Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 822
Eingetragen
28.7.2005
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenErrichtung von FertigteilbautenSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
Bauunternehmen und Betonfertigteilwerk, Bewehrungsfertigung und Fertigbetonwerk Hallenbau

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Lindner
seit 17.1.2024
Geschäftsführer
Michael Lindner
seit 28.7.2005
Geschäftsführer
Christian Lindner
seit 28.7.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
50.00%
Juliane Lindner
25.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

03051 Cottbus, Gaglower Str. 57
13.000 €
50.00%
Juliane Lindner
03149 Forst (Lausitz), Wehrinselstr. 38
6.500 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MATTIG & LINDNER GmbH

Forst (Lausitz)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs
I. Wirtschaftsentwicklung / Branchenentwicklung
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr vermindert. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Auch die Bauwirtschaft kann im Jahr 2023 kein Wachstum verbuchen, die Umsätze im Bauhauptgewerbe verminderten sich gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt bzw. real um 3,3%. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe haben sich in 2023 um real 4,4% vermindert (2022: -9,6%).

II. Allgemeine Unternehmensentwicklung
Die Gesamtleistung der MATTIG & LINDNER GmbH (Umsatz abzgl. Bestandsveränderung unfertiger Leistungen zzgl. aktivierter Eigenleistungen) minderte sich in 2023 auf T€ 40.822 (Vorjahr: T€ 44.889). Zugleich hat sich infolge der Fertigstellung von Großaufträgen mit entsprechender Gewinnrealisierung in 2023 der Jahresüberschuss auf T€ 4.452 (Vorjahr: T€ 981) deutlich erhöht. Auch in 2023 sind insbesondere durch krisenbedingte Kostensteigerungen Mehrbelastungen entstanden, die aber durch die Preisgestaltung grundsätzlich an die Kunden weitergegeben werden konnten.

Den wirtschaftlichen Herausforderungen begegnet die Geschäftsführung insbesondere mit einem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem. Die Entwicklung der Unternehmenszahlen wird anhand der Kostenrechnung fortlaufend überprüft.

Durch Zahlungseingänge aus Großprojekten hat sich die Barliquidität zum Bilanzstichtag zwar um rd. T€ 1.160 verbessert, allerdings wurde die Liquidität des Unternehmens durch die überwiegende Eigenfinanzierung von selbsterstelltem Anlagevermögen trotz guter Ertragslage weiterhin belastet. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden durch kontinuierliche Tilgungen um T€ 562 gemindert.

III. Umsatz- und Kostenentwicklung
1. Tätigkeitsbereiche
Das Unternehmen ist in folgenden Bereichen tätig
- Schlüsselfertigbau im Industrie- und Wohnungsbau
- Sanierung von Altbauten sowie industriell vorgefertigten Wohnungsbauten
- Hallenbau
- Herstellung, Lieferung und Montage von Betonfertigteilen.

Aufgrund der möglichen industriellen Vorfertigung, die selbst geleistet wird, erhöht sich die Wertschöpfungskette im Unternehmen selbst.

2. Umsatz- und Kostenentwicklung
Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich folgende Entwicklung:


2023

2022
Änderung

T€

T€

%
Gesamtleistung





 Umsatz
73.159

13.388


 Bestandsveränderung unfertige Leistungen
-33.147

30.082


 Aktivierte Eigenleistungen
810

1.419



40.822

44.889

-   9,1
Materialaufwand/Fremdleistungen
27.028

36.248

-  25,4
Personalaufwand
5.652

5.479

   3,2
Abschreibungen Sachanlagen
1.208

1.153

   4,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen
778

843

-   7,7
Sonstige betriebliche Erträge
136

321

-  57,6



Die Gesamtleistung hat sich im Verhältnis zum Vorjahr um rd. 9% bzw. T€ 4.067 vermindert. Der Materialaufwand (einschl. Fremdleistungen) hat sich um rd. 25% bzw. T€ 9.220 auf T€ 27.028 vermindert.

Der Personalaufwand von T€ 5.652 hat sich um T€ 173 (3,2%) erhöht. Hauptursächlich hierfür sind Lohnerhöhungen.

IV. Sonstige Angaben
1. Arbeitnehmerschaft
Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 125 (Vorjahr: 125) Mitarbeiter beschäftigt, davon rd. 30 Angestellte.Die Qualifikation der gewerblichen Mitarbeiter ist breit gefächert. U. a. werden Maurer, Schlosser, Zimmerleute und Betonfacharbeiter beschäftigt. Hinzu kommen 7 Bauleiter. Fast sämtliche der gewerblichen Mitarbeiter verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung und Erfahrungen in speziellen Branchen. Das Unternehmen sorgt für eine ständige Fortbildung der Mitarbeiter, um den hohen Qualitätsanforderungen der Kunden gerecht zu werden.

2. Vermietungsbereich
Der Vermietungsbereich betrifft bei hoher Auslastung die langfristige Vermietung von Wohnimmobilien und Betriebsvorrichtungen.

B. Darstellung der Lage
I. Vermögenslage
Die Bilanz zum 31.12.2023 ergibt im Vergleich zum Vorjahr folgendes Bild:

Aktiva
31.12.2023
31.12.2022

Passiva
31.12.2023
31.12.2022

T€
T€


T€
T€
Anlagevermögen
10.918
10.753

Eigenkapital
6.968
3.316
Vorräte
9.541
42.779

Rückstellungen
1.346
770
Forderungen Lieferun-



Erhalt. Anzahlungen
9.916
45.581
gen und Leistungen
634
428




Geldbestände
2.273
1.114

Bankverbindlichkeiten
1.616
2.178
Übrige
623
407

Übrige Verbindlichk.
4.143
3.636

23.989
55.481


23.989
55.481



Kennzahlen (in T€):

- Anlagenintensität
=
Anlagevermögen x 100  Gesamtkapital



=
10.918 x 100  23.989
=
45,5 % (Vorjahr 19,4 %)
- Intensität des Umlauf- vermögens
=
Umlaufvermögen x 100  Gesamtkapital



=
13.071 x 100  23.989
=
54,5 % (Vorjahr 80,6 %)
- Eigenkapitalquote
=
Eigenkapital x 100  Gesamtkapital



=
6.968 x 100  23.989
=
29,0 % (Vorjahr 6,0 %)
- Verschuldungsgrad
=
Fremdkapital x 100  Gesamtkapital



=
17.021 x 100  23.989
=
71,0 % (Vorjahr 94,0 %)



(Als Gesamtkapital ist die gesamte Passivseite der Bilanz angesetzt).

II.FinanzlageBei Gegenüberstellung von kurzfristigen Vermögensposten und kurzfristigen Verbindlichkeiten ergibt sich zum 31.12.2023 folgendes Bild:

Kurzfristige Vermögensposten
T€

Kurzfristige Verbindlichkeiten
T€
Vorräte
9.541

Rückstellungen
1.346
Forderungen aus Lieferungen


Verbindlichkeiten Kreditinstitute
361
und Leistungen
634






Erhaltene Anzahlungen
9.916
sonstige Vermögensgegenstände
588






Verbindlichkeiten Lief. u. Leist.
1.471
Geldbestände
2.273






sonstige Verbindlichkeiten
2.359

13.036


15.453
(Vorjahr:
44.728
)
(Vorjahr:
49.757 
)



Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind zu rd. 84% (Vorjahr: 90%) durch die kurzfristigen Vermögensposten gedeckt.

Im Geschäftsjahr 2023 errechnet sich folgender cash flow:




1. Jahresüberschuss

4.451.785
2. zzgl. Ab-/Zuschreibungen Anlagevermögen

1.208.233
3. abzgl. Investitionen in das Anlagevermögen

-1.372.856
4. zzgl. Einzahlungen aus Anlagenabgängen

897
5. abzgl. Gewinn aus Anlagenabgängen

-891
6. Zunahme Rückstellungen

576.286
7. Abnahme Forderungen und sonstiger Aktiva

32.850.879
8. Abnahme Verbindlichkeiten und sonstiger Passiva

-34.193.124
9. Gewinnausschüttungen

-1.800.000
10. Auszahlungen zur Tilgung von Bankdarlehen

-562.045
 cash flow

1.159.164
  Finanzmittelfonds am 1.1.

1.113.582
  Finanzmittelfonds am 31.12.

2.272.746


Bei dem Finanzmittelfonds handelt es sich um die Geldbestände von T€ 2.273 (Vorjahr: T€ 1.114). Kontokorrentkredite wurden zum Bilanzstichtag bei Kontokorrentlinien von insgesamt T€ 2.500 (Vorjahr: T€ 2.500) nicht in Anspruch genommen.

Der cash flow setzt sich wie folgt zusammen:




 - aus laufender Geschäftstätigkeit

4.894.059
 - aus Investitionstätigkeit

-1.372.850
 - aus Finanzierungstätigkeit

-2.362.045


1.159.164



III. Ertragslage
Bedeutende Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung der letzten 5 Jahre im Überblick:


2023
2022
2021
2020
2019

T€
T€
T€
T€
T€
Umsatzerlöse
73.159
13.388
20.279
30.557
19.021
Gesamtleistung
40.822
44.889
25.126
22.274
25.892
Jahresüberschuss
4.452
981
839
603
726



Kennzahlen (in T€):

- Rentabilität des
Eigenkapitals
=
Gewinn x 100  Eigenkapital



=
4.452 x 100      6.968
=
63,9 % (Vorjahr 29,6%)
- Rentabilität des
Gesamtkapitals
=
Gewinn + Fremdkapitalzinsen x 100  Gesamtkapital



=
(4.452 + 73) x 100         8.584
=
52,7 % (Vorjahr 19,9 %)


(Als Gesamtkapital sind das Eigenkapital sowie die Bankverbindlichkeiten berücksichtigt)

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Prognose
Die Auswirkungen des Ukrainekrieges und dessen Folgen für die deutsche Wirtschaft lassen sich weiterhin kaum einschätzen, Rezessionssorgen bestehen fort. Es wird erwartet, dass die bereits in Vorjahren eingetretene Inflation sich in 2024 mit rückläufiger Tendenz fortsetzt. Der damit einhergehende Anstieg des Zinsniveaus wirkt sich zunehmend negativ auf die deutsche Bauwirtschaft aus.
Gegenwärtig wird bei der MATTIG & LINDNER GmbH ein hoher Auftragsbestand abgearbeitet, dessen Abschluss sich planmäßig bis nach 2025 erstreckt, so dass für 2024 mit einer hohen Auslastung zu rechnen ist. Vertragsrisiken sind gegenwärtig im Wesentlichen nicht ersichtlich.
Für 2024 wird ein Jahresgewinn vor Steuern von T€ 1.100 bei einem Umsatz von T€ 18.000 und einem Finanzmittelbestand von T€ 650 erwartet.
Wirtschaftliche Chancen
Grundsätzlich wird unter Berücksichtigung folgender Aspekte die wirtschaftliche Entwicklung der MATTIG & LINDNER GmbH positiv gesehen:
- Es wird erwartet, dass die negativen Auswirkungen des Ukrainekonflikts nach 2024 an Bedeutung verlieren und die Baubranche durch die Politik Unterstützung erfährt.
- Fortbestand einer Stammkundschaft mit guten Referenzen
- Überregionale Tätigkeit mit Schwerpunkt in Berlin
- Hohe Auslastung
- Qualitätssicherung durch eigenen Personalstamm und feste Subunternehmen
- langjähriger hochqualifizierter Personalstamm
- Konstante langjährige Geschäftsleitung
- Familiengeführtes Unternehmen mit schrittweiser Einbeziehung der nächsten Generation
Wirtschaftliche Risiken
Von der o.g. Entwicklung wird auch die MATTIG & LINDNER GmbH nicht verschont bleiben. Risiken ergeben sich aus einem breiten Anstieg der Kosten und einem drohenden Rückgang der Bauaufträge. Zudem bleibt abzuwarten, inwieweit auch künftig erhöhte Kosten an Kunden weitergegeben werden können.
Durch langfristige Kunden- und Lieferantenbeziehungen dürften Risiken abgefedert werden.
Trotz der genannten Krisenszenarien, der zu erwartenden Rezession und deren Risiken/Auswirkungen sind wirtschaftliche Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens beeinträchtigen könnten, gegenwärtig nicht ersichtlich. Allerdings könnte der Ausfall wesentlicher Forderungen oder der Verlust anderer Vermögenswerte in Zeiten geringer Liquiditätsreserven Schwierigkeiten verursachen. Konkrete Anhaltspunkte für solche Entwicklungen bestehen zurzeit nicht.
Das Risiko, dass nicht mehr ausreichend Fachpersonal zur Verfügung steht, gewinnt künftig an Bedeutung, ist gegenwärtig aber aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit Subunternehmen überschaubar.

 

Forst, den 30. Juni 2024

gez. Die Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 10.917.563,40 10.752.946,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27,00 8.259,00
II. Sachanlagen 10.914.536,40 10.741.687,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.599.450,40 5.837.436,60
2. technische Anlagen und Maschinen 2.820.985,00 3.059.130,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 494.101,00 424.332,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.420.788,80
III. Finanzanlagen 3.000,00 3.000,00
B. Umlaufvermögen 13.071.221,02 44.727.782,56
I. Vorräte 9.541.448,12 42.778.915,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.257.026,57 835.285,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.272.746,33 1.113.581,64
Aktiva 23.988.784,42 55.480.728,96

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.967.534,54 3.315.749,84
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 2.489.749,84 2.308.299,03
III. Jahresüberschuss 4.451.784,70 981.450,81
B. Rückstellungen 1.346.345,30 770.058,70
C. Verbindlichkeiten 15.674.904,58 51.394.920,42
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.615.747,62 2.177.792,81
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.000.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 14.059.156,96 48.217.127,61
Passiva 23.988.784,42 55.480.728,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.930.586,33 8.962.659,36
2. Personalaufwand 5.651.969,50 5.479.447,14
a) Löhne und Gehälter 4.308.067,09 4.175.480,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.343.902,41 1.303.966,66
davon für Altersversorgung 6.978,63 7.634,64
3. Abschreibungen 1.208.232,76 1.153.804,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.208.232,76 1.153.804,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 777.942,96 843.350,12
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.996,70 6.417,57
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 73.097,88 112.396,56
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.765.120,78 384.363,58
8. Ergebnis nach Steuern 4.466.219,15 995.715,26
9. sonstige Steuern 14.434,45 14.264,45
10. Jahresüberschuss 4.451.784,70 981.450,81

Anhang

I. Vorbemerkung
Die MATTIG & LINDNER GmbH hat ihren Sitz in 03149 Forst und ist eingetragen in das Handelsregister mit der Register-Nr. B 822 CB beim Amtsgericht Cottbus. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 238 ff. HGB unter Berücksichtigung der Besonderheiten für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB erstellt. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.
Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs-/Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare bzw. degressive Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt.
Das Umlaufvermögen wurde wie folgt bilanziert:
Die Vorräte wurden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Geldbestände wurden zum Nominalwert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden wie folgt abgewertet:
- Durch Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 38.885
- Durch Pauschalwertberichtigung in Höhe von € 4.962
Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag, die erhaltenen Anzahlungen netto, d.h. nach Abzug der Umsatzsteuer, ausgewiesen.
III. Angaben zur Bilanz
Die Bilanz wird nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB gegliedert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten mit T€ 6,3 Forderungen gegen Gesellschafter.
Zu:  BP Akt. A.  Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel:



Anschaffungs- und Herstellungskosten



Stand
Zugänge
Um-
Abgänge
Stand


1.1.2023

buchung

31.12.2023







Akt. A. I.
Immaterielle Ver-






mögensgegenstände
228.304,04
26.910,00
0,00
0,00
255.214,04
Akt. A. II.
Sachanlagen





1.
Grundstücke und Bauten





einschließlich der Bauten





auf fremden Grundstücken
13.594.298,62
0,00
2.252.057,80
0,00
15.846.356,42
2.
technische Anlagen





und Maschinen
8.028.252,88
208.109,45
0,00
0,00
8.236.362,33
3.
Betriebs- und






Geschäftsausstattung
3.744.165,32
306.567,31
0,00
38.820,31
4.011.912,32
4.
Anlagen im Bau
1.420.788,80
831.269,00
-2.252.057,80
0,00
0,00


26.787.505,62
1.345.945,76
0,00
38.820,31
28.094.631,07
Akt. A. III.
Finanzanlagen






Genossenschaftsanteile
3.000,00
0,00
0,00
0,00
3.000,00


3.000,00
0,00
0,00
0,00
3.000,00


27.018.809,66
1.372.855,76
0,00
38.820,31
28.352.845,11


kumulierte Abschreibungen


Stand
Abschreibung
Abgänge
Stand


1.1.2023
lfd. Jahr

31.12.2023






Akt. A. I.
Immaterielle Ver-





mögensgegenstände
220.045,04
35.142,00
0,00
255.187,04
Akt. A. II.
Sachanlagen




1.
Grundstücke und Bauten

einschließlich der Bauten

auf fremden Grundstücken
7.756.862,02
490.044,00
0,00
8.246.906,02
2.
technische Anlagen

und Maschinen
4.969.122,88
446.254,45
0,00
5.415.377,33
3.
Betriebs- und





Geschäftsausstattung
3.319.833,32
236.792,31
38.814,31
3.517.811,32
4.
Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00


16.045.818,22
1.173.090,76
38.814,31
17.180.094,67
Akt. A. III.
Finanzanlagen





Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00


0,00
0,00
0,00
0,00


16.265.863,26
1.208.232,76
38.814,31
17.435.281,71


Buchwerte



Stand
Stand


31.12.2023
31.12.2022




Akt. A. I.
Immaterielle Ver-



mögensgegenstände
27,00
8.259,00
Akt. A. II.
Sachanlagen


1.
Grundstücke und Bauten

einschließlich der Bauten

auf fremden Grundstücken
7.599.450,40
5.837.436,60
2.
technische Anlagen

und Maschinen
2.820.985,00
3.059.130,00
3.
Betriebs- und



Geschäftsausstattung
494.101,00
424.332,00
4.
Anlagen im Bau
0,00
1.420.788,80


10.914.536,40
10.741.687,40
Akt. A. III.
Finanzanlagen



Genossenschaftsanteile
3.000,00
3.000,00


3.000,00
3.000,00


10.917.563,40
10.752.946,40



Zu:  BP Pass. C. Verbindlichkeiten
Angaben zu den Verbindlichkeiten enthält der Verbindlichkeitenspiegel:

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten bzw. sind wie folgt gesichert:
Restlaufzeit
bis zu
über
davon über

davon
Art der

1 Jahr
1 Jahr
5 Jahren
gesamt
gesichert
Sicherheit







Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
361.340
1.254.408
182.965
1.615.748
1.615.748
Grundschulden,






Bürgschaften u.a.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
9.916.099
0
0
9.916.099
0
keine
Verbindlichkeiten aus Lieferungen






und Leistungen
1.471.216
278.046
0
1.749.262
0
keine
sonstige Verbindlichkeiten
2.358.643
0
0
2.358.643
0
keine

14.107.298
1.532.454
182.965
15.639.752
1.615.748



Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr: € 1.000.000,00).
sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverträgen mit nahestehenden Unternehmen von T€ 186. Darüberhinaus bestehen zum 31. Dezember 2023 keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen.
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.
V. Sonstige Angaben
Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:
- Herr Dipl.-Ing. Michael Lindner
- Herr Dipl.-Ing. Christian Lindner
Mit Gesellschafterbeschluss vom 19.12.2023 wurde Herr Dipl.-Ing. Stephan Lindner als weiterer Geschäftsführer bestellt.
Eine Berichterstattung gemäß § 285 Nr. 9a HGB (Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans) wurde unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.
Im Berichtsjahr wurden Bauleistungen (Umsatzerlöse abzgl. Bestand unfertige Leistungen) an nahestehende Personen von rd. T€ 10.036 (Vorjahr: Bestandserhöhung unfertige Leistungen T€ 21.422) erbracht.
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 117 (Vorjahr: 119) Mitarbeiter (berechnet nach § 267 Abs. 5 HGB).
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Ergebnisverwendung: Es ist vorgesehen, den um den Jahresüberschuss 2023 erhöhten Bilanzgewinn in Höhe von T€ 625 auszuschütten und im Übrigen auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Forst, den 30. Juni 2024

gez. Die Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die MATTIG & LINDNER GmbH, Forst (Lausitz)

Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der MATTIG & LINDNER GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MATTIG & LINDNER GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichtes
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit
nicht mehr fortführen kann.
- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 26. Juli 2024


DOMUS Steuerberatungs-AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin

gez. Torsten Fechner, Wirtschaftsprüfer

gez. Marius Rohmann, Wirtschaftsprüfer

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