Knoblauch Mietpark GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernhard Macek seit 12.12.2022 | Prokura |
Clemens Knoblauch seit 30.11.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Knoblauch Landtechnik GmbHImmendingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.11.2022 - 31.10.2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Als familiengeführtes Traditionsunternehmen sind wir auf den Handel und Service für Landmaschinen im Bereich der Agrartechnik spezialisiert. Dabei zählen insbesondere John Deere und Kramer zu unseren Vertriebspartnern, die wir exklusiv vertreiben und warten. Wir betreuen ein Gebiet von Kempten bis Karlsruhe und decken somit regional einen Großteil von Baden-Württemberg ab und sind mittlerweile der größte Partner von John Deere im Südwesten Deutschlands. 2. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden von unserem Unternehmen nicht durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin von den Folgen des Ukrainekriegs geprägt, wie beispielsweise den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, generell hohe Preise, beispielsweise für Nahrungsmittel sowie Fachkräftemangel. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank im Jahr 2023 insgesamt um 0,3 % gegenüber dem Jahr 2022 (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.01.2024). Gemäß statistischem Bundesamt ist der Umsatz im Kfz-Gewerbe trotz schwieriger wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen gegenüber 2022 um fast 12% auf rund 207,3 Milliarden Euro angestiegen. Der Anstieg betrifft alle drei Geschäftsbereiche (Neuwagen, Gebrauchtwagen, Service) und ist nur teilweise auf die gestiegenen Fahrzeugpreise zurückzuführen. Die Neuzulassungen von Landmaschinen stiegen gegenüber dem Vorjahr leicht. Die Stimmung in der Landwirtschaft verschlechterte sich binnen eines Jahres deutlich. Der Index fiel von 14,9 im Dezember 2022 auf 9,2 Punkte. Dabei bewerten Landwirte ihre aktuelle Lage noch als befriedigend, mittel bis langfristig jedoch als eher ungünstig. Die Zahl der investitionswilligen Landwirtschaftsbetriebe wie auch das geplante Investitionsvolumen insgesamt stieg für den Zeitraum Januar bis Juni 2024 gegenüber dem ersten Halbjahr 2023, vor allem im Bereich Maschinen und Geräte, deutlich an (Konjunkturbarometer Agrar Dezember 2023). Verantwortlich für die gesunkene Stimmung sind neben der allgemeinen Konjunkturentwicklung und den stark steigenden Betriebsmittelkosten auch Vorhaben der Ampelregierung zur Besteuerung von Agrardiesel sowie bei der Kfz-Steuer (Pressemitteilung DBV vom 18.01.2024). 2. Geschäftsverlauf Wir können auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken, auch wenn die Auftragslage das ganze Jahr über eher verhalten war. Im land- und forstwirtschaftlichen Sektor hat sich die Lage gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert. Der Ausblick für das Jahr 2024 ist unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen eher verhalten. Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 14.03.2023 und Eintragung im Handelsregister am 20.03.2023 wurde unser im Vorjahr erworbenes Tochterunternehmen, die Technikzentrum Gartner GmbH, Ringsheim, im Rahmen einer Verschmelzung durch Aufnahme unter Fortführung der Buchwerte auf die Knoblauch Landtechnik GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte mit Wirkung zum 01. Januar 2023. Durch die Verschmelzung erweitern wir unser Vertriebsgebiet im Raum Nord-Baden. Aufgrund langer Lieferzeiten während des Geschäftsjahrs war eine erhöhte Lagerhaltung von Maschinen erforderlich. Die nachfolgenden Werte im Rahmen der Lagebeurteilung sind aufgrund des verkürzten Vorjahres (Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.10.2022) nur bedingt vergleichbar. Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um 34,0 % auf TEUR 50.561 gestiegen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass zum 01.11.2022 der Landtechnikbereich des Schwesterunternehmens Knoblauch GmbH übernommen wurde und seit dem 01.01.2023 auch die Geschäftstätigkeit des ehemaligen Tochterunternehmens, Technikzentrum Gartner GmbH, in die Zahlen miteinfließt. Das Rohergebnis ist von 5.846 TEUR auf 9.884 TEUR um 69,1 % angestiegen. Mit dieser Entwicklung ist der Anstieg der Personalkosten um 2.365 TEUR auf 6.317 TEUR sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 893 TEUR bzw. 53,9% auf 2.547 TEUR verbunden. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 420 TEUR deutlich unter dem des Vorjahres (791 TEUR) Außergewöhnliche Ergebniseffekte hatten im laufenden Jahr einen positiven Ergebniseinfluss von 0 TEUR (Vorjahr TEUR 537). Mit dem Geschäftsverlauf unseres Unternehmens sind wir zufrieden. 3. Lage Die Wirtschaftslage des Unternehmens ist zufriedenstellend. a) Ertragslage Unsere Betriebsleistung erzielen wir im Wesentlichen durch Handels- und Serviceumsätze mit Landtechnik. Die Umsatzerlöse sind um knapp 34% gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Unser Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 69% gestiegen. Die Materialaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 84,5 % auf 80,5 % um 4,0% Punkte verbessert.Der Personalaufwand ist absolut um 2,4 Mio. EUR angestiegen. Die Personalaufwandsquote liegt bei 12,5% und damit um 2,0%-Punkte über dem Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren durchschnittlich 93 Mitarbeiter (2022: 84) beschäftigt. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhen sich insgesamt um 892 TEUR auf rd. 2,5 Mio. EUR und steigen im Verhältnis zur Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr von 4,4% aus 5,0% an. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 131 TEUR betreffen das laufende Jahr. Das Jahresergebnis vor Steuern beträgt 420 TEUR gegenüber 791 TEUR im Vorjahr. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen mit Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zum 31.10.2023 beliefen sich die liquiden Mittel unserer Gesellschaft auf 771 TEUR (im Vorjahr 622 TEUR). Darüber hinaus standen uns zum Bilanzstichtag freie Kreditlinien bei den Hausbanken in Höhe von 2,9 Mio. EUR zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 4,8 Mio. EUR (im Vorjahr 5,8 Mio. EUR). Die Mittelbindung im working-capital (Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,6 Mio. EUR erhöht und beträgt zum Stichtag 31.10.2023 rd. 19,2 Mio. EUR. Hauptursache ist der deutliche Aufbau der Vorratsbestände. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Durch unsere Hauptlieferanten werden längerfristige Zahlungsziele gewährt. Wesentliche Investitionen oder Veränderungen außerbilanzieller Verpflichtungen ergaben sich im laufenden Jahr nicht. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um rd. 12,9 Mio EUR bzw. rd. 61 % auf 34,1 Mio. EUR angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die erhöhte Vorratshaltung zurückzuführen. Das Anlagevermögen beträgt am 31.10.2023 908 TEUR gegenüber 976 TEUR zum 31.10.2022. Zum 31.10.2023 hat sich der Vorratsbestand um 13,1 Mio. EUR auf 26,2 Mio. EUR erhöht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 0,3 Mio. EUR bzw. 5,0% auf 6,2 Mio. EUR zurückgegangen. Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag TEUR 771 (Vj. TEUR 622). Das Eigenkapital hat sich von 5,8 Mio EUR auf 5,7 Mio. EUR reduziert. Dabei steht der eigenkapitalerhöhenden Wirkung des laufenden GuV-Ergebnisses eine Verschmelzungsbedingte Reduzierung in Höhe von 327 TEUR gegenüber. Die bilanzielle Eigenkapitalquote sinkt gegenüber dem Vorjahr von 27,3% auf 16,9%. Unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten gegenüber einem Gruppenunternehmen, für ein qualifizierter Rangrücktritt in Höhe von TEUR 600 erklärt wurde, beträgt die Eigenkapitalquote 18,6% (Vorjahr 30,1%). Die Verbindlichkeiten sind um 12,8 Mio. EUR von 14,5 Mio. EUR auf 27,3 Mio. EUR angestiegen. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung unsere monatliche betriebswirtschaftliche Auswertung heran. Maßgebend sind dabei Monats-Ist-Vergleiche und year-to-date-Vergleiche sowie Analysen der wesentlichen Abweichungen in Umsatz und Kosten. Das Verhältnis von Jahresüberschuss zum Rohergebnis (Rohergebnis = Gesamtleistung ./. Materialaufwand) betrug im Geschäftsjahr 4,3%, im Vorjahr 13,5%. Der vereinfacht ermittelte Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss + Abschreibungen) beträgt 677 TEUR gegenüber 954 TEUR im Vorjahr. Investitionen erfolgten nur von untergeordneter Bedeutung. In Höhe von 2,3 Mio. EUR wurden Darlehen aufgenommen, während Darlehen in Höhe von 0,6 Mio. EUR getilgt wurden. Der Finanzmittelfonds erhöhte sich von -222 TEUR im Vorjahr auf 771 TEUR. Unsere finanzielle Lage kann insgesamt wie in den Vorjahren als stabil bezeichnet werden. III. PrognoseberichtDie Vorjahresplanung ging für das Geschäftsjahr 2022/2023 von einem Jahresumsatz in Höhe von ca. 59 Mio. EUR und einem Jahresergebnis in Höhe von 1,2 Mio. EUR aus. Hierbei wurde die Übernahme der Technikzentrum Gartner GmbH, Ringsheim zum 01.01.2023 sowie des Bereichs der Landtechnik von der Knoblauch GmbH zum 01.11.2022 berücksichtigt. Den Planwerten lag die Annahme von gegenüber 2022/2023 unveränderten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie leicht ansteigenden Planinvestitionen der Landwirte zugrunde. Die tatsächlichen Werte liegen mit ca. 8,5 Mio. EUR bei den Umsätzen und ca. 0,9 Mio. EUR beim Jahrergebnis darunter. Für das Geschäftsjahr 01.11.2023 - 31.10.2024 gehen wir von Umsatzerlösen in Höhe von rd. 59 Mio. EUR und einem Jahresergebnis auf Vorjahresniveau aus. Den Planwerten liegt die Annahme von gegenüber 2022/2023 unveränderten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie leicht ansteigenden Planinvestitionen der Landwirte zugrunde. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise und die Verbesserung unseres Servicebereichs forcieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Trotz der zu erwartenden Einflüsse gesamtwirtschaftlichen Lage beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Im Bereich der Landtechnik erwarten wir trotz der gedämpften Stimmungslage bei den Landwirten keine negativen Veränderungen. Erhebliche Risiken, die sich aufgrund gesamtwirtschaftlicher und branchenspezifischer Risiken ergeben, sehen wir aktuell nicht in dem Maße, dass diese uns erheblich schwächen würden. Mit unserem Hauptlieferanten haben wir einen starken Partner. Ertragsorientierte Risiken: Durch eine Vielzahl von Kunden werden Abhängigkeiten vermieden. Anforderungen unseres Hauptlieferanten haben eine weiter steigende Händlerkonzentration zur Folge, welche für uns zu Chancen und Risiken führen können. Entwicklungen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Ertrags- oder Finanzlage nachhaltig und wesentlich zu beeinflussen, sind derzeit nicht ersichtlich. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Zum Bilanzstichtag bestanden über die liquiden Mittel hinaus freie Kontokorrentlinien bei unseren Banken in einem Volumen von 2,9 Mio. EUR. Auch unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen gehen wir von einer weiteren Verbesserung unserer Liquiditätssituation aus. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Dabei haben wir mit John Deere - dem führenden Hersteller von Landmaschinen - und Kramer zwei starke Partner an unserer Seite. Die weiteren Partner sind ebenfalls alles namhafte Partner der Landtechnikbranche. Insbesondere durch die wesentliche Vergrößerung des Vertriebsgebietes im Zuge der Verschmelzung der Gesellschaft mit der Josef Wohlgschaft Nutzfahrzeuge GmbH zum 01.01.2022, der Verschmelzung der Technikzentrum Gartner GmbH zum 01.01.2023 sowie weiterer bevorstehenden Übernahmen von John-Deere Vertriebsgebieten, sehen wir große Ertragspotentiale. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Auch unter Berücksichtigung der Risiken aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der aktuellen Liefersituation sehen wir uns aufgrund unserer finanziellen Stabilität für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Kreditlinien bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Unsere Lieferanten gewähren zur Finanzierung unseres Wareneinkaufs langfristige Zahlungsziele. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft teilweise mittels Lieferantenkrediten. Kreditlinien verschiedener Banken bestehen, werden unterjährig üblicherweise jedoch nicht beansprucht. Für Forderungen und Verbindlichkeiten werden Fälligkeitslisten laufend überwacht. Verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung der vereinbarten Zahlungsziele fristgerecht beglichen. Es stehen ausreichende freie finanzielle Mittel sowie ergänzend freie Kreditlinien hierfür zur Verfügung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft in Kandern, Ravensburg, Ringsheim, Stockach und Wangen im Allgäu unterhalten.
Immendingen, den 26. Juni 2024 gez. Clemens Knoblauch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen sowie Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der Knoblauch Landtechnik GmbH, Immendingen (Amtsgericht Stuttgart, HRB 787275) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Mit dem am 17.08.2022 notariell beurkundeten Gesellschafterbeschluss erfolgte die Umstellung des Geschäftsjahres auf den Zeitraum 01.11. - 31.10. unter Bildung eines Rumpfgeschäftsjahres vom 01.01. - 31.10.2022. Die Vorjahreswerte der GuV beziehen sich auf den verkürzten Zeitraum 01.01.2022 - 31.10.2022 und sind insofern nur eingeschränkt mit den Beträgen des Geschäftsjahres vergleichbar. Mit Wirkung zum 01.01.2023 wurde die 100%ige Tochtergesellschaft Technikzentrum Gartner GmbH, Ringsheim, auf die Gesellschaft verschmolzen. Die Übernahme der Vermögensgegenstände erfolgte zu Buchwerten. Beim Vergleich der Vorjahreswerte dieses Jahresabschlusses sind daher die Werte der Technikzentrum Gartner zum Stichtag 31.12.2022 (Bilanz) bzw. 01.01.2022 - 31.12.2022 (GuV) zu berücksichtigen. Diese betreffen im Wesentlichen: Bilanz
GuV
Die im Vorjahresabschluss unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Erträge aus Anlagenverkäufen in Höhe von 0,6 TEUR sind in diesem Jahresabschluss in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBeim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. ANLAGEVERMÖGEN Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre zu Grunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen über Nutzungsdauern zwischen drei und 15 Jahren vermindert. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet, bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen. Soweit die Gründe außerplanmäßiger Abschreibungen wegfallen, werden Zuschreibungen vorgenommen. UMLAUFVERMÖGEN Die Waren werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Ersatzteile) werden zu Anschaffungskosten, vermindert um gestaffelte Abwertungssätze je nach Lagerdauer, angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Soweit die Gründe außerplanmäßiger Abschreibungen wegfallen, werden Zuschreibungen vorgenommen. Kurzfristige Forderungen in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Flüssige Mittel werden zum Nominalbetrag angesetzt. Fremdwährungsguthaben bei Kreditinstituten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Für bereits vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. EIGENKAPITAL Die Verschmelzung der Technikzentrum Gartner GmbH auf die Gesellschaft zum 1. Januar 2023 erfolgte zu Buchwerten (§24 UmwG). Eine Erhöhung des gezeichneten Kapitals erfolgte nicht. Das übernommene Reinvermögen wurde mit der Kapitalrücklage der übernehmenden Gesellschaft verrechnet.
RÜCKSTELLUNGEN Die Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Die Höhe der Pensionsrückstellung wurde durch ein Gutachten eines Versicherungsmathematikers unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Method" berechnet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: • Pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren • Durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82% (Vorjahr 1,78%) • Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" • Bei den Pensionsempfängern ist ein Rententrend von 2% p.a. berücksichtigt Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 3.718 €. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Für bereits vor dem Bilanzstichtag erhaltene Zahlungen, die Ertrag für die eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, wurden passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. III. Angaben zur BilanzANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der als Anlage zum Anhang beigefügte Anlagespiegel. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr beträgt TEUR 0 (Vj.: TEUR 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 862). RÜCKSTELLUNGEN Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4,00 Mio. EUR sind durch Grundschulden sowie Sicherungsabtretungen von Umlaufvermögen besichert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Für in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Verbindlichkeiten gegenüber einem Gruppenunternehmen besteht ein qualifizierter Rangrücktritt in Höhe von TEUR 600. Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten aus der Begebung von Wechseln in Höhe von TEUR 950. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE Zum Bilanzstichtag bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen (3,7 Mio. EUR). Außerdem bestehen Bürgschaften gegenüber dem Hauptzollamt Lörrach (TEUR 10) sowie der Eidgenössischen Stadtverwaltung Bern (TEUR 35). Zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung ergeben sich keine Hinweise auf eine potenzielle Inanspruchnahme. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von rd. 1,2 Mio. EUR. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungPERSONALAUFWAND Die Aufwendungen für Altersvorsorge betragen im Berichtsjahr TEUR 49 (Vj: TEUR 42). ZINSERGEBNIS Der Zinsaufwand enthält Aufwand aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 6 (Vj.: TEUR 9). Der Zinsaufwand enthält Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 47 (Vj. TEUR 0). Der Zinsertrag enthält Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3 (Vj.: TEUR 14). ERTRÄGE AUS WÄHRUNGSUMRECHUNG Im sonstigen betrieblichen Ertrag sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4 (Vj.: TEUR 0) V. Sonstige AngabenMITARBEITER Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter betrug 93. Es handelt sich um 36 Angestellte und 57 gewerbliche Arbeitnehmer. GESCHÄFTSFÜHRUNG Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer: - Herr Clemens Knoblauch, Immendingen - Herr Padraig Brady, Winterthur / CH (Eintragung Abberufung im Handelsregister am 03.01.2024) Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel nach §286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. FRÜHERE ORGANMITGLIEDER Es besteht eine Pensionszusage zugunsten eines ehemaligen Geschäftsführers, für die zum Stichtag eine Rückstellung in Höhe von TEUR 177 gebildet wurde. Die im Gj. ausbezahlten Renten betrugen TEUR 12. PROKURISTEN Einzelprokura: Herr Bernd Macek, Wangen im Allgäu KONZERNKREIS Die Gesellschaft ist 100% Tochterunternehmen der Clemens Knoblauch GmbH & Co. KG, Immendingen. Als solches wird sie in den Konzernabschluss der Clemens Knoblauch GmbH & Co. KG einbezogen. Die Gesellschaft ist von der Offenlegung ihres Einzelabschlusses gem. § 264 Abs. 3 HGB befreit. Der Konzernabschluss der Clemens Knoblauch GmbH & Co. KG wird entsprechend § 325 HGB offengelegt. HONORAR ABSCHLUSSPRÜFER Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 30 und betrifft ausschließlich die Abschlussprüfung. ERGEBNISVERWENDUNG Die Geschäftsführung schlägt vor, den gesamten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 273 auf neue Rechnung vorzutragen.
Immendingen, den 26. Juni 2024 gez. Clemens Knoblauch Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Knoblauch Landtechnik GmbH, Immendingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Knoblauch Landtechnik GmbH, Immendingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Knoblauch Landtechnik GmbH, Immendingen, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Villingen-Schwenningen, den 26. Juni 2024 LFK WPG mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Klaus Huber, Wirtschaftsprüfer Lars Holle, Wirtschaftsprüfer |
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