MBB Gescher GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicola Christian Del Duca seit 2.4.2020 | Prokura |
Klaus Fleck seit 2.10.2018 | Prokura |
Jörg Meyer zu Strohe seit 29.10.2003 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PlanET Biogastechnik GmbHVredenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019PlanET Biogastechnik GmbH, VredenI. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft 1.1. Weltwirtschaftlicher Überblick Im Kalenderjahr 2019 verlor die Weltwirtschaft deutlich an Schwung und ging signifikant zurück. Die Wachstumsrate lag nach Angaben der EZB in ihrem Jahresbericht 2019 deutlich unter dem historischen Durchschnitt und wies ihren niedrigsten Stand seit der globalen Finanzkrise auf. 1.2. Preisentwicklung im Bereich der Inputstoffe Der Weizenpreis (als Preisspiegel für nachwachsende Rohstoffe) lag zum Jahresende 2019 durchschnittlich bei etwa 190,- € je Tonne. Damit liegt der Weizenpreis auf Vorjahresniveau. Dies spiegelt sich auch in der globalen Getreideproduktion (inklusive Reis) wider, die laut dem US Department of Agriculture (USDA) mit 2.626 Mio. Tonnen ebenfalls auf Vorjahresniveau liegt. 1.3. Preisentwicklung im Bereich der Inputrohstoffe für organische Reststoffe In vielen Ländern liegt der Schwerpunkt der Inputmaterialien der Biogasanlagen jedoch bei organischen Reststoffen, die aus der Landwirtschaft oder der lebensmittelverarbeitenden und -erzeugenden Industrie sowie artverwandten Bereichen stammen. Bspw. wird Gülle als organischer Reststoff im erheblichen Umfang genutzt. 1.4. Preisentwicklung bei Energie Die Entwicklung des Energiepreises ist neben der Rohstoffpreisentwicklung für Inputstoffe eine bedeutende Kennzahl für die Einschätzung der Marktbedingungen. Hierbei sind steigende Preise fossiler Energieträger im Grundsatz positiv, da die relative Wettbewerbsfähigkeit zugunsten erneuerbarer Energieträger wie Biogas verbessert wird. Im Laufe des Jahres 2019 pendelte der Preis für Rohöl der Sorte Brent um 60 USD und lag gering unter dem Vorjahresniveau. Für 2020 erwartet man aufgrund der Corona-Pandemie einen erheblichen Einbruch der Weltwirtschaft. Gerade die Industrieländer werden stark betroffen sein. Inwieweit bereits in 2021 eine deutliche Erholung eintritt hängt vom Verlauf der Pandemie ab. 2. Entwicklung der Branche 2.1. Deutschland Die eingetrübte Entwicklung in Deutschland seit dem Jahr 2011 (damals Zubau von 1526 Biogasanlagen in einem Jahr) setzt sich weiterhin fort. Der Fachverband Biogas rechnet für 2019 lediglich mit einem Zubau von 80 Anlagen. Es werden auch weiterhin überwiegend nur "kleine" Anlagen mit einer maximalen Leistung von 75 KW in Betrieb genommen werden. Durch die sogenannte Flexprämie ist der Umsatz im Bereich BHKW's auf einem konstant hohen Wert geblieben. Die Flexprämie läuft eigentlich zum 31.10.2020 aus. Jedoch wird in der Politik über eine Verlängerung diskutiert. 2.2. International Die Exportrate der Branche verzeichnet eine steigende Tendenz. Zum einen steigt die relative Bedeutung aufgrund des national schwachen Marktes, auf der anderen Seite werden die Märkte im Ausland vitaler. In Frankreich gelten weiterhin gute Fördermechanismen zur Entwicklung der Biogasproduktion. Frankreich ist nun mit Abstand der stärkste Markt und kompensiert nun für den Biogassektor den Rückgang in Deutschland. An Bedeutung gewinnen derzeit die Absatzmärkte in Europa, Asien und Nord- und Südamerika. 2.3. PlanET im Branchenvergleich Die PlanET Gruppe ist traditionell international tätig. Mit eigener Forschungsentwicklung sind wir in der Lage, uns frühzeitig auf zukünftige Märkte einzustellen oder diese sogar selbst zu entwickeln. Wir bauen Biogasanlagen im klassischen Bereich von der einfachen "Gülle - Mistanlage" mit einer Leistung von 75 KW bis zu Spezialanlagen im Bereich "Waste to Energie" (Verwertung biogener Reststoffe) im Megawattbereich. Unterstützt durch unsere biologische Abteilung sind wir in der Lage, fast jeden biogenen Stoff in elektrische Energie und/oder Biomethan umzuwandeln. 3. Umsatzentwicklung Wie von uns erwartet konnte der Umsatz im Berichtsjahr erneut deutlich gesteigert werden. Er erhöhte sich um 14.381 T€. Dies entspricht einer Zunahme von ca. 36 %. Auf dem französischen Markt konnten hohe Umsätze erzielt werden (Umsatzsteigerung von ca. 40%). Trotz langer Genehmigungsfristen durch die Behörden und die finanzierenden Banken konnten 51 Projekte begonnen und 26 fertiggestellt werden. Damit ist Frankreich weiterhin für uns der größte Absatzmarkt. Der Umsatz auf dem deutschen Markt (ohne Service) - bestehend aus den Schwerpunkten 75 KW Anlagen und Flexibilisierung der BHKW - ist in 2019 leicht zurückgegangen. Der Umsatz in Nordamerika konnte in 2019 gesteigert werden. Nach Sparten entwickelte sich der Umsatz wie folgt:
Von diesen Umsatzerlösen betrugen Inlandserlöse 12.264 T€ (Vj. 12.865 T€) und Exporterlöse 41.974 T€ (Vj. 26.992 T€). 4. Beschaffung Zwar werden die meisten Materialien derzeit noch in Deutschland beschafft, jedoch nimmt die Bedeutung der ausländischen Lieferanten (bspw. Frankreich, Kanada) immer mehr zu. Insbesondere in Bezug auf die Projekte in den genannten Ländern und die damit verbundenen kürzeren Lieferwege. 5. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr verteilten sich die Investitionen wie folgt:
Die Zugänge bei den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen betrugen 147 T€. 6. Finanzierungsmaßnahmen In 2019 wurden keine besonderen Finanzierungsmaßnahmen durchgeführt. Über die Abrechnung nach Leistungsfortschritt wird die Finanzierung der PlanET Biogastechnik GmbH sichergestellt. Liquiditätsspitzen werden über Kontokorrentlinien/Auftragsfinanzierungen abgefangen. Investitionen werden in der Regel über Leasing finanziert. 7. Personal- und Sozialbereich Die Zahl bei der PlanET Biogastechnik GmbH in 2019 durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug 153. Im Vergleich zum Vorjahr (139) ist die Zahl der Mitarbeiter demnach um 10 % gestiegen. II. Darstellung und Analyse der Lage 1. Vermögenslage Gegenüber dem Vorjahr ist das Gesamtvermögen gestiegen (24.024 T€; Vj. 22.183 T€). Das langfristige gebundene Vermögen hat sich leicht um 43 T€ erhöht wohingegen der Bereich des kurzfristig gebundenen Vermögens deutlich um 1.798 T€ anstieg. Bemerkenswert ist hierbei der Anstieg der Sonstigen Vermögengegenstände um 658 T€ sowie der Anstieg der liquiden Mittel um 1.343 T€. Auf der Passivseite fällt auf, dass aufgrund der steigenden Geschäftstätigkeit die Rückstellungen (Sonstige- und Steuerrückstellungen) um 1.174 T€ auf 3.777 T€ und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1.090 T€ auf 4.665 T€ gestiegen sind. Auch die erhaltenen Anzahlungen stiegen entsprechend um 1.020 T€ auf 6.143 T€ an. Hingegen sanken die sonstigen Verbindlichkeiten um 560 T€ auf nur noch 611 T€. Auch sanken die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten deutlich. Das Eigenkapital erhöhte sich durch das positive Jahresergebnis auf nun 8.649 T€. Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote i. H. v. 36 %. 2. Finanzlage Die zusammengefasste Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Der Finanzmittelfonds betrifft ausschließlich Liquide Mittel. 3. Ertragslage Die Gesamtleistung betrug in 2019 53.414 T€. Dies ist erneut deutlich höher als in 2018, wo die Gesamtleistung nur 40.291 T€ betrug. Die Entwicklung der Gesamtleistung ist damit sehr positiv. Das Betriebsergebnis ist mit 1.286 T€ (Vj. 942 T€) deutlich positiver als im Vorjahr. Durch das Beteiligungs- und Finanzergebnis sowie die Steuern des Geschäftsjahres ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von ca. 961 T€. Für das Geschäftsjahr 2020 wird mit einer gleichbleibenden Gesamtleistung und einem leicht positiven operativen Ergebnis gerechnet. Jedoch wird entscheidend für das Erreichen der wirtschaftlichen Ziele der Geschäftsverlauf in den wichtigsten internationalen Märkten sein. Dieser ist wiederum sehr abhängig vom Verlauf der Corona-Pandemie bzw. der Entwicklung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie (wie bspw. Zugangs- und Reisebeschränkungen). III. Risikobericht 1. Risiken aus gesetzlichen Maßnahmen Der wirtschaftliche Erfolg der von uns angebotenen Produkte und Dienstleistungen und damit die zukünftige Entwicklung PlanET's sind zum Teil von der Förderung der erneuerbaren Energien durch politische Vorgaben abhängig, die je nach Markt und Region unterschiedlich wichtig sind. In Deutschland ist diese Förderung bspw. bislang u. a. im EEG verankert. Auf den internationalen Märkten sind bereits Gesetze in Kraft getreten oder Gesetzesinitiativen zu beobachten, welche die Rahmenbedingungen für die Erzeugung gerade von Biomethan aus Biogas aber auch Strom aus Biogas tendenziell verbessern. Zudem laufen derzeit Initiativen zur Förderung der Nutzung von Biomethan als Treibstoff. Die Bedeutung von Biogas als Instrument zur Erzeugung klimafreundlicher Energie wird mehr und mehr anerkannt. 2. Risiken aus der Preisentwicklung bei Inputmaterialien Durch die Umstellung auf den Verkauf von Anlagen für biogene Reststoffe hat sich die Bedeutung des Risikos der Agrarpreisentwicklung in den letzten Jahren minimiert. PlanET verfügt über ein breites Know-how für den Bau von Anlagen zur Vergärung aller Art von biogenen Reststoffen. 3. Planungs- und Ausführungsrisiken Der Auf- und Ausbau der internen Strukturen muss mit den sich wandelnden Herausforderungen einhergehen. Innerhalb der PlanET-Gruppe wird in allen wesentlichen Bereichen mit einem entsprechenden ERP-System gearbeitet. Zudem wird eine spezielle Software (Being Management 3) zur Projektsteuerung genutzt. PlanET treibt die Digitalisierung konsequent voran. Zuletzt wurde ein Dokumentenmanagementsystem für den digitalen Belegfluss eingeführt. Im Allgemeinen werden Angebote anhand von der Geschäftsleitung vorgegebenen Rahmenbedingungen über die ERP-Software kalkuliert und erstellt. Projekte mit einem größeren Umfang werden in Teams erstellt, während der Umsetzungsphase durch Projektleiter überwacht und im Anschluss einer Nachkalkulation unterzogen. Durch Reisebeschränkungen oder mangelnde Versorgung mit Materialien oder Einsatzbereitschaft von Subunternehmern aufgrund einer Pandemie kann es zu erheblichen Verzögerungen und Kostensteigerungen bei der Abwicklung von Projekten kommen. Grundsätzlich ist eine Mindestauslastung des Unternehmens sicherzustellen. Insgesamt trägt die breite aber fokussierte Aufstellung über eine Vielzahl an Ländern zur Verminderung des Risikos einer Unterauslastung aus einzelnen Ländern bei. So kann eine hohe Auslastung eines Landes die geringe Auslastung eines anderen Landes kompensieren. 4. Währungsrisiken und sonstige Risiken Die Entwicklung einzelner Währungen kann sich auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken. Im Rahmen der Projekte wird daher mit Absicherungsinstrumenten (bspw. Devisentermingeschäften) gearbeitet. Gänzlich vermeiden lassen sich dadurch Währungskursverluste aber nicht. Aufgrund der zunehmenden Internationalisierung entsteht ein deutlich höherer Anteil an Forderungen gegenüber ausländischen Kunden. Tendenziell erwartet die Gesellschaft hier ein erhöhtes Forderungsausfallrisiko, das mit der Absicherung der ausländischen Forderungen über eine Warenkreditversicherung reduziert wird. Ein Großteil der Komponenten für den Bau der Biogasanlagen wird von uns bei Lieferanten eingekauft. Das Risiko von Preissteigerungen wird durch die Nutzung von Preisgleitklauseln vermindert. Die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften ist besonders wichtig für die Entwicklung der PlanET-Unternehmensgruppe. Wir begegnen dieser Herausforderung aktiv. Unter anderem durch eine enge Zusammenarbeit mit Schulen, Hochschulen und Universitäten. Mit der verstärkten Internationalisierung steigen die Anforderungen an die Mitarbeiter, die in unternehmensinternen Kursen ihre Sprachkenntnisse verbessern können. Nicht zuletzt trägt auch das positive Unternehmensklima dazu bei, dass die Fluktuation bei PlanET deutlich unter dem Branchenschnitt liegt. IV. Prognosebericht 1. Branchenausblick Zwar ist der Bau von Biogasanlagen derzeit durch die Corona-Pandemie eingeschränkt jedoch ist die Nachfrage nach Biogasanlagen aufgrund der festen Vergütungsstrukturen wenig betroffen. Die Branche blickt daher positiv in die Zukunft. Neueste Studien belegen das durch die Biogasaufbereitung zu BIO-CNG (gasförmiger Treibstoff) oder BIO-LNG (flüssiger Treibstoff) nahezu 100% aller gesundheitsschädlichen Feinstaub- und Stickoxidemissionen vermieden werden können. Auch können mehr als 90 % der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen vermieden werden. Gerade im europäischen Ausland haben einige Länder dies bereits erkannt und es bestehen daher stabile Rahmenbedingungen für die Biogaseinspeisung. Insbesondere Frankreich geht hier mit guten, stabilen Bedingungen voran. Für Deutschland besteht die Hoffnung das sich im Zuge der Umsetzung der RED II die Rahmenbedingungen ebenfalls verbessern. Hier bleibt jedoch die nationale Umsetzung der bindenden EU-Richtlinie abzuwarten. Auch in nichteuropäischen Ländern wird das hohe Potenzial von Biogas zum Klimaschutz gesehen. Exemplarisch soll hier China genannt werden welches gerade Ende 2019 einen neuen Leitfaden zur Entwicklung des Biogassektors vorgestellt hat. Hier wurden wiederum ambitionierte Ziele festgelegt. In weiten Teilen der Welt besteht erhebliches Potenzial mit Hilfe von Biogas und der Vergärung von organischen Abfällen/ Reststoffen Strom, Wärme aber auch Treibstoff zu erzeugen und so einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 2. Unternehmensausblick In unserem Hauptmarkt Frankreich rechnen wir mit weiter steigenden Umsätzen. Aufgrund eines sehr hohen Auftragsbestandes in Frankreich gehen wir davon aus das wir im nächsten Jahr ca. 70 % unseres Umsatzes dort erzielen werden. Unsere Personalkapazitäten haben wir entsprechend angepasst. Für Deutschland rechnen wir in 2020 mit leicht sinkenden Umsätzen. In Nordamerika sind positive Entwicklungen zu verzeichnen. Sowohl in Kanada als auch in den USA bestehen positive Rahmenbedingungen für Biogasanlagen mit dem Schwerpunkt Biogasaufbereitung und Einspeisung. Wir rechnen in 2020 daher mit ähnlich hohen Umsätzen wie in 2019. Die Entwicklung der neuen Märkte in Asien und Südamerika wird durch die Corona-Pandemie behindert. Insbesondere in jungen Märkten ist der persönliche Kontakt sehr wichtig. Aufgrund der Einschränkungen rechnen wir daher für 2020 mit keiner großen Umsatzsteigerung in diesen Märkten. Vor dem Auftreten der Corona-Pandemie hatten wir für das Jahr 2020 aufgrund des hohen vorliegenden Auftragsbestandes mit einer weiteren Steigerung des Umsatzes gerechnet. Derzeit rechnen wir für 2020 insgesamt noch mit einer gleichbleibenden Gesamtleistung sowie einem leicht positiven Ergebnis. Die weiteren Entwicklungen bzgl. der Corona-Pandemie bleiben jedoch abzuwarten. V. Forschung und Entwicklung Wie schon in 2018 lag der Fokus der Entwicklungsarbeit auch in 2019 auf den Themenblöcken Valentin sowie der Entwicklung von Produkten zur Verarbeitung weiterer Substrate (Steigerung der Substratflexibilität). Eine Zusammenarbeit mit Hochschulen, Instituten und Vertretern der Industrie und Landwirtschaft hat sich bereits in der Vergangenheit bewährt und wird auch weiterhin genutzt. VI. Bestehende Zweigniederlassungen Die PlanET Biogastechnik GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
Vreden, den 30. April 2020 gez. Dipl.-Ing. (FH) Jörg Meyer zu Strohe BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2019PLANET BIOGASTECHNIK GMBH, VREDENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019
Anhang 2019PlanET Biogastechnik GmbH, VredenI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die PlanET Biogastechnik GmbH hat ihren Sitz in Vreden und ist unter der Nummer HR B 3308 im Handelsregister Coesfeld eingetragen. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss der PlanET Biogastechnik GmbH für das Geschäftsjahr 2019 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) sowie des § 42 GmbHG erstellt. Die in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Vorjahresbeträge sind vergleichbar. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den bei deren Entwicklung angefallenen Herstellungskosten, grundsätzlich vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis zu 5 Jahren), bewertet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und um planmäßige Abschreibungen gemindert. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen grundsätzlich linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen überwiegend 6 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 Jahre. Geringwertige Vermögensgegenstände, mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Position des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Anlage 3a beigefügten Anlagenspiegel. In diesem sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres angegeben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Bei gebrauchten Gegenständen wurde ein Abschlag entsprechend dem Abnutzungsgrad vorgenommen. Die unfertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten in angemessenem Umfang notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit sie durch die Produktion veranlasst sind, wurden in die Herstellungskosten eingerechnet. Erhaltene Anzahlungen werden von den Vorräten offen abgesetzt bis zu der Höhe, in der die Gesellschaft bis zum Bilanzstichtag Leistungen für das betreffende Projekt erbracht hat. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt. Für risikobehaftete Einzelforderungen wurden Wertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2,08 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger findet § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB keine Anwendung. Kassenbestände und Bankguthaben in inländischer Währung werden mit dem Nennwert bilanziert. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern beruhen auf nachfolgend aufgeführten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen:
III. Angaben zur Bilanz In den Finanzanlagen sind Ausleihungen an verbundene Unternehmen (383T€) enthalten.
Die saldierten Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen: Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 7.402 T€ aus Darlehensforderungen und in Höhe von 4.633 T€ aus Lieferungen und Leistungen, vermindert um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 108 T€. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von 4.948 T€ Forderungen gegenüber der Gesellschafterin aus gewährten Darlehen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um zu erwartende Bonusgutschriften (268 T€), debitorische Kreditoren (42 T€) und Steuerforderungen (1.315 T€). Von den Steuerforderungen entfallen 1.277 T€ auf Umsatzsteuerforderungen aus dem Ausland. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den liquiden Mitteln sind 1.171 T€ verpfändet. Die Verpfändungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Besicherung von Avallinien. Das Eigenkapital der Gesellschaft besteht aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 30 T€ und dem Bilanzgewinn von 8.620 T€. Im Berichtsjahr wurde eine Vorab-Gewinnausschüttung von 800 T€ vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen sind personal- und verkaufsbezogen (430 T€ bzw. 854 T€). Weitere Rückstellungen wurden für ausstehende Rechnungen (1.565 T€) gebildet. Die Zusammensetzung und Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel, der als Anlage 3b dem Anhang beigefügt ist. Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Aktivierung von Entwicklungskosten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt 68 T€ (Vorjahr: 309 T€) enthalten, die aus
resultieren. Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen von insgesamt 149 T€ (Vorjahr: 187 T€) enthalten, die aus
resultieren. Im Ergebnis enthalten sind Aufwendungen von besonderer Größenordnung, die die Abwertung des Vorratsvermögens betreffen (492 T€); dieser Betrag ist innerhalb des Materialaufwandes ausgewiesen. V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft ergeben sich im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 529 T€. Davon sind 268 T€ innerhalb eines Jahres fällig. Wegen eines Betrages von 40 T€ bestehen Rückgriffsansprüche gegenüber einem Drittunternehmen. Den Leasingverträgen liegen "sale and lease back"-Geschäfte mit einem ursprünglichen Gesamtvolumen von 1.246 T€ zugrunde. Die Gesellschaft macht von dieser Finanzierungsform Gebrauch zur Verbesserung der Finanzsituation. Die betreffenden Leasinggegenstände werden in der Regel nach Ablauf der Leasingdauer erworben und in das Anlagevermögen überführt. Unbefristete Miet- und Pachtverträge mit insgesamt Nettojahresmieten in Höhe von 148 T€ bestehen zum 31.12.2019. Diese sind kurzfristig kündbar. VI. Konzernzugehörigkeit Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, stellt die PlanET Biogas Group GmbH, Vreden, auf. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. VII. Sonstige Angaben Im Berichtsjahr wurde durchschnittlich folgende Anzahl von Mitarbeitern beschäftigt:
Darin enthalten sind 19 Teilzeitkräfte und 11 geringfügig Beschäftigte, die durchschnittlich das ganze Jahr beschäftigt wurden. Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beträgt 186 T€. Hiervon entfallen 147 T€ auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Es bestehen keine, nicht in der Bilanz ausgewiesenen oder vermerkten Risiken und Vorteile, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. Es bestehen keine Geschäfte zu nahestehenden Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Auf die Angabe des Gesamthonorares des Abschlussprüfers wird gem. § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Geschäftsführer der Gesellschaft ist:
Zu den angabepflichtigen Organbezügen werden aufgrund der Erleichterungsvorschriften gem. § 286 Abs. 4 i. V. m. § 285 Nr. 9 a und 9 b HGB keine Angaben gemacht. Es besteht eine Darlehensforderung gegenüber dem Geschäftsführer in Höhe von 185 T€. Dieses Darlehen wird mit 3 % p. a. verzinst und hat eine unbestimmte Laufzeit. Ausgehend von einem Jahresüberschuss von € 961.085,06 schlägt die Geschäftsführung vor, den Bilanzgewinn von € 8.619.517,26 auf neue Rechnung vorzutragen. Der gemäß § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände beträgt € 416.887,73 €. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung - mit Ausnahme der Ereignisse aufgrund des Covid-19 Virus - haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Bezüglich der Auswirkungen des Covid-19 Virus verweisen wir auf den Lagebericht.
Vreden, den 30. April 2020. PlanET Biogastechnik GmbH gez. Dipl.-Ing. (FH) Jörg Meyer zu Strohe Anlagenspiegel
Verbindlichkeitenspiegel
1) Die erhaltenen Anzahlungen sind teilweise durch Anzahlungsbürgschaften gesichert. Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen erfolgt - in Höhe der bis zum Bilanzstichtag für die jeweiligen Projekte erbrachten Leistungen - gemäß § 268 Abs. 5 HGB auf der Aktivseite. Die erhaltenen Anzahlungen betragen insgesamt 9.733 T€. 2) Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die übliche Eigentumsvorbehalte. Bestätigungsvermerk An die PlanET Biogastechnik GmbH, Vreden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PlanET Biogastechnik GmbH, Vreden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PlanET Biogastechnik GmbH, Vreden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Münster, den 29. Mai 2020 HLB
SCHUMACHER GMBH
gez. Tönnes, Wirtschaftsprüfer gez. Beckmann, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 15. Juli 2020 festgestellt. Zudem beschloss die Gesellschafterversammlung den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. |
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