Johnson Electric Aachen GmbH

Campus-Boulevard 30, 52074 Aachen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 24026
Vorher
SBE Mikrotechnik Montage GmbHStackpole Powertrain International GmbH
Eingetragen
13.2.1997
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Automotor- und Getriebeölpumpen sowie Metallpulverkomponenten für die Verwendung im automobilen und nicht automobilen Markt. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, die geeignet erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen im In- und Ausland gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen. Sie kann Unternehmen, an denen sie mehrheitlich beteiligt ist, unter ihrer Leitung zusammenfassen, sich auf die Verwaltung der Beteiligung beschränken oder diese veräußern. Sie kann ihren Betrieb ganz oder teilweise in verbundene Unternehmen ausgliedern. Die Gesellschaft darf im Inund Ausland Zweigniederlassungen unter gleicher oder anderer Firma errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ludovic Giller
seit 13.8.2025
Geschäftsführer
Stephan Mommertz
seit 22.4.2024
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
9.451.150 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Johnson Electric Aachen GmbH (vormals: Stackpole Powertrain International GmbH)

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht 2023/2024

Johnson Electric Aachen GmbH, Aachen

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.a Unternehmen

Die Johnson Electric Aachen GmbH (zuvor Stackpole Powertrain International GmbH), Campus Boulevard 30 in 52074 Aachen ist unter der Registernummer HRB 24026 beim Amtsgericht in Aachen eingetragen.

Die Johnson Electric Aachen GmbH, Aachen, ist ausschließlich im Besitz der Johnson Electric Germany GmbH & Co. KG. Das oberste Mutterunternehmen ist die Johnson Electric Holdings Limited, Bermuda. Der Unternehmenszweck der Johnson Electric Aachen GmbH ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Automotor- und Getriebeölpumpen sowie Metallpulverkomponenten für die Verwendung im automobilen und nicht automobilen Markt.

Johnson Electric Aachen GmbH erbringt im Wesentlichen Ingenieurdienstleistungen für die Johnson Electric Gruppe und für Johnson Electric Murten (Johnson Electric International AG). Für die Erbringung dieser Dienstleistungen wird Johnson Electric Aachen GmbH auf der Grundlage der tatsächlichen Kosten zuzüglich eines Aufschlags (Kostenaufschlagsmethode) vergütet.

Die Johnson Electric Gruppe ist einer der führenden herstellerunabhängigen Ölpumpenhersteller der Welt und liefert Pumpen sowohl für Motoren als auch für Getriebe. In ihrer Vision will Johnson Electric durch Innovation, Technologie und Mitarbeiter als weltweit führend in der Entwicklung und Herstellung hochtechnologischer Systeme anerkannt werden.

Das Unternehmen setzt die Technologie der variablen Flügelzellenpumpen in Kombination mit seinen Produkt- und Herstellungsverfahren (Know-how) ein, um die Effizienz des Antriebsstrangsystems zu steigern. Die Drehschiebertechnik ist ein spezifisches Konzept der Ölpumpentechnik mit variabler Verdrängung, bei der komplexe Komponenten einschließlich Schieber eingesetzt werden, um eine variable Förderung von Ölmengen zu ermöglichen, die vom Motor oder Getriebe benötigt werden.

Da die Johnson Electric Gruppe in erster Linie für die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Produkten und Produkttechnologien sowie Fertigungstechnik und -technologien und die damit verbundene Planung und Budgetierung verantwortlich ist, trägt sie auch das F&E-Risiko. Das Entwicklungsrisiko im Zusammenhang mit der Anwendungstechnik von Johnson Electric Aachen GmbH, Aachen, wird ebenfalls von der Johnson Electric Gruppe getragen, da die Johnson Electric Aachen GmbH, nicht in der Lage ist, dieses Risiko zu kontrollieren bzw. zu managen und nicht über die Finanzkraft verfügt, dieses Risiko abzudecken und zudem nur eine Vergütung für die Arbeit an der Anwendungstechnik für ihre Routinefunktionen erhält.

1.b Konjunktur und Märkte

Wesentlich für die Beurteilung des Branchenumfeldes der Johnson Electric Aachen GmbH ist die Produktion von Automobilen sowie die damit verbundene Produktion von Motoren und Getrieben in Europa. Die Johnson Electric Aachen GmbH ist indirekt, wenn auch mit etwas Zeitversatz, von der Entwicklung der Automobilbranche abhängig.

Im Geschäftsjahr 2023/24 erreichte die Pkw-Inlandsproduktion in Deutschland ein Volumen von 4,1 Mio. Einheiten. Das waren 7,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitrau.Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019/20 lag die Produktion im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7,7 Prozent unter dem damaligen Wert. Der Export entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ähnlich wie die Produktion: Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden 3,1 Mio. Pkw aus Produktionsstätten in Deutschland exportiert (+8,8 Prozent). Der Export befindet sich damit noch knapp 5,2 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019/20.

Im Geschäftsjahr 2023/24 stiegen die Pkw-Neuzulassungen auf dem deutschen Pkw-Markt auf 2,9 Mio. PkW leicht an (+6,7 Prozent).Das aktuelle Volumen liegt rund 16,2 Prozent unter dem Absatzniveau von 2019/20.

Der deutsche Markt für Elektro-Pkw rutschte im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr deutlich ins Minus. Der Absatz von Elektroautos blieb im Jahresverlauf deutlich hinter der Dynamik des Gesamtmarktes zurück. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden insgesamt 694 Tausend Pkw mit Elektroantrieb (BEV, PHEV, FCEV) neu zugelassen. Dies waren knapp 16,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Insbesondere die Battery Electric Vehicles (BEV) entwickeln sich aufgrund des Wegfalls staatlicher Fördermaßnahmen Ende 2023 undynamisch. Im Geschäftsjahr 2023/24 stiegen die Neuzulassungen für BEV in Deutschland um 6 % auf 511 Tausend Pkw, dabei gingen die Neuzulassungen im ersten Quartal des Kalenderjahres 2024 im Vorjahresvergleich um 14 % zurück.

(Quelle: https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240506_PM_Nationale_PM_Pkw-Produktion_in_Deutschland_im_Mai_2024)

1.c Verkauf und Marktanteile

Die Service Fee Umsatzerlöse sind aufgrund eines höheren Anteils an weiterbelastbaren Kosten um 14,7 % auf 9.616 TEUR gestiegen. Dies liegt im Rahmen der im Vorjahr abgegebenen Prognose für die Service Fees Umsatzerlöse.Der Prototypenbereich der Johnson Electric Aachen GmbH, verzeichnete einen Zuwachs von 781 TEUR auf 2.843 TEUR bei den Umsatzerlösen durch höhere Auftragsvolumen. Die Vorjahresprognose von einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse im Prototypengeschäft konnte somit deutlich übertroffen werden.

1.d Produktion Prototypen

Das Produktionsvolumen im Bereich Prototypen der Johnson Electric Aachen GmbH stieg im Vergleich zum Vorjahr um +2135 auf etwa 3150 Einheiten.

1.e Mitarbeiterstand

Mit durchschnittlich 76 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2023/24 hat sich der Personalstand der Johnson Electric Aachen GmbH im Vergleich zum Vorjahrespersonalbestand der Johnson Electric Aachen GmbH um 2 Mitarbeiter erhöht.

1.f Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren - Steuerung und Kennzahlen

Die Steuerung der Johnson Electric Aachen GmbH erfolgt über die finanzielle Kennzahl Umsatzerlöse. In den Umsatzerlösen des Unternehmens spiegelt sich u.a. das Geschäftsmodell der Gesellschaft (Gewinnzuschlag auf die Kostenbasis im Servicegeschäft sowie Verkäufe von Prototypen) wider. Die Umsatzerlöse des Unternehmens sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.964 TEUR

- aufgrund der Erhöhung vom Service- und dem Prototypengeschäft - gestiegen.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung des Unternehmens verwendet. Wichtig für uns ist aber insbesondere die Mitarbeiterzufriedenheit am Standort Aachen. Johnson Electric arbeitet mit dem Ziel, die Erwartungen der Gesellschafter, Kunden und Mitarbeiter zu erfüllen. Die Zufriedenheit und das Engagement der Mitarbeiter sind die Grundlage für die Produktivität und des gemeinsamen Erfolgs. Die Firma bietet ein umfangreiches Programm an Zusatzleistungen für die Mitarbeiter und damit nicht zuletzt auch für deren Familien.

2. Ertragslage

In 2023/24 sind die Umsatzerlöse um 18,71 % bzw. 1.964 TEUR auf 12.459 TEUR gestiegen. Die Erhöhung der Umsatzerlöse aus dem Servicegeschäft betrug 1.230 TEUR und aus dem Prototypengeschäft 781 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um -147 TEUR gesunken.

Darüber hinaus hat sich der Bestand an unfertigen Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um 7 TEUR erhöht.

Der Materialaufwand aus dem Prototypengeschäft, hat sich um 130 TEUR (bzw. 8,19 %) auf 1.716 TEUR erhöht.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 666 TEUR bzw. 11,09 % gestiegen.

Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Gehaltsaufwendungen im Geschäftsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 240 TEUR angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Entwicklung insbesondere auf höhere Instandhaltungsaufwendungen i.H.v +45 TEUR, Kosten für Reisen i.H.v. +49 TEUR zurückzuführen.

Insgesamt wird im Berichtsjahr ein Aufwand für Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 266 TEUR ausgewiesen und damit um 204 TEUR höher als im Vorjahr. Die Aufwendungen betreffen im wesentlichen Rückstellungen für noch Körperschafts- und Gewerbesteuer für das laufende Jahr i.H.v 257 TEUR.

Für das Wirtschaftsjahr 2023/24 beläuft sich der Jahresüberschuss auf 591 TEUR, was im Vergleich zum vorherigen Jahr einer Zunahme von 207 TEUR entspricht. Der Anstieg des Überschusses ist auf erhöhte Umsatzerlöse, die um 1.964 TEUR gestiegen sind, zurückzuführen - allerdings auch teilweise aufgewogen durch höhere Aufwendungen für Personal in Höhe von 586 TEUR und eine Zunahme bei den Steuern vom Einkommen und Ertrag um 204 TEUR.

3. Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft ist grundsätzlich durch ihre Geschäftstätigkeit im Rahmen des Cost-Plus-Verfahrens gesichert; darüber hinaus ist die Finanzierung auch durch die Eingliederung in den Cash Pool derJE Gruppe gewährleistet. Im GJ 21/22 wurden bereits alle anderen Konten geschlossen, sodass sich die Finanzmittel in der Bilanz auf 0 EUR belaufen. Des Weiteren besteht zum Bilanzstichtag ein Intercompany-Darlehen i.H.v 10.000 TEUR.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 268 TEUR auf jetzt 24.864 TEUR. Auf der Aktivseite sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände insgesamt um 684 TEUR gestiegen, was insbesondere aus höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen resultiert, jedoch hat sich das Anlagevermögen aufgrund von Abschreibungen um 408 TEUR verringert.

Die Passivseite erhöhte sich, vor allem auf Grund des Jahresüberschuss i.H.v. 591 TEUR. Gleichzeitig sanken die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 682 TEUR, weil noch offene Intercompany Rechnungen bezahlt wurden. Die sonstigen Rückstellungen stiegen um 470 TEUR, was insbesondere auf höhere Personalrückstellungen zurückzuführen ist. Entgegengesetzt sanken die Steuerrückstellungen um 109 TEUR.

5. Chancen- und Risikobericht

5.1 Grundlagen des Risikomanagements

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ergeben sich für die Johnson Electric Gruppe eine Vielzahl von Chancen und Risiken, die sich sowohl positiv als auch negativ auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage auswirken können.

Wir verstehen unter Risiko mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen negativen Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Als global agierendes Unternehmen ist die Gesellschaft einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt.

Risiken, die mit allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen verbunden sind, liegen in der Regel außerhalb des Einflussbereichs einer multinationalen Unternehmensgruppe. Daher sollte die Kontrolle über ein solches Risiko als die Fähigkeit und Befugnis verstanden werden, über die Übernahme des Risikos zu entscheiden und zu entscheiden, ob und wie auf das Risiko reagiert werden soll, insbesondere durch die zeitliche Planung von Investitionen, die Art der Entwicklungsprogramme, die Gestaltung von Marketingstrategien oder die Festlegung von Produktionsniveaus. Diese Kapazitäten liegen bei der Johnson Electric Gruppe, nicht aber bei der Vertriebsunterstützungsfunktion von Johnson Electric Aachen. Das Gleiche gilt für die Entwicklung von Strategien zur Bewältigung effektiverer Produktionstechnologien der Wettbewerber und aggressiver Preisstrategien, die über die entscheidenden Kapazitäten der Vertriebsunterstützungsfunktion von Johnson Electric Aachen hinausgeht. Somit übt Johnson Electric Aachen keine Kontrolle über diese Risiken aus.

Da die vertriebsunterstützende Funktion von Johnson Electric Aachen im Gegensatz zu der Johnson Electric Gruppe keine nennenswerten Vermögenswerte einsetzt und nicht in Anlagevermögen investiert, muss sie den jeweiligen Aufwand nicht durchlaufende Einnahmen decken. Die Johnson Electric Gruppe tragen diese Ausgaben und Risiken, falls die Marktrisiken eintreten. Darüber hinaus hätte die Vertriebsunterstützungsfunktion von Johnson Electric Aachen aufgrund ihrer geringen Größe nicht die finanziellen Kapazitäten, um die Marktrisiken zu übernehmen.

Folglich sollten die Marktrisiken der Johnson Electric Gruppe zugewiesen werden, die im Gegensatz zu Johnson Electric Aachen (Vertriebsunterstützungsfunktion) die Kontrolle über diese Risiken ausüben und über die finanziellen Kapazitäten zur Übernahme dieser Risiken verfügen.

Die unten dargestellten Risiken werden als "geringe" bis "mittlere" Risiken eingestuft.

5.2 Risiken aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen

Als global agierendes Unternehmen ist die Johnson Electric Aachen GmbH grundsätzlich von weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Somit könnte das Geschäftsergebnis unter anderem durch die Veränderung der Währungsparitäten - insbesondere die Wechselkursentwicklung des US-Dollars gegenüber dem EURO - beeinflusst werden.

Das Risiko wird jedoch als eher gering eingestuft, da es sich bei den Geschäftsbeziehungen mit im Ausland ansässigen Unternehmen hauptsächlich um Erbringung von Leistungen an verbundene Unternehmen handelt, bei denen die Rechnungstellung in Euro erfolgt. Im Prinzip stellt die Johnson Electric Aachen GmbH, Aachen, ihre Rechnungen für das Prototypengeschäft in Euro aus. Gleiches gilt für die Fakturierung der Kosten, die Stackpole Kanada für die Anwendungsentwicklung und die Vertriebsunterstützung entstehen. Somit entstehen keine Fremdwährungsrisiken.

5.3 Analysen der Branche

Als Zulieferer für die Automobilindustrie ist es einerseits wichtig, dass die Johnson Electric Gruppe in der Lage ist, maßgeschneiderte Produkte zu liefern, die den Anforderungen der Motoren- und Fahrzeughersteller entsprechen. Andererseits ist es entscheidend, die Produkte in hohen Stückzahlen kosteneffizient und mit gleichbleibend hoher Qualität produzieren zu können. Ersteres kann als "notwendige Voraussetzung" für die Marktteilnahme angesehen werden. Letztere ist die "hinreichende Voraussetzung", um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Nur wenn beides erfüllt ist, wird die Johnson Electric Gruppe wirtschaftlich erfolgreich am Markt agieren können.

Die Markthistorie zeigt, dass nur die Grundkenntnisse und Fertigkeiten zum Bau einer Pumpe nicht ausreichen, um auf dem Markt erfolgreich zu sein. Auch Wettbewerber können Ölpumpen prinzipiell konstruieren und haben ebenfalls Patente angemeldet.

Die Kunden der Johnson Electric Gruppe sind internationale Automobilhersteller, die auch als Original Equipment Manufacturers ("OEMs") bezeichnet werden. Die OEMs benötigen in erster Linie die Ölpumpen als wesentlichen Bestandteil ihrer Produkte (d.h. Motoren und Getriebe für Automobile). Das Marktvolumen der Johnson Electric Gruppe hängt also im Wesentlichen von der Absatzplanung der OEMs und der Marktnachfrage ab, d.h. welche Menge ein OEM von einer bestimmten Automobilsorte zu produzieren beabsichtigt.

5.4 Rechtliche und steuerliche Risiken, Produkthaftung und Gewährleistungsrisiken, Risiken aus den betrieblichen Aufgabenbereichen

Veränderungen regulatorischer Rahmenbedingungen, Änderungen bei Steuern, Zöllen oder Abgaben in einzelnen Märkten sowie in ganzen Wirtschaftsräumen können Absatz, Umsatz und Ergebnisentwicklung beeinträchtigen. Das Risiko wird als gering eingestuft.

5.5 Finanzierungsrisiken

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft erhöhte sich aufgrund des guten Jahresergebnisses auf 47,4 %. Die Gesellschaft wurde im GJ. 19/20 mit in den Cash Pool der JE Gruppe integriert. Somit ist die Liquidität der Gesellschaft stets sichergestellt. Die Geschäftsführung der Johnson Electric Aachen GmbH überzeugt sich monatlich davon, dass der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft gedeckt ist. Im Hinblick auf das Prototypen-Geschäft stellt Johnson Electric Aachen Rechnungen an die OEMs aus. Im Vergleich zu den Umsatzvolumina der jeweiligen Massenproduktion kann diese Funktion als von untergeordneter Bedeutung angesehen werden.

5.6 Forschungs- und Entwicklungsrisiko

Da die Johnson Electric Gruppe in erster Linie für die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Produkten und Produkttechnologien sowie Fertigungstechnik und -technologien und die damit verbundene Planung und Budgetierung verantwortlich ist, trägt es auch das F&E-Risiko. Das Entwicklungsrisiko im Zusammenhang mit der Anwendungstechnik von Johnson Electric Aachen GmbH, Aachen, wird ebenfalls von der Johnson Electric Gruppe getragen, da die Johnson Electric Aachen GmbH, nicht in der Lage ist, dieses Risiko zu kontrollieren bzw. zu managen und nicht über die Finanzkraft verfügt, dieses Risiko abzudecken und zudem nur eine Vergütung für die Arbeit an der Anwendungstechnik für ihre Routinefunktionen erhält.

5.7 Qualitätsrisiko

Insbesondere die Beauftragung des OEM für die Serienproduktion hängt von der Fähigkeit ab, die Serienteile im industriellen Maßstab in der geforderten Qualität (d.h. Null-Fehler-Forderung) und zu akzeptablen Preisen herstellen zu können. Hierauf hat die Johnson Electric Aachen GmbH, Aachen, keinen Einfluss, so dass die Gesellschaft das Qualitätsrisiko nicht kontrollieren kann. Darüber hinaus ist Johnson Electric Aachen GmbH nicht in der Lage, diese Risiken finanziell aufzufangen. Somit ist die Gesellschaft vom Qualitätsrisiko ausgeschlossen, das insbesondere von der Johnson Electric Gruppe getragen wird und auch mit der Beschaffungsfunktion von der Johnson Electric Gruppe verbunden ist.

5.8 Transformationsrisiko

Regulatorische Anforderungen wie strengere CO 2 Emissionsgrenzen und dadurch als Katalysator fortschreitende Elektrifizierung in der Automobilindustrie stellen eine starke Herausforderung dar; durch die Verlagerung der Entwicklung vom Verbrennungsmotor Richtung elektrischer Fahrzeuge wird dieser Umsatzbereich (Prototypen für herkömmliche Pumpen) in Zukunft weitgehend entfallen - wir rechnen mit einem deutlichen Rückgang der Umsatzzahlen für den Verbrennungsmotor ab 2028, sehen allerdings schon jetzt einen weitgehenden Wechsel in der Entwicklung Richtung Hybrid- oder elektrische Fahrzeuge. Aufgrund des verfügbaren Know-hows der Schlüsseltechnologien unter dem Konzerndach der Johnson Electric ist die Johnson Electric Aachen GmbH hierbei bestens für diesen fundamentalen Wechsel in der Antriebstechnik aufgestellt und in der Lage ein perfekt abgestimmtes Mechatronisches System aufzubauen. Die Johnson Electric Aachen GmbH wird sich in der Zeit des Überganges den Schwerpunkt für die Ressourcen künftig auf den Bereich der Elektrifizierung verlagern. Aufgrund der Einbettung in den Johnson Electric Konzern wird das Risiko negativer Auswirkungen der Transformation als gering eingestuft.

Quelle: https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240130_PM_VDA-Pr-sidentin-Hildegard-M-ller-fordert-Paradigmenwechsel

5.8 Beurteilung der Gesamtrisikolage

Aus heutiger Sicht beurteilen wir die Gesamtrisikosituation der Johnson Electric Aachen GmbH als gut beherrschbar. Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage sowie den Fortbestand der Gesellschaft nachhaltig schwächen könnten.

5.9 Wesentliche Chancen

Unter Chancen verstehen wir mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für die Johnson Electric Aachen GmbH positiven Prognose- oder Zielabweichung führen können. Neben den oben genannten Risiken werden durch Wettbewerbs- und Umfeldanalysen sowie Marktbeobachtungen auch Chancen identifiziert. Neben der Gestaltung unserer Produkte werden auch kontinuierliche Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Produktivitätsverbesserung einen wichtigen Beitrag zur Ergebnisoptimierung leisten.

6. Prognosebericht

Für das Kalenderjahr 2024 werden leicht rückläufige Neuzulassungen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Für den europäischen Markt wird dagegen ein Plus von 4 % erwartet.

Auf Basis der aktuellen Planzahlen ist für das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einer Verringerung der Verkaufsvolumina und Umsatzerlöse im Prototypengeschäft i.H.v ca. 1.000 TEUR zu rechnen.

Dies wird im Gegenzug durch eine deutliche Steigerung des Servicegeschäftes i.H.v ca. 1.800 TEUR überkompensiert. Daraus ergibt sich insgesamt eine Erhöhung der Umsatzerlöse i.H.v. ca. 800 TEUR für das Geschäftsjahr 2024/25.

Naturgemäß enthält der Prognosebericht zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen, die einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen sind. Sollten diese Unsicherheitsfaktoren eintreten, können die tatsächlich eintretenden Ergebnisse von den hier - auch implizit - formulierten Aussagen und Ergebnissen abweichen.

7. Zusammenfassung

Nach den uns heute vorliegenden Erkenntnissen, insbesondere auch vor dem Hintergrund der beschriebenen stabilen und gesunden Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Johnson Electric Aachen GmbH sehen wir keine fundierten Anhaltspunkte, die gegen die Annahme der Unternehmensfortführung sprechen.

 

Aachen, 31.10.2024

Yong gen. Winson Wang

Christopher John Hasson

Jean-Christophe Francois Bernard Adrien Debarge

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.03.2024
EUR
31.03.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterialle Vermögensgegenstände
1. Software 64.468,31 49.925,79
64.468,31 49.925,79
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.184.822,04 2.476.360,72
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.318,09 174.163,22
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 76.195,74 127.022,69
2.355.335,87 2.777.546,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.443.338,00 19.443.338,00
21.863.142,18 22.270.810,42
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 183.827,76 177.282,56
1. Roh- Hilfs und Betriebsstoffe 76.644,00 76.644,00
2. unfertige Leistungen 107.183,76 100.638,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 156.174,57 140.556,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.213.573,27 1.606.726,67
3. Sonstige Vermögensgegenstände 292.082,87 230.537,24
2.661.830,71 1.977.820,53
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.845.658,47 2.155.103,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 154.815,92 169.209,60
24.863.616,57 24.595.123,11

Passiva

31.03.2024
EUR
31.03.2023
EUR
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 9.451.150,00 9.451.150,00
2. Gewinnvortrag 1.516.865,86 1.132.839,64
3. Jahresüberschuss 591.247,72 384.026,22
11.559.263,58 10.968.015,86
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 286.576,76 395.141,89
2. Sonstigen Rückstellungen 861.539,57 391.908,19
1.148.116,33 787.050,08
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 265.316,08; Vorjahr € 635.208,92) 242.570,82 265.316,08
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.793.883,42 12.476.354,86
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 11.799.860,69; Vorjahr € 12.476.354,86)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 119.782,42 98.386,23
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 119.782,42; Vorjahr € 98.386,23)
(davon aus Steuern: € 70.986,49; Vorjahr € 70.986,49)
12.156.236,66 12.840.057,17
24.863.616,57 24.595.123,11

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/2024
2022/2023
1. Umsatzerlöse 12.459.280,09 10.495.513,24
2. Verminderung / Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 6.545,20 -44.689,28
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.193,78 151.120,57
(davon aus der Währungsumrechnung: 0,00 €; Vorjahr: € 98.146,84)
12.470.019,07 10.601.944,53
4. Materialaufwand -1.716.278,46 -1.586.412,04
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.677.553,10 -5.091.110,03
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -999.647,40 -919.652,51
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -717.397,19 -601.335,55
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.001.908,77 -1.761.468,72
(davon aus der Währungsumrechnung: € 13.036,31; Vorjahr: € 28.050,17)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen 0 €; Vorjahr 0 €)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -500.024,06 -195.743,12
(davon aus verbundenen Unternehmen: € 487.171,83 ; Vorjahr: € 178.416,97)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -265.962,37 -62.196,34
11. Ergebnis nach Steuern 591.247,72 384.026,22
sonstige Steuern 0,00 0,00
12. Jahresüberschuss 591.247,72 384.026,22

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Johnson Electric Aachen GmbH ((zuvor Stackpole Powertrain International GmbH), Campus Boulevard 30 in 52074 Aachen ist unter der Registernummer HRB 24026 beim Amtsgericht in Aachen eingetragen.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft wurde im Jahre 1996 gegründet und ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB. Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB und § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Der Jahresabschluss wird für das abweichende Geschäftsjahr vom 01. April bis zum 31. März des Folgejahres aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (going-concern-Prinzip).

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die AfA-Tabellen der Finanzverwaltung ermittelt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die AfA-Tabellen der Finanzverwaltung ermittelt.

Die Berechnung der Abschreibungen basiert auf folgenden Nutzungsdauern:

Entgeltlich erworbene Software 3 Jahre
Prüfmaschinen und -geräte 6-13 Jahre
Werkzeuge 6 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-5 Jahre
Büromöbel 13 Jahre.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten unter 250 EUR wurden als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst und zwischen 250 EUR und 800 EUR im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder - bei voraussichtlich dauernder Wertminderung - dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet; zusätzlich werden - wo erforderlich - Gängigkeitsabwertungen vorgenommen, wenn absehbar ist, dass nicht verwendete Materialien nicht mehr in künftigen Prototypen verwendbar sind.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert, abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen für bekannte Ausfallrisiken, angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen werden mit dem für den jeweiligen Monat gültigen Kurs (Devisenkassamittelkurs Ende Vormonat) erfasst. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen in Fremdwährung mit Laufzeit unter einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31.3.2024 bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden mit dem für den jeweiligen Monat gültigen Kurs (Devisenkassamittelkurs Ende Vormonat) erfasst. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit Laufzeit unter einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31.3.2024 bewertet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf das Anlagengitter verwiesen.

Die immateriellen Vermögenswerte betreffen entgeltlich erworbene Software.

Die Sachanlagen umfassen Prüfmaschinen, Werkzeuge und in geringem Umfang Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen von TEUR 19.443 beinhalten 100% Anteile an der Johnson Electric Oehringen GmbH (ehemals E. Zimmermann GmbH). Die Johnson Electric Oehringen GmbH hat ihren Firmensitz in 74613 Öhringen. Das Eigenkapital der Johnson Electric Oehringen GmbH zum 31. März 2023 beträgt TEUR 10.278. Das Ergebnis des GJ. 01. April 2022 bis 31. März 2023 betrug TEUR 942 TEUR

Umlaufvermögen

Die Vorräte betreffen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 77) und unfertige Leistungen (TEUR 107).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 156) bestanden überwiegend in Euro und sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.914 und bestanden überwiegend in Euro. Sie sind innerhalb eines Jahres fällig.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen aus Mietkaution (TEUR 139) sowie Umsatzsteuer (TEUR 153) erfasst. Sämtliche Positionen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 155) beinhaltet insb. Vorauszahlungen für Softwarewartung (TEUR 91), Versicherungen (TEUR 7), Instandhaltunsaufwedungen (TEUR 18) sowie Mitgliederbeiträge (TEUR 39).

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 9.451. Alleiniger Anteilseigner ist die Johnson Electric Germany GmbH & Co. KG, Wilhelm-Liebknecht-Str. 6, 01257 Dresden, Deutschland, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter HRA 9133.

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 591 auf neue Rechnung vorzutragen.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen (TEUR 287) betreffen Rückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftssteuer für das Jahr 2023/2024 (TEUR 266) sowie (TEUR 21) für das Jahr 2022/2023

Die Sonstigen Rückstellungen (TEUR 862) setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Bonuszahlungen (TEUR 589), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 210), Urlaubsrückstellung (TEUR 8), Verbindlichkeiten für Berufsgenossenschaften usw. (TEUR 16) und Rückstellungen für Steuerberatung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 29) zusammen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf TEUR 243.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 11.794) betreffen im Wesentlichen sonstige Verbindlichkeiten (Verbindlichkeiten aus einem Intercompany Darlehen von TEUR 10.000, Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool TEUR 1.369, Intercompany Zinsen TEUR 390) und in Höhe von TEUR 36 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen TEUR 120 und beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Lohnsteuer (TEUR 95) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (TEUR 19; im Vorjahr TEUR 21).

Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 1,9 Mio. EUR (Vorjahr 1,4 Mio. EUR) aus langfristigen Mietverpflichtungen. Die Laufzeiten hierzu betragen bis zu einem Jahr 1 Mio. EUR und von einem bis 4,5 Jahren 850 TEUR. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt.

5. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Materialaufwendungen betreffen ausschließlich Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 1.716).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 21 sowie Aufwendungen für das GJ. 23/24 i.H.v TEUR 266 (Vorjahr: TEUR 699).

6. Haftungsverhältnisse bestehen keine.

7. Konzernkreis

Die Stackpole Powertrain International GmbH, Aachen, wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Johnson Electric Holdings Limited, Bermuda, (kleinster und zeitgleich größter Kreis von Konzernunternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss der Johnson Electric Holdings Limited, Bermuda, ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich und wird auf der Webseite www.johnsonelectric.com sowie unter www.hkexnews.hk angegeben.

Befreiung von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes. Der Konzernabschluss der Johnson Electric Holdings Limited, Bermuda, hat für die Gesellschaft nach § 292 HGB befreiende Wirkung von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Wesentliche Abweichungen in den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden bestehen im befreienden Konzernabschluss (aufgestellt nach Hong Kong GAAP) bei den Sachanlagen durch abweichende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern. Ferner bestehen Abweichungen bei den latenten Steuern sowie der Bilanzierung der Pensionsverpflichtungen. Der Konzernabschluss der Johnson Electric Holdings Limited, Bermuda, wird in englischer Sprache im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

8. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt

Es waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 76 Personen beschäftigt. Davon 10 Verwaltungs- und 66 operative Mitarbeiter.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben unter dem Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB, da nur einer der Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhalten hat.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss i.H.v. 591 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.

9. Nachtragsbericht

Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu einer anderen Darstellung der Lage der Gesellschaft im Jahr 2024 geführt hätten. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind zurzeit nicht ersichtlich.

10. Geschäftsführung

 

Yong gen. Winson Wang, Vice President and General Manager, Fluid Power Solutions, Aachen

(ab dem 23.01.2024)

 

Mohamad Azmi Mahmoud El-Mahmoud, General Manager - VP Sales and Business Development, Aachen

(bis zum 23.01.2024)

 

Christopher John Hasson, Senior Advisor of Johnson Electric Group, Hong Kong/China

 

Jean-Christophe Francois Bernard Adrien Debarge, Head of Finance Europe of Johnson Electric Group, Schaffhausen/Schweiz

 

Aachen, 31.10.2024

Yong gen. Winson Wang

Christopher John Hasson

Jean-Christophe Francois Bernard Adrien Debarge

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.04.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.03.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 284.605 13.213 18.697 0 316.514
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.915.527 201.882 64.377 5.181.786
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.584.863 44.365 18.022 0 1.647.250
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 127.023 50.269,01 -101.096 0 76.196
6.627.412 296.516 -18.697 0 6.905.232
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.443.338 0 0 0 19.443.338
26.355.355 309.729 0 0 26.665.084
Abschreibungen
01.04.2023 Zugänge
Abgänge
31.03.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 234.679 17.367 0 252.046
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.439.166 557.798 0 2.996.964
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.410.699 142.232 0 1.552.932
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
3.849.865 700.031 0 4.549.896
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
4.084.544 717.397 0 4.801.942
Restbuchwerte
31.03.2024
31.03.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 64.468 49.926
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.184.822 2.476.361
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.318,1 174.163
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 76.196 127.023
2.355.336 2.777.547
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.443.338 19.443.338
21.863.142 22.270.810

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Johnson Electric Aachen GmbH (vormals Stackpole Powertrain International GmbH), Aachen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Johnson Electric Aachen GmbH (vormals Stackpole Powertrain International GmbH), Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Johnson Electric Aachen GmbH (vormals Stackpole Powertrain International GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 31. Oktober 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gereon Reiff, Wirtschaftsprüfer

ppa. Andreas Henckel, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde am 18. November 2024 festgestellt.

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