Horizon Equity GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lukas Frieder Kretschmer seit 2.10.2025 | Prokura |
Wolfgang Mayr seit 2.11.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mayr Investment Managers GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Mayr Investment Managers GmbH1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer Kleinstkapitalgesellschaft gemäß § 267a Abs. 1 HGB auf. Die Gesellschaft ist ein Wertpapierinstitut gemäß § 2 Abs. 2 WpIG und hat deshalb nicht die Möglichkeit von größenabhängigen Erleichterungen Gebrauch zu machen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Anwendung der aktuellen handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes, sowie nach den diese insoweit ergänzenden "Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV)" erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter Beachtung des die §§ 266 und 275 HGB verdrängenden § 2 Abs. 1 der RechKredV, also unter der Verwendung der Formblätter 1 und 3. Die zusätzlichen Erläuterungen und Pflichtangaben gemäß § 34 und § 35 RechKredV wurden, soweit zutreffend und einschlägig im Anhang aufgenommen. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte durch Anwendung des Gesamtkostenverfahrens. Die Barreserven wurden zu Nennwerten bilanziert. Die Forderungen an Kreditinstitute wurden zu Nennwerten bilanziert. Die Forderungen an Kunden wurden zum Nennwert bilanziert. Wertberichtigungen waren nicht vorzunehmen. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen wurden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer zu steuerlich anerkannten Abschreibungssätzen. Abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosen oder Herstellungskosten maximal EUR 800,00 betragen (geringwertige Anlagegüter), werden im Zeitpunkt der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Nennwert bewertet und beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt worden ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. 3. Angaben zur Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute (§ 14 RechKredV) ist ein USD Bankkonto mit Stand zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 45,01 enthalten. In den Forderungen an Kunden EUR 61.707,21 sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 1.730,86 enthalten. Die Entwicklung des Anlagevermögens, das unter den Bilanzpositionen immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen ausgewiesen wird, ergibt sich aus der diesem Anhang beigegebenen Anlage. Der Gesamtbetrag der Betriebs- und Geschäftsausstattung betrug zum Ende des Berichtsjahres EUR 38.805,00 (§ 35 Abs. 2 Nr. 2 RechKredV). In den sonstigen Verbindlichkeiten EUR 23.336,45 sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 14.848,57, davon gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR410,08 enthalten. Die anderen Rückstellungen in Höhe von EUR 57.913,50 beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von EUR 15.083,15, EUR 15.185,00 für Jahresabschluss- und Prüfungskosten, sowie EUR 21.600,00 für Aufbewahrungskosten. Die Rückstellung für Aufbewahrungskosten wurde abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Abzinsung erfolgte mit dem von der Bundesbank veröffentlichten laufzeitkongruenten Zinssatz. Der Restbetrag der anderen Rückstellungen bezieht sich im Wesentlichen auf ausstehende Rechnungen. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis bestehend aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 181.521,22 und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 570.082,85 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nach § 9 RechKredV werden folgende Restlaufzeiten ausgewiesen:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Unter der Position Provisionserträge (§ 30 RechKredV) sind im Wesentlichen Provisionen aus Anlageberatungen in Höhe von EUR 297.913,29 enthalten. 5. Sonstige Angaben Die Gesellschaft mit dem Sitz in München ist unter der Nummer HRB114593 beim Amtsgericht München eingetragen. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Jahresabschlussstichtag in Höhe von insgesamt EUR 14.000,36 aus einer bestellten Kreditsicherheit für eine Mietbürgschaft. Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) beträgt EUR 173.505,04. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 3 Arbeitnehmer. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Geschäftsführer Herrn Wolfgang Mayr, Kaufmann. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB zur Unterlassung der Angaben zu den Geschäftsführervergütungen i.S.d. § 285 Nr. 9 Buchst. a u. b HGB Gebrauch. Für das Geschäftsjahr 2023 werden folgende Leistungen für Wirtschaftsprüfung erwartet (§ 285 Nr. 17 HGB):
München, 06. Juni 2024 Mayr
Investment Managers GmbH
Wolfgang Mayr LAGEBERICHT zum Jahresabschluss per 31.12.2023der Mayr Investment Managers GmbH, München1.) Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Nach 3 Jahren war 2023 das erste Jahr, in dem die Weltwirtschaft keinen besonderen Veränderungen ausgesetzt war, wie zunächst die COVID-19-Pandemie und dann der Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine. In diesem Jahr zeigte sich die Weltwirtschaft mit ca. 2,7% des realen Wirtschaftswachstums (nach _Bruttosozialprodukt gewichtet) insgesamt deutlich positiv. Insbesondere die großen, nicht zu den entwickelten Ländern (Developed Countries) zählenden Länder Indien, Russland, China und Indonesien wiesen ein deutliches, über 5% liegendes reales Wirtschaftswachstum auf. Aber auch die U.S.A. wuchsen mit 3,1% nicht unerheblich. Umso mehr fällt auf, dass das Wachstum in der Eurozone lediglich 0,1% betrug, und Deutschland mit -0,2% sogar einen leichten Rückgang aufwies. Die im Vorjahr weit über normal gestiegene Inflation ging in 2023 mit ca. 2,8% weltweit (nach _Bruttosozialprodukt gewichtet, ohne Hochinflationsländer mit zweistelliger Inflationsrate) wieder auf ein übliches Niveau zurück. In der Eurozone betrug die Inflation 2,9%, in Deutschland 3,7%. Unter den Finanzmärkten stellen die Aktienmärkte das für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wichtigste Segment dar. Gemessen am weltweiten Aktienindex "MSCI Welt-Aktienindex - alle Länder - Total Return - inkl. Nettodividenden - in Lokalwährungen" wiesen diese nach dem vorherigen Rückgang mit 21,6% einen deutlichen Anstieg auf. Dabei entwickelten sich die meisten europäischen Aktienmärkte unterdurchschnittlich. Die wesentlichen Währungen verzeichneten in 2023 überwiegend Kursverluste gegenüber dem Euro. Der US-Dollar war mit - 3,0 % wenig verändert. 2.) Unternehmensentwicklung Die Kernkompetenz der Gesellschaft liegt in der Entwicklung quantitativ-basierter Anlagestrategien für Aktienanlagen aus unterschiedlichsten Anlageklassen weltweit. Die unternehmerische Verwertung dieser Kompetenz kann zum einen durch Lieferung der Anlagestrategien bzw. des Know-Hows hierfür an Portfolio-Management-Unternehmen erfolgen, zum anderen durch die eigene Anwendung der Anlagestrategien zum Treffen von Anlageentscheidungen, in der Regel in Form von Anlageberatung gegenüber institutionellen Anlegern. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft zielt dabei darauf ab, eine geringe Anzahl von Kunden und gegebenenfalls Portfolios zu betreuen, um die operationelle Komplexität gering zu halten und eine hohe Konzentration der Geschäftstätigkeit auf die Kernkompetenz des Unternehmens zu ermöglichen. Die Organisationsstruktur der Gesellschaft zielt darauf ab, einen leistungsgerechten Rahmen für die Erbringung ihrer Leistungen zur Verfügung zu stellen. Die Geschäftsleitung achtet darauf, dass die Ressourcen der Gesellschaft in einer Weise genutzt bzw. eingesetzt werden, um die Zielsetzung der Gesellschaft möglichst erfolgreich umzusetzen. Das Vermögensvolumen, das für Anlagestrategien der Gesellschaft eingesetzt ist, einschließlich durch Dritte, ging im Geschäftsjahr zurück. Das Vermögensvolumen, für das die Gesellschaft selbst Wertpapierdienstleistungen erbringt, war im Geschäftsjahr unverändert. Die laufenden Projekte in der Weiter- und Neu-Entwicklung von Anlagestrategien werden als chancenreich beurteilt. Die Entwicklungstätigkeit einschließlich der Personalkapazitäten sowie IT-Ausstattung hierfür wurden weiter ausgebaut. 3.) Darstellung der Lage Die Bilanzsumme der Gesellschaft verringerte sich von TEUR 714 auf TEUR 521 um 27%. Das Eigenkapital der Gesellschaft verringerte sich von TEUR 621 auf TEUR 440 um 29%. Die Eigenkaptialquote beträgt 84%. Die Liquiden Mittel einschließlich täglich verfügbarer Anlagen betragen zum Geschäftsjahresende TEUR 402. Die Provisionserträge verringerten sich von TEUR 378 auf TEUR 335 um 11%. Die Verwaltungsaufwendungen und Sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr um TEUR 36. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit verringerte sich von TEUR - 99 auf TEUR - 182. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr entwickelte sich entsprechend der Unternehmensplanung. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts schätzt die Geschäftsleitung die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft stabil ein. Das Unternehmen wird im Wesentlichen durch produkt- und qualitätsbezogene Leistungsindikatoren gesteuert. 4.) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich bis zur Erstellung dieses Lageberichtes nicht ereignet. 5.) Risikobericht Die Gesellschaft verfügt über Richtlinien zur Organisation, um externen und internen Anforderungen zur Erkennung und Steuerung maßgeblicher Risiken in geeigneter Weise und Umfang wirkungsvoll zu begegnen. Zum Zwecke der Planung und Überwachung der Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage verwendet die Gesellschaft innerbetriebliche Steuerungselemente, die regelmäßig angewendet und dokumentiert werden. Hierzu zählen z.B. Szenarioanalysen im Rahmen der Unternehmensplanung. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft bringt es mit sich, dass Markt- und Leistungsrisiken unterschiedlicher Art und Ausprägung bestehen, die den Geschäftsverlauf bzw. die Erträge und das Ergebnis der Gesellschaft, möglicherweise auch erheblich, beeinträchtigen können. Hierzu zählen unter anderem: An den für die Gesellschaft maßgeblichen Finanzmärkten kann es zu einer negativen Wertentwicklung kommen. Die Wertentwicklung der von der Gesellschaft verwerteten Anlagestrategien kann negativ und/oder unterdurchschnittlich verlaufen. Die Anlegerstimmung kann sich verschlechtern. Diese Faktoren können zu einer Reduzierung des Vermögensvolumens führen, für das Anlagestrategien der Gesellschaft eingesetzt werden. Da sich die Erträge der Gesellschaft auch nach der Höhe des Vermögensvolumens bemessen, würde dies zu einer Reduzierung der Erträge der Gesellschaft führen. Eine negative und/oder unterdurchschnittlich verlaufende Wertentwicklung der von der Gesellschaft verwerteten Anlagestrategien können dazu führen, dass variable Erträge der Gesellschaft, die von Wertentwicklungen abhängen, nicht oder in geringerer Höhe anfallen. Für die von der Gesellschaft erbrachten Wertpapierdienstleistungen sind Erlaubnisse nach dem Wertpapierinstitutsgesetz erforderlich, über die die Gesellschaft entsprechend verfügt. Diese Geschäftstätigkeiten unterliegen einer Reihe von aufsichtsrechtlichen Anforderungen, deren Einhaltung für die Gesellschaft einen hohen Stellenwert einnimmt. Neben verschiedenen Marktrisiken bestehen zudem übliche Betriebsrisiken, die ebenso den Geschäftsverlauf der Gesellschaft beeinflussen können. Eine mögliche Betriebsunterbrechung stellt ein Risiko für die Gesellschaft dar. So könnte beispielsweise der Ausfall von EDV- oder Kommunikationssystemen zu Schäden führen. Die Gesellschaft ist sich der Risiken bewusst und hat Maßnahmen implementiert, um darauf zu reagieren. Weitere Risiken können in möglichen negativen Auswirkungen von Umweltbedingungen, sozialen Verwerfungen und schlechter Unternehmensführung liegen ("Nachhaltigkeitsrisiken"). Die Gesellschaft bezieht diese Risiken sowohl in die Erbringung ihrer Dienstleistungen, als auch in die unternehmensinternen Organisationsrichtlinien ein. Mit Hilfe der innerbetrieblichen Steuerungssysteme wird den bestehenden Risiken Rechnung getragen. 6.) Prognosebericht Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft ist u.a. maßgeblich von den zukünftigen Entwicklungen der globalen Aktienmärkte abhängig. Da zuverlässige Prognosen dahingehend nicht gemacht werden können, kann über den gemäß HGB definierten Planungszeitraum über das Geschäftsjahr 2024 hinaus, der für den Prognosebericht maßgeblich ist, kein Geschäftsausblick gegeben werden. Falls die relative Wertentwicklungsleistung der Anlagestrategien der Gesellschaft unterdurchschnittlich sein sollte, würde dies den Geschäftsverlauf negativ beeinflussen. Gleichwohl ist die Gesellschaft zuversichtlich, mit den derzeit angewandten, angebotenen und in Entwicklung befindlichen Anlagestrategien langfristig die Absatzpotentiale sowie die Wertentwicklungspotentiale der Finanzmärkte nutzen zu können. Über den o.g. Planungszeitraum ergäbe sich gemäß Unternehmensplanung der Gesellschaft ein negatives Ergebnis. Die Planung unterliegt verschiedenen Unsicherheiten, z.B. den vorstehend im Risikobericht genannten.
München, 06.06.2024 Wolfgang Mayr Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Mayr Investment Managers GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mayr Investment Managers GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mayr Investment Managers GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, sofern einschlägig, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um angemessene und ausreichende Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Das Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lagebe-richts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Villingen-Schwenningen, den 31.05.2024 Prof.
Dr. Nann Treuhand & Revisions-GmbH
Prof. Dr. Nann, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses sowie zur Verwendung des Ergebnisses: Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt. Der Bilanzgewinn wird vorgetragen. |
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