Merner & Co Computer GmbHLiquidiert

Behaimstraße 21, 10585 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 12733
Eingetragen
24.10.2003
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareEinzelhandel mit TelekommunikationsgerätenGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
der Handel mit Hardware, Software und Telekommunikation sowie deren Erstellung und Vertrieb

Historie

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Management

NameRolle
Dominik Merner
seit 28.1.2015
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Merner & Co Computer GmbH

Saarwellingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 123.009,00 88.262,00
I. Sachanlagen 123.009,00 88.262,00
B. Umlaufvermögen 212.111,44 195.926,34
I. Vorräte 59.470,00 33.505,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 114.034,21 116.797,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 38.607,23 45.623,72
Bilanzsumme, Summe Aktiva 335.120,44 284.188,34

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 30.397,50 28.619,97
I. gezeichnetes Kapital 76.693,78 76.693,78
II. Verlustvortrag 48.073,81 44.269,82
III. Jahresüberschuss 1.777,53 -3.803,99
B. Rückstellungen 17.132,00 48.672,00
C. Verbindlichkeiten 287.590,94 206.896,37
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 222.561,79 162.038,58
Bilanzsumme, Summe Passiva 335.120,44 284.188,34

Anhang

für das Geschäftsjahr 2011

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Soweit gesetzliche Wahlrechte für Angaben entweder in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der entsprechende Vermerk in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt grundsätzlich in dem Zeitpunkt, in dem dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 410,00 Euro werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Warenvorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

III.  Angaben zur Bilanz

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 3.554,14 Euro (Vorjahr: 10.495,79 Euro).

IV. Sonstige Pflichtangaben

Zum 01.01.2010 ergab sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in Höhe von 18.497,00 Euro. Die Gesellschaft entschied sich in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB zunächst für eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über den längst möglichen Zeitraum von 15 Jahren. In 2011 entschied sich die Gesellschaft nunmehr, den verbleibenden Betrag der Unterdotierung in Höhe von 17.263,00 Euro in vollem Umfang den Pensionsrückstellungen zuzuführen.
Die Pensionsrückstellungen laut versicherungsmathematischem Gutachten des Debeka Lebensversicher- ungsverein  a.G. belaufen sich zum 31.12.2011 auf 184.370,00 Euro.
Die Berechnung basiert auf folgenden Parametern:
Bewertungsmethode: Projected Unit Credit Methode
Biometrische Parameter: Richttafeln 2005 G nach Heubeck
Zinssatz der Deutschen Bundesbank: 5,14%
Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0,0%
Gehaltstrend: 0,0%
Rententrend: 1,0%

Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen zum 31.12.2011 beträgt laut den Angaben der Versicherungsunternehmen 174.238,00 Euro.

Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB folgender saldierter Ausweis in Bilanz und GuV:

Rückdeckungsversicherungen  per 31.12.2011

174.238,00 Euro
Pensionsrückstellung per 31.12.2011

184.370,00 Euro
Saldierte Pensionsverpflichtung per 31.12.2011

10.132,00 Euro

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

- Herrn Dominic Merner, Wirtschaftsinformatiker
- Herrn Mark Geber, Wirtschaftsinformatiker

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Außer den Geschäftsführern waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt.

Saarwellingen, den 20. März 2013

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2013 festgestellt.

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