Tiele-Winckler-Haus GmbH

Mozartstraße 21, 12307 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 5705
Vorher
Tiele-Winckler-Haus GmbH Alten- und Behindertenhilfe
Eingetragen
8.12.2004
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungSonstige soziale Betreuung von älteren Menschen
Gegenstand
1. Die Förderung der Hilfe für Menschen mit Behinderungen, der Juend- und Altenhilfe, der Erziehung, Volks- und Berufsbildung, der Religion, der Entwicklungszusammenarbeit, der Hilfe für Flüchtlinge sowie des Wohlfahrtswesens, insbesondere die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne von § 53 der Abgabenordnung unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, Konfession, Herkunft, Geschlecht, Alter und Wohnsitz. 2. Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch die Errichtung und den Betrieb von Einrichtungen und Diensten der Hilfe für Menschen mit Behinderungen, der Kinder-, Jugendund Familienhilfe, sowie der Altenhilfe. Insbesondere durch die Unterhaltung der Hilfen für Menschen mit Behinderungen in der Stiftung und deren Tochtergesellschaften, sowie die Durchführungen von Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen in den Bereichen der Jugendhilfe, Altenhilfe und Hilfe für Menschen mit Behinderungen. 3. Die in Ziffer 2.1 genannten Zwecke können gemäß § 58 Nr. 1 AO auch verwirklicht werden durch die Weitergabe bzw. Zuwendung eigener Mittel zur Förderung der in der Abgabeordnung genannten steuerbegünstigten Zwecke, soweit diese durch andere steuerbegünstigte Körperschaften, vorrangig die Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort und die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort GmbH, Heimat für Heimatlose oder durch Körperschaften des öffentlichen Rechts verfolgt werden. Die Förderung kann auch durch die vergünstigte Überlassung von Gütern und Leistungen an andere steuerbegünstigte Körperschaften für deren steuerbegünstigte Zwecke erfolgen. Diese haben die ihnen zugewandten Mittel ausschließlich und unmittelbar für ihre steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden. 4. Die Gesellschaft verwirklicht die in Ziffer 2.1 genannten Zwecke auch im Rahmen eines planmäßigen Zusammenwirkens mit weiteren steuerbegünstigten Körperschaften, die die Voraussetzungen der §§ 51 bis 68 AO erfüllen, durch das Erbringen oder die Inanspruchnahme von Leistungen, insbesondere von Dienstleistungen aller Art, durch Nutzungsüberlassungen, durch Lieferungen oder durch die Überlassung von Personal. Zu den vorgenannten Leistungen gehören vor allem: - Personalüberlassung - Fort- und Weiterbildungsleistungen - Nutzungsüberlassungen von Räumlichkeiten - Verwaltungsleistungen - Beherbergungs- und Verpflegungsleistungen. Das planmäßige Zusammenwirken erfolgt insbesondere mit den zum Unternehmensverbund gehörenden Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, die die Voraussetzungen der §§ 51 bis 68 AO erfüllen, dazu gehören derzeit die folgenden Körperschaften: - Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort - Evangelische Jugendhilfe Friedenshort GmbH Heimat für Heimatlose. Darüber hinaus kann die Gesellschaft auch weitere Kooperationen im Sinne eines planmäßigen Zusammenwirkens mit anderen als den genannten Körperschaften eingehen, sofern diese die Voraussetzungen der §§ 51 bis 68 AO erfüllen. Insbesondere kann sie zu diesem Zweck auch andere Funktion und Dienstleistungen als die vorgenannten erbringen oder empfangen. 5. Zur Durchführung des in Ziffer 1 genannten Zwecks bedient sich die Gesellschaft auch des Dienstes von Diakonissen, die von einem Mutterhaus aufgrund gegenseitiger Vereinbarungen gestellt werden. Für die Gesellschaft besteht eine Versorgungspflicht für alle in der Thiele-Winckler-Haus GmbH über 15 Jahre tätig gewesenen Diakonissen. Das Nähere ist zwischen der Gesellschaft und dem die Diakonissen stellenden Mutterhaus zu vereinbaren. 6. Die Gesellschaft kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben Hilfspersonen im Sinne des § 57 Abs. 1 Satz 2 AO bedienen, soweit sie die Aufgaben nicht selbst wahrnimmt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ute Riegas-Chaikowski
seit 19.8.2020
Geschäftsführer
Thomas Lothar Raths
seit 5.6.2020
Prokura
Götz-Tilman Hadem
seit 23.10.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert180.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
Slifung Diakonissenhaus Friedensthor
50.00%
Slifung Diakonissenhaus Friedensthor
50.00%
Slifung Diakonissenhaus Friedensthor
40.00%
Slifung Diakonissenhaus Friedensthor
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort
Germany
60000
60.00%
Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort
Germany
40000
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tiele-Winckler-Haus GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnrücklagen 10.809.724,45 10.449.724,45
III. Bilanzgewinn 35.176,90 31.589,66
davon Gewinnvortrag € 31.589,66 (44.792,19)
10.896.030,54 10.532.443,30
B. Sonderposten aus Investitionszuschüssen 1.358.392,38 1.355.775,00
C. Rückstellungen 2.003.615,91 1.977.639,61
D. Verbindlichkeiten 1.349.945,63 730.204,62
davon gegenüber Gesellschafter € 775.096,26 (249.453,38)
davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 12.537,29 (75.239,88)
davon aus Steuern € 78.940,92 (60.858,94)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 24.102,94 (22.429,74)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.052.847,62 925.785,21
16.660.832,08 15.521.847,74

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.412,00 10.833,00
II. Sachanlagen 10.249.156,71 8.701.879,81
III. Finanzanlagen 103.715,00 103.715,00
10.365.283,71 8.816.427,81
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 46.647,72 79.161,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 218.911,54 295.242,32
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.429.782,50 5.690.980,46
5.695.341,76 6.065.383,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 600.206,61 640.035,99
16.660.832,08 15.521.847,74

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 15.373.703,79 14.213.143,87
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.710.894,31 9.120.499,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.422.777,58 2.232.044,09
davon für Altersversorgung € 485.145,91 (456.475,77)
12.133.671,89 11.352.543,99
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 392.435,91 393.621,25
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.684.200,11 2.226.910,19
15.210.307,91 13.973.075,43
163.395,88 240.068,44
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.244,11 2.335,27
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.726,41 7.417,62
7. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 163.164,00 163.164,00
223.134,52 172.916,89
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.279,04 20.523,74
davon aus der Aufzinsung € 17.279,04 (20.523,74)
9. Ergebnis nach Steuern 369.251,36 392.461,59
10. Sonstige Steuern 5.664,12 5.664,12
11. Jahresüberschuss 363.587,24 386.797,47
12. Gewinnvortrag 31.589,66 44.792,19
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen 360.000,00 400.000,00
14. Bilanzgewinn 35.176,90 31.589,66

Anhang zum Jahresabschluss 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Tiele-Winckler-Haus GmbH, Berlin, ist unter der Nummer HRB 5705 B in das Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt und gegliedert.

Die Wertansätze in der Bilanz zum 31. Dezember 2022 wurden unverändert übernommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die im Folgenden dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt werden.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr 2023 planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Das abnutzbare Anlagevermögen wird linear abgeschrieben. Gebäude werden mit 2 % p.a., Fahrzeuge mit 20 % p. a. und Einrichtungen und Ausstattungen mit 10 % bis 33 % p. a. abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 ohne Umsatzsteuer werden nach § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten aktiviert und über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 250,00 ohne Umsatzsteuer werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zum Nominalwert angesetzt.

Die Vorräte wurden durch eine körperliche Bestandsaufnahme ermittelt und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Als Verbrauchsfolge wurde unterstellt, dass die zuerst beschafften Güter auch zuerst verbraucht wurden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert angesetzt. Pauschal- oder Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie die übrigen Vermögenswerte sind im Einzelnen mit den Nominalbeträgen angesetzt.

Erhaltene Investitionszuschüsse sind in einen Sonderposten eingestellt worden. Der Sonderposten wird jährlich entsprechend den anteiligen Abschreibungen auf die mit diesen Zuschüssen finanzierten Anlagegüter aufgelöst.

Mittelbare Versorgungszusagen, die gegenüber der Arbeitnehmerschaft bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse Rheinland-Westfalen (KZVK), Dortmund, bestehen, wurden für ausgewählte Altersgruppen der Arbeitnehmerschaft passiviert. Zur Finanzierung einer Deckungslücke wird die Kirchliche Zusatzversorgungskasse Rheinland-Westfalen (KZVK) seit 2019 bis voraussichtlich 2043 einen sogenannten zusätzlichen Stärkungsbeitrag erheben. Dieser beläuft sich für die Gesellschaft derzeit auf rd. € 76.400,00 p. a. Hinsichtlich dieser Unterdeckung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen bei der KZVK hat die Gesellschaft die voraussichtliche Unterdeckung für alle Mitarbeiter, die zum 31. Dezember 2023 maximal das 66. Lebensjahr vollendet haben, passiviert. Der entsprechende Anteil am Stärkungsbeitrag dieser Personengruppe beträgt für die folgenden 20 Jahre nominal rd. € 1.090.200,00. Die hierfür gebildete Rückstellung beläuft sich auf rd. € 907.000,00, wobei für die Abzinsung der durchschnittliche Zinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von derzeit 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) zu Grunde gelegt wurde. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich für den bilanzierten Anteil auf rd. € 7.100,00.

Für alle übrigen Mitarbeitenden hat die Gesellschaft das Wahlrecht des Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB weiterhin ausgeübt und auf eine Passivierung verzichtet. Der nicht bilanzierte Anteil am Stärkungsbeitrag beläuft sich unter Zugrundelegung der gleichen Kriterien auf rd. € 374.800,00.

Sonstige Rückstellungen sind für alle bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden. Die Bewertung erfolgte mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Jahre abgezinst, jeweils differenziert nach der entsprechenden Restlaufzeit der einzelnen Rückstellungen. Lohn-, Tarif-, Renten- und Kostensteigerungen wurden einheitlich mit jährlich 2,0 % unterstellt.

Die Verbindlichkeiten sind jeweils im Einzelnen mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Das Gliederungsschema wurde unter Bezugnahme auf § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB zur Darstellung der bisher erhaltenen und verwendeten Investitionskostenzuschüsse auf der Passivseite um den Posten "Sonderposten aus Investitionszuschüssen" erweitert.

Ferner wurde gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG der Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter" hinzugefügt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagennachweis als Bestandteil des Anhangs. Der Bruttoanlagespiegel stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsstand Zugänge Umbuchungen Abgänge Endstand
1 2 3 4 5 6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.571,60 6.616,40 0,00 0,00 25.188,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.359.150,63 0,00 0,00 0,00 11.359.150,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 804.011,17 0,00 0,00 0,00 804.011,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.649.483,02 210.205,75 46.149,76 34.877,64 1.870.960,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 2.543.679,09 1.724.476,67 - 46.149,76 0,00 4.222.006,00
16.356.323,91 1.934.682,42 0,00 34.877,64 18.256.128,69
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 103.715,00 0,00 0,00 0,00 103.715,00
16.478.610,51 1.941.298,82 0,00 34.877,64 18.385.031,69
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsstand Abschreibungen des Geschäftsjahres Umbuchungen Entnahme für Abgänge Endstand
1 7 8 9 10 11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.738,60 5.037,40 0,00 0,00 12.776,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.721.830,42 186.559,00 0,00 0,00 5.908.389,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 716.222,67 21.218,00 0,00 0,00 737.440,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.216.391,01 179.621,51 0,00 34.870,63 1.361.141,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.654.444,10 387.398,51 0,00 34.870,63 8.006.971,98
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.662.182,70 392.435,91 0,00 34.870,63 8.019.747,98
Restbuchwerte Restbuchwerte
Bilanzposten (Stand 31.12.2023) (Stand 31.12.2022)
1 12 13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.412,00 10.833,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.450.761,21 5.637.320,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 66.570,50 87.788,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 509.819,00 433.092,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 4.222.006,00 2.543.679,09
10.249.156,71 8.701.879,81
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 103.715,00 103.715,00
10.365.283,71 8.816.427,81

Die unter den Zugängen der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung enthaltenen geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 250,00 ohne Umsatzsteuer in Höhe von € 42.999,30 werden im Jahr des Zugangs direkt wieder als Abgang ausgewiesen.

Zur Reduzierung des seit 2019 zu zahlenden KZVK-Stärkungsbeitrags hat die Gesellschaft von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, auf die Rückzahlung zu verzichten und die Mittel bei der KZVK zu belassen. Der als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzte Betrag in 2018 für die folgenden 25 Jahre der Erhebung des Stärkungsbeitrags beträgt € 713.593,80; dieser Betrag ist seit dem Geschäftsjahr 2019 jährlich in Höhe von einem Fünfundzwanzigstel ergebniswirksam aufzulösen.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft bestehen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse Rheinland-Westfalen (KZVK), Dortmund. Die KZVK ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Zweck der Anstalt ist es, Arbeitnehmern der Beteiligten im Wege privatrechtlicher Versicherung eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeits-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Die Anstalt ist keine im Wettbewerb stehende Einrichtung. Die Altersversorgung wird über Beiträge finanziert. Als Beitrag werden 6,0 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts erhoben. Hiervon sind 0,65 % von den Arbeitnehmern als Eigenanteil zu tragen. Im Berichtsjahr betrug die Höhe der verbeitragten Löhne und Gehälter rd. € 9.000.600,00.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt € 1.096.605,00 betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub (€ 253.440,00), für Arbeitszeitkontenguthaben (€ 373.265,00) und für die tarifliche Jahressonderzahlungen nach den AVR der Diakonie Deutschland (€ 412.900,00).

Die Restlaufzeiten und die Sicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Restlaufzeit
bis zu einem Jahr von mehr als einem Jahr von mehr als fünf Jahren Gesamtbetrag Davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 248.000,92 0,00 0,00 248.000,92 0,00
Vorjahr (173.629,98) (0,00) (0,00) (173.629,98) (0,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.537,29 0,00 0,00 12.537,29 0,00
Vorjahr (75.239,88) (0,00) (0,00) (75.239,88) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 775.096,26 0,00 0,00 775.096,26 0,00
Vorjahr (249.453,38) (0,00) (0,00) (249.453,38) (0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 314.311,16 0,00 0,00 314.311,16 0,00
Vorjahr (231.881,38) (0,00) (0,00) (231.881,38) (0,00)
Summe 1.349.945,63 0,00 0,00 1.349.945,63 0,00
Vorjahr (730.204,62) (0,00) (0,00) (730.204,62) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort, Freudenberg, resultieren wie im Vorjahr überwiegend aus sonstigen Verbindlichkeiten sowie dem Saldo aus Forderungen und Verbindlichkeiten aus gegenseitigen Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus gegenseitigem Liefer- und Leistungsaustausch.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Das Gliederungsschema wurde unter Bezugnahme auf § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB zur Darstellung der erhaltenen und verwendeten Investitionskostenzuschüsse sowie deren Entwicklung um den Posten "Erträge aus der Auflösung von Sonderposten" sowie um den Posten "Betriebskostenzuschüsse" erweitert.

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und andere sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Organe der Gesellschaft sind:

 

Gesellschafterversammlung,

 

Geschäftsführer.

Die Gesellschafterversammlung besteht aus den Mitgliedern des Kuratoriums des Alleingesellschafters, der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort, Freudenberg.

Ihr gehörten im Berichtsjahr an:

 

Pfarrer Markus Holmer, Lübtheen, Vorsitzender,

 

Diplom-Sozialpädagogin Barbara Weigel, Brandenburg, stellvertretende Vorsitzende,

 

Rechtsanwalt Axel Foerster, Hohen Neuendorf,

 

Diakonisse Irmgard Franz, Freudenberg,

 

Referent Jugendhilfe im Diakonischen Werk Hannover i.R. Ralph Hartung, Burgwedel,

 

Diakonisse Renate Hoffmann, Freudenberg,

 

Juristischer Vizepräsident des Landeskirchenamtes Dr. Arne Kupke, Bielefeld,

 

Diakonisse Astrid Lehmann, Freudenberg,

 

Oberin Diakonisse Christine Killies, Freudenberg,

 

Rechtsanwältin und Steuerberaterin Dr. Eva-Maria Kraus, Bonn, seit Dezember 2023.

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

 

Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski, Freudenberg,

 

Götz-Tilman Hadem, Kreuztal.

Die Vertretung der Gesellschaft erfolgt gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen. Prokuristen sind Axel Christian Grigo, Freudenberg, und Thomas Lothar Raths, Olpe.

Die Geschäftsführer haben die Befugnis, Rechtsgeschäfte mit sich als Vertreter der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort, Freudenberg, und der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort GmbH Heimat für Heimatlose, Freudenberg, abzuschließen.

Die Mitglieder der Gesellschafterversammlung erhielten in 2023 keine Bezüge. Ihnen wurden lediglich die Auslagen in Ausübung ihrer Tätigkeit ersetzt.

Arbeitgeber der Geschäftsführer ist die Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort in Freudenberg. Die Gesellschaft zahlte an die Geschäftsführer kein Entgelt.

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Jahresdurchschnitt 250 Arbeitnehmer beschäftigt. Diese verteilen sich auf die Dienstarten wie folgt:

Beschäftigte Arbeitnehmer
Leitung 12
Erziehung und Pflege 204
Wirtschaft 30
Verwaltung 4
250

Von den 250 Arbeitnehmern waren 168 teilzeitbeschäftigt.

Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. Grundlage war eine bis auf Widerruf erteilte Ermächtigung der Geschäftsführung gemäß Umlaufbeschluss der Gesellschafterversammlung vom 4. April 2013. Aus dem Jahresüberschuss 2023 und dem Gewinnvortrag wurden € 360.000,00 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der verbleibende Betrag in Höhe von € 35.176,90 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Freudenberg, am 17. Mai 2024

Tiele-Winckler-Haus GmbH

Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski, Geschäftsführerin

Götz-Tilman Hadem, Geschäftsführer

Lagebericht

I. Berichterstattung nach § 289 Abs. 1 HGB

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zwar hat im Verlauf des Jahres die Inflation etwas nachgelassen und sich der Anstieg der Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt. Allerdings blieb die Erholung beim privaten Konsum bislang aus. In realer Rechnung sind die Einkommen in Deutschland über längere Zeit zurückgegangen. Wichtige Bereiche des Verarbeitenden Gewerbes haben an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt, insbesondere die Automobilindustrie im Zuge des Umstiegs von Verbrennern auf Elektromotoren und die Chemiebranche aufgrund der höheren Energiepreise in Europa. So verharrte die Produktion in der chemischen Industrie auf dem niedrigen Niveau, auf das sie Ende des Jahres 2022 im Zuge der Energiekrise gedrosselt wurde. Die Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank leiteten zudem auf dem deutschen Immobilienmarkt einen deutlichen Einbruch ein. Bis zuletzt gingen deshalb insbesondere die Investitionen in Wohnbauten stark zurück.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sogar gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,3% zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. So lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt nur geringfügig höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam damit deutlich ins Stocken. Seit dem Verfassungsgerichtsurteil vom 15. November muss sich die Wirtschaft für das Jahr 2024 auf neue Belastungen einstellen. Denn dem Bund ist es nun verwehrt, einen Teil seiner geplanten Ausgaben den Sondervermögen des Klima- und Transformationsfonds und des Wirtschaftsstabilisierungsfonds Energie zuzurechnen und auf diese Weise die auf den Bundeshaushalt bezogene Schuldenbremse in den kommenden Jahren einzuhalten. Die Kürzungen der öffentlichen Subventionen und die Verunsicherung dürften die privaten Investitionen unmittelbar und in den kommenden Quartalen deutlich schmälern. Die derzeitige konjunkturelle Perspektive ist zudem von geopolitischen Risiken getrübt. Im Krieg in der Ukraine gibt es keine Anzeichen für eine schnelle Lösung. Die Bemühungen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Europäischen Union (EU) und der Russischen Föderation zu trennen, dauern an. Der Krieg zwischen Israel und der Hamas hat sich mit dem zusätzlichen direkten Angriff Irans nochmals gefährlich ausgeweitet. Sollte dies weitere Eskalationen nach sich ziehen, könnten diese die Energiepreise wieder steigen lassen. Der Wegfall öffentlicher Gelder und die Unsicherheit infolge des Verfassungsgerichtsurteils werden das Wachstum 2024 spürbar schmälern. Aufgrund der aktuellen unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen halten sich zurzeit viele Unternehmen größtenteils mit Investitionen zurück oder verlagern sogar ihre Produktionsstätten in das Ausland. Zudem kommt der private Konsum nur schwer in die Gänge. Mit dem Anstieg der realen Lohneinkommen legten auch die realen verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte zuletzt kräftig zu.

Die Reallohnzuwächse konnten die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre jedoch bei Weitem noch nicht ausgleichen. Nichtsdestotrotz wird aufgrund dieser Entwicklung mit einer leichten Belebung des privaten Konsums für das laufende Jahr gerechnet. Sorge bereiten darüber hinaus die sehr hohen Tarifabschlüsse in den verschiedenen Branchen. Hier besteht die Gefahr, dass die sehr starken Steigerungen wiederum zu einer Lohn-Preis-Spirale führen, welche in Kombination mit der unsicheren Entwicklung der Energiepreise, die Inflation wieder anheizen könnte. Bereits wirtschaftlich schädigend wirkten sich die Warnstreiks der letzten Monate aus. Hier sollen exemplarisch die temporären Arbeitsniederlegungen innerhalb der kritischen Infrastrukturen des öffentlichen Nahverkehrs genannt werden. Sollten sich die Tarifabschlüsse jedoch in moderateren Steigerungen bewegen, könnte sich der Inflationsdruck weiterhin verringern. Dies wiederum würde es der Notenbank erlauben, die Zinssätze im Laufe des Jahres zu senken. Dieser Effekt könnte dann die notwendigen Investitionsanreize sowohl in der Industrie schaffen als auch für Belebungen auf dem Immobiliensektor führen. Ein weiterer Konjunkturstimulator könnte darüber hinaus das jüngst beschlossene Wachstumschancengesetz sein. Hier werden den Unternehmen insbesondere durch großzügigere Abschreibungsmöglichkeiten Steuererleichterungen eingeräumt, um auf diese Weise die eingesparten Mittel für notwendige Reinvestitionen bzw. Modernisierungen nutzen zu können.

Nach den Prognosen des Frühjahrsgutachtens des Ifo-Institutes vom 06. März 2024, ergeben sich für die deutsche Wirtschaft für die Jahre 2023 - 2025 nachfolgende Entwicklungen:

Eckdaten 2023 2024 2025
Bruttoinlandsprodukt (Veränderung gegenüber Vorjahr in %) -0,3 0,2 1,5
Erwerbstätige (1.000 Personen) 45.933 46.101 46.172
Arbeitslosenquote (in % der zivilen Erwerbspersonen) 5,7 5,9 5,6
Gesamtinflationsrate in % 5,9 2,3 1,6

1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Branchen der Sozialwirtschaft präsentierten sich im Jahr 2023 weiterhin als wachstumsorientierte und stabile Wirtschaftszweige, in denen sich dennoch die Folgen der wirtschaftlichen Gemengelage deutlich machen.

Gleichzeitig steigt in den verschiedenen Leistungsfeldern die Inanspruchnahme der Leistungen kontinuierlich, und die Beschäftigung wird stark ausgebaut. Mit unterschiedlicher Dynamik schreiten Konzentrationsprozesse in den einzelnen Branchen voran. Vor dem Hintergrund der auch künftig stark steigenden Versorgungsbedarfe zeichnen sich die Herausforderungen hinsichtlich Finanzierung und Fachkräftemangel immer deutlicher ab. Ein weiterer kritischer Aspekt sind die auch im Jahr 2023 gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten sowie unsichere Perspektiven für die Inflations- und Zinsentwicklung, welche zu einer merklichen Zurückhaltung bei Investitionen in den Neubau und der Renovierung von bestehenden Sozialimmobilien führten. Gleichzeitig steigt der Leistungs- und Kostendruck auf die Anbieter im Bereich der Sozialwirtschaft tendenziell stetig weiter an. Hinzu kommen neben den andauernden Herausforderungen wie die Sicherung des erforderlichen Personals neue normative Vorgaben. Exemplarisch genannt werden sollen an dieser Stelle die zukünftige Berücksichtigung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes wie auch die Nachhaltigkeit der Betriebsführung, welche auch in einem jährlichen Bericht dokumentiert werden muss. Darüber hinaus sollte auch der notwendigen und zunehmend größeren Dynamik gewinnenden Digitalisierung Rechnung getragen werden, um somit die Markt- und Zukunftsfähigkeit weiterhin gewährleisten zu können. Neben der ständigen Anpassung von Angeboten setzen diese Aspekte eine ausreichende Investitionsfähigkeit voraus. Vor dem Hintergrund immer knapperer Kassen der öffentlichen Haushalte gestaltet sich eine Refinanzierung dieser notwendigen Investitionen in der Zukunft aller Voraussicht nach immer schwieriger.

Anlass zur Hoffnung macht an dieser Stelle, dass die Sozialwirtschaft auf europäischer Ebene zunehmend in den Fokus rückt und an Bedeutung gewinnt. Einleitend muss hierzu gesagt werden, dass die Sozialwirtschaft europaweit 13,6 Millionen - inklusive und hochwertige - Arbeitsplätze und damit den sozialen und territorialen Zusammenhalt fördert. Sie inspiriert die soziale Innovation und bringt den grünen und den digitalen Wandel voran. So werden die Grundsätze der Europäischen Säule sozialer Rechte und die damit verbundenen Ziele in den Bereichen Beschäftigung, Kompetenzen und Armutsbekämpfung gefördert.

Am 27. November 2023 hat der Rat der Europäischen Union eine endgültige Zustimmung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Sozialwirtschaft angenommen, um ihre Rolle bei der Förderung der sozialen Inklusion und des Zugangs zum Arbeitsmarkt zu unterstützen. Konkret sollen in diesem Zusammenhang sozialwirtschaftlichen Einrichtungen der Zugang zu Finanzmitteln, eine bestmögliche Nutzung der Regeln für staatliche Beihilfen und generell eine höhere Sichtbarkeit und Anerkennung der Sozialwirtschaft ermöglicht werden.

Dies ist zugegebenermaßen aktuell nur ein kleiner Schritt, aber es besteht die begründete Hoffnung, dass auf europäischer Ebene zukünftig auch in weiteren Bereichen der Sozialwirtschaft die Rahmenbedingungen für Finanzierungen und Förderungen verbessert werden könnten.

1.3 Belegungsentwicklung

Die von der Gesellschaft in Berlin-Friedenau, Berlin-Lichtenrade, Berlin-Hellersdorf und Berlin-Weißensee unterhaltenen Einrichtungen der Eingliederungshilfe mit einer Gesamtkapazität von 164 Plätzen (Vorjahr: 164 Plätze) waren im Berichtsjahr mit einem Nutzungsgrad in Höhe von 95,52% ausgelastet.

Die Einzelbetreuungen werden nicht nach Pflegetagen, sondern nach erbrachten Stunden abgerechnet. Planungsbasis waren 12.116 Soll-Stunden. Im gesamten Wirtschaftsjahr 2023 wurden 10.752 Stunden geleistet. Im Rahmen dieser Einzelbetreuungen wurden zum Jahresende 2023 insgesamt 30 Personen (Vorjahr: 32 Personen) betreut. Als Nutzungsgrad wird das Verhältnis von Ist- zu Sollstunden bezeichnet. Dieser lag für das Berichtsjahr bei 88,74%.

1.4 Ertragslage

Die Ertragslage wird im Berichtsjahr durch den ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 363,5 (Vorjahr: T€ 386,8) geprägt.

Wie in den Vorjahren, so wird auch im Berichtsjahr 2023 die Erfolgsentwicklung maßgeblich durch zwei Effekte beeinflusst. Auf der einen Seite durch Steigerungen der Umsatzerlöse, auf der andern durch die Steigerung im Bereich der Personalkosten.

Wesentliche Ursache für die Entwicklung der Personalkosten waren einzig die vereinbarten tariflichen Steigerungen der Beschäftigten im Geltungsbereich der Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland.

Im Rahmen der Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) Diakonie Deutschland (DD) haben sich folgende Anpassungen dargestellt. Zum 01.01.2023 gab es eine Erhöhung der Tabellenentgelte i. H. v. 5,2%, mindestens jedoch um € 175,- pro Vollzeitkraft monatlich.

Die Personalaufwendungen für das Berichtsjahr durch die Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen sowie für die anteilige Jahressonderzahlung haben sich in der Summe auf dem Niveau des Vorjahres stabilisiert.

1.6 Vermögens- und Finanzlage

1.6.1 Vermögensstruktur

Die Vermögenslage der Gesellschaft wird durch eine die Anlagendeckung 127,4% (Vorjahr: 146,3%) sowie die ebenfalls sehr positiven Liquiditätsgrade I von 156,9% (Vorjahr: 217,0%) und II von 163,3% (Vorjahr: 228,3%) geprägt. Bereits die liquiden Mittel decken damit alle kurz- und mittelfristig fällig werdenden Zahlungsverpflichtungen.

1.6.2 Kapitalstruktur

Bedingt durch den ausgewiesenen Jahresüberschuss hat sich das Eigenkapital entsprechend Erhöht, allerdings sind die Eigenkapitalquoten geringfügig gesunken. Die Eigenkapitalquote I beträgt für das Berichtsjahr 65,4% (Vorjahr: 67,9%) und die Eigenkapitalquote II 73,6% (Vorjahr: 76,6%).

Die weiterhin recht niedrige Fremdkapitalquote von 20,7% (Vorjahr: 16,8%) verdeutlicht auch im Wirtschaftsjahr 2023 eine weiterhin restriktive Fremdkapitalpolitik. Das in der Vergangenheit aufgenommene Fremdkapital wurde im Berichtsjahr weiter zurückgeführt. Neuaufnahmen von Fremdkapitalien wurden keine getätigt.

Die Finanzlage des Unternehmens wird von Seiten der Geschäftsführung weiterhin als solide betrachtet.

Die Position der Rückstellungen beinhaltet im Berichtsjahr maßgeblich die Rückstellungen für Resturlaubsansprüche sowie Mehrarbeitsaufwendungen. Gleichzeitig beinhaltet diese Position die Aufwendungen für Altersteilzeitvereinbarungen, die tariflich vereinbarten Jahressonderzahlungen und Jubiläumsgratifikationen. Die zu bildenden Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 26,0 gestiegen.

1.7 Investitionen

Im Berichtsjahr 2023 wurden Investitionen i. H. v. T€ 1.941,3 im Bereich Sachanlagevermögen getätigt. Davon entfielen auf Ersatzbeschaffungen von Betriebs- und Geschäftsausstattungen, technische Anlagen sowie Anzahlungen auf Interieur i. H. v. T€ 167,2. Drüber hinaus wurden Anzahlungen auf Anlagen im Bau für die Finchleystr. 10 in Berlin-Lichtenrade in Höhe von weiteren T€ 1.724,4 geleistet.

Sämtliche laufenden Investitionen konnten im Berichtsjahr aus den zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln finanziert werden.

1.8 Finanzierungsmaßnahmen

Dem Anlagevermögen stehen Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand und sonstiger Stellen von insgesamt T€ 1.358,4 (Vorjahr: T€ 1.355,8) gegenüber.

1.9 Personal

Insgesamt waren in der Tiele-Winckler-Haus GmbH im Berichtsjahr 2023 166,6 Vollkräfte (Vorjahr: 163,0) beschäftigt.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Wie in den Vorjahren angeführt, lag auch im Berichtsjahr der Schwerpunkt des geschäftlichen Engagements auf einer intensiven Begleitung der operativen Einheiten in den einzelnen Einrichtungen. In diesem Zusammenhang müssen die hohen Kostensteigerungen genannt werden, die eine Folge des sich in 2023 verstetigenden Inflationsdrucks sowie der zusätzlich damit einhergehenden Tariferhöhungen sind. Eine besondere Rolle spielten in diesem Zusammenhang die Entwicklung der Energiepreise. Hierzu ist eine Rahmenvereinbarung mit einem Anbieter geschlossen worden, welche einerseits die Versorgung durch fixe Tarife bis zum 31.12.2025 garantiert, aber andererseits auch einen erheblichen Aufschlag gegenüber den früheren preislichen Konditionen ausweist. Somit bestand die besondere Herausforderung darin, diese exorbitanten Kostensteigerungen im Rahmen der Entgeltverhandlungen zu refinanzieren. Im Nachgang kann festgehalten werden, dass dies größtenteils gelungen ist. Erfreulicherweise haben sich die weltweiten Lieferkettenstörungen im Laufe des Berichtsjahres zunehmend abgeschwächt, sind aber immer noch nicht wieder im Bereich der Vor- Corona-Phase angelangt.

Im Berichtsjahr wurde darüber hinaus eine Steuerungsgruppe "Nachhaltigkeit" unter der Leitung der Geschäftsführung und der fachlichen Unterstützung von Experten der Curacon GmbH gebildet. Hierbei fand im Berichtsjahr bereits ein erster Workshop zur Bearbeitung der Wesentlichkeitsanalyse im Kontext der ESRS (European Sustainability Reporting Standards) statt, welche auch als Grundlage für den zukünftig verpflichtenden Nachhaltigkeitsreport dienen soll.

Eine weitere Steuerungsgruppe zur Implementierung eines softwarebasierten Qualitätsmanagementsystems wurde bereits im Vorjahr gebildet und im Berichtsjahr fortgeführt. Ein Schwerpunkt soll dabei, neben der Beschreibung der einzelnen Aufgabenbereiche, die Darstellung von administrativen Abläufen sowie die Entwicklung gemeinsamer Qualitätsstandards einnehmen. Diese Prozesse sollen mit Hilfe einer speziellen QM-Software (Roxtra) abgebildet werden.

Im Hinblick auf die notwendige Digitalisierung wurden gleich in mehreren Bereichen neue Programme angeschafft, welche im Berichtsjahr entweder bereits vollumfänglich eingesetzt wurden, in der schrittweisen Einführung oder im Testbetrieb befanden. Im Bereich Personalrecruitment handelt es sich um die Software "HCM4all" und im Bereich der digitalen Eingangsrechnungen das Programm "Docuware". Im Berichtsjahr 2023 hat sich die Arbeit der Vorstandskonferenz weiter etabliert und beschäftigte sich insbesondere mit Entwicklungsthematiken der Gesellschaft, wie beispielsweise den Personalentwicklungsprozess, Digitalisierung, Leitbild, des Qualitätsmanagements sowie der Entwicklung des neugeschaffenen BildungsCampus Friedenshort.

Die Schwerpunkte der geschäftlichen Betätigungen der Tiele-Winckler-Haus GmbH im Geschäftsjahr 2023 lagen vornehmlich in der Konsolidierung und wirtschaftlichen Begleitung aller operativen Geschäftsfelder. Darüber hinaus wurde auf Ebene der Regionalleitung erstmalig eine Doppelspitze implementiert, um die spezifischen Herausforderungen der Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Bundesteilhabegesetz und Wirtschaftlichkeit besser meistern zu können. Im Hinblick auf geplante Expansionen ist der Umbau der Immobilie in der Finchleystraße 10 im Berichtsjahr planmäßig vorangeschritten. Um dem hohen Bedarf im Bereich der Eingliederungshilfe Rechnung tragen zu können, entstehen in diesem Haus 16 stationäre Plätze.

Alle Gesellschaften wurden auch im Geschäftsjahr 2023 einheitlich geleitet und geführt. Die Organe aller Unternehmen des Friedenshorts waren personenidentisch besetzt. Dies betrifft auch die Aufsichtsgremien des Kuratoriums und der Gesellschafterversammlungen. Im Berichtsjahr 2023 haben sich darüber hinaus keine weiteren wichtigen Vorgänge ereignet. Es wurde weder die Rechtsform geändert, noch gab es Veränderungen in der Gesellschafterstruktur. Auch die Betriebsgröße unterlag im Wirtschaftsjahr keiner Veränderung. Zu nennenswerten Anpassungen des Leistungsangebots ist es nicht gekommen.

Im Zeitraum zwischen dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sind keine weiteren nennenswerten Sachverhalte eingetreten, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft von Bedeutung sind.

Allgemein

Aufgrund der oben benannten Informationen zum Geschäftsverlauf des Jahres 2023 und den aktuell vorliegenden Rahmenbedingungen für das laufende Jahr 2024 (Grundlage: Wirtschaftsplanungen für das Geschäftsjahr 2024) geht die Geschäftsführung derzeit von einer weiterhin positiven Entwicklung des Unternehmensverlaufs aus.

2. Prognosebericht - einrichtungs- und branchenspezifische sowie gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken

Die wirtschaftlichen Entwicklungen des Geschäftsjahres 2023 basieren auf einer über alle Einrichtungen hinweg stabilen Kapazitätsauslastung, der stetigen Anpassungen von Leistungsentgelten sowie den entsprechenden Personalsteuerungen anhand einer Risikosteuerung, die regelmäßig mit der Abteilung Controlling im Hause der Zentralverwaltung abgestimmt wird.

Sorge bereitet nach wie vor der Einsatz von sog. Leasingkräften (Mitarbeitenden von Personaldienstleistern), die die Vakanzen von Personalstellen übernehmen und nur zeitlich befristet zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist diese Besetzung mit entsprechend höheren Aufwendungen verbunden. Zusätzlich wird versucht, diese Vakanzen durch gezielte Maßnahmen im Recruitment, die im Rahmen des Projekts "Dem Personal Zukunft - Zukunft Personal 2025" herausgearbeitet wurden, zu verringern.

Für die Geschäftsführung, die Vorstandskonferenz sowie die Fachabteilung Controlling war auch im zurückliegenden Geschäftsjahr ein wesentlicher Faktor der Kontrolle der Soll-Ist- Vergleich zwischen den Vorgaben der Wirtschaftsplanungen und deren Entwicklungen.

Die Herausforderung besteht für alle Beteiligten insbesondere in der richtigen Deutung und Wahrnehmung von Krisensignalen, die begünstigt durch schnelle Veränderungen im System entstehen können. Solche Signale können beispielsweise sinkende Umsatzerlöse, rückläufige Jahresüberschüsse, fehlende Ergebnisperspektiven in bestimmten operativen Bereichen der Tiele-Winckler-Haus GmbH oder gar der Verzehr von Eigenkapital sein. Aber auch die Abwanderung von Mitarbeitenden, zunehmende Team-Konflikte oder aufgrund von fehlenden konzeptionellen Voraussetzungen die Überforderung von Mitarbeitenden durch unreflektierte Aufnahme von hilfebedürftigen Personen mit herausforderndem Verhalten können solche Anhaltspunkte darstellen.

Die Geschäftsführung hat es sich zum Ziel gesetzt mit allen ihr zur Verfügung stehenden Gremien solchen Entwicklungen strategisch und nicht aktionistisch zu entgegnen. Gemeinsame Strategien zu entwickeln, darin zeichnet sich die bereits in den Vorberichten mehrfach erwähnte Ebene der sog. Vorstandskonferenz besonders aus, wo alle Unternehmenskompetenzen/Leitungen der fachlich inhaltlichen Arbeit aus der Pflege, der Eingliederungs- aber auch Jugendhilfe sowie der Fachbereiche Finanzwirtschaft und Personal zusammenwirken, um gemeinsam Krisenentwicklungen in den Unternehmensbereichen auszumachen und daraus mögliche Lösungsmuster zu entwickeln.

Die Leitungsebenen der Tiele-Winckler-Haus GmbH haben sich dazu entschlossen ein Krisen- Monitoring zu implementieren, das interne Krisenszenarien frühzeitig erkennt und die Sicht auf Aspekte, wie z. B. Qualität und Refinanzierungsstrukturen richtet. Auch die Inanspruchnahme von vereinbarten Leistungen durch die Kostenträger, ausreichende Personalkontingente oder die fachlichen Qualitäten im Debitoren- und Kreditorenmanagement sowie im Bereich des Finanz -, Personal- und Fachcontrollings sind wichtige Faktoren, die Krisen entstehen lassen können und im Fokus eines Monitorings stehen sollten. Ziel zukünftiger Maßnahmen wird sein, ineffektive und nicht effiziente Prozesse im Bereich des Managements auszumachen und ihnen durch entsprechende Strategien entgegenzuwirken.

Neben den internen Kontrollmechanismen, die für die eigenen Geschäftsfelder greifen, gilt es darüber hinaus auch den Blick für externe Einflussfaktoren zu schärfen. Wie die vergangenen Jahre zeigen, können globale Krisen in relativ kurzer Zeit entstehen und entwickeln damit Risiken für Wirtschaftsunternehmen, die in ihrer Steuerung herausfordern. Davon sind Unternehmen der Sozialwirtschaft nicht ausgenommen, selbst wenn das europäisch politische Bekenntnis zu mehr Stärkung dieses Sektors postuliert wird. Die Kumulation von Krisen in den vergangenen Jahren gehen mit massiven gesellschaftlichen Transformationen einher und entwickeln unmittelbar Wirkungen auf soziale Institutionen.

Neben dem bereits seit mehr als zwei Jahren andauernden Ukrainekrieg ist nunmehr mit der Eskalation im Gaza-Streifen ein weiterer Krisenherd hinzugekommen, dessen Auswirkungen für die Welt noch nicht abschätzbar sind. Mit diesen Konflikten sind Lieferengpässe, insbesondere im Bereich der Energieversorgung, verbunden, welche einen hohen inflationären Charakter besitzen. Hinzu kommt in Deutschland ein flächendeckender Fachkräftemangel. Von Gewerkschaftsseite werden zurzeit wiederum hohe Lohnforderungen im Rahmen der Tarifverhandlungen durchgesetzt, welche eine zusätzliche Auswirkung auf die Preissteigerungen haben. Momentan besteht die akute Gefahr einer sich verstetigenden Lohn-Preis- Spirale. Aktuell versuchen die Notenbanken durch hohe Leitzinsen, den Inflationsdruck abzuschwächen. Dies kann aber wiederum zu einer Eintrübung der allgemeinen Wirtschaftslage bzw. im schlimmsten Fall zu einem stagflationären Umfeld führen. In ihrem Frühjahresgutachten geht die Bundesregierung für das Jahr 2024 von einer Steigerung des Wirtschaftswachstums in Höhe von 0,3% und für 2025 von 1,0% aus.

Im Rahmen des Monitorings müssen diese Faktoren im Zuge der Entgeltberechnungen berücksichtigt werden. Als Konsequenz hieraus werden die Entgeltverhandlungen stets sehr zeitnah geführt und Vereinbarungen mit möglichst kurzen Laufzeiten angestrebt, um auf diese Weise auch in diesen inflationären Zeiten, auskömmliche Entgelte zu ermöglichen. Dies stellt eine besondere Herausforderung dar, da aufgrund wegbrechender Unternehmensgewinne die Einnahmen aus Gewerbesteuer zurzeit rückläufig sind und sich viele öffentliche Kostenträger daher in einer zunehmend angespannten Haushaltssituation befinden.

Problematisch sind in diesem Zusammenhang auch normative Vorschriften, die eine Ausweitung der betrieblichen Aufwendungen bzw. Personalanteile unumgänglich machen, aber gleichzeitig bei den Kostenträgern bisweilen auf wenig Akzeptanz stoßen. Hierbei sollen exemplarisch die Kosten für Daten- und einen Brandschutzbeauftragte sowie für das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und die neuen Vorschriften zur Nachhaltigkeit genannt werden.

Weiterhin können Risiken - vor allem Risiken in der Liquiditätsentwicklung - für die Gesellschaft durch die veränderten ökologischen Zielsetzungen mit aktuell verbundenen kurzfristigen Umsetzungsfristen im Bereich der Gebäudesanierungen entstehen. Vor allem das Betreiben der operativen Arbeit in älteren Immobilien stellt das Unternehmen vor umwälzende Veränderungen, die die ökonomischen Zielsetzungen durchaus auf Jahre beeinflussen werden. Hilfreich sind hierbei die bereits seit über 10 Jahren durchgeführten Energieaudits mit dem Partner KSE Energie - Von Kirche für Kirche in Baden-Württemberg für alle Standorte und Immobilien mit Blick auf die Heizsysteme, den Fuhrpark u. ä. und den daraus abzuleitenden Umsetzungen hin zu ökologisch nachhaltigen Alternativen. Gleichzeit ist es der Geschäftsführung auch bewusst, dass etwaige energetische Sanierungen mit teils hohen Kosten verbunden sind, die im Hinblick auf eine seriöse Liquiditätsplanung zu beachten sind. Vor diesem Hintergrund muss für jede individuelle Maßnahme die finanzielle Machbarkeit immer mit dem jeweiligen energetischen Nutzen abgewogen werden.

Doch nicht nur das Erkennen von Risiken, Krisen und Bedrohungen führt allein zu richtigen unternehmerischen Entscheidungen. Um erkannte Risiken in unternehmerische Chancen umzuwandeln, bedarf es intensiveren und auch selbstreflektierenden Maßnahmen seitens der Geschäftsführung und aller Leitungsebenen. In den vergangenen Jahrzehnten haben soziale Organisationen davon partizipiert, dass das System "Sozialwirtschaft" zwischen Finanzierungsstabilitäten, zu erbringenden Leistungen und einem Selbstverständnis aller beteiligten Partner austariert erschien. Demgegenüber waren Transformationen eher schleichend zu vollziehen. Innerhalb der Eingliederungshilfe ist es in den letzten Jahrzehnten durch relative Stabilitäten in den Auslastungen und Belegungen sowie in den Möglichkeiten der personellen Ausstattung zu keinen nennenswerten Krisen gekommen, zumal auch ausreichend Mittel zur Verfügung standen und die Refinanzierung ausreichend gesichert erschien. Durch die Änderungen des neuen SGB IX mitsamt veränderten Refinanzierungsmechanismen, der Option für Leistungsträger, Mittel zurückfordern zu können und die Stärkung des Wunsch- und Wahlrechts von Betreuten, weichen sich für die Einrichtungen möglicherweise die stabilen Rahmendaten auf und es bedarf dringender strategischer Überlegungen, um auch in dieser Systematik schwierigere Unternehmensentscheidungen treffen zu können.

Mittlerweile sieht sich die gesamte Branche mit grundlegenden Veränderungen langer bestehender Strukturen, Änderungen von Finanzierungen und einem reflektierenden Blick auf die inhaltliche Arbeit konfrontiert.

Einen besonders schwerwiegenden Punkt stellt in diesem Kontext auch die bislang immer noch nicht verabschiedete neue Rahmenvereinbarung für Berlin gemäß §131 SGB IX dar, was zu einer zusätzlichen Unsicherheit in Zusammenhang mit einer zukünftig auskömmlichen Finanzierung beiträgt.

Die Veränderungsprozesse werden durch den scheinbar plötzlichen Mangel an personellen Ressourcen, eine nicht gekannte Inflationsrate und künftig ein wesentlich komplexeres Leistungsbild erschwert.

Die Gesellschaft hat es sich im Berichtsjahr und darüber hinaus für die mittelfristigen Perioden zum Ziel gesetzt, nach dem Erkennen und Spüren der sich hieraus entwickelnden Risiken, diese in transformatorische Prozesse und damit in mögliche Chancen zu wandeln.

Damit es gelingt mit den dynamischen Entwicklungen Schritt zu halten, werden -neben der Anpassung und Schulung der personellen Ressourcen- auch zwingend notwendige Digitalisierungen in Angriff genommen. Hier geht es um diverse Softwarelösungen, um in verschiedenen und übergreifenden Unternehmensbereichen eine schlanke und effiziente Arbeitsprozessgestaltung zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang sind die sukzessiven Einführungen in Form eines Dokumentenmanagementsystems im Bereich der digitalen Eingangsrechnungen, einer Pflegedokumentationssoftware sowie eines Qualitätsmanagementsystems zu nennen. Neben der anspruchsvollen Koordination bei der Implementierung, hat sich die hierfür zuständige EDV-Abteilung zusätzlich auch noch auf die verstärkte Abwehr von möglichen Cyberangriffen fokussiert. Um diese Herausforderungen meistern zu können, wird die EDV-Abteilung in 2024 nochmals personell verstärkt.

Chancen sieht die Geschäftsführung generell in der Fähigkeit, schnell auf gesetzliche und wirtschaftliche Veränderungen der Rahmenbedingungen reagieren zu können. Hierzu wurden in der Vergangenheit Instrumentarien in Form von Vorstandsitzungen und -konferenzen implementiert, die zu einer erheblichen Verflachung der Hierarchien und damit zu einer erhöhten Reaktionsgeschwindigkeit führen. Darunter zählt auch die Möglichkeit zeitnaher Anpassung sowie Ausweitung des operativen Portfolios der Angebote. Gleichzeitig werden über diese Instrumentarien auch Strategien entwickelt, um die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen.

Parallel hierzu fällt dem Ausbau des Liquiditätsmanagements (treasury management) als einem Indikator für mögliche Unternehmenskrisen und als Steuerungsinstrument notwendiger Unternehmensentscheidungen im Bereich des Personals oder des Investments weiterhin eine wichtige Rolle zu. Hier haben sich die bestehenden Strukturen und Kommunikationswege zwischen Geschäftsführung und der Abteilung Finanz- und Rechnungswesen bewährt. Risiken der Liquidität können durch gesetzliche Vorgaben (Gesetzgeber/Kostenträger) respektive Notlagen (u. a. durch Cyberangriffe) der öffentlichen Haushalte entstehen.

Neben diesen genannten Punkten steht auch die Erweiterung sowie die Eröffnung neuer Geschäftsfelder im Fokus. In diesem Zusammenhang soll die neue Immobilie (Finchleystr. 10) mit einer Kapazität von 16 Plätzen erwähnt werden, welche nach aktueller Planung voraussichtlich eine Eröffnung im 3. Quartal 2024 realistisch erscheinen lässt. Durch diese neue Maßnahme erhofft sich die Geschäftsführung eine sinnvolle und zukunftsträchtige Ergänzung zum bisherigen Angebotsportfolio.

Die Geschäftsführung geht nach den bisherigen Verläufen und den gewonnenen Erfahrungen in den multiplen Krisensituationen von vergleichsweise stabilen Geschäftsentwicklungen für die Tiele-Winckler-Haus GmbH aus.

Die mögliche Entwicklung des Jahresüberschusses 2024 auf Basis der vorgegebenen Planungsparameter entspricht dem Vorjahresniveau. Nach den bisherigen Entwicklungen lässt sich der prognostizierte Zielerreichungsgrad in den Planungen als realisierbar bezeichnen.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Tiele-Winckler-Haus GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Tiele-Winckler-Haus GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tiele-Winckler-Haus GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, am 17. Mai 2024

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