INNSTADT AKTIENGESELLSCHAFT

Schmiedgasse 23, 94032 Passau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 4069
Vorher
Innstadt-Brauerei Aktiengesellschaft
Eingetragen
13.8.1874
Branche
Großhandel mit GetränkenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenHerstellung von Bier
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Bier und sonstigen Getränken und die Verarbeitung von Rohmaterialien hierfür. Außerdem ist die Gesellschaft zu allen Geschäften und Maßnahmen im In- und Ausland berechtigt, die zur Erreichung des Geschäftszweckes notwendig oder nützlich erscheinen, oder welche diesem mittelbar förderlich sind.

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Tesar
seit 13.1.2026
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

INNSTADT AKTIENGESELLSCHAFT

(vormals: Innstadt-Brauerei Aktiengesellschaft)

Passau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände


16.196,43


2.743,00

II. Sachanlagen


4.458.741,73


4.417.205,26

III. Finanzanlagen


123.004,85


837.242,79

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

465.869,60

508.849,07

II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks


8.167,27


432,90

Summe Aktiva


5.071.979,88


5.766.473,02



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital


3.794.357,30

3.794.357,30

II. Kapitalrücklage


2.270.899,61


2.270.899,61

III. Gewinnrücklagen


213.289,54

213.289,54

IV. Verlustvortrag

-3.406.783,62

-3.072.511,92

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag


128.847,18


-334.271,70

B. Rückstellungen


1.681.385,44


1.647.033,32

C. Verbindlichkeiten


389.984,43


1.247.676,87

Summe Passiva


5.071.979,88


5.766.473,02

ANHANG

Innstadt-Brauerei Aktiengesellschaft, Passau

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Innstadt-Brauerei Aktiengesellschaft wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und den Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt. Die Erleichterungsmöglichkeiten für kleine Kapitalgesellschaften gem. HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden stets linear vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen für entgeltlich von Dritten erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert erfolgen über einen Zeitraum von 15 Jahren. Software für kaufmännische und technische Anwendungen wird über den Zeitraum der Nutzung (5 Jahre) planmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 150 EUR übersteigen, aber nicht 1.000 EUR übersteigen, werden gem. § 6 Abs. 2a EStG jährlich in Sammelposten eingestellt, und in der Folge mit jeweils 1/5 gewinnmindernd aufgelöst. Der Sammelposten wurde in die Handelsbilanz übernommen, da der vorliegende Sammelposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist. Die Abschreibungssätze entsprechen der branchenüblichen Nutzungsdauer des jeweiligen Anlagegutes.

Der Rahmen der Abschreibungen beträgt für die einzelnen Anlagegruppen:

Grundstücke und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund

10 bis 50 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen

5 bis 15 Jahre

Fuhrpark

3 bis 7 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

5 bis 10 Jahre

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Der Ansatz der Ausleihungen an verbundene Unternehmen erfolgt zu Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Den Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen sind gemäß vorliegendem versicherungsmathematischen Gutachten für die Bewertung gemäß BilMoG die Richttafeln 2005 G mit Rechnungszinsfuß 5,04% (Vorjahr: 5,14%) zugrunde gelegt. Als Bewertungsverfahren diente die Projected Unit Credit Methode. Für die Berechnung wurde ein Rententrend von 1,60% p. a. unterstellt. Im Geschäftsjahr 2012 wurden Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 77) berücksichtigt. Zum Angleich an den versicherungsmathematischen Wert wurden TEUR 40 unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Der aus der BilMoG Übergangsvorschrift des Art. 67 Abs. 1 EGGB entstandene Unterschiedsbetrag wurde in 2012 vollständig aufgelöst. Die Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2012 entspricht somit dem versicherungsmathematisch errechneten Wert.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag (Erfüllungsbetrag) angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Finanzanlagen

Angaben zu Unternehmen, an denen die Gesellschaft Anteile von mindestens 20% hält:

Kapitalanteil

Eigenkapital

Jahresergebnis

%

TEUR

TEUR

Innstadt-Brauerei Bierspezialitäten-GmbH, Passau

100

243

1.029

Glückauf-Brauerei GmbH, Gersdorf

48

1.560

-50

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Leistungen (Vermietungs- und Verwaltungsleistungen) an Tochtergesellschaften.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum 31. Dezember 2012 EUR 3.794.357,30 und ist eingeteilt in 74.210 nennbetragslose Stückaktien, die auf den Inhaber lauten.

Der Bilanzverlust beinhaltet den Jahresgewinn 2012 sowie den Verlustvortrag (TEUR 3.407).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeit

Gesamtbetrag

bis 1 Jahr

1 - 5 Jahre

über 5 Jahre

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten

271.148,15

152.020,25

119.127,90

0,00

Vorjahr

729.708,40

470.377,80

259.330,60

0,00

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen

57.720,02

57.720,02

0,00

0,00

Vorjahr

134.123,02

134.123,02

0,00

0,00

3. Verbindlichkeiten gegenüber

Unternehmen mit Bet.verh.

0,00

0,00

0,00

0,00

Vorjahr

239.692,47

239.692,47

0,00

0,00

4. Sonstige Verbindlichkeiten

61.116,26

61.116,26

0,00

0,00

Vorjahr

146.261,17

146.261,17

0,00

0,00

Gesamtsumme

389.984,43

270.856,53

119.127,90

0,00

Vorjahr

1.249.785,06

990.454,46

259.330,60

0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe mit Grundpfandrechten besichert.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Leasingverträge jährlich rd. TEUR 4 (Vorjahr TEUR 4)

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 3 Angestellte beschäftigt.

Unterstützungskasse

Nach eigenen Berechnungen der Gesellschaft (Innstadt-Brauerei AG) betragen die Verpflichtungen der Unterstützungskasse zum 31. Dezember 2012 TEUR 144 (Vorjahr TEUR 140). Der Fehlbetrag beläuft sich somit auf TEUR 144. Eine eigene Berechnung wie in Vorjahren seitens der Unterstützungskasse "Unterstützungs- und Wohlfahrtseinrichtung der Aktiengesellschaft Innstadt-Brauerei e.V." wurde mangels Vertretungsbefugnis nicht vorgelegt. Unter Berücksichtigung des Wahlrechts dem. Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB wird bei der Gesellschaft keine Rückstellung für mittelbare Pensionsverpflichtungen gebildet.

Im Rahmen eines zum 1. Januar 2012 wirksam werdenden Vertrages (Asset Deal) wurden Versorgungsverpflichtungen für übernommenes Personal auf den Käufer übertragen. Diese Verpflichtung wurde zum 31. Dezember 2011 mit TEUR 116 bewertet. Bei der Innstadt Brauerei AG verbleibt eine Subsidiarhaftung. Mit einer Inanspruchnahme wird jedoch nicht gerechnet.

Vorstand

Johann Baumann, Brunnenthal (Österreich) ab dem 1. Januar 2012

Aufsichtsrat

Dipl.-Kfm. Dr. Herbert Werner, Altaussee, Kaufmann (Vorsitzender)

Mag. Siegfried Menz, Wien, Vorstand der Ottakringer Brauerei AG (stellvertretender Vorsitzender)

Prof. Dr. Rolf Bühner, Passau, Hochschulprofessor der Universität Passau

Organbezüge

Im Berichtsjahr wurden für Aufsichtsratsbezüge TEUR 6,0 (Vj. TEUR 6) gewährt.

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sind TEUR 1.532 (Vorjahr TEUR 1.496) zurückgestellt. Im Geschäftsjahr wurden Bezüge in Höhe von TEUR 171 gewährt.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist von der Pflicht, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht gem. § 293 Abs. 1 HGB aufzustellen, befreit.

 

Passau, den 06. März 2013

gez. Johann Baumann

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 21.03.2013

Nachrichten & Medien

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