Theed.Projekt GmbHLiquidiert

09113 Chemnitz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 30866
Eingetragen
17.2.2017
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
Beratung von in- und ausländischen Unternehmen bei der Planung und Durchführung von Baumaßnahmen und Immobilieninvestitionen, Projektierung von Bauvorhaben aller Art, An- und Verkauf von Grundstücken in eigenem Namen und auf eigene Rechnung und damit in Zusammenhang stehende Geschäfte im Inund Ausland. Ausgenommen sind Handwerkstätigkeiten im Sinne der Handwerksordnung und Tätigkeiten, die einer Erlaubnis gem. § 34 c GewO bedürfen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
40.00%
H***** G*****
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Theed.Projekt GmbH

Chemnitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Theed.Projekt GmbH (kurz: Theed) ist seit 2020 ausschließlich als Projektentwickler und Generalübernehmer von Pflegeheimen und tätig. Die Projektentwicklung betreiben wir sowohl in Eigenleistung als auch mit fremden Dienstleistern. Als Generalübernehmer beauftragen wir ausgesuchte regionale Nachunternehmer.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2020 durch den Corona-Pandemie bedingten massiven Rückgang der Bruttowertschöpfung gekennzeichnet. Während die gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung in 2020 um 3,0% sank, legte sie im Baugewerbe um 9,0% zu.

Der Fokus der Theed ist auf die Errichtung von Pflegeimmobilien im regionalen Umfeld gerichtet, weshalb die allgemeinen Marktentwicklungen im Wohnungs- und Gewerbebau wenig Einfluss für das Auftragsvolumen haben.

Durch den sich weiter verschärfenden Fachkräftemangel, steigende Arbeits- und Materialkosten ist jedoch erkennbar, dass die Preisentwicklung von Immobilien ein gesundes Maß überschritten hat.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Jahr 2020 hat sich das Unternehmen gut entwickelt. Der Auftragsbestand konnte trotz einer hohen Bauleistung weiter aufgebaut werden. Am Geschäftsjahresende hatten wir die für 2021 geplanten Leistungen im Bestand.

Im Geschäftsjahr 2020 wurden 5 Objekte Teilschluss- bzw. Schlussgerechnet. 3 Objekte befanden sich zum Jahresende im Bau und 2 weitere Objekte in der abschließenden Genehmigungsphase. Insgesamt stieg die Gesamtleistung somit von 21.777 TEuro auf 28.366 TEuro.

Ein Vergleich zwischen den absoluten Werten der Gewinn- und Verlustrechnung ist nur bedingt möglich, denn im Vorjahr wurde ein eigenes Objekt fertiggestellt und vermarktet.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2020 erhöhten sich die Umsatzerlöse von 20.395 TEuro auf 39.345 TEuro.

Die Bestandsveränderung der fertigen Erzeugnisse nahm auf 10.979 TEuro zu.

Die Gesamtleistung verbesserte sich somit zum Jahresende 2020 auf 28.366 TEuro (Vorjahr: 21.777 TEuro).

Der Anteil der Materialaufwendungen an der Gesamtleistung lag im Berichtsjahr bei 26.376 TEuro = 93,0% (Vorjahr: 19.583 TEuro = 89,9%).

Der Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) verringerte sich um 203 TEuro von 2.193 TEuro auf 1.990 TEuro.

Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter, für Sozialausgaben und für Altersversorgung betragen 268 TEuro (Vorjahr: 216 TEuro).

Die sonstigen Aufwendungen betragen 534 TEuro (Vorjahr: 1.510 TEuro).

Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich wie Folgt entwickelt. Der Jahresüberschuss hat sich um TEUR 626 auf TEUR 852 erhöht.

b) Finanzlage

Die Theed finanziert sich durch Anzahlungen aus laufenden Projekten, über Gesellschafterdarlehen und Darlehen nahestehender Personen 10.663 TEuro (Vorjahr: 5.726 TEuro).

Die liquiden Mittel betragen 228 TEuro (Vorjahr: 455 TEuro). Den Zahlungsverpflichtungen konnte jederzeit nachgekommen werden.

c) Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Theed GmbH ist geprägt von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.029 TEuro (Vorjahr: 1.458 TEuro) und nahestehender Personen 9.634 TEuro (Vorjahr: 4.268 TEuro). Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um 852 TEuro auf 97 TEuro erhöht.

4. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden inkl. Geschäftsführer 4 Mitarbeiter (Vorjahr: 4 Mitarbeiter) beschäftigt, auf deren qualifizierte Aus- und Fortbildung großen Wert gelegt wird.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung und Rohertrag.

Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichterstattung über den Geschäftsverlauf und die Lage an den jeweils relevanten Stellen.

6. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir bei dem aktuellen Geschäftsvolumen für ausreichend ein.

In Anbetracht der eingeschränkten Marktbearbeitung, der Auswirkungen und Dauer der Corona-Pandemie sind wir mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung zufrieden.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr alle Lieferverbindlichkeiten ordnungsgemäß erfüllen und soweit zulässig Skontoabzüge realisieren.Sämtliche Verbindlichkeiten sind durch Ansprüchen aus dem Vertragsbestand gedeckt. Aus den Forderungen eingehende Zahlungen sichern die Liquidität zur Erfüllung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen.

III. Prognosebericht

Die wesentliche Frage zur Einschätzung der zukünftigen Marktentwicklung ist auch für die Theed die Frage nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die mittel- und langfristige Entwicklung der deutschen Wirtschaft sowie der Weltwirtschaft und damit zeitlich verzögert auf die Entwicklung der Nachfrage nach Bauleistungen im Allgemeinen sowie der Bedarf an Pflegeimmobilien im Speziellen.

Unserer Einschätzung nach werden sich hier die für unser Unternehmen relevanten Märkte in Sachsen und den angrenzenden Regionen stabil entwickeln.

Entgegen dem allgemeinen Trend rückläufiger Einwohnerzahlen wächst die Bevölkerungszahl in den Altersgruppen über 50 Jahre weiter an. Frauen und Männer in Sachsen bleiben zwar immer länger fit, werden jedoch auch immer älter. Bis 2025 wird sich die Zahl, der für Krankheit und Pflege besonders anfälligen Altersgruppe der hochbetagten über 80-Jährigen auf etwa ein Zehntel der Gesamtbevölkerung erhöhen. Dies kann zur Folge haben, dass sich der Leistungsbedarf im Gesundheits- und Pflegesystem zukünftig trotz der sinkenden Bevölkerungszahl weiter erhöht.

Für die nächsten 12 Monate erkennen wir hinsichtlich der Bauleistung, auch aufgrund des hohen Auftragsbestandes, erneut eine hohe Auslastung sowie eine Umsatzrendite entsprechend dem Niveau des aktuellen Berichtszeitraums. Bis Ende September 2023 gehen wir von einem Auftragsbestand von 41.252 TEuro aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

Einen hohen Stellenwert hat für uns die kontinuierliche Verbesserung unserer Abläufe und Prozesse. Hierzu hat die Theed ein Überwachungssystem eingerichtet, mit dem frühzeitig Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, erkannt werden.

Die Unwägbarkeiten für die konjunkturelle Entwicklung, welche aus den Vorgaben zur Klimaneutralität resultieren, sind enorm. Erschwerend kommen noch die nicht abschätzbaren Folgen der Corona-Pandemie hinzu.

Zu einem großen Teil wird die Ertragslage der Theed durch die Preisentwicklung auf der Nachunternehmerseite bestimmt. Die Kosten hierfür befinden sich, wie schon im vergangenen Geschäftsjahr, auf einem weiterhin sehr hohen Niveau. In Anbetracht des eingeschränkten Angebots ist von keiner kurzfristigen Entspannung auszugehen. Steigende Preise können nur bedingt weitergegeben werden, was die Ertragslage belasten kann.

Durch unsere vorausschauende Auftragsvergabe ist derzeit keine Entwicklung zu erkennen, die die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Theed nachhaltig und wesentlich beeinträchtigen könnte.

 

Chemnitz, den 20. Juli 2021

gez. Jochen Grüner, Geschäftsführer

gez. Sebastian Uhlig, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 32.401,32 21.984,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.043,00 2.835,00
II. Sachanlagen 30.358,32 19.149,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.619,00 19.149,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.739,32
B. Umlaufvermögen 25.935.249,89 18.471.233,35
I. Vorräte 13.132.015,44 16.945.209,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.575.642,12 1.071.109,17
1. Forderungen gegen Gesellschafter 58.037,00 54.942,56
2. sonstige Vermögensgegenstände 12.517.605,12 1.016.166,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 227.592,33 454.914,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.175,54 32.851,44
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 754.417,97
Aktiva 25.999.826,75 19.280.486,76

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 97.387,29 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. eingefordertes Kapital 25.000,00
III. Bilanzgewinn 72.387,29 -779.417,97
davon Verlustvortrag 779.417,97 1.005.141,17
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 754.417,97
B. Rückstellungen 267.177,31 17.695,00
C. Verbindlichkeiten 25.635.262,15 19.262.791,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.032,69 72,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.032,69 72,66
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.029.322,71 1.457.879,74
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.029.322,71 1.457.879,74
3. sonstige Verbindlichkeiten 24.604.906,75 17.804.839,36
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 24.604.906,75 17.804.839,36
Passiva 25.999.826,75 19.280.486,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 2.103.507,29 2.231.856,38
2. Personalaufwand 268.384,05 215.773,37
a) Löhne und Gehälter 220.098,92 174.416,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 48.285,13 41.356,47
davon für Altersversorgung 1.895,52 350,00
3. Abschreibungen 8.338,05 5.550,12
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.338,05 5.550,12
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 533.745,09 1.509.521,90
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.832,05 181,97
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 390.035,43 274.170,11
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 59.817,31 0,37
8. Ergebnis nach Steuern 852.019,41 227.022,48
9. sonstige Steuern 214,15 1.299,28
Jahresüberschuss 851.805,26 225.723,20

ANHANG zum Jahresabschluss 31. Dezember 2020

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Theed.Projekt GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Chemnitz

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Chemnitz

Register-Nummer: HR B 30866

B. Angaben und Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

B.1 Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit nicht im Folgenden anders erläutert.

B.2 Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die einzelnen Posten wurden wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

UMLAUFVERMÖGEN

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben den Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die liquiden Mittel entsprechen den Nominalwerten.

RECHNUNGSABGRENZUNG

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den handelsrechtlichen Vorschriften gebildet.

EIGENKAPITAL

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Im Jahresabschluss sind keine Posten enthalten, die auf fremde Währung lauten.

C. Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

C.1 Angaben zur Bilanz

Eigenkapital / Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 851.805,26 mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr zu verrechnen und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2020 Stand zum 31.12.2019 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEuro TEuro TEuro %
Steuerrückstellungen 59,8 0,0 59,8 -
Gewerbesteuer 38,2 0,0 38,2 -
Körperschaftsteuer 21,7 0,0 21,7 -
Sonstige Rückstellungen 207,4 17,7 189,7 1.071,8
Gewährleistung 180,0 0,0 180,0 -
Abschluss- und Prüfungskosten 27,4 17,7 9,7 54,8
Rückstellungen gesamt 267,2 17,7 249,5 1.409,6

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2020 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1,0 1,0 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 1.741,4 1.741,4 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 11.265,3 11.265,3 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 1.029,3 1.029,3 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 11.598,3 11.598,3 0,0 0,0
Summe 25.635,3 25.635,3 0,0 0,0

Die Besicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgte im branchenüblichen Umfang.

C.2 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

D. Sonstige Pflichtangaben

Zahl der beschäftigten Mitarbeiter

Im Berichtszeitraum waren durchschnittlich 3 Vollzeitarbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt durch:

Herrn Jochen Grüner, Rechtsanwalt

Herrn Sebastian Uhlig, kaufmännischer Geschäftsleiter

Die Geschäftsführer sind jeweils zur alleinigen Vertretung der Gesellschaft berechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Angaben gem. § 42 Abs. 3 GmbHG

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 58.037,00 (Vorjahr EUR 54.942,56).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen am Abschlussstichtag EUR 1.029.322,71 (Vorjahr EUR 1.457.879,74).

 

Chemnitz, den 20. Juli 2021

gez. Jochen Grüner, Geschäftsführer

Sebastian Uhlig, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2020

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.957,50 3.957,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.957,50 3.957,50
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.398,51 12.016,05 43.414,56
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 6.739,32 6.739,32
Summe Sachanlagen 31.398,51 18.755,37 50.153,88
35.356,01 18.755,37 54.111,38
kumulierte Abschreibung 01.01.2020
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2020
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.122,50 792,00 1.914,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.122,50 792,00 1.914,50
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.249,51 7.546,05 19.795,56
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 12.249,51 7.546,05 19.795,56
13.372,01 8.338,05 21.710,06
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2020
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.043,00 2.835,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.043,00 2.835,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.619,00 19.149,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.739,32 0,00
Summe Sachanlagen 30.358,32 19.149,00
32.401,32 21.984,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.10.2021 festgestellt.

Berichtsprüfung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Theed.Projekt GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Theed.Projekt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Theed.Projekt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 18. Oktober 2021

SHP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Hohlweck, Wirtschaftsprüfer

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