Springer Services Beteiligungs GmbHLiquidiert
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Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
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Springer Services Beteiligungs GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010ANHANG 2010der Springer Services Beteiligungs GmbH, WiesbadenWiesbadenDie Springer Services Beteiligungs GmbH hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft wendet im Geschäftsjahr 2010 erstmalig die Vorschriften des BilMoG an. Die Vorjahreszahlen wurden auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 EGHGB nicht an diese geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angepasst. Einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zum Mutterunternehmen Springer-Verlag GmbH, Berlin. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Beteiligungen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ist den Gegenständen des Anlagevermögens am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Forderungen werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Wertmäßige Korrekturen werden in Form einer Einzelwertberichtigung vorgenommen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden gemäß dem durch BilMoG neu gefassten § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB erstmalig zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Hierbei werden ein Diskontierungssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 5,16 % p.a., eine Gehaltsteigerung von 2,5 % p.a., eine Rentenerhöhung in Abhängigkeit des Pensionsvertrages von 1,00 % p.a. bzw. 1,75 % p.a. und die Sterbetafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Angaben zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2010 sind in der Anlage dargestellt. Wesentlicher Anteilsbesitz:
*) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
mit der Gesellschaft.
(2) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus dem Cash-Pooling gegenüber der Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 23.772 (Vorjahr: TEUR 23.908). (3) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Versorgungszusagen basieren auf der Gesamtbetriebsvereinbarung für die Altersversorgung der Springer Science+Business Media Fachverlagsgruppe vom 13. Dezember 2005, die alle bisherigen Betriebsvereinbarungen ersetzt. Die Rückstellung zum 31.12.2010 in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 292) ist in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß dem versicherungsmathematischen Gutachten nach den Richttafeln 2005 G von Professor Dr. Klaus Heubeck nach der Projected Unit Credit-Methode gebildet. Bei der Berechnung der Rückstellungen werden ein Rechnungszins von 5,16 % p.a., ein Lohn- und Gehaltstrend von 2,5 % p.a. und eine Rentenerhöhung in Abhängigkeit des Pensionsvertrages von 1 % p.a. bzw. 1,75 % p.a. zu Grunde gelegt. Die Veränderung der Pensionsrückstellungen setzt sich aus außerordentlichen Aufwendungen aus der Bewertungsänderung auf den 01. Januar 2010 durch das BilMoG (TEUR 52), Zinsaufwendungen (TEUR 17), Inanspruchnahmen (TEUR 35) und Zuführungen (TEUR 7) zusammen. (4) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewissen Verbindlichkeiten und sonstigen Risiken in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme.
(5) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich die Tochtergesellschaft SPS Beteiligungs GmbH, Berlin. In den sonstigen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 2) ausgewiesen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung(6) Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich ausschließlich um periodenfremde Erträge. (7) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(8) Beteiligungsergebnis
(9) Zinsergebnis
(10) Außerordentliches Ergebnis
Ergänzende AngabenHaftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat zusammen mit weiteren verbundenen Unternehmen Sicherheiten für Verbindlichkeiten bzw. Fazilitäten von Konzernunternehmen (EUR 1.695 Mio.) im Sinne von § 251 HGB (Haftungsverhältnisse) bestellt. Die Gesellschaft geht von keiner Inanspruchnahme aus, da aus der mittelfristigen Konzernplanung kein Verstoß gegen die Finanzierungsverträge vorhersehbar ist und somit keine Grundlage für eine Inanspruchnahme absehbar ist. Geschäftsführung Mitglied der Geschäftsführung ist im Geschäftsjahr
Konzernabschluss 100 % der Anteile am Stammkapital der Gesellschaft sind in Besitz der Springer-Verlag GmbH, Berlin. Die Gesellschaft gehört als Tochterunternehmen i. S. v. § 290 HGB zum Springer Science+Business Media Konzern, dessen Mutterunternehmen die Springer Science+Business Media S.A., Luxemburg, ist. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Springer Science+Business Media S.A., Luxemburg, einbezogen. Der Konzernabschluss der Springer Science+Business Media S.A., Luxemburg, wird durch Hinterlegung im Registre de Commerce et des Sociétés, Luxembourg, unter der Nummer B 89452 veröffentlicht und befreit die Gesellschaft, einen eigenen Konzernabschluss zu erstellen. Der befreiende Konzernabschluss ist auf der Grundlage der internationalen Rechnungslegungsvorschriften International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt worden und weicht von den deutschen Vorschriften in folgenden wesentlichen Punkten ab: Immaterielle Vermögensgegenstände mit einer nicht schätzbaren Nutzungsdauer wie beispielsweise Geschäfts- oder Firmenwerte werden beginnend ab 2005 nicht mehr planmäßig abgeschrieben. Soweit sich infolge eines Wertminderungs-Tests Abschreibungsbedarf ergibt, wird dieser vorgenommen. Soweit alle wesentlichen mit dem Eigentum eines Leasingobjekts verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übergegangen sind, wird gemäß IFRS der Leasinggegenstand beim Leasingnehmer bilanziert (Finance-Leasing). Die Bilanzierung erfolgt zum niedrigeren Wert aus Zeitwert und diskontierten Mindestleasingzahlungen. Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("projected unit credit method") ermittelt. Bei der Ermittlung werden Erwartungen über künftige Gehalts- und Rentenanpassungen herangezogen und außerdem berücksichtigt der verwendete Zinssatz die tatsächlichen Verhältnisse am Bilanzstichtag. Der Ausweis von Teilen der sonstigen Rückstellungen erfolgt nach IFRS zum Teil unter den Verbindlichkeiten, wenn die Verpflichtung nahezu sicher ist. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden stets zum Stichtagskurs bewertet. Latente Steuern entstehen nach IFRS aus dem Unterschied der Wertansätze in der Konzernbilanz und den steuerlichen Werten. Für den voraussichtlichen Steuereffekt aus aktiven und passiven Unterschieden besteht nach IFRS eine Ansatzpflicht. Nach deutschem Handelsrecht besteht eine Ansatzpflicht nur für passive latente Steuer, während für aktive latente Steuern ein Ansatzwahlrecht besteht. Latente Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen sind nach IFRS zu aktivieren; einer voraussichtlichen eingeschränkten Realisierbarkeit ist durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung zu tragen. Nach IFRS/IAS werden außerordentliche Aufwendungen und Erträge nicht gesondert ausgewiesen.
Berlin, 31. März 2011 Dr. Ulrich Vest BILANZder Springer Services Beteiligungs GmbH, WiesbadenAKTIVA
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