Melaplast Holding GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes la Cour seit 12.12.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.02% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Melaplast GmbHSchweinfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2015 bis zum 30.09.2016Inhaltsverzeichnis
Bilanz zum 30. September 2016Aktivseite
Anhang für das Geschäftsjahr 2015/2016I. Allgemeine Angaben1. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie gemäß § 42 GmbHG aufgestellt. 2. Für die Bestimmung der Größenklassen werden erstmalig die Bestimmungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) angewendet. Gemäß Artikel 75 Absatz 2 EGHGB finden dabei die §§ 267 und 277 HGB in der Fassung des BilRUG gemeinsam Anwendung. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft. 3. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorgaben des § 266 HGB. 4. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz oder im Anhang anzubringenden Vermerke insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Vermerke zu den Verbindlichkeiten sind ebenfalls im Anhang aufgenommen. II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind nach dem Gesetz und den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften grundsätzlich stetig angewandt. Aktivseite 1. Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare oder degressive Abschreibungen angesetzt. Bei degressiver Abschreibung wird auf die lineare Methode übergegangen, soweit dies zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 410,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr Abgang wird vereinfachend im Jahr des Zugangs unterstellt. 2. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie geleistete Anzahlungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Herstellungskosten für fertige Erzeugnisse beinhalten die Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Soweit ein niedrigerer Wert vorlag, der diesen Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, sind Abschreibungen gem. § 253 Abs. 4 HGB vorgenommen. 3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Den risikobehafteten Posten wurde durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. 4. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert. 5. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen von 873 TEUR zum Bilanzstichtag wurde mit dem zugehörigen Zeitwert des Deckungsvermögens (verpfändetes Darlehen) von 1.000 TEUR verrechnet. Dieser Wert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Passivseite 6. Das gezeichnete Kapital ist noch nicht auf EUR umgestellt. Es beträgt 450.000,00 DM (230.081,35 EUR). 7. Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Verfahren nach der projected unit credit- method ("PUCM", sog. Anwartschaftsbarwertmethode) bewertet, unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 4,08 % (bei einer Laufzeit von 15 Jahren entsprechend der Veröffentlichung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der Deutschen Bundesbank) sowie der Richttafeln Heubeck 2005 G. Die Rückstellungen für Pensionen wurden entgegen dem Vorjahr mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre von 4,08 % abgezinst, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde. Im Vorjahr erfolgte der Ansatz mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre von 4,12 %. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 81 TEUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Die Berücksichtigung von Fluktuationswahrscheinlichkeiten sowie Einkommens- und Rententrends war nicht erforderlich. Von dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung in Höhe von 873 TEUR wurde in Höhe von 1.000 TEUR der Zeitwert, der dem Barwert (Aktivwert) und gleichzeitig den fortgeführten Anschaffungskosten des Deckungsvermögens entspricht, abgesetzt, so dass sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ergibt. 8. Die übrigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei werden grundsätzlich Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre lt. Abzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst. 9. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur BilanzAktivseite 1. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 341 TEUR (Vj.: 701 TEUR). Passivseite 2. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie betreffen mit 30 TEUR (Vj.: 29 TEUR) Steuerschulden und in Höhe von 5 TEUR (Vj.: 2 TEUR) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. IV. Sonstige Angaben1. Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt 20 Angestellte und 25 gewerbliche Arbeitnehmer. 2. Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB)
Die Inanspruchnahme aus den selbstschuldnerischen Bürgschaften schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Hauptschuldner als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 3. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2015/2016 gehörten der Geschäftsführung an: Herr Johannes la Cour, Geschäftsführer Herr Torsten Lück, Geschäftsführer Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB
Schweinfurt, 14. Dezember 2016 Melaplast
GmbH
gez. Johannes la Cour gez. Torsten Lück Datum der Feststellung Der Jahresabschluss der Melaplast GmbH zum 30.09.2016 wurde am 15.02.2017 festgestellt. |
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