SR Schwarzataler Recycling GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eline Stiphout seit 23.3.2026 | Prokura |
Maike Pröhl seit 23.3.2026 | Prokura |
Éric Bray seit 14.1.2026 | Geschäftsführer |
Carsten Kloes seit 10.10.2025 | Geschäftsführer |
Bettina Beutler seit 4.7.2025 | Prokura |
Jürgen Baum seit 3.4.2024 | Prokura |
Nina Prieb seit 15.6.2021 | Prokura |
Sven Sassin seit 18.3.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Systec Plastics Eisfeld GmbHEisfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Systec Plastics Eisfeld GmbH, Eisfeld (SPE) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft ist eingetragen beim Amtsgericht Jena unter der Nummer HRB 505703. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den für sie geltenden handelsrechtlichen sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Die Gliederung des Jahresabschlusses folgt den Vorschriften der §§ 266 bis 278 HGB unter Beachtung der sich aus der Rechtsform der GmbH ergebenden Besonderheiten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind unter Beachtung des Kriteriums der Wesentlichkeit in den Anhang übernommen worden. II. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der Anschaffungskosten sowie der Abschreibungen des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen werden über einen Zeitraum von zwei bis 20 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die angemessenen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Bei der Bilanzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden für besondere Risiken in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden die im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen für Wartungsverträge, Versicherungen u. a. abgegrenzt, soweit sie auf das Folgejahr entfallen. Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 167 und ist vollständig eingezahlt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 553 (i. Vj. TEUR 65) sowie für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 133 (i. Vj. TEUR 239). Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von TEUR 3.000 (i. Vj. TEUR 3.000) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Sämtliche anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von TEUR 3.028 (i. Vj. TEUR 3.017) auf Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 308 (i. Vj. TEUR 315) aus Lieferungen und Leistungen. Die fertigen Erzeugnisse sind als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen abgetreten. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 0) auf Verbindlichkeiten aus Steuern. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse enthalten Verwertungsentgelte aus der Produktion von Regranulaten sowie aus dem Geschäftsfeld Handel. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Forschungsförderung in Höhe von TEUR 339 (i. Vj. TEUR 0), Versicherungsentschädigung in Höhe von TEUR 15 (i. Vj. TEUR 2) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 14 (i. Vj. TEUR 7) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 18 (i. Vj. TEUR 0) enthalten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen entfallen in Höhe von TEUR 75 (i. Vj. TEUR 127) auf verbundene Unternehmen. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen Verbundene Unternehmen haben bei verschiedenen Kreditinstituten Darlehen aufgenommen. Zum 31. Dezember 2023 betragen diese Verbindlichkeiten EUR 123 Mio. Im Rahmen der Darlehensverträge haftet SP neben anderen verbundenen Unternehmen gesamtschuldnerisch. Die Darlehensnehmer sind den Zahlungsverpflichtungen aus dem Kreditvertrag bisher planmäßig nachgekommen. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus der Haftung wird als gering angesehen. Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den Restlaufzeiten von Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen von TEUR 1.966, davon sind TEUR 1.334 innerhalb von einem Jahr fällig, davon entfallen TEUR 1.127 auf verbundene Unternehmen. Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß §285 Nr.9a HGB wird in Verbindung mit §286 Abs.4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 80 (i.Vj. 81) Arbeitnehmer, davon 67 (i.Vj. 69) Arbeiter und 13 (i.Vj. 12) Angestellte. SPE wird in den Konzernabschluss der Der Grüne Punkt Holding GmbH & Co.KG, Köln, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Green Dot Global S.à.r.l., Luxemburg stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Konzernabschlüsse werden am Sitz der Muttergesellschaften offengelegt.
Eisfeld, 19. Dezember 2024 Systec Plastics Eisfeld GmbH Geschäftsführung Mark Vester Sasa Radjenovice Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht I. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die Systec Plastics Eisfeld GmbH, Eisfeld (SPE) stellt Kunststoff-Rezyklate für die kunststoffverarbeitende Industrie her. Es werden Folien aus Polyethylen (LDPE) aus den dualen Systemen verarbeitet. Am Standort Eisfeld werden Compounds, Regranulate und Mahlgüter produziert, die als Ersatz für Neumaterial in der Kunststoffindustrie eingesetzt werden. Darüber hinaus handelt SPE seit 2022 vereinzelt mit weiteren Kunststofffraktionen. Im Jahr 2023 gab es für die Branche des Kunststoffrecyclings einige Herausforderungen: Gesamtwirtschaftliche Rezession und steigende Inflation führten zu einem Rückgang der privaten und staatlichen Konsumausgaben. Insgesamt nahm der Absatz im 2. Halbjahr 2023 stark ab und die PCR-Bestände am Markt wurden zu sehr geringen Preisen angeboten. Kunden kauften PCR oftmals nur um Lagerbestände aufzubauen. Dies führte zu sinkenden Verkaufspreisen. Die Rohstoffpreise, in Form einer Zuzahlung für die LDPE-Fraktion, sind ebenfalls gesunken. Die Installation einer modernen Steuerungstechnik in der Produktionsanlage ist vielversprechend. Die Verfügbarkeit der Anlage konnte dadurch bereits gesteigert werden. Das Projekt wird mit hoher Geschwindigkeit fortgeführt. Auf regulatorischer Ebene gab es in 2023 noch keinen Durchbruch im Hinblick auf Mindesteinsatzquoten von Rezyklaten, die im Rahmen der europäischen "Packaging & Packaging Waste Regulation" (PPWR) diskutiert werden. Seit Ende des 1. Quartals 2024 ist die PPWR allerdings einen entscheidenden Schritt weiter und befindet sich in den finalen Abstimmungen. II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und Geschäftsergebnisses 1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse um TEUR 4.398 auf TEUR 13.251 gesunken. Dies ist sowohl auf die gesunkenen Verkaufspreise von Regranulaten als auch auf die geringere Verkaufsmenge gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Die Aufwendungen für Rohstoffe (Zuzahlung) sowie Hilfs- und Betriebsstoffe sind insbesondere aufgrund der gestiegenen Zuzahlung für LDPE-Folien gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.123 auf 2.143 TEUR gesunken. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.552 auf TEUR 7.282 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Kosten für Strom zurückzuführen. Insgesamt stieg der Materialaufwand von TEUR 4.710 auf TEUR 5.139 an. Der Rohgewinn hat sich um TEUR 3.740 auf TEUR 8.835 verringert. Der Personalaufwand ist von TEUR 3.826 im Vorjahr um TEUR 30 auf TEUR 3.795 gesunken. Ursächlich sind insbesondere die um zwei auf 79 gesunkenen durchschnittlichen Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 106 von TEUR 3.413 auf TEUR 3.518 an. Angestiegen sind die Lagermieten und Versicherungen, während die Reparaturen und Instandhaltungen gesunken sind. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt TEUR -803 (i. Vj. TEUR 2.540). Das Jahresergebnis ist deutlich um TEUR 3.122 auf TEUR -878 gesunken. Die Geschäftsentwicklung insgesamt hatte aufgrund zahlreicher negativer Markteinflüsse einen schlechter als erwarteten Verlauf. 2. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen sank von TEUR 12.592 im Vorjahr um TEUR 790 auf TEUR 11.802. Bei einer um 2,5 % gesunkenen Bilanzsumme beträgt die Anlagenintensität damit 65,8 % nach 68,4 % im Vorjahr. Die Investitionen entfallen im Wesentlichen auf im Bau befindliche Aggregate der LD-Recyclinganlage. Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 791 auf TEUR 1.978 gestiegen. Der Anstieg resultiert aus der rückläufigen Kundennachfrage. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich mit TEUR 2.752 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.467) erhöht. Der Anstieg resultiert insbesondere aus Ansprüchen auf steuerliche Forschungszulage. Die liquiden Mittel sanken um TEUR 758 auf TEUR 1.402. Die Eigenkapitalquote beträgt 69,2 % (i. Vj. 72,2 %). Die Verbindlichkeiten machen 26,0 % der Bilanzsumme aus (im Vorjahr 24,0 %). Die darin enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 18,4 % (i. Vj. 18,0 %). Zur langfristigen Finanzierung bedient die Gesellschaft sich der Gesellschafterdarlehen von TEUR 3.000 (i. Vj. TEUR 3.000). Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen trotz rückläufiger Geschäftstätigkeit ist stichtagsbedingt. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Chancen- und Risikobericht 1. Allgemeiner Chancen und Risikobericht SPE befindet sich in einem starken Wettbewerb, dem durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnet wird. Durch das Gesetz zur Einführung einer Strompreisbremse (StromPBG) konnten die extrem gestiegenen Beschaffungskosten für Energie der SPE im Geschäftsjahr 2023 teilweise kompensiert werden. Im Geschäftsjahr 2024 werden die Stromkosten durch den Wegfall der Strompreisbremse sowie die signifikante Erhöhung der Netzentgelte allerdings weiterhin einen hohen Anteil an den Gesamtkosten ausmachen. Perspektivisch positiv ist anzumerken, dass derzeit die Beschaffungskosten Energie an den Märkten für die Jahre 2025 ff. wieder rückläufig sind. Auf der Beschaffungsseite werden die bestehenden Rohstoffquellen gesichert und weitere erschlossen. Die hohen Qualitätsansprüche der SPE werden hierbei durch eigene Qualitätskontrollen gesichert. Die Risiken von Lieferengpässen werden durch Diversifizierung der Bezugsquellen im In- und Ausland minimiert. Zudem wurde bereits ein Teil der benötigten Inputmengen für 2024 vertraglich abgesichert. Weitere Risiken bestehen in Rohöl- und Energiepreisschwankungen, die einen hohen Einfluss auf Kosten haben und somit den Preisdruck auf Rezyklate erhöhen. Auch hier wird mit einer langfristigen und vorausschauenden Einkaufsstrategie der Volatilität des Energiemarktes entgegengewirkt. Um auf jegliche Veränderungen im Markt zeitnah reagieren zu können, wird SPE mit einer optimalen und möglichst flexiblen Produktionsweise betrieben und mögliche Minderauslastungen für Wartungs- und Modernisierungsarbeiten genutzt. Chancen bestehen auf der Absatzseite darin, neue Anwendungsmöglichkeiten zu definieren und dafür geeignete, technisch anspruchsvollere Produkte zu entwickeln. Ebenso wird die in der PP- WR geforderte Mindesteinsatzquote von Rezyklaten von 35 % zu einer erheblich steigenden Nachfrage sorgen auch seitens Kunden, die bisher noch kein PCR in ihren Verpackungen eingesetzt haben. Die Sicherstellung der Versorgungslage mit PCR in den notwendigen Qualitäten wird ein bedeutendes Thema werden. Aufgrund der angespannten Arbeitsmarktlage für Fach- und Führungskräfte besteht das Risiko, dass freie Stellen nicht zeitnah mit geeigneten Personen besetzt werden können. Abwerbung von Fach- und Führungskräfte, Kündigung von Mitarbeitern im Rahmen einer Neuorientierung sowie das Freiwerden von Stellen aus Altergründen stellt das Unternehmen immer wieder vor Herausforderungen. Diesem Risiko wird begegnet durch rechtzeitige Rekrutierung neuer Mitarbeiter, der Nachfolgeplanung, strukturierter Personalgespräche, einer modernen und zeitgemäßen Mitarbeiterführung, der Entwicklung der Führungskräfte und der Durchführung von Personalentwicklungsmaßnahmen. Durch die LDPE-Spezialisierung entwickelt sich das Unternehmen immer mehr zur Marktführerschaft in der Folienaufbereitung. Hohes technisches Know-How durch langjährige Produktionserfahrungen, sehr gute Standortvorteile aufgrund der Infrastruktur sowie der Genehmigung sichern die Wettbewerbsfähigkeit, besonders in Krisenzeiten, ab. Ein weiterer Meilenstein für das Unternehmen ist die stetige Optimierung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Automatisierung. 2. Risikobericht über Finanzinstrumente Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Die Unternehmensorganisation stellt durch vorausschauende Liquiditätsplanungen sicher, dass eventuelle Liquiditätsengpässe frühzeitig erkannt werden. Dadurch ist das Unternehmen in der Lage, rechtzeitig zu reagieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Freie Kreditlinien bei Banken bestehen nicht. Finanzierungsbedarf wird über Gesellschaften der DSD-Gruppe gedeckt. II. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Um den Kundenanforderungen in Qualität und Quantität weiterhin entsprechen zu können, wird in Zukunft mit stetigen Reinvestitionen der Anlagendurchsatz weiter stabilisiert und verbessert. Der Trend der flexiblen Verkaufsverpackungen ist weiterhin ungebrochen und auch die Nachfrage nach Rezyklaten, die in flexiblen Verkaufsverpackungen eingesetzt werden können, wird stetig steigen. Darüber hinaus ist die Diskussion um Mindesteinsatzquoten von Rezyklaten sehr förderlich für SPE. Es wird davon ausgegangen, dass beim Rückgang der Inflation und einer Verbesserung der makroökonomischen Bedingungen sich die Ergebnissituation der Systec Plastics Eisfeld GmbH ebenfalls verbessern wird. Trotz der selbst geschaffenen guten Voraussetzungen wird die Zukunft durch von außen hereingetragenen Belastungen (steigende Energiekosten, steigende Personalkosten, volatile Nachfrage) eingetrübt. Der sich aus der Unternehmensplanung ergebende Liquiditätsbedarf für geplante Investitionen soll durch den Gesellschafter gedeckt werden. Für das Geschäftsjahr 2024 wird bei leicht steigenden Umsatzerlösen ein Verlust wie im abgelaufenen Jahr erwartet. Ab dem Geschäftsjahr 2025 ist wieder mit Gewinnen zu rechnen. Zusammenfassend geht die Geschäftsführung für 2024 noch von einer schwierigen Entwicklung aus, für die Zukunft ab 2025 wird wieder eine positive Entwicklung der Systec Plastics Eisfeld GmbH erwartet.
Eisfeld, 19. Dezember 2024 Systec Plastics Eisfeld GmbH Geschäftsführung Mark Vester Sasa Radjenovice Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Systec Plastics Eisfeld GmbH, Eisfeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Systec Plastics Eisfeld GmbH, Eisfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Systec Plastics Eisfeld GmbH, Eisfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 19. Dezember 2024 HSMV
- Hansen Schotenroehr Müller Voets
Thomas Ernst Müller, Wirtschaftsprüfer Stefan Niemann, Wirtschaftsprüfer
Köln, den 20.12.2024 Der Grüne Punkt Holding GmbH & Co. KG, Köln, vertreten durch Der Grüne Punkt GP GmbH, diese wiederum vertreten durch den Geschäftsführer Laurent Auguste |
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