Zeppelin Materials Handling GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 632116
Eingetragen
5.8.1960
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Herstellung von und Handel mit verfahrenstechnischen Industrieanlagen jeder Art, einschließlich der Erstattung von Gutachten, Konstruktionen und dem zugehörigen Engineering. Die Gesellschaft kann darüber hinaus Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienen oder zu dienen geeignet sind. Sie kann auch Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, pachten, die Geschäfte solcher Unternehmen führen oder diese vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Zeppelin Materials Handling GmbH

Friedrichshafen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für 2006

Wirtschaftliche Situation

Die Weltwirtschaft ist mit einer Quote von gut 5 % im Jahr 2006 (Vorjahr: 4,3 %) überdurchschnittlich gewachsen. Maßgeblich hierfür ist vor allem die Integration schnell wachsender Schwellenländer wie China, Indien, Russland und Osteuropa in die Weltwirtschaft. Anders als in den Vorjahren haben die Industrieländer von dem Boom profitiert. So wuchs der Euroraum um 2,5 % (Vorjahr: 1,3 %). Ein ähnliches Wachstum verzeichneten die meisten asiatischen Staaten. Japan wuchs mit 2,7 % (Vorjahr: 2,6 %) leicht über Vorjahresniveau. Lediglich die US-Wirtschaft hat aufgrund der restriktiven Zinspolitik der US-Notenbank das Wachstumstempo des Vorjahres nicht halten können. So wird für das Gesamtjahr nur mit einem Wachstum von 3,3 % (Vorjahr: 3,5 %) gerechnet. Höchste Wachstumsraten wurden in unseren Kernmärkten erzielt. So wuchsen die Produzentenmärkte in Südamerika um 5 % (Vorjahr: 3,5 %) und im Mittleren Osten um 6 % (Vorjahr 6,4 %). Die großen Abnehmermärkte in Asien wuchsen auf höchstem Niveau. So legte China nochmals 10,5 % (Vorjahr: 10,2 %) und Indien 7,3 % (Vorjahr: 8,3 %) zu.

Die hohe Investitionsbereitschaft der global operierenden Chemieindustrie blieb aufgrund der stark wachsenden Nachfrage auf hohem Niveau. Der Weltverband der Kunststoff herstellenden Industrie geht von einem durchschnittlichen Wachstum des Kunststoffverbrauches von 5,3 % für die nächsten zehn Jahre aus. Derzeit hält dieser Trend trotz Preissteigerungen der Rohstoffe an. Da die derzeit investierten Anlagen voraussichtlich zum Ende des Jahrzehnts gleichzeitig in Betrieb gehen, ist mittelfristig mit einem deutlichen Preisverfall für Kunststoffe aufgrund entstehender Überkapazitäten zu rechnen. Aus diesem Grund wird die Investitionstätigkeit in den nächsten Jahren zurückgehen. Nach vorläufigen Branchenauswertungen erwartet die Chemische Industrie für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 ein weltweites Wachstum von 2,5 % (Vorjahr: 1,5 %).

Die Chemieunternehmen in Deutschland erwarten für das Jahr 2006 einen erneuten Anstieg von 6 % (Vorjahr: 7 %). Die Produktion wird 3,5 % ausgeweitet. Nach der Investitionszurückhaltung der letzten Jahre schätzt der VCI eine ansteigende Investition in Deutschland um 5 % auf 5,6 Milliarden €. Die Polymerproduktion wird in Europa auf 1,1 % wachsen (Vorjahr: 1,0 %). Die deutschen Kunststoffverarbeiter erwarten ein Umsatzplus von 10,0 % (Vorjahr: 4,0 %) für das Jahr 2006. Die Auslastung zur Herstellung von Gummi- und Kunststoffmaschinen des VDMA liegt bei 93,5 % (Vorjahr: 89,3 %). In der positiven konjunkturellen Entwicklung ist der Auftragseingang für Gummi- und Kunststoffmaschinen nachhaltig gestiegen. So wuchs der Auftragseingang für das Jahr 2006 um 15,0 % (Vorjahr: ./.5,0 %) und der Umsatz um 14,0 % (Vorjahr: ./.6,0 %).

Der Markt für Chemiesilos und fördertechnische Anlagen bewegte sich ganzjährig auf einem hohen Niveau. Durch das hohe Projektvolumen und die am Markt begrenzt zur Verfügung stehenden Kapazitäten hat sich die Margensituation stabilisiert. Gegenläufig wirkten jedoch ständig steigende Rohstoffpreise und ein nachhaltiger Preisanstieg bei industriellen Dienstleistungen.

Auftragslage

Zeppelin Materials Handling GmbH (ZMH) konnte in 2006 seine Position im Markt weiter ausbauen. Die Gesellschaft konzentriert sich auf das Geschäft für die kunststoff- und gummiverarbeitende Industrie und den Vertrieb von fördertechnischen Komponenten.

Die Integration der in 2005 im Rahmen von Asset Deals erworbenen Betriebe konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Betriebe werden als Niederlassungen der ZMH an ihren Standorten Ludwigsburg und Freital geführt. Die erwarteten Synergien und der zusätzliche Auftragseingang wurden realisiert.

Insgesamt erzielte die Gesellschaft einen Umsatz von 35,6 Mio. € (Vorjahr: 30,7Mio.€). Der Auftragseingang stieg auf 48,6 Mio. € (Vorjahr: 39,1 Mio. €).

Der Auftragsbestand zum Jahresende betrug 31,1 Mio. € (Vorjahr: 18,1 Mio. €).

Die Gesellschaft beschäftigte zum Ende des Jahres 109 Mitarbeiter (Vorjahr: 102) und 3 Auszubildende (Vorjahr: 3).

Durch den hohen Auftragseingang waren Betriebsbereiche während des ganzen Jahres voll ausgelastet. In Zusammenarbeit mit der Zeppelin Silos & Systems GmbH (ZSA) wurden im Rahmen der laufenden Prozessoptimierung nach der Methode 6-Sigma und des Wissensmanagements folgende Projekte realisiert:

Organisatorische Neustrukturierung des Reklamations-Managements

Integration der neuen Produktbereiche in die weltweite Organisation

Neuorganisation des weltweiten Baustellen-Managements

Standortbestimmung unseres Managements und Führungstrainings

Im Rahmen der betrieblichen Fort- und Weiterbildung lagen die Schwerpunkte in der Ausbildung der fremdsprachlichen Fähigkeiten sowie der Verstärkung unserer Teamorientierung durch entsprechende Trainings.

Im Geschäftsjahr 2006 wurden Investitionen in Höhe von 107.000 € (Vorjahr: 223.000 €) getätigt. Es handelte sich hierbei um Ersatzbeschaffungen und Softwarelizenzen.

Trotz der hohen Auslastung wurden gemeinsam mit dem Bereich Entwicklung und Technologie der ZSA mehrere Projekte erfolgreich umgesetzt:

Entwicklung einer neuen Schleuse für die Förderung von 80 Tonnen pro Stunde PE-Pulver und Granulat

Umsetzung der neuen Weichenbaureihe (350 mm)

Entwicklung einer neuen Zellenradschleuse für die Förderung von Teraphtalsäure (PTA) zur Verbesserung der Wettbewerbssituation in diesem Marktsegment

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesamtleistung stieg um 30 % auf 42,3 Mio. € (Vorjahr: 32,4 Mio. €) .

Einen Anteil an der gestiegenen Leistung haben die Ingenieurleistungen der ZMH, die für 2 Großprojekte der ZSA erbracht wurden sowie ein Auftrag mit JMB Zeppelin in Brasilien, bei dem ebenfalls die Ingenieurleistung von ZMH erbracht wurde. So stieg die Personalquote auf 18,1 % (Vorjahr 17,6 %) und die Materialquote sank auf 61,9 % (Vorjahr 66,7 %).

Die Wertschöpfung pro Kopf blieb mit 391.500 € (Vorjahr: 390.700 €) praktisch unverändert.

Die gute Marktsituation und die realisierten Synergien führten zu einem Ergebnis vor Steuern von 1,2 Mio. € (Vorjahr: 0,7 Mio. €).

Risikomanagement

Das im Zeppelin-Industriebereich bestehende Risikomanagement aus kommerziellem Auftragscontrolling, technischer Marktanalysen und regelmäßiger Risikoberichterstattung wird von ZMH angewendet. Die für das ZMH-Geschäft relevanten Daten fließen in die Gesamtbewertung des bestehenden Frühwarnsystems ein.

Die Risikomanagement-Systeme wurden auch in 2006 weiter verbessert und zur Steuerung des Unternehmens eingesetzt. Wesentliche Bestandteile dabei sind:

ein Markt-Frühwarn-System mit der Erstellung eines Indikators. Hierzu werden alle für das Unternehmen wirtschaftlich relevanten Daten berücksichtigt.

eine Zukunftsprojektliste auf Basis aller geplanten Cracker-Kapazitäten

ein Risikoberichtsystem unter Berücksichtigung aller unternehmensrelevanter Risken

ein Wissensmanagement-Konzept zur Absicherung aller Know-how und kulturbedingten Einflüsse

Fremdwährungsrisiken werden entsprechend den Regelungen des Risikomanagement-Systems durch Devisentermingeschäfte abgesichert.

Aussichten

Die gesamtwirtschaftliche Lage liegt weltweit auf einem stabilen Niveau, so dass für das Jahr 2007 mit einem weltweiten Wachstum von 3,1 % gerechnet wird. In den Industrieländern wird ein Wachstum von 2 % erwartet. Dabei rechnet man mit einer Stabilisierung in den USA und einer leicht abnehmenden Tendenz im Euroraum. Für die Wachstumsregionen in Asien werden weiterhin Wachstumsraten zwischen 8 % und 10 %, für Osteuropa und den Mittleren Osten werden 5 % - 6 % Wachstum erwartet. Die Chemische Industrie erwartet ein Wachstum von 2,2 %, die Petrochemie ein Wachstum von 3,6 % für 2007. Der Kunststoffverbrauch wird weiterhin durchschnittlich um ca. 6 % wachsen.

Aufgrund dieser allgemeinen Konjunkturerwartungen geht der VDMA von einem Wachstum der Produktion für Maschinen von 4 % aus.

Die von Zeppelin eingeleitete Wachstumsstrategie wird auch das Jahr 2007 bestimmen. Die günstigen Marktvoraussetzungen sowie die Erweiterung der Geschäftsfelder durch die getätigten Akquisitionen bieten beste Voraussetzungen, die Rendite und Marktanteilsziele zu erreichen. Wesentlich für die Zielerreichung wird die Umsetzung der strategisch festgelegten Projekte sein. Hierzu wurde durch das weltweite Management eine Aufgabenliste erarbeitet, die unter Führung der Geschäftsführung der ZSA innerhalb der nächsten zwei Jahre die Ertragskraft des Unternehmens stabilisieren und auch den konjunkturbedingten Abschwung Ende des Jahrzehnts vorbereiten soll. Wesentliche Aufgabeninhalte dazu sind:

Umsetzung der laufenden 6-Sigma-Projekte mit Schwerpunkt Reduzierung Fehlerkosten, Effizienzsteigerung Engineering und Optimierung des internationalen Baustellenmanagements sowie des Claim Managements.

Verbesserung des Mitarbeiter-Knowhows durch intensive kommerzielle und technische Schulungen sowie Stärkung der Management-Fähigkeiten

Umsetzung eines globalen Beschaffungskonzeptes

Aufbau einer weltweit tätigen Service-Abteilung

Technische Weiterentwicklungen im Bereich Komponenten und Standardsilos

Aufbau einer eigenständigen Struktur in Indien, Osteuropa und im Mittleren Osten

Risikofelder für das Jahr 2007 sind rasant steigende Preise, auf den für uns relevanten Rohstoffmärkten Aluminium und Stahl sowie in den Zulieferermärkten. Regional bleiben die Spannungsfelder im Mittleren Osten (Iran und Irak). Zur Bewältigung des erwarteten Wachstums werden die Ablaufstrukturen weiter optimiert.

Aufgrund der Umsetzung unserer strategischen Projekte, der Fortführung des 6-Sigma-Projektes und des Wissensmanagements aber auch durch die anhaltende positive Marktsituation wird für das Jahr 2007 mit einem weiteren positiven Ergebnis gerechnet. Dabei wird ein Umsatzvolumen von 44,7 Mio. € erwartet. Insgesamt werden gemäß der Planung 116 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Friedrichshafen, im März 2007

Geschäftsführung

Zeppelin Materials Handling GmbH, Friedrichshafen    

Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

31.12.2005

T€

A.

ANLAGEVERMÖGEN

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Gewerbliche Schutzrechte und EDV-Software

116.482,00

129

II.

Sachanlagen

1.

Technische Anlagen und Maschinen

380,00

1

2.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

190.697,00

239

191.077,00

240

III.

Finanzanlagen

1.

Anteile an verbundenen Unternehmen

3.255,38

0

2.

Sonstige Ausleihungen

16.840,00

0

20.095,38

0

327.654,38

369

B.

UMLAUFVERMÖGEN

I.

Vorräte

1.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

790.610,16

345

2.

Unfertige Erzeugnisse

10.168.931,51

3.515

3.

Geleistete Anzahlungen

678.092,45

186

4.

Erhaltene Anzahlungen

-5.111.283,78

-2.581

6.526.350,34

1.465

II.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

5.155.159,84

4.341

2.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

3.635.729,55

5.519

3.

Sonstige Vermögensgegenstände

514.535,97

677

9.305.425,36

10.537

III.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

10.756,11

634

15.842.531,81

12.636

C.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

2.499,00

5

16.172.685,19

13.010

PASSIVA

31.12.2005

T€

A.

EIGENKAPITAL

I.

Gezeichnetes Kapital

1.500.000,00

1.500

II.

Kapitalrücklage

4.795.167,52

4.795

III.

Verlustvortrag

-2.301.240,12

-3.015

IV.

Jahresüberschuss

1.064.189,07

714

5.058.116,47

3.994

B.

RÜCKSTELLUNGEN

1.

Rückstellungen für Pensionen

445.378,00

326

2.

Steuerrückstellungen

54.810,78

0

3.

Sonstige Rückstellungen

3.569.445,50

3.947

4.069.634,28

4.273

C.

VERBINDLICHKEITEN

1.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

0,00

2

2.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

2.327.440,38

1.005

3.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

1.645.296,15

1.460

4.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen

2.737.218,62

2.031

5.

Sonstige Verbindlichkeiten

334.979,29

245

7.044.934,44

4.743

16.172.685,19

13.010

Zeppelin Materials Handling GmbH, Friedrichshafen     

Gewinn- und Verlustrechnung für 2006

2005

T€

1.

Umsatzerlöse

35.631.363,08

30.660

2.

Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen

6.653.838,46

1.768

3.

Sonstige betriebliche Erträge

538.588,67

177

42.823.790,21

32.605

4.

Materialaufwand

a)

Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

14.833.072,33

15.298

b)

Aufwendungen für bezogene Leistungen

11.348.501,38

6.316

26.181.573,71

16.642.216,50

10.991

5.

Personalaufwand

a)

Löhne und Gehälter

6.416.813,20

4.825

b)

Soziale Abgaben

1.132.159,37

852

c)

Aufwendungen für Altersversorgung

121.250,41

15

7.670.222,98

6.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

158.478,34

121

7.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

7.672.163,34

4.461

15.500.864,66

1.141.351,84

717

8.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

154.468,37

30

9.

Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

387,56

0

10.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

107.289,97

16

47.565,96

14

11.

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

1.188.917,80

731

12.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

111.416,59

0

13.

Sonstige Steuern

13.312,14

17

14.

Jahresüberschuss

1.064.189,07

714

Zeppelin Materials Handling GmbH, Friedrichshafen        

Entwicklung des Anlagevermögens 2006

Anschaffungs- und Herstellungskosten

1.1.2006

Zugänge

Abgänge

31.12.2006

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Gewerbliche Schutzrechte und EDV-Software

1.544.839,38

35.427,00

0,00

1.580.266,38

II.

Sachanlagen

1.

Technische Anlagen und Maschinen

66.583,44

550,00

550,00

66.583,44

2.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

813.781,65

71.743,34

36.609,78

848.915,21

880.365,09

72.293,34

37.159,78

915.498,65

III.

Finanzanlagen

1.

Anteile an verbundenen Unternehmen

0,00

3.255,38

0,00

3.255,38

2.

Sonstige Ausleihungen

0,00

18.000,00

1.160,00

16.840,00

0,00

21.255,38

1.160,00

20.095,38

2.425.204,47

128.975,72

38.319,78

2.515.860,41

Kumulierte

Bilanzwert

Jahres-

Abschreibungen

31.12.2006

31.12.2005

abschreibung

31.12.2006

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Gewerbliche Schutzrechte und EDV-Software

1.463.784,38

116.482,00

128.403,00

47.348,00

II.

Sachanlagen

1.

Technische Anlagen und Maschinen

66.203,44

380,00

1.358,00

1.528,00

2.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

658.218,21

190.697,00

238.919,00

109.602,34

724.421,65

191.077,00

240.277,00

111.130,34

III.

Finanzanlagen

1.

Anteile an verbundenen Unternehmen

0,00

3.255,38

0,00

0,00

2.

Sonstige Ausleihungen

0,00

16.840,00

0,00

0,00

0,00

20.095,38

0,00

0,00

2.188.206,03

327.654,38

368.680,00

158.478,34

Zeppelin Materials Handling GmbH, Friedrichshafen

Anhang für 2006

1. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der ZEPPELIN GmbH, Friedrichshafen, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger bekannt zu machen ist. Dieser Teilkonzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Luftschiffbau Zeppelin GmbH, Friedrichshafen, einbezogen. Dieser ist ebenfalls im elektronischen Bundesanzeiger bekannt zu machen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über eine Nutzungsdauer von
3 Jahren abgeschrieben.

Für Zugänge ab dem Jahr 2005 werden abnutzbare Sachanlagen nach der degressiven Methode abgeschrieben. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Der Altbestand (bis 2005) wird nach der linearen Methode abgeschrieben.

Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungswerten bis €410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren letzten Einstandspreisen bewertet. Für schwer- bzw. ungängiges Material wurden Wertberichtigungen gebildet. Der Ansatz der Erzeugnisse erfolgt zu steuerlichen Herstellungskosten. Unter dem Aspekt der verlustfreien Bewertung waren auf das Vorratsvermögen Wertberichtigungen in Höhe von T€226 (Vj. T€ 47) zu bilden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bestehenden Ausfallrisiken wird durch die Absetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in ausreichender Höhe Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen sind mit dem versicherungsmathematischen Teilwert bemessen. Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde der angewendete Rechnungszinsfuß von bisher 6,0% auf 4,5% angepasst. Aus dieser Umstellung ergibt sich eine Ergebnisbelastung von T€89.

Die Sonstigen Rückstellungen dienen der Deckung aller erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips mit den Einstands- bzw. Sicherungskursen bewertet.

3. Einzelangaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der gesonderten Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens" ersichtlich.

Forderungen

Bilanzpositionen

Gesamt

davon mit einer Restlaufzeit

von mehr als einem Jahr

Vorjahr

T€

Forderungen aus Lieferungen

und Leistungen

5.155.159,84

0,00

0,00

Forderungen gegen verbundene

Unternehmen

3.635.729,55

0,00

0,00

Sonstige Vermögensgegenstände

514.535,97

442.708,08

480.115,95

Gesamt

9.305.425,36

442.708,08

480.115,95

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere den Personalbereich, noch ausstehende Aufwendungen, ausstehende Rechnungen sowie Gewährleistungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten und die Restlaufzeiten stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:

Gesamt

Beträge mit einer Restlaufzeit

bis zu 1 Jahr

von über 5 Jahren

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

0,00

0,00

0,00

(Vorjahr

1.532,00

1.532,00

0,00)

Erhaltene Anzahlungen auf

Bestellungen

7.438.724,16

7.294.630,16

0,00

(Vorjahr

3.586.499,30

3.586.499,30

0,00)

davon offen von den Vorräten

abgesetzt € 5.111.283,78 (Vj. T€2.581)

Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen

1.645.296,15

1.645.296,15

0,00

(Vorjahr

1.459.806,77

1.459.806,77

0,00)

Verbindlichkeiten gegenüber

verbundenen Unternehmen

2.737.218,62

2.737.218,62

0,00

(Vorjahr

2.031.578,12

2.031.578,12

0,00)

Sonstige Verbindlichkeiten

334.979,29

334.979,29

0,00

(Vorjahr

244.902,12

244.902,12

0,00)

davon aus Steuern € 113.084,11 (Vj. T€88)

davon im Rahmen der sozialen

Sicherheit € 1.692,95 (Vj. T€157)

Gesamt

12.156.218,22

12.012.124,22

0,00

Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen €2.453.443,40 (Vj. €2.031.578,12) den Gesellschafter.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

T€

Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasing- und Mietverträgen

Fällig 2007 (1. Folgejahr)

252

Fällig 2008 - 2011 (2. - 5. Folgejahr)

194

446

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Fremdwährungsforderungen wurden Devisentermingeschäfte in Höhe von TUSD 1.799 abgeschlossen. Zum Stichtag ergibt sich ein positiver Marktwert von T€15.

Die beizulegenden Werte wurden aus dem jeweiligen Terminkurs zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses und dem Kurs am Bilanzstichtag abgeleitet.

4. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Gliederung nach Geschäftsbereichen

 Anlagenbau Schüttgut

24.688.605,57

 Komponenten

10.566.807,88

 Sonstiges

375.949,63

35.631.363,08

Gliederung nach Regionen

 Inland

12.831.258,52

 Ausland

22.800.104,56

35.631.363,08

Sonstige betriebliche Erträge

Dieser Sammelposten enthält hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen sowie aus Kostenerstattungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten enthält insbesondere Umlagen und weiterberechnete Dienstleistungen, Mieten, Reise- und Frachtkosten sowie Provisionen und Zuweisungen zu Rückstellungen.

Erträge und Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Gesamt

davon aus bzw. an

verbundene(n) Unternehmen

Vorjahr

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

154.468,37

148.571,03

24.118,12

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

107.289,97

89.000,00

0,00

Personal

Die Zahl der während des Geschäftsjahres 2006 beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Jahresdurchschnitt 110, davon entfallen 108 auf Gehaltsempfänger (ohne Geschäftsführer) sowie 2 auf Auszubildende.

5. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Geschäftsführung:

Herr Rochus Hofmann

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung ist unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet worden.

Friedrichshafen, 8. März 2007

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Zeppelin Materials Handling GmbH, Friedrichshafen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ravensburg, 8. März 2007

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