Schmelzer Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Klahn seit 4.11.2013 | Vorstandsmitglied |
Jürgen Brand seit 4.11.2013 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
proALPHA Consulting AktiengesellschaftAhrensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2010 bis zum 31.03.2011Lagebericht zum Geschäftsjahr 2010/11der proALPHA Consulting AG, AhrensburgGeschäft und RahmenbedingungenWeltwirtschaftliche Entwicklung Im abgelaufenen Jahr 2010, dem Jahr nach der schwersten Rezession seit dem zweiten Weltkrieg, hat sich die Weltwirtschaft wieder deutlich erholt. Das internationale Prognoseinstitut Global Insight spricht für 2010 von einem Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts von 4,1 %. Laut Jahresgutachten 2010/11 des Sachverständigenrats konnte die Weltproduktion bereits in der Jahresmitte das Vorkrisenniveau überschreiten und ist im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,9 % gestiegen. Gestützt wurde diese Entwicklung durch eine sehr expansive Fiskalpolitik der Industrieländer, einem sehr niedrigen Zinsniveau und einem Ausbau der Produktion in den Schwellenländern. Auch der Welthandel expandierte bis zur Jahresmitte extrem stark. So stieg das weltweite Handelsvolumen in diesem Zeitraum verglichen mit dem ersten Halbjahr 2009 um 12,3 % und erreichte fast das Vorkrisenniveau. Generell ist allerdings zu bemerken, dass die Erholung verglichen mit den Aufschwungsphasen nach früheren wirtschaftlichen Krisen langsamer vonstatten ging. Nach einem kräftigen Aufwärtstrend im ersten Halbjahr 2010 ließ das Tempo in der zweiten Jahreshälfte etwas nach. Generell entwickelten sich die Länder sehr heterogen, was mit dem Auslaufen staatlicher Konjunkturprogramme, einem weitgehend schwachen Binnenkonsum aufgrund hoher Arbeitslosigkeit und nicht zuletzt mit der hohen Verschuldung einiger Staaten, insbesondere Portugal, Spanien, Italien, Griechenland und Irland, zu begründen ist. Die Schwellenländer erholten sich nach der IfW-Studie (Institut für Weltwirtschaft) im Jahr 2010 merklich besser als die Industrieländer. Mit einer Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 7,6 % im Vergleich zu 2,3 % in den Industrieländern trugen sie deutlich stärker zum globalen Aufschwung bei. Insbesondere die asiatischen und lateinamerikanischen Schwellenländer konnten wieder an die positive Entwicklung vor der Finanzkrise anknüpfen und der Weltwirtschaft deutliche Impulse verleihen. Die eher unbeständige und schwache Erholung der Industrieländer lässt sich auf das geringe Vertrauen der Bevölkerung in den wirtschaftlichen Aufschwung und den schwachen Arbeitsmarkt zurückführen. Die Länder der Eurozone zeigten eine kontinuierlich positive wirtschaftliche Entwicklung, allerdings konnte das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht werden. Insbesondere der Aufschwung der deutschen Wirtschaft verlief im Jahr 2010 wesentlich besser als erwartet. Begründet liegt dies vor allem in der positiven Entwicklung der Weltwirtschaft, die die deutsche Exportnachfrage ankurbelte. In den stark von der Krise betroffenen mittel- und osteuropäischen Ländern verhinderte die schleppende Inlandsnachfrage eine größere Erholung. Die afrikanischen Länder und der Nahe Osten hingegen konnte wieder Wirtschaftswachstum verzeichnen. Für die USA konnte man im Laufe des Jahres eine nachlassende Erholung beobachten, was unter anderem am Auslaufen der Konjunkturprogramme lag. Zudem wird die Erholung hier durch eine hohe Arbeitslosigkeit gebremst, während sich der Arbeitsmarkt im Euroraum auf einem hohen Niveau stabilisiert hat. Branchenentwicklung Analog zur globalen Gesamtwirtschaft erholte sich auch der weltweite IT-Markt im Jahr 2010 von der vorangegangen Wirtschaftskrise. Gemäß den Marktforschungsexperten von Gartner beliefen sich die IT-Ausgaben im abgelaufenen Jahr weltweit auf 3,4 Billionen US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 5,4 % gegenüber dem Jahr 2009. Dabei legten die für die proALPHA Gruppe relevanten weltweiten IT-Ausgaben für Enterprise Software mit einem Plus von 6,1 % und die IT-Services mit 2,5 % zu. Laut IDC (International Data Corporation) konnten die Schwellenländer im Jahresverlauf einen schnelleren Anstieg der IT-Investitionen verzeichnen als die Industrieländer. Das Marktforschungsunternehmen sieht die Gründe unter anderem darin, dass die von der Krise geprägten Unternehmen und Verbraucher der Industrieländer ein zurückhaltendes und zögerliches Investitionsverhalten praktizierten. Auch in der Europäischen Union hat sich der ITK-Markt (Markt für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik) laut European Information Technology Observatory (EITO) 2010 mit einem Wachstum von 1,2 % wieder positiv entwickelt. Der deutsche Markt für Informationstechnologie wuchs dabei laut Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) sogar um 2,7 % und erreichte ein Volumen von 14,6 Milliarden Euro, wobei sich das für die proALPHA Gruppe relevante Marktsegment Software mit 2,4 % etwas schwächer entwickelte. Nach Angaben von EITO ist der ITK-Markt in den Ländern Brasilien, Russland, Indien und vor allem China am stärksten gewachsen. Das Volumen des chinesischen ITK-Marktes ist um 15 % angestiegen und nimmt mittlerweile in diesem Bereich Platz 3 hinter den USA und Japan ein. GeschäftsentwicklungErfolgreich auch in der Krise Als international agierender Business-Service-Provider behauptet sich die proALPHA Gruppe bereits seit 1992 erfolgreich im ERP-Markt (Enterprise Resource Planning) für mittelständische Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Mit einem ganzheitlichen Leistungsspektrum bietet das Unternehmen nicht nur die Business-Solution, sondern gleichzeitig umfassende Business-Services. Über die Entwicklung und den Vertrieb der integrierten Komplettlösung proALPHA sowie Beratungsdienstleistungen stellt die Gruppe die Wettbewerbsfähigkeit ihrer mittelständischen Klientel sicher. Philosophie ist es, durch die Verbindung hoch qualifizierter Beratungsleistungen mit der Software einen größtmöglichen Kundennutzen zu realisieren. Auch das abgeschlossene Wirtschaftsjahr 2010/11 hat die proALPHA Consulting AG wieder sehr positiv in Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. In den vergangenen Geschäftsjahren hat das Unternehmen durch Wachstumsraten, die deutlich über dem Branchendurchschnitt lagen, gezeigt, dass Umsatz- und Gewinnsteigerung gleichzeitig realisierbar sind. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die IT-Märkte wieder deutlich erholt. Potenzielle ERP-Kunden, die ihre IT-Projekte erst einmal verschoben hatten, beginnen, sich mit neuen Investitionen zu beschäftigen. proALPHA konnte vom allgemeinen Aufschwung nur bedingt profitieren, da sich die Krise zeitverzögert auf die Umsatzzahlen auswirkt. Dennoch konnte ein Umsatzplus von 3,8 % realisiert werden. Dass proALPHA der geeignete ERP-Anbieter (Enterprise Resource Planning) für den Mittelstand ist, konnte jüngst die vom Konradin Verlag durchgeführte ERP-Studie belegen. 90 % der befragten Unternehmen bescheinigten der Unternehmensgruppe erneut einen Spitzenplatz im Bereich "geeigneter Lösungen für den Mittelstand". Darüber hinaus konnten die Positionen als Technologieführer und ebenso als internationaler Lösungsanbieter ausgebaut werden. proALPHA - ein zukunftssicherer Partner Unternehmen werden künftig nur dann international erfolgreich agieren können, wenn sie sich flexibel an ein sich wandelndes Umfeld anpassen können. Fortschreitende Globalisierung der Wirtschaft, intensiverer Wettbewerb oder auch Veränderungen gesetzlicher Bestimmungen für Unternehmenssteuerung und -berichterstattung sind einige der Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Netzwerke zu Geschäftspartnern wie Kunden und Lieferanten müssen weiter ausgebaut und Kundenanfragen schnellstmöglich beantwortet werden. Um dank ERP-Lösung alle Potenziale bei der mittelständischen Klientel ausschöpfen zu können, bietet die proALPHA Gruppe neben der Software professionelle Services und Beratungswerkzeuge zur Geschäftsprozessoptimierung und zum Projektmanagement an. Nur wenn Dienstleistung und Software perfekt mit den Anforderungen des Kunden harmonieren, ist dieser hervorragend für die Herausforderungen des Alltags gerüstet. Produktkonfiguration für kürzere Prozessketten Steigende Individualisierungsgrade von Produkten und das Realisieren kürzerer Reaktionszeiten verlangen, zunehmend in Varianten zu denken. Customizing und Assemblieren statt immer wieder neu zu konstruieren verspricht kurze Reaktionszeiten auch ohne große Lagerhaltung bei einem breiten Spektrum an quasi-individuellen Produkten. Die Verknüpfung von Variantenkonfiguration mit echten 3D-Modellen geht noch einen Schritt weiter: Fehlerfreie Produkte entstehen dank der kaum begrenzten Möglichkeiten der professionellen Konstruktion mit der Geschwindigkeit und den Kosten der reinen Variantenkonfiguration. Produkt- oder Variantenkonfiguration steht als Philosophie und Technologie zwischen Produktentwicklung, Fertigung und Kundenwünschen. Ziel ist es, mit möglichst geringem Aufwand ein kundenindividuelles Produkt in Losgröße 1 wirtschaftlich und schnell zu produzieren. Der Produktkonfigurator ist integraler Bestandteil von proALPHA. Er ist darauf ausgelegt, Benutzer - Endkunden oder Kundenberater - nach individuell anzulegenden Schemata und Wahlmöglichkeiten von Produktausprägungen durch die "Konstruktion" auch komplexer Strukturen zu führen. Hinterlegte Logiken und Plausibilitätsprüfungen verhindern nicht produzierbare und nicht sinnvolle Kombinationen von Produkteigenschaften bzw. -komponenten. Diese Fähigkeiten nehmen verschiedene am Markt verfügbare Produkt- und Variantenkonfiguratoren für sich in Anspruch. Die Integration des proALPHA Produktkonfigurators ermöglicht jedoch weit über den Konfigurationsprozess hinausgehende Funktionen: Eine direkte Verfügbarkeitsprüfung aller Komponenten, eine Angebotskalkulation mit aktuellen Preisen aller Zukaufteile samt Zuschlägen und "echten" Kosten der selbst produzierten Komponenten. Das beugt Frust und "sauren" Kunden vor: Denn was ist ärgerlicher, als ein angebotenes Produkt nicht fristgerecht geliefert zu bekommen oder gar ohne vorab den Preis zu kennen. Und die Prozesskette geht noch weiter: Hat der Kunde den Auftrag bestätigt, münden die einmal generierten Daten direkt in einen Kundenauftrag samt CAD-Zeichnung, Stückliste und Stammdatenanlage. Diese ungewöhnliche Integrationstiefe ist möglich, weil alle Module bei proALPHA eigenentwickelt sind. Dadurch können das Dokumentenmanagement und CAD-Systeme über CA-Link problemlos an den Produktkonfigurator angebunden werden. Kundenzufriedenheit und Effizienz in der Produktion schließen sich dank integrierter Lösung nicht aus. Mit professionellen Werkzeugen zur optimierten Dienstleistung proALPHA hat mit goLive! eine Methode und ein Werkzeug entwickelt, die die gesamte Einführungsphase begleiten. Zahlreiche proALPHA Einführungen wurden mit Hilfe der systematischen Vorgehensweise, für die der proALPHA goLive! Prozess steht, in Betrieb genommen. Mittlerweile hat sich das Werkzeug mit seiner Terminplanung sowie seinem Dokumenten- und Aufgabenmanagement zu einem unersetzlichen Bestandteil der Projektdurchführung entwickelt. Das Definieren und Präsentieren von Abläufen organisiert proALPHA bereits seit vielen Jahren mit Hilfe des Geschäftsprozessdesigners (GPD). Von der Kundenakquise über Auftragsabwicklung und Service bis zur Bilanzierung lassen sich alle Prozesse des Unternehmens in proALPHA abbilden. Das gelingt jedoch nur, wenn diese Prozesse mit ihren Zuständigkeiten und Abhängigkeiten klar definiert und für alle Beteiligten nachvollziehbar sind. Nicht nur bei der proALPHA Einführung kommt der GPD zum Einsatz, immer häufiger ersetzt er das klassische Organisationshandbuch. Leicht verständliche Modellierungsmethoden, intuitive Bedienung und einfaches Einbinden ergänzender Dokumente sind die wichtigen Kennzeichen. Ist ein Modell fertiggestellt, lässt es sich mit dem GPD Viewer einfach und schnell im Unternehmensnetzwerk veröffentlichen. Hier kommen die Vorteile des hohen Integrationsgrades in proALPHA zum Tragen: Die Anwender können proALPHA Programme direkt aus einem Prozess starten. Umgekehrt können im Viewer dargestellte Prozesse aus proALPHA aufgerufen werden. Die Nachvollziehbarkeit der Unternehmensprozesse ist somit von allen Seiten gegeben. Auf diese Weise lassen sich auch die Grundlagen für erfolgreiche Zertifizierungen legen. Der Globalisierung des Mittelstands Rechnung tragen Die zunehmende Internationalisierung der Märkte macht es heute mehr denn je unabdingbar, als ERP-Anbieter seinen Kunden auch über die Landesgrenzen hinaus Lösungen an die Hand zu geben. Gemäß dem Motto "Following the Clients" begleitet proALPHA seine Anwenderunternehmen in die für sie wichtigsten ausländischen Märkte. Tochtergesellschaften und Partner bieten im jeweiligen Land optimale Vor-Ort-Betreuung. Außerdem stehen für die aktuelle proALPHA Version zahlreiche Sprach- und Landesversionen zur Verfügung. Neben der reinen Übersetzung der Software sind in den jeweiligen Landesversionen auch alle landesspezifischen gesetzlichen Besonderheiten und Gepflogenheiten im Geschäftsverkehr abgebildet. Gegenwärtig bietet proALPHA Landesversionen für die USA, Frankreich, Ungarn, Österreich, Tschechien, die Schweiz, Italien und Polen. Sprachversionen (Language Packs) sind in Englisch (US), Französisch, Italienisch, Tschechisch, Ungarisch, Rumänisch, Polnisch, Chinesisch (simplified) und Spanisch verfügbar. Außerdem ist proALPHA für den Betrieb mit Unicode freigegeben. Dies ermöglicht die Verarbeitung von Schriftzeichen von jeder Sprache der Welt gleichzeitig in einer Anwendung. In diesem Code sind viele tausend verarbeitbare Schriftzeichen der Welt enthalten (chinesisch, arabisch, kyrillisch etc.) und können somit in proALPHA eingegeben, ausgegeben, verarbeitet und gespeichert werden. In der proALPHA Praxis ist Unicode beispielsweise dann notwendig, wenn der Kunde in seinem "deutschen" proALPHA mit Adressinformationen von Kunden und Interessenten aus Osteuropa oder Asien arbeiten möchte. Mit Unicode können die mittelständischen Kunden ihren internationalen elektronischen Datenaustausch optimal abwickeln. Umsatz- und ErtragsentwicklungDie Umsatzerlöse sind im Vorjahresvergleich um 3,8 % gestiegen. Treibende Kraft des Umsatzwachstums sind die Consulting und IT-Consultingleistungen. Diese liegen mit 15,8 Mio. € um 8,6% über dem Vorjahreswert. Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse liegen mit 20,2 Mio. € auf Vorjahresniveau. Die zunehmend wachsende Kundenbasis sowie der konsequente Aufbau qualifizierter Mitarbeiter sichert die daraus resultierenden Erlöse. Neben der Lieferung eines technologisch hochwertigen Produkts erfährt der Kunde somit eine optimale Betreuung aus einer Hand. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr konnte ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von 6,1 Mio. € (Vorjahr: 5,1 Mio. €) erzielt werden. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und des Ertragsteueraufwands ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 4,3 Mio. € (Vorjahr: 3,6 Mio. €). Im Wirtschaftsjahr 2010/11 waren durchschnittlich 227 (Vorjahr: 230) Mitarbeiter beschäftigt. Daraus errechnet sich ein Umsatz je Mitarbeiter von T€ 161 (Vorjahr: T€ 153) Finanzlage und KennziffernDie nachfolgende Kapitalflussrechnung gemäß DRS 2 zeigt den Cashflow getrennt nach den Teilbereichen Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit, ermittelt nach der indirekten Methode.
Die Gesellschaft ist in das Cash-Management der proALPHA Software AG sowie in die Konzernfinanzierung eingebunden. In den Finanzmittelfonds wird das Liquiditätskonto aufgrund der wirtschaftlichen Betrachtungsweise einbezogen. Das Liquiditätskonto wird als Zahlungsmitteläquivalent klassifiziert, da diese Mittel dem Unternehmen als Liquiditätsreserve dienen und jederzeit ohne wesentliche Wertabschläge in Zahlungsmittel umgewandelt werden können.
Der Wachstumskurs der proALPHA Consulting AG spiegelt
sich in einer gesteigerten Bilanzsumme von +13,7 % auf 22,0
Mio. € wieder. Die Entwicklung des Fremdkapitals wird
durch die Abnahme der Rückstellungen (-0,3 Mio.
€) und der Verbindlichkeiten (-0,5 Mio. €) sowie
der Zunahme der Rechnungsabgrenzung (+0,6 Mio. €)
determiniert. Durch die erfolgreiche
Geschäftsentwicklung mit einem Jahresüberschuss
in Höhe von 4,3 Mio. € konnte die
Eigenkapitalquote trotz Ausschüttung einer Dividende
Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen der proALPHA Consulting AG beträgt zum Geschäftsjahresende 11,1 % nach 13,3 % im Vorjahr. Das Umlaufvermögen inklusive Rechnungsabgrenzungsposten hat sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr auf 19,5 Mio. € erhöht (Vorjahr: 16,8 Mio.). Hauptbestandteil des Umlaufvermögens bilden mit 10,2 Mio. € die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Durch die Rückführung von Clearingforderungen aus der Konzernfinanzierung haben sich die liquiden Mittel auf 5,0 Mio. € erhöht (Vorjahr: 0,1 Mio. €). InvestitionenDie Investitionen des abgelaufenen Geschäftsjahres in Höhe von 0,3 Mio. € betreffen im Wesentlichen die Erweiterung der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Darüber hinaus hat die Gesellschaft konsequent in die Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter investiert und die Bereiche Vertrieb, Entwicklung und Consulting ausgebaut. Mitarbeiter: Personalentwicklung und -qualifizierungIm Durchschnitt waren im Wirtschaftsjahr 2010/11 227 Mitarbeiter beschäftigt.
Das Human-Resources-Management ist für die proALPHA Consulting AG von strategischer Bedeutung, denn von den Mitarbeitern und ihrer Qualifikation hängt die für das Unternehmen so entscheidende Innovationskraft als Business-Service-Provider ab. Die Entwicklung exzellenter Softwarelösungen sowie die Erbringung erstklassiger Consulting- und Serviceleistungen erfordern Mitarbeiter mit hohem Ausbildungsniveau, die neben langjähriger praktischer Erfahrung eine überdurchschnittliche Motivation und eine verinnerlichte Serviceorientiertheit aufweisen. Im Berichtsjahr lagen die Schwerpunkte der Personalarbeit im weiteren Ausbau des Mitarbeiterstamms sowie der bestehenden Personalentwicklungs- und Weiterbildungsprogramme. Die Rekrutierung hoch qualifizierter Mitarbeiter und deren langfristige Bindung an das Unternehmen zählt zu den primären Aufgaben der Personalverantwortlichen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Human-Resources-Aktivitäten liegt in der Weiterbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter. Gerade in dienstleistungsorientierten Unternehmen ist die stetige Qualifizierung des Personals von hoher strategischer Bedeutung. So bietet die proALPHA Academy neben Seminaren zur Softwarelösung proALPHA auch zahlreiche Veranstaltungen zur Weiterentwicklung der Soft-Skills wie zum Beispiel Moderations- oder Präsentationstrainings an. Auch neue Lernmethoden werden durch die Einführung des Blended Learnings seit Ende des Berichtszeitraums eingesetzt. Außerdem bietet proALPHA neben zahlreichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten auch eine attraktive Vergütung mit überdurchschnittlichen Sozialleistungen und schafft durch eine offene Firmenkultur den geeigneten Rahmen für eine erfolgreiche Entwicklung. In einer besonders durch persönliche Dienstleistungen geprägten und zudem stetig wachsenden Organisation ist die regelmäßige Rückkopplung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter von wesentlicher Bedeutung für den eigenen Erfolg und den des Gesamtunternehmens. Ein zentrales Element der Personalarbeit ist deshalb die unternehmensweite Feedbackkultur. In anonymen, nach Jobprofilen differenzierten Onlinefragebögen fordert jährlich jeder Mitarbeiter und jede Führungskraft ein individuelles Feedback von Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern ein. Für die Personalentwicklung ergeben sich aus den aggregierten Feedbacks wichtige Hinweise für die Planung von Entwicklungs- und Förderangeboten. Die für den Bereich Human Resources verantwortlichen Mitarbeiter nehmen außerdem hohe Anstrengungen auf sich, um die Kontakte zu Hochschulen und Universitäten auf- und auszubauen. Durch die Arbeit mit den Bildungseinrichtungen sichert sich proALPHA qualifizierte Nachwuchskräfte für den Einsatz im eigenen Unternehmen, aber auch den Bedarf beim Kunden. Die Studenten von heute können die IT-Manager von morgen sein. proALPHA hat erkannt, wie wichtig es ist, gerade in diese Zielgruppe zu investieren, um die Entscheider von morgen für sich zu gewinnen. So werden für Lehr- und Forschungszwecke kostenlose Installationen zur Verfügung gestellt. Zudem stehen Fachkräfte von proALPHA für diverse Veranstaltungen und Gastvorträge zur Verfügung, um mit den Studenten in Kontakt zu treten. Die Betreuung von Diplom- und Studienarbeiten ist dabei ebenfalls selbstverständlich. Wertvollstes Kapital der proALPHA Consulting AG sind ihre Mitarbeiter. Deshalb hat der Business-Service-Provider auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder viele Anstrengungen unternommen, um hoch qualifiziertes Personal zu gewinnen und durch individuelle Weiterentwicklung zu motivieren und an das Unternehmen zu binden. Nur wenn diese Strategie dauerhaft greift, kann mit einem innovativen Leistungsangebot Wachstum unter Erhaltung der Profitabilität gewährleistet werden. RisikomanagementDas Risikomanagementsystem der proALPHA Consulting AG ist integraler Bestandteil im Risikomanagement der proALPHA-Gruppe. Der Vorstand hat Maßnahmen ergriffen, das Risikomanagement der proALPHA Consulting AG weiter auszubauen und ist in der Lage, Risiken, die mit der Geschäftstätigkeit verbunden sind, frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu steuern. Primäres Ziel des Risikomanagements ist der kontrollierte Umgang mit Risiken. Dies schafft Handlungsspielräume, die ein Eingehen von Risiken ermöglichen, wenn das Verhältnis der angestrebten Vorteile und der eingegangenen Risiken angemessen erscheint. Die proALPHA Consulting AG richtet Investitionsentscheidungen im Rahmen eines wertorientierten Managements an diesem Grundsatz aus. Das Risikomanagement wird in die laufenden Geschäftsprozesse integriert. Dabei erfolgt das Management der Risiken durch die jeweils verantwortlichen Unternehmensbereiche. Darüber hinaus führt das Management regelmäßig Analysen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch und ist dank der offenen Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien in der Lage, frühzeitig Risiken zu erkennen, zu kommunizieren und bei Fehlentwicklungen Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die bewusste Steuerung von Chancen und Risiken ist integraler Bestandteil der Konzerngeschäftsleitung. Das Risikofrüherkennungs- und Risikomanagementsystem besteht aus einer Vielzahl von Bausteinen, welche systematisch in die Aufbau- und Ablauforganisation der proALPHA-Gruppe eingebettet sind. Risikomanagement wird verstanden als originäre Aufgabe der Leiter der Geschäftseinheiten sowie der Prozess- und Projektverantwortlichen in allen Konzernbereichen. Im Rahmen ihrer Führungsaufgabe sorgen diese für die Einbindung der Mitarbeiter in das Managementsystem. Den Zins- und Währungsrisiken wird durch die Bildung von natürlich geschlossenen Positionen, bei denen sich die Werte oder die Zahlungsströme originärer Finanzinstrumente zeitlich und betragsmäßig ausgleichen, beziehungsweise über die Absicherung des Geschäfts durch derivative Finanzinstrumente begegnet. Handlungsrahmen, Verantwortlichkeiten und Kontrollen für den Einsatz von Derivaten sind in einer internen Richtlinie verbindlich geregelt. Voraussetzung für den Einsatz von Derivaten ist das Bestehen eines abzusichernden Risikos. Zinsderivate werden ausschließlich zur Optimierung von Kreditkonditionen und zur Begrenzung von Zinsänderungsrisiken im Rahmen von fristenkongruenten Finanzierungsstrategien eingesetzt. Derivate werden nicht zu Handels- oder Spekulationszwecken genutzt. Alle wesentlichen, potenziell ergebnis- und bestandsgefährdenden Risiken werden in einer Risk-Map dokumentiert. Der Ausbau der Dokumentation, die Weiterentwicklung der risikopolitischen Grundsätze sowie die Intensivierung der internen Revision stehen dabei im Vordergrund. Die Risikoanalyse sowie die Möglichkeiten zur Begrenzung und Bewältigung der Risiken sind integraler Bestandteil der Strategieentwicklung und fließen in die operative Konzernplanung ein. Bestandsgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Allgemeine Risiken bestehen im Wesentlichen in der weiter erfolgreichen Vertriebsaktivität der Gesellschaft und der Marktakzeptanz von Produkt und Dienstleistungen. Die damit einhergehende Expansion hängt entscheidend von der Gewinnung und Integration qualifizierter Mitarbeiter ab. Der Vorstand der proALPHA Consulting AG hat diese Risiken erkannt und tritt ihnen mit entsprechenden unternehmerischen Entscheidungen entgegen. Erklärung gem. § 312 AktGFür das abgelaufene Geschäftsjahr hat der Vorstand der proALPHA Consulting AG einen Bericht gemäß § 312 AktG an den Aufsichtsrat erstattet und folgende Schlusserklärung abgegeben: "Wir erklären, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften im Geschäftsjahr 2010/2011 nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, jeweils eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Im Geschäftsjahr 2010/2011 wurden Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens und anderer verbundenen Unternehmen, die sich zum Vorteil oder Nachteil der Gesellschaft auswirken, weder getroffen noch unterlassen." NachtragsberichtEs gibt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, welche nach dem Schluss des Geschäftsjahres bekannt wurden. PrognoseberichtGesamtwirtschaftlicher Ausblick Die Wirtschaftsexperten erwarten für das Jahr 2011 eine weiterhin positive Entwicklung der Weltwirtschaft, wenngleich die Dynamik etwas abnehmen wird. Insbesondere die Schwellenländer werden ihr überdurchschnittliches Wachstum fortsetzen. Auch Deutschland wird mit seiner anhaltend robusten Entwicklung und die USA mit einer sich allmählich wieder positiv entwickelnden Wirtschaft zum Weltwirtschaftswachstum beitragen. Negative Effekte entstehen in den Schwellenländern durch die Stabilitätsgefahren aufgrund der kräftigen Konjunktur und in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften durch die Konsolidierungsmaßnahmen der Finanzpolitik, so das ifw Kiel (Institut für Wirtschaft). Außerdem geht man davon aus, dass der gestiegene Ölpreis die weltwirtschaftliche Expansion dämpfen wird. Das Institut rechnet für 2011 mit einem Anstieg der Weltproduktion von 4,3 % und für 2012 wird ein leicht geringeres Wachstum von nur 3,9 % prognostiziert. Der Welthandel soll im laufenden Jahr nochmal zulegen, allerdings gemäß ifW nur noch mit 5 %, während dieser 2010 noch um mehr als die doppelte Rate expandierte. Auch für den Euroraum geht man von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung aus. Allerdings wird man lediglich einen moderaten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts für 2011 von 1,7 % und für 2012 von 1,5 % zu verzeichnen haben. Spürbar dämpfend wird sich die notwendige Konsolidierungspolitik aufgrund der Schuldenlasten einiger Mitgliedsstaaten auswirken. Deutschland wird 2011 einen deutlichen Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Produktion leisten, denn ohne Deutschland würde sich das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum auf 1,2 % reduzieren. Das Bundeswirtschaftsministerium sagt in einer aktuellen Prognose ein BIP-Anstieg von 2,3 % voraus. Während das deutsche Wirtschaftswachstum 2010 maßgeblich vom Export beeinflusst wurde, geht man für 2011 von einer zunehmenden Stützung durch die Binnennachfrage aus. Nach aktuellen Schätzungen wird die Wirtschaft der USA 2011 um 3 % wachsen. Die Ende 2010 verabschiedeten Steuererleichterungen werden den Privatkonsum positiv beeinflussen, während sich dennoch eine große Unsicherheit aufgrund der hohen Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit dämpfend auswirken könnte. Die Märkte China und Indien werden sich im laufenden Jahr mit vom ifW prognostizierten Zuwachsraten der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 8,1 % bzw. 7,1 % wieder sehr positiv entwickeln. Für Lateinamerika wird hingegen eine Abschwächung vorhergesagt und nur noch 3,2 % Expansion im Vergleich zu 5,9 % in 2010 erwartet. Generell bleibt festzuhalten, dass alle Vorhersagen über die Entwicklung der Weltwirtschaft weiterhin sehr unsicher sind. So ist beispielsweise nicht auszuschließen, dass es in einzelnen Ländern im Jahr 2011 zu weiteren Sparprogrammen bzw. Steuererhöhungen kommen kann, die wiederum den Konsum und einzelne Unternehmen negativ beeinflussen. Erwartete Branchenentwicklung Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen IDC rechnet mit einer guten Entwicklung der IT-Budgets im laufenden Jahr. Nach einem weltweiten Plus von ca. 8 % prognostizieren die IDC-Wirtschaftsexperten eine Wachstumsrate von rund 7 %. Gartner geht 2011 von einem Anstieg der IT-Ausgaben um 5,1 % aus. Dabei soll sich laut IDC die Dynamik des Hardwaremarktes gegenüber 2010 verlangsamen und die Ausgabe für Software und Services im laufenden Jahr stärker zunehmen als im Vorjahr. Gemäß EITO wird der weltweite Softwaremarkt 2011 ein Plus von 5,3 % aufweisen. In den Schwellenländern sieht IDC das Wachstum der IT-Wirtschaft im weltweiten Vergleich anhaltend überdurchschnittlich hoch. Schon 2011 könnten diese mehr als 25 % des weltweiten IT-Marktes ausmachen. In den USA zeigen die IT-Ausgaben laut UBS und IDC eine Seitwärtsbewegung und werden voraussichtlich ähnlich hoch sein wie 2010. Hier sollen hauptsächlich mittelständische Unternehmen zum Wachstum beitragen. IDC prognostiziert für die Regionen Asien-Pazifik-Japan ein Anstieg der IT-Ausgaben im oberen einstelligen Prozentbereich, wobei diese in Japan lediglich geringfügig wachsen werden. Auf Deutschland bezogen gehen die Marktforscher davon aus, dass die IT-Ausgaben im laufenden Jahr stärker zunehmen als im übrigen Westeuropa. Die Bitkom spricht von einem kräftigen Wachstum des deutschen Softwaremarktes, der erstmals wieder das Vorkrisenniveau erreichen wird. Der Umsatz wird um 4,2 % zulegen. Laut Bitkom ziehe die Nachfrage nach neuen Softwarelösungen kräftig an. Vor allem Unternehmen werden wieder verstärkt in Anwendungen investieren. Insbesondere zahlreiche Mittelständler werden 2011 ältere Unternehmenssoftware durch moderne Lösungen ersetzen, so die Experten von EITO. Wichtigster IT-Trend 2011 ist nach Bitkom-Aussagen das Thema Cloud-Computing. Ähnlich zur allgemeinen Wirtschaft können die Vorhersagen zur Entwicklung des IT-Marktes von einigen Unsicherheitsfaktoren im Laufe des Jahres negativ beeinflusst werden, sodass es die Marktforschungsunternehmen für möglich halten, ihre positiven Prognosen nach unten korrigieren zu müssen. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft Der Vorstand der proALPHA Consulting AG sieht die proALPHA Gruppe im Markt für mittelständische ERP-Lösungen gut aufgestellt. Das Unternehmen hat sich während der Zeit der Wirtschaftskrise und im darauffolgenden Zeitraum stets sehr stabil entwickelt. Laut Branchenverband Bitkom wird der deutsche Softwaremarkt im laufenden Wirtschaftsjahr wieder deutlich wachsen. Auch der proALPHA Vorstand rechnet mit einer positiven Entwicklung der Gesellschaft. Dennoch ist das weltwirtschaftliche Wachstum von vielen Unsicherheitsfaktoren beeinflusst, die sich ggf. auf die Geschäftsentwicklung von proALPHA auswirken könnten. Auch für das Wirtschaftsjahr 2011/12 plant die proALPHA Consulting AG einen deutlichen Ausbau ihrer Kunden- und Mitarbeiterbasis. Ein maßgebliches Standbein der proALPHA Gruppe ist der Bereich Services inklusive Consulting, Schulung und Support. Die Qualität von Produkt und Dienstleistung kann langfristig nur dadurch sichergestellt werden, dass gute Mitarbeiter gewonnen, entsprechend ausgebildet und gehalten werden. Um den Anforderungen der heute schon mehr als 1700 Anwenderunternehmen und potenziellen Neukunden gerecht werden zu können, ist die Gesellschaft auch weiterhin auf der Suche nach qualifiziertem Fachpersonal. Im abgelaufenen Jahr wurde die Abteilung Recruiting deutlich ausgebaut und wird im laufenden Wirtschaftsjahr hohe Anstrengungen in Maßnahmen zur Personalgewinnung unternehmen. Jedoch fällt es aufgrund der positiven Entwicklung des Gesamtmarktes einhergehend mit einem Konkurrieren um hoch qualifiziertes IT-Personal zunehmend schwerer, dieses für sich zu gewinnen. Neben den knapp 500 hoch qualifizierten Mitarbeitern bildet die proALPHA Softwareentwicklung die Basis des Unternehmenserfolges. Für einen dauerhaften Erfolg müssen zukunftsorientierte innovative Technologien zum Einsatz kommen, die der mittelständischen proALPHA Klientel einen echten Mehrwert bieten. Im aktuellen Wirtschaftsjahr wird sich das Entwicklerteam der proALPHA Gruppe vornehmlich mit dem Freigabeprozess der neuesten proALPHA Version befassen. Die ERP-Komplettlösung hat einen kompletten technologischen Umbau Richtung serviceorientierter Architektur erfahren, um zukünftig die Prozesse der Anwenderunternehmen zu flexibilisieren. Die gewünschte Flexibilisierung ist die Konsequenz auf sich immer schneller wandelnde Prozesse in den realen Unternehmen. Die ERP-Software, die letztlich ein virtuelles Abbild eines realen Unternehmens ist, muss folgerichtig so flexibel sein, dass sie auf sich ändernde Voraussetzungen reagieren kann. Im Ergebnis behält der Anwender die signifikanten Vorteile einer hoch integrierten Applikation, hat aber gleichzeitig die Möglichkeit, proALPHA einfacher in heterogene Systemlandschaften und Supply-Chains einzubinden. Seit Anfang 2010 gehört die proALPHA Gruppe mit dem Softwarecluster "Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen" zu den Gewinnern des Spitzenclusterwettbewerbs der Bundesregierung. Ziel der Partner des Software-Clusters ist es, Unternehmen aller Branchen beim Wandel zu vollständig digitalen Unternehmen zu unterstützen, in denen Software der entscheidende Treiber für Produkt- und Prozessinnovationen ist. Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand hängen in der Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft zukünftig davon ab, wie gut es den Unternehmen gelingt, sich als digitale Unternehmen zu positionieren. Das digitale Unternehmen ist jedoch nur mit dem nächsten Evolutionsschritt von Unternehmenssoftware denkbar: Die Unternehmenssoftware von morgen kombiniert dynamisch und flexibel eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, um die hochkomplexen Anforderungen digitaler Unternehmen zu erfüllen. Sie passt sich dynamisch an die Anforderungen aus dem Markt und im Geschäftsumfeld an, unterstützt komplexe und dynamische Unternehmensnetzwerke und ermöglicht innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet. Die Integration der serviceorientierten Architektur in proALPHA ist bereits ein erster Schritt zum digitalen Unternehmen. proALPHA ist im Rahmen des Software-Clusters vorne dabei und wird die Software der Zukunft direkt mitgestalten. Alle Maßnahmen, Produkt und Dienstleistung permanent zu optimieren, sollen der zunehmenden Globalisierung der Märkte Rechnung tragen. Die Anstrengungen zur weiteren Internationalisierung des ERP-Geschäfts von proALPHA flankieren die positive Geschäftsentwicklung. Der Ausbau internationaler Kundenbeziehungen wird die Wachstumspläne der proALPHA Consulting AG fördern. Die Gesellschaft ist unverändert von der Notwendigkeit überzeugt, durch Internationalisierung das nationale Geschäft zu stärken und Wettbewerbsvorteile gegenüber den lokalen Wettbewerbern auszubauen. Insgesamt wird die proALPHA Consulting AG an der eingeschlagenen Strategie festhalten und weiterhin organisch wachsen. Die Gesellschaft geht auch mittelfristig von einer positiven Geschäftsentwicklung mit steigenden Umsätzen aus. Die Erhaltung der Profitabilität soll dabei wichtiges Unternehmensziel bleiben. Eine solide und vorausschauende Unternehmensführung sichert auch in Krisenzeiten die Stabilität des Business-Service-Providers.
Ahrensburg, den 13. Mai 2011 Der Vorstand Bilanz zum 31. März 2011proALPHA Consulting AG, AhrensburgAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. April 2010 bis 31. März 2011proALPHA Consulting AG, Ahrensburg
Anhang zum 31. März 2011der proALPHA Consulting AG, AhrensburgGrundlagen der BilanzierungDer Jahresabschluss und der Lagebericht der proALPHA Consulting AG werden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Es werden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB angewandt. Im Berichtsjahr wurde das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) erstmalig angewendet (gemäß Art. 66 EGHGB). Eine Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgte entsprechend Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert ist. Der Ausweis erfolgt in Euro (€), sofern nichts anderes angegeben wird. Soweit zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst werden, erfolgt ein getrennter Ausweis im Anhang. Der Jahresabschluss der proALPHA Consulting AG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Bilanzierung und BewertungEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, planmäßig über die jeweilige Nutzungsdauer von 4 bzw. 10 Jahren abgeschrieben. Die proALPHA Consulting AG übt das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände (nach Änderung durch das BilMoG) nicht aus. Das Sachanlagevermögen ist zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Gebäude werden in Anlehnung an die steuerlich zulässigen Abschreibungssätze linear über die Nutzungsdauer von 25 Jahren abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungsdatum vor dem 1. Januar 2008 werden degressiv abgeschrieben. Dabei werden Nutzungsdauern zwischen drei und vierzehn Jahren zugrunde gelegt. Für Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens, die nach dem 1. Januar 2008 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung gemäß der Änderung der steuerlichen Regelung linear. Im Zuge der Wiedereinführung der degressiven Abschreibung werden bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Nutzdauer fünf und mehr Jahre beträgt und die nach dem 1. Januar 2009 angeschafft wurden, degressiv abgeschrieben. Aufgrund des Wegfalls der degressiven AfA ab dem 1. Januar 2011 erfolgt die Abschreibung der beweglichen Wirtschaftsgüter linear. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden nur dann vorgenommen, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel und aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennbetrag angesetzt. Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen, das allgemeine Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf den Forderungsbestand berücksichtigt. Niedrig- bzw. unverzinsliche Positionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Verbindlichkeiten werden zum Nennwert oder zum höheren Erfüllungsbetrag bilanziert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden für die periodengerechte Abgrenzung von vereinnahmten Wartungserlösen gebildet. Die Umsatzerlöse enthalten alle Erlöse, die aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der proALPHA Consulting AG resultieren. Die Umsatzerlöse werden ohne Umsatzsteuer ausgewiesen und sind um Erlösschmälerungen gekürzt. Sie werden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst. Forschungs- und Entwicklungskosten werden im Zeitpunkt ihres Entstehens als Aufwand erfasst. Die Aufwendungen für Ertragsteuern beinhalten die unmittelbar zu entrichtenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses muss die Gesellschaft Einschätzungen vornehmen und Annahmen treffen, welche die Ansätze der Vermögensgegenstände und Schulden, die Angabe von Risiken und Unsicherheiten bezüglich der angesetzten Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag sowie die Aufwendungen und Erträge für den Berichtszeitraum beeinflussen. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Einschätzungen abweichen. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel (Anlage des Anhangs) zu entnehmen. Der Anteilsbesitz stellt sich zum 31. März 2011 wie folgt dar:
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen zu T€ 6.515 (Vorjahr: T€ 8.753) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen aus dem Erstattungsanspruch aus dem Körperschaftsteuerguthaben aus vorangegangenen Jahren (8 T€) enthalten. Das Guthaben wird in 10 gleichen Jahresraten beginnend ab dem 30. September 2008 ausgezahlt. Die Bewertung des unverzinslichen KSt-Guthabens erfolgte zum Barwert unter Berücksichtigung eines Abzinsungsfaktors. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Voraus bezahlte Beträge für Softwarewartung, soweit sie das folgende Wirtschaftsjahr betreffen, ausgewiesen. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 2.000.000,00 (Vorjahr: € 2.000.000,00) und ist eingeteilt in 2.000.000 (Vorjahr: 2.000.000) auf den Namen lautende Stückaktien. Das Grundkapital ist in voller Höhe einbezahlt. Die proALPHA Software AG hält als alleinige Gesellschafterin 100 % der Aktien. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 30. Juni 2013 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien als Vorzugsaktien ohne Stimmrecht gegen Geldeinlage einmalig oder mehrmals in Teilbeträgen um bis zu € 100.000,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital), wobei das Bezugsrecht der Aktionäre gemäß § 186 Abs. 3 AktG ausgeschlossen ist und die neuen Aktien nur an die Mitglieder des Vorstands und/oder Personen, die in einem Arbeitsverhältnis zu der Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen stehen, ausgegeben werden dürfen. Das genehmigte Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31. März 2011 € 100.000,00. Vorstand und Aufsichtsrat haben von der Ausübung der Ermächtigung bis zum 31. März 2011 keinen Gebrauch gemacht. Die Gewinnrücklagen (gesetzliche Rücklage) weisen gemäß § 150 AktG einen Betrag in Höhe von € 200.000,00 (Vorjahr: € 200.000,00) aus. Den anderen Gewinnrücklagen wurden im Berichtsjahr gemäß § 58 Abs. 2 AktG € 1.500.000,00 zugeführt. In der Hauptversammlung vom 6. Juli 2010 wurde der Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2009/10 wie folgt verwendet:
Die Überleitung vom Jahresüberschuss zum Bilanzgewinn ergibt sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus den Positionen noch nicht gezahlter Provisionen (T€ 1.224), Urlaubsrückstellung (T€ 525), ausstehenden Rechnungen (T€ 292), Gewährleistung (T€ 371) sowie den im ersten Quartal des neuen Kalenderjahres erwirtschafteten Anspruch auf Weihnachtsgeld (T€ 191) zusammen. Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen T€ 5 (Vorjahr: T€ 225) auf Lieferungen und Leistungen. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige Angaben Sonstige Finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB bestehen auf Grund von Mietverträgen sowie aus Hardware- und PKW-Leasing in Höhe von T€ 895 (Vorjahr: T€ 1.078). Auf das kommende Geschäftsjahr entfallen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 518 (Vorjahr: T€ 569), davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 37 (Vorjahr T€ 37). Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht. Zum 31. März 2011 bestehen im Zusammenhang mit der Finanzierung des Geschäftsgebäudes, Risikopositionen aus Sicherungsgeschäften zur Abdeckung von Zinsschwankungen.
Der angegebene Marktwert entspricht einem Preis, zu dem ein unabhängiger Dritter die Rechte und Pflichten aus dem Finanzinstrument übernehmen würde. Der Marktwert wurde auf Basis der am Bilanzstichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen bewertet. Derivative Finanzinstrumente werden zur Begrenzung der Änderungsrisiken für Währungen und Zinsen eingesetzt. Oberster Grundsatz jeglichen Derivateeinsatzes ist die Absicherung von Risiken aus Grundgeschäften. Derivative Finanzinstrumente dürfen daher nur zum Schließen von Positionen, niemals zum Eingehen von neuen Risiken aus spekulativen Gründen eingesetzt werden. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 227 (Vorjahr: 230) Arbeitnehmer im Angestelltenverhältnis, davon 4 (Vorjahr: 4) Auszubildende. Im Geschäftsjahr 2010/11 erfolgte die Geschäftsführung der proALPHA Consulting AG durch die Vorstände:
Auf die Mitglieder des Vorstands entfallen Gesamtbezüge in Höhe von T€ 1.002. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Auf die Mitglieder des Aufsichtsrats entfallen Aufwandsentschädigungen in Höhe von T€ 9. Die proALPHA Consulting AG gehört zum Konzern der proALPHA Software AG, Weilerbach, die als oberstes Konzernunternehmen einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt.
Ahrensburg, den 13. Mai 2011 Der Vorstand Entwicklung des AnlagevermögensproALPHA Consulting AG
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der proALPHA Consulting AG, Ahrensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2010 bis 31. März 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Saarbrücken, den 16. Mai 2011 PricewaterhouseCoopers
Michael Schommer, Wirtschaftsprüfer ppa. Dominik Dietz, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat der proALPHA Consulting AG hat sich während des Geschäftsjahres 2010/2011 durch schriftliche und mündliche Berichte des Vorstandes über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften unterrichten lassen. In seinen Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat mit dem Vorstand insbesondere über die wirtschaftliche Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres, über die Auftragslage, die Personalentwicklung und das Wettbewerbsumfeld sowie über die künftige geschäftliche Entwicklung beraten. Mit Wirkung vom 01. Januar 2011 wurde Herr Matthias Kläsener als Vorstand neu bestellt. Herr Kläsener übernimmt das Ressort Technik. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. März 2011 und der Lagebericht wurden von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG, Frankfurt am Main, Niederlassung Saarbrücken, geprüft. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk gem. § 322 HGB erteilt. Der Vorstand hat für das Geschäftsjahr 20010/2011 auch einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt (Abhängigkeitsbericht gem. § 312 AktG). Dieser Bericht wurde von den Abschlussprüfern ebenfalls geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Bericht des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft. An den Beratungen des Aufsichtsrates haben die Abschlussprüfer teilgenommen. Sie haben über die Schwerpunkte und die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfungen schriftlich und mündlich berichtet. Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsergebnisse zustimmend zur Kenntnis genommen. Er erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung auch seinerseits keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie gegen die Schlusserklärung des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (§ 314 Abs. 3 AktG). Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss der proALPHA Consulting AG zum 31. März 2011, der damit festgestellt ist. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes stimmt der Aufsichtsrat zu. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Geschäftsjahr 2010/2011 geleistete Arbeit.
Ahrensburg, den 22. Juni 2011 Dr. Wolfgang Wawrzinek, Vorsitzender des Aufsichtsrates Vorschlag und Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesproALPHA Consulting AG, AhrensburgVorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2010/2011 Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2010/2011 in Höhe von 4.638.768,43 EUR wie folgt zu verwenden:
Die Ausschüttung wird am 29. Juni 2011 zur Zahlung fällig. Die Hauptversammlung vom 22. Juli 2011 ist dem Vorschlag zur Gewinnverwendung gefolgt und hat diesen einstimmig beschlossen. |
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