Hubert Schlieckmann GmbHLiquidiert

33428 Harsewinkel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 2974
Vorher
HS Autoersatzteile Vertriebs-GmbH
Eingetragen
16.3.1993
Branche
Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Autoersatzteilen aller Art sowie die Beteiligung an Unternehmen gleicher Zwecke

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Andreas Tschöpe
seit 24.11.2008
Geschäftsführer
Thomas Kötter
seit 19.4.2007
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hubert Schlieckmann GmbH

Harsewinkel

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Lagebericht 2010

(1) Geschäfts - und Rahmenbedingungen

Entwicklung der Branche

Die Hubert Schlieckmann GmbH, Marienfeld, (im Folgenden HS GmbH) produziert Metallteile und Komponenten mit Schwerpunkt für die Automobilindustrie und darüber hinaus für die Konsumgüterindustrie ("weiße Ware") und handelt mit Automobilzubehörteilen, so genannter Aftermarket.

Aufgrund dieser Ausrichtung ist der Automobilmarkt bestimmend für die Entwicklung des Unternehmens.

Anhand der folgenden Tabelle des Verbandes der Automobilindustrie lässt sich die Entwicklung dieses Marktes nachvollziehen:

4. Automobilindustrie insgesamt 2009 2010 *) Veränd.
in %
Umsatz (in Mio. Euro) 207,750 248,733 + 19,7
Inlandsumsatz (ohne MwSt.) 75,589 73,551 -2,7
Auslandsumsatz 132,161 175,183 32,6
Beschäftigte (Jahresdurchschnitt) 406,408 398,252 -2,0
5. Weltautomobilproduktion   deutscher Hersteller  
  2009 2010 *) Veränd.
in %
Personenkraftwagen 9.822.501 11.638.895 + 18,5
Nutzfahrzeuge 613.027 958.325 +47,7
Kraftwagen insgesamt 10.435.528 12.597.220 +20,3
7. Neuzulassungen 2009 2010 *) Veränd.
in %
Personenkraftwagen 3.807.175 2.916.260 -23,4

*) teilweise vorläufig bzw. geschätzt

Quelle: VDA

Die Daten des VDA spiegeln die Situation der Kfz-Industrie aus Sicht der OEM (Original Equipment Manufacturer) wider.

Während das Jahr 2009 durch das Übergreifen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft durch starke Produktionsrückgange gekennzeichnet war, konnte in 2010 eine Erholung verzeichnet werden (s. VDA-Tabellen oben). Diese Erholung wurde durch eine stärkere Auslandsnachfrage ermöglicht. Der Inlandsmarkt war insbesondere durch die Auswirkungen der "Abwrackprämie" nicht in der Lage zu einem Wachstum beizutragen.

Die Beschäftigten konnten aufgrund der weit verbreiteten Kurzarbeitsmodelle in ihrer Anzahl nicht von den deutlichen Produktionszuwächsen profitieren.

Der wirtschaftliche Aufschwung sollte aufgrund vorliegender Prognosen grundsätzlich intakt bleiben. So bewegt sich der ifo-Geschäftsklima-Index im Februar 2011 ca. 18 % über dem Wert 2009. Verschiedene Institute gehen für 2011 von einem Wachstum des BIP um 2,0% aus (IKB: 2,5% Mrz. 2011, Bundesbank: 2,0% Dez. 2010).

Nichtsdestotrotz sind Risiken wie die Euro-Schuldenkrise und die politische Unruhen in Nordafrika und Nahen Osten zu beachten. Durch die Naturkatastrophe in Japan kommt eine neue Facette hinzu, dessen gesamtes Ausmaß sich erst im Laufe dieses Jahres beurteilen lassen wird.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Kunden- und Umsatzstruktur der Hubert Schlieckmann GmbH hat sich zu den Vorjahren nur unwesentlich verändert.

Das Unternehmen konzentriert die Geschäftstätigkeit hauptsächlich auf die Belieferung von Kfz-Teilen für die Automobilzulieferindustrie (Tier One Supplier) sowie auf den Handel und Produktion von Ersatz-Karosserieteilen (Kotflügel, Bleche, Stoßstangen, Chassis und sonstige Kfz-Teile). Darüber hinaus werden Metallteile für die Konsumgüterindustie (weiße Ware) umgeformt und zu Komponenten gefügt.

Darüber hinaus ist die HS GmbH verantwortlich für die Auslegung von Werkzeugen sowie die Projektabwicklung bis zur Übergabe der Werkzeuge in die Produktion von Serienteilen.

Nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Umsätze in den Jahren 2008 bis 2010, aufgegliedert in drei Hauptsparten unter Berücksichtigung der Umsätze im In- und Ausland:

  2010 2009 2008
  TEUR % TEUR % TEUR %
Produktion Erstausrüstung 37.884 100,5 31.987 81,0 47.589 93,1
Produktion Werkzeugbau 962 2,6 7.803 19,8 4.117 8,1
Produktion/Handel Karosserieteile -59 -0,2 166 0,4 107 0,2
Summe Erlöse 38.787 102,9 39.956 101,2 51.813 101,4
Erlösminderung 1.104 2,9 464 1,2 700 1,4
Umsatzerlöse lt. GuV 37.683 100,0 39.492 100,0 51.113 100,0
Summe Erlöse Inland 24.186 64,2 28.806 72,9 39.137 76,6
Summe Erlöse Ausland 13.497 35,8 10.686 27,1 11.976 23,4
Summe Erlöse 37.683 100,0 39.492 100,0 51.113 100,0

2010 sind die Erlöse der Gesellschaft um 1,8 Mio. Euro gesunken. Ursache ist im Wesentlichen der Rückgang im Werkzeugbau.

Die Auftragslage 2011 deutet auf eine weitere Stabilisierung des Marktes hin. In 2009 gewonnene Aufträge sowie die Erweiterung der Schweißtechnologie werden sich positiv auf die Absatzsituation auswirken, so dass für 2011 Umsatzerlöse über dem Niveau des Berichtsjahres erwartet werden.

Fertigung

Dargestellt in der folgenden Tabelle sind Gesamtleistung und Rohertrag für 2008 bis 2010 bzw. die Veränderungen:

  2010 2009 2008
  TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 37.683 98,1 39.492 101,2 51.113 101,4
Bestandsveränderung 734 1,9 -474 -1,2 -709 -1,4
Gesamtleistung 38.417 100,0 39.018 100,0 50.404 100,0
Materialeinsatz -24.373 -63,4 -27.983 -71,7 -36.194 -71,8
Rohertrag 14.044 36,6 11.035 28,3 14.210 28,2

Die Rohertragsquote im Berichtsjahr liegt über dem Vorjahresniveau u.a. bedingt durch einen höheren Anteil an Lohnfertigung im Vergleich zum Vorjahr.

Investitionen

Im Berichtszeitraum betrug das Volumen der Investitionen € 1,1 Mio. (Vorjahr: € 0,4 Mio.). Das Abschreibungsvolumen sank geringfügig auf 429 T€ (Vorjahr: 454 T€). Die Investitionen betreffen mit ca. € 0,6 Mio. Maschinen und Anlagen, € 0,3 Mio. Mietereinbauten sowie € 0,2 Mio. für Betriebs- und Geschäftsausstattung inkl. EDV.

Personal

Der Personalbestand der HS GmbH lag am 31.12.2010 bei 150 Mitarbeitern (Vorjahr: 168).

Die HS GmbH ist auf qualifiziertes Personal angewiesen. Hierzu wird selbst ausgebildet und zielgerichtet fortgebildet.

Trotz höherer Abrufe unserer Kunden konnte die Anzahl der Beschäftigten weiter reduziert werden.

Umweltschutz

Bereits seit Jahren arbeitet das Unternehmen nach anerkannten Normen des Umweltschutzes und der Arbeitssicherheit mit einem Beauftragten. Ein Managementsystem ist nach DIN EN ISO 14001 eingeführt und wiederholt zertifiziert worden.

Wichtige Vorgänge des Jahres 2010

In der zweiten Jahreshälfte 2010 wurde durch Übernahme ein wesentlicher Ausbau der Schweißtechnologie vollzogen, die die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens positiv beeinflussen wird. Die Möglichkeiten zum elektronischen Datenaustausch mit unseren Geschäftspartnern wurden durch entsprechende Investitionen in die vorhandene ERP-Software deutlich verbessert.

(2) Ertragslage

Zusammensetzung und Entwicklung aller Erträge und Aufwendungen zeigt folgende Tabelle:

  2010 2009 2008
  TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 37.683 100,0 39.492 100,0 51.113 100,0
Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 734 1,9 -474 -1,2 -709 -1,4
Sonstige betriebl. Erträge 541 1,4 503 1,3 931 1,8
Materialaufwand -24.373 -64,7 -27.983 -70,9 -36.194 -70,8
Personalaufwand -7.716 -20,5 -7.846 -19,9 -9.740 -19,1
Abschr. auf immat. Vermögensgegenst. des Anlagevermögens u. Sachanlagen -429 -1,1 -454 -1,1 -486 -1,0
Sonstige betriebl. Aufwendungen -4.221 -11,2 -3.835 -9,7 -5.961 -11,7
Erträge aus anderen WP u. Ausleihun gen F-AV 20 0,0 25 0,1 10 0,0
Sonstige Zinsen u. ähnliche Erträge 150 0,4 89 0,2 190 0,4
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -305 -0,8 -210 -0,5 -231 -0,5
Erg. der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 2.084 5,5 -693 -1,8 -1.077 -2,1
Außerordentliches Ergebnis -8 0,0 -1.274 -3,2 0 0,0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -121 -0,3 0 0,0 135 0,3
Sonstige Steuern -40 -0,1 -18 0,0 -39 -0,1
Jahresüberschuss 1.915 5,1 -1.985 -5,0 -981 -1,9

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich von minus € 0,7 Mio. auf plus € 2,1 Mio. verändert. Das Jahresergebnis verändert sich um € 3,9 Mio. auf plus € 1,9 Mio.. Wesentliche Gründe sind bessere Auslastung der personellen Kapazitäten, eine geringere Materialeinsatzquote und der Entfall der Restrukturierungskosten.

Die Abschreibungen liegen geringfügig unter dem Vorjahresniveau, da der Investitionsschwerpunkt im 4. Quartal 2010 lag. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die externen Instandhaltungskosten, die Vertriebskosten mit den Schwerpunkten Ausgangsfrachten und Verpackung, die Aufwendungen für Leasing und Mieten sowie die Energiekosten die wesentlichen Positionen.

(3) Finanzlage

  2010 2009 2008
  TEUR % TEUR % TEUR %
Eigenkapital 11.161 51,6 9.246 54,8 11.231 50,6
Summe Rückstellungen 3.118 14,4 2.427 14,4 2.509 11,3
Verb. ggü. Kreditinstituten 3.355 15,5 3.516 20,8 3.671 16,5
Verbl. aus LuL 3.636 16,8 1.379 8,2 4.167 18,8
Verbl. ggü. Gesellschaftern 0 0,0 0 0,0 0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 346 1,6 302 1,8 609 2,7
Summe Verbindlichkeiten 7.337 33,9 5.197 30,8 8.447 38,1
Bilanzsumme 21.616 100,0 16.870 100,0 22.187 100,0

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um € 1,9 Mio. in Höhe des Jahresüberschusses erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt somit knapp 52%.

Die Verschuldung des Unternehmens gegenüber Kreditinstituten konnte 2010 gegenüber 2009 reduziert werden.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus LuL resultiert aus höheren Warenbeständen sowie Vorleistungen für im Bau befindliche Betriebsmittel.

Die Rückstellungssumme verändert sich aufgrund von Abzinsungseffekten (BilMoG) sowie Verpflichtungen ggü. Arbeitnehmern aus u.a. erhöhten Urlaubs- und Arbeitszeitkonten.

Cash-Flow 2010
TEUR
2009
TEUR
2008
TEUR
Jahresergebnis 1.915 -1.985 -981
Abschreibungen (incl. AfA-Finanzanlagen) 429 454 486
Zuschreibungen (Finanzanlagen) 0 0 0
Erhöhung sonstige Forderungen (Barwert Körperschaftsteuerguthaben) -16 -18 -21
Veränderung Pensionsrückstellung (Berechtigte) -63 -74 -95
Abzinsung gem. BilMoG -61    
Veränderung sonst. langfr. Rückstg. -17 -45 -28
  2.187 -1.668 -639

Der Cash-Flow 2010 wird in der Hauptsache durch das Jahresergebnis bestimmt.

(4) Vermögenslage

In der nachfolgenden Tabelle sind die Strukturen unseres Vermögens ersichtlich:

  2010 2009 2008
  TEUR % TEUR % TEUR %
Anlagevermögen            
- Sachanlagen und immat. Vermögegenstände 2.066 9,6 1.442 8,5 1.706 7,7
- Finanzanlagen 1.663 7,7 1.684 10,0 1.705 7,7
Umlaufvermögen            
- Vorräte u. gel. Anzhlgn. abzgl. erh. Anzhlgn. 7.271 33,6 3.612 21,4 7.600 34,3
- Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 9.083 42,0 7.289 43,2 9.499 42,8
- Kasse, Bankguthaben 1.469 6,8 2.720 16,1 1.641 7,4
Summe Umlaufvermögen 17.823 82,5 13.621 80,7 18.740 84,5
Rechnungsabgr.-posten 64 0,3 123 0,7 36 0,2
Bilanzsumme 21.616 100,0 16.870 100,0 22.187 100,0

Investitionen in die Ausweitung der Schweißtechnologie sowie Verbesserungen in der datentechnischen Infrastruktur führten zur Erhöhung des Sachanlagenvermögens.

Die Finanzanlagen reduzieren sich aufgrund vertraglicher Tilgungen.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an bezogenen Waren (zzgl. geleisteter bzw. abzügl. erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen) haben sich zum Vorjahr erhöht. Zu nennen ist insbesondere die Erhöhung der geleisteten Anzahlung für Betriebsmittel und von Warenbeständen.

Die Erhöhung an Forderungen ist im Wesentlichen einem Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen geschuldet.

Die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag belaufen sich auf knapp € 1,5 Mio..

(5) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

(6) Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach langjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Der Ausbau der Schweißkompetenz ermöglicht uns ein breiteres Produktionsspektrum darzustellen und dem Markt somit komplexere Lösungen und Verbesserungen in der Fertigungstiefe anbieten zu können.

II. Risikobericht

Nachfolgend werden die wesentlichen Risiken und deren Absicherungsstrategien beschrieben.

Wie bereits im letzten Bericht dargelegt, sind die Entwicklungen in den Materialpreisen nicht langfristig vorhersehbar. Unsere vertraglichen Vereinbarungen sind im Wesentlichen dergestalt, dass Änderungen der Materialpreisbasis in regelmäßigen Intervallen mit unseren Kunden verhandelt werden können.

Alle wesentlichen Risiken des Geschäftsbetriebs sind über entsprechende Versicherungen gedeckt.

Das Berichtsunternehmen ist nach ISO TS 16949 zertifiziert. Die Überprüfung der Einhaltung des Normenkataloges erfolgt jährlich unter Federführung der QS durch den TÜV Süd, letztmalig im April 2010.

In regelmäßigen Intervallen findet ein Austausch wesentlicher Informationen im Führungskreis der HS GmbH statt. Zum Informationsumfang gehört neben der Auswertung des Monatsabschlusses ebenfalls die Besprechung der wirtschaftlichen Situation anhand des vorhandenen Kennziffernsystems.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück mit denen wir langfristige Lieferverträge anstreben.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Leasing.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Rückstellung Sanierung Boden

Durch den Einsatz von leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) in unserem Betrieb ist in der Vergangenheit eine Verunreinigung des Bodens und des Grundwassers eingetreten. Die Sanierung wurde bereits vor Jahren eingeleitet (Pumpen /Filteranlagen). Ein mögliches Risiko liegt in der derzeit nicht genau zu definierenden Zeitdauer der Sanierungsmaßnahme. Das gilt insbesondere für die Sanierung des Grundwassers.

Sonstige Risiken

Die Finanzkrise mit der damit geringeren Auslastung der Kapazitäten veranlasste die HS GmbH in 2009/2010 zu einem Restrukturierungsprogramm zur Anpassung der Kapazitäten. Um das Risiko aus zukünftigen Marktschwankungen zu reduzieren, wurde nachfolgend zum Restrukturierungsprogramm auf eine flexiblere Gestaltung der Kapazitäten durch Gleitzeitkonten und Personalleasing Wert gelegt.

Dem Risiko des Forderungsausfalls wird neben dem bestehenden Forderungsmanagements ebenfalls durch angepasste Ausfallversicherungen begegnet. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Beschaffung von Warenbeständen erfolgt auf Basis vorhandener Kundenaufträge und/oder zielgerichteter Beschaffung zur Absicherung unserer Lieferfähigkeit, so dass die Risiken aus Ungängigkeit der Waren und Nichtabnahme durch Kundeninsolvenzen als gering einzustufen sind.

Die Liquidität kann aufgrund vorhandener Kassen- und Bankbestände, vorhandener Kreditlinien sowie der Ergebnisprognose als gesichert angesehen werden.

(7) Prognosebericht

In der Automobilbranche zeichnete sich im Laufe des Berichtsjahres eine z.T. deutliche Erholung ab, die sich im Wesentlichen auf die Auslandsnachfrage stützt. Die Inlandsnachfrage war in 2010 rückläufig. Hoffnung macht der Anstieg der inländischen Neuzulassungen bis Februar 2011 im Vergleich zum Vorjahr. Die Stabilisierung des Marktes spiegelt sich im Umsatz des 1. Quartals 2011 wider.

Die HS GmbH geht für 2011 von Umsätzen über dem Vorjahresniveau aus. Die Umsatzrentabilität wird leicht unter dem Berichtsjahr liegen, da die Vorleistungen in den Ausbau der Schweißtechnologie erst in den Folgejahren voll zum Tragen kommt und Materialpreisanpassungen vermehrt nur noch zeitversetzt durchzuführen sind.

Durch die prognostizierte Ergebnissituation sowie vorhandener Kreditlinien verfügt die HS GmbH über ausreichende liquide Mittel. Endfälligkeiten von Krediten sowie außerordentliche Tilgungen fallen in 2011 nicht an.

Die prognostizierte Absatzsituation in 2011 führt zu besseren Kapazitätsauslastungen. Die geplanten Investitionen 2011 werden sich daher auf Maßnahmen konzentrieren, die die Nutzungsgrade der vorhandenen Kapazitäten erhöhen. Investitionen im Bereich der Schweißtechnologie werden nur zielgerichtet im Rahmen von Kundenaufträgen notwendig sein.

Für 2012 gehen wir aufgrund des vorhandenen Auftragsportfolios und beauftragter Neuanläufe von einer positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus.

Auslandsaktivitäten

Unsere Auslandsaktivitäten beschränkten sich auf wechselseitige Lieferungen mit unserem nahestehenden Unternehmen HS Umformtechnik s.r.o. in Tschechien.

Darüber hinaus bestehen Lieferanten- und Kundenbeziehungen ins Ausland, deren Rechnungsstellung weitestgehend in EURO stattfindet.

 

Marienfeld im März 2011

Andreas Tschöpe, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2010

AKTIVA

    31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 194.009,47 90.139,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 194.009,47 83.250,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 346.445,95 6.577,48
2. technische Anlagen und Maschinen 860.667,71   487.100,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und      
Geschäftsausstattung 664.814,25 1.871.927,91 775.750,23
III. Finanzanlagen      
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.367.564,10   1.367.564,10
2. sonstige Ausleihungen 294.985,76 1.662.549,86 316.426,16
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe 1.999.119,63   1.193.820,28
2. unfertige Erzeugnisse 703.999,43   253.958,72
3. fertige Erzeugnisse 1.842.663,71   1.558.470,30
4. Waren 2.144.475,46   806.906,46
5. geleistete Anzahlungen 1.261.772,48   971.903,01
6. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -680.610,00 7.271.420,71 -1.172.853,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.173.222,56   4.159.127,25
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.774.149,36   1.885.679,15
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00   62.500,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.135.490,92 9.082.862,84 1.180.965,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.469.342,85 2.719.954,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten   63.565,39 122.966,54
davon Disagio EUR 21.166,50; i.V. EUR 28.566,54      
    21.615.679,03 16.870.205,62

PASSIVA

     
    31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00   300.000,00
II. Kapitalrücklage 1.320.431,00   1.320.431,00
III. Gewinnvortrag 7.625.374,06   9.610.771,65
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1.914.972,54 11.160.777,60 -1.985.397,59
B. Rückstellungen      
1. Pensionsrückstellungen 209.793,00   272.804,00
2. Steuerrückstellungen 115.336,00   0,00
3. sonstige Rückstellungen 2.793.228,80 3.118.357,80 2.154.170,00
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.355.230,00   3.515.887,21
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.635.531,99   1.379.593,32
3. sonstige Verbindlichkeiten 345.781,64 7.336.543,63 301.946,03
a) davon aus Steuern EUR 70.611,06; i.V. EUR 103.181,70      
b) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 9.825,49; i.V. EUR 11.813,23      
    21.615.679,03 16.870.205,62

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2010 - 31. Dezember 2010

  01.01.2010 - 31.12.2010
EUR
01.01.2009 - 31.12.2009
EUR
1.-4. Rohergebnis   14.585.442,33   11.538.375,37
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 6.481.298,03   6.453.480,43  
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung        
(davon für Altersversorgung EUR 0,00; i.V. EUR 0,00) 1.235.103,64 7.716.401,67 1.392.580,18 7.846.060,61
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   429.457,08   454.288,28
7. sonstige betriebliche Aufwendungen   4.220.605,26   3.834.399,84
    2.218.978,32   -596.373,36
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens        
(davon aus verbundenen Unternehmen EUR 11.628,60; i.V. EUR 15.374,18) 20.828,16   25.206,63  
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge        
(davon aus verbundenen Unternehmen EUR 54.719,90; i.V. EUR 54.148,81) 149.604,78   88.878,46  
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen        
(davon an verbundenen Unternehmen EUR 0,00; i.V. EUR 0,00) 305.671,06 -135.238,12 210.212,04 -96.126,95
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   2.083.740,20   -692.500,31
12. außerordentliche Erträge 0,00   0,00  
13. außerordentliche Aufwendungen 8.228,00   1.274.136,91  
14. außerordentliches Ergebnis   -8.228,00   -1.274.136,91
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   120.949,06   0,00
16. sonstige Steuern   39.590,60   18.760,37
17. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   1.914.972,54   -1.985.397,59

Anhang 2010

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die geänderten Vorschriften des HGB in der Fassung vom 25. Mai 2009 (BilMoG), die erstmals für Geschäftsjahre gelten, die nach dem 31. Dezember 2009 beginnen, wurden im Geschäftsjahr 2010 angewendet. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt diesbezüglich nicht vor (Art. 67 Abs. 8 Satz 1 EGHGB). Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Artikels 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Zum 01.01.2010 wurde auf Grund des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG ein außerordentliches Ergebnis in Höhe von EUR 8.228,00 bilanziert.

2. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wurde für Zugänge ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Bei degressiv abgeschriebenen Vermögensgegenständen aus den Vorjahren wird die Abschreibungsmethode gewechselt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen führt. Die Abschreibungsdauer wurde in allen Fällen unter Zugrundelegung der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Die Abschreibung auf Zugänge erfolgte zeitanteilig vom Monat der Anschaffung bis zum Ende des Jahres.

Bisher im Anlageverzeichnis als "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" ausgewiesene Anlagegüter mit einem Buchwert von TEUR 76 wurden zu den "Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken" umgegliedert, da es sich um Mietereinbauten handelt.

3. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 410 sind im Erwerbsjahr als sofortiger Aufwand ohne separate Aufstellung erfasst.

4. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bzw. um Tilgungen, bewertet.

5. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den tatsächlich angefallenen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Abschläge auf Grund der Überprüfung des Niederstwertprinzips zum Abschlussstichtag waren nicht vorzunehmen. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die fertigen Erzeugnisse wurden mit pauschalen Abschlägen auf aktuelle Verkaufspreise angesetzt. Waren wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich pauschalierter Anschaffungsnebenkosten bewertet. Für wenig oder nicht gängige Waren wurden Bewertungsabschläge vorgenommen.

6. Geleistete und erhaltene Anzahlungen wurden zum Nennwert bilanziert.

7. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden durch Inanspruchnahme des Wahlrechts des § 268 Abs. 5 HGB offen von dem Bilanzposten Vorräte abgesetzt.

8. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das latente Risiko durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gedeckt. Im Übrigen werden die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Nennwert angesetzt. Sofern Forderungen durch eine Kreditversicherung abgesichert wurden, besteht ein Ausfallrisiko im jeweiligen Fall des Überschreitens der versicherten Höchstbeträge. Diese Überschreitung der Versicherungshöchstbeträge ist in die Ermittlung der Pauschalwertberichtigung einbezogen worden.

9. Die Pensionsrückstellung ist nach versicherungsmathematischen Methoden unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften ermittelt worden. Es handelt sich um laufende Rentenverpflichtungen, die mit dem Barwert der zukünftigen Pensionsleistungen angesetzt wurden. Dabei wurde die Abzinsung mit dem individuellen Zinssatz entsprechend der Restlaufzeit vorgenommen.

10. Sonstige Rückstellungen sind für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden; sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 II S. 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz abgezinst.

B. Erläuterungen zur Bilanz

11. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage 4), der insoweit Bestandteil dieses Anhangs ist. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel gesondert vermerkt.

12. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen wird das laufende Verrechnungskonto mit der HS Umformtechnik s.r.o. Chomutov/Tschechische Republik ausgewiesen. Das Konto wird mit 2 % p.a. über dem Basiszinssatz gem. § 247 Abs. 1 BGB verzinst.

Sämtliche Forderungen haben, mit Ausnahme eines Teils der Forderung aus KSt-Guthaben i.H.v. TEUR 418 sowie einer Forderung gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 1.523, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

13. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet zum 31.12.2010 u.a. die Amortisation der erhöhten Anschaffungskosten eines Werkzeuges über den Verrechnungspreis der hergestellten Stückzahlen für einen Kunden (TEUR 39).

14. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Übersicht:

    Restlaufzeit
  Gesamtbetrag 31.12.2010 bis 1 Jahr über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.355.230,00 157.908,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.635.531,99 3.635.531,99 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 345.781,64 345.781,64 0,00
  7.336.543,63 4.139,221,63 0,00

15. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte - z. B. verlängerter Eigentumsvorbehalt - gesichert.

16. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auf Grund einer Gleichstellungsverpflichtung überwiegend ohne Sicherheitenbestellung gewährt worden. Die Besicherung eines Darlehens ist durch Sicherungsübereignung von Maschinen und maschinellen Anlagen erfolgt. Darüber hinaus wurde das Warenlager in Marienfeld sicherungsübereignet und eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als Sicherheit gewährt.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

17. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen stellt sich wie folgt dar:

  2010
TEUR
Inland 24.262
Ausland 13.421
  37.683

18. Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von EUR 8.228,00 betreffen den Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung gem. § 253 I, II HGB.

19. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

D. Sonstige Angaben

20. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich wie folgt:

    davon fällig in
  Gesamt
TEUR
2011
TEUR
2012
TEUR
2013
TEUR
2014
TEUR
Leasingverpflichtungen 380 180 123 44 33
Mietverträge 1.508 377 377 377 377
  1.888 557 500 421 410

21. Gesetzlicher Vertreter der Gesellschaft war im Berichtsjahr:

Herr Dipl. Wirt.-Ing. Andreas Tschöpe, Löhne, Geschäftsführer

22. Im Durchschnitt waren während des Berichtsjahres 51 Angestellte und 100 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt. Hinzu kommen noch insgesamt 3 Auszubildende.

23. Das Unternehmen wird in den Konzernabschluss der Schlieckmann Verwaltungs GmbH mit Sitz in Harsewinkel einbezogen.

E. Haftungsverhältnisse

24. Auf Grund einer Vereinbarung über einen Kreditauftrag wurde der HS Umformtechnik s.r.o. (verbundenes Unternehmen, Tschechische Republik) ein Darlehens- bzw. Kreditrahmen von TEUR 200 gewährt. Die Berichtsgesellschaft haftet für die Ansprüche der Bank bei Nichterfüllung durch den Kreditnehmer. Die Verbindlichkeiten der HS Umformtechnik s.r.o. gegenüber dem Kreditinstitut aus o.g. Vereinbarung betragen zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR 148.

 

Marienfeld, 31. März 2011

Hubert Schlieckmann GmbH

Andreas Tschöpe

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2010

  Anschaffungs - oder Herstellungskosten
  01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 649.911,55 83.250,00 U 87.826,00 820.987,55
2. geleistete Anzahlungen 83.250,00   83.250,00 U 0,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 272.128,62 356.329,52 UG 288.037,41 916.495,55
2. technische Anlagen und Maschinen 6.937.249,33 589.747,72 284.183,87 7.242.813,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.697.311,73 86.999,91 356.329,52 UG 126.485,46 2.301.496,66
III. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an ver- bundene Unternehmen 1.767.564,10     1.767.564,10
2. sonstige Ausleihungen 316.426,16   21.440,40 294.985,76
    83.250,00 U 83.250,00 U  
    356.329,52 UG 356.329,52 UG  
  12.723.841,49 1.052.611,04 432.109,73 13.344.342,80
  Abschreibungen
  01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge (Abschr. Berichtsjahr)
EUR
31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 559.772,55 67.205,53 626.978,08
2. geleistete Anzahlungen 0,00     0,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 265.551,14 280.381,63 UG 24.116,83 570.049,60
2. technische Anlagen und Maschinen 6.450.148,70 216.175,54 284.178,77 6.382.145,47
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.921.561,50 121.959,18 280.381,63 UG 126.456,64 1.636.682,41
III. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an ver- bundene Unternehmen 400.000,00     400.000,00
2. sonstige Ausleihungen        
    280.381,63 UG 280.381,63 UG  
  9.597.033,89 429.457,08 410.635,41 9.615.855,56
         
  Buchwerte
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 194.009,47 90.139,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 83.250,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 346.445,95 6.577,48
2. technische Anlagen und Maschinen 860.667,71 487.100,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 664.814,25 775.750,23
III. Finanzanlagen    
1. Ausleihungen an ver- bundene Unternehmen 1.367.564,10 1.367.564,10
2. sonstige Ausleihungen 294.985,76 316.426,16
  3.728.487,24 3.126.807,60
     
     

UG = Umgliederung

U = Umbuchung

Bestätigungsvermerk

Wir haben den von der Hubert Schlieckmann GmbH aufgestellten Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortlichkeit der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lagebe-

richts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des

Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Gütersloh, 31. März 2011

Dr. Jörg Althans, Wirtschaftsprüfer

Markus Recker, Wirtschaftsprüfer

Ergänzung zum Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Der Jahresabschluss wurde am 14. September 2011 festgestellt.

Ergebnisverwendungsvorschlag:

Der Jahresüberschuss wird in den Gewinnvortrag eingestellt.

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