IMEX Handels GmbHLiquidiert
Äußere Wiener Straße 19, 93055 Regensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karlheinz Ulrich seit 20.1.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Alimex Holding | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IMEX Handels GmbHRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015LageberichtUnternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Imex Handels GmbH besteht seit 1993. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2015 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Imex Handels GmbH liegt bei dem Ein- und Verkauf unter anderen von Nudel-, Reis- und Nudelsaucenprodukten sowie Obst und Gemüse. Die Belieferung erfolgt an Discounter und Supermärkte. Die Strategie der Imex GmbH bezieht sich auf: - Ausbau der Marktanteile im Bio-Sektor - Erweiterung der Kundenstruktur in allen Bereichen - Konsolidierung der Logistik mit dem Lager Regensburg - Verschlankung der Verwaltungsstruktur Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Erholung in Deutschland und im Euro-Raum hat sich 2015 fortgesetzt. Gedämpft wird die wirtschaftliche Entwicklung durch ein gebremstes Wachstum in den Schwellenländern, insbesondere in China und den rohstoffexportierenden Ländern Südamerikas. Für das Jahr 2015 erwartet der Sachverständigenrat der Bundesregierung in seinem Herbstgutachten vom November 2015 eine Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,7 Prozent, für das Jahr 2016 von 1,6 Prozent. Wesentlicher Antriebsfaktor ist die Binnennachfrage. Der deutsche Staat wird 2016 im dritten Jahr einen Haushaltsüberschuss erreichen. In Deutschland sind die Reallöhne im Jahr 2015 mit 2,4 % stark gestiegen. Ab Januar 2015 gilt der Mindestlohn von Euro 8,50. Die Weltwirtschaft expandierte im Verlauf des Jahres 2015 nur moderat. Dies ging, wie erwähnt, vor allem auf ein schwächeres Wachstum in den Schwellenländern zurück. Im Vergleich hierzu stellt sich die Wirtschaftsentwicklung in den Industrieländern günstiger dar. In den Vereinigten Staaten setzte sich der konjunkturelle Aufschwung fort. Während die amerikanische Notenbank erstmals seit zehn Jahren den Leitzins um 0,25 % auf eine Spanne von 0,25 bis 0,5 % erhöht hat, setzt die europäische Zentralbank (EZB) ihre expansive Geldpolitik fort. Seit September 2014 liegt der Hauptrefinanzierungssatz unverändert bei 0,05 %. Entwicklung der Branche Das Jahr 2015 war für die Branche ein "vernünftiges" Jahr. Bioprodukte blieben weiterhin erfolgreich. Der neue Trend zu veganen Lebensmitteln eroberte langsam aber stetig vor allem jüngere Konsumenten. Der Online-Handel schritt voran, obwohl die logistischen Probleme bei Frischeprodukten noch weitgehend ungelöst sind. Der Online-Riese Amazon startete in Deutschland mit Prime Pantry einen speziellen Online-Dienst für haltbare Lebensmittel und Drogeriewaren. Der Kampf um Kaiser's Tengelmann wurde im Jahr 2015 zum Dauerthema. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel gibt den Weg für die Übernahme von Kaiser's Tengelmann durch Edeka frei, wenn auch mit Bedingungen. Nach dem Nein von Bundeskartellamt und Monopolkommission sah das noch anders aus. Das Tauziehen um Tengelmann begann im Juni 2015, als Karl-Erivan Haub den Verkauf seiner Supermärkte an Deutschlands größten Lebensmittelhändler verkündete. Die Hamburger signalisierten, dass sie die Bedingungen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur Sicherung der Arbeitsplätze akzeptieren. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2015 Unsere Gesellschaft ist als Warenhandelsgesellschaft Im- und Exporteur für Obst und Gemüse, Food- und Non-Food-Artikel, insbesondere für den deutschen und europäischen Lebensmittelhandel, wobei der Schwerpunkt in der Belieferung des Discounthandels liegt. Während die zumeist auf bestimmte Produktbereiche spezialisierten kleinen und mittelständischen Unternehmen als Spezialhandel, auf die ein Anteil von fast 90 % entfällt, eher zu den umsatzschwächeren Unternehmen zählen, erzielt der Sortimentsgroßhandel, zu dem wir uns zählen können, durch die Artikel im Food, Non-Food und Obst und Gemüsebereich zu den Unternehmen mit überdurchschnittlich hohen Umsätzen. Da die Unternehmen des Liefergroßhandels neben der Lagerfunktion auch Transportaufgaben wahrnehmen, führen wir bereits seit Jahren nicht nur die Lagerhaltung in verschiedenen Auslieferungslagern durch, sondern beliefern unsere Kunden entsprechend auch mit kurzfristigsten Dispositionsmöglichkeiten. Der im inländischen Großhandel herrschende starke Wettbewerbsdruck, der sich voraussichtlich noch in der Zukunft verschärfen wird, wird nach Brancheninformationen dazu führen, dass der Großhandel sich verstärkt auf die europäischen Märkte verlagern und konzentrieren wird. Nach Information vorliegender Branchenkennzahlen erzielen ca. 5% der Großhandelsbetriebe Jahresumsätze von über Euro 25 Millionen - dabei allerdings fast 80 % des Branchenumsatzes, so dass wir mit unserer Positionierung als zu dieser Gruppierung gehörendes Unternehmen ein wichtiges Ziel erreicht haben. Unsere wesentlichen Absatzmärkte befinden sich im Inland sowie im angrenzenden europäischen Ausland, wobei eine weitere Stabilisierung des Inlandsumsatzes erfolgte und die perspektivischen Verkaufsaktivitäten im europäischen Ausland liegen. Durch engen Kontakt zu unseren Kunden können wir unser Verkaufssortiment vorausschauend und flexibel zum Vorteil unserer, im Wesentlichen den Einzelhandel beliefernde Geschäftspartner, entwickeln und durchführen. Durch unsere ausgeprägte Flexibilität und Erfahrung sind wir in der Lage, den Absatz unserer Kunden durch neue Produkte permanent zu unterstützen. Durch die vielfältigen Verkaufssortimente konnten wir es erreichen, enge Kundenbeziehungen langfristig zu entwickeln, wobei hohe Qualitätssicherung und Terminsicherheit weitere Kriterien unseres CRM sind. Einschätzung der Unternehmensleitung In der Einschätzung des Vorjahres für 2015 ließen die positiven betriebswirtschaftlichen Auswertungen zur gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf eine wesentliche Ergebnisverbesserung schließen. Auch ohne Berücksichtigung der für uns außerordentlichen Steuerbelastung konnte infolge von Umsatzrückgang und Kostensteigerung das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden. Der Umsatz im Kalenderjahr 2015 ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Hauptumsatzträger sind neben den Nudeleigenmarken, die Reiseigenmarken und die Nudelsaucen der Abnehmer. Das Jahr 2015 verlief für die IMEX Handels GmbH im operativen Bereich zufriedenstellend. Wir haben ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von Euro 319.884,68 erzielt. Da im laufenden Geschäftsjahr die Kontrakte für die Folgesaison und das Geschäftsjahr 2016 den Marktbedingungen angepasst werden konnten, zeichnet sich für das Folgewirtschaftsjahr eine weitere Erholung ab. Die betriebswirtschaftlichen Auswertungen 2016 geben ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wieder, so dass ein leicht verbessertes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwartet wird. Ertragslage Zum Geschäftsverlauf 2015 und zur Lage der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Das Rohergebnis ist um Euro 100.994 gegenüber dem Vorjahr auf Euro 4.415.286 gestiegen. Obwohl die sonstigen Betriebsaufwendungen auf Euro 2.744.922,74 gestiegen sind, konnte aus dem operativen Geschäft trotzdem ein positives, zufriedenstellendes Vorsteuerergebnis realisiert werden. Die im Risikobericht beschriebenen Sachverhalte führten zum Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 2.300.965,48. Die Auftragslage im Juni 2016 hat sich stichtagsbezogen gegenüber dem Vorjahr erhöht. Wie im Jahr 2014 konnten wir auch im Geschäftsjahr 2015 die Produktpalette und unseren Kundenkreis weiter ausbauen. Diese Tendenz werden wir auch im laufenden Geschäftsjahr 2016 durch Neuaufnahme von Produkten beibehalten können. Die Entwicklung der Absatzmengen in 2015 war durch mehr verkaufte Mengen gegenüber 2014 bei sinkenden Verkaufspreisen gekennzeichnet. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2015 lag über dem vergleichbaren Wert des Vorjahreszeitraumes. Er entspricht einer Umsatzreichweite von ca. 5-6 Monaten. Personal Die durchschnittliche Zahl unserer Mitarbeiter (21 Personen/Vorjahr 19 Personen) hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2015 gegenüber dem Vorjahr unwesentlich geändert. Pro Beschäftigten fielen durchschnittliche Personalkosten in Höhe von Euro 45.083,00 an. Zweigniederlassung Die Firma Imex Handels GmbH unterhält in Berlin eine unselbständige Betriebsstätte. Vermögenslage Unsere Vermögensstruktur setzt sich im Wesentlichen aus den Vorräten mit 45,5 % (Vorjahr 46,1 %), den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit 41,2 % (Vorjahr 50,2 %) sowie den flüssigen Mitteln mit 0,8 % (Vorjahr 2,5 %) und dem Anlagevermögen mit 0,5 % (Vorjahr 0,9 %) zusammen. Der Anteil des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages an der Bilanzsumme in Höhe von Euro 14.013.442,51 (Vorjahr Euro 12.671.000,87) beträgt 12,0 %. 18,7 % der passiven Bilanzsumme entfallen auf Rückstellungen, 81,3 % auf kurzfristiges und mittelfristiges Fremdkapital. Investitionen Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von Euro 20.424 getätigt. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem Kontokorrent. Finanzlage Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEuro - 882. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr zufriedenstellend. Wir gehen davon aus, unsere laufenden finanziellen Verpflichtungen auch weiterhin termingerecht erfüllen zu können. Risikobericht Die Gesellschaft befindet sich für die Wirtschaftsjahre 2007-2009 in einem noch andauernden umsatzsteuerlichen Verfahren. Mit rechtsanhängigen, strittigen Steuerbescheiden wurden für die Jahre 2006 bis 2009 Umsatzsteuernachzahlungen in Höhe von Euro 1.445.905,21 sowie Zinsen zur Umsatzsteuer in Höhe von Euro 547.956,00 festgesetzt. In diesem Zusammenhang wurden ebenfalls Ertragsteuern mit den dazugehörigen Zinsen in Höhe von Euro 278.623,01 festgesetzt. Gegen diese Bescheide wurde Einspruch eingelegt und Aussetzung der Vollziehung beantragt. Gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 165.017,08 Euro wird Aussetzung der Vollziehung gewährt. Weiterhin ist für die Wirtschaftsjahre 2010 - 2013 mit einer Nachzahlung aus Steuern und Zinsen in Höhe von Euro 237.916,75 € zu rechnen. Vorsorglich wurden für die Nachforderungen Rückstellungen in voller Höhe gebildet. Wir gehen davon aus, dass die Aussetzung der Vollziehung bis zu einem Finanzgerichtsverfahren bestehen bleibt da erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Umsatzsteuerbescheide bestehen. Durch den zusätzlichen Steueraufwand wird im Jahr 2015 ein negatives Kapital von Euro 1.677.095,72 ausgewiesen. Die Gesellschaft hat darauf in 2016 mit der Begründung einer stillen Gesellschaft reagiert um die Kapitalausstattung zu verbessern. Es wurde ein grundstücksgleiches Recht mit einem Wert von 700.000 Euro eingelegt. Das laufende Handelsgeschäft ist nachhaltig ertragreich und wird in den nächsten Jahren ausreichende Ergebnisse liefern um den Kapitalfehlbetrag zurückzuführen. Für die Jahre bis 2018 liegt eine durch die Steuerberatergesellschaft Pesth & Partner, Neutraubling, erstellte Fortbestehensprognose vor, aus der sich die voraussichtliche Entwicklung der Imex Handels GmbH positiv ableiten lässt. Eine vorzeitige Beendigung der Aussetzung der Vollziehung kann bestandsgefährdende Liquiditätsrisiken verursachen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, wird nachfolgend berichtet: Seit dem Bilanzstichtag haben sich die üblichen geschäftlichen Aktivitäten entsprechend unserer Planungen entwickelt. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2015 traten - mit Ausnahme der oben bereits beschriebenen - keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die weiter zu berichten wäre. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Das zukünftige operative Geschäft wird positiv bewertet. Die Entwicklung der Rohstoffpreise in der Branche ist nach wie vor sehr volatil, die neuen Kontrakte berücksichtigen dies aber und lassen dennoch Gewinne zu. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2016 eine Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzentwicklung des Jahres 2016 war rückläufig. Wir erwarten allerdings eine leichte Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Die Entwicklung der laufenden Geschäftstätigkeit 2016 war positiv. Durch unser permanentes Kostenmanagement ist eine Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zu erwarten. Die Grundlage unserer Einschätzung bilden die vorliegenden betrieswirtschaftlichen Auswertungen 2016. Eine Änderung des Personalbestandes wird, zum jetzigen Zeitpunkt prognostiziert, im Jahr 2016 nicht notwendig sein. Unser Absatzschwerpunkt Inland wird sich auch im Jahre 2016 nicht wesentlich verändern, wobei die Auslandsmärkte in den Blickpunkt unserer Vertriebsaktivitäten verstärkt rücken werden. Dies steht auch damit in Verbindung, dass unsere inländischen Großkunden ebenfalls in den ausländischen Absatzmärkten aktiver werden und wir ihnen weiterhin als Großhandelslieferant folgen. Tendenziell werden sich die Beschaffungsmärkte, sowohl im Food- als auch Non-Food-Bereich, aus dem europäischen Ausland weiterhin in den asiatischen Wirtschaftsraum verschieben. Für das Jahr 2016 sind keine erheblichen Investitionen geplant. Auf der Basis der vereinbarten Zahlungsziele mit unseren Lieferanten und unseren Kunden werden wir auch weiterhin unsere Tätigkeiten, ohne weitere Aufnahme von mittel- oder langfristigen Krediten, durchführen können. Risiken der künftigen Entwicklung Branchenübliche Risiken sind in Bezug auf die Größenordnung einzelner Kunden grundsätzlich denkbar. Aus der Branchenzugehörigkeit resultierend, bestehen grundsätzliche Risiken hinsichtlich unbeabsichtigter Inanspruchnahme fremder Urheber- und Markenrechte, die jedoch auf Grund jahrelanger Erfahrung als nicht bestandsgefährdend bewertet werden. Auch die Entwicklung eigener Sortimentsbezeichnungen, mit vorheriger fachanwaltlicher Absicherung der Rechtesituation, führt zu einer Minimierung des vorstehend beschriebenen Risikopotenzials. Auf Grund der grenzüberschreitenden Tätigkeit im Beschaffungsbereich bestehen grundsätzlich Schwierigkeiten in der Durchsetzung von Ansprüchen aus Lieferungs- und Leistungsgeschäften. Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikominimierung sichergestellt werden. Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - der Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - Abweichungsanalysen Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Kontrollinstrumente. Diese unterstützen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Als denkbare Risiken sind zu nennen: - Preisänderungsrisiken - Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern - steuerliche Risiken, soweit die Gesellschaft auf Belegnachweise von Kunden und Lieferanten angewiesen ist Aufgrund langjähriger Markterfahrung und des Unternehmenszuschnittes besteht die Chance, flexibel auf negative Entwicklungen des Marktes zu reagieren. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung wurden bereits im Risikobericht erläutert. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Regensburg, den 04.09.2017 Karlheinz Ulrich, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der I M E X Handels GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk weitgehend im Anhang gewählt. Unter Anwendung der Bestimmungen des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angaben gem. § 285 Nr. 9a HGB verzichtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB unterbleibt gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB. Zum 31.12.2015 weist die Bilanz eine bilanzielle Überschuldung von Euro 1.677.095,72 aus. Die Geschäftsleitung hat deshalb die going-concern-Prämisse untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass die Überschuldung durch die bestehende positive Fortführungsprognose im Sinne des § 19 Abs. 2 InsO abgewendet werden kann. Somit wird bei der Bilanzierung von der Fortführung des Unternehmens entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei den Wirtschaftsgütern bis 410,00 Euro wurde im Berichtsjahr die Sofortabschreibung in Anspruch genommen. Bei den Wirtschaftsgütern ab 410,01 Euro wurde die planmäßige Abschreibung über die Nutzungsdauer gewählt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Auf der Basis der Nettoforderungen wurde eine pauschale Wertberichtigung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,25% gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gebenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Differenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung beträgt Euro 59.985,93. Die darin enthaltene Abschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter (bis Euro 410,00) beträgt im Berichtsjahr Euro 1.525,77. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen i. H. v. Euro 506.281,83 enthalten, deren Restlaufzeit mehr als 1 Jahr beträgt. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 weist einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" von EUR 1.677.095,72 aus. Die Bewertung wurde trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit wurde durch die Geschäftsführung unter Hinzuziehung von externen Sachverständigen anhand geeigneter Unterlagen beurteilt und überwiegend als positiv eingeschätzt. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen resultieren aus veranlagten aber bestrittenen Ertragsteuern und Umsatzsteuern der Jahre 2006 bis 2009 (TEuro 1.666). Die Finanzverwaltung gewährte hierzu gegen Sicherheitsleistung Aussetzung der Vollziehung. Risiken einer laufenden, noch nicht abgeschlossenen Außenprüfung der Jahre 2010 bis 2012 sind mit TEuro 200 enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Einzelnen:
Für steuerliche Nebenleistungen wurde Aussetzung der Vollziehung in Höhe TEuro 606 gewährt. Verbindlichkeitenspiegel Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 127.306,95 (Vorjahr Euro 234.096,69) sowie Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von Euro 9.286,17 (Vorjahr Euro 1.132,26). Steueraufwendungen und steuerliche Nebenleistungen Das Jahresergebnis wird maßgeblich durch Steueraufwendungen und steuerliche Nebenleistungen belastet. In den ausgewiesenen Ertragsteuern und sonstigen Steuern sind Steuern in Höhe von TEuro 2.426 für frühere Geschäftsjahre ausgewiesen. In den Zinsaufwendungen sind TEuro 85 für steuerliche Nebenleistungen dieser Steuern enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2015 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgendem Umfang: - aus dem Mietvertrag für das Grundstück in Regensburg, Äußere Wiener Str. 19, Euro 25.200,00 bei einer Kündigungsfrist von 3 Monaten - aus dem Mietvertrag für das Büro in Berlin, Euro 3.354,00 bei einer Kündigungsfrist von 3 Monaten Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:
Gewinnvortrag Der Jahresabschluss 2015 wurde nach Verwendung der Vorjahresergebnisse aufgestellt, wobei der Gewinnvortrag von Euro 540.784,83 einbezogen wurde. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterin die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag 2015 nach Steuern beträgt Euro 2.300.965,48 und es wird der Gesellschafterversammlung von der Geschäftsführung vorgeschlagen, diesen Jahresfehlbetrag mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres zu verrechnen und auf die Ergebnisse der künftigen Jahre vorzutragen. Einschließlich der zu berücksichtigenden Ergebnisvorträge zum 31.12.2014 von Euro 540.784,83 ergibt sich danach ein Betrag von Euro -1.760.180,65. Namen der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Karlheinz Ulrich, Kaufmann Gewährte Vorschüsse und Kredite gegenüber Geschäftsführung nach § 285 S. 1 Nr. 9c HGB Gegenüber dem Geschäftsführer besteht zum Bilanzstichtag eine Forderung in Höhe von Euro 11.426,01. Diese Forderung wurde mit 3% p. a. verzinst. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Personalaufwand Der Personalaufwand des Geschäftsjahres beträgt Euro 946.751,46 und gliedert sich wie folgt:
UNTERZEICHNUNG
Regensburg, den 04.09.2017 gez. Karlheinz Ulrich, Kaufmann, Geschäftsführer Anlagespiegel
BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss [Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang] und Lagebericht wurden durch die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 [326] HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IMEX Handels GmbH, Regensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. In den Rückstellungen sind Steuerrückstellungen und steuerliche Nebenleistungen aus veranlagten Steuerverfahren in Höhe von T€ 2.272 enthalten, für die Aussetzung der Vollziehung gewährt wurde. Ohne das Testat diesbezüglich einzuschränken, verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht - Risikobericht - , in dem ausgeführt wird, dass die Beendigung der gewährten Aussetzung der Vollziehung zu bestandsgefährdenden Liquiditätsrisiken führen kann. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt:
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ochsenfurt, den 18. September 2017 HD
BAYERN AUDIT AG
Peter Deppisch, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2017 festgestellt. |
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