Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 550088
Vorher
METALL + PLASTIC GmbH
Eingetragen
31.12.1976
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Planung, Fertigung und der Vertrieb von Reinraumsystemen und Sondermaschinen, insbesonder von Geräten für die medizinisch-biologische Forschung und die Produktion in der elektronischen und pharmazeutischen Industrie.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Stefan Knellwolf
seit 3.1.2023
Geschäftsführer
Hans Bühler
seit 9.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

OPTIMA packaging group GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

METALL + PLASTIC GmbH

Radolfzell am Bodensee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht für 2012

Geschäftstätigkeit

METALL + PLASTIC GmbH (M+P) ist ein international tätiges Unternehmen für die Konstruktion und Herstellung reinraumtechnischer Anlagen für die pharmazeutische Entwicklung und Produktion.

Branchenentwicklung

Das Wachstum in der internationalen Pharmaindustrie ist ungebrochen. Zu den aufstrebenden Regionen, wie Brasilien, Russland, Indien und China gesellen sich mittlerweile auch Korea und Mexico. Diese Länder werden auch in den kommenden Jahren ein kräftiges Wachstum vorweisen können.

Die Pro Kopf Ausgaben für Gesundheit werden bei einer Zunahme von chronischen Krankheiten und technologischen Entwicklungen weiter zunehmen.

Der internationale Pharma-Markt ist in ständiger Bewegung. Häufig versuchen Konzerne durch Fusionen und Übernahmen Größenvorteile zu erzielen, oder ihre Pipelines zu ergänzen. Die Zahl der potentiellen Kunden im Pharma-Bereich nimmt daher stetig ab.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Im Berichtsjahr betrug die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen) T€ 13.968.

Im Vergleich zum Vorjahr (T€ 8.715) ist die Gesamtleistung um 60,3% gestiegen.

Hauptgrund hierfür ist die jahresübergreifende Fertigstellung von Großprojekten.

Die Exportquote lag mit 42% annähernd auf Vorjahresniveau (46%).

Schwerpunkte sind nach wie vor die USA und die europäischen Länder.

Der Auftragsbestand ist von T€ 1.500 im Vorjahr auf T€ 2.500 zum 31. Dezember 2012 gestiegen.

Darstellung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage

Durch den Anstieg in der Gesamtleistung hat sich auch das Rohergebnis entsprechend verbessert. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 415 (Vorjahr T€ 43).

Der Anstieg bei den Löhnen und Gehältern ist auf Neueinstellungen von Personal zurückzuführen.

Die Materialaufwandsquote hat sich von 30,5% im Vorjahr auf 38,8% erhöht. Die wesentliche Ursache hierfür sind die langfristigen Fertigungsaufträge mit relativ hohen Auftragsvolumina und unterschiedlichen Margen.

Im Berichtsjahr erfolgten Gewinnausschüttungen mit T€ 21,6.

Die Eigenkapitalquote beträgt nach diesen Ausschüttungen 30,6%.

Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich im Vergleich zum Vorjahr verringert, da erhebliche Vorleistungen für die Vorräte entstanden sind. Die Liquidität der Gesellschaft ist aber auch zukünftig gesichert.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden von einem in Liquidation befindlichen Lieferanten aus den USA, Lizenzen und Prozessequipment zur Wartung und Fertigung von Elektronen-beschleunigern erworben. Diese E-Beam Technik haben wir bereits seit mehreren Jahren erfolgreich in unseren Sterilisiertunneln eingesetzt. Mit dieser Erweiterung des Produktportfolios können wir zum einen die Servicebereitschaft der bestehenden Anlagen gewährleisten und zum anderen auch neue Märkte, wie beispielsweise die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie erschließen.

Die Produktionsinfrastruktur ist nach wie vor auf dem aktuellen Stand der Technik.

Es wurden in 2012 abgesehen von der E-Beam Produktion keine größeren Investitionen getätigt.

Personal

Um weiteres Wachstum realisieren zu können, wurden in allen Bereichen neue Mitarbeiter eingestellt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl für das Geschäftsjahr betrug 76 (Vj. 66).

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Nach der Beteiligung der OPTIMA packaging group GmbH, Schwäbisch Hall, an der M+P Anfang 2011 hat sich die Strategie, Komplettlösungen für pharmazeutische Abfüll- und Verpackungstechnik anzubieten, vollumfänglich bestätigt.

Auf der Grundlage des derzeitigen Auftragsbestandes gehen wir für die beiden Folgejahre von einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung aus, die neben einem weiteren Anstieg der Umsatzerlöse auch eine deutliche Verbesserung der Ertragssituation erwarten lässt.

Die Risiken für die künftige Geschäftsentwicklung sind nach wie vor in dem Eingang von Aufträgen zu vernünftig erzielbaren Margen und stärker werdendem Wettbewerb zu sehen.

Die Konzentration in der Pharmaindustrie führt dazu, dass die Zahl der potentiellen Kunden stetig abnimmt.

Durch die internationalen Aktivitäten können Währungsrisiken entstehen.

Die Erweiterung des Produktportfolios durch die E-Beam Technik ergibt die Chance neue Märkte, wie beispielsweise die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, zu erschließen.

In dem Verbund der OPTIMA Gruppe sehen wir die M+P für die kommenden Jahre auf positivem Wachstumskurs.

 

Radolfzell - Stahringen, den 26. Juli 2013

Christoph von Stenglin, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Aktiva

31.12.2011
T€
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   195.527,66 6
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.927.748,04   3.902
2. Technische Anlagen und Maschinen 461.052,11   585
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 925.026,86   722
    5.313.827,01 5.209
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.128,44   42
2. Beteiligungen 10.000,00   43
    52.128,44 85
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.069.245,89   866
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.794.873,40   3.075
3. Fertige Erzeugnisse 4.141.470,00   0
4. Geleistete Anzahlungen 63.670,18   0
    9.069.259,47 3.941
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.505.618,02   1.241
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00   1
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00   183
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.189.340,39   1.088
    2.694.958,41 2.513
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   1.885.988,27 3.885
C. Rechnungsabgrenzungsposten   4.064,67 3
    19.215.753,93 15.642

Passiva

     
      31.12.2011
  T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00   500
II. Gewinnrücklagen      
Andere Gewinnrücklagen 3.364.363,45   2.700
III. Gewinnvortrag 1.595.810,63   2.239
IV. Jahresüberschuss 415.454,56   43
    5.875.628,64 5.482
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.470.150,60   2.404
2. Sonstige Rückstellungen 660.858,29   259
    3.131.008,89 2.663
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.757.350,16   2.500
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.116.146,42   4.149
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 298.598,89   191
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.350,37   23
5. Sonstige Verbindlichkeiten 17.670,56   634
davon aus Steuern € 13.657,84 (Vj. T€ 388)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (Vj. T€ 225)      
    10.209.116,40 7.497
    19.215.753,93 15.642

Gewinn- und Verlustrechnung für 2012

31.12.2011
T€
1. Rohergebnis   8.670.137,62 6.173
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 4.246.206,03   3.459
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 739.021,84   902
davon für Altersversorgung € 12.469,14 (Vj. T€ 292)      
    4.985.227,87 4.361
3. Abschreibungen      
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   473.854,24 396
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.394.052,15 1.155
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 27.793,10 (Vj. T€ 27)      
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.349,26   41
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen 32.900,00   0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 197.075,57   214
€ 145.295,50 (Vj. T€ 144)      
    -208.626,31 -173
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   608.377,05 88
9. Außerordentliche Aufwendungen = Außerordentliches Ergebnis   17.518,00 18
davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BiIMoG) € 17.518,00 (Vj. T€ 18)      
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   165.472,51 20
11. Sonstige Steuern   9.931,98 7
12. Jahresüberschuss   415.454,56 43

Anhang für 2012

A. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Restlaufzeitvermerke, die Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie teilweise die sonstigen Davon-Vermerke in diesem Anhang angegeben. Aus diesem Grunde erfolgen die Angaben im Anhang auch in T€.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen aus Zugängen bis 31. Dezember 2009 wurden, soweit steuerlich zulässig, überwiegend degressiv vorgenommen. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Bei Zugängen ab dem 1. Januar 2010 wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelwert von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden seit dem Jahr 2008 - mit Ausnahme des Geschäftsjahres 2010 - Sammelposten gebildet und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2010 wurden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 410,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagespiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Im Geschäftsjahr erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung bei den Finanzanlagen in Höhe von T€ 33.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Material- und Konstruktionseinzelkosten sowie Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert oder dem Barwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Bildung von Einzelwertberichtigungen war nicht erforderlich.

Passivposten

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt. Die Bewertung erfolgte unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Als Rechnungszins wurde der von der Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz in Höhe von 5,06 % (Vj. 5,14 %) verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Es besteht eine gehaltsabhängige Zusage, für die erwartete Gehaltssteigerungen von 2,5 % (Vj. 2,5 %) angenommen werden. Eine Rentensteigerung wurde hier nicht berücksichtigt. Bei den Festbetragszusagen wurden Rententrends von 3,0 % bzw. 1,7 % (Vj. 3,0 % bzw. 2,2 %) zugrunde gelegt.

Durch die Umstellung aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zum 1. Januar 2010 ergab sich aus der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen ein Zuführungsbetrag in Höhe von T€ 263. In Ausübung der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wird dieser Betrag auf einen Zeitraum von 15 Jahren verteilt. Im Jahr 2012 war eine Zuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 18 vorzunehmen, die im außerordentlichen Ergebnis erfasst wurde. Der noch nicht zugeführte Differenzbetrag beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 210.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet, sofern ihre Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt. Bei Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs.1 Satz 1 HGB) beachtet.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite dieses Anhangs) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 758 (Vj. T€ 765) enthalten.

Rückstellungen

Der Erfüllungsbetrag für die Pensionsverpflichtungen (abzüglich noch nicht zugeführter BilMoG-Differenzbetrag) in Höhe von T€ 2.743 wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens in Form einer Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 273 saldiert ausgewiesen. Die Anschaffungskosten, wie der Zeitwert, der Rückdeckungsversicherung betragen T€ 273.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Tantieme und Sonderzahlungen, Urlaubslöhne und -gehälter sowie Gleitzeitguthaben und Garantien für Einzelrisiken.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte.

Verbindlichkeitenspiegel in T€

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit
bis 1
Jahr
1 bis 5
Jahre
über 5
Jahre
Gesamt
31.12.2012 31.12.2011
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.757 0 0 2.757 2.500
(Vorjahr) (2,500) 0 0    
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.116 0 0 7.116 4.149
(Vorjahr) (4,149) 0 0    
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 299 0 0 299 191
(Vorjahr) (191) 0 0    
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19 0 0 19 23
(Vorjahr) (23) 0 0    
5. Sonstige Verbindlichkeiten 18 0 0 18 634
(Vorjahr) (632) (2) 0    
- davon aus Steuern       (14) (388)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit       0 (225)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 257 durch Grundpfandrechte gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von T€ 57 (inkl. Umsatzsteuer). Davon werden innerhalb eines Jahres T€ 36 fällig.

Außerdem besteht mit einem Gesellschafter ein Dienstleistungsvertrag über die Erbringung von Verwaltungs- und EDV-Dienstleistungen, der mit einer Frist von sechs Monaten auf das Ende eines jeden Kalendermonats gekündigt werden kann. Die Aufwendungen hierfür belaufen sich derzeit auf T€ 447 p.a.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Der Ausweis enthält periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 9 (Vj. T€ 44).

Personalaufwand

Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung entfallen T€ 12 (Vj. T€ 292) auf Altersversorgung. In diesem Davon-Vermerk sind auch die außerordentlichen Aufwendungen der Pensionsrückstellungen erfasst, da es sich ebenfalls um Altersversorgung handelt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 18 (Vj. T€ 39).

Außerordentliche Aufwendungen

Bei den außerordentlichen Aufwendungen handelt es sich um Bewertungsänderungen der Pensionsrückstellung, die aufgrund der Anpassung der Bilanzierung an die Vorschriften des BilMoG vorzunehmen waren.

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer war im Berichtsjahr:

 

Christoph von Stenglin, Maschinenbau-Ingenieur, Radolfzell

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen

Auf eine Angabe wird unter Bezugnahme auf § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:

2012 2011
Gewerbliche Arbeitnehmer 38 33
Angestellte 38 33
  76 66

Angaben zum Anteilsbesitz

Die METALL + PLASTIC GmbH hält eine 100-prozentige Beteiligung an der METALL + PLASTIC Inc., Libertyville, USA. Das Eigenkapital der Gesellschaft belief sich zum 31. Dezember 2012 auf TUSD 184. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte die Gesellschaft einen Gewinn von TUSD 38.

 

Radolfzell-Stahringen, den 26. Juli 2013

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs/Herstellungskosten
Vortrag
31.12.2011
Zugänge Umgliederung 1) Abgänge Stand
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 187.162,70 207.306,86 101.691,75 0,00 496.161,31
  187.162,70 207.306,86 101.691,75 0,00 496.161,31
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.156.962,55 42.900,42 156.157,68 0,00 4.356.020,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.777.797,10 206.732,86 -826.143,61 0,00 2.158.386,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.181.865,83 314.682,44 677.024,94 6.395,06 3.167.178,15
  9.116.625,48 564.315,72 7.039,01 6.395,06 9.681.585,15
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.128,44 0,00 0,00 0,00 42.128,44
2. Beteiligungen 65.000,00 0,00 0,00 0,00 65.000,00
  107.128,44 0,00 0,00 0,00 107.128,44
  9.410.916,62 771.622,58 108.730,76 6.395,06 10.284.874,90
Abschreibungen
Vortrag
31.12.2011
Abschreibg. Gesch.Jahr Umgliederung 1) Abgänge Stand
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 180.727,70 18.871,20 101.034,75 0,00 300.633,65
  180.727,70 18.871,20 101.034,75 0,00 300.633,65
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 254.806,69 78.249,24 95.216,68 0,00 428.272,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.193.145,10 96.549,75 -592.360,61 0,00 1.697.334,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.460.086,83 280.184,05 504.839,94 2.959,53 2.242.151,29
  3.908.038,62 454.983,04 7.696,01 2.959,53 4.367.758,14
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 22.100,00 32.900,00 0,00 0,00 55.000,00
  22.100,00 32.900,00 0,00 0,00 55.000,00
  4.110.866,32 506.754,24 108.730,76 2.959,53 4.723.391,79
Buchwert
31.12.2011 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.435,00 195.527,66
  6.435,00 195.527,66
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.902.155,86 3.927.748,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 584.652,00 461.052,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 721.779,00 925.026,86
  5.208.586,86 5.313.827,01
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.128,44 42.128,44
2. Beteiligungen 42.900,00 10.000,00
  85.028,44 52.128,44
  5.300.050,30 5.561.483,11

1) Die Umgliederungen erfolgten aufgrund der Einführung einer neuen Standardsoftware für den Bereich Anlagenbuchhaltung.

Sonstige Berichtsbestandteile

Feststellung des Jahresabschlusses (§ 328 Abs. 1 HGB) der METALL + PLASTIC GmbH

Der Jahresabschluss 2012 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12.11.2013 festgestellt worden.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der METALL + PLASTIC GmbH, Radolfzell-Stahringen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 29. Juli 2013

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