Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 11994
Vorher
Seubert Autocenter GmbH
Eingetragen
12.9.2013
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art und Betrieb einer Kfz.-Werkstatt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Michael Fleischmann
seit 25.5.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

96.20% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Michael FleischmannAuto Bierschneider Holding GmbH
48.10%
Doris FleischmannAuto Bierschneider Holding GmbH
48.10%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto Bierschneider GmbH

Straubing

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AUTO BIERSCHNEIDER GMBH, STRAUBING

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.906.858,00 873.241,66
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.617,00 14.872,00
II. Sachanlagen 1.894.241,00 858.369,66
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.887,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 344.896,00 158.331,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.531.458,00 691.822,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.216,66
B. UMLAUFVERMÖGEN 21.714.468,30 8.746.861,21
I. Vorräte 19.196.466,44 7.141.661,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.180.510,93 1.436.550,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 337.490,93 168.649,34
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 65.892,19 58.761,89
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 651.332,73 0,00
24.338.551,22 9.678.864,76

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 0,00 774.393,97
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 30.000,00 30.000,00
III. Bilanzverlust/-gewinn -706.332,73 719.393,97
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 651.332,73 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 389.778,00 466.385,43
C. VERBINDLICHKEITEN 23.948.773,22 8.438.085,36
24.338.551,22 9.678.864,76

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 
EUR
2022 
EUR
1. Rohergebnis 6.161.294,84 3.990.388,91
2. Personalaufwand -3.848.813,90 -2.006.674,80
a) Löhne und Gehälter -3.171.436,61 -1.639.893,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -677.377,29 -366.781,79
- davon für Altersversorgung: EUR 11.704,83
(Vorjahr: EUR 415,60)
3. Abschreibungen -258.772,51 -157.798,88
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -258.772,51 -157.798,88
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.794.861,20 -1.410.538,03
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.799,98 777,56
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -736.286,25 -95.221,70
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 59.266,42 -116.099,29
8. Ergebnis nach Steuern -1.410.372,62 204.833,77
9. Sonstige Steuern -15.354,08 -5.182,00
10. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.425.726,70 199.651,77

AUTO BIERSCHNEIDER GMBH, STRAUBING ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Auto Bierschneider GmbH hat ihren Sitz in Straubing und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Straubing unter HRB 11994 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Bilanzierung erfolgt nach teilweiser Ergebnisverwendung.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es wurden die gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) ergänzt durch die Regelungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) angewendet.

Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Auf Grund der in der Gruppe ausreichend vorhandenen Einkaufsfinanzierung und der gesamtschuldnerischen Haftung der verbundenen und nahestehenden Unternehmen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden im Einzelnen die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Es liegen Nutzungsdauern zwischen drei und 23 Jahren zugrunde. Für die in 2023 angeschafften abnutzbaren Vermögensgegenstände wurde die Jahresabschreibung pro rata temporis ermittelt und verrechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelwerten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wurden über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Der niedrigere beizulegende Wert wurde für die Fahrzeugbestände ausgehend von den bis zur Jahresabschlusserstellung erzielten bzw. voraussichtlich erzielbaren Veräußerungserlösen ermittelt. Hinzu kamen pauschale Wertabschläge.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten und liquide Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko, insbesondere für ausländische Forderungen, wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Abzinsung mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Abzinsung mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre.

Bei zeitlichen Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen werden sich daraus insgesamt ergebende steuerliche Belastungen gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB als passive latente Steuern in der Bilanz angesetzt. Im Berichtsjahr bestanden ausschließlich aktive latente Steuern aus unterschiedlichen Bewertungsparametern bei den sonstigen Rückstellungen und den sonstigen Verbindlichkeiten. Vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB für die Berücksichtigung sich insgesamt ergebender Steuerentlastungen als aktive latente Steuern wird kein Gebrauch gemacht.

IV. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2023 ist im Beiblatt zum Anhang dargestellt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen von € 109.189,83 (Vj. € 0,00).

Der Bilanzverlust enthält einen Gewinnvortrag von € 719.393,97.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von € 23.948.773,22 (Vj. € 8.423.331,36) und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von € 0,00 (Vj. € 14.754,00).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen € 19.633.150,44 (Vj. € 7.972.611,76) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen € 135.738,47 (Vj. € 9.668,57).

Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten beläuft sich auf € 21.911.509,03 (Vj. € 8.174.178,16). Sicherheiten bestehen in Form von Sicherungsübereignungen und weiteren von Unternehmen der Bierschneider-Gruppe gestellten Sicherheiten sowie verlängerten Eigentumsvorbehalten.

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse in Höhe von insgesamt TEUR 147.868:

Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 147.868 bestehen aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Form von Sicherungsübereignungen, davon T€ 146.167 zugunsten von verbundenen Unternehmen und T€ 1.701 zugunsten von nahestehenden Unternehmen der Bierschneider-Gruppe.

Gleichzeitig wurde für diese Verbindlichkeiten die Gewährleistung für fremde Leistungen durch die selbständige und gesamtschuldnerische Mithaftung übernommen.

Wir gehen davon aus, dass das Risiko der Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen sehr gering ist, weil sämtliche Unternehmen der Gruppe termingerecht ihren Verpflichtungen nachkommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung bestehen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 1.902, davon T€ 11 gegenüber verbundenen Unternehmen und T€ 1.754 gegenüber nahestehenden Unternehmen. Die Verträge haben eine Laufzeit bis zu vier Jahren.

Weitere Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen lagen am Bilanzstichtag nicht vor.

V. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

Die Gewinn und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten T€ 29 (Vj. T€ 0) gegenüber verbundenen Unternehmen.

VI. Sonstige Angaben

Angaben zur Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer

Michael Fleischmann, Berching, Kfz-Meister

Herr Bernhard Öttl, Dietfurt a. d. Altmühl, Kraftfahrzeug-Technikermeister

Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Konzernzugehörigkeit

Die Auto Bierschneider GmbH, Straubing, wird in den Konzernabschluss der Auto Bierschneider Holding GmbH, Mühlhausen, einbezogen, die für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufstellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Auto Bierschneider Holding GmbH, Mühlhausen, werden nach § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und dort veröffentlicht.

Angaben zur durchschnittlichen Zahl der Arbeitnehmer

2023 2022
Angestellte 57 46
gewerbliche Arbeitnehmer 23 18
80 64

Die folgende Tabelle zeigt alle wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen:

Art des Geschäfts Verkäufe Käufe Erbringung von sonstigen Dienstleistungen Bezug von sonstigen Dienstleistungen Forderungen Verbindlichkeiten
T€ brutto T€ brutto T€ brutto T€ brutto T€ brutto T€ brutto
Art der Beziehung
verbundene Unternehmen 1.500 9.193 150 566 109 136
Nahestehende Personen - - - - -
Art des Geschäfts geleistete Mietzahlungen netto Pacht- und Mietzinsverpflichtungen in Folgejahren netto gegebene Darlehen Bürgschaften gegebene Sicherheiten/ Bürgschaften
T€ T€** T€ T€ T€ brutto*
Art der Beziehung
verbundene Unternehmen 686 11 - 19.619 146.167
nahestehende Unternehmen - 1.754 - 6.179 1.701
Nahestehende Personen 35 136 - - -

* Dieser Betrag ist in den Haftungsverhältnissen enthalten.

** Dieser Betrag ist in den finanziellen Verpflichtungen (Pacht- und Mietzinsverpflichtungen) enthalten.

VII. Nachtragsbericht

Wir rechnen durch die Anfang 2023 erfolgte Eröffnung des Gebrauchtwagenbetriebs in der Chamer Str. 120 mit einem deutlichen Umsatzanstieg und einem ausgeglichenen oder leicht positiven Ergebnis für 2024.

Straubing, 12. Juli 2024

Auto Bierschneider GmbH

Die Geschäftsführer

____________________                 _____________________        

Michael Fleischmann                       Bernhard Öttl                

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 76.357,12 10.835,74 8.821,00 78.371,86
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 21.025,67 0,00 21.025,67
Technische Anlagen und Maschinen 178.348,78 249.038,13 0,00 427.386,91
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.305.179,81 1.387.813,97 371.373,48 2.321.620,30
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.216,66 0,00 8.216,66 0,00
1.491.745,25 1.657.877,77 379.590,14 2.770.032,88
1.568.102,37 1.668.713,51 388.411,14 2.848.404,74
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 61.485,12 4.269,74 0,00 65.754,86
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.138,67 0,00 3.138,67
Technische Anlagen und Maschinen 20.017,78 62.473,13 0,00 82.490,91
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 613.357,81 188.890,97 12.086,48 790.162,30
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
633.375,59 254.502,77 12.086,48 875.791,88
694.860,71 258.772,51 12.086,48 941.546,74
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 12.617,00 14.872,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.887,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 344.896,00 158.331,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.531.458,00 691.822,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.216,66
1.894.241,00 858.369,66
1.906.858,00 873.241,66

AUTO BIERSCHNEIDER GMBH, STRAUBING LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftstätigkeit

Die Firmengruppe "Bierschneider" ist ein erfolgreich geführtes mittelständisches Familienunternehmen mit 23 Standorten, die sich als Dienstleister in der Automobilbranche durch höchste Kunden-, Mitarbeiter- und Serviceorientierung auszeichnet. Mittelpunkt unseres Handelns sind der Mensch und das Automobil.

Wir stehen für kompetente Beratung, höchste Kundenzufriedenheit, gut ausgebildete Mitarbeiter und ein faires Miteinander.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Firmengruppe Bierschneider einen Umsatz von rund 770 Mio. Euro nach 710 Mio. Euro im Vorjahr.

Die Gruppe beschäftigt rund 1.400 Mitarbeiter.

Mit den Herstellerfirmen VW, Audi, SEAT und Škoda sind folgende Verträge geschlossen:

Škoda Händlervertrag

Serviceverträge für VW, Audi, SEAT, Cupra und Škoda

II. Strategie

Wir verfolgen eine 3-Säulen-Strategie, um größere Schwankungen am Markt ausgleichen zu können:

Großhandelsverkauf im In- und Ausland

Geschäft mit Firmenkunden

Endkundengeschäft Neu- und Gebrauchtwagen sowie im Servicebereich

III. Produkt- und Sortimentspolitik

Der Volkswagenkonzern treibt den grundlegenden Systemwechsel in der individuellen Mobilität voran und will deshalb bis 2028 fast 70 neue Elektro-Modelle auf den Markt bringen. In den kommenden zehn Jahren sollen nicht weniger als 22 Millionen Elektroautos von den Bändern rollen. Um die Elektromobilität zu forcieren, hat VW-Partnerschaften mit Batterieherstellern in Europa und China geschlossen. Der Konzern plant Investitionen von mehr als 30 Milliarden Euro in die Neuausrichtung. Außerdem will der Volkswagenkonzern bis 2050 komplett CO2-neutral werden, was den Klimazielen von Paris entspricht. In Europa sollen bis zum Ende des Jahrzehnts nun mindestens 70 % der Verkäufe auf ausschließliche Elektrofahrzeuge entfallen.

Die Produktion der ersten Volkswagen ID.3 startete im Dezember 2019, die ersten Fahrzeuge der ID-Reihe wurden im Sommer 2020 ausgeliefert. Im Jahr 2020 präsentierte VW das SUV ID.4, 2021 wurde der ID.5 vorgestellt. Seit Oktober 2023 kann der neue ID.7 bestellt werden. Im Bereich der Nutzfahrzeuge steht der VW ID Buzz zur Verfügung. Bis 2026 sollen insgesamt zehn weitere neue ID-Modelle auf den Markt kommen. Außerdem ist der Bau eines günstigen massentauglichen Elektrofahrzeugs bis 20.000 EUR angekündigt worden.

Im Jahr 2024 erfolgt die Markteinführung des Audi Q6 e-tron. Auch der Audi A6 e-tron soll noch in 2024 bestellbar sein. Ab 2026 sollen bei Audi keine Modelle mehr mit Verbrennungsmotoren auf den Markt kommen, was bedeutet, dass bis zum Jahr 2025 noch einmal die Verbrenner-Modelle aktualisiert werden.

Auch unsere Marken Škoda, Seat und die Seat Schwestermarke Cupra mit dem ersten voll-elektrischen Modell Born bieten attraktive Elektrofahrzeuge für verschiedene Ansprüche und Preisklassen.

Die breite Produktpalette der Hersteller VW, Audi, Seat, Cupra und Škoda verschafft uns eine sehr gute Ausgangsposition. Auch hinsichtlich optimierter klassischer Antriebe und alternativer Antriebe bzw. deren Kombination sind wir durch unsere Herstellermarken bestens gerüstet.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nachdem im Jahr 2021 das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 2,7 % gestiegen ist, nahm das Bruttoinlandsprodukt in 2022 um 1,8 % zu. Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.

(https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/)

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

(https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

(Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

(Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)

Nach Angaben des Kraftfahrzeugbundesamtes (KBA) hat der deutsche Automarkt mit 2,84 Millionen Neuzulassungen im Jahr 2022 insgesamt 7,3 % zum Vorjahr gewonnen. VW verzeichnete ein Plus von 7,9 % und bleibt mit einem Anteil von 18,2 % weiterhin Marktführer. Die Tochter Audi verzeichnete in 2023 ein Plus von 15,7 %. SEAT nahm um 18,8 % zu, während die Anzahl der Neuzulassungen von Škoda um 17,1 % zunahm.

(Quelle: https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2024/pm01_2024_n_12_23_pm_komplett.html)

Für 2024 rechnen Experten mit einem Rückgang auf rund 2,65 Millionen neu zugelassenen PKW im Vergleich zu 2023.

(Quelle:https://www.autohaus.de/nachrichten/autohandel/automarkt-waechst-dank-sondereffekt-19-prozent-mehr-neuzulassungen-im-januar-3478466)

Im Jahr 2023 lag die CO2-Emission der neu zugelassenen Pkw pro Kilometer bei 114,9 Gramm (Vorjahr 109,6 g/km). Grund dafür dürfte vor allem sein, dass im Januar 2023 die Kaufprämie für Elektroautos reduziert wurde. Viele Käuferinnen und Käufer hatten deshalb noch im Dezember 2022 den Kauf getätigt, um die volle Prämie zu erhalten. Insgesamt wurden laut KBA im vergangenen Jahr mehr als 524.000 batterieelektrische Pkw neu zugelassen. Das waren 11,4 % mehr als 2022. Der BEV-Anteil an allen Neuzulassungen betrug demnach 18,4 %. Auch das ist eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr: 2022 betrug der BEV-Anteil noch 17,7 %. Doch auch größere Fahrzeuge und weniger Hybride könnten für mehr CO2-Emissionen gesorgt haben. Zum einen sind die Neuzulassungen der Plug-in-Hybride (52 %) nach dem Auslaufen der Förderung so deutlich eingebrochen, dass auch der Zuwachs bei den BEVs diese Entwicklung nicht vollständig ausgleichen konnte. Zum anderen haben Oberklasse-Pkw (+12,9 %) und Sportwagen (+12,7 %), die mehr CO2 als Kleinwagen ausstoßen, einen überdurchschnittlichen Zulassungsanstieg verzeichnet.

(Quelle: https://www.springerprofessional.de/automobilwirtschaft/emissionen/neuwagen-stiessen-2023-im-schnitt-mehr-co2-aus/26630858#:~:text=Die%20durchschnittlichen%20CO2%2DEmissionen,%2DBundesamts%20(KBA)%20hervorgeht.)

Als Ziele für die durchschnittlichen Emissionen hat die EU-Kommission eine Einsparung zu 2021 in Höhe von 55 % ab dem Jahr 2030 und volle 100 % ab 2035 festgelegt. Das bedeutet, dass alle zugelassenen Neuwagen ab 2035 emissionsfrei sein müssen.

(Quelle: https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2023/03/28/fit-for-55-council-adopts-regulation-on-co2-emissions-for-new-cars-and-vans/)

II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Umsatz- und Absatzmengenentwicklung

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 nahm durch deutlich steigende Stückzahlen an verkauften Fahrzeugen gegenüber dem Vorjahr um rund 111 % zu.

Allerdings stieg auch der Materialaufwand überproportional um 119 %.

Durch den hohen Lagerbestand an Gebrauchtfahrzeugen und die damit verbundenen Zinsaufwendungen und Kostensteigerungen im Personalbereich und vielen anderen Bereichen infolge der hohen Inflation konnte das laut der Prognose im Lagebericht 2022 angestrebte gleichbleibende Ergebnis nicht erreicht werden.

Der Neuwagenumsatz erhöhte sich um 30 % im Vergleich zum Vorjahr.

Der Gebrauchtwagenumsatz (inklusive Exporte) wurde mit einer Zunahme von 159 % mehr als verdoppelt.

Der Teile- und Serviceumsatz erhöhte sich um rund 20 %.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden gegenüber dem Vorjahr 49 % mehr Neuwagen in Stück verkauft bzw. ausgeliefert.

Durch mehr abgesetzte Fahrzeuge im Einzelkundengeschäft sowie die deutliche Zunahme im Großhandelsgeschäft, vor allem durch den in 2023 eröffneten Gebrauchtwagenbetrieb in der Chamer Str. 120, wurden 223 % mehr Gebrauchtwagen in Stück verkauft.

III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Umsatzerlöse um 111 % und die Stückzahlen der verkauften Fahrzeuge nahmen deutlich um 186 % zu. Gleichzeitig stieg aber auch der Materialaufwand um 119 %.

Somit ging das erwirtschaftete Rohergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen um ca. 4 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr zurück. Diese Entwicklung lässt sich durch den stärker werdenden Preiskampf im Gebrauchtwagenmarkt erklären.

Der Personalaufwand nahm im Zuge der Eröffnung der Chamer Straße 120 und durch den Personalaufbau im Werkstatt-/Servicebereich deutlich um 92 % zu.

Die planmäßigen Abschreibungen erhöhten sich um 64 % im Vergleich zum Vorjahr, was mit weiteren Investitionen, vor allem im Mietwagenbereich, im abgelaufenen Geschäftsjahr zu begründen ist.

Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ 98 %) machten sich vor allem höhere Raum- und Werbekosten sowie gestiegene Kosten der Warenabgabe im Zuge des Umsatzwachstums bemerkbar.

Das Jahresergebnis hat sich entgegen unsere Prognose im letztjährigen Lagebericht deutlich auf T€ - 1.426 verringert.

2. Finanzlage

Der Kapitalbedarf unserer Gesellschaft ist durch unsere Kreditinstitute - insbesondere durch die Finanzierung der Neu- und Gebrauchtwagenbestände - gewährleistet.

Die Liquidität unseres Unternehmens war durch die flexible Möglichkeit der Finanzierung von Gebrauchtfahrzeugen jederzeit gewährleistet. Kurzfristige Liquiditätsengpässe konnten durch Ausleihungen der verbundenen Unternehmen überbrückt werden Die Bankdarlehen wurden planmäßig getilgt.

Der Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen auf Anlagevermögen) beträgt in 2023 T€ - 1.167 nach T€ 358 im Vorjahr.

Im Berichtsjahr erfolgten Investitionen vor allem in Mietwägen, die überwiegend durch Darlehensaufnahmen finanziert wurden.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme nahm um T€ 14.660 zu. Auf der Aktivseite nahmen vor allem die Fahrzeugbestände im Vorratsvermögen im Vergleich zu 2022 zu.

Die Erhöhung des Fahrzeugbestandes in Höhe von T€ 12.040 ist vor allem auf den Zukauf von Gebrauchtfahrzeugen im vierten Quartal im Zuge des geplanten Umsatzwachstums zurückzuführen.

Die Neuwagenbestände zum Bilanzstichtag nahmen im Vergleich zum Vorjahr leicht zu.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Jahr 2023 um T€ 515 aufgrund des stark angestiegenen Umsatzes.

Durch den Jahresfehlbetrag 2023 wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von T€ 651 ausgewiesen. Im Vorjahr betrug das Eigenkapital T€ 774 bzw. 8,0 % der Bilanzsumme.

Vor allem durch die höheren Fahrzeugbestände im Vorratsvermögen sind die Bankverbindlichkeiten um T€ 11.661 gestiegen.

C. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

I. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unser wesentlicher finanzieller Leistungsindikator ist das Jahresergebnis. Daneben ziehen wir weitere Indikatoren für die interne Steuerung des Unternehmens heran. Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:

Jahresfehlbetrag T€ 1.426 nach Jahresüberschuss T€ 200 im Vorjahr

EBIT T€ - 757 nach T€ 410 im Vorjahr

EBITDA T€ - 498 nach T€ 568 im Vorjahr

Gesamtkapitalrentabilität - 3,1 % nach 4,2 % im Vorjahr

Umsatzrentabilität - 1,4 % nach 1,6 % im Vorjahr

II. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Personal- und Sozialbereich

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte unsere Gesellschaft 94 Mitarbeiter.

Wir beschäftigen ein sehr junges Team, da wir ständig viele junge Menschen ausbilden und versuchen diese auch zu übernehmen. Die Auszubildenden werden ideal geschult, lernen von Anfang an unsere Arbeitsweise, Kundenfreundlichkeit, Flexibilität und vor allem unser Arbeitstempo. Aus diesem Potential beziehen wir unsere qualifizierten Mitarbeiter.

Ständige fachliche Aus- und Weiterbildung ist für uns eine Grundvoraussetzung. Die Fluktuation ist in unserem Hause sehr gering. Es herrscht ein freundliches, motivierendes Arbeitsklima, von der Geschäftsleitung bis hin zum Auszubildenden. Die Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern basiert auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt, unsere geschätzten Mitarbeiter sind wichtiger Teil des Unternehmenserfolges, durch den wir langfristig Arbeitsplätze sichern und weiter ausbauen.

Wir versuchen stets, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für unsere Mitarbeiter so gut wie möglich zu gestalten. Vor allem für Frauen ist dies ein sehr wichtiger Aspekt. Ein wichtiger Bestandteil unseres Personalmanagements ist es, Mitarbeitergespräche regelmäßig und strukturiert und im Sinne der Geschäftsleitung und zweiten Führungsebene zu gewährleisten.

Wir wollen in Zukunft ein noch attraktiverer Arbeitgeber sein und arbeiten deshalb an einem künftig noch motivierenderen Einkommenssystem und an noch flexibleren Arbeitszeiten.

D. Prognosebericht

Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 geht von einem stark steigenden Umsatz bei einem deutlich besseren Ergebnis aus.

Für 2024 gehen wir von einem weiteren leichten Rückgang der Preise am Gebrauchtwagenmarkt aus, da wieder mehr Neuwagen verfügbar sind und sich die Lieferengpässe auflösen.

Für 2024 erwarten wir ein ausgeglichenes oder leicht positives Jahresergebnis. Der hohe Gebrauchtwagenbestand soll weiter abgebaut und der Zukauf von Gebrauchtwagen beschränkt werden, um die Zins- und Fahrzeugkosten weiter zu senken. Dadurch soll erreicht werden, dass der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in den nächsten zwei bis drei Jahren ausgeglichen wird.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens positiv, da wir durch die Integration in die Bierschneider-Gruppe von erheblichen Synergieeffekten, insbesondere in den Bereichen Einkauf, Finanzierung sowie der Online-Präsenz, profitieren werden.

Im Gebrauchtwagenbereich ist eine exakte Vorhersage schwierig, deshalb beobachten wir sowohl die langfristigen Markttrends als auch die kurzfristigen Entwicklungsmöglichkeiten sehr genau. Diese Marktnähe erlaubt es uns, stets die gefragten Modelle zu attraktiven Konditionen anbieten zu können.

Durch die in 2023 erfolgte Eröffnung des Gebrauchtwagenbetriebes in der Chamer Straße 120 sehen wir uns auch in der Zukunft in der Lage, unseren Gebrauchtwagenabsatz vor allem im Privatkundenbereich noch deutlich auszubauen.

Im Servicebereich können wir aufgrund unserer Firmen- und Großkunden eine positive Entwicklung erwarten. Des Weiteren hat sich gerade im Servicebereich bereits positiv ausgewirkt, dass wir in den letzten Jahren den Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen im regionalen Markt forciert haben.

Auf Grund der starken Marktposition unserer Firmengruppe und der vielfältigen Modellpalette unserer Fahrzeugmarken sehen wir der nahen Zukunft trotz der hohen Inflation, des Krieges in der Ukraine und der aktuellen Eskalation im Nahost Konflikt positiv entgegen.

E. Chancen- und Risikobericht

Wir arbeiten im Zuge der Integration in die Bierschneider-Gruppe an der Umsetzung der lukrativen Einkaufs- und Absatzpolitik, um unsere Marktchancen zu nutzen, und wollen dadurch künftige Erträge sichern. Insbesondere die Einkaufsstrategie, die konsequente Nutzung sämtlicher Vertriebswege und die strenge Überwachung der Gebrauchtwagenstandtage sowie die Umsetzung der optimierten Ablauforganisation werden sich in den kommenden Geschäftsjahren positiv auswirken.

Um unsere Marktgebiete optimal nutzen zu können und den Fahrzeugvertrieb weiter auszubauen, wurde in der Chamer Straße 120 ein Gebrauchtwagenbetrieb eröffnet.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Wir werden die Integration der Auto Bierschneider GmbH, Straubing, in die strategische Ausrichtung unsere Unternehmensgruppe weiter optimieren: Zusammen mit der zweiten Führungsebene wurden intensiv strategische Ziele erarbeitet, die wir zusammen mit unseren Mitarbeitern in naher Zukunft erreichen wollen. Es ist uns wichtig, dass jeder Mitarbeiter sein Ziel kennt und entsprechend eigenverantwortlich agiert. Wir sind überzeugt, dass nur dadurch der gewünschte Unternehmenserfolg erreicht und erhalten werden kann.

Zusätzlich wollen wir in 2024 das gruppenweit erarbeitete und bereits umgesetzte Kostenmanagement weiter verbessern. Außerdem haben wir die Controlling-Abteilung nochmals vergrößert und ein neues Controlling-Tool im Einsatz, damit wir alle Kosten und Erlöse genauestens analysieren können.

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit sind wir bereit, beherrschbare Risiken einzugehen. Über die identifizierten Risiken für unser Unternehmen berichten wir nach der Gesamtwirkung (Eintrittswahrscheinlichkeit und Gesamtwirkung) in absteigender Reihenfolge:

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Risiken

Sollte ein Andauern des Ukraine-Krieges die Verwerfungen auf den weltweiten Rohstoff- und Energiemärkten weiter verschärfen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer gewerblichen und privaten Kunden, insbesondere durch eine erneut stark steigende Inflation, belasten und zu einem Nachfragerückgang führen. Die konkreten Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die allgemeine Konjunkturentwicklung und das Branchenwachstum lassen sich derzeit auch für 2024 noch nicht abschließend beurteilen. Auch der Nahost Konflikt kann zu negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung führen.

Die Auswirkungen dieser Risiken beeinflussen vor allem die Vermarktung unseres Gebrauchtwagenbestandes. Aktuell sind die Gebrauchtwagenpreise - mit Ausnahme von Elektrofahrzeugen - am Markt stabil bzw. gehen nur leicht zurück. Der Rückgang der Preise ist unter anderem auch auf die hohen Zinsen und die verschiedenen geopolitischen Konflikte zurückzuführen. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen

Mögliche Risiken aus Leasingrückläufern können durch Restwertabsicherungsmodelle abgesichert werden.

Aufgrund unserer optimalen Absatzpolitik können wir aus heutiger Sicht die zurückzunehmenden Gebrauchtwagen aus diesen Verträgen sehr gut vermarkten.

Erkennbare Risiken bei einzelnen Fahrzeugen aufgrund des Modells oder der Ausstattung wurden durch Rückstellungen im Jahresabschluss ausreichend berücksichtigt.

Ein mögliches Ertragsrisiko im Neuwagenbereich könnte entstehen, wenn aufgrund rückläufiger Konjunktur die Nachfrage nach Neuwagen zurückgeht. Dies kann vor allem dann passieren, wenn die Škoda Auto Deutschland GmbH keine neuen Aktionen zur Verkaufsförderung hervorbringt.

Auch können Probleme bei neuen Modellen dafür sorgen, dass sich die Auslieferungen über einen langen Zeitraum hinauszögern.

Forderungsausfälle

Das Risiko von Forderungsausfällen begrenzen wir durch unser striktes Debitorenmanagement, dem verbleibenden Risiko haben wir bilanziell durch ausreichende Wertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen.

Zinsänderungsrisiken

Infolge der steigenden Inflationsraten ist das Zinsniveau im Jahr 2023 stark angestiegen, aktuell zeichnen sich aber bereits erste Schritte zur Zinssenkung ab. Unsere Zinsaufwendungen für bestehende und neue Finanzierungen werden daher zukünftig leicht sinken.

IT-Risiken

Der unternehmensweit in allen Geschäftsbereichen eingesetzten Informationstechnologie und damit der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Daten kommt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Zum Schutz unserer Systeme vor unbefugtem Zugriff, der Modifikation oder dem Abzug sensibler Daten und der Zerstörung oder mangelnder Verfügbarkeit der Systeme durch Störungen, Schadensfälle oder Cyber-Angriffe setzen wir eine moderne IT-Infrastruktur sowohl im Hardware- als auch im Software-Bereich ein, so dass wir das Risiko als niedrig einschätzen.

Gesamtbewertung der Risikosituation

Über den Haftungsverbund der Bierschneider Gruppe ist es uns möglich, eine ausreichende Einkaufsfinanzierung sicherzustellen. Kurzfristige Liquiditätsengpässe können über Ausleihen von verbundenen Unternehmen verhindert werden. Daher sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

F. Risikoberichterstattung in Bezug auf Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber Kreditinstituten.

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir daher eine konservative Risikopolitik.

Straubing, 12. Juli 2024

Auto Bierschneider GmbH

Die Geschäftsführer

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Michael Fleischmann                       Bernhard Öttl                

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Auto Bierschneider GmbH, Straubing

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto Bierschneider GmbH, Straubing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Bierschneider GmbH, Straubing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Deggendorf, 12. Juli 2024

Dr. Kittl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Karl Schröder Wirtschaftsprüfer Andreas Schwarzhuber Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung vom 10. Oktober 2024 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

Offenlegung des Ergebnisverwendungsbeschlusses

Die Gesellschafterversammlung hat am 10. Oktober 2024 beschlossen, den Bilanzverlust von EUR 706.332,73 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachrichten & Medien

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