Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
SWR Energie GmbHLiquidiert
Bürgerplatz 3, 96472 Rödental, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karin Beier seit 17.3.2004 | Prokura |
Michael Eckardt seit 17.3.2004 | Geschäftsführer |
Rolf Putz seit 17.3.2004 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (6)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Rödental | 75.10% |
Städtische Werk Überlandwerke Coburg GmbH | 13.50% |
EVO Energieversorgung Oberfranken Aktiengesellschaft | 10.90% |
Gemeinde Weitramsdorf | 0.37% |
Gemeinde Weidhausen b. Coburg | 0.09% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SWR Energie GmbHRödentalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtUnternehmensform und Rechtsgrundlagen Die SWR Energie GmbH wurde durch Vertrag vom 10.07.2000 rückwirkend zum 01.01.2000 errichtet. Sie betreibt die Stromversorgung im gesamten Stadtgebiet Rödentals und den Bergdörfern der Stadt Neustadt b. Coburg. Der Eintrag in das Handelsregister beim Amtsgericht Coburg ist erfolgt unter HRB 3222. Gesellschafter sind die Stadtwerke Rödental GmbH, die SÜC Energie und H 2O GmbH, Coburg und die E.ON Bayern AG. Organe der Gesellschaft sind der Geschäftsführer, der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung. Tätigkeitsumfang Das Versorgungsgebiet umfasst das gesamte Stadtgebiet Rödentals und die Bergdörfer der Stadt Neustadt bei Coburg. Der von mehreren Kleineinleitern angelieferte Strom wird zusammen mit der Eigenerzeugung in das eigene Netz eingespeist. Über das Netz der Gesellschaft werden sowohl Kunden des eigenen Vertriebs als auch Kunden anderer Stromlieferanten versorgt. Geschäftsverlauf Die Stromabgabe des eigenen Vertriebes hat sich von 51,2 GWh auf 49,0 GWh reduziert. Dies ist Ausdruck des weiterhin scharfen Wettbewerbes, insbesondere um Sonderkunden. Die Netznutzung Dritter ist von 57,1 GWh auf 63,9 GWh gestiegen was insbesondere auf einen Großkunden zurückzuführen ist. Infolge der Absenkung der Netzentgelte und des höheren Anteils der Netznutzung haben sich die Erlöse unterproportional entwickelt. Die Rohstoffkrise mit stark steigenden Preisen ist nahtlos ins Gegenteil, in die Bankenkrise, übergegangen. Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind noch nicht in Rödental angekommen. Ein Großkunde in Netznutzung fertigt viel für die Automobilindustrie. Auch das gehobene Kunsthandwerk bleibt schwierig. Personalentwicklung Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Die erforderlichen Leistungen in den Bereichen Technik und Verwaltung werden durch die Stadtwerke Rödental GmbH erbracht. Anlagenbestand Nach Investitionen von 673 T€ und Abschreibungen von 657 T€ sowie der Absetzung von Baukostenzuschüssen von 76 T€ ergibt sich ein Buchbestand von 6,320 Mio €. Im Geschäftsjahr 2008 wurden verschiedene kleinere Grundstücksparzellen für insgesamt 2 T€ erworben.
Vermögens- und Finanzlage Infolge der höheren Bilanzsumme weist die Gesellschaft eine Anlagenintensität von 73 % (i.Vj. 74 %) und einen Eigenkapitalanteil von 49 % (i.Vj. 51 %) auf. Infolge der vertraglichen Gewinnabführung an die Gesellschafter ist die Eigenkapitalausstattung von erhöhter Bedeutung. Infolge der etwas schlechteren Ertragslage erwirtschaftete die Gesellschaft eine Selbstfinanzierung von nur noch 734 T€ (i.Vj. 836 T€). Davon waren 275 T€ an die Gesellschafter abzuführen so dass nur 459 T€ zur Finanzierung zur Verfügung standen. Davon waren 252 T€ durch die planmäßige Darlehenstilgung gebunden. Der verbleibende Betrag sowie die Baukostenzuschüsse der Kunden reichten nicht aus, die Investitionen zu finanzieren, so dass eine Darlehensaufnahme von 700 T€ erforderlich war. Die Finanzlage der Gesellschaft im Jahr 2008 ist als geordnet zu bezeichnen. Ertragslage Der Jahresüberschuss der SWR Energie GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2008 auf 274.907,53 € (i.Vj. 349.177,51 €) deutlich verringert. Dies ist Ausdruck des verringerten Anteiles des Stromverkaufs aus dem eigenen Vertrieb. Daneben wurde verschiedenen Risiken durch Rückstellungen Rechnung getragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres Die Anforderungen aus dem neuen Energierecht, wie die informatorische und die buchhalterische Entflechtung, die Anforderungen nach einem eigenen Energiedatenmanagement und der Umsetzung des Zweimandantenmodells erfordern bei den SWR unter anderem einen erweiterten Raumbedarf, ein neues Softwaresystem zur Abrechnung und eine weitere organisatorische Umstellung der Gesellschaft. Dies schränkt vorhandene Synergien ein, führt zu mehr Bürokratie und Aufwand und wird die Kosten der Gesellschaft erhöhen. Aus unserer Sicht steht unser Aufwand in keinem Verhältnis zu den möglichen Vorteilen einzelner Wechselkunden. Die Investitionen der SWR werden so in eine vom Regulierer vorgegebene Softwarestruktur und weg vom physischen Stromnetz gelenkt. Auch die mit der Anreizregulierung einhergehende, staatlich verordnete Deckelung der Netzentgelte wird zu einer rückläufigen Investitionstätigkeit in die Netze und dadurch mittelfristig zu mehr Ausfällen führen. Wir werden daher versuchen, unser Kostenmanagement weiter zu verbessern, um die Anforderungen auch in Zukunft zu erfüllen. Die SWR unternehmen verschiedene Initiativen, um auch die Bundespolitik auf die ausufernden Anforderungen der Regulierung gerade an kleine und kommunal aufgestellte Versorger aufmerksam zu machen. Voraussichtliche Entwicklung Nach Beginn der Finanzkrise gingen viele Unternehmen auf Kurzarbeit, verringerten ihre Produktion und brachten so nicht genutzte Stromkontingente an den Markt zurück. Dies führte an der EEX zu stark nachgebenden Preisen. Damit stieg auch für die SWR Energie GmbH der Margendruck für die Folgejahre an. Nicht alle Preisforderungen von Kunden können so bedient werden. Wir müssen auch damit rechnen, dass Firmeninsolvenzen im Zuge der Wirtschaftskrise zunehmen werden. Durch die stark unterschiedlichen Beschaffungspreise von Energie vor und nach der Krise und durch den verschärften Wettbewerb sind weitere Einschränkungen in der Ergebnisqualität der Gesellschaft insbesondere im Jahr 2010 zu erwarten, weil es zunehmend schwieriger wird, die Preissteigerungen im Einkauf im Verkauf an die Kunden weiterzugeben. Diverse Maßnahmen sind eingeleitet, die damit verbundenen Risiken abzufedern. Die staatlich verordneten Belastungen aus EEG und KWK-G, die Belastungen aus dem weiteren Ausbau der Regenerativen Energien, die Stromsteuer, die Kosten des Atomausstiegs, der höhere Aufwand für die Regelenergie für Windräder und die anderen Regenerativen, der gleichzeitig ausgedünnte Kraftwerkspark, der internationale Rohstoffhunger und die Kosten des CO 2-Emissionshandels werden die Strompreise in Deutschland weiter steigen lassen, so bald das Ende der Finanzkrise absehbar wird. Im Bereich der Privatkunden sehen wir uns im Netzbereich mit Zahlungsschwierigkeiten von Billig-Mitbewerbern für unseren Vertrieb gegenüber. Wir haben daher bereits begonnen, von einem besonders zahlungsschwachen Marktbegleiter nach EnWG Vorausleistungen zu fordern. Aber auch im liberalisierten Strommarkt gehen wir weiterhin von positiven Ergebnissen der SWR Energie GmbH aus, weil die Kunden die Effizienz und den erstklassigen Service ihrer Stadtwerke vor Ort anerkennen und auf eine langjährig erprobte Partnerschaft nicht verzichten wollen. Chancen, Risiken und Risikomanagement Die Stromversorgung ist wegen der weiteren Intensivierung des Wettbewerbes im Absatzmarkt, aber auch im Beschaffungsmarkt einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Die Geschäftsführung hat Maßnahmen ergriffen, um die Entwicklung des Bezuges und der Abgabe laufend zu verfolgen und die Verteilerspanne so weit wie möglich zu erhalten. Da die Beschaffung nach der Börse läuft, hängen die zukünftigen Beschaffungspreise vor allem vom richtigen Zeitpunkt des Einkaufs ab. Die Anforderungen des EnWG, der zugehörigen Vorschriften und die regulatorischen Festsetzungen der BNetzA erfordern weiter höchste Anstrengungen der SWR als kleinem Versorger. Besonders haben wir in der Vergangenheit von der Kooperation mit anderen Versorgern, beispielsweise beim Regulierungsmanagement, beim Benchmarking und in der Rechtsberatung profitiert und erhoffen uns auch für die Zukunft Vorteile davon. Unsere Kooperationen werden wir daher ausbauen, insbesondere mit dem Ziel, Kosten zu sparen. Entgegen der Versprechen der Bundespolitik, dass die Strompreise sinken werden, steigt der Endpreis für den Kunden immer weiter. Der gegenwärtige Preisrückgang bei der Energie wird nach dem Ende der Finanzkrise wieder Vergangenheit sein, so bald die Wirtschaft wieder anspringt. Im Bereich der Privatkunden überzeugt die SWR Energie GmbH durch die Sicherheit und die Seriosität eines langjährig erfahrenen Stromlieferanten. Gleiches gilt eingeschränkt für die Sondervertragskunden, die durch attraktive Lieferbedingungen, den exzellenten Service und intensive Kundenpflege so weit wie möglich als Kunden erhalten blieben. Wenn allerdings der Preis das einzig wichtige Vergabekriterium ist, dann wird sich oft ein externer Stromhändler finden, der dann auch bei Kunden mit schlechtem Lastverhalten oder in Bündelvergabe den Zuschlag erhält. Da allerdings unser Produkt mit der jahrzehntelang bewiesenen Seriosität eines A-Lieferanten werthaltig ist, steigen wir nicht auf jeden kundenseitig geforderten Zielpreis ein. Wenn Kunden nur auf den Preis und wenig auf andere Qualitäten achten, müssen wir in Zukunft mit sinkenden Umsätzen des eigenen Vertriebs rechnen. Wir gehen davon aus, dass in Bayern aufgrund der vorliegenden Sondersituation die Mehrerlösabschöpfung aus ab dem Inkrafttreten der Netzentgeltverordnung bis zum 30.09.2006 erlösten Netzentgelten nicht zum Tragen kommt. Die SWR Energie GmbH ist ggf. mit einem Betrag von maximal 481 T€ betroffen. Durch die Überschaubarkeit des Unternehmens ist ein formelles Risikomanagementsystem und Controlling noch nicht erforderlich. Der Einsatz qualifizierten Personals und die laufende Kontrolle der Abläufe durch die Geschäftsführung ermöglicht das frühzeitige Erkennen auftretender Risiken. Letztlich wird durch Einhaltung aller einschlägigen Sicherheitsvorschriften und laufende Überwachung der Einrichtungen dem Risiko unvorhergesehener Ereignisse vorgebeugt. Nichtsdestoweniger ist trotzdem eine Risikoanalyse in Arbeit, um drohende Risiken zu noch besser erkennen und effektiver vorbeugen zu können. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2008 bis 31.12.2008
Anhang für das Geschäftsjahr 2008Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Vergleichszahlen betreffen die Werte des Vorjahres. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Rödental GmbH, Rödental. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber der bisherigen Handhabung unverändert. Die Vermögensgegenstände und Schulden des Stromversorgungsbereiches des bisherigen Eigenbetriebes wurden zu Buchwerten übernommen. Die Übernahme der Versorgungsanlagen in verschiedenen Stadtteilen von SÜC erfolgte zu den Teilwerten. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode berechnet wurden, angesetzt. Im Zugangsjahr wurde die Abschreibung zeitanteilig vorgenommen. Die Gebäude werden linear abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden bis einschließlich 2007 nach § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Ab 2008 erfolgt die Bildung eines Jahressammelpostens, der auf fünf Jahre gleichmäßig abgeschrieben wird. Der Ausweis der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten. Die Forderungen wurden zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Risiko wurde durch steuerlich anerkannte Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden zeitanteilig ermittelt und enthalten kein Disagio. Ab dem Geschäftsjahr 2003 werden die Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskostenerstattungen der Anschlussnehmer direkt von den jeweiligen Anlagegütern abgesetzt. Die Baukostenzuschüsse der Jahre bis 2002 sind im Passivposten Empfangene Ertragszuschüsse enthalten. Diese werden unverändert mit 5 % der Ursprungsbeträge über Ertrag aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen, berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz zum 31.12.2008 Die Investitionen in Höhe von 673 T€ enthalten als wesentlichste Posten Erweiterungen des Mittel- und Niederspannungsnetzes sowie Maßnahmen in der Übergabestation. Der Nachweis des Anlagevermögens erfolgt in beiliegendem Anlagennachweis. Unter den Forderungen an verbundene Unternehmen sind Forderungen an die Stadtwerke Rödental GmbH ausgewiesen. Die Rückstellungen enthalten den Beitrag der Kunden für erneuerbare Energien, periodenübergreifende Saldierung, Verluste aus Abgabeverträgen, interne und externe Abschlusskosten sowie Prüfungskosten. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadtwerke Rödental GmbH ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen die übrigen Gesellschafter. Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:
Ein Darlehen gegenüber Kreditinstituten (Stand 31.12.2008: 370 T€) ist durch einen Zinsswap abgesichert. Gewinn- und Verlustrechnung 2008 Die Umsatzerlöse umfassen im Erlöse aus Stromlieferungen und Netzentgelte sowie die Auflösung der Ertragszuschüsse. Die Gesellschaft hat nur den Tätigkeitsbereich Stromversorgung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten die Aufwendungen für Leistungen des Mutterunternehmens. An das Mutterunternehmen wurden Stromlieferungen getätigt; die Erlöse hierfür sind in den Umsatzerlösen enthalten. Angaben nach § 10 Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) Die Gesellschaft beliefert das Mutterunternehmen Stadtwerke Rödental GmbH mit Strom. Hieraus resultieren Erlöse in Höhe von 226 T€. Das Mutterunternehmen erbringt Personal- und Verwaltungsdienstleistungen im Umfang von insgesamt 808 T€. Daneben liefert das Mutterunternehmen den im Rahmen der Kraft-Wärme-Kopplung der Wärmeversorgung erzeugten Strom an die Gesellschaft. In 2008 wurden hierfür 75 T€ aufgewandt. Zusammensetzung der Organe der Gesellschaft Zum alleinigen Geschäftsführer ist Herr Dipl.-Ing. (FH) Michael Eckardt bestellt. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Im Jahr 2008 wurden an die Mitglieder des Aufsichtsrates 9.028 € an Vergütung bezahlt. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben für den Geschäftsführer. Beschäftigtenzahlen und Arbeitnehmergruppen Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Die erforderlichen Leistungen werden durch das Personal der Stadtwerke Rödental GmbH erbracht und an die SWR Energie GmbH verrechnet.
Rödental, 30. April 2009 Stadtwerke Rödental GmbH Michael Eckardt, Geschäftsführer Zusammengefasster Anlagennachweis
BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SWR Energie GmbH, Rödental, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2008 geprüft. Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Grundlage von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnis entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG hat zu keinen Einwendungen geführt.
München, 25.05.2009 Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband, München Dr. Johann Pentenrieder, Wirtschaftsprüfer |
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