Amedires GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Richard Michel Frédéric Perrayon seit 4.3.2019 | Prokura |
Claus-Dieter Weiß seit 6.7.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NRI Medizintechnik GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023NRI Medizintechnik GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Seit der Gründung im Jahr 1986 steht der Name NRI Medizintechnik GmbH in Deutschland seither für Qualität, Fachkompetenz und Zuverlässigkeit bei der Versorgung von Patienten mit medizintechnischen Produkten sowie für individuell angepasste Serviceleistungen für medizinische Einrichtungen. Zu unseren Produktschwerpunkten zählen folgende Versorgungs- und Servicebereiche: Heimbeatmung, Atem- und Sauerstofftherapie, Schlafdiagnostik und Schlaftherapie, Schmerz- und Infusionstherapie, Patientenmonitoring und Monitoring für Säuglinge. Seit 2016 ist die NRI Medizintechnik GmbH ein Tochterunternehmen der international tätigen und als Familienunternehmen geführten Unternehmensgruppe SOS Oxygène (Frankreich). Die SOS Oxygène Gruppe vereint seit 1991 alle Kompetenzen, um Lösungen zu implementieren, die auf die Bedürfnisse von Angehörigen der Gesundheitsberufe und Patienten zugeschnitten sind. SOS Oxygène ist als Spezialist für Sauerstofftherapie, Atemunterstützung, Insulintherapie, Infusion, Ernährung und medizinische Geräte anerkannt und hat seinen Ruf in der Welt der Gesundheit auf natürliche Weise durch aufmerksames Zuhören von Patienten erworben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und geschäftsbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 ist durch eine Phase der Unsicherheit und Herausforderungen geprägt. Nach den Turbulenzen der COVID-19-Pandemie und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Schocks kämpft das Land mit den Folgen des Krieges in der Ukraine, der zu steigenden Energiepreisen und Unterbrechungen der Lieferketten geführt hat. Die Inflation hat ein Niveau erreicht, das deutlich über dem Ziel der Europäischen Zentralbank liegt, was den Druck auf die Verbraucherpreise und die Lebenshaltungskosten erhöht. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts (Destatis) ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt im Jahr 2023 um 0,3 % zum Vorjahr gesunken. Die Gesundheitsausgaben in Deutschland stiegen dagegen weiter deutlich an und erhöhten sich um 4,8% auf 497,7 Mrd. EUR. Die NRI Medizintechnik GmbH ist als Handels- und Dienstleistungsunternehmen verstärkt im süddeutschen Raum tätig. Unser Unternehmen konnte im Jahr 2023 trotz der allgemeinen Entwicklung sowie Lieferengpässen bei Geräten zu Patientenversorgung ein Umsatzwachstum von 13% erreichen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verändert und ist um TEUR 51 auf 8,8 Mio. EUR gesunken. Wesentliche Veränderungen innerhalb der Bilanz liegen vor allem im Anstieg der liquiden Mittel und in der Verringerung des Lagerbestandes, des Anlagevermögens sowie der Verbindlichkeiten vor. Durch den Gewinnabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft bleibt das Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Eigenkapitalquote ist unverändert bei 20%. Unterstützend verfügt die Gesellschaft durch die Zugehörigkeit zur SOS Oxygène Gruppe über einen finanzstarken Partner, welcher die Liquidität jederzeit sicherstellen könnte. Ertragslage Die Umsatzerlöse der NRI Medizintechnik GmbH konnten von 11,1 Mio. EUR (2022) auf 12,5 Mio. EUR in 2023 gesteigert werden. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus organischem Wachstum im Bereich der Kern-Therapien sowie leichten Preissteigerungen gegenüber den Krankenkassen. Nachdem sich die Verfügbarkeit von Therapiegeräten im Vergleich zum Vorjahr wieder erholt hat, konnte das B2B-Geschäft um 40% gesteigert werden. Im Umsatz sind Erlöse aus einem Sale & Leaseback in Höhe von 318 TEUR enthalten. Der Rohertrag liegt mit 69% leicht unter dem Vorjahresniveau (73%). Dies resultiert zum einen aus gestiegenen Preisen für Geräte und Zubehör sowie aus einem positiven Einmaleffekt im Jahr 2022. Die Personalaufwendungen weisen einen Anstieg von rd. 5 % auf und spiegeln die Neueinstellungen im Zuge des Wachstums der Gesellschaft wider. Die Abschreibungen haben sind zum Vorjahr um 4% gestiegen. Somit erhöht sich die Gewinnabführung im Vergleich zum Vorjahr um 414 TEUR auf 896 TEUR und die Erwartungen wurden somit erfüllt. Finanzlage Zur Steigerung der Effizienz sowohl im Innen- wie auch im Außendienst wurde im Vorjahr ein Projekt zur Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems umgesetzt. Die Finanzierung erfolgte über ein KfW-Darlehen i.H.v. 350 TEUR. Zum Geschäftsjahresende besteht noch eine Verbindlichkeit i.H.v. 109 TEUR. Zur Optimierung des Cashflows wurde zudem eine Sale & Leaseback Vereinbarung in Höhe von 318 TEUR abgeschlossen. Alle weiteren Investitionen, sowie der operative Geschäftsbetrieb werden durch den laufenden Cashflow bedient. Dieser betrug im Geschäftsjahr 655 TEUR und im Vorjahr 315 TEUR. Es standen jederzeit ausreichende Finanzmittel zur Verfügung, um den Liquiditätsbedarf zu decken. Für das kommende Jahr wird ein weiterer Anstieg der liquiden Mittel erwartet. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren steht sowohl die Entwicklung der Umsatzerlöse als auch das EBIT im Vordergrund. Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichtserstattung über den Geschäftsverlauf und die Lage an den relevanten Stellen. III. Risiko-, Chancen und Prognosebericht 1. Risikobericht a) Risiken Gesamtwirtschaftliche Risiken Die gesamtwirtschaftlichen Risiken für das Jahr 2024 sind vielschichtig und reflektieren eine Kombination aus anhaltenden und neu aufkommenden Herausforderungen. Vor allem Geopolitische Spannungen, Inflation sowie Lieferkettenprobleme stellen Risiken dar deren Auswirkungen nur schwierig zu prognostizieren sind. Zwar birgt eine Rezession der Gesamtwirtschaft grundsätzlich immer Risiken, ob und wie stark der Gesundheitsmarkt dadurch betroffen sein würde ist jedoch fraglich. Branchenrisiken Unsere Geschäftstätigkeit unterliegt in weiten Teilen der staatlichen Regulierung. Reformen des Gesundheitswesens können den Umfang von Erstattungen und den Umfang des Versicherungsschutzes erheblich beeinflussen. Hieraus können nachteilige Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit entstehen. Auch Unwägbarkeiten bedingt durch einen wirtschaftlichen Abschwung könnten vor dem Hintergrund staatlicher Sparmaßnahmen die wirtschaftliche Entwicklung negativ beeinflussen. Die Mehrheitliche Versorgung von Patienten beruht auf den mit den Krankenkassen geschlossenen Verträgen und Konditionsvereinbarungen. Eine Kündigung dieser Verträge oder ein Betritt zu schlechteren Konditionen nach Ende einer jeweiligen Vertragslaufzeit stellt ein direktes Risiko für die Gesellschaft dar. Der Wettbewerbsdruck im Homecare-Markt ist nach wie vor sehr hoch. Sowohl die wenigen, großen Anbieter als auch neue Akteure, die in den Markt drängen, verschärfen die Wettbewerbssituation. Ebenso werden die gestiegenen Anforderungen und zu erwartenden steigenden Kosten durch die Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) und der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) den Druck auf die Margen weiter erhöhen. Die Gesellschaft begegnet dieser Entwicklung mit der Anpassung der internen Kostenstrukturen, durch eine verstärkte Fokussierung auf Märkte oder Produkte mit besserer Profitabilität, sowie durch kontinuierliches Wachstum bestehender Geschäftsfelder im Zuge regionaler und überregionaler Erweiterungen. Beschaffungsmarktrisiken Die gesunkene Verfügbarkeit von Geräten könnte einen Einfluss auf die Lieferfähigkeit der Gesellschaft darstellen. Mit Investitionen in höhere Lagerbestände sowie der Einführung neuer, innovativer Alternativen in den deutschen Markt sieht sich die Gesellschaft allerdings weiterhin in der Lage ihre Patienten optimal zu versorgen. b) Risikomanagementsystem Wir überprüfen als laufenden Prozess die möglichen Risiken unserer Geschäftstätigkeit. Die Liquiditätssteuerung erfolgt anhand der üblichen Kennzahlen und unter Berücksichtigung der geplanten Investitionen laufend. Unsere fachspezifische Software ermöglicht eine optimale Einsatzplanung der Therapiegeräte sowie eine klare und übersichtliche zeitnahe Faktura und Abrechnung. 2. Chancenbericht Insbesondere durch Investitionen in eine überregionale Erweiterung aber auch durch das Wachstum des Gesamtmarktes sieht sich die Gesellschaft in der Lage Chancen der künftigen Entwicklung wahrzunehmen. So führt z.B. die demographische Entwicklung mit zunehmend älteren COPD-Patienten (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) zu einem weiteren Bedarf an außerklinischer Beatmung. Sowohl durch den Einsatz technischer Innovationen, durch Geräte von neuen Marktteilnehmern und der Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Dienstleistung soll sich die Gesellschaft weiterhin am Markt behaupten und Wachstum generieren. Zusätzlich soll durch weitere Digitalisierung der internen Prozesse die Effizienz und Ertragskraft des Unternehmens verbessert werden. 3. Prognosebericht Die aktuelle gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist aufgrund der Marktsituation für Therapiegeräte und des Ukraine-Krieges nicht eindeutig vorherzusagen. Ob eine mögliche Rezession zu erheblichen negativen Auswirkungen auf den Gesundheitsmarkt führen werden, kann nicht abschließend eingeschätzt werden. Wir erwarten nach dem derzeitigen Stand auch vor dem Hintergrund der höheren Lebenserwartung nur geringe Risiken. Ob sich zukünftig wesentliche Änderungen durch regulatorische Maßnahmen ergeben werden, ist nicht abzuschätzen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft ein Umsatzwachstum >10% sowie eine signifikante Verbesserung des EBIT. Die Erschließung neuer Regionen, Forcierung ertragreicher Geschäftsfelder und Steigerung der internen Effizienz lässt uns die Lage für die NRI Medizintechnik GmbH positiv einschätzen.
München, den 21.05.2024 gez. Claus-Dieter Weiß, Geschäftsführer gez. Jens-Albert Speil, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023NRI Medizintechnik GmbH, MünchenI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die NRI Medizintechnik GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 78168). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie den sie ergänzenden Vorschriften der Satzung / des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Einzelne Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände nach der linearen vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 250,00 werden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten erfasst und in dem Jahr seiner Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren linear jeweils mit 20 % aufwandswirksam aufgelöst. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe/ Waren sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. III. Bilanzerläuterungen 1. Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben. 2. Forderungen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 58 enthalten. 3. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 30.000. Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung einer teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 1.735.341,65 einbezogen. 4. Rückstellungen a) sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen in Höhe von TEUR 297 auf ausstehende Rechnungen. Die übrigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Ansprüche aus nicht genommenen Urlaubstagen und Überstunden (TEUR 152), Boni (TEUR 214) und Abfindungen (TEUR 10). 5. Verbindlichkeiten
Für die Verbindlichkeiten bestehen keine Sicherheiten im Sinne des § 285 Nr. 1b HGB. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen vollständig Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin dar. 6. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 3.491 sind die im Rahmen mehrjähriger Betreuungsverträge (sog. Fallpauschalen) von den Kostenträgern für noch zu erbringende Dauerleistungen gegenüber den Patienten über die fest vereinbarte Vertragslaufzeit im Voraus vereinnahmten Beträge erfasst. Diese Einnahmen für zukünftige Leistungen werden damit über die vertragliche Laufzeit der Leistungserbringung abgegrenzt und damit ergebnismäßig neutralisiert. Die abgegrenzten Beträge werden nach Zeitlauf zeitanteilig linear ertragswirksam aufgelöst und als Umsatzerlöse im Auflösungsjahr erfasst. 7. Nicht in der Bilanz enthaltene finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 697 p.a. Nach Ablauf der bestehenden Verträge werden im Regelfall Verlängerungen vereinbart oder vergleichbare Verträge abgeschlossen. Daher sind vorstehend nicht die Gesamtverpflichtungen für die Restlaufzeit der bestehenden Verträge angegeben, sondern die derzeit absehbaren jährlichen Verpflichtungen. 8. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen in folgendem Umfang:
Aufgrund der sehr guten finanziellen Situation des verbundenen Unternehmens wird eine Inanspruchnahme aus der Bürgschaft derzeit nicht erwartet. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine Einstellung in die Einzelwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von TEUR 175 sowie Forderungsverluste in Höhe von TEUR 87 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind debitorische Effekte wie z.B. Überzahlungen in Höhe von TEUR 52 enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 50 Vollzeitkräfte und 59 Teilzeitkräfte. 2. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind • Herr Claus-Dieter Weiß, Türkheim • Herr Jens-Albert Speil, Basel Hinsichtlich weiterer Angaben wird von der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten wäre. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.735.341,65 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Anlage zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
München, den 21.05.2024 gez. Claus-Dieter Weiß, Geschäftsführer gez. Jens-Albert Speil, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NRI Medizintechnik GmbH, München: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NRI Medizintechnik GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NRI Medizintechnik GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW-Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW-Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
München, 29. Mai 2024 RMG
gez. Geitner, Wirtschaftsprüfer |
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