KTG GmbH
83mVermietung von Schienenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julian Schneider seit 5.1.2024 | Geschäftsführer |
Volker Grzybowski seit 5.1.2024 | Geschäftsführer |
Christoph Kahlert seit 8.5.2023 | Geschäftsführer |
Marc Timo Gryzan seit 8.5.2023 | Prokura |
Katrin Floryszczak seit 8.5.2023 | Prokura |
Sandra Gürtler seit 6.4.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Duisburger Hafen AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
dfl duisport facility logistics GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anlagespiegel
AnhangAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der dfl duisport facility logistics GmbH, Duisburg (dfl) wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Satzungsgemäß wurde der Jahresabschluss nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft ist mit der Duisburger Hafen AG, Duisburg (duisport), ihrer alleinigen Gesellschafterin, und deren Tochtergesellschaften als verbunden im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB anzusehen. Sie wird in den von der duisport aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Dieser ist bei der duisport erhältlich. Die Gesellschaft hat mit der Alleingesellschafterin am 13. Dezember 2001 dahin gehend einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, dass sie sich der Leitung der duisport unterstellt und sich verpflichtet, ihren Gewinn an die Gesellschaft abzuführen. Während der Vertragszeit entstehende Verluste müssen von der duisport ausgeglichen werden. Mit der duisport besteht eine umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft. Um die Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, werden einzelne Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Zum 1. Januar 2008 hat die dfl von der Konzernschwestergesellschaft PCD Packing-Center-Duisburg GmbH, Duisburg (PCD), die laufenden Geschäfte übernommen, um die Geschäftsabläufe innerhalb der duisport-Gruppe zu optimieren. Die dfl führt die Geschäfte mit dem bisherigen PCD-Personal sowie unter Verwendung der ehemaligen PCD-Hallenflächen weiter. Der Anstieg von Umsatz- und Aufwandsposten resultiert aus der Geschäftsübernahme. Somit ist eine Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen nicht gegeben. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Berücksichtigung der steuerlich zulässigen Sätze. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410), sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert zwischen 150 und 1.000 Euro, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wird ein jahresbezogener Sonderposten gebildet. Dieser Sonderposten wird linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Der Wertansatz der unfertigen Leistungen erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, im Wesentlichen mit den von Subunternehmern berechneten Einzelkosten. Die Bestände an Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt, dabei wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Dieser ist als Anlage A dem Anhang beigefügt. FinanzanlagevermögenZur gesetzlichen Insolvenzsicherung der Altersteilzeitansprüche der Mitarbeiter, hat die dfl im Jahr 2008, wie auch in den Vorjahren, Fondsanteile erworben (DWS Select-Rent). Diese wurden an die Mitarbeiter verpfändet. Der Wert der Fondanteile beträgt zum 31.12.2008 TEUR 184 (Vorjahr TEUR 97). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen im Verbundbereich resultieren im Wesentlichen aus konzerninternen Dienstleistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren sowie Forderungen aus Versicherungsansprüchen.
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen, Verpflichtungen für nicht genommenen Urlaub, Tantieme sowie Verpflichtungen aus Schadensersatzforderungen.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig. Aus dem Cash-Pooling ergibt sich eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.109. Nach Verrechnung mit weiteren Forderungen und Verbindlichkeiten der Gesellschafterin ergibt sich saldiert eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.573. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse
Die dfl erzielt ihre Umsatzerlöse zum einen durch Dienstleistungen zur Bewirtschaftung von Gebäuden und Liegenschaften über ihren gesamten Lebenszyklus einschließlich des Planungsstadiums im Rahmen des immobilienbezogenen Facility Managements. Im Berichtszeitraum konnte die dfl durch den erfolgreichen Abschluss verschiedener Ingenieur- und Bauprojekte (Projekt Collin, Projekt Haeger & Schmidt und den Bau eines Parkplatzes) im Zusammenhang mit der Ansiedlung von Unternehmen in Duisburg Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.753 erzielen. Bei diesem Vorhaben übernimmt die dfl die Projektsteuerung für Neubauten und verantwortet zum Teil auch einzelne Bauleistungen die überwiegend von Subunternehmen bezogen werden. Darüber hinaus erzielt die dfl Umsatzerlöse aus der Instandhaltung der Infrastruktur für die duisport-Gruppe. Durch die Übernahme der Geschäfte der Schwestergesellschaft PCD Packing-Center-Duisburg GmbH zum 01.01.2008 erzielt die dfl auch Umsatzerlöse aus den Bereichen Containerstauung, Verpackungsleistungen und den Verkauf von Trockenmitteln, die unter "Logistic Services" zusammengefasst werden. Die Umsatzerlöse aus der neuen Sparte Port Logistic wurden durch den Betrieb von öffentlichen Terminalanlagen erzielt. Materialaufwand
Personalaufwand
Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Mieten und Pachten, Fremdlöhne, Aufwendungen für Beratungsleistungen sowie Dienstleistungen der duisport.
Zinsergebnis
Aufwendungen aus GewinnabführungDie gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag an die alleinige Gesellschafterin zu zahlenden Gewinne führten zu Aufwendungen aus der Gewinnabführung in Höhe von TEUR 797. Sonstige finanzielle VerpflichtungenGegenüber der Gesellschafterin Duisburger Hafen AG bzw. der Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH, Duisburg, bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Managementvertrag, einem Dienstleistungsvertrag über IT-Betriebskosten, einem Geschäftsbesorgungsvertrag sowie diversen Pachtverträgen.
Des Weiteren bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber konzernexternen Gesellschaften von TEUR 438. Somit bestehen insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen von TEUR 1.339. Aus der Tatsache, dass die dfl gemäß Kaufvertrag in die wesentlichen Verträge der PCD eingetreten ist, sind die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.
Angaben zu bestimmten anderen SachverhaltenDurchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer
Der Anstieg resultiert aus den zu Jahresbeginn übernommenen Mitarbeitern der PCD.
Angaben zur GeschäftsführungGeschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2008: Herr Thomas Schlipköther, Diplom-Ingenieur, Essen Herr Dr. Ghanem Degheili, Architekt, Meerbusch Herr Marco Hullemann, Kaufmann, Duisburg
Gesamtbezüge der GeschäftsführungAuf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde nach der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Duisburg, 31. März 2009 dfl duisport facility logistics GmbH Thomas Schlipköther Dr. Ghanem Degheili Marco Hullemann LageberichtDie Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2008 bei Umsatzerlösen von rd. 14,2 Mio. € (2007: rd. 7,3 Mio. €) mit einem Betriebsergebnis in Höhe von rd. + 0,9 Mio. € (2007: rd. + 0,7 Mio. €) abgeschlossen. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist auf den Übergang der Geschäfte von der Konzernschwestergesellschaft PCD GmbH, Duisburg, zurückzuführen. In diesem Zusammenhang hat die dfl Mitarbeiter, Vermögen und Bestandskunden der PCD übernommen und ist in die bestehenden Verträge der Gesellschaft eingetreten. Hierfür hat die DFL einen Kaufpreis in Höhe von 1.198 T€ geleistet. Die dfl führt die Geschäfte mit dem bisherigen PCD-Personal sowie unter Verwendung der ehemaligen PCD-Hallenflächen weiter. Die übernommenen Geschäfte werden bei der DFL unter der Sparte Logistic Services zusammengefasst. Diese Sparte erzielte in 2008 Umsatzerlöse von 7,2 Mio. € (Vorjahr: 0 €). Verglichen mit dem Umsatz, den die PCD GmbH in 2007 erzielte (5,5 Mio. €), konnte die dfl die übernommenen Kundenbeziehungen weiter ausbauen. Dies gilt insbesondere für die Geschäfte mit A-Kunden. In 2008 konnten in der Sparte Projektmanagement weitere Großprojekte erfolgreich durchgeführt werden. Zu diesen Bauprojekten zählt unter Anderem der in 2007 begonnene Neubau der Zufahrtstrasse für den Sanitärgroßhändler Collin (Duisburg), sowie mehrere Beratungsprojekte. Als weitere Kunden in dieser Sparte sind besonders die EVIAG AG (Duisburg), PKV Planungsgesellschaft Kombinierter Verkehr (Duisburg), und die Rhein-Ruhr Terminalgesellschaft für Container- und Güterumschlag mbH (Duisburg) zu nennen. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2008 wurde das neue Geschäftsfeld Port Logistics aufgebaut. Die dfl hat hierzu den operativen Betrieb für öffentliche Terminalanlagen der duisport-Gruppe übernommen. Der Umsatz der Gesellschaft lag mit rd. 1,5 Mio. € unter den Erwartungen, was insbesondere an fehlenden Umsätzen im Trockenmittelgeschäft (0,7 Mio. €) und zeitlichen Verschiebungen bei Beratungsprojekten (1 Mio. €) lag. Die geplanten Projekte wurden begonnen, werden allerdings erst im Jahr 2009 fertig gestellt. Zur kaufmännischen Steuerung der Gesellschaft wurde ab Januar 2008 eine neue Spartenrechnung entwickelt, um die Ertragslage je Geschäftsfeld laufend analysieren zu können. Sie dient als kaufmännisches Steuerungsinstrument. Die Verbesserung der Betriebsergebnisse von 0,7 Mio. € auf 0,9 Mio. € ergibt sich aus positiven Ergebnisbeiträgen der einzelnen Sparten.
Chancen und RisikenChancen bestehen grundsätzlich durch eine Diversifizierung des Geschäfts, wie sie Anfang 2008 bei der DFL umgesetzt wurde. Im Zusammenhang mit den für 2009 stark eingetrübten Konjunkturaussichten bestehen Umsatzrisiken, die aus einem Rückgang des Geschäfts bei einzelnen Kunden resultieren. Kunden aus der Stahlbranche sowie aus dem Maschinen- und Anlagenbau, für die die DFL vor allem im Segment Logistic Services tätig ist, sind davon besonders betroffen. Durch eine Intensivierung der Vertriebstätigkeit in Verbindung mit einer engen Zusammenarbeit mit Konzernschwestergesellschaften wird aus diesem Grunde eine Ausweitung der Kundenbasis angestrebt.
In der abwärts gerichteten konjunkturellen Entwicklung steigt tendenziell das Risiko von Forderungsausfällen. Die dfl hat zu diesem Zweck eine Warenkreditversicherung abgeschlossen und das Reporting im Forderungsmanagement ausgebaut. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der duisport-Gruppe integriert. Sonstige wesentliche Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, die für die Beurteilung der Lage und die voraussichtliche Entwicklung der dfl von Belang sind, bestehen nicht. Die dfl ist dem Geschäftszweck entsprechend und unter Berücksichtigung ihrer Risikolage angemessen mit Kapital ausgestattet und in das Cash-Pooling der duisport-Gruppe eingebunden. Eine ausreichende Liquiditätsversorgung ist damit jederzeit sichergestellt. Im Berichtszeitraum wurden keine Risiken festgestellt, die einzeln oder kumuliert in der Lage wären, den Bestand der dfl zu gefährden. AusblickDie zusätzlichen öffentlichen Terminalkapazitäten, die zur Verbesserung der Infrastruktur des Standortes Duisburg von der Duisburger Hafengruppe geschaffen wurden, bedeuten für die DFL künftig ein wachsendes Aufgabenfeld. Ab 2009 werden im Geschäftsfeld Port Logistics zusätzlich zum bereits eingerichteten Betrieb der Terminalanlage auf Logport I die gleichen Aufgaben für die Terminalanlage auf dem rechtsrheinischen Logport II übernommen. Ab 2009 stellt die DFL auf einen externen Vertrieb im Trockenmittelgeschäft um, um Kosten zu flexibilisieren. Im Zusammenhang mit einem umfangreichen Kostensenkungsprogramm sind weitere kostenseitige Optimierungen geplant. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Beratungsleistungen im Hafenentwicklungsbereich und der daraus resultierenden Möglichkeiten, das internationale Netzwerk der Hafengruppe zu stärken, soll der in der DFL begonnene Ausbau der Consulting-Aktivitäten ab 2009 in eine eigene Konzerngesellschaft ausgegliedert werden. Für das Geschäftsjahr 2009 sind Umsatzerlöse in Höhe von rd. 22,6 Mio. € und ein Ergebnis vor Ergebnisabführung von 1,2 Mio. € geplant. Für 2010 werden Umsatz und Ergebnis auf ähnlichem Niveau erwartet. Aufgrund der schwer prognostizierbaren unterschiedlichen künftigen Entwicklung sind verschiedene Planungsprämissen allerdings mit verhältnismäßig großen Unsicherheiten behaftet.
Duisburg, den 20.02.2009 Schlipköther Dr. Degheili Hulleman |
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