Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 39885
Eingetragen
1.11.2004
Branche
Großhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Maschinen (ohne landwirtschaftliche Maschinen und Büromaschinen) und technischem Bedarf a. n. g.
Gegenstand
Handel - einschließlich Export und Import - mit Maschinen, Anlagen und Ausrüstungen jeder Art; Vertrieb wissenschaftlicher und technischer Leistungen aus diesen Bereichen einschließlich Handel mit Lizenzen und sonstigen gewerblichen Schutzrechten; Handel mit technischen Konsumgütern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heike Hundertmark
seit 1.7.2009
Geschäftsführer
Hartmut Gerlof
seit 1.11.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
70.00%
0.26%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Textima Export Import GmbH
Germany
70.00%
PNO GmbH
Germany
18.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Textima Export Import GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Textima Export Import GmbH

Berlin

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 252.413,18 259.807,11
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.472,21 135.841,32
357.885,39 395.648,43
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 13.165,15 13.165,15
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 168.350,00 107.009,48
2. geleistete Anzahlungen 218.800,51 8.654.863,72
387.150,51 8.761.873,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.149.573,29 9.534.119,04
2. sonstige Vermögensgegenstände 169.487,65 1.150.221,60
2.319.060,94 10.684.340,64
III. Wertpapiere
sonstige Wertpapiere 4.040,50 4.040,50
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.777.591,35 6.641.386,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 59.118,79 36.847,76
8.918.012,63 26.537.301,78

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes gezeichnetes Kapital 120.000,00 120.000,00
Nennbetrag eigener Anteile 84.000,00- 84.000,00-
eingefordertes Kapital 36.000,00 36.000,00
II. Kapitalrücklage 390.196,39 390.196,39
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 84.000,00 84.000,00
IV. Bilanzgewinn 1.859.691,48 1.949.980,61
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 28.500,00
2. sonstige Rückstellungen 78.915,13 78.915,13 234.370,40
262.870,40
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.897.855,64 9.285.215,28
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.897.855,64 (Euro 9.264.027,63)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.391.527,30 14.329.657,29
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 142.472,30 161.410,03
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 142.472,30 (Euro 161.410,03)
4. sonstige Verbindlichkeiten 37.354,39 37.971,78
6.469.209,63 23.814.254,38
- davon aus Steuern Euro 21.619,24 (Euro 26.882,55)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 37.354,39 (Euro 37.971,78)
8.918.012,63 26.537.301,78

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Textima Export Import GmbH

Berlin

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 36.537.085,44 84.285.399,76
2. Erträge aus Generalübernahme
a) Erlöse aus Generalübernahme 39.049.757,32 49.881.169,38
b) Aufwendungen aus Generalübernahme 37.137.356,26- 48.610.826,00-
1.912.401,06 1.270.343,38
3. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 61.340,52 494.490,52-
4. sonstige betriebliche Erträge 351.866,55 507.636,97
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 32.017.819,17- 75.843.930,18-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 150.936,96- 169.883,92-
32.168.756,13- 76.013.814,10-
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.206.015,45- 2.585.205,77-
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 487.358,54- 593.066,73-
2.693.373,99- 3.178.272,50-
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 71.150,41- 70.031,17-
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.774.781,30- 5.877.606,86-
9. Erträge aus Beteiligungen 120.000,00 100.000,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.675,97 835,57
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.427,67- 10.397,56-
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 29.337,13- 91.250,43-
13. Ergebnis nach Steuern 264.542,91 428.352,54
14. sonstige Steuern 4.832,04- 2.160,12-
15. Jahresüberschuss 259.710,87 426.192,42
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.599.980,61 1.523.788,19
17. Bilanzgewinn 1.859.691,48 1.949.980,61

Anhang zum 31. Dezember 2023

der Firma Textima Export Import GmbH

Berlin

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft führt die Firma Textima Export Import GmbH und ist unter der Nummer HRB 39885 B in Abteilung B des Handelsregisters beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingetragen. Sie hat ihren Sitz in Berlin.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt.

Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden, mit den im folgenden Kapitel genannten Ausnahmen, entsprechend §§ 266 und 275 HGB gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist zum Stichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB, die im Berichtsjahr aufgrund der Regelung des § 267 Abs. 4 HGB wie eine große Kapitalgesellschaft zu bilanzieren hat.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Auf Zugänge wird die anteilige Jahresabschreibung verrechnet. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wird die branchenübliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Die planmäßigen Abschreibungen des beweglichen Anlagevermögens erfolgen linear.

Vom steuerlichen Wahlrecht einer sofortigen Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern wird analog Gebrauch gemacht. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, die in den Wirtschaftsjahren 2008 und 2009 zugegangen sind und deren Anschaffungs-/ Herstellungskosten (netto) € 150, aber nicht € 1.000 übersteigen, wurde gem. § 6 Abs. 2a EStG analog pauschal pro Jahr ein Sammelposten gebildet, der zu jeweils einem Fünftel jährlich abgeschrieben wird.

Die Posten des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten, dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Den Risiken im Forderungsbestand wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie werden in Höhe ihres Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Soweit bei Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Bei nicht frei konvertierbaren Währungen wurden die offiziellen bzw. Freimarkt-Umtauschkurse des Bilanzstichtages zugrunde gelegt.

Zur Erhöhung eines sachgerechten Einblicks in die Ertragslage wurde der Gewinn- und Verlustrechnung gem. § 265 Abs. 5 HGB der Posten "Erträge aus Generalübernahme" hinzugefügt.

Alle Beträge sind - soweit nicht anders vermerkt - Euro-Beträge.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgte zu Material-, Fertigungs- und Sonderkosten gem. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB zuzüglich angemessener Teile der allgemeinen Verwaltungs- und Personalkosten gem. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB. Zinsen für Fremdkapital sind nicht angefallen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden grundsätzlich aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Latente Steuern werden in der Bilanz grundsätzlich verrechnet angesetzt. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Abschlussstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

3. Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
kumuliert 01.01.23 Zugänge 2023 Abgänge 2023 kumuliert 31.12.23
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.512,61 0,00 0,00 21.512,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 386.696,24 0,00 0,00 386.696,24
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 869.518,86 33.023,35 6.634,51 895.907,70
1.256.215,10 33.023,35 6.634,51 1.282.603,94
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 13.165,15 0,00 0,00 13.165,15
1.290.892,86 33.023,35 6.634,51 1.317.281,70
Abschreibungen
kumuliert 01.01.23 Geschäftsjahr 2023 Abgänge 2023 kumuliert 31.12.23
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.512,61 0,00 0,00 21.512,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 126.889,13 7.393,92 0,00 134.283,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 733.677,54 63.392,46 6.634,51 790.435,49
860.566,67 70.786,39 6.634,51 924.718,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
882.079,28 70.786,39 6.634,51 946.231,16
Buchwerte
Buchwert 31.12.23 Buchwert 31.12.22
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 252.413,18 259.807,11
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.472,21 135.841,32
357.885,39 395.648,43
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 13.165,15 13.165,15
371.050,54 408.813,58

4. Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist mit den nachstehenden aufgeführten Unternehmen verbunden:

Währung Stammkapital 31.12.2023 Anteil nominal Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
Textima Europe UAB, Vilnius, Litauen
LTL 35.000,00 100 % 35.000,00
EUR 10.136,70 10.136,70 82.720,00 126.608,00
Service Zentrum Textima OOO, Moskau, Russland
RUR 10.000,00 100 % 10.000,00
EUR 130,09 130,09 91.233,83 32.009,95

5. Guthaben bei Kreditinstituten

Die Bilanzposition enthält vorläufig gesperrte Guthaben in Höhe von T€ 13,5.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Tantieme/Umsatzprämien 0,00
Beratung 30.000,00
Archivierung 20.432,13
Ausstehende Rechnungen 14.100,00
Übrige jeweils unter 10 T€ 14.383,00
Gesamt 78.915,13

7. Verbindlichkeiten

Die Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthält

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 142.472,30
Vorjahr (161.410,03)

8. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

Profitcenter Gesamt Umsatzerlös in TEUR:
Armenien, Moldawien, Georgien 220
Bangladesch 30.700
Belarus 5
Europa 361
Indien 510
Jordanien 640
Kasachstan 80
Russland 621
Türkei 7.500
Ukraine 150
Usbekistan 35.000
Gesamt: 75.787

9. Angaben zu den latenten Steuern

Aufgrund der steuerlichen Verlustvorträge bestehen aktive latente Steuern. Die latenten Steuern sind durch gewerbesteuerliche Verlustvorträge verursacht. Der Steuersatz beträgt 14,35 %. Der verbleibende aktivische Überhang wird gemäß Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert.

10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Gesamtverpflichtungen aus Miet-, Versicherungs-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von 292.731,77
(davon innerhalb eines Jahres fällig (262.146,05)

11. Beschäftigte Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:

Geschäftsführer 1
Inländische Angestellte 28
Ausländische Angestellte 19
Gesamt 48

12. Mitglieder der Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Heike Hundertmark, Geschäftsführerin, vom 01.01. bis 31.12.

Auf die Angabe der gewährten Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

13. Abschlussprüfer Honorar

Das Abschlussprüferhonorar setzt sich wie folgt zusammen:

Für die Abschlussprüfung EUR 26.384,30
Steuerberatungsleistungen EUR 2.714,00
Sonstige Leistungen EUR 3.107,75

14. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr / Ergebnisverwendungsvorschlag

Der ausgewiesene Bilanzgewinn des Geschäftsjahres ergibt sich wie folgt:

Jahresüberschuss 259.710,87
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.599.980,61
Stand zum 31.12.2023 1.859.691,48

Die Geschäftsleitung schlägt vor, vom Jahresüberschuss ein Ausschüttung in Höhe von EUR 160.000 vorzunehmen.

 

Berlin, den 09. April 2024

Heike Hundertmark, Geschäftsführerin

Lagebericht der Gesellschaft zum 31.12.2023

Gliederung:

1.

Grundlagen des Unternehmens

2.

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

3.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

4.

Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist

der Handel - einschließlich Export und Import - mit Maschinen, Anlagen und Ausrüstungen jeder Art; der Handel mit technischen Investitionsgütern

der Vertrieb wissenschaftlicher und technischer Leistungen aus diesen Bereichen einschließlich Handel mit Lizenzen und sonstigen gewerblichen Schutzrechten und

Strukturierung von Finanzierungslösungen für Maschinen und Anlagen sowie Generalauftragnehmer für unterschiedliche Lieferanten im Rahmen eines Gesamtprojektes (Packager-Geschäfte).

Die militärische Invasion Russlands in die Ukraine beeinflusste auch in diesem Jahr die Tätigkeit der TEXTIMA auf ihren traditionellen Märkten grundlegend.

Das Geschäft in der Ukraine sowie in Weißrussland kam defacto zum Erliegen.

In Russland wurden vor allem Provisionserlöse erzielt. Außerdem wurden unter Beachtung und voller Einhaltung der geltenden Sanktionen Einzelmaschinen mit einer BAFA- Genehmigung nach Russland exportiert. Die Mitarbeiter der neustrukturierten Vertretung in Moskau wurden teilweise auf dem usbekischen Markt tätig.

Unser Hauptabsatzmarkt für das Vertretungsgeschäft war auch in diesem Geschäftsjahr Usbekistan. Hier wurden wesentliche Erlöse der TEXTIMA erwirtschaftet.

Der überwiegende Teil der Erlöse kommt aus dem weltweiten Packager-Geschäft. Dieser Geschäftszweig entwickelt sich stabil und führt zu Aufträgen in neuen Märkten, wie Afrika, Indien Bangladesch.

Das Unternehmen unterhält folgende Auslandsbüros:

Russland: Moskau

Weißrussland: Minsk

Kasachstan: Almaty

Usbekistan: Taschkent

Ukraine: Kiew - seit 28.03.2022 Stilllegung.

Die Berichtsgesellschaft hat mit folgenden verbundenen Unternehmen Geschäftsbeziehungen unterhalten:

Service Zentrum Textima OOO, Moskau, Russland

Textima Europe UAB, Vilnius, Litauen.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Mit Beginn der russischen Invasion am 24.02.2022 änderten sich die Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit der TEXTIMA in der Ukraine, in Russland und in Weißrussland fundamental.

Dessen ungeachtet wurden neben den erwirtschafteten Provisionserlösen auch einige Einzelmaschinen mit BAFA-Genehmigung nach Russland exportiert. Das führte zu einem nennenswerten Erlös, der höher war als der geplante.

Im Berichtsjahr kam das Geschäft in Weißrussland praktisch zum Erliegen. Kleinere Maschinen- und Ersatzteilgeschäfte wurden in der Ukraine über das Stammhaus in Berlin realisiert.

In der Vertretung Minsk wurden zum 31.12.2022 die Personalkosten ebenfalls wesentlich reduziert.

Die Repräsentanz in Kiew wurde zum 28.03.2022 stillgelegt und die Arbeitsverträge mit den Mitarbeitern ruhend gestellt.

Auf Grund der in 2023 auftretenden Probleme bei der Finanzierung von Packager-Geschäften auf usbekischer Seite konnte der Plan zwar nicht voll erfüllt werden, aber dank steigender Erlöse aus dem Vertretungsgeschäft konnte die TEXTIMA ihre erfolgreiche Tätigkeit auf dem usbekischen Markt fortsetzen.

In diesem Zusammenhang wurde die Struktur der Geschäftstätigkeit der TEXTIMA auf dem usbekischen Markt stärker auf den Verkauf von Einzelmaschinen fokussiert.

Unsere Auslandsvertretung in Taschkent wurde personell aufgestockt.

Neben Maschinen für die Teppich- und die klassische Textilindustrie konnten wieder Ausrüstungen für die Produktion von Pharmaka geliefert werden.

In den anderen zentralasiatischen Ländern, insbesondere Kasachstan, Kirgistan sowie Aserbaidschan setzte TEXTIMA die kontinuierliche Marktbearbeitung fort.

Ausgehend von den langen Entscheidungsfindungen der Kunden hat sich der Abschluss von Lieferverträgen verzögert.

Neben der Türkei realisierte TEXTIMA auf neuen Märkten Geschäfte , z.B. in Jordanien, Indien und Bangladesch.

Erstmalig gelang es der TEXTIMA auf dem afrikanischen Markt, Geschäfte zu akquirieren.

Aufbauend auf den guten Referenzen der Vergangenheit bei Corporate Finance Transaktionen (Packager-Geschäfte) konnten auch 2023 wieder weitere Projekte (Textil- und Nichttextilbereich) erfolgreich bei Euler Hermes platziert und durch den Bund zur Übernahme der Risiken bestätigt werden.

Trotz einer reduzierten Anzahl von Packager-Geschäften konnte der Gesamterlös aus diesem Geschäftsbereich erhöht werden.

Im Wesentlichen erfolgten die geplanten Lieferungen der Maschinen und Ausrüstungen termingerecht, allerdings gab es erneut Schwierigkeiten bei den Auslieferungen. Diese waren bedingt durch Probleme bei der Chip-Beschaffung (unterbrochene Lieferketten) für die Produzenten und explodierenden Kosten für die geplanten Transporte.

Trotz der teilweise komplizierten Rahmenbedingungen hat die TEXTIMA einen Jahresüberschuss von 259,7 TEUR nach Steuern (294,0 TEUR vor Steuern) erwirtschaftet.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Geschäftsleitung der TEXTIMA nach eingehender Analyse immer flexibel auf die in 2023 eingetretenen und nicht vorhersehbaren Änderungen der Rahmenbedingungen reagiert hat.

Wesentliche Kostenreduzierungen in den Vertretungen Moskau, Minsk und Kiew sind als klare Reaktion auf die sich dramatisch verschlechternde Erlöserwartung zu bewerten.

Zur weiteren Optimierung der Arbeitsabläufe sowohl im Vertretungsgeschäft als auch in den Packager-Geschäften erfolgte im September eine interne Umstrukturierung.

Die klare Trennung von Finanzierungsgeschäft und Vertretungsgeschäft erhöht die Effektivität im jeweiligen Geschäftsbereich.

Besonderes Augenmerk legte die Geschäftsleitung der TEXTIMA in 2023 auf die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben zur Exportkontrolle.

Dies spiegelt sich sowohl in einer Überarbeitung der Exportverträge wider, als auch zu einer wesentlichen Überarbeitung interner Arbeitsabläufe und Belegpflichten. Das bedeutet eine Erhöhung des Arbeitsaufwandes im Innendienst.

Wie im Vorjahr, ist es der Geschäftsleitung gelungen, den neuen Anforderungen an flexibles Arbeiten (mobiles Arbeiten von zu Hause) zu entsprechen und dabei die hohe Professionalität und disziplinierte Arbeitsweise des TEXTIMA-Teams zu erhalten.

Seit mehreren Jahren wird für den größten Teil der Mitarbeiter ein leistungsbezogenes Entlohnungssystem angewandt. Dieses ermöglicht Lohnkosten immer nur begrenzt und in Abhängigkeit vom Betriebsergebnis zu erhöhen, gleichzeitig beweist die Unterstützung der Mitarbeiter aus der Kiewer Vertretung, die zwischenzeitlich alle in Deutschland registriert sind und teilweise im Stammhaus in Berlin angestellt sind, genauso wie die praktisch nicht vorhandene Personalfluktuation den hohen sozialen Standard unseres Unternehmens.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der TEXTIMA war im Berichtsjahr geordnet.

Dank der erreichten Ertragssituation sowie durch eine strenge Kostenkontrolle gelang es, ein positives Jahresergebnis in Höhe von 259,7 TEUR zu erzielen.

Die komplizierten Rahmenbedingungen auf den Märkten der TEXTIMA und die zeitliche Verschiebung der Realisierung von Packager-Geschäften in Folgejahre führten zu einer Reduzierung der Gesamtleistung um 55 % im Vergleich zum VorjahrDie per 31.12.2023 zur Verfügung stehenden liquiden Mittel betrugen 5,8 Mio. EUR.

Der Liquiditätsstatus zum 31.12.2023 wies in der 3. Stufe eine Überdeckung in Höhe von 2,0 Mio. EUR aus. Im Liquiditätsstatus der 3. Stufe werden den kurzfristigen Verbindlichkeiten das vollständige Umlaufvermögen, einschließlich Vorratsvermögen, gegenübergestellt. Es sind die kurzfristigen Schulden zu 130,5 % durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögensgegenstände gedeckt.

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des Jahresüberschusses und der stark reduzierten Bilanzsumme wesentlich verbessert und betrug (ohne erhaltene Anzahlungen) 33,8 %.

Die Vermögenslage der TEXTIMA veränderte sich gegenüber dem Vorjahr in ihrer Struktur nur unwesentlich. Sie wird mit über 90 % durch das kurzfristig gebundene Umlaufvermögen bestimmt.

Die Tochtergesellschaft in Vilnius erzielte erneut einen Jahresüberschuss. Es erfolgte eine Ausschüttung an die Muttergesellschaft in Höhe von 120TEUR. Auch die Tochtergesellschaft in Moskau erzielte einen geringen Jahresüberschuss.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren können nicht genannt werden. Es gibt keine wesentlichen Schlüsselkennzahlen, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufes, des Unternehmensergebnis oder der Lage der Gesellschaft von Bedeutung sind.

4. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Die Geschäftsleitung der TEXTIMA geht davon aus, dass sich die beiden Säulen des Geschäftsmodells in 2024 stark positiv entwickeln.

Für das Packager-Geschäft sind Verträge mit Kunden in Indien, Jordanien, Bangladesch, Türkei sowie erstmalig in Afrika bereits abgeschlossen und die begleitende HERMES- Finanzierung ist gesichert.

Durch die Realisierung dieser Projekte in 2024 wird dieser Geschäftsbereich einen signifikanten Beitrag für das Gesamtergebnis der TEXTIMA erbringen. Weitere große Projekte stehen vor dem Vertragsabschluss in 2024.

Im Vertretungsgeschäft erwarten wir eine positive Entwicklung auf dem usbekischen Markt sowie stabile Erlöse in den anderen Vertretungen.

Ausgehend von den erfolgten Kostenreduzierungen werden die Vertretungen in Moskau und Minsk aufrechterhalten, deren Vertriebsmitarbeiter zum Teil in Usbekistan und Kasachstan tätig sein.

Die strikte Umsetzung aller Sanktionsbeschlüsse der EU/Deutschlands verbunden mit intensiver Einzelfallprüfung in enger Abstimmung mit den industriellen Partnern bleibt bei der Tätigkeit auf dem russischen und weißrussischen Markt ein absoluter Schwerpunkt, wobei die Bedeutung dieser beiden Märkte für das Betriebsergebnis der TEXTIMA tendenziell weiter sinken wird.

Mit dem Einsetzen eines neuen Leiters in der Repräsentanz Almaty (Kasachstan) und der Erhöhung der dortigen personellen Kapazitäten rechnen wir mit einer stetigen Erhöhung der Erlöse auf diesem Markt.

Der vorliegende Vertragsvorlauf bildet eine sehr gute Grundlage zum Erreichen eines Jahresüberschusses in Höhe von 350 TEUR.

Nach den vorliegenden Planungen der zwei Tochtergesellschaften erwirtschaften beide einen Jahresüberschuss in 2024.

Neben den vorhandenen und durch die Geschäftsleitung der TEXTIMA weder zu beeinflussenden noch komplett vorherzusehenden geopolitischen Risiken, bleibt insbesondere das Risiko von Verzögerungen bei der Realisierung von Packager-Geschäften.

Trotz des sehr guten Vertragsvorlaufes für das Vertretungsgeschäft auf dem usbekischen Markt besteht auf Grund der wirtschaftlichen Situation im Land das Risiko einer zeitlichen Verlagerung der Erlöswirksamkeit.

Insgesamt hat die Geschäftsleitung der Textima mit Ihrer klaren Schwerpunktsetzung:

maximale Vertriebsaktivitäten in Zentralasien und

Forcierung des weltweiten Packager-Geschäftes

eine klare Strategie, die sie mit dem professionellen und motiviertem Team aller Mitarbeiter der Gesellschaft erfolgreich umsetzen wird.

 

Berlin, den 09.04.2024

Heike Hundertmark, Geschäftsführerin

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Textima Export Import GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Textima Export Import GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Textima Export Import GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von esentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nichtaufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 12. April 2024

dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte
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Volkmer, Wirtschaftsprüferin

Müller, Wirtschaftsprüfer

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