DIWI
Consult International GmbH
Essen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007
Lagebericht
1. Geschäftsverlauf
Der im Geschäftsjahr 2007 erzielte
Leistungsstand ist zufriedenstellend und liegt mit Euro
12.4 Mio. ca. 30% über dem des Vorjahres (Euro 9.3
Mio).
Die Geschäftsaktivitäten verliefen im
Berichtszeitraum im Wesentlichen planmäßig und
ohne besondere Vorkommnisse.
Die Auftragseingänge im Jahr 2007 erreichten
einen erfreulichen Stand von 14.8 Mio., so dass eine gute
Auslastung für das Jahr 2008 gegeben ist, die sich
auch noch in das Jahr 2009 fortsetzen wird.
• Osteuropa
In Albanien wurde das von der Weltbank finanzierte
landesweite Straßenwartungsprojekt zum Abschluss
gebracht.
Wir erhielten den Zuschlag von der Delegation der EU
in Tirana die Überwachung der Bauarbeiten des
Ferry-Terminals in Durres. Die Bauarbeiten beginnen im
Wesentlichen in 2008.
Für den Tirana Airport wurden im
Berichtszeitraum Gewährleistungsarbeiten der Baufirmen
überwacht und der Umbau des alten Terminals in
Verwaltungsgebäude durchgeführt.
Die Bauarbeiten der Kläranlage der Stadt
Pogradec am Ohrid-See wurden begonnen und verlaufen
planmäßig.
Die Umbauarbeiten des Polizeihauptquartiers in
Tirana wurden in 2007 abgeschlossen.
In Bulgarien wurde die Bauüberwachung der
Kläranlagen in Stara Zagora und Dimitrovgrad
weitergeführt. Es gelang uns, mit zwei deutschen
Konsortialpartnern den Zuschlag für Entwurfs- und
Bauüberwachungsmaßnahmen für die Klär-
und Wasseraufbereitungsanlage der Stadt Shoumen zu
erhalten. Mit den Entwurfsarbeiten wurde bereits im IV.
Quartal 2007 begonnen.
Im Kosovo erhielten wir von der EU den Auftrag
für die Sanierung des Irrigationsystems. Mit den
Arbeiten wurde bereits in 2007 begonnen.
In Mazedonien konnten die Ausbauarbeiten der
Universität Tetovo abgeschlossen werden. Die
Restarbeiten an dem Projekt allein würden nicht die
Weiterführung des Skopje-Büros rechtfertigen. Die
Aktivitäten des Büros als Regionalstandbein
für die Nachbarländer des Balkans machen diese
Investition jedoch erforderlich.
In Rumänien wurde die Bauleitung des
Straßenprojektes Drobeta Turnu Severin-Lugoj
fortgeführt. Es stellte sich im Laufe der
Durchführung des Projektes heraus, dass das
ursprüngliche Konzept (5 Bauabschnitte parallel und 2
weitere Abschnitte parallel um 1 Jahr versetzt) aufgrund
von Verzögerungen des Starts der Bauarbeiten nicht
eingehalten werden kann. Diese wesentliche Abweichung vom
Projektkonzept wird in 2008 noch erhebliche
Nachtragsforderungen und -verhandlungen erforderlich
machen.
Es gelang uns mit einem österreichischen und
einem irischen Konsortialpartner den Auftrag für die
Planung für insgesamt rd.180 km Autobahnabschnitte im
westlichen Teil Rumäniens zu erhalten. Dabei handelt
es sich mit einem Auftragswert von Euro 11.1 Mio. (DIWI
Anteil ca. 90%) um einen der größten
Einzelaufträge, die dem Unternehmen bisher erteilt
wurden. Wir haben mit den Arbeiten im Mai 2007 begonnen in
einem dafür gesondert in Bucharest eingerichteten
Planungsbüro.
Der Vertrag für Schulung des Personals im
Transportministerium wurde in 2007 erfolgreich
durchgeführt.
Es gelang dem Unternehmen, einen weiteren Vertrag in
Rumänien abzuschließen. Dabei handelt es sich um
die Planungs- und Bauüberwachungsmaßnahmen des
von der Weltbank finanzierten Bypasses der Stadt Targu
Mures.
Die Bauüberwachung für die Kläranlage
in Zemplin in der Slowakei wurde fortgeführt.
Das Gleiche gilt für die Bauleitung des
Straßenprojektes D1 von Svinjia nach Presov in der
Nähe der ukrainischen Grenze.
• Karibik
Grenada
Die kontrahierten Projekte verliefen
planungsgemäß.
St. Lucia
Die kontrahierten Projekte sind erfolgreich
abgeschlossen; wir bemühen uns zur Zeit um
Anschlussaufträge.
Jamaika
Wir erhielten den Zuschlag als Nachtrag zu dem
bestehenden Vertrag, weitere Detailplanungen im
jamaikanischen Straßennetz durchzuführen; mit
den Leistungen wird in 2008 begonnnen.
• Ostafrika und südafrikanischer Raum
In Äthiopien wurden die Bauleitungsarbeiten an
der Straße von Addis Ababa nach Jima fortgesetzt.
In Botswana begann Ende des Jahres 2007 die
Bauleitung des vom KFAED finanzierten Bauabschnittes
Tshabong - Middlepits an der südafrikanischen Grenze.
In Tanzania wurde mit den Planungsarbeiten der
Nyanguge-Musoma Road Rehabilitation / Usagara - Kisesa Road
begonnen. Wir rechnen mit Beginn der Bauleitungsaufgaben in
der 2. Jahreshälfte 2008.
• West- und Zentralafrika
In Burkina Faso haben sich in dem Disput mit dem
Auftraggeber hinsichtlich der Ursache für die
Schäden an der Route Nationale 1 keine neuen
Erkenntnisse ergeben.
Ghana
Wir konnten das Studien- und Planungsprojekt Awoshie
Pokuase gewinnen; die Leistungen werden in der ersten
Hälfte 2008 abgeschlossen.
In Mauretanien wurden die
Bau-Überwachungsarbeiten an der Straße Rosso -
Lexeiba fortgeführt.
In Mali führten wir die Bauleitung für den
Ausbau der Straße Kati - Kita fort.
Nigeria
DIWI erstellt im Rahmen eines Sub-Vertrages
interregionale architektonische Planungen von
Grenzstationen für mehrere an Nigeria angrenzende
Länder.
Senegal
Das Planungsprojekt konnte im Jahr 2007
zufriedenstellend beendet werden.
Das Projekt im Tchad, an dem wir im Rahmen eines
Joint Ventures mit einer französischen Firma beteiligt
sind, wurde seitens des Auftraggebers abgebrochen.
• Sonstige Länder
Das Projekt der Schulbauten und Unterkunftsbereiche
der Universität in Kabul in Afghanistan konnte fertig
gestellt werden.
Wir erhielten in einer Zusammenarbeit mit DIWI
Emirates den Zuschlag für die Feasibility Study, die
Entwurfsarbeiten und die Bauleitung für die Sheikh
Khalifa-City in Gaza, einer Siedlungsanlage ähnlich
der bereits von DIWI erstellten Sheikh - Zayed Anlage in
Gaza.
Es gelang uns, einen Nachfolgeauftrag der KfW
für Sanierung und Neubau von Schulgebäuden in
Jordanien zu erhalten. Mit den Entwurfsarbeiten wurde
bereits im Berichtszeitraum begonnen.
Die Bauüberwachung des Aquarium-Projektes in
der Freizeitanlage in Saudi Arabien wurde begonnen.
2. Lage der Gesellschaft
Die Gesamtleistung der Gesellschaft im
Berichtszeitraum lag mit Euro 12.4 Mio mit ca. 30 %
über dem des Vorjahres (Euro 9,3 Mio).
Die Auftragseingänge per 31.12.2007 haben mit
Euro 14,8 Mio noch wesentlich die Eingänge des
Vorjahres übertroffen (Euro 10,2 Mio).
Der Auftragsbestand des Unternehmens liegt per
31.12.2007 bei Euro 14,3 Mio (Vorjahr 11,9 Mio), so dass
wir auch für das Jahr 2008 von einer
zufriedenstellenden Gesamtleistung ausgehen können,
die sich im Jahr 2009 fortsetzen wird.
Die Mitarbeiterzahl mit Anstellungsverträgen
(einschließlich der Geschäftsführer und
Auszubildenden) betrug stichtagbezogen per 31.12.2007 58
Personen (Vorjahr 56).
3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Unter Berücksichtigung der guten
Auftragsbestände können wir für das Jahr
2008 erneut von einem positiven Ergebnis ausgehen.
Wie bereits in den Vorjahren erwähnt, ist der
Personalmangel im internationalen Consultantbereich eines
der größten Hindernisse und verhindert teilweise
die Hereinnahme neuer Aufträge.
Der gesteigerte Umsatz erfordert höhere
Vorfinanzierungen. Die freie Verfügbarkeit erhaltener
Anzahlungen bekommt somit noch größere
Bedeutung. Das Unternehmen muss weiterhin Wege alternativer
Avaldeckungen durch Versicherungen und andere Institutionen
suchen.
Die Geschäftsführung wird bei der
anhaltenden Situation des US Dollars sich weiterhin
bemühen, Verträge in Euro abzuschließen.
Sollte das nicht in jedem Fall möglich sein, muss das
Kursrisiko durch Sicherungsmaßnahmen gedeckt werden.
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2007
EUR |
31.12.2006
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
239.226,35 |
258.379,78 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
13.146,36 |
15.810,04 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
13.146,36 |
15.810,04 |
| II.
Sachanlagen |
224.273,54 |
240.763,29 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
224.273,54 |
240.763,29 |
| III.
Finanzanlagen |
1.806,45 |
1.806,45 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
1.806,45 |
1.806,45 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.678.736,09 |
5.062.527,80 |
| I.
Vorräte |
701.994,20 |
245.055,41 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen
aktivisch abgesetzt) |
3.245.772,89 |
345.953,79 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
4.833.530,85 |
3.900.667,44 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
673.497,72 |
580.223,04 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
4.160.033,13 |
3.320.444,40 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.143.211,04 |
916.804,95 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
8.875,96 |
22.511,66 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
6.926.838,40 |
5.343.419,24 |
Passiva
|
|
31.12.2007
EUR |
31.12.2006
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.074.721,76 |
776.695,84 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
550.000,00 |
550.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
226.696,14 |
164.657,83 |
| III.
Jahresüberschuss |
298.025,62 |
62.038,01 |
| B.
Rückstellungen |
3.130.055,29 |
1.418.500,17 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.722.061,35 |
3.148.223,23 |
| I.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
154.657,40 |
126,21 |
| II.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
0,00 |
281.224,94 |
| III.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.567.403,95 |
2.866.872,08 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
6.926.838,40 |
5.343.419,24 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2007 - 31.12.2007
EUR |
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.178.718,28 |
7.238.478,78 |
| 2.
Personalaufwand |
4.497.439,10 |
4.861.578,02 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.228.118,49 |
4.591.356,27 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
269.320,61 |
270.221,75 |
| davon
für Altersversorgung |
8.208,29 |
9.950,78 |
| 3.
Abschreibungen |
83.617,18 |
75.020,74 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
83.617,18 |
75.020,74 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.005.176,22 |
2.105.198,55 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
3.451,59 |
1.215,45 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
185.831,03 |
119.346,41 |
| 7.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
410.106,34 |
78.550,51 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
112.080,72 |
14.737,50 |
| 9.
sonstige Steuern |
0,00 |
1.775,00 |
| 10.
Jahresüberschuss |
298.025,62 |
62.038,01 |
Anhang
DIWI Consult International GmbH
,
Essen
1.
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der DIWI Consult International
GmbH, Essen, zum 31. Dezember 2007 wurde nach den
handelsrechtlichen Vorschriften für
Kapitalgesellschaften unter Beachtung des GmbHG
aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz- und Gewinn- und
Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und 275
HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bei der DIWI Consult International GmbH, Essen,
handelt es sich um eine "mittelgroße" Gesellschaft im
Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Aufstellungs- und
Offenlegungserleicherungen für mittelgroße
Gesellschaften wurde Gebrauch gemacht.
Soweit Wahlrechte bestehen, Angaben statt in der
Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang zu
machen, wird hiervon teilweise Gebrauch gemacht.
Soweit Postenbezeichnungen der Bilanz oder der
Gewinn- und Verlustrechnung von den in den §§ 266
und 275 HGB angegebenen Bezeichnungen abweichen, erfolgte
die Anpassung gem. § 265 Abs. 6 HGB aus Gründen
der Klarheit und Übersichtlichkeit.
2.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die
immateriellen Vermögensgegenstände wurden
zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen
(bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis
zu 5 Jahren), bewertet.
Das
Sachanlagevermögen wurde zu
Anschaffungsungskosten, vermindert um lineare
Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren), bewertet. Die
geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr
des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und im
Bruttoanlagespiegel als Abgang behandelt.
Die
Finanzanlagen sind mit dem Anteil am
Festkapital/Stammkapital bzw. den Anschaffungskosten und
ggf. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Die
unfertigen Leistungen sind zu den aufgelaufenen
Kosten zuzüglich angemessener
Gemeinkostenzuschläge bewertet. Zum Bilanzstichtag
noch nicht abgerechnete Teilleistungen wurden retrograd
bewertet. In den Fällen, in denen erkennbar die
voraussichtlichen Erlöse unter den aufgelaufenen
Kosten lagen, wurde von dem niedrigeren Wert (= Erlös
abzüglich noch anfallender Kosten) ausgegangen, um dem
Vorsichtsprinzip in Form des Imparitätsprinzips
Rechnung zu tragen.
Die erhaltenen Anzahlungen des Geschäftsjahres
wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Zur Wahrung
der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen
entsprechend angepasst.
Die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die
sonstigen Vermögensgegenstände werden
grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare
Einzelrisiken wurden durch entsprechende Wertberichtigung
berücksichtigt. Das allgemeine Zins-, Kredit- und
Ausfallrisiko wurde durch eine angemessene
Pauschalwertberichtigung auf den nicht
einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand
berücksichtigt.
Das
Stammkapital in Höhe von nominal €
550.000,00 basiert auf dem notariell beglaubigten
Gesellschaftsvertrag und ist voll eingezahlt.
Die
Steuerrückstellungen und die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen
Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene
Geschäftsjahr betreffen. Die Bewertung erfolgt auf der
Grundlagen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung mit
dem voraussichtlich zu erwartenden Aufwand.
Die
Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen
Rückzahlungsbeträgen passiviert.
Die Umrechnung von
Geschäftsvorfällen in fremder Währung
erfolgte bei den Forderungen, Kassenbeständen und
Bankguthaben mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit
dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den
Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw.
dem höheren Kurs am Abschlussstichtag.
3.
Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten
der Bilanz
Anlagevermögen
Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens
ist einschließlich der im Geschäftsjahr
vorgenommenen Abschreibungen im Bruttoanlagespiegel
dargestellt.
Der Anteilsbesitz setzt sich wie folgt zusammen:
DIWI Consult International - Albania Sh.p.k, Tirane,
Kapitalanteil 100 %, Eigenkapital T€ 18, Ergebnis
T€ -1.
DIWI CONSULT INTERNATIONAL ROMANIA S.R.L., Bucaresti,
Kapitalanteil 100 %, Eigenkapital T€ -107, Ergebnis
T€ 40.
Der Eigenkapitalausweis per 31.12.2007 beinhaltet das
jeweilige Ergebnis aus 2007.
Die
Forderungen und
sonstigen Vermögensgegenstände sind zu
Nominalwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen haben € 427.575,46 (Vj.
€ 260.842,55) eine Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr. Es handelt sich um Sicherheitseinbehalte. Das unter
den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene
Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 KStG wurde
mit dem Barwert von € 4.768,39 angesetzt. Es hat mit
€ 4.144,19 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Unter den Forderungen werden auch Forderungen gegen
Gesellschafter in Höhe von € 26.969,28 (Vj.
€ 19.050,28) ausgewiesen.
Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen beinhalten die
Ertragsteuerrückstellungen für 2006 und 2007.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen ausstehende Rechnungen aus Auslandsprojekten
sowie Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (Urlaub).
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind bezüglich ihrer
Restlaufzeiten zum 31.12.2007 wie folgt strukturiert:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen
Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von
€ 1.120.060,70. Es bestehen keine Verbindlichkeiten
mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.
Der Betrag der Verbindlichkeiten aus erhaltenen
Anzahlungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
beträgt € 3.129.778,39. Die erhaltenen
Anzahlungen werden im Geschäftsjahr offen von den
Vorräten/unfertigen Leistungen abgesetzt.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in
Höhe von € 617.127,80 (Vj. € 634.379,15).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind in voller Höhe durch Garantien, Globalzession von
Forderungen und Bürgschaft eines Gesellschafters
besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sind durch übliche Eigentums- vorbehalte
besichert. Ansonsten sind die Verbindlichkeiten nicht
besichert.
4.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Wir erbringen Ingenieurleistungen im Ausland. Dort
sind wir vor allem in Osteuropa, in Afrika und in der
Karibik tätig.
5.
Sonstige Angaben
Die Geschäftsführung wurde im
Geschäftsjahr 2007 von den Herren:
William V.H. Foyle, Kaufmann und
Peter Winkler, Kaufmann
wahrgenommen.
Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der
Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a und b HGB
hat die Gesellschaft von der Befreiungsvorschrift des
§ 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen am
Bilanzstichtag aufgrund von Leasingverträgen für
Geschäfts- und Betriebsausstattung und aus
Mietverträgen für das Bürogebäude. Die
Leasingverträge haben zum Bilanzstichtag
Restlaufzeiten zwischen 6 und 35 Monaten. Die
Gesamtverpflichtung daraus beträgt - undiskontiert -
T€ 60, davon sind in 2008 fällig: T€ 34. Die
jährliche Verpflichtung aus Mieten für die
Betriebsgebäude betragen T€ 122.
Im Durchschnitt waren während des
Geschäftsjahres 2007 neben den
Geschäftsführern 55 weitere Mitarbeiter (Vorjahr
60) beschäftigt. Zum Bilanzstichtag beschäftigt
die Gesellschaft neben den beiden
Geschäftsführern 56 (Vorjahr 54) weitere
Mitarbeiter.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss 2007 in Höhe von
€ 298.025,62 auf neue Rechnung vorzutragen.
Essen, am 18. Juni 2008
DIWI Consult International GmbH
W.V.H. Foyle P. Winkler
Anlagespiegel
| |
Anschaffungs-, |
|
|
|
|
|
|
Herstellungs- |
Zugänge |
Abgänge |
kumulierte |
|
Abschreibungen |
|
kosten |
|
|
Abschreibungen |
Buchwert |
Geschäftsjahr |
|
01.01.2007 |
|
|
31.12.2007 |
31.12.2007 |
|
|
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle Vermögens-
gegenstände |
|
|
|
|
|
|
übrige immaterielle
Vermögensgegenstände |
90.214,79 |
3.038,15 |
10.157,98 |
69.948,60 |
13.146,36 |
5.698,77 |
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände |
90.214,79 |
3.038,15 |
10.157,98 |
69.948,60 |
13.146,36 |
5.698,77 |
| Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
773.921,52 |
66.259,63 |
105.959,86 |
509.947,75 |
224.273,54 |
77.918,41 |
|
Summe Sachanlagen |
773.921,52 |
66.259,63 |
105.959,86 |
509.947,75 |
224.273,54 |
77.918,41 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen |
1.806,45 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
1.806,45 |
0,00 |
|
Summe Finanzanlagen |
1.806,45 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
1.806,45 |
0,00 |
|
Summe Anlagevermögen |
865.942,76 |
69.297,78 |
116.117,84 |
579.896,35 |
239.226,35 |
83.617,18 |
Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
DIWI Consult International GmbH, Essen, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von
Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden
Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, 18. Juli 2008
Concentra Revisions- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Dipl.-Kfm. Thomas Reisig, Wirtschaftsprüfer;
Dipl.-Oec. Eleonore Hay, vereidigter Buchprüfer
|