Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Excelitas PCO GmbH
Donaupark 11, 93309 Kelheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Agnes Frattinger seit 23.1.2025 | Prokura |
Reinhold Wolfgang Zeiner seit 1.8.2024 | Geschäftsführer |
Benedict Joseph Stas seit 13.12.2023 | Geschäftsführer |
Ronald Chaffin Keating seit 13.12.2023 | Geschäftsführer |
Luitpold Kaspar seit 7.10.2021 | Geschäftsführer |
Alexander Grünig seit 7.10.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Excelitas PCO GmbHKelheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des UnternehmensDie Excelitas PCO GmbH ist ein Unternehmen der in den USA ansässigen Excelitas Technologies-Unternehmensgruppe und ist am Standort Kelheim in Deutschland tätig. 1. Geschäftsmodell Die Excelitas PCO GmbH (Excelitas PCO oder Gesellschaft) entwickelt, produziert und vertreibt digitale, PC-gestützte Kamerasysteme mit großem Dynamikbereich, hoher Auflösung, hoher Geschwindigkeit und niedrigem Rauschen, die sowohl für wissenschaftliche als auch industrielle Anwendungen eingesetzt werden. Das Unternehmen vermarktet seine Produkte weltweit. Die wichtigsten Märkte sind Europa, USA und Asien. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung hat für die Excelitas PCO als Technologieunternehmen eine wesentliche Bedeutung. Innovationen und sämtliche Aktivitäten rund um das Thema Forschung und Entwicklung entscheiden maßgeblich über die künftige Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Wesentliche Faktoren für erfolgreiche Forschung und Entwicklung sind die Erfahrung und das Know-how der Mitarbeiter. Entsprechend hoch ist unser Anspruch an ihr Qualifikationsniveau. Die PCO betreibt eine eigene Forschungs- und Produktentwicklungsabteilung.Das Volumen der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beträgt ca. 16 % (Vorjahr: ca. 13 %) vom Umsatz. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Excelitas PCO ist die Verbesserung bestehender Produkte sowie die Entwicklung von Kameras und Systemen für neue Applikationen und Märkte. Per Ende 2023 waren in der Entwicklungsabteilung der Gesellschaft insgesamt 30 (Vorjahr 28) Mitarbeiter beschäftigt. Teilweise werden Leistungen Dritter für Entwicklungszwecke in Anspruch genommen. An öffentlichen Mitteln zur Forschungs- und Entwicklungsförderung wurden im Jahr 2023 dem Unternehmen TEUR 380 (Vorjahr: TEUR 421) zur Verfügung gestellt. Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds sollen sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auch in den kommenden Jahren gesamtheitlich weiter auf hohem Niveau bewegen. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Weltwirtschaft Die Weltwirtschaft erholte sich im Jahre 2023 nur schrittweise von den belastenden Einflüssen durch den Ukraine-Konflikt, die inflationsbedingt gestiegenen Lebenshaltungskosten und die Pandemie. Nach einer zu Beginn des Jahres 2024 veröffentlichten Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) wuchs die Weltwirtschaft im Jahre 2023 mit ca. 3,1 % deutlich unter dem historischen Durchschnitt und auch langsamer als im Jahr 2022 (3,5 %). In China hat sich die Wachstumsdynamik im Gesamtjahr 2023 im Vergleich zu der noch insbesondere pandemiebedingten moderaten Entwicklung des Vorjahres (2022: 3,0 %) mit ca. 5,2 % wieder etwas erhöht. In den USA und im Euro-Raum hat sich die Wirtschaftskraft und damit das BIP nach der Prognose des Internationalen Währungsfonds im Jahre 2023 um ca. 2,5 % bzw. 0,5 % und damit deutlich unterschiedlich steigern können. Deutschland Die deutsche Wirtschaft ist im abgelaufenen Jahr 2023 um ca. 0,3 % geschrumpft. Vor allem belastete eine reduzierte Exportquote sowie ein schwacher privater Konsum die Wirtschaftsleistung. Nennenswerte expansive Impulse resultierten lediglich aus staatlichen Investitionen wie der Beschaffung von Rüstungsgütern. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Unser Unternehmen kann nicht direkt einer eigenen Branche zugeordnet werden. Die Systeme und Kameras werden überwiegend in den drei Bereichen „Life-Science“, „Scientific“ und „High-Speed“ eingesetzt. Die oben genannten Branchen haben sich in den letzten Jahren auf in etwa gleichbleibendem Niveau weiterentwickelt (Quelle: aus Berichten von Spectaris.de). 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der Excelitas PCO entwickelte sich im Berichtsjahr 2023 insgesamt unterhalb der Erwartungen. Der insgesamt realisierte Umsatz in Höhe von ca. 17,3 Mio. EUR lag mit ca. 4,6 Mio. EUR bzw. ca. 21 % deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus. Die Hauptursache dieser Entwicklung ist in der deutlich schwächeren Nachfrage nach industriellen Anwendungen begründet. So reduzierten sich die Umsatzerlöse im Ausland um nahezu 4,0 Mio. EUR bzw. ca. 30,6 %. Im Inland war im Berichtsjahr ein moderater Rückgang in Höhe von ca. 0,7 Mio. EUR bzw. 7,3 % zu verzeichnen. Der erwirtschaftete Rohgewinn (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) in Höhe von ca. 11,1 Mio. EUR hat sich im Vergleich zur Umsatzentwicklung mit - 2,4 Mio. EUR bzw. - 17,6 % etwas unterproportional reduziert. Der relative Rohgewinn im Verhältnis zum Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit einer Veränderung von +2,7 % verbessert und spiegelt die Verschiebung der Umsatzrelationen zugunsten margenstärkerer wissenschaftlicher Anwendungen wider. Neben der deutlichen Reduzierung des Rohgewinns haben verschiedene in der Erläuterung der Ertragslage beschriebene Faktoren und erhöhte Aufwendungen das Periodenergebnis im Jahresvergleich belastet. Auf dieser Basis weist das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 ein mit ca. 1,5 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr um ca. 3,7 Mio. EUR deutlich gesunkenes Jahresergebnis aus. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage a. Ertragslage Die Excelitas PCO blickt auf Basis einer reduzierten Geschäftstätigkeit und einer deutlich schwächeren gesamtheitlichen Gewinnmarge auf ein insgesamt nur bedingt erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Die über alles erzielte Gewinnmarge des Geschäftsjahres 2023 (Jahresergebnis im Verhältnis zum Umsatz) konnte trotz einer von ca. 39, 5% auf 37,5 % gesunkenen Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu Umsatz und Bestandsveränderung) mit 8,4 % im Vergleich zum Niveau des Vorjahres (23,6 %) nicht gehalten werden. Zwar sind im abgelaufenen Geschäftsjahr - wie auch bereits in den Vorjahren - weiterhin erhebliche Vorleistungen für potenziell zukünftige Erträge erbracht worden. So bewegten sich beispielhaft die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz des gesunkenen Geschäftsvolumens mit ca. 2,8 Mio. EUR weiterhin auf stabil hohem Niveau und steigern die Erfolgspotentiale der Zukunft weiter. Doch ist über diese Ausführungen hinaus festzustellen, dass sich im Jahresvergleich neben erheblich verringerte sonstige betriebliche Erträge unterhalb des reduzierten Rohergebnisses wesentliche Aufwandskategorien, namentlich der Personalaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, im Verhältnis zum Umsatz teilweise deutlich erhöht und dazu beigetragen haben, das Jahresergebnis im Verhältnis zum Umsatz zu senken. Das Niveau der sonstigen betrieblichen Erträge hat sich nach dem Wegfall wesentlicher einmaliger Ertragskomponenten des Geschäftsjahres 2022 im Berichtsjahr mit 1,0 Mio. EUR wieder weitgehend normalisiert. Der Personalaufwand hat sich im Jahre 2023 insbesondere aufgrund eines leichten Personalaufbaus und weiterer Kostensteigerungen um ca. 0,6 Mio. EUR bzw. ca. 10,7 % erhöht. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen haben sich im Jahresvergleich insbesondere durch das fortschreitende Auslaufen der planmäßigen Abschreibungen auf in Vorjahren aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände leicht reduziert. Die im Jahresabschluss ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 0,2 Mio. EUR bzw. 5,6 % erhöht. Diese Mehrbelastung im Verhältnis zum gesunkenen Umsatzniveau ist das Ergebnis teils gegenläufiger Entwicklungen, die insgesamt überwiegend aufwandserhöhend wirkten. Das Finanzergebnis hat sich durch den Wegfall das Ergebnis belastender Effekte bisher gehaltener Anteile an verbundenen Unternehmen im Jahresvergleich per Saldo um ca. TEUR 30 verbessert und beeinflusst das Jahresergebnis nur unwesentlich. Das Unternehmen hat keine zinstragenden Verbindlichkeiten. Der im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduzierte Aufwand für Steuern vom Einkommen und Ertrag (ca. 0,5 Mio. EUR) ist das Ergebnis zweier Effekte. Während der im Jahresvergleich reduzierte Aufwand für die Ertragsteuern des laufenden Jahres (ca. 0,7 Mio. EUR) mit dem deutlich gesunkenen Jahresergebnis korreliert, hat die Erhöhung der aktiven latenten Steuern (+0,2 Mio. EUR) den Gesamtaufwand nochmals weiter reduziert. b. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr bei reduziertem Geschäftsvolumen um ca. 3,4 Mio. EUR bzw. ca. 12,1 % erhöht. Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen durch die fortschreitende planmäßige Abschreibung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände bei aufwandswirksamer Erfassung weiterer eigener Entwicklungen um ca. 0,3 Mio. EUR bzw. ca. 17,7 % reduziert. Das eher hohe Vorjahresniveau des Vorratsvermögens konnte bis zum Bilanzstichtag des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 nicht reduziert werden und blieb nahezu unverändert. Der damit weiterhin hohe Vorratsbestand stellt eine fortgesetzte Vorsorge für auf Basis der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen drohende Lieferengpässe dar. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Jahresvergleich nahezu nicht verändert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Ihr hohes Niveau spiegelt den nach wie vor hohen Anteil am Gesamtumsatz wider. Auf der Passivseite hat der Gesellschafter das Eigenkapital durch eine Einlage in die Kapitalrücklage in Höhe von ca. 1,7 Mio. EUR gestärkt. Die Rückstellungen haben sich im Jahresvergleich insgesamt nur leicht um ca. 0,3 Mio. EUR verringert. Die geringfügige Reduktion der sonstigen Rückstellungen betrifft insbesondere Rückstellungen für Gewährleistungen (-0,2 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Wesentlichen stichtagsbedingt um ca. 0,2 Mio. EUR im Jahresvergleich erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich insbesondere aufgrund des leicht gestiegenen Lieferungs- und Leistungsverkehrs um insgesamt ca. 0,5 Mio. EUR erhöht. Die unter der Annahme eines weiter ansteigenden Gewinnvortrags unter Einbeziehung des erwirtschafteten Jahresüberschusses 2023 weiterhin komfortable Ausstattung mit Eigenkapital (ca. 87,2 % der Bilanzsumme) stellt die weitere kurz- und langfristige Finanzierung der Unternehmenstätigkeit sicher. Kurzfristigen Aktiva von 29,7 Mio. EUR stehen kurzfristige Passiva von 4,1 Mio. EUR gegenüber. Die flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag sind mit 0,8 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (0,7 Mio. EUR) auf leicht erhöhtem Niveau. Insgesamt hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit von 1,5 Mio. EUR (Vorjahr: 4,0 Mio. EUR), berechnet nach der DVFA-Methode, erwirtschaftet. Eine Patronatserklärung stellt die weitere kurz- und langfristige Finanzierung der Unternehmenstätigkeit sicher. Die Excelitas Holdings I Corp., USA, hat mit Datum 15. August 2025 eine der Höhe nach unbegrenzte Patronatserklärung abgegeben, deren Gültigkeit unbefristet ist. c. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Excelitas PCO GmbH betreibt Forschung und Entwicklung, sie ist ein produzierendes Unternehmen und vertreibt ihre Produkte überwiegend selbst. Vor diesem Hintergrund finden als steuerungsrelevante finanzielle Leistungsindikatoren insbesondere die Umsatzerlöse und der realisierte Auftragseingang Anwendung. Die im Geschäftsjahr 2023 erzielten Umsatzerlöse (17,3 Mio. EUR) entsprechen der Angabe im Lagebericht des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2023 aufgrund des vorläufigen Abschlusses, der zum damaligen Zeitpunkt nur in der Entwurfsfassung vorlag. Ausweislich des vorläufigen, gegenwärtig nur im Entwurf vorliegenden Abschlusses, betrugen die Umsatzerlöse in 2024 12,8 Mio. EUR. Der realisierte Auftragseingang des Jahres 2023 betrug EUR 13,7 Mio..Er entsprach damit der Angabe im Lagebericht des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2023, die auf dem vorläufigen Abschluss basierte, der zum damaligen Zeitpunkt nur in der Entwurfsfassung vorlag. Im Vergleich mit dem Jahr 2022, in dem der realisierte Auftragseingang 23,4 Mio. EUR betrug, wurden somit um ca. 9,7 Mio. EUR bzw. etwas über 40 % reduzierte Auftragseingänge erreicht. Ausweislich des vorläufigen Abschlusses, der derzeit nur in einer Entwurfsfassung vorliegt, betrugen die realisierten Auftragseingänge in 2024 11,8 Mio. EUR. Alle Indikatoren werden sowohl aus planungsbezogener Sicht ermittelt und beurteilt als auch in regelmäßigen internen Analyse- und Berichtsterminen mit ihren realisierten IST-Werten gegen die Sollvorgaben gestellt und bewertet und ggf. als Basis zur Korrektur der wirtschaftlichen Steuerung verwendet. C. Chancen-, Risiko- und PrognoseberichtZu den Grundsätzen einer verantwortungsbewussten Unternehmensführung gehört für die Excelitas PCO sowie für den gesamten Konzernverbund ein stets verantwortungsvolles Abwägen von Risiken und Chancen, die sich aus dem unternehmerischen Handeln ergeben können. Ziel des Risiko- und Chancenmanagements ist es, eine Strategie zu erarbeiten und Ziele festzulegen, die eine optimale Balance zwischen Wachstum und Rendite einerseits und den damit verbundenen Risiken andererseits schaffen und dadurch den Wert des Unternehmens systematisch und nachhaltig zu steigern. Wir kategorisieren Chancen und Risiken in strategische, operationale und finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken. Die Excelitas PCO ist auf sehr unterschiedlichen, teilweise sehr volatilen Märkten tätig, sodass die Marktentwicklung permanentes Risiko und Chance zugleich darstellt. 1. Chancen der künftigen Entwicklung Durch die Akquise der Gesellschaft in die Excelitas Gruppe zeichnen sich neue Märkte und Synergieeffekte ab, mit einer damit verbundenen Umsatzsteigerung. Da die Kameras eine ideale Ergänzung im bisherigen Portfolio der Excelitas Technologies darstellen, ergeben sich durch den Verkauf von kompletten Photonik-Systemen neue Märkte. Durch die Nutzung des weltweiten Excelitas Vertriebsnetzes und nach Einarbeitung der globalen Vertriebsmitarbeiter ist ebenfalls eine Umsatzsteigerung zu erwarten. Ein weiterhin gut wachsender „Life-Science“-Bereich“, speziell in der Gentechnik, eröffnet große Marktchancen und damit verbundene Entwicklungspotentiale. Die Entwicklung neuer Kameras und Kamerafamilien gewährleistet die Erschließung neuer Märkte mit den dazugehörigen Applikationen. Die vor ein paar Jahren eingeführte Entwicklung auf Basis von Kameraplattformen hat sich bewährt mit einer damit verbundenen Kostenersparnis und kürzeren Entwicklungszeiten für alle Produktbereiche. Dieser Grundsatz zur Kosteneinsparung wird weiter optimiert und ausgebaut. Um der Nachfrage nach höher integrierten Produkten gerecht zu werden, entwickelt unser Unternehmen zusätzlich zu den Kameras - auch in Kooperation mit anderen Unternehmen - überwiegend für den „Life-Science“-Bereich komplexe Systeme, in denen die Kamera Hauptbestandteil ist. Mit neuen Produkten im Bereich „High Speed“ und „Short Wave Infrared“ soll dieser Zweig gefestigt und weiter ausgebaut werden. Für die Definition der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verweisen wir auf den Abschnitt 2. Risiken der künftigen Entwicklung. Insgesamt wird die Eintrittswahrscheinlichkeit der Chancen als mittel und ihre Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als mäßig eingeschätzt. Im Vorjahresvergleich haben sich keine wesentlichen Änderungen ergeben. 2. Risiken der künftigen Entwicklung Im Folgenden werden die als kurz- bis mittelfristig relevanten Risiken des Unternehmens nach abnehmender Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft dargestellt. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten werden wie folgt definiert:
Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens werden wie folgt definiert:
3. Prognosebericht Nach Einschätzung des IWF soll die Weltwirtschaft mit 3,2 % etwas langsamer wachsen als noch im Januar 2025 mit 3,3 % prognostiziert. Für Deutschland geht der IWF in seiner Konjunkturprognose für das Jahr 2025 von einem Wachstum in Höhe von 0,2 % aus. Wir weisen darauf hin, dass es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt mit der Konsequenz, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Hinsichtlich der im Rahmen des Prognoseberichts darzustellenden Risiken verweisen wir auf den Risikobericht. Dem nachfolgenden Prognosebericht liegt ein Prognosezeitraum von einem Jahr zugrunde. Über den Prognosehorizont hinaus gilt es, besondere Einflüsse zu berücksichtigen. Dazu gehören unter anderem auslaufende Rahmenverträge für End-of-Life-Produkte von OEM-Kunden. Mit den intern getroffenen Maßnahmen gehen wir zum heutigen Zeitpunkt davon aus, dass unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2025 hinreichend ausfinanziert ist. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Geschäftsführung Umsatzerlöse von 15,0 Mio. EUR. Der erwartete realisierte Auftragseingang für das Geschäftsjahr 2025 bewegt sich in einer Größenordnung von 12,2 Mio. EUR. Unsere Prognose stützt sich dabei vor allem auf die folgenden Prämissen:
Kelheim, den 24. November 2025 Excelitas PCO GmbH Die Geschäftsführung Alexander Grünig Luitpold Kaspar Ronald Keating Benedict Stas Reinhold Zeiner BILANZ zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Die Excelitas PCO GmbH hat ihren Sitz in Kelheim und ist beim Amtsgericht Regensburg unter der Nummer HRB 18850 eingetragen. I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet in Ausübung des Wahlrechts in § 275 Abs. 1 HGB das Gesamtkostenverfahren Anwendung. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 4 bzw. 5 Jahren) angesetzt. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Neuprojekte des Berichtsjahres wurden - wie bereits in den beiden vorherigen Geschäftsjahren - aufwandswirksam erfasst. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögengegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 23 Jahren) angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugänge von geringwertigen Anlagegegenständen mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 250 wurden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Zugänge von geringwertigen Anlagegegenständen (geringwertige Wirtschaftsgüter) mit Einzelanschaffungskosten von EUR 250 bis EUR 800 wurden aktiviert und im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten nach der gleitenden Durchschnittspreismethode. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese insoweit als verrechnet dargestellt. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt grundsätzlich auf der Grundlage der geltenden Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuersätze sowie entsprechend den gewerbesteuerlichen Hebesätzen. Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden branchentypische Erfahrungswerte berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Zugangsbewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt zum Devisentageskurs. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Devisenkassamittelkurs ergibt sich als arithmetisches Mittel aus Geld- und Briefkurs zum Abschlusstag anhand von Marktquoten. Die Umsatzerlöse werden mit Leistungserbringung bzw. Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden realisiert. Aus öffentlichen Mitteln zur Förderung von Forschung und Entwicklung gewährte Zuschüsse wurden im Berichtsjahr wie im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. III. Angaben zur BilanzAKTIVA Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagespiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Die noch am Vorjahresbilanzstichtag zum 31.12.2022 gehaltene 100%ige Beteiligung an der Suzhou PCO Imaging Technology Co. Ltd. (in Liquidation), Suzhou Industrial Park, China, befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Liquidation. Die Beteiligung wurde mit Abschluss der Liquidation im Laufe des Berichtsjahres beendet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 18.730 betreffen - wie im Vorjahr - zu einem großen Teil in Höhe von TEUR 14.610 (Vorjahr: TEUR 15.324) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verschiedene Gesellschaften im Konzernkreis. Weitere TEUR 4.120 (Vorjahr: TEUR 4.120) betreffen zwischenzeitlich ausgeglichene Forderungen aus Veräußerungstransaktionen früherer Beteiligungen im Ausland. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten als wesentliche Positionen den Veranlagungszeitraum 2023 betreffende Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuererstattungsansprüche in Höhe von insgesamt TEUR 178. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde Gebrauch gemacht. Der am Bilanzstichtag ausgewiesene Betrag (TEUR 658) entspricht dem aktiven Überhang aktiver und passiver latenter Steuerkomponenten. Die ausgewiesenen saldierten aktiven und passiven latenten Steuern haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt und resultieren aus:
PASSIVA Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB. Der alleinige Gesellschafter hat das Eigenkapital der Gesellschaft durch Einbringung der Zuflüsse von zwei nachträglichen Minderungsansprüchen des Kaufpreises der Anteile an der PCO in Höhe von insgesamt TEUR 1.683 gestärkt. Die Einbringung erfolgte in die Kapitalrücklage. Zum Abschlussstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR_940. Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Die Steuerrückstellungen betreffen zu erwartende Körperschaft- und Gewerbesteuerabschlusszahlungen für das Geschäftsjahr 2022. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen (TEUR):
Sämtliche Verbindlichkeiten sind ausschließlich kurzfristig (Restlaufzeit < 1 Jahr). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.664) betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, davon gegenüber der Muttergesellschaft TEUR 89. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus den Mietverträgen über die Geschäftsräume, aus diversen Miet-, Leasing und Dienstleistungsverträgen. Die gesamte daraus resultierende Zahlungsverpflichtung beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 5.200. Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen am Bilanzstichtag gegenüber den an den laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligten Partnern in Höhe von TEUR 67. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 378 (Vorjahr: TEUR 1.760) enthalten. Im Wesentlichen handelt es sich um Erträge aus der Auflösung der Einzelwertberichtigung (TEUR 280) sowie um Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 86). Weitere in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltene wesentliche Posten sind Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 213 (Vorjahr: TEUR 954) und Kostenzuschüsse in Höhe von TEUR 380 (Vorjahr: TEUR 421). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 651 (Vorjahr: TEUR 740). V. Sonstige AngabenIm Jahresdurchschnitt wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
Als Geschäftsführer waren bis heute bestellt:
Bezüglich der Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 S.1 Nr. 9 HGB wird im Anhang gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da im Berichtsjahr die Geschäftsführer Herr Grünig und Herr Kasper von der Gesellschaft eine Vergütung erhielten. Die Excelitas Technologies GmbH & Co. KG, Wiesbaden, ist alleiniger Gesellschafter der Gesellschaft. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, welche den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen aufstellt, ist zum 31. Dezember 2023 die Excelitas Technology Holding 1 BV, Niederlande. Diese Gesellschaft ist wiederum in den Konzernabschluss für den größten Kreis der Konzernunternehmen zum 31. Dezember 2023 eingezogen, der von der Excelitas Holdings I Corp. Waltham, Massachusetts, USA, aufgestellt wird. Die Excelitas Holdings I Corp., Waltham, Massachusetts, USA, stellt einen Konzernabschluss nach US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen auf. Informationen und Details zum Konzernabschluss können bei der Excelitas Holdings I Corp., 200 West St, Ste E403, Waltham, MA 02451, United States, erfragt oder eingesehen werden. Die Excelitas PCO GmbH ist gemäß § 293 HGB von der Pflicht befreit, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht zu erstellen. ErgebnisverwendungsvorschlagDer in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.460.924,84 soll vollständig auf neue Rechnung vorgetragen werden. Angaben gemäß § 285 Nr. 30a HGB Basierend auf den im Dezember 2021 veröffentlichten „Pillar Two Model Rules“ der OECD hat die Europäische Union im Dezember 2022 eine Richtlinie zur Sicherstellung eines globalen Mindeststeuerniveaus für multinationale Unternehmensgruppen verabschiedet. Infolgedessen wurden in mehreren Ländern, in denen die Excelitas Technologies-Unternehmensgruppe tätig ist, einschließlich Deutschland, entsprechende Gesetze verabschiedet. Die Excelitas Technologies-Unternehmensgruppe unterliegt ab dem Geschäftsjahr 2024 den Vorgaben dieser Regeln. Zum 31. Dezember 2023 wurden keine latenten Steueransprüche oder -schulden im Zusammenhang mit Ertragsteuern gemäß den „Pillar Two“-Regeln erfasst. Ebenfalls wurde kein latenter Steueraufwand aufgrund dieser Regeln ausgewiesen, da die Anwendung erst im folgenden Geschäftsjahr beginnt. Sowohl die Gesellschaft als auch die Excelitas Technologies-Unternehmensgruppe evaluieren derzeit die möglichen Auswirkungen der „Pillar Two“-Regeln auf ihre jeweilige Steuerposition. Basierend auf einer vorläufigen Bewertung der Anwendbarkeit von zeitlich befristeten „Safe Harbor“-Regeln, gestützt auf tatsächliche Finanzinformationen sowie nominale Steuersätze in den Ländern, in denen die Excelitas Technologies-Unternehmensgruppe tätig ist, gehen wir davon aus, dass aufgrund der aktuellen Konzernstruktur und Tätigkeitsverteilung keine Ergänzungssteuern auf Ebene unserer Gesellschaft anfallen werden. Nachtragsbericht Die Excelitas Deutschland GmbH, Feldkirchen, ist seit dem 16. Oktober 2025 alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft.
Kelheim, den 24. November 2025 Excelitas PCO GmbH, Kelheim Die Geschäftsführung Alexander Grünig Luitpold Kaspar Ronald Keating Benedict Stas Reinhold Zeiner Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Excelitas PCO GmbH, Kelheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Excelitas PCO GmbH, Kelheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Excelitas PCO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchfühung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 24. November 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer ppa. Uta Menne, Wirtschaftsprüferin
München, 25. November 2025 Excelitas Deutschland GmbH Reinhold Zeiner, alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Excelitas Deutschland GmbH/Managing Director of Excelitas Deutschland GmbH with sole power of representation Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 26.11.2025 festgestellt. |
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