Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 715734
Eingetragen
14.11.2012
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung von Dienstleistungen aller Art auf dem Gebiet der Informatik, insbesondere die Entwicklung und der Vertrieb von Hard- und Software sowie die Beratung und Schulung für elektronische Datenverarbeitung und elektronische Kommunikation

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Dr. Back
seit 17.2.2023
Geschäftsführer
Tobias Schwarz
seit 12.10.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cetitec GmbH

Pforzheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Software-Unternehmen Cetitec GmbH mit Sitz in Pforzheim, ist spezialisiert auf die Entwicklung von Softwarelösungen im automobilen Umfeld. Die Gesellschaft beliefert sowohl Automobilhersteller (OEM) als auch Zulieferer (Tier 1). Die angebotenen Softwareprodukte und Komponenten sind betriebssystemunabhängig und können skalierbar in unterschiedlichste Serien-Steuergeräte integriert werden. Die Softwareprodukte werden schwerpunktmäßig im Bereich der Vernetzung eingesetzt, wo beispielsweise das Cetitec "Universal Gateway" die Verbindung zwischen unterschiedlichen Fahrzeug-Bussystemen herstellt. Auch im Bereich des Fahrzeug-Infotainments bietet Cetitec mit dem Produkt "AVB Stack" eine Softwarelösung an, die weltweit bei vielen Automobilherstellern im Einsatz ist. Neben den Serienprodukten bietet Cetitec auch Werkzeuge wie das "Gateway-Testsystem" zum Generieren und Ausführen von Testfällen sowie den "Automotive Bus-Converter" der speziell bei Vorserienfahrzeugen zum Einsatz kommt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stagnierte im Geschäftsjahr 2023 in einem weiterhin krisengeprägten Umfeld. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch ansteigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit konnte sich die deutsche Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter erholen. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, lag das BIP 2023 lediglich um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

(Quelle: destatis Pressemitteilung 19 vom 15.01.2024)

Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Geschäftsjahr 2023 wieder einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte.

Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum.

Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 % mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 %) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden.

Auf dem chinesischen Pkw-Markt wurden 2023 knapp 25,8 Mio. Pkw neu zugelassen. Nie wurden in China in einem Jahr mehr Pkw verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 stiegen die Pkw-Verkäufe im abgelaufenen Jahr um 11 % und gegenüber 2017, dem bisherigen Rekordjahr, betrug das Plus knapp 7 %. Der chinesische Pkw-Markt widersetzte sich damit dem Trend einer an Dynamik verlierenden chinesischen Gesamtwirtschaft und war eine wichtige Stütze der ansonsten zuletzt schwächelnden Konjunktur.

Der US-Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) entwickelte sich im Jahr 2023 dynamisch. In den Vereinigten Staaten sind die Light-Vehicle-Verkäufe im vergangenen Jahr zweistellig um 12 % gestiegen. Insgesamt wurden knapp 15,5 Mio. Fahrzeuge abgesetzt. Damit liegt der Markt allerdings noch knapp 9 % unter dem Vorkrisenniveau von 2019.

Der Absatz auf dem mexikanischen Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) ist im Jahr 2023 ebenfalls deutlich gestiegen. Mit knapp 1,4 Mio. neu registrierten Einheiten wurden rund ein Viertel (+25 %) mehr Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahr 2022. Bemerkenswert ist, dass sich der Markt damit bereits wieder 3 % oberhalb des Vorkrisenniveaus von 2019 befindet.

In Japan zeigte sich der Pkw-Markt im Jahr 2023 dynamisch. Insgesamt konnte im Jahresverlauf ein Volumenwachstum in Höhe von 16 % realisiert werden. Es wurden 4,0 Mio. Pkw neu zugelassen. Der japanische Markt ist damit der viertgrößte Pkw-Einzelmarkt weltweit. Die Absatzlücke zum Vorkrisenniveau von 2019 beträgt allerdings noch rund 7 %.

Auf dem indischen Pkw-Markt schwächte sich das Wachstum zuletzt etwas ab, verblieb aber weiterhin positiv. Im Gesamtjahr 2023 legten die Pkw-Verkäufe um 8 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Es wurden 4,1 Mio. Neufahrzeuge registriert. Damit kann der indische Pkw-Markt den dritten Platz der weltweit größten Pkw-Einzelmärkte behaupten, den er im vergangenen Jahr erstmals von Japan übernommen hatte.

Der brasilianische Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) entwickelte sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich positiv. Insgesamt wurden im Jahresverlauf knapp 2,2 Mio. Einheiten abgesetzt, 11 % mehr als noch im Jahr 2022. In Relation zum Vorkrisenniveau liegt der Markt allerdings noch um gut 18 % im Minus.

(Quelle: https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen; Pressemeldung vom 18.01.2024 "Internationale Automobilmärkte")

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft war erfreulicherweise wenig von den negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf den weltweiten Automobilmarkt beeinflusst und auch das durch Russland ausgelöste Kriegsgeschehen in Europa hat den Geschäftsverlauf nicht unmittelbar negativ beeinflusst. Während der Umsatz des Vorjahres mit rd. EUR 17,7 Mio. leicht über dem Planniveau von EUR 17,2 Mio. lag, konnte die für 2023 geplante Umsatzsteigerung auf EUR 18,5 Mio. nicht erreicht werden. Mit EUR 16,4 Mio. lag der Umsatz deutlich unter dem Planwert. Das entspricht einem Rückgang der Umsatzerlöse um 7,2 % gegenüber dem Vorjahr. In diesem Zuge hat sich auch die Gesamtleistung des Unternehmens um 7,0 % verringert.

Das operative Ergebnis der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr signifikant verringert (-49,9 %). Ursächlich hierfür ist in erster Linie der ersatzlose Wegfall von geplanten Projekten mit dem Kunden Cariad als Folge von innerbetrieblichen Umstrukturierungsprozessen dort.

Der Rohertrag der Gesellschaft lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei TEUR 12.206 (Vj. TEUR 13.378). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.701 (Vj. TEUR 3.012). Das für das Geschäftsjahr 2023 geplante Ertragsziel von TEUR 3.048 wurde deutlich verfehlt.

Die Zahl der Mitarbeiter betrug zum Jahresende 99. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Personalkosten leicht erhöht.

Die Gesellschaft ist ausschließlich aus dem laufenden Geschäft finanziert.

3. Darstellung der Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse liegen mit TEUR 16.397 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (TEUR 17.672).

Der Materialaufwand hat sich im Verhältnis zur Gesamtleistung von 24,3 % auf 25,7 % gesteigert, was auf den Umsatzrückgang bei nahezu gleichbleibendem Einsatz externer Programmierdienstleister zurückzuführen ist.

Die Personalkosten steigen aufgrund der höheren Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr um TEUR 703.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 9,0 % (Vj. 8,3 %) der Gesamtleistung.

b) Finanzlage

Die Finanzierung des Unternehmens ist durch ausreichendes Eigenkapital gesichert, die Liquidität war jederzeit gegeben.

Ein erstmals im Geschäftsjahr 2019 aufgenommener und mit TEUR 250 in Anspruch genommener kurzfristiger Geldmarktkredit wurde zu Beginn des Geschäftsjahres vor Ende seiner vertraglichen Laufzeit vollständig zurückgezahlt.

c) Vermögenslage

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (Hard- und Software sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung) in Höhe von insgesamt TEUR 96 (Vj. TEUR 243) getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 274 gegenüber. Insgesamt sind damit rund 3,3 % (Vj. 6,5 %) des Vermögens langfristig investiert.

Die Gesellschaft ist seit 2019 zu 100 % an der Cetitec d.o.o., Kroatien beteiligt. Diese Gesellschaft bietet einen guten Zugang zum dortigen Fachkräftemarkt und hilft damit den in Deutschland immer noch vorherrschenden Fachkräftemangel auszugleichen.

Eine weitere Beteiligung ist die Cetitec USA Inc. Diese fungiert als Markzugang für amerikanische Kunden, die vor Ort betreut werden können.

Auf der kurzfristigen Seite sind 0,9 % (Vj. 0,9 %) des Vermögens im Bereich des Vorratsvermögens gebunden, 46,4 % (Vj. 58,0 %) im Bereich der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist umsatzbedingt, da geringere Umsätze zum Quartalsende fakturiert wurden.

Die flüssigen Mittel haben sich aufgrund des positiven Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit und aus der Investitionstätigkeit mit 48,1 % (Vj. 32,5 %) der Bilanzsumme deutlich erhöht.

Die Eigenkapitalquote beträgt 69,9 % (Vj. 56,9 %) und hat sich ergebnisbedingt um TEUR 1.701 auf TEUR 5.838 erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 0,9 % (Vj. 2,4 %) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen unter Skontoausnutzung beglichen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gedeckt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Gesamtleistung, Personalaufwandsquote sowie Jahresergebnis vor Steuern und Beteiligungsertrag heran.

Die Gesamtleistung liegt mit TEUR 16.419 rd. 7,0 % unter dem Vorjahreswert, während die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung angestiegen ist auf 54,6 % (Vj. 46,7 %).

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Der Ausbau der Fahrerassistenzsysteme im Fahrzeug erfordert eine zunehmende Vernetzung des Fahrzeugs mit seiner Umwelt und anderen Fahrzeugen. Da das Thema Vernetzung die Kernkompetenz der Cetitec GmbH ist, wird die Automobilindustrie auch in Zukunft auf dieses Know-how zurückgreifen, was wiederum zu neuen, spannenden und herausfordernden Projekten führen wird. Die konsequente Verbesserung unserer Geschäftsprozesse, der Ausbau der strategischen Kundenprojekte, die Stabilisierung der Umsatz- und Gewinnziele durch Einstellung weiterer qualifizierter Mitarbeiter sowie fortlaufende Investitionen in den Bereichen Qualität und IT, wird auch in Zukunft den Erfolg des Unternehmens sichern.

Die Erschließung neuer Segmente, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit dem Gesellschafter Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG in den kommenden Jahren, werden zu weiterem Wachstum der Cetitec GmbH beitragen. Aufbauend auf den soliden Strukturen wird die Gesellschaft ihren eingeschlagenen Weg konsequent weiter fortsetzen.

Die Minderheitsgesellschafter der Cetitec haben im Februar 2023 ihre Put-Option ausgeübt. In der Folge hat die Porsche AG die restlichen Geschäftsanteile vollständig übernommen.

Der Bereich der Softwareentwicklung ist als stabil zu beurteilen, da neue Fahrzeugmodelle unabhängig von der aktuellen Situation entwickelt werden.

Das Unternehmen analysiert kontinuierlich alle für das Geschäft relevanten Risiken, um gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen kurzfristig ergreifen zu können.

In der Planung geht die Geschäftsführung davon aus, dass das Unternehmen im Jahr 2024 einen gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 verringerten Umsatz erzielen wird. Auf Basis unserer aktuellen Planungen erwartet das Unternehmen auch in 2024 ein positives Jahresergebnis.

2. Chancen- und Risikobericht

a) Unternehmensspezifische Risiken:

Die Cetitec GmbH beobachtet regelmäßig die wesentlichen Risiken, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, um rechtzeitig notwendige Vorkehrungen zu treffen und Maßnahmen einzuleiten.

Die gegenwärtige Überprüfung ergibt folgendes Bild:

Aufgrund derzeitiger Auftragslage rechnet die Cetitec GmbH für das Jahr 2024 mit leicht sinkenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr.

Mit dem Erwerb der Beteiligung an der Cetitec GmbH durch die Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG besteht die große Chance die Anforderungen der Fahrzeughersteller noch besser zu verstehen und so die Entwicklung innovativer Softwareprodukte weiter ausbauen zu können. Die Perspektive, zusammen mit Porsche eigene Produkte in neuen Fahrzeugkonzepten zu etablieren, bietet der Cetitec GmbH ein enormes Potential. Der Standort Pforzheim ist gestärkt und kann weiter ausgebaut werden.

b) Branchenspezifische Risiken:

Zu den allgemeinen Risiken in der Automobilbranche zählen Programmierfehler in Standardprodukten, die im Falle einer hierdurch bedingten Störung des Produktions- und Auslieferbetriebs eventuell zu Schadenersatzforderungen der Kunden führen könnten. Ein solcher Fall ist bislang nicht aufgetreten und es erfolgt eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung des hierfür erforderlichen Versicherungsschutzes, so dass dieses Risiko als eher gering eingeschätzt werden kann.

Der anhaltende Fachkräftemangel in Deutschland für die Berufszweige Software-Ingenieure und Software-Entwickler mit Automotive-Erfahrung, wie sie speziell von Cetitec benötigt werden, bleibt eine Herausforderung und wird sich in Zukunft noch verstärken. Cetitec wird auch weiterhin große Anstrengungen im Recruiting unternehmen, um diese begehrten Fachkräfte im In- und Ausland zu gewinnen.

c) Ertragsorientierte Risiken:

Da die Produkte von Cetitec GmbH auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind, geht die Geschäftsführung von keinen essentiellen Wettbewerbsrisiken aus.

d) Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Es bestehen potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten. Das Unternehmen handelt überwiegend in EUR, so dass Währungsrisiken als von untergeordneter Bedeutung eingestuft werden können. Für das kommende Geschäftsjahr wird eine Absicherung des US-Dollarkurses erwogen.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist gut. Zu den in dem Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen sowie kurzfristige Geldmarktkredite. Es traten bislang keine Forderungsausfälle auf. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist es, die Gesellschaft gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Zur laufenden Überwachung und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird eine Liquiditätsplanung erstellt, welche laufend an die aktuellen Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sind abschätzbar und werden von der Geschäftsführung, neben den geopolitischen Ereignissen, insbesondere im Fachkräftemangel gesehen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen ebenso ein vorhandenes Risiko dar, welches allerdings infolge einer eingetretenen Belebung der für die Berichtsgesellschaft existentiellen Automobilindustrie weniger kritisch als im vorangegangenen Geschäftsjahr eingestuft wird. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Bankguthaben und Kreditlinien bei der Hausbank.

Unsere Gesellschaft verfügt über einen breiten Kundenstamm, wobei das größte Kundensegment aus dem VW-Konzern einen Umsatzanteil von über 60 % hat. Um das Risiko von Umsatz- und Forderungsausfällen möglichst gering zu halten bzw. zu vermeiden, wird ein effektives Forderungsmanagement betrieben. Forderungsausfälle sind bislang nicht eingetreten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Bisher ist dies für das Unternehmen nicht notwendig gewesen.

 

Pforzheim, den 19. März 2024

gez. Dr. Michael Back, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 272.457,41 469.836,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 29.474,00 43.363,00
II. Sachanlagen 241.454,00 424.944,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 241.454,00 424.944,00
III. Finanzanlagen 1.529,41 1.529,41
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.529,41 1.529,41
B. Umlaufvermögen 7.968.539,00 6.643.120,66
I. Vorräte 75.468,89 68.242,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.876.074,26 4.216.162,87
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.056.093,14 777.455,46
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.819.981,12 3.438.707,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.016.995,85 2.358.715,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 110.479,01 154.048,22
Aktiva 8.351.475,42 7.267.005,29

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.837.595,86 4.136.984,06
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Bilanzgewinn 5.787.595,86 4.086.984,06
davon Gewinnvortrag 4.086.984,06 6.380.401,54
B. Rückstellungen 1.454.901,97 1.617.732,12
C. Verbindlichkeiten 1.058.977,59 1.512.289,11
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15,00 250.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 15,00 250.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 187.235,59 162.877,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 187.235,59 162.877,83
3. sonstige Verbindlichkeiten 871.727,00 1.099.411,28
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 871.727,00 1.099.411,28
Passiva 8.351.475,42 7.267.005,29

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.583.846,34 13.842.955,74
2. Personalaufwand 8.957.680,35 8.254.210,34
a) Löhne und Gehälter 7.601.223,78 7.153.684,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.356.456,57 1.100.525,62
davon für Altersversorgung 8.289,42 4.557,48
3. Abschreibungen 274.347,40 367.130,86
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 274.347,40 367.130,86
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.470.547,28 1.472.300,37
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 27.230,35 47.084,69
5. Erträge aus Beteiligungen 445.533,21 491.995,00
davon aus verbundenen Unternehmen 445.533,21 491.995,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.502,51
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.388,05 32.655,42
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 612.732,18 1.190.056,17
9. Ergebnis nach Steuern 1.706.186,80 3.018.597,58
10. sonstige Steuern 5.575,00 6.591,92
11. Jahresüberschuss 1.700.611,80 3.012.005,66
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.086.984,06 6.380.401,54
13. Ausschüttung 5.305.423,14
14. Bilanzgewinn 5.787.595,86 4.086.984,06

Anhang

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Firma: Cetitec GmbH
Sitz: Pforzheim
Registergericht: Amtsgericht Mannheim
Registernummer: HRB 715734

2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), der Regelungen des GmbH-Gesetztes und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

a) Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer in Jahren, bewertet.

b) Sachanlagevermögen

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (von 1 bis 20 Jahren) unter Verwendung der linearen Methode. Geringwertige Anlagegüter, die Anschaffungskosten bis EUR 800 netto aufweisen, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Ausgangspunkt der Bemessung der Nutzungsdauern ist grundsätzlich die steuerrechtliche Abschreibungstabelle; diese Nutzungsdauern entsprechen den betriebsindividuellen wirtschaftlichen Nutzungsdauern bei der Cetitec GmbH.

c) Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt die Bewertung zum niedrigeren beizulegenden Wert.

d) Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten oder mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des handelsrechtlichen Mindestumfangs und unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 3 Satz 1 und 2 HGB bewertet.

e) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorzunehmen. Das allgemeine Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt.

Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

f) Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Guthaben in ausländischer Währung und Sortenbestände werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

g) Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite gem. § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

h) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden.

Die Beträge der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer individuellen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

i) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

4. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens geht aus dem separat dargestellten Anlagespiegel hervor.

b) Beteiligungen

Die Gesellschaft besitzt Anteile an folgenden Unternehmen:

Name des Unternehmens Sitz Eigenkaptal
EUR
Beteiligungsquote
%
Jahresergebnis
EUR
Stand zum
Cetitec USA Inc. Dublin, USA 160.182,81 100 -24.316,38 31.12.2023
CETITEC d.o.o. Cakovec, Kroatien 468.866,00 100 466.212,00 31.12.2022

Die Beteiligung an der CETITEC d.o.o., Kroatien, wurde am 21.03.2019 unentgeltlich in die Cetitec GmbH eingebracht.

c) Angaben zum Deckungsvermögen (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB)

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Wertkonten oder Altersteilzeitregelungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufenden Erträgen des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt. Die Verpflichtungen aus Zeitwertkonten werden mit der Rückdeckungsversicherung saldiert dargestellt.

Es besteht ein Zeitwertkonto bei der Allianz Lebensversicherung AG.

31. Dezember 2023
Deckungsvermögen 99.684,20 EUR
Verpflichtung aus Zeitwertkonto 99.684,20 EUR
Saldo 0,00 EUR
31. Dezember 2023
Aufwand aus Zeitwertkonto 1.289,06 EUR
Ertrag aus Deckungsvermögen 1.289,06 EUR
Saldo 0,00 EUR

d) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen an die Gesellschafterin Dr. Ing. h.c. Porsche AG in Höhe von EUR 2.056.093,14 aus Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Personal sowie Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Steuererstattungsansprüchen.

e) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für:

TEUR
Bonusansprüche Mitarbeiter 515
Urlaub und Überstunden 304
Abschluss- und Prüfungskosten 37
Gewährleistungsverpflichtungen 18
Sonstige Rückstellungen 40

f) Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

5. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Gesamt Fällig in 2024 Fällig 2025-2028 Fällig ab 2029
Leasingverträge 229.216,21 122.510,56 106.705,65 0,00
Leasing Büroland 3.132,00 696,00 2.436,00 0,00
Mietverträge 1.792.958,40 298.826,40 1.195.305,60 298.826,40
2.025.306,61 422.032,96 1.304.447,25 298.826,40

b) Angabe zu Mitarbeitern (§ 285 Nr. 7 HGB)

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 99 (Vj. 86).

c) Angaben zur Geschäftsführung

Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 hat Dr. Michael Back, Dipl.-Ingenieur, die Alleingeschäftsführung übernommen. Die Gesellschaft macht von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

d) Angaben zum Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Cetitec GmbH, Pforzheim, wird aufgrund § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss ihres Mutterunternehmens der Dr. Ing. h.c. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen. Die Dr. Ing. h.c. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Dr. Ing. h.c. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart kann auf der Internetseite des Unternehmen eingesehen werden (https://newsroom.porsche.com/de/ unternehmen/porsche-geschaefts-und-nachhaltigkeitsbericht-2023.html).

Die Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg (Volkswagen AG) stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg (Volkswagen AG), wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

e) Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe der Honorare für den Abschlussprüfer unterbleibt gem. § 288 Abs. 2 HGB.

 

Pforzheim, den 19. März 2024

gez. Dr. Michael Back, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Entwicklung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 365.022,64 22.059,91 0,00
365.022,64 22.059,91 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.226.806,23 73.680,49 297.310,82
2.226.806,23 73.680,49 297.310,82
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.529,41 0,00 0,00
1.529,41 0,00 0,00
2.593.358,28 95.740,40 297.310,82
Entwicklung der Abschreibungen Restbuchwerte
Kumulierte Abschreibungen Stand am 01.01.2023
EUR
Abschreibung des laufenden Jahres
EUR
Kumulierte Abschreibungen auf Abgänge
EUR
Kumulierte Abschreibungen Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 321.659,64 35.948,91 0,00 357.608,55 29.474,00
321.659,64 35.948,91 0,00 357.608,55 29.474,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.801.862,23 238.398,49 278.538,82 1.761.721,90 241.454,00
1.801.862,23 238.398,49 278.538,82 1.761.721,90 241.454,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.529,41
0,00 0,00 0,00 0,00 1.529,41
2.123.521,87 274.347,40 278.538,82 2.119.330,45 272.457,41

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

In der Gesellschafterversammlung der Cetitec GmbH vom 14.05.2024 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.700.611,80 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Cetitec GmbH, Pforzheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Cetitec GmbH, Pforzheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cetitec GmbH, Pforzheim, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, 19. März 2024

AWP Treuhand GmbH

gez. Hartmut Bischoff, Wirtschaftsprüfer

gez. Jeannine Wyhlidal, Wirtschaftsprüferin

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