Brunel Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter de Laat seit 24.10.2024 | Geschäftsführer |
Dirk Lind seit 9.9.2024 | Geschäftsführer |
Heiner Lammers seit 9.1.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Brunel GmbHEigenbeteiligung | 99.95% |
Brunel Corporate B.V. | 0.05% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brunel GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019Grundlagen des UnternehmensDie Brunel GmbH in Deutschland ist ein bundesweit agierender Ingenieur- und Personaldienstleister und Teil der börsennotierten Gesellschaft Brunel International N. V. mit Sitz in Amsterdam. Sie zählt mit bundesweit mehr als 40 Niederlassungen und über 2.800 Mitarbeitern zu den führenden Ingenieurdienstleistern in Deutschland. Darüber hinaus ist das Unternehmen seit über 40 Jahren Teil eines starken internationalen Netzwerks: Mehr als 13.600 Mitarbeiter befinden sich weltweit im Einsatz. Für Ingenieure, aber auch für Techniker, Informatiker und Manager bietet Brunel vielfältige Möglichkeiten, bei innovativen Projekten und namhaften Unternehmen mitzuarbeiten. Besonders Hochschulabsolventen und Berufseinsteigern stehen zahlreiche Karrierewege offen. Dank ihres internationalen Netzwerks aus rund 121 Standorten in 45 Ländern ist die Brunel-Gruppe ein erfahrener Partner für Technik und Management weltweit. Die Brunel Car Synergies GmbH, die als Tochterunternehmen der Brunel GmbH Dienstleistungen auf Basis von Werkverträgen im automobilen Umfeld anbietet, hat im aktuellen Geschäftsjahr den für 2020 geplanten Umzug in die neuen Geschäftsräume in Dortmund vorbereitet. Der Umzug hat im abgelaufenen Geschäftsjahr begonnen und ist im ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen. Durch eine optimierte Anordnung der Maschinen und einem größeren Platzangebot erhoffen wir uns eine erhebliche Steigerung der Produktivität und eine höhere Auslastung der Anlagen. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen: Insgesamt sind die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen von hohen Zuwachsraten in den Schwellenländern und niedrigen Zuwachsraten in den entwickelten Ländern insbesondere in Europa geprägt. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2019 insgesamt als durchwachsen erwiesen: Um 0,6% 1 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit deutlich unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Gegenüber dem Vorjahr ist das BIP-Wachstum deutlich gesunken. Die von Brunel belieferten Branchen wie Automotive, Maschinen- u. Anlagenbau, Elektrotechnik, Schiffbau, Luft- u. Raumfahrtechnik, Chemie & Pharma, Telekommunikation, etc., entwickelten sich stark unterschiedlich, bilden insgesamt aber einen repräsentativen Durchschnitt der gesamtwirtschaftlichen Situation. Geschäftsentwicklung Im Berichtszeitraum konnte, ähnlich wie im Vorjahr, die positive Geschäftsentwicklung in Bezug auf die Umsatzentwicklung weiter fortgesetzt werden. Trotz der durchwachsenen gesamtwirtschaftlichen Lage, konnte abermals ein Wachstum verzeichnet werden. Zunächst stark wachsende Projektzahlen sorgten insbesondere in der ersten Jahreshälfte für eine überaus gute Entwicklung. Dieser Trend konnte in der zweiten Jahreshälfte allerdings nicht bestätigt werden. Insbesondere durch die Schwierigkeiten im Automotive-Sektor, musste sich die Brunel GmbH mit rückläufigen Projektzahlen auseinandersetzen. Trotz dieser Widrigkeiten und insbesondere wegen der sehr guten ersten Jahreshälfte, konnte die Brunel GmbH ihr Vorjahresergebnis vor Abwertungen auf Finanzanlagen erreichen. Ertragslage Der Umsatz im Geschäftsjahr 2019 war mit TEUR 245.834 deutlich höher als im Vorjahr (TEUR 231.202) und hat die Prognose eines Umsatzwachstums von 9 % leicht verfehlt. Der Umsatz wird mit Personaldienstleistungen im Wesentlichen durch Arbeitnehmerüberlassung realisiert. Der Anstieg resultiert aus einer höheren Anzahl abgewickelter Projekte. Die nachhaltige Stärkung der vertrieblichen Organisationsstrukturen sowie die Aufrechterhaltung der regionalen Vertretung von Brunel in der Nähe unserer Kunden durch zahlreiche Niederlassungen im Bundesgebiet, haben insbesondere in der ersten Jahreshälfte zu einem stetigen Wachstum der Projektanzahl und entsprechend höheren Personalaufwand (TEUR 185.641) gegenüber dem Vorjahr (TEUR 172.063) geführt. Der Umfang der bezogenen Leistungen ist im Wesentlichen aufgrund des zunehmenden Einsatzes eigener Ressourcen auf Vorjahresniveau (TEUR 4.279 vs. Vorjahr TEUR 4.220). Das Unternehmensergebnis beläuft sich auf TEUR 22.072 (Vorjahr TEUR 25.960). Der Rückgang, der die Prognose des Vorjahres nicht erreichen konnte, ist auf die Abwertung des Beteiligungsansatzes der Brunel Car Synergies (TEUR 3.900) zurückzuführen. Die nachhaltige Stärkung der Vertriebsbereiche und Investitionen in unsere Mitarbeiter haben dieses Ergebnis möglich gemacht. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2019 stieg im wesentlichen aufgrund des Anstiegs der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände auf der Aktivseite um TEUR 6.423 auf TEUR 69.967. Dabei ist das zur Verfügung stehende Kapital zu 14,3 % im Anlagevermögen und zu 85,7 % im Umlaufvermögen sowie dem Rechnungsabgrenzungsposten gebunden. Die Abschreibungen auf die Sachanlagen und die Finanzanlagen in Höhe von TEUR 4.244 übersteigen die Investitionen des Geschäftsjahres von TEUR 3.235, sodass es zu einem Abbau des langfristigen Vermögens in Höhe von TEUR 482 kommt. Das Umlaufvermögen stieg um TEUR 6.684 auf TEUR 59.450, was hauptsächlich aus dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus einem Intercompany-Darlehen und dem Anstieg der Bankguthaben um TEUR 1.071 auf TEUR 7.344 resultiert, wobei sich die Summe der Vorräte um TEUR 603 reduzierte. Auf der Passivseite resultiert der Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, was aus der Gewinnabführung resultiert Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags nicht verändert (TEUR 35.617). Die Eigenkapitalquote beträgt aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme 48,2 % (Vorjahr 56,1 %). Finanzlage Das Bankguthaben betrug am Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 TEUR 7.344 (Vorjahr TEUR 6.273). Darüber hinaus ist die Liquidität des Unternehmens durch die Konzernfinanzierung sichergestellt. Personal Die Brunel GmbH beschäftigte zum Jahresende 2019 2.820 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (im Vorjahr 2.726). Mit gezielten internen Förderprogrammen und Weiterbildungsmaßnahmen wurden sowohl interne als auch Mitarbeiter, die in Projekten unserer Kunden tätig sind, ständig weiterentwickelt. Der Anfang 2018 mit ver.di abgeschlossene Entgelttarifvertrag hatte eine Gültigkeit bis einschließlich 2019 und ist nach dem Bilanzstichtag bis 2022 verlängert worden. Chancen- und RisikoberichtDie Brunel GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden aus Sicht der Geschäftsführung fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Die Weltwirtschaft ist in Folge der Corona-Pandemie zu Beginn des Jahres 2020 durch die eindämmenden Maßnahmen stark unter Druck geraten. Das Institur für Weltwirtschaft rechnet statt mit einer Belebung der Weltkonjunktur damit, dass die globale Produktion im ersten Halbjahr dieses Jahrs sinken wird. Trotz expansiver wirtschaftspolitischer Maßnahmen dürfte die Zuwachsrate der Weltproduktion von 3,0 % auf 2,0 % zurückgehen. 2 Die äußeren Rahmenbedingen in Politik und Wirtschaft bleiben als risikoreiche, da nicht beeinflussbare, Faktoren bestehen. Wie bereits in den Vorjahren gehört dazu sowohl das Thema Equal Pay, als auch die Befristung von Projektlaufzeiten, die als Herausforderung für die weitere Planung berücksichtigt werden. Im Hinblick auf die zukünftige Margenentwicklung werden diese Themen weiterhin beobachtet und als potentielle Belastung gesehen. Trotz der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie der durchgeführten strukturellen Aktivitäten, z.B. das Wirken der Brunel Service GmbH & Co. KG als interner Dienstleister rund um alle administrativen Aufgabenstellungen, sind wir der festen Überzeugung, dass sich die Brunel GmbH in einem weiterhin wachsenden Markt weiterhin gut entwickelt und stetig vergrößern wird. Aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2012 bis 2015 gingen geänderte Bescheide hervor. Da jedoch hierfür bereits Einsprüche eingelegt wurden und die Geschäftsführung davon ausgeht, dass diese erfolgreich sein werden, wurden die Ergebnisse der Betriebsprüfung im aktuellen Jahresabschluss bilanziell nicht erfasst. Es besteht jedoch das Risiko, dass die Einsprüche seitens der Finanzverwaltung abgelehnt werden. Dies Risiko wird von der Geschäftsführung allerdings als sehr gering angesehen. Vorsorglich ist die Gesellschaft jedoch den Zahlungsaufforderungen der Gemeinden in 2020 nachgekommen. Es ergibt sich nach Abzug der bereits gezahlten Gewerbesteuern insgesamt ein Risiko für die Brunel GmbH im unteren zweistelligen Millionenbereich. PrognoseberichtBereits in den vorherigen Geschäftsjahren haben sich die Strukturen der deutschen Brunel Organisation verändert. Neben der Zentralisierung von Verwaltungstätigkeiten sowie internen Dienstleistungen in Bremen, wurden intern weitere umfangreiche Projekte zur Kostenoptimierung, wie beispielsweise Lean Management eingeführt sowie zahlreiche Projekt zur digitalen Abbildung unserer Geschäftsprozesse begonnen. Derweil hat die im ersten Quartal 2020 ausgebrochene Corona-Pandemie die Weltwirtschafts vor eine noch nie dagewesene Herausforderung gestellt. Die Entwicklungen dieser Krise sind im Geschäftsjahr 2020 durch geringere Umsätze und ein geringeres Ergebnis deutlich spürbar. Für das Geschäftsjahr 2021 sind die Entwicklungen noch nicht vollständig abschätzbar und erschweren eine konkrete Nennung der Einflüsse. Brunel versucht durch weitsichtiges Handeln die Ausmaße der Krise wo immer möglich einzugrenzen. Übergeordnetes Ziel ist zunächst die kurzfristigen Herausforderungen der Krise zum Beispiel durch geeignete Maßnahmen zur Absicherung der Liquidität abzufedern und sich möglichst dynamisch für die Zeit nach der zu erwarteten Rezession aufzustellen. Eines der Ziele für 2020 und Folgejahr ist, den Kunden- und Mitarbeiterstamm weiter auszubauen sowie die weitere Stärkung der internationalen Kooperationen im Unternehmen. Der Umfang des möglichen Zuwachses wird insbesondere von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung insbesondere mit Blick auf die Einflüsse durch die Corona-Pandemie und den Auswirkungen der weiteren Änderungen im regulatorischen Umfeld abhängen. Es wird daher mit einem Umsatzrückgang von 20 % und einer Ergebnisreduktion von 40 % gerechnet. Da die Einflüsse aus der Pandemie auch in 2021 noch bestehen bleiben und sich das Geschäft erst langsam erholt, geht man für das Jahr 2021 von etwa gleichbleibenden Umsätzen und Ergebnissen zu 2020 aus. Bei der Brunel Car Synergies wird, im Wesentlichen bedingt durch Belastungen aus dem Umzug, für das Jahr 2020 mit einem negativen Ergebnis von ca. € 2,8 Mio und für 2021 mit einem positiven Ergebnis von € 0,2 Mio. gerechnet.
Bremen, den 22. Dezember 2020 Die Geschäftsführung
1
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/
Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Anhang zum 31. Dezember 2019I. Allgemeine AngabenDie Brunel GmbH hat ihren Sitz in Bremen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bremen (Reg.Nr. 16935 B). Der Jahresabschluss der Brunel GmbH zum 31. Dezember 2019 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes erstellt. Bei der Brunel GmbH handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, über 3 bis 5 Jahre abgeschrieben. Der im Rahmen der Verschmelzung mit der Falkenburger + Partner GmbH, Pfullingen, in 2008 entstandene Geschäfts- und Firmenwert wird entsprechend der seinerzeit erwarteten Laufzeit der Kundenbindung planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen zwischen 3 und 15 Jahren bewertet. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als € 250 aber nicht mehr als € 1.000 werden im Jahr der Anschaffung Sammelposten gebildet. Die Sammelposten werden linear über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 250 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen sind zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet worden. Die unfertigen Leistungen beinhalten projektbezogene Einzelkosten sowie aktivierungspflichtige Gemeinkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert - bei den Forderungen abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen - angesetzt worden. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag erfasst, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe ihres Erfüllungsbetrags nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt worden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert worden. Latente Steuern werden grds. für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den Handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Sie werden unter Anwendung der Steuersätze bewertet, die am Bilanzstichtag gelten oder bereits durch den Gesetzgeber verabschiedet sind und die zum Zeitpunkt der Realisierung der aktiven latenten Steuern sowie der passiven latenten Steuern gelten werden. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein kombinierter Ertragssteuersatz von 31 % herangezogen, der Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag umfasst. Aufgrund des auf unbestimmte Frist geltenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Brunel Service GmbH & Co. KG, Bremen, sind keine latenten Steuern zu bilanzieren. III. Erläuterungen der Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) dargestellt. 2. Finanzanlagen Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen werden folgende Beteiligungen ausgewiesen:
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 7.139 (Vorjahr: TEUR 741). Sie beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr TEUR 741) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 7.000 (Vorjahr TEUR 0). 4. Eigenkapital Aufgrund des mit der Brunel Service GmbH & Co. KG am 31. Januar 2013 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags hat sich die Gesellschaft mit Wirkung vom 1. Januar 2013 verpflichtet, ihren gesamten Jahresüberschuss vorbehaltlich von genehmigungspflichtigen Einstellungen in Gewinnrücklagen sowie eines Ausgleichs von Verlustvorträgen an die Brunel Service GmbH & Co. KG abzuführen. Andererseits hat sich diese verpflichtet, jeden während der Vertragslaufzeit entstandenen Fehlbetrag, der nicht durch die Entnahme aus den freien Rücklagen, die während der Vertragsdauer dotiert wurden, ausgeglichen werden kann, auszugleichen. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 7.925 (Vorjahr: TEUR 7.898) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 502 (Vorjahr: TEUR 535). 6. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und resultieren aus der Gewinnabführung. Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren mit TEUR 2.603 (Vorjahr: TEUR 5.147) aus Steuern. Am Bilanzstichtag bestehen für die unter den Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verpflichtungen keine angabepflichtigen Sicherheiten. IV. Erläuterungen der Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse des Geschäftsjahres entfallen fast vollständig auf Deutschland und verteilen sich wie folgt:
V. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, im Wesentlichen aus Mietverträgen und Leasingverträgen, bestehen in Höhe von TEUR 5.230 (Vorjahr: TEUR 8.729). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen lediglich gegenüber Dritten. Gestaffelt nach Fälligkeiten betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Der Einsatz von Miet-, Pacht- und Leasingverträgen dient der Verbesserung der Bilanzstruktur sowie der Verteilung des Liquiditätsabflusses über mehrere Perioden. Die Abflüsse liquider Mittel in künftigen Perioden stellen dabei sowohl ein Risiko als auch einen Vorteil dar. 2. Angaben zum Personalbestand Während des Geschäftsjahres 2019 wurden durchschnittlich 2.883 (Vorjahr: 2.538) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon entfallen 650 (Vorjahr: 398) auf interne Mitarbeiter und 2.233 (Vorjahr: 2.147) auf Projektmitarbeiter. 3. Honorar des Wirtschaftsprüfers Im Geschäftsjahr 2019 sind Abschlussprüferhonorare von TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 61) angefallen. 4. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Jilko Tjerrd Andringa, Smallingerland, CEO Brunel International N.V. Herr Markus Eckhardt, Langen, General Manager Germany, Heiner Lammers, Bremen, Manager Finance, Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da von den drei Geschäftsführern nur einer Bezüge von der Gesellschaft erhält. 5. Mutterunternehmen Die Brunel GmbH ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der Brunel Service GmbH & Co. KG, Bremen. Die Brunel International N.V., Amsterdam/Niederlande, stellt als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf, in den die Brunel GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist erhältlich unter der Adresse John M. Keynesplein 33, 1066 EP Amsterdam, Niederlande und wird im Internet unter der Adresse www.brunelinternational.net veröffentlicht. Unter Verweis auf den im elektronischen Bundesanzeiger in deutscher Sprache offen zu legenden Konzernabschluss und den Konzernlagebericht der Brunel International N.V., Amsterdam/Niederlande, hat die Gesellschaft unter Anwendung von § 291 HGB auf die Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses und Teilkonzernlageberichtes verzichtet. Der Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens weicht in den folgenden Punkten hinsichtlich der angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden vom deutschen Recht ab:
Andere wesentliche im befreienden Konzernabschluss der Brunel International N.V., Amsterdam/Niederlande abweichend vom deutschen Recht angewandte Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden bestehen nicht. 6. Ergebnisverwendung Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages entfällt die Angabe des Ergebnisverwendungsvorschlags. VI. NachtragsberichtDie weltweite Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen wirken sich weltweit auf das persönliche und wirtschaftliche Leben aus. Wie lange die aktuell bestehenden Einschränkungen andauern werden, hat maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Gesellschaft und kann in der jetzigen Situation nicht abgeschätzt werden. Derzeit haben sich jedoch noch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage ergeben. Aus der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2013 bis 2015 hat die Gesellschaft in 2020 Gewerbesteuerzahlungen in Höhe eines niedrigen einstelligen Millionenbetrag geleistet, die jedoch nicht ergebniswirksam erfasst wurden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung traten nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht auf.
Bremen, den 22. Dezember 2020 Die Geschäftsführung Jilko Tjerrd Andringa Markus Eckhardt Heiner Lammers Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Brunel GmbH, BremenPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Brunel GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brunel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 23. Dezember 2020 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Thomas Dräger, Wirtschaftsprüfer ppa. Vera Große, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde am 23.12.2020 festgestellt. |
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