine Existenz gefährdenden Risiken ersichtlich, weder aus vergangenen noch aus zukünftigen Entwicklungen. Im Geschäftsjahr 2012 haben in der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH vorbereitende Maßnahmen begonnen, die Fertigstellungszahlen im Neubau und in der umfassenden Gebäudemodernisierung weiter gemäß den Konzernvorgaben sukzessive zu steigern. Durch den Ausbau der Geschäftsfelder Neubau, energetische Sanierung und Instandsetzung besitzt die GEWOFAG Projektgesellschaft mbH die Möglichkeit, die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Bauen für den GEWOFAG Konzern anzubieten. Die ehrgeizigen Ziele des Konzerns im Wohnungsbau und das aktuell günstige Zinsniveau in der Finanzierung von Bauvorhaben ermöglichen es der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH mit einer vollen Auslastung aller Kapazitäten zu planen. Die geplante Steigerung der Fertigstellungszahlen erfordert eine Anpassung der Personalkapazitäten in der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH. Die notwendigen Stellen sind bereits ausgeschrieben, jedoch derzeit noch nicht vollständig besetzt. Die Beschäftigungslage bei der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH ist weitgehend abhängig von der Investitionstätigkeit des GEWOFAG-Konzerns, diese wiederum, neben der Zinsentwicklung für Fremdkapital, maßgeblich von der Baurechtsbeschaffung, insbesondere dem Grundstücksverkehr mit der Landeshauptstadt München. Im Rahmen der Kostenplanung erweisen sich die besonderen Anforderungen des Gesellschafters und des Gesetzgebers als Herausforderung, während die operative Baudurchführung neben den üblichen Risiken vor allem mit EDV-technischen Insellösungen, verbunden mit redundanter Datenhaltung, behaftet ist. Für die Bestandsdatenerfassung, die Gewährleistungsverfolgung, das Baukostenmanagement, die Investitionsrechnung und das Kreditorenmanagement sind konzernweite Lösungen vorhanden, deren konsequente Einführung bei der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH für eine Verbesserung in der operativen Tätigkeit sorgen. Das hohe Fachwissen und die langjährige Erfahrung der Belegschaft sorgen bei den notwendigen Veränderungen für ein hohes Verbesserungspotenzial. Der lange und anhaltende Winter 2012/2013 kann zu Behinderungen führen, die sich auf die Fertigstellung der Projekte auswirken können. Nach wie vor sind die Bauhauptgewerke, sowie die Planungsbüros, durch die starke konjunkturelle Nachfrage sehr ausgelastet. Dies könnte zu Engpässen auf der Suche nach geeigneten Firmen für die Beauftragung und Umsetzung von Projekten führen. Für die GEWOFAG Projektgesellschaft mbH lagen im Geschäftsjahr 2012 keine Zinsänderungs-, Refinanzierungs- oder Liquiditätsrisiken vor. Diese sind auch für 2013 nicht zu erwarten. Die Zahlungsfähigkeit wird durch die Cash-Pooling-Vereinbarung mit der Muttergesellschaft, der GEWOFAG Holding GmbH, sichergestellt. Die operativen Risiken der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH sind mit organisatorischen Maßnahmen weitgehend eingegrenzt und die Kernprozesse unterliegen einem ständigen Verbesserungsprozess. 5. AusblickDie Umstrukturierung im Konzern der GEWOFAG wird weiter vorangetrieben und umgesetzt. Arbeitsmethoden und Prozesse werden weiterhin verbessert und verfeinert. Die Verbesserung der Nachhaltigkeit des GEWOFAG Bestandes wird unter ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten weiterhin als Herausforderung und Chance für die GEWOFAG Projektgesellschaft mbH gesehen. Die bis zur Abfassung des Lageberichts zu verzeichnenden Entwicklungen in den Geschäftsfeldern der Gesellschaft lassen für die Jahre 2013 und 2014 zufriedenstellende Ergebnisse erwarten. Es wird von einer positiven Auftragslage ausgegangen, zu der unter anderem der Neubaubeginn von 542 Wohneinheiten in 2013 und 287 Wohneinheiten in 2014 beitragen werden. Für die Jahre 2013 bis 2016 ist eine sukzessive Steigerung der Neubautätigkeit, sowie der umfassenden Großmodernisierung der Bestandswohnungen geplant, d.h. bei gleichbleibenden Zinsniveau sind Fertigstellungszahlen im Neubau von ca. 1.000 Wohneinheiten und ca. 900 Wohneinheiten in der umfassenden Großmodernisierung in 2016 zu erwarten. Die GEWOFAG Projektgesellschaft mbH befindet sich in der Vorbereitung und in der Umsetzung, die Strukturen und Personalplanung entsprechend dem ehrgeizigen Engagement des GEWOFAG-Konzerns anzupassen. Für den Bereich der größeren, geplanten Instandhaltungsmaßnahmen werden in 2013 die baulichen Tätigkeiten aus der GEWOFAG Wohnen GmbH heraus in der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH gebündelt, um weitere Synergien im Konzern zu heben. Mit dieser Maßnahme sind alle baulichen Engagements in einer Gesellschaft, der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH, vereint. Die zusätzlichen Aufträge werden einen weiteren positiven Beitrag zum Ergebnis der GEWOFAG Projektgesellschaft mbH leisten. Im Jahr 2013 rechnet die Gesellschaft bei steigenden Umsätzen mit einem positiven Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von ca. TEUR 900. Für das Jahr 2014 wird bei Umsätzen von ca. TEUR 6.600 von einem Ergebnis über TEUR 1.000 ausgegangen. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
München, 28. März 2013 GEWOFAG Projektgesellschaft mbH Gordona Sommer |
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