ROSE Bikes Production GmbH

Schersweide 4, 46395 Bocholt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 19633
Eingetragen
27.4.2021
Branche
Herstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von KrafträdernGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Die Produktion, die Montage und der Service von Fahrrädern und Fahrradlaufrädern, die Demontage von gebrauchten Fahrrädern und Fahrradteilen zur Aufbereitung oder zum Recyclen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jeannine Theißen
seit 2.11.2022
Prokura
Werner Hoven
seit 2.9.2021
Prokura
Stefanie Rose
seit 27.4.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Erwin Rose GmbH & Co.KG

Bocholt

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2021 bis zum 31.10.2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022

der Erwin Rose GmbH & Co. KG

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns

ROSE hat eine lange Historie in der Fahrradbranche: Bereits seit 1907 werden Räder assembliert. ROSE hat sich vom kleinen Fachhändler hin zum international ausgerichteten, digitalen Omnichannel-Unternehmen entwickelt. Rennräder, Mountainbikes, Gravelbikes und Trekkingbikes, darunter E-Bikes in allen Kategorien, werden am Hauptsitz in Bocholt von Mitarbeitern entwickelt und konzipiert, in Handarbeit in den Werkstätten montiert und dann weltweit mit Fokus auf der DACH-Region ausgeliefert. Da die Modellpalette vielfältig ist und die Kundenbedürfnisse gut widerspiegelt, wird seit 2019/2020 seriell produziert, um das Wachstum skalieren und die Effizienz steigern zu können. Negative Effekte bezüglich der Nachfrage aufgrund fehlender Individualisierungsmöglichkeiten sind nicht aufgetreten. Die Umstellung auf eine reine Serienproduktion wurde im Geschäftsjahr 2020/2021 abgeschlossen. Die Produktion wurde im Rahmen eines Werkvertrags-Verhältnisses seit dem 1.11.2021 in die ROSE Bikes Production GmbH ausgelagert. Alle Produktionsmitarbeiter wurden in diese Gesellschaft transferiert. Zur Steigerung der Produktionskapazität wurden zudem Werkverträge mit weiteren, externen Produktionsstätten abgeschlossen und die innerbetrieblichen Strukturen für die Steuerung dieser externen Betriebe erweitert.

In den Konzernabschluss werden die Erwin Rose GmbH & Co. KG als Muttergesellschaft sowie die Rose Bikes GmbH, die Rose Bikes Schweiz AG, die ROSE Bikes Production GmbH und die ROSE Digital GmbH als Tochtergesellschaften einbezogen. Die Erwin Rose GmbH & Co. KG verpachtet langfristig die wesentlichen Betriebsgrundlagen (Gebäude) insbesondere an die ROSE Bikes GmbH. Der operative Bereich entfällt somit auf die ROSE Bikes GmbH. Die ROSE Bike Production GmbH erbringt Montagedienstleistungen für Fahrräder im Rahmen eines Werkvertrag-Verhältnisses. Die ROSE Digital GmbH erbringt Dienstleistungen im Bereich der User Experience und Customer Intelligence für die ROSE Bikes GmbH im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrags. Die Erwin Rose Verwaltungsgesellschaft mbH wurde als Komplementärin ebenfalls in den Konzernabschluss einbezogen.

Die ROSE Bikes Schweiz AG, an der die ROSE Bikes GmbH derzeit Anteile in Höhe von 84% hält, hat ihr drittes Geschäftsjahr abgeschlossen. Der Store in Meilen am Zürichsee ist derzeit Ausgangspunkt der Aktivitäten dieser Gesellschaft, der im Frühjahr 2022 um einen zusätzlichen Store in Bern und im Frühjahr 2023 um ein weiteres Ladenlokal in Basel erweitert wurde.

In Köln wurde im September 2021 der 5. eigene Store eröffnet, zunächst im Rahmen eines Soft Openings auf einer Teilfläche und im Frühjahr 2022 auf der vollständigen Mietfläche.

Im Rahmen der 2020 begonnenen Vertriebs-Kooperationen mit Premium-Händlern im Life- style- und Sportsegment bestehen derzeit 5 aktive Kooperationsflächen in Filialen der Händler Breuninger, Reischmann, L&T und Borgmann sowie eine weitere in der Schweiz. Dieses provisionsbasierte Kooperationsmodell wird zukünftig weiter optimiert.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2022 wurden zudem Service-Kooperationen mit Werkstätten und Fahrradhändlern entwickelt. ROSE Kunden haben damit die Möglichkeit, online bestellte Fahrräder über diese Service-Touchpoints ausliefern und warten zu lassen. Derzeit bestehen Verträge mit 32 Kooperationspartnern. Dieses Konzept wird ebenfalls weiterentwickelt, um eine möglichst flächendeckende Verfügbarkeit von Serviceangeboten zu gewährleisten.

Beim Dienstradleasing bestehen derzeit Kooperationen mit 5 Leasinganbietern, die sich an B2B Kunden richten.

Gegenstand der Firma ROSE Bikes GmbH ist die Entwicklung und der Vertrieb von Fahrrädern, Bekleidung und Zubehör der Marke ROSE sowie der Handel mit Drittmarken im Zubehör- und Bekleidungssegment. Der Vertrieb erfolgt über den Distanzhandel im E-Commerce, eigene stationäre Einzelhandelsfilialen im Flagshipstore in Bocholt, Posthausen bei Bremen, München, Berlin und Köln sowie 8 Kooperationsflächen.

Die geplante ERP-Einführung wurde im Mai 2022 begonnen und wird voraussichtlich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 abgeschlossen.

Sämtliche Artikel sind im eigenen Webshop verfügbar und entsprechend bestellbar. Der Webshop ist komplett in deutscher, niederländischer, englischer und französischer Sprache verfügbar. In sieben weiteren Sprachen ist Navigation und der gesamte Kaufprozess abgebildet (Inhalts- und Produktseiten in englisch).

2. Forschung und Entwicklung

Die für uns relevanten Marktsegmente sind zum einen Sporträder sowie zum anderen hochwertige Bikes für Radreisen und Mobilität. Lösungen mit Elektromotoren (Pedelecs/E-Bikes) kommt dabei allen Segmenten eine wachsende Bedeutung zu. Wesentliche Treiber sind zudem Systemintegration sowie smarte, vernetzte Lösungen (Digitalisierung/Industrie 4.0). Die Rahmenentwicklung sowie die Entwicklung dazu passender und möglichst integrierter Anbauteile ist dabei eine der Schlüsselfunktionen. Wir konstruieren unsere Rahmenplattformen sowie auch zunehmend Komponenten mit internen und externen Ingenieuren selbst. Außerdem wurde ein Team aus Bekleidungs- und Hartwaren-Entwicklern aufgebaut, um die Marke ROSE im Bereich Bekleidung und Rider Accessories schneller weiterzuentwickeln. Im Bereich der Forschung und Entwicklung für alle Produktbereiche sind ca. 12 Mitarbeiter beschäftigt. Der gesamte Aufwand liegt bei unter 1% des Umsatzes. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das Industriedesign gelegt. Im Jahr 2022 wurden weitere neue Rahmenplattformen unter Anwendung der zuvor eingeführten einheitlichen, plattformübergreifenden Designsprache vorgestellt. Weitere Rahmenplattformen für die folgenden Geschäftsjahre mit einem starken Fokus auf Elektrifizierung sind in Vorbereitung. Zusätzlich wurden neu entwickelte Bekleidungskollektion für die Frühjahr/Sommer- sowie die Herbst/Winter-Saison auf den Markt gebracht, die insbesondere auf das Bike-Portfolio abgestimmt waren.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Elektrifizierung und Digitalisierung sind nach wie vor die größten produktseitigen Treiber der Fahrradbranche. Zudem wurde entschieden, dass der Bund in den kommenden Jahren 1,5 Milliarden € in den Radverkehr stecken will. Diese Investitionen fließen in die Infrastruktur, d.h. Radwege sowie Parkmöglichkeiten und beispielsweise auch in die Bildung rund um das Thema Radverkehr (beispielsweise Studiengänge). Die Förderung des Radverkehrs ist in den Fokus der Verkehrspolitik gerückt. Beschleunigt wurden diese Entscheidungen durch Erkenntnisse während der Corona-Pandemie. In Großstädten wurden kurzfristig Pop up-Radwege erstellt, die noch stärker als erwartet frequentiert wurden und dadurch die Relevanz des Fahrrads untermauert haben. Einige dieser Pop-up Radwege wurden nun dauerhaft zu Radwegen umgebaut und die bisherigen Erkenntnisse fließen in die weitere Verkehrsplanung ein. Somit ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren speziell der urbane Radverkehr und auch das Pendeln zur Arbeit mit dem Rad weiter erheblich zunehmen wird. Unsere Investitionen, speziell im Bereich urbaner Bikes und E-Bikes, sowie auch die Investitionen in weitere stationäre Ladengeschäfte sowie Kooperationen mit führenden Händlern zur Sicherstellung der Versorgung in Ballungsräumen mit Fahrrädern, Zubehör und Serviceleistungen, sind damit als strategisch nachhaltig zu bewerten. Gleichzeitig unterstützt ROSE die relevanten Verbände und Interessenvertreter, die an einer fahrradfreundlicheren Infrastruktur arbeiten.

Die Nachfrage nach Fahrrädern und damit auch die Nachfrage nach Ersatzteilen, Zubehör und Bekleidung bleibt auch nach Ende der Corona-Pandemie auf hohem Niveau, auch wenn die Nachfrage im Laufe des Jahres 2022 u.a. bedingt durch die hohen Energiekosten und Ukraine-Krieg leicht, insbesondere in Einstiegssegmenten, rückläufig war. Durch die sukzessive verbesserte Verfügbarkeit von Fahrrädern hat sich insbesondere in den Einstiegspreisklassen ein starker Preiswettbewerb entwickelt. Bei Teilen, Bekleidung und Zubehör war das Jahr 2022 geprägt durch hohe Verfügbarkeiten und starken Preiskampf.

Durch die hohen Warenbestände in der Fahrradindustrie in der gesamten Lieferkette ist das Jahr 2023 speziell in Einstiegssegmenten und bei nicht ausreichend klar und stringent positionierten Marktteilnehmern durch einen hohen Wettbewerbsdruck geprägt.

Dabei kommt den Lieferkettenproblemen aus den vergangenen 3 Jahren nach wie vor eine besondere Bedeutung zu. Die meisten Zulieferer der Fahrradbranche befinden sich in Asien. Durch temporäre Komplett-Lockdowns in mehreren Ländern wie beispielsweise Malaysia, Vietnam und regional in China, durch blockierte Seewege, eingeschränkte Energieversorgung in China gepaart mit einer hohen Nachfrage konnten einzelne, marktbeherrschende Zulieferer die Lieferzeiten immer noch nicht normalisieren. Die Verfügbarkeiten, Laufzeiten und Preise von Container-Frachten haben sich indes wieder auf dem vor-Corona-Niveau stabilisiert.

Es wird damit gerechnet, dass zum Winter 2023/Frühjahr 2024 eine zunehmende Anzahl an Fahrradherstellern wieder größere Ordermengen platziert und sich dadurch Lieferzeiten in der Lieferkette wieder erhöhen werden.

Daraus ergibt sich nach wie vor, dass das eigene Geschäft nur mit sehr vorausschauender Planung aufrechterhalten werden kann.

Die Transparenz von Angeboten und Preisen sowie die Internationalisierung des Wettbewerbs durch den wachsenden Online-Wettbewerb beeinflussen den Fahrradmarkt immer stärker. Preise können vom Endverbraucher mit wenigen Klicks verglichen werden, so dass eine hohe Preissensibilisierung entstanden ist. Viele Mitbewerber verzichten komplett auf Printmedien. Einzelne Mitbewerber verstärken gleichzeitig ihre Omnichannel-Aktivitäten durch den Aufbau eigener Ladengeschäfte. Neue Konzepte wie reine, markenübergreifende Servicetouchpoints konnten sich bislang noch nicht dauerhaft am Markt etablieren, rücken aber zunehmend in das Interesse von Direct to Consumer Marken. Gleichzeitig steigt die Relevanz von sozialen Netzwerken im Vertrieb von Produkten.

2. Geschäftsverlauf

Die ROSE Bikes Schweiz AG hat mitten in der Pandemie den Geschäftsbetrieb aufgenommen und konnte die Planzahlen trotz starker Einschränkungen und einer späteren Eröffnung des ersten Stores in Meilen leicht überschreiten. Die weitere Expansion im Einzelhandel wurde mit der Eröffnung des Stores in Bern fortgesetzt. Im März 2023 wurde zudem der nächste Store in Basel eröffnet und im weiteren Verlauf des Frühjahrs die erste Kooperationsfläche in der Westschweiz in Vich.

Die Beliebtheit der Marke ROSE wächst stark. Im Gravelsegment, dass nach wie vor die stärksten Segment-Zuwächse außerhalb des E-Bike Bereichs verzeichnet, verzeichnet ROSE derzeit einen Marktanteil in Deutschland von rund 15%.

Um das Ziel, bekannteste Fahrradmarke Deutschlands zu werden zu erreichen, wurden neben einer Intensivierung der Pressearbeit auch Kommunikations- und Sponsoringmaßnahmen optimiert. Derzeit bestehen u.a. Kooperationen mit Marcel Kittel, Lukas Knopf, Eintracht Frankfurt, VfL Bochum, Werder Bremen und Hertha BSC. Zusammen mit dem Lastenrad-Kooperationspartner Punta Velo, mit dem derzeit die Verkaufsfläche in Berlin geteilt wird, beteiligt sich ROSE an der Zukunftsakademie von Schalke 04, in deren Arbeit der Radverkehrsförderung eine besondere Bedeutung zukommt. Ziel ist die Steigerung der regionalen und überregionalen Bekanntheit im Umfeld der Sportler und Vereine und sowie die Gewinnung neuer Kunden. Außerdem soll durch diese Kooperationen die Aufmerksamkeit für das Radfahren generell erhöht werden, um sowohl den Radsport als auch die Mobilitätswende voranzutreiben.

Im Mittelpunkt der Entwicklung von ROSE steht die Positionierung der Fahrradmarke ROSE. Dabei sollen die Produktions- und Absatzmengen bei den Fahrrädern kontinuierlich gesteigert werden, um die Marktposition zu stärken und die Abhängigkeit von Handelsware zu reduzieren. Um die Effizienz und die Produktionsmengen in der eigenen Serienproduktion zu steigern zu können, wurden im Herbst 2022 verschiedene Programme gestartet und erste Maßnahmen erfolgreich umgesetzt.

Die Pandemie hat auch nach ihrem Ende nach wie vor weitreichende Einflüsse auf das Geschäft. Die Lieferketten waren aufgrund der großen Abhängigkeit vom asiatischen Markt, der langen Transportwege und der hohen Nachfrage im Fahrradmarkt seit Anfang 2020 sehr instabil. Liefertermine für Bestellungen werden häufig nicht eingehalten bzw. teilweise nur sehr kurz vor Lieferung bekanntgegeben. Trotz früher Planungen mit teilweise über 2 Jahren Vorlauf waren verlässliche Planungen kaum möglich und einzelne Bestellpositionen aus diesem Zeitraum wurden bis heute nicht geliefert. Dies betrifft Produktionsplanungen, Liquiditätsplanungen und Absatzplanungen. Aus dem Grund wurden die Einkaufsteams weiter verstärkt und die Planungen so früh wie möglich durchgeführt. Der Lagerbestand wurde zugunsten einer reibungslosen Auslastung der Produktionskapazitäten strategisch erhöht. Um die Bestände einlagern zu können, wurden weitere Flächen angemietet und Dienstleister beauftragt.

Durch diese Lieferkettenprobleme konnte zwar eine kontinuierliche Auslastung aller Mitarbeiter sichergestellt werden, allerdings mit negativen Auswirkungen auf die Gesamteffizienz der Logistik (schlechtere Planbarkeit, Aufbau weiterer Außenläger, dadurch zusätzliche interne Transporte).

Eine Inanspruchnahme von Überbrückungshilfen hat nicht stattgefunden. Auch eine Inanspruchnahme von Kurzarbeit konnte vermieden werden.

Gleichzeitig konnten diese Effekte durch die Einsparung von Kosten in anderen Bereichen gut kompensiert werden.

Aufgrund der Stabilisierung in der Lieferketten können viele dieser Effekte voraussichtlich im Laufe des Geschäftsjahres 2023 wieder abgebaut werden, bis zum Frühjahr 2024 wird eine komplette Normalisierung erwartet. Der Lagerbestand wird dadurch wieder stark sinken und die Effizienz in der Logistik wird sich erhöhen.

Aufgrund des Brexits und der damit verbundenen hohen Aufwände für die zollrechtliche Bearbeitung von Exporten nach UK bleibt der Versand nach UK vorübergehend eingestellt, bis die Abwicklung solcher Aufträge wieder mit vertretbarem Aufwand möglich ist.

Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden erneut große Investitionen in den E-Commerce getätigt. Der Webshop bildet die Basis für eine agile Weiterentwicklung des E-Commerce und wird durch ein eigenes Entwicklungsteam betreut, das seit der Übernahme der Digitalagentur Kommerz - jetzt ROSE Digital - durch die erforderlichen Kompetenzen in der Verbesserung und Weiterentwicklung der Benutzerführung für Webseite und die gesamte Customer Journey verstärkt wird.

Insgesamt erhöhte sich der Umsatz im Geschäftsjahr absolut um rund 32 Mio. EUR. Dies ist vor allem auf die erhöhte Marktnachfrage in Verbindung mit der erhöhten Markenbekanntheit sowie der Weiterentwicklung der Marke ROSE in Bezug auf Technik und Produktdesign zurückzuführen. Gleichzeitig wurde kontinuierlich an der Optimierung der Benutzerführung im Webshop und in den Retail Stores gearbeitet, um das Einkaufserlebnis möglichst nahtlos zu gestalten. Grundsätzliche Voraussetzungen für den Markterfolg ist eine marktgerechte Preisfindung und attraktive Services, die seit jeher die Grundlage für das Wertegerüst bei ROSE bilden.

Der prognostizierte Umsatz (190 Mio. EUR) konnte mit einem realisierten Umsatz in Höhe von rund 180 Mio. EUR nicht erreicht werden, der Vorjahresumsatz wurde trotz der erheblichen Einschränkungen im Geschäftsverlauf entgegen dem Branchentrend um rund 21% überschritten.

Dagegen wurde Ergebnis des Vorjahres insbesondere dank des deutlichen gestiegenen Umsatzes mit Fahrrädern, der gleichzeitigen Bereinigung bei margenschwachen Handelswarensortimenten und unterjähriger Kostenreduzierungen sogar um TEUR 2.359 überschritten.

Insgesamt wurde ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.648 erzielt.

3. Lage

Die Vermögenslage hat sich im Berichtsjahr verändert. Innerhalb des Umlaufvermögens hat sich der Vorratsbestand um rund 51 % erhöht. Mit diesem Mehrbestand wird die Lieferfähigkeit, insbesondere im Bereich Fahrräder, erhöht.

Die Eigenkapitalquote liegt zum Bilanzstichtag (31. Oktober 2022) bei 24,1 %. Wir sind, zusammen mit offenen (TEUR 3.125) Kreditlinien, jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Unsere Vermögensstruktur, d.h. Verhältnis der einzelnen Aktivposten zum Gesamtvermögen, ist zum 31.10.2021/31.10.2022 durch folgende Kennzahlen gekennzeichnet:

31.10.2022 31.12.2021
% %
Anlagevermögen 12,5 17,6
Vorräte 78,2 75,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5,8 3,1
flüssige Mittel 1,3 0,6
übrige Vermögensgegenstände 2,2 3,1
Bruttovermögen/Bilanzsumme 100,0 100,0

Unsere Kapitalstruktur zum 31.10.2022/31.12.2021 sieht wie folgt aus:

31.10.2022 31.12.2021
% %
Eigenkapital 24,1 23,6
Rückstellungen 3,0 3,1
Bankverbindlichkeiten 47,7 42,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 16,6 13,4
Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten 4,7 6,1
übrige Verbindlichkeiten 3,9 11,8
Gesamtkapital/Bilanzsumme 100,0 100,0

Investitionen wurden im Wesentlichen im Bereich immaterielle Vermögensgegenstände (Geschäfts- und Firmemnwert) sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Entwicklung der finanziellen Lage werden im Folgenden die verschiedenen Cash-flow- Zahlen im Vergleich mit dem Vorjahr dargestellt:

2021/2022 2020/2021
TEUR TEUR
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit -21.439 -18.228
Cash-flow aus Investitionstätigkeit -2.372 -3.298
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit 1.760 493

Die Kennzahlen der Ertragslage werden nachfolgend im Verhältnis zur Gesamtleistung (100%) mit den Vorjahreszahlen dargestellt:

2021/2022 2020/2021
% %
Betriebsaufwand 33,6 34,4
Betriebsergebnis 5,2 3,7
Finanzergebnis -0,6 -0,4
Unternehmensergebnis 3,0 2,2

III. Prognosebericht

Durch eine konsequente Markenentwicklung, Investitionen in eigene Schutzrechte, verstärkte PR- und Kommunikationsarbeit sowie gute Testergebnisse der wichtigen Bike-Magazine konnte die Marke ROSE deutlich gestärkt werden.

Im Ausland fokussieren wir uns weiterhin auf die Märkte Benelux, Österreich und die Schweiz. Eine weitere stationäre Expansion ist für das Geschäftsjahr 2023 mit eigenen Stores, Kooperationsflächen und Servicepartnerschaften geplant.

Im Laufe des folgenden Geschäftsjahres 2023 ist der Abschluss der Umstellung auf ein neues ERP-System vorgesehen. Dadurch sollen sämtliche Geschäftsprozesse weiter optimiert werden und die Grundlage für weiteres Wachstum gelegt werden. Der Schwerpunkt der Arbeit der Software-Entwicklungsabteilung liegt weiterhin in einer deutlichen Verbesserung der Online- Kennziffern und der Umsatzsteigerung über die Online-Kanäle. Schwerpunkte werden im Ausbau des Kundenkonto-Bereichs, der Beratungsfunktionen, personalisierter Angebote sowie der Benutzerführung liegen. Hierbei kommen in Teilbereichen Anwendungen zum Einsatz, die selbstlernend sind und denen hochgradig automatisierte Abläufe ("künstliche Intelligenz") zugrunde liegen.

Die Arbeiten an einer neuen ROSE App, mit der die Kundenbindung und die Bestellfrequenz weiter erhöht werden sollen, wurden pausiert und werden nach vollständiger Inbetriebnahme des neuen ERP wieder aufgenommen.

Der Ausbau der Produktionskapazitäten für Fahrräder wird intern und extern konsequent vorangetrieben und das geplante Wachstum soll vorrangig durch die Steigerung des Fahrradabsatzes erfolgen und in Teilen durch den Ausbau der ROSE Bekleidung- und Zubehörartikel. Gleichzeitig werden margenschwache Handelswarensortimente abgebaut.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Normalisierung der Warenlagerbestände und Steigerung der Effizienzen.

Wir erwarten daher für 2023 nur eine moderate Steigerung des Umsatzes bei einer gleichzeitigen deutlichen Steigerung beim Umsatz mit Fahrrädern.

Bei einem Umsatzzuwachs von rund 11 Mio. EUR planen wir bei einer stabilen Wareneinsatzquote für das Geschäftsjahr 2022/2023 einen Jahresüberschuss vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 4,6 Mio. EUR.

IV. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Risikobericht

Die Risiken für unsere Gesellschaft liegen vor allem in der Abhängigkeit unseres Einkaufs von kaum beeinflussbaren Wechselkursschwankungen. Diese minimieren wir, indem wir Devisentermingeschäfte abschließen, um eine entsprechende Kalkulation abzusichern.

Weiterhin ist nach wie vor unklar, wann die verbleibenden Auswirkungen der Pandemie bei einzelnen, marktbeherrschenden Zulieferern auf die Lieferketten enden.

Um diese Risiken zu minimieren, setzen wir weiterhin auf eine frühzeitige Planung verbunden mit einer höheren Lagerhaltung bei kritischen Sortimenten. Weitere Beschaffungsrisiken sehen wir nicht, da wir mit mehr als 700 verschiedenen Lieferanten zusammenarbeiten.

Die Neugewinnung von Mitarbeitern gestaltet sich zunehmend schwierig, so dass auch hier Risiken bestehen, was die weiteren Wachstumschancen angeht.

Nach wie vor ist die Fahrradbranche und deren Umsatz stark wetterabhängig. Auch politische Situationen, wie im Jahr 2016 die Entscheidung Großbritanniens zum Brexit, bergen ein Risiko.

Weitere Risiken liegen in der Abdeckung des Bedarfs an qualifizierten Fachkräften, insbesondere im Bereich der Produktion und der IT. Dazu bilden wir verstärkt aus, bieten attraktive Arbeitsbedingungen und -konditionen sowie Karrierechancen.

Zur Sicherung unserer Tagesaktivitäten sind wir auf stabil funktionierende Telekommunikationsleitungen angewiesen. Soweit wir Einfluss auf diese Konstellation haben, sichern wir uns über Backup-Lösungen ab.

Die derzeitige Zinsentwicklung bewirkt, dass sich die Finanzierungskosten in 2023 um ein Vielfaches erhöhen werden.

Weitere Risiken, insbesondere solche mit bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Auswirkungen, können wir nicht erkennen.

2. Chancenbericht

Die Chancen des Konzerns liegen weiterhin im Ausbau und der Bekanntheitssteigerung der Marke ROSE und der Marktposition des Unternehmens, sowohl innerhalb Deutschlands als auch im Ausland. Vor allem über die verbesserte Ausrichtung aller digitalen Vertriebskanäle wie des Webshops im E-Commerce, den Ausbau der stationären Einzelhandelspräsenz und zudem Kundengewinnung im benachbarten Ausland kann ein weiterer Umsatzzuwachs erzielt werden.

Die günstigen verkehrspolitischen Rahmenbedingungen lassen ein weiteres Wachstum erwarten.

Durch den weiteren Ausbau der Kapazitäten in der Fahrradproduktion erwarten wir eine erhebliche Steigerung der Produktionsmengen und damit eine größere Befriedigung der gestiegenen Nachfrage.

3. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht zu erkennen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Liquidität des Konzerns ist gesichert. Der Peak des Warenbestands ist mittlerweile überschritten und es wird bis Ende des Geschäftsjahres 2022/23 mit einem weiter abnehmenden Warenbestand gerechnet. Durch den kontinuierlich sinkenden Warenbestand wird im Frühjahr 2024 wieder ein normales Niveau erreicht. Kapital- und Liquiditätsbindung verbessern sich analog dazu, so dass mit weiterem Liquiditätszufluss und damit einhergehend dem Abbau von Verbindlichkeiten gerechnet wird. Liquiditätsengpässe werden nicht erwartet.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzunternehmen zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten und Devisentermingeschäfte. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Die Gesellschaft finanziert sich über Bankkredite bei regionalen und überregionalen Geschäftsbanken. Es bestehen langfristige Geschäftsbeziehungen.

 

Bocholt, 13. September 2023

Geschäftsführung

Erwin Rose Verwaltungsgesellschaft mbH

vertreten durch die Geschäftsführer/in

Erwin Rose

Stefanie Rose

Thorsten Heckrath-Rose

Konzernbilanz

AKTIVA

31.10.2022 31.10.2021
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erwerbende Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 760.864,00 206
2. Geschäfts- und Firmenwert 1.225.549,67 0
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 346.908,09 1.335
2.333.321,76 1.541
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.577.611,00 10.058
2. technische Anlagen und Maschinen 572.305,00 656
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.310.757,48 4.120
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 926.434,93 762
15.387.108,41 15.596
III. Finanzanlagen
-. Beteiligungen 6.339,61 7
17.726.769,78 17.144
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 114.296.966,29 77.245
2. geleistete Anzahlungen 4.063,72 81
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -2.949.115,58 -3.755
111.351.914,43 73.571
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.209.593,84 2.977
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.452.899,47 1.900
10.662.493,31 4.877
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.888.524,79 550
123.902.932,53 78.998
C. Rechnungsabgrenzungsposten 663.520,47 1.104
142.293.222,78 97.246

PASSIVA

31.10.2022 31.10.2021
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile Kommanditisten 100.000,00 100
II. Rücklage 1.782.368,27 1.782
III. Nicht beherrschende Anteile 252.850,14 135
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 43.637,84 -6
V. Konzernbilanzgewinn 25.501.430,55 20.852
27.680.286,80 22.863
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 49.007,40 49
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 202.510,72 188
2. Steuerrückstellungen 1.018.460,28 534
3. sonstige Rückstellungen 3.108.771,25 2.192
4.329.742,25 2.914
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 67.917.715,72 40.882
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.610.726,33 13.077
3. Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten 6.634.634,43 5.971
4. sonstige Verbindlichkeiten 11.796.242,49 11.363
- davon aus Steuern: EUR 502.273,44 (Vj. TEUR 1.470) 109.959.318,97 71.293
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 16.245,44 (Vj. TEUR 61)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 36.974,36 45
F. Passive latente Steuern 237.893,00 82
142.293.222,78 97.246

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. November 2021 bis 31. Oktober 2022

2021/2022 01-10/2021
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 179.699.451,48 147.990
2. sonstige betriebliche Erträge 1.450.512,14 499
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -106.247.802,68 -90.116
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.737.821,38 -1.587
-109.985.624,06
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -24.843.778,96 -20.237
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.469.807,10 -4.011
- davon für Altersversorgung: EUR 89.767,52 (Vj. TEUR 379) -29.313.586,06
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.049.806,42 -2.999
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -30.541.928,73 -24.112
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.921,54 14
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen -172,90 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.023.468,70 -581
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.593.558,43 -1.566
11. Ergebnis nach Steuern 5.652.739,86 3.294
12. sonstige Steuern -5.325,93 -5
13. Konzernjahresüberschuss 5.647.413,93 3.289
14. Gewinnanteil auf nicht beherrschende Anteile -239.800,29 -54
15. Konzerngewinn 5.407.613,64 3.235
16. Konzernergebnisvortrag 20.852.204,54 18.123
17. Ausschüttungen und sonstige Veränderungen -1.025,16 0
18. Gutschrift auf Kapitalkonten -757.362,47 -506
19. Konzernbilanzgewinn 25.501.430,55 20.852

Konzernkapitalflussrechnung

2022 2021
TEUR TEUR
I. Operativer Bereich / Geschäftstätigkeit
Konzernjahresüberschuss 5.648 3.289
Abschreibungen auf Anlagevermögen 2.050 2.999
Zunahme langfristiger Rückstellungen 15 30
Cash-flow 7.713 6.318
(-) Zunahme / (+) Abnahme
- Gewinn / Verlust aus Anlagenabgang -218 0
- der Vorräte -37.781 -36.530
- der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -5.233 173
- der sonstigen Vermögensgegenstände und Rechungsabgrenzungsposten -112 -975
(+) Zunahme / (-) Abnahme
- der sonstige Rückstellungen 917 -175
- der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen 10.533 6.129
- der Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten 663 307
- der sonstigen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 426 5.775
Ertragsteuerzahlungen -1.953 -1.383
Ertragsteueraufwand 2.593 1.566
Zinsaufwendungen 1.024 581
Zinserträge -11 -14
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit -21.439 -18.228
II. Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.001 3
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.908 -432
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.476 -2.883
erhaltene Zinsen 11 14
Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -2.372 -3.298
III. Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -757 -506
Aufnahme von Bankkrediten 4.600 2.061
Tilgung von Bankkrediten -1.059 -481
gezahlte Zinsen -1.024 -581
Cash-flow aus der Finanzierungsstätigkeit 1.760 493
Liquiditätsänderung gesamt -22.051 -21.033
Wechselkurs-, konsolidierungs- und bewertungsbedingte
Änderung des Finanzmittelfonds -75 -35
Finanzmittelbestand 01.01. -35.251 -14.183
Finanzmittelbestand 31.10. /31.10. -57.377 -35.251
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
liquide Mittel 31.10. / 31.10. 1.889 550
Kontokorrentkredite 31.10. / 31.10. -59.266 -35.801
-57.377 -35.251

Konzerneigenkapitalspiegel

Komplementär-kapital Kommanditkapital Kapitalrücklage Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
EUR EUR EUR EUR
Stand 01.01.2021 0,00 100.000,00 1.782.368,27 17.350,96
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Veränderung bilanzielles Währungsergebnis (neutral) 0,00 0,00 0,00 -23.743,69
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.10.2021 0,00 100.000,00 1.782.368,27 -6.392,73
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsilidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Veränderung bilanzielles Währungsergebnis (neutral) 0,00 0,00 0,00 50.030,57
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.10.2022 0,00 100.000,00 1.782.368,27 43.637,84
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Ausgleichsposten auf nicht beherrschende Anteile Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR EUR
Stand 01.01.2021 18.123.111,16 80.856,83 0,00 20.103.867,22
Gutschrift auf Gesellschafterkonten -506.266,28 0,00 0,00 -506.266,28
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 -23.743,69
Veränderung bilanzielles Währungsergebnis (neutral) 0,00 0,00 0,00 3.289.563,23
Konzernjahresüberschuss 3.235.359,66 54.203,57 0,00 1.809.457,37
Stand 31.10.2021 20.852.204,54 135.060,40 0,00 22.863.240,48
Gutschrift auf Gesellschafterkonten -757.362,47 0,00 0,00 -757.362,47
Änderungen des Konsilidierungskreises -1.025,16 -99.841,25 0,00 -100.866,41
Veränderung bilanzielles Währungsergebnis (neutral) 0,00 -1.924,11 -20.245,19 27.861,27
Konzernjahresüberschuss 5.407.613,64 239.800,29 0,00 5.647.413,93
Stand 31.10.2022 25.501.430,55 273.095,33 -20.245,19 27.680.286,80

Konzernanhang

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

1. Anzuwendende Vorschriften

Der Konzernabschluss der Firma Erwin Rose GmbH & Co. KG, 46395 Bocholt (HRA 5882, Amtsgericht Coesfeld) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Da die Gesellschaft in der Rechtsform der GmbH & Co. KG geführt wird, hat sie gemäß § 264a HGB die Vorschriften, die für den Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft gelten, zu beachten.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bei den folgenden Positionen wurden betreffend der Zuordnung folgende Umgliederungen vorgenommen:

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (TEUR 43) werden nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sondern unter den Materialaufwendungen ausgewiesen.

Weiterhin werden die Aufwendungen für Leiharbeiter (TEUR 1.313) nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sondern unter den Personalaufwendungen ausgewiesen.

Der vorliegende Konzernabschluss bezieht sich auf das Geschäftsjahr vom 01. November bis 31. Oktober 2022. Das Geschäftsjahr der Muttergesellschaft wurde im Vorjahr an das Geschäftsjahr der wesentlichen operativen Gesellschaft, der ROSE Bikes GmbH, angepasst. Alle Konzerngesellschaften haben nun den gleichen Bilanzstichtag. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist eingeschränkt.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind im Rahmen der Vollkonsolidierung neben dem Mutterunternehmen die unmittelbare Tochtergesellschaft Rose Bikes GmbH, Bocholt (Anteilsbesitz 95,5 %), sowie die Erwin Rose Verwaltungsgesellschaft mbH, Bocholt als Komplementärin, einbezogen worden. Darüber hinaus wurden die Enkelgesellschaften ROSE Bikes Schweiz AG, Grüningen (Schweiz) (Anteilsbesitz 65 %), die ROSE Digital GmbH, Essen (Anteilsbesitz 100 %) und die ROSE Bikes Production GmbH, Bocholt (Anteilsbesitz 100 %) einbezogen. Im Geschäftsjahr wurden 2,0 % der Anteile an der ROSE Bikes GmbH, Bocholt von den Fremdgesellschaftern erworben.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen im Erstkonsolidierungszeitpunkt erfolgte grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB. Die Erstkonsolidierung wurde gem. § 301 Abs. 2 S. 3 HGB auf den Zeitpunkt, an dem das Mutterunternehmen erstmalig zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet war bzw. zum Zeitpunkt des erstmaligen Einbezugs, vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt zulässigerweise (DRS 23.147c) mit den Anschaffungskosten unterhalb ihres beizulegenden Zeitwertes, mit dem Buchwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände und Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Der im Rahmen der Erstkonsolidierung ermittelte negative Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung beruht auf einer Sacheinlage im Rahmen eines Tausches von Geschäftsanteilen (technischer passiver Unterschiedsbetrag). Der ermittelte negative Unterschiedsbetrag wird daher zum Erstkonsolidierungszeitpunkt als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung nach dem Eigenkapital (§ 301 Abs. 3 HGB) ausgewiesen.

Der im Geschäftsjahr durch den Zukauf entstandene aktive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung entspricht der Differenz zwischen dem Beteiligungsansatz der Anteile an verbundenen Unternehmen und dem auf diese Anteile entfallenden zugehörigen Eigenkapital. Der dann verbleibende als Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesene Betrag wird über zehn Jahre linear abgeschrieben. Die Abschreibung beträgt im Geschäftsjahr TEUR 136.

Nicht dem Konzern zuzurechnende Anteile am Eigenkapital sind unter dem Ausgleichsposten "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises sind eliminiert worden. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden gemäß § 304 Abs. 2 HGB eliminiert.

Das Geschäftsjahr des Konzernabschlusses wurde im Vorjahr umgestellt. Das aktuelle Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022.

Insbesondere beim Vorjahresvergleich ist die Umstellung zu beachten, da es sich beim Vorjahr um ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Oktober 2021 handelt.

4. Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss wurden die Posten der Bilanz der Schweizer Gesellschaft in Euro umgerechnet. Die Posten der Bilanz wurden - mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist - mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Oktober 2022 (§ 308a Satz 1 HGB) umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden mit dem Durchschnittskurs in Euro zum 31. Oktober2022 umgerechnet (§ 308a Satz 2 HGB). Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals im Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

5. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Es handelt sich um EDV-Software, die entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben wird.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegüter wurde unter Zugrundelegung der steuerlichen Abschreibungstabellen angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der degressiven oder der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die Vorräte wurden durch körperliche Bestandsaufnahme, überwiegend durch permanente Inventur, ermittelt. Die Vorräte sind zu Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Dem Risiko der Ungängigkeit ist durch angemessene Abwertung Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Für das in den Forderungen enthaltene allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung in ausreichender Höhe von den Forderungen abgesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert ausgewiesen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, bilanziert.

Rückstellungen für die Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationsabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) gebildet. Sie wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der 1,78 % beträgt, abgezinst. Die Berücksichtigung von Trends war nicht erforderlich. Da Zweckvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB vorliegt, ergibt sich die Rückstellung aus dem Saldo des versicherungsmathematischen Barwerts der Verpflichtung und des beizulegenden Zeitwertes des zur Deckung gebildeten Zweckvermögens; der beizulegende Zeitwert entspricht grundsätzlich dem Marktwert des verrechneten Zweckvermögens.

Die übrigen Rückstellungen wurden im gesetzlich erforderlichen Umfange mit ihrem Erfüllungsbetrag gebildet; sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Aufgrund temporärer Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz wurden aktive und passive latente Steuern saldiert und mit einem zu erwartenden Steuersatz von 30 % abgegrenzt.

Posten, die auf fremde Währungen lauten, sind mit dem Kurs am Tag der Erstverbuchung umgerechnet. Soweit am Abschlussstichtag solche Posten noch bestehen, erfolgt die Bewertung unter Beachtung des § 256a HGB.

II. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage II, Seite 9) zu entnehmen.

Von den Forderungen aus Lieferung und Leistung bestehen TEUR 7, von den sonstigen Vermögensgegenständen TEUR 38 gegenüber Gesellschaftern von Tochter-/ Enkelgesellschaften (nicht beherrschende Anteile).

In Anwendung der Vorschrift des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich der Bilanzausweis der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 203. Dieser resultiert aus dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen in Höhe von TEUR 412 nach Verrechnung mit verpfändeten Rückdeckungsversicherungen deren Anschaffungskosten, wie auch deren Zeitwert, in Höhe von TEUR 209 betragen haben.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Gewährleistungen, Urlaubs- und Überstundenansprüche der Mitarbeiter, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge. Verpflichtungen aus sogenannten Langzeitkonten in Höhe von TEUR 527 stehen in gleicher Höhe verpfändete Rückdeckungsversicherungen gegenüber, die mit den Verpflichtungen saldiert worden sind.

Für die ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 67.918 64.082 2.284 1.552
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.611 23.611 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten 6.634 6.634 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 11.796 11.796 0 0
109.959 106.123 2.284 1.552

Soweit die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von der Muttergesellschaft stammen (zum 31.10.2022: TEUR 7.310 (Vorjahr: TEUR 4.134), sind diese durch Grundschulden gesichert. Die aus den Tochter/-Enkelgesellschaften stammenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen des Warenlagers, Abtretung der Forderungen aus Lieferung und Leistung und des Inventars und ebenfalls durch Grundschulden der Muttergesellschaft besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern zum Abschlussstichtag i.H.v. TEUR 6.656 enthalten.

Die passiven latenten Steuern beruhen auf der Übertragung einer Rücklage für Ersatzbeschaffung auf Wirtschaftsgüter der Geschäftsausstattung in der Steuerbilanz (TEUR 278). Sie wurden mit aktiven latenten Steuern resultierend aus den Pensionsverpflichtungen verrechnet (TEUR 40).

III. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen durch die Herstellung und den Vertrieb von Fahrrädern und Fahrradzubehör erzielt.

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

Umsätze Inland TEUR 153.154 (Vorjahr: TEUR 125.334)
Umsätze EU-Ausland TEUR 17.797 (Vorjahr: TEUR 15.274)
Übrige Umsätze TEUR 8.748 (Vorjahr: TEUR 7.382)

IV. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der nach § 314 Abs.1 Nr. 4 HGB anzugebenden, durchschnittlich während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 636 (Vorjahr 547). Es handelt sich um 425 Vollzeitkräfte (Vorjahr: 386) und 155 Teilzeitkräfte (Vorjahr: 105) und 56 Aushilfen (Vorjahr: 56).

2. persönlich haftende Gesellschafterin

Die Erwin Rose Verwaltungsgesellschaft mbH, Bocholt ist mit einem gezeichneten Kapital von EUR 102.300, die persönlich haftende Gesellschafterin.

Geschäftsführer der persönlichen haftenden Gesellschafterin sind Herr Erwin Rose und Frau Stefanie Rose sowie Herr Thorsten Heckrath-Rose.

3. Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a und b HGB verlangten Angaben (Offenlegung der Geschäftsführer-Gehälter) wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

4. finanzielle Verpflichtungen

2022
TEUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
fällig bis ein Jahr 3.103
fällig über ein bis fünf Jahre 9.910
fällig über fünf Jahre 4.810
17.823

5. Vergütungen des Abschlussprüfers

Das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2021/2022 beträgt TEUR 48 für Abschlussprüfungsleistungen sowie TEUR 3 für andere Bestätigungsleistungen.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres, vorbehaltlich der nicht vorhersehbaren Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie, nicht eingetreten.

7. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen (§314 Abs. 1 Nr. 13 HGB)

Art des Geschäftes Verkäufe Käufe Erbringen von sonstigen Leistungen Bezug von sonstigen Leistungen
Art der Beziehung TEUR TEUR TEUR TEUR
Personen in Schlüsselpositionen / Gesellschafter 16 0 0 0

V. Verzicht auf Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB und § 264b HGB

Die Erwin Rose GmbH & Co. KG ist durch die Einbeziehung in den befreienden Konzernabschluss der Erwin Rose GmbH & Co. KG zum 31. Oktober 2022 von der Verpflichtung zur Offenlegung ihres Jahresabschlusses zum 31. Oktober 2022 gemäß § 264b HGB befreit. Die Tochtergesellschaft ROSE Bikes GmbH und die Enkelgesellschaften ROSE Digital GmbH und ROSE Bikes Production GmbH erfüllen - vorbehaltlich der Beschlussfassung und Offenlegung der Beschlüsse nach § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB - die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihres Jahresabschlussunterlagen 2021/2022.

Konzernanlagenspiegel 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.11.2021 Zugänge 2021/2022 Abgänge 2021/2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erwerbende Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.314.627,93 124.478,78 88.331,20
2. Geschäfts- und Firmenwert 409.033,50 1.361.720,75 0,00
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 1.335.491,03 422.208,84 782.581,25
7.059.152,46 1.908.408,37 870.912,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.707.408,13 22.013,99 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen sowie Anlagen im Bau 1.922.206,47 30.343,07 10.640,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.113.273,56 1.145.166,81 286.804,82
4. geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 1.182.903,64 279.058,28 0,00
30.925.791,80 1.476.582,15 297.444,82
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 7.557,72 0,00 0,00
37.992.501,98 3.384.990,52 1.168.357,27
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Währungsanpassungen 2021/2022 Umbuchungen 2021/2022 Stand 31.10.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erwerbende Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 628.210,53 5.978.986,04
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 0,00 1.770.754,25
0,00
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 628.210,53 346.908,09
0,00 0,00 8.096.648,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 17.729.422,12
2. technische Anlagen und Maschinen sowie Anlagen im Bau 0,00 0,00 1.941.909,54
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.679,64 114.915,96 11.129.231,15
4. geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 0,00 114.915,96 1.347.045,96
42.679,64 0,00 32.147.608,77
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 7.557,72
42.679,64 0,00 40.251.814,87
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.11.2021 Zugänge 2021/2022 Abgänge 2021/2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbende Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.109.082,93 197.365,31 88.326,20
2. Geschäfts- und Firmenwert 409.032,50 136.172,08 0,00
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00
5.518.115,43 333.537,39 88.326,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.649.463,13 502.347,99 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen sowie Anlagen im Bau 1.266.071,47 114.171,07 10.638,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.993.341,85 1.099.749,97 286.773,82
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 420.611,03 0,00 0,00
15.329.487,48 1.716.269,03 297.411,82
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.042,95 0,00 0,00
20.848.645,86 2.049.806,42 385.738,02
kumulierte Abschreibungen
Zuschreibung 2021/2022 Währungsanpassungen 2021/2022 Stand 31.10.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbende Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 5.218.122,04
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 0,00 545.204,58
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 5.763.326,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 8.151.811,12
2. technische Anlagen und Maschinen sowie Anlagen im Bau 0,00 0,00 1.369.604,54
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 12.155,67 6.818.473,67
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 420.611,03
0,00 12.155,67 16.760.500,36
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 175,16 0,00 1.218,11
175,16 12.155,67 22.525.045,09
Restbuchwert
Stand 31.10.2022 Stand 31.10.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erwerbende Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 760.864,00 205.545,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 1.225.549,67 1,00
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 346.908,09 1.335.491,03
2.333.321,76 1.541.037,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.577.611,00 10.057.945,00
2. technische Anlagen und Maschinen sowie Anlagen im Bau 572.305,00 656.135,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.310.757,48 4.119.931,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 926.434,93 762.292,61
15.387.108,41 15.596.304,32
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 6.339,61 6.514,77
17.726.769,78 17.143.856,12

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Erwin Rose GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Erwin Rose GmbH & Co. KG, Bocholt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022 sowie dem Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Erwin Rose GmbH & Co. KG, Bocholt für das Geschäftsjahr 2021/2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Oktober 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Die Prüfung erstreckt sich grundsätzlich nicht auf die Zusicherung des Fortbestandes des geprüften Konzernes oder auf die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung.

 

Borken, 13. September 2023

mensing & kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Mensing, Wirtschaftsprüfer

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