DIWI Consult International GmbH

Wittenbergstraße 10, 45131 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 10808
Eingetragen
18.2.1972
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieArchitekturbüros für Orts-, Regional- und LandesplanungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
Die Bearbeitung und Vermittlung von Aufträgen, die die unabhängige Beratung des Auftraggebers bei der Planung und Durchführung von Aufgaben auf allen Gebieten der Technik, Wirtschaftsentwicklung und Forschung zum Inhalt haben. Die Durchführung von Studien, Untersuchungen und Planungen auf allen Gebieten der Technik, Wirtschaftsentwicklung und Forschung, wie z.B. auf dem Gebiet der Infrastruktur, des Städtebaus, der Energiewirtschaft, der industriellen Organisation und Produktion, der Arbeits- und Betriebsorganisation, des Verkehrswesens, der Land- und Forstwirtschaftlichen Entwicklung, der Marktanalyse, einschließlich aller privaten Geschäfte zur Finanzierung derartiger Projekte im In- und Ausland.

Historie

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Management

NameRolle
Willem Ruys
seit 16.3.2010
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

DIWI Consult International GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht

 
1. Geschäftsverlauf

 

 
Der im Geschäftsjahr 2007 erzielte Leistungsstand ist zufriedenstellend und liegt mit Euro 12.4 Mio. ca. 30% über dem des Vorjahres (Euro 9.3 Mio).

 
Die Geschäftsaktivitäten verliefen im Berichtszeitraum im Wesentlichen planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse.

 
Die Auftragseingänge im Jahr 2007 erreichten einen erfreulichen Stand von 14.8 Mio., so dass eine gute Auslastung für das Jahr 2008 gegeben ist, die sich auch noch in das Jahr 2009 fortsetzen wird.

 
• Osteuropa

 
In Albanien wurde das von der Weltbank finanzierte landesweite Straßenwartungsprojekt zum Abschluss gebracht.

 
Wir erhielten den Zuschlag von der Delegation der EU in Tirana die Überwachung der Bauarbeiten des Ferry-Terminals in Durres. Die Bauarbeiten beginnen im Wesentlichen in 2008.

 
Für den Tirana Airport wurden im Berichtszeitraum Gewährleistungsarbeiten der Baufirmen überwacht und der Umbau des alten Terminals in Verwaltungsgebäude durchgeführt.

 
Die Bauarbeiten der Kläranlage der Stadt Pogradec am Ohrid-See wurden begonnen und verlaufen planmäßig.

 
Die Umbauarbeiten des Polizeihauptquartiers in Tirana wurden in 2007 abgeschlossen.

 
In Bulgarien wurde die Bauüberwachung der Kläranlagen in Stara Zagora und Dimitrovgrad weitergeführt. Es gelang uns, mit zwei deutschen Konsortialpartnern den Zuschlag für Entwurfs- und Bauüberwachungsmaßnahmen für die Klär- und Wasseraufbereitungsanlage der Stadt Shoumen zu erhalten. Mit den Entwurfsarbeiten wurde bereits im IV. Quartal 2007 begonnen.

 
Im Kosovo erhielten wir von der EU den Auftrag für die Sanierung des Irrigationsystems. Mit den Arbeiten wurde bereits in 2007 begonnen.

 
In Mazedonien konnten die Ausbauarbeiten der Universität Tetovo abgeschlossen werden. Die Restarbeiten an dem Projekt allein würden nicht die Weiterführung des Skopje-Büros rechtfertigen. Die Aktivitäten des Büros als Regionalstandbein für die Nachbarländer des Balkans machen diese Investition jedoch erforderlich.

 

 
In Rumänien wurde die Bauleitung des Straßenprojektes Drobeta Turnu Severin-Lugoj fortgeführt. Es stellte sich im Laufe der Durchführung des Projektes heraus, dass das ursprüngliche Konzept (5 Bauabschnitte parallel und 2 weitere Abschnitte parallel um 1 Jahr versetzt) aufgrund von Verzögerungen des Starts der Bauarbeiten nicht eingehalten werden kann. Diese wesentliche Abweichung vom Projektkonzept wird in 2008 noch erhebliche Nachtragsforderungen und -verhandlungen erforderlich machen.

 
Es gelang uns mit einem österreichischen und einem irischen Konsortialpartner den Auftrag für die Planung für insgesamt rd.180 km Autobahnabschnitte im westlichen Teil Rumäniens zu erhalten. Dabei handelt es sich mit einem Auftragswert von Euro 11.1 Mio. (DIWI Anteil ca. 90%) um einen der größten Einzelaufträge, die dem Unternehmen bisher erteilt wurden. Wir haben mit den Arbeiten im Mai 2007 begonnen in einem dafür gesondert in Bucharest eingerichteten Planungsbüro.

 
Der Vertrag für Schulung des Personals im Transportministerium wurde in 2007 erfolgreich durchgeführt.

 
Es gelang dem Unternehmen, einen weiteren Vertrag in Rumänien abzuschließen. Dabei handelt es sich um die Planungs- und Bauüberwachungsmaßnahmen des von der Weltbank finanzierten Bypasses der Stadt Targu Mures.

 
Die Bauüberwachung für die Kläranlage in Zemplin in der Slowakei wurde fortgeführt.

 
Das Gleiche gilt für die Bauleitung des Straßenprojektes D1 von Svinjia nach Presov in der Nähe der ukrainischen Grenze.

 

 
• Karibik

 
Grenada
Die kontrahierten Projekte verliefen planungsgemäß.

 
St. Lucia
Die kontrahierten Projekte sind erfolgreich abgeschlossen; wir bemühen uns zur Zeit um Anschlussaufträge.

 
Jamaika
Wir erhielten den Zuschlag als Nachtrag zu dem bestehenden Vertrag, weitere Detailplanungen im jamaikanischen Straßennetz durchzuführen; mit den Leistungen wird in 2008 begonnnen.

 

 

 

 

 

 
• Ostafrika und südafrikanischer Raum

 
In Äthiopien wurden die Bauleitungsarbeiten an der Straße von Addis Ababa nach Jima fortgesetzt.

 
In Botswana begann Ende des Jahres 2007 die Bauleitung des vom KFAED finanzierten Bauabschnittes Tshabong - Middlepits an der südafrikanischen Grenze.

 
In Tanzania wurde mit den Planungsarbeiten der Nyanguge-Musoma Road Rehabilitation / Usagara - Kisesa Road begonnen. Wir rechnen mit Beginn der Bauleitungsaufgaben in der 2. Jahreshälfte 2008.

 
• West- und Zentralafrika

 
In Burkina Faso haben sich in dem Disput mit dem Auftraggeber hinsichtlich der Ursache für die Schäden an der Route Nationale 1 keine neuen Erkenntnisse ergeben.

 
Ghana
Wir konnten das Studien- und Planungsprojekt Awoshie Pokuase gewinnen; die Leistungen werden in der ersten Hälfte 2008 abgeschlossen.

 
In Mauretanien wurden die Bau-Überwachungsarbeiten an der Straße Rosso - Lexeiba fortgeführt.

 
In Mali führten wir die Bauleitung für den Ausbau der Straße Kati - Kita fort.

 
Nigeria
DIWI erstellt im Rahmen eines Sub-Vertrages interregionale architektonische Planungen von Grenzstationen für mehrere an Nigeria angrenzende Länder.

 
Senegal
Das Planungsprojekt konnte im Jahr 2007 zufriedenstellend beendet werden.

 
Das Projekt im Tchad, an dem wir im Rahmen eines Joint Ventures mit einer französischen Firma beteiligt sind, wurde seitens des Auftraggebers abgebrochen.

 

 
• Sonstige Länder

 
Das Projekt der Schulbauten und Unterkunftsbereiche der Universität in Kabul in Afghanistan konnte fertig gestellt werden.

 
Wir erhielten in einer Zusammenarbeit mit DIWI Emirates den Zuschlag für die Feasibility Study, die Entwurfsarbeiten und die Bauleitung für die Sheikh Khalifa-City in Gaza, einer Siedlungsanlage ähnlich der bereits von DIWI erstellten Sheikh - Zayed Anlage in Gaza.

 
Es gelang uns, einen Nachfolgeauftrag der KfW für Sanierung und Neubau von Schulgebäuden in Jordanien zu erhalten. Mit den Entwurfsarbeiten wurde bereits im Berichtszeitraum begonnen.

 
Die Bauüberwachung des Aquarium-Projektes in der Freizeitanlage in Saudi Arabien wurde begonnen.

 

 
2. Lage der Gesellschaft

 
Die Gesamtleistung der Gesellschaft im Berichtszeitraum lag mit Euro 12.4 Mio mit ca. 30 % über dem des Vorjahres (Euro 9,3 Mio).

 
Die Auftragseingänge per 31.12.2007 haben mit Euro 14,8 Mio noch wesentlich die Eingänge des Vorjahres übertroffen (Euro 10,2 Mio).

 
Der Auftragsbestand des Unternehmens liegt per 31.12.2007 bei Euro 14,3 Mio (Vorjahr 11,9 Mio), so dass wir auch für das Jahr 2008 von einer zufriedenstellenden Gesamtleistung ausgehen können, die sich im Jahr 2009 fortsetzen wird.

 
Die Mitarbeiterzahl mit Anstellungsverträgen (einschließlich der Geschäftsführer und Auszubildenden) betrug stichtagbezogen per 31.12.2007 58 Personen (Vorjahr 56).

 

 
3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

 
Unter Berücksichtigung der guten Auftragsbestände können wir für das Jahr 2008 erneut von einem positiven Ergebnis ausgehen.

 
Wie bereits in den Vorjahren erwähnt, ist der Personalmangel im internationalen Consultantbereich eines der größten Hindernisse und verhindert teilweise die Hereinnahme neuer Aufträge.

 
Der gesteigerte Umsatz erfordert höhere Vorfinanzierungen. Die freie Verfügbarkeit erhaltener Anzahlungen bekommt somit noch größere Bedeutung. Das Unternehmen muss weiterhin Wege alternativer Avaldeckungen durch Versicherungen und andere Institutionen suchen.

 
Die Geschäftsführung wird bei der anhaltenden Situation des US Dollars sich weiterhin bemühen, Verträge in Euro abzuschließen. Sollte das nicht in jedem Fall möglich sein, muss das Kursrisiko durch Sicherungsmaßnahmen gedeckt werden.

 
 

Bilanz

Aktiva

31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Anlagevermögen 239.226,35 258.379,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.146,36 15.810,04
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 13.146,36 15.810,04
II. Sachanlagen 224.273,54 240.763,29
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 224.273,54 240.763,29
III. Finanzanlagen 1.806,45 1.806,45
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.806,45 1.806,45
B. Umlaufvermögen 6.678.736,09 5.062.527,80
I. Vorräte 701.994,20 245.055,41
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 3.245.772,89 345.953,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.833.530,85 3.900.667,44
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 673.497,72 580.223,04
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.160.033,13 3.320.444,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.143.211,04 916.804,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.875,96 22.511,66
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.926.838,40 5.343.419,24

Passiva

31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Eigenkapital 1.074.721,76 776.695,84
I. gezeichnetes Kapital 550.000,00 550.000,00
II. Gewinnvortrag 226.696,14 164.657,83
III. Jahresüberschuss 298.025,62 62.038,01
B. Rückstellungen 3.130.055,29 1.418.500,17
C. Verbindlichkeiten 2.722.061,35 3.148.223,23
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 154.657,40 126,21
II. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 281.224,94
III. sonstige Verbindlichkeiten 2.567.403,95 2.866.872,08
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.926.838,40 5.343.419,24

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2007 - 31.12.2007
EUR
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
1. Rohergebnis 7.178.718,28 7.238.478,78
2. Personalaufwand 4.497.439,10 4.861.578,02
a) Löhne und Gehälter 4.228.118,49 4.591.356,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 269.320,61 270.221,75
davon für Altersversorgung 8.208,29 9.950,78
3. Abschreibungen 83.617,18 75.020,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 83.617,18 75.020,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.005.176,22 2.105.198,55
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.451,59 1.215,45
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 185.831,03 119.346,41
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 410.106,34 78.550,51
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 112.080,72 14.737,50
9. sonstige Steuern 0,00 1.775,00
10. Jahresüberschuss 298.025,62 62.038,01

Anhang

 
DIWI Consult International GmbH , Essen

 

 
 
1. Allgemeine Angaben
 
Der Jahresabschluss der DIWI Consult International GmbH, Essen, zum 31. Dezember 2007 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften unter Beachtung des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

 
Bei der DIWI Consult International GmbH, Essen, handelt es sich um eine "mittelgroße" Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Aufstellungs- und Offenlegungserleicherungen für mittelgroße Gesellschaften wurde Gebrauch gemacht.

 
Soweit Wahlrechte bestehen, Angaben statt in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang zu machen, wird hiervon teilweise Gebrauch gemacht.

 
Soweit Postenbezeichnungen der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung von den in den §§ 266 und 275 HGB angegebenen Bezeichnungen abweichen, erfolgte die Anpassung gem. § 265 Abs. 6 HGB aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit.

 

 
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
 
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren), bewertet.

 
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungsungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren), bewertet. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und im Bruttoanlagespiegel als Abgang behandelt.

 
Die Finanzanlagen sind mit dem Anteil am Festkapital/Stammkapital bzw. den Anschaffungskosten und ggf. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

 
Die unfertigen Leistungen sind zu den aufgelaufenen Kosten zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge bewertet. Zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechnete Teilleistungen wurden retrograd bewertet. In den Fällen, in denen erkennbar die voraussichtlichen Erlöse unter den aufgelaufenen Kosten lagen, wurde von dem niedrigeren Wert (= Erlös abzüglich noch anfallender Kosten) ausgegangen, um dem Vorsichtsprinzip in Form des Imparitätsprinzips Rechnung zu tragen.

 
Die erhaltenen Anzahlungen des Geschäftsjahres wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Zur Wahrung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.
 
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch entsprechende Wertberichtigung berücksichtigt. Das allgemeine Zins-, Kredit- und Ausfallrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand berücksichtigt.

 
Das Stammkapital in Höhe von nominal € 550.000,00 basiert auf dem notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag und ist voll eingezahlt.

 
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Die Bewertung erfolgt auf der Grundlagen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung mit dem voraussichtlich zu erwartenden Aufwand.

 
Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert.

 
Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen, Kassenbeständen und Bankguthaben mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag.

 

 
3. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

 
Anlagevermögen

 
Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens ist einschließlich der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen im Bruttoanlagespiegel dargestellt.

 
 


 
Der Anteilsbesitz setzt sich wie folgt zusammen:

 
DIWI Consult International - Albania Sh.p.k, Tirane, Kapitalanteil 100 %, Eigenkapital T€ 18, Ergebnis T€ -1.
DIWI CONSULT INTERNATIONAL ROMANIA S.R.L., Bucaresti, Kapitalanteil 100 %, Eigenkapital T€ -107, Ergebnis T€ 40.

 
Der Eigenkapitalausweis per 31.12.2007 beinhaltet das jeweilige Ergebnis aus 2007.

 
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben € 427.575,46 (Vj. € 260.842,55) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es handelt sich um Sicherheitseinbehalte. Das unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 KStG wurde mit dem Barwert von € 4.768,39 angesetzt. Es hat mit € 4.144,19 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Unter den Forderungen werden auch Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 26.969,28 (Vj. € 19.050,28) ausgewiesen.

 
Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen beinhalten die Ertragsteuerrückstellungen für 2006 und 2007.

 
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen aus Auslandsprojekten sowie Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (Urlaub).

 

 
Verbindlichkeiten

 
Die Verbindlichkeiten sind bezüglich ihrer Restlaufzeiten zum 31.12.2007 wie folgt strukturiert:

 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 1.120.060,70. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

 
Der Betrag der Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 3.129.778,39. Die erhaltenen Anzahlungen werden im Geschäftsjahr offen von den Vorräten/unfertigen Leistungen abgesetzt.

 
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 617.127,80 (Vj. € 634.379,15).

 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Garantien, Globalzession von Forderungen und Bürgschaft eines Gesellschafters besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentums- vorbehalte besichert. Ansonsten sind die Verbindlichkeiten nicht besichert.
 
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
 
Wir erbringen Ingenieurleistungen im Ausland. Dort sind wir vor allem in Osteuropa, in Afrika und in der Karibik tätig.

 

 
5. Sonstige Angaben

 
Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2007 von den Herren:

 
William V.H. Foyle, Kaufmann und
Peter Winkler, Kaufmann

 
wahrgenommen.

 
Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a und b HGB hat die Gesellschaft von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen am Bilanzstichtag aufgrund von Leasingverträgen für Geschäfts- und Betriebsausstattung und aus Mietverträgen für das Bürogebäude. Die Leasingverträge haben zum Bilanzstichtag Restlaufzeiten zwischen 6 und 35 Monaten. Die Gesamtverpflichtung daraus beträgt - undiskontiert - T€ 60, davon sind in 2008 fällig: T€ 34. Die jährliche Verpflichtung aus Mieten für die Betriebsgebäude betragen T€ 122.

 
Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2007 neben den Geschäftsführern 55 weitere Mitarbeiter (Vorjahr 60) beschäftigt. Zum Bilanzstichtag beschäftigt die Gesellschaft neben den beiden Geschäftsführern 56 (Vorjahr 54) weitere Mitarbeiter.

 
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2007 in Höhe von € 298.025,62 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

 
Essen, am 18. Juni 2008

 

 

 
DIWI Consult International GmbH

 

 

 
W.V.H. Foyle P. Winkler

Anlagespiegel

  Anschaffungs-,          

 
Herstellungs- Zugänge Abgänge kumulierte   Abschreibungen

 
kosten     Abschreibungen Buchwert Geschäftsjahr

 
01.01.2007     31.12.2007 31.12.2007  

 
Euro Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögens-
gegenstände 
           
übrige immaterielle
Vermögensgegenstände 
 90.214,79  3.038,15  10.157,98 69.948,60  13.146,36 5.698,77
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände 
 90.214,79  3.038,15  10.157,98 69.948,60  13.146,36 5.698,77
Sachanlagen            
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 
 773.921,52  66.259,63  105.959,86 509.947,75  224.273,54 77.918,41
Summe Sachanlagen  773.921,52  66.259,63  105.959,86  509.947,75  224.273,54 77.918,41
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen
Unternehmen 
 1.806,45 0,00  0,00  0,00  1.806,45  0,00
Summe Finanzanlagen  1.806,45 0,00  0,00  0,00  1.806,45  0,00
Summe Anlagevermögen  865.942,76  69.297,78  116.117,84 579.896,35  239.226,35 83.617,18


 

 

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DIWI Consult International GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 
Essen, 18. Juli 2008

 
Concentra Revisions- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

 

 
Dipl.-Kfm. Thomas Reisig, Wirtschaftsprüfer; Dipl.-Oec. Eleonore Hay, vereidigter Buchprüfer

 

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