OneSolar Infrastruktur 203 GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Hinz seit 14.10.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OneSolar International GmbHEchingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023OneSolar International GmbH EchingInhalt 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Bericht über Zweigniederlassungen 3. Forschung und Entwicklung 4. Gesamtwirtschaftliche Lage und Situation in Deutschland 5. Entwicklung der Photovoltaik Branche 6. Leistungsindikatoren der Gesellschaft 7. Wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens 7.1 Ertragslage 7.2 Vermögenslage 7.3 Investitionen 7.4 Finanzlage 7.5 Finanzierungsmaßnahmen 7.6 Personal- und Sozialbereich 8. Prognosebericht 8.1. Entwicklung der Branche 8.2. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft 8.3. Chancen 8.4. Risiken 9. Gesamtaussage 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die OneSolar International GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" oder "OneSolar" genannt) hat ihren Sitz in Eching (Kreis Landshut). Die Gesellschaft projektiert, plant und errichtet vorwiegend innerhalb Deutschlands als Generalunternehmerin hochwertige Photovoltaikfreiflächenanlagen und Photovoltaik-Dachanlagen (beides im Folgenden auch "PVA" genannt). Diese werden an Kapitalanleger aller Art - private und (semi-)institutionelle - veräußert. Zum Leistungsportfolio der Gesellschaft gehören zudem Service- und Wartungsarbeiten für PVA aller Art. 2. Bericht über Zweigniederlassungen Die im Geschäftsjahr 2022 eröffnete Zweigniederlassung in Berlin hat sich im Jahr 2023 weiterentwickelt. In mehreren Abteilungen wurden erfolgreich neue Mitarbeiter eingestellt, um sowohl die operativen als auch strategischen Ziele der Gesellschaft zu unterstützen. Zudem wurde die Akquise neuer Solarflächen in Ostdeutschland gestartet. 3. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Investitionen in Forschung und Entwicklung getätigt. Die OneSolar konzentrierte sich auf die Optimierung von Photovoltaikfreiflächenanlagen, um Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu steigern. Gleichzeitig wurden Ansätze zur Reduktion des Materialeinsatzes entwickelt, um die Nachhaltigkeit weiter zu verbessern. Diese Initiativen festigen unsere Position als innovativer Branchenführer und schaffen die Basis für nachhaltiges Wachstum. 4. Gesamtwirtschaftliche Lage und Situation in Deutschland Das Jahr 2023 hat die deutsche Wirtschaft weiterhin vor Herausforderungen gestellt, während sie sich von den wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und geopolitischen Spannungen erholt. Die Inflation bleibt ein zentrales Thema, wobei die Inflationsrate in Deutschland laut Statistischen Bundesamtes (Destatis) voraussichtlich bei durchschnittlich 5,9 % liegt, was eine Abnahme gegenüber dem Vorjahr darstellt, jedoch immer noch deutlich über den historischen Durchschnittswerten liegt. Die Energiepreise haben sich zwar stabilisiert, bleiben jedoch auf einem hohen Niveau, was die Kostenstrukturen vieler Unternehmen weiterhin belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr 2022. Die gesamtwirtschaftliche Lage wird jedoch durch strukturelle Veränderungen in der Energieversorgung und die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Energielösungen geprägt. Politische Initiativen zur Unterstützung der Energiewende und zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen haben zu einer verstärkten Nachfrage nach Solarenergie und anderen erneuerbaren Technologien geführt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren geldpolitischen Kurs beibehalten, um die Inflation zu bekämpfen, und den Leitzins im Jahr 2023 schrittweise auf 4,5 % angehoben. Dies hat dazu geführt, dass die Finanzierungskosten für Unternehmen gestiegen sind, was sich insbesondere im bau- und verarbeitenden Gewerbe bemerkbar macht. Trotz dieser Herausforderungen zeigt der Arbeitsmarkt Zeichen der Stabilität, mit einer sehr hohen Erwerbstätigkeit und einer Arbeitslosenquote von 5,7 % und einer weiterhin robusten Nachfrage nach Arbeitskräften. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 46,0 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Die staatlichen Haushalte stehen weiterhin unter Druck, da die finanziellen Belastungen durch die Energiekrise und die laufenden Unterstützungsmaßnahmen zur Abfederung der Folgen des Ukraine-Kriegs anhalten. Laut Destatis wird für das Jahr 2023 ein Finanzierungsdefizit von voraussichtlich 87,4 Milliarden Euro erwartet, was die Handlungsfähigkeit des Staates herausfordert. Die Bundesregierung hat verschiedene Entlastungspakete geschnürt, um sowohl private Haushalte als auch Unternehmen zu unterstützen, was jedoch die Haushaltslage zusätzlich belastet. Im Vergleich zum Vorjahr wird eine Defizitquote von etwa 2,1 % des nominalen BIP prognostiziert, was zeigt, dass der Staat trotz der Herausforderungen weiterhin um eine Stabilisierung der Finanzen bemüht ist. 5. Entwicklung der Photovoltaik Branche Im Jahr 2023 setzte die Photovoltaik-Branche in Deutschland ihren dynamischen Wachstumskurs fort. Die installierte Leistung von Photovoltaikanlagen stieg auf fast 83 GW, was die fortschreitende Energiewende und die steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energien verdeutlicht. Um den Ausbau der Solarenergie weiter zu beschleunigen, hat die Bundesregierung zusätzliche Maßnahmen ergriffen, wie etwa die Optimierung von Einspeisevergütungen und verbesserte Rahmenbedingungen für Investitionen in Solarprojekte. Im Jahr 2023 erhöhte sich die Solarstromerzeugung auf etwa 63,6 TWh, was die wachsende Bedeutung der Solarenergie im deutschen Strommix zeigt. Der Markt für Power Purchase Agreements (PPAs) spielt ebenfalls eine zunehmend wichtige Rolle, da Unternehmen langfristige Verträge nutzen, um ihren Energiebedarf mit Solarstrom zu decken. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Relevanz von erneuerbaren Energien zur Sicherstellung einer klimafreundlichen Energieversorgung und zur Erreichung der nationalen Klimaziele. Fortschritte in der Solartechnologie und die Weiterentwicklung von Energiespeichersystemen, haben die Effizienz von Solarprojekten weiter erhöht. Dies, zusammen mit sinkenden Produktionskosten, macht Solarenergie wettbewerbsfähiger und attraktiver für Investoren. Herausforderungen bestehen jedoch weiterhin, insbesondere durch geopolitische Spannungen und Rohstoffengpässe, die Lieferketten beeinträchtigen und zu Verzögerungen bei der Umsetzung von Projekten führen können. Insgesamt wird erwartet, dass die Photovoltaik-Branche angesichts der globalen Bestrebungen zur Bekämpfung des Klimawandels und der Sicherstellung einer nachhaltigen Energieversorgung weiterhin robust wächst. Mit der verstärkten Integration von Photovoltaik in städtische und ländliche Infrastrukturen und der Weiterentwicklung intelligenter Stromnetze dürfte die Solarenergie in den kommenden Jahren eine noch zentralere Rolle einnehmen. 6. Leistungsindikatoren der Gesellschaft Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren für OneSolar sind die Umsatzrendite und der Jahresüberschuss, da ein profitables Wachstum angestrebt wird und somit Überschüsse in weiteres Wachstum reinvestiert werden können. Daneben ist insbesondere die Entwicklung des Cashflows wichtig, da zukünftig vermehrt Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen vorzufinanzieren sind. 7. Wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens Im Geschäftsjahr 2023 sah sich das Unternehmen mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, die zu einer stagnierenden wirtschaftlichen Entwicklung führten. Während die Nachfrage nach Solarprojekten stabil blieb, stockten zahlreiche Genehmigungsverfahren laufender in der Entwicklung befindlicher Projekte. Der Baubeginn verzögerte sich aufgrund langwieriger Genehmigungsverfahren und bürokratischer Hürden. Dies bremste die geplante Expansion und führte zu einer Verschiebung des Verkaufs mehrerer Projekte, was die finanzielle Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigte. 7.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 34.553 TEUR (i. VJ.: TEUR 48.347 EUR), welches zu einer deutlichen Reduzierung gegenüber dem Kalenderjahr 2022 führt. Die Umsatzerlöse bestehen im Wesentlichen aus der Veräußerung von "Turn-Key" fertigen Solaranlagen. Die Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen auf TEUR 2.759 resultiert aufgrund der verzögerten Projektabschlüsse von in 2023 begonnener Projekte, die im Laufe des Jahres 2024 erfolgreich veräußert werden können. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von TEUR 433 (i. VJ.: TEUR 5.587) ab. Somit konnte im Geschäftsjahr 2023 eine Umsatzrendite von 1,25 % (i. VJ.: 11,56 %) erzielt werden. 7.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 34.529 zum 31.12.2022 auf TEUR 33.204 zum 31.12.2023 verringert. Dazu trug auf der Aktivseite insbesondere die Minderung des Bestands der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 20.002 (i. VJ: TEUR 21.063) bei. Aufgrund des positiven Jahresergebnisses ist das Eigenkapital der Gesellschaft im Berichtszeitraum auf TEUR 11.360 angestiegen (i. VJ: TEUR 10.927). Die Eigenkapitalquote konnte dabei von 31,65 % im Jahr 2022 auf 34,23 % verbessert werden. Die Rückstellungen wurden im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 4.147 (i. VJ: TEUR 5.773) gesenkt, vor allem für Steuern sowie ausstehende Fremdleistungsrechnungen für die Endes des Jahres schlussgerechneten Projekte. Die Verbindlichkeiten konnten in Summe von TEUR 17.762 im Geschäftsjahr 2023 leicht auf TEUR 17.634 reduziert werden. 7.3 Investitionen Das Unternehmen fungiert weiterhin als Dienstleister für die Entwicklung und den Bau von Photovoltaikanlagen verschiedener Größenklassen, die im Auftrag von Kunden bzw. Projektgesellschaften umgesetzt werden. Im Berichtsjahr kam es zu einer bedeutenden Investition in ein Umspannwerk. Diese Investition war notwendig, um die Anbindung neuer Projekte an das Stromnetz zu gewährleisten und die Effizienz der Energieübertragung zu erhöhen. Dadurch stieg das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr deutlich an und erreichte einen Wert von TEUR 6.415 (i. VJ.: TEUR 2.862) 7.4 Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 5.380. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR -1.343, der sich im wesentliche aus den Investitionen in das Sachanlagevermögen ergibt. Bei dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist es zu einem Abfluss von TEUR -1.617 gekommen, wobei im Wesentlichen Bankkredite zurückgeführt worden sind. Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode betrug dabei TEUR 2.420. 7.5 Finanzierungsmaßnahmen OneSolar stellte 2023 sicher, dass die notwendigen Finanzierungsmittel für den laufenden Geschäftsbetrieb und die Projektumsetzung zuverlässig bereitstanden. Für Dachanlagen sichern Vorauszahlungen der Auftraggeber den Geschäftsbetrieb und minimieren den Bedarf an zusätzlichen Fremdmitteln. Zudem ist OneSolar weiterhin bestrebt, gezielt Kapital für die Vorfinanzierung neuer Projekte aufzunehmen, um die Realisierung ohne Verzögerungen voranzutreiben. Die Bankverbindlichkeiten reduzierten sich im Berichtsjahr tilgungsbedingt um TEUR -1.570. 7.6 Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2023 setzte das Unternehmen seinen strategischen Mitarbeiteraufbau fort, um die wachsende Nachfrage und die Unternehmensentwicklung zu unterstützen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von durchschnittlich 25 im Vorjahr auf 33. Dieser Anstieg wird sich voraussichtlich auch in den kommenden Jahren in höheren Personalkosten widerspiegeln. Darüber hinaus wird weiterhin in die Fortbildung der Mitarbeiter investiert, und der interne Wissensaustausch wird durch Workshops gefördert. Langfristige Verbindlichkeiten, wie Anwartschaften für betriebliche Pensionen, bestehen weiterhin nicht. 8. Prognosebericht 8.1. Entwicklung der Branche Im Jahr 2023 setzte sich der positive Trend im Bereich der Photovoltaik fort. Die Nachfrage nach Solarenergie ist weiter gestiegen, was auch auf die geopolitische Lage und die anhaltende Energiekrise zurückzuführen ist. Der Ausbau der Solarenergie in Europa wurde weiter vorangetrieben, was sich in einem starken Marktwachstum widerspiegelt. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) trägt die Photovoltaik erheblich zur Erreichung der Klimaziele bei und ist neben der Windkraft die zentrale Säule der erneuerbaren Energien in Deutschland. Die Bundesregierung hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 soll eine Leistung von mindestens 215 Gigawatt bei Photovoltaik am Netz sein. Dies unterstreicht die Bedeutung der Solarenergie im Rahmen der Energiewende. Die Photovoltaikbranche profitiert von verschiedenen Förderprogrammen und regulatorischen Anpassungen, die den Zubau beschleunigen sollen. Für die kommenden Jahre wird ein weiterer Ausbau der Solarenergie prognostiziert, insbesondere in Europa, wo die politischen Rahmenbedingungen zunehmend günstig für erneuerbare Energien sind. 8.2. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Trotz der anhaltenden wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen blickt die Geschäftsführung von OneSolar optimistisch in die Zukunft. Die Nachfrage nach erneuerbaren Energien, insbesondere Photovoltaik, bleibt hoch, und die Klimaziele der Bundesregierung sowie die globalen Bestrebungen zur Dekarbonisierung bieten weiterhin viel Potenzial für Wachstum. Die Gesellschaft plant, ihre Position als führender Projektierer und Servicepartner im Bereich der Photovoltaik weiter zu stärken. Neue Technologien und optimierte Prozesse sollen die Effizienz von Projekten erhöhen und den Bau weiterer Solarparks beschleunigen. OneSolar erwartet, dass sich die Investitionen in erneuerbare Energien in den kommenden Jahren trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten weiter beschleunigen werden, da der weltweite Energiebedarf weiter wächst und die Dringlichkeit der Klimakrise zunimmt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Gesellschaft gut aufgestellt ist, um diese Chancen zu nutzen und ihr Geschäftsfeld weiter auszubauen. Mit ihrer Expertise, den erworbenen Ressourcen und einem hochqualifizierten Team ist OneSolar für die zukünftigen Herausforderungen der Branche gut gerüstet. 8.3. Chancen Die wesentlichen Chancen im Zusammenhang mit der voraussichtlichen Entwicklung von OneSolar basieren unserer Einschätzung nach auf folgenden Faktoren: Flächenzugang Ein weiterhin guter Zugang zu Flächeneigentümern und Netzanschlusspunkten für die Errichtung neuer Solarparks ist essenziell, um weitere Projekte zu realisieren und den Umsatz zu steigern. Durch das wachsende Netzwerk zu Flächeneigentümern, welches Mitarbeiter von OneSolar aufbauen, könnte die Gesellschaft die Quantität (Anzahl) und Qualität (Nähe zum Netzanschlusspunkt) von zu entwickelnden Flächen für die Errichtung von Solarparks steigern. Ausbau der Marktanteile Im Geschäftsjahr 2023 sah sich OneSolar erneut mit globalen und branchenspezifischen Herausforderungen konfrontiert, insbesondere durch anhaltende Verzögerungen in den Lieferketten. Trotz dieser Hindernisse konnten wir unsere Marktposition weiter festigen. Die stabile Nachfrage nach Photovoltaikprojekten unterstreicht die Relevanz unserer Dienstleistungen und Produkte auf dem deutschen Markt. Mit einer gestärkten Markenwahrnehmung und zunehmender Akzeptanz unserer Leistungen erwarten wir auch in den kommenden Jahren weiteres Wachstum. Durch die kontinuierliche Anpassung unserer Strategien und Investitionen in neue Technologien sind wir gut positioniert, um unsere Marktanteile langfristig auszubauen. Trotz des intensiver werdenden Wettbewerbs blicken wir optimistisch in die Zukunft und sind zuversichtlich, weiterhin einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und zur Sicherung der Energieversorgung leisten zu können. Energiepreise und Materialkosten Die Energiepreise für Solarstrom sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken, was sich auch auf die Verkaufspreise von Solaranlagen auswirkt. Gleichzeitig haben sich die Kosten für Komponenten wie Module ebenfalls verringert. Ob der Rückgang der Kosten für die Komponenten und die Verkaufspreise für Solaranlagen synchron verläuft, bleibt abzuwarten. Der Margendruck konnte jedoch dadurch teilweise gemindert werden. Dennoch bleibt ungewiss, wie sich diese Faktoren langfristig auf die Ertragskraft auswirken werden, da die Volatilität auf den Energiemärkten weiterhin eine Unsicherheit darstellt. Politische Maßnahmen Die politischen Rahmenbedingungen für die Photovoltaikbranche haben sich weiter verbessert. Die Bundesregierung hat konkrete Schritte unternommen, um regulatorische Hürden abzubauen und den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen. Durch Anpassungen im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) wurden Anreize geschaffen, die die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen fördern. Darüber hinaus wurden neue Initiativen zur Vereinfachung von Genehmigungsverfahren und zur Förderung von innovativen Technologien eingeführt. Diese Maßnahmen sollen nicht nur den Zubau von Solaranlagen erleichtern, sondern auch den Wettbewerbsdruck auf fossile Brennstoffe erhöhen und so die Ziele der Energiewende unterstützen. Insgesamt wird erwartet, dass diese politischen Entwicklungen die Investitionen in die Photovoltaikbranche ankurbeln und langfristig zur Erreichung der Klimaziele beitragen werden. 8.4. Risiken Die wesentlichen Risiken im Zusammenhang mit der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar: Geopolitischen Spannungen Im Jahr 2023 bleibt die globale Wirtschaft von verschiedenen Krisen geprägt, die die Märkte und Unternehmen weiterhin stark beeinflussen. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere aufgrund des Ukraine-Kriegs, und die daraus resultierenden Unsicherheiten haben erhebliche Auswirkungen auf Rohstoffpreise. Unternehmen müssen sich an die sich schnell ändernden Rahmenbedingungen anpassen und resilientere Strategien entwickeln, um den Herausforderungen zu begegnen. Ein zukunftsorientierter Ansatz wird notwendig, um nicht nur kurzfristige Herausforderungen zu bewältigen, sondern auch die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum in einem dynamischen Marktumfeld zu stellen. Unternehmen, die sich anpassen und innovative Lösungen entwickeln, werden besser in der Lage sein, durch die ständigen Unsicherheiten der aktuellen geopolitischen Landschaft zu navigieren. Wirtschaftslage in Deutschland Das aktuell kaum vorhandene Wirtschaftswachstum kann die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage an Solaranlagen negativ beeinflussen. Hierdurch können für OneSolar Umsatz- und Ertragsrisiken entstehen, wenn und soweit diese nicht durch (klima-)politische Vorgaben abgefedert werden. Da die Kunden der Gesellschaft nur zu geringeren Teilen dem Lager der privaten Verbraucher angehören, sehen wir dieses Risiko mit Blick auf die immense Nachfrage insbesondere auf Photovoltaiklösungen als eher überschaubar an. Logistik und Beschaffung OneSolar sieht sich weiterhin in der Verantwortung, den Bau und den dauerhaften Betrieb von Photovoltaikanlagen durch professionelle Ingenieursdienstleistungen, konsequente Qualitätskontrollen und einen kundenorientierten After-Sales-Service zu gewährleisten. Dabei bleibt die Verwendung hochwertiger Komponenten ein zentraler Bestandteil, um die Langlebigkeit und Effizienz der Anlagen sicherzustellen. Die bisherige Lagerstrategie, die auf höhere Lagerbestände setzte, wird in den kommenden Jahren angepasst. Mit der Stabilisierung der Lieferketten und der besseren Verfügbarkeit von Komponenten können Lagerbestände reduziert werden, was zur Senkung der Kapitalbindung und zur Steigerung der betrieblichen Effizienz beiträgt. Der Fokus bleibt weiterhin auf dem Direkteinkauf bei weltweit führenden Herstellern, um Risiken zu minimieren und die Qualität der beschafften Komponenten zu gewährleisten. Diese strategischen Anpassungen sollen eine flexible und kosteneffiziente Beschaffung sicherstellen, ohne Kompromisse bei der Qualität der eingesetzten Materialien einzugehen. Zinsrisiken Die Rentabilität der Investition in eine PVA ist derzeit auch abhängig von der Entwicklung der Fremdkapitalzinsen. Weiter steigende Zinsen würden zu einer Verringerung der Rentabilität führen. Durch ein kontinuierliches Monitoring der Zinsen und die frühzeitige Sicherung von Zinskonditionen, falls die Aufnahme eines Kredites absehbar ist, soll das Risiko steigernder Zinsen überwacht und abgefedert werden. Regulatorik Das Geschäft auf dem Heimatmarkt ist weiterhin sehr stark abhängig von den gesetzlichen Rahmenbedingungen und dem Willen der kommunalen Entscheidungsträger. Die zuletzt vorgenommenen Anpassungen im EEG bzw. mangelnde Bereitschaft der Kommunen zur Schaffung von Baurecht für geeignete Flächen könnten mittel- wie langfristig für die Entwicklung der Gesellschaft negative Auswirkungen haben; allerdings ist auch an dieser Stelle anzumerken, dass die aktuellen Entwicklungen auch den Fokus der Kommunen stark verändert. Durch die kontinuierliche Verfolgung aktueller Energiegesetzgebungsprozesse soll verhindert werden, dass OneSolar von neuen Gesetzen mit großem Einfluss auf das Geschäft überrascht wird. Währungsrisiko Das Währungsrisiko ist definiert als das Risiko aus Änderungen der tatsächlichen und prognostizierten auf Fremdwährung lautenden Ertrags- und Aufwandspositionen infolge schwankender Wechselkurse, was sich negativ auf das Finanzergebnis der Gesellschaft auswirken kann. Die OneSolar fakturiert ausschließlich in EURO und ist somit keinen Währungsrisiken auf der Absatzseite ausgesetzt. Im Rahmen der Beschaffung werden keine Umsätze in Fremdwährung getätigt, so dass sich daraus keine wesentlichen Währungsrisiken ergeben. 9. Gesamtaussage Im Fokus steht weiterhin die Entwicklung und der Bau von Photovoltaikanlagen in verschiedenen Größenklassen, die im Auftrag von Kunden oder Projektgesellschaften umgesetzt werden, sowie das Erbringen von Servicedienstleistungen. Unsere Position als regional etabliertes Mittelstandsunternehmen mit einer reifen Marktstellung ermöglicht es uns, unabhängig von Produktanbietern individuelle Kundenbedürfnisse maßgeschneidert zu erfüllen. Aufgrund mehrerer Projektverzögerungen erwarten wir, dass sich Umsätze in die Folgejahre verschieben, da die Realisierung und Abrechnung dieser Projekte erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird. Im Vergleich zum Vorjahr werden wir weniger stark in den Personalaufbau investieren. Diese Entscheidung spiegelt unsere angepasste Wachstumsstrategie wider, die sich verstärkt auf die Optimierung interner Prozesse und die Steigerung der Effizienz konzentriert. Obwohl der Margendruck aufgrund sinkender Preise auf den Energiemärkten spürbar bleibt, setzen wir auf die Flexibilität unserer Lieferketten und die Stabilität unserer Auftragslage. Trotz der genannten Herausforderungen sind wir zuversichtlich, dass wir dank unserer gut gefüllten Projektpipeline und unserer starken Marktposition in der Photovoltaikbranche sowohl das Jahresergebnis als auch die Umsatzrendite im Jahr 2024 auf dem Niveau des Berichtsjahres sichern können. Langfristig bieten uns die fortschreitende Energiewende und die wachsende Nachfrage nach erneuerbaren Energien weiterhin große Chancen für nachhaltiges Wachstum.
Eching, den 03.12.2024 OneSolar International GmbH Johannes Hinz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung wurden Posten der Bilanz im Berichtsjahr zusammengefasst und die Einzelposten gemäß § 268 Abs. 2 HGB im Anhang dargestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Die Gesellschaft hat zum 30.09.2021 das Geschäftsjahr geändert. Ab dem Kalenderjahr 2022 entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr. Für den Zeitraum 01.10.2021 bis 31.12.2021 wurde ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Das aktuelle Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum 01.01.2023 bis 31.12.2023. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 bis 20 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund technischer oder wirtschaftlicher Wertminderung waren im Wirtschaftsjahr nicht erforderlich. Die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Wert 250 EUR nicht überschreitet, wurden gemäß § 6 Absatz 2 Satz 1 EStG im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgaben abgesetzt. Im Prüfungsjahr wurden Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 EUR als GWG aktiviert und sofort voll abgeschrieben (§ 6 Absatz 2 EStG). Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten beziehungsweise mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten bilanziert. Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte im Geschäftsjahr 2023 ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. In Ausführung befindliche Bauaufträge sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten (Einzelkosten) auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung und der Wertverzehr des Anlagevermögens eingerechnet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Im Übrigen sind die Forderungen und Vermögensgegenstände zum Nominalwert ausgewiesen. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer). Zahlungsmittel und Guthaben gegenüber Kreditinstituten wurden mit dem durch Kassenbuch und Kontoauszug beziehungsweise Saldenbestätigung nachgewiesenen Nominalbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend der Laufzeit. Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 Euro. Das Kapital wird zu 100 % von Herrn Johannes Hinz gehalten. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit dieser Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Angaben zur Bilanz Der Anlagenspiegel ist Bestandteil des Anhanges und wird auf Seite 7 dargestellt. Vorräte
Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Darlehen an Herrn Johannes Hinz bzw. an Gesellschaften an denen Herr Johannes Hinz die Kommanditanteile hält in Höhe von TEUR 0,0 (Vj. TEUR 3.920,8) enthalten. Diese Darlehen wurden bis April 2023 vollständig getilgt Eigenkapital
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 2.243,3 (Vj. TEUR 2.661,6) und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Boni der Mitarbeiter sowie Kosten für die Aufbewahrung von Jahresabschlussunterlagen. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen für Steuern (TEUR 2.257,2, Vj. TEUR 3.882,9) enthalten.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr wurden ausschließlich im Inland erwirtschaftet. In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 291 enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Sonstigen betrieblichen Erträgen wurden in Höhe von TEUR 49,2 (Vj. TEUR 152,1) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um verrechnete Sachbezüge (Kfz-Nutzung). Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 23,8 (Vj. TEUR 13,9) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind periodenfremde Zinsen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 110) enthalten. Sonstige Angaben Eventualverbindlichkeiten, Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestanden Bietungsbürgschaften in Höhe von TEUR 1.750,0 (Vj. TEUR 1.750,0) sowie Rückbaubürgschaften in Höhe von TEUR 325,8 (Vj. TEUR 200,0). Mit einer Inanspruchnahme wird auf Grund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen vor allem aus Miet- und Leasingverhältnissen von TEUR 464,3 (Vj. TEUR 118,9). Davon betreffen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit TEUR 361,9 (Vj. TEUR 21,0) den Gesellschafter. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung hat mit Gewinnverwendungsbeschluss vom 18.09.2024 den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen und weist einen Bilanzgewinn von TEUR 11.335 aus. Nachtragsbericht und wesentliche Ereignisse Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahr liegen nicht vor. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Johannes Hinz ausgeübter Beruf: Kaufmann Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung wurde verzichtet, da von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht wird. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Unterschrift der Geschäftsführung
Eching, 03.12.2024 gez. Johannes Hinz Entwicklung des Anlagevermögens 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die OneSolar International GmbH, Eching Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OneSolar International GmbH, Eching, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OneSolar International GmbH, Eching , für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Landshut , den 16.12.2024 SL Revision GmbH Michael Schiekofer, Wirtschaftsprüfer |
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