Verlegen von Zeitungen
ABC-Media GmbH
Linkenheimer Landstraße 133, 76149 Karlsruhe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Maria, geb. Berger Onditi Berger seit 28.7.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.10% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Wilhelm Baur Stiftung | 99.90% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbHKarlsruheKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KONZERN-BILANZ zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2021 bis 31.12.2021Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbHKarlsruhe
Konzernanhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2021Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH hat nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften einen Einzelabschluss und als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuch erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetztes und des Gesellschaftervertrages zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Konzernbilanz, in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Konzernbilanz bzw. in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Konsolidierungskreis des BNN-Konzerns umfasst die Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH und die von ihr beherrschten Gesellschaften. Die Beherrschung ist grundsätzlich gegeben, wenn der Konzern die Möglichkeit hat, die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens derart zu bestimmen, dass er von dessen Aktivitäten profitiert. Neben der Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH, Karlsruhe, sind dies im Einzelnen folgende Gesellschaften (Kapitalbeteiligung jeweils 100%, soweit nicht abweichend vermerkt):
Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Tochter- und Enkelunternehmen nehmen die Befreiung zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Angabe zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Kapitalgesellschaften wurden gemäß § 300 Abs. 2 HGB zum Konzernabschluss zusammengefasst. Die Grundsätze der gemäß § 301 ff. HGB erforderlichen Konsolidierungen werden im Folgenden beschrieben. Die Kapitalkonsolidierung wurde als Vollkonsolidierung nach der Buchwertmethode für die bereits vor dem 01. Januar 2021 bestehenden Beteiligungen (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F.) durchgeführt. Dabei erfolgte die Verrechnung der Beteiligungsansätze gemäß § 301 Abs. 2 Satz 1 HGB a.F. mit dem (anteiligen) Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze (Buchwerte) zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt in Anwendung der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen auf den Zeitpunkt des Erwerbs des Tochterunternehmens. Bei den erworbenen Tochter- und Enkelgesellschaften wurden Differenzen zwischen den Anschaffungskosten und dem anteiligen Eigenkapital, soweit sie auf stillen Reserven oder stillen Lasten beruhen, den Vermögenswerten und Schulden der Tochter- und Enkelunternehmen zugeordnet. Der verbleibende aktivische Unterschiedsbetrag wird in der Bilanz bei den immateriellen Vermögensgegenständen als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die Nutzungsdauer wird in Anwendung des § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB mit 5 Jahre angenommen (10.984 T€ zum Zeitpunkt der Zugangskonsolidierung). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt darüber hinaus eine außerplanmäßige Abschreibung auf den beizulegenden Wert des Geschäfts- oder Firmenwerts. Der Teil des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung, der auf Grundstücke entfällt (444 T€ zum Zeitpunkt der Zugangskonsolidierung), wird erst in dem Umfang erfolgswirksam aufgelöst, in dem die Grundstücke abgehen oder außerplanmäßig abgeschrieben werden. Der Teil des Unterschiedsbetrags aus Kapitalkonsolidierung (1.105 T€ zum Zeitpunkt der Zugangskonsolidierung), der auf abnutzbare Vermögensgegenstände entfällt, wird planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände von 2,5 Jahren aufgelöst. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen (Aufwendungen für bezogene Leistungen bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen). Die Abschlüsse der im Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden nach einheitlichen Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden aufgestellt. Die Abschlüsse sind auf den Abschlussstichtag der Konzernmutter aufgestellt. Durch den Erwerb der Tochter- und Enkelunternehmen ist die Vergleichbarkeit des Abschlusses mit dem Vorjahresabschluss nicht gegeben. Zur besseren Vergleichbarkeit werden die Angaben zum laufenden Geschäftsjahr angepasst.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Durch die Coronavirus-Pandemie (COVID-19) wird das geschäftliche und wirtschaftliche Umfeld der Badischen Neuesten Nachrichten Badendruck GmbH nach wie vor nachteilig beeinflusst. Vor allem der Werbemarkt steht in dieser Pandemie vor einer schwierigen Aufgabe. Es ist nicht vorhersehbar, wie sich die fortschreitende Ausbreitung des Virus auf Vermögenswerte, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Ergebnisse auswirkt. Die Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH erwartet, dass die Einschränkungen der Corona-Pandemie die Geschäftstätigkeit nicht langfristig beeinflussen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Finanzanlagen, deren Wert zum Bilanzstichtag voraussichtlich dauerhaft unter den Buchwert gesunken ist, wurden mit ihrem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Zur Feststellung der dauernden Wertminderung wurden die vom IDW Versicherungsfachausschuss formulierten Aufgreifkriterien (IDW RS VFA, FN-IDW 2002, 667) in analoger Anwendung herangezogen. Zudem wurde die Realisierung von Veräußerungsverlusten bis zur Bilanzaufstellung bei der Beurteilung des Vorliegens einer dauernden Wertminderung mitberücksichtigt und gegebenenfalls entsprechende Abschreibungen zum Bilanzstichtag vorgenommen. Zur Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde das Durchschnittsverfahren angewandt. Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Herstellungs-/ Anschaffungskosten bewertet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden zum Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen abgesetzt. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Flüssige Mittel sind zum Nennbetrag ausgewiesen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 1.898 T€ (Vorjahr: 13.243 T€). Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Konzernabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Die Wertpapiere in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Umrechnung von in Fremdwährung erworbenen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens erfolgt grundsätzlich zum Stichtagskurs am Transaktionszeitpunkt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Konzernabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Eine Ausnahme stellt die Gliederung des Materialaufwands und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen dar. Hier wird im vorangegangenen Geschäftsjahr Materialaufwand in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Umgliederung hat keine Ergebnisauswirkung. Der Vorjahresbetrag wurde nicht umgegliedert. Der Vorjahresbetrag des Materialaufwands ist um 5.541,80 T€ zu gering, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in gleicher Höhe zu hoch ausgewiesen. Des Weiteren wurde der aus der Erstkonsolidierung im Jahr 1990 resultierende passive Unterschiedsbetrag aufgelöst. Hieraus ergab sich ein periodenfremder Ertrag in Höhe von 1.351 T€. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 66.494 T€ Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 72.645 T€
Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens, bei denen die Wertminderung als voraussichtlich von Dauer eingestuft wurde, betragen T€ 1.355,75 (Vorjahr: T€ 1.036,77). Für die Wertpapiere des Anlagevermögens, bei denen die Abschreibung auf den beizulegenden Zeitwert nach § 253 Absatz 3 Satz 6 HGB unterlassen wurde, weil die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist, bestehen zum Bilanzstichtag folgende Börsen- oder Marktpreise (Angaben in T€):
Demgegenüber wurden gemäß § 253 Abs. 5 HGB Zuschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von T€ 423,37 vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Abgrenzungen für Steuererstattungen, noch nicht vereinnahmte Kapitalerträge sowie Ausleihen erfasst. Die sonstigen Forderungen sind in Höhe von T€ 4.475,13 innerhalb einen Jahres fällig. Die restlichen sonstigen Forderungen (T€ 7,8) haben eine Laufzeit von einem bis fünf Jahren. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind folgende größere Posten enthalten:
Für Dienstleistungen des Abschlussprüfers wurden folgende Rückstellungen gebildet:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde die sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" angewandt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Berechnungen (Heubeck-Richttafeln 2018 G) unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,87% gebildet. Es wurde der Wertansatz gem. § 253 Abs. 2 HGB (10-Jahres-Durchschnitt) angewandt. Bei den Sammelzusagen wurde ein Rententrend von 2,00% p.a. berücksichtigt sowie eine durchschnittliche Fluktuation von 4,5 %. Bei den Einzelzusagen wurde ein Rententrend von 2,00%, ein Anwartschaftstrend von 3,00% sowie ein BBG-Trend von 3,00% berücksichtigt. Bei den Einzelzusagen der neuerworbenen Tochterunternehmen wurde ein Rententrend von 1,0%, ein Anwartschaftstrend und BBG-Trend von 0% berücksichtigt. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 1.344,21, welcher gem. § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt ist. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Aus der Vermögensverrechnung in Zusammenhang mit der Altersteilzeitvereinbarung ergibt sich per 31.12.2021 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 562,42. Der Betrag sich wie folgt zusammen (Angaben in T€):
Der Verpflichtung aus der Altersteilzeit-Vereinbarung wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Dabei wurden ein Rechnungszins von 1,35 % und ein Gehaltstrend von 3,00 % berücksichtigt. Zur Absicherung der Verpflichtung aus der Altersteilzeit-Vereinbarung wurde eine Rückdeckungsversicherung (Kapitalisierungsvertrag mit laufender Beitragszahlung) abgeschlossen. Das Kapitalisierungsguthaben verringert sich um die laufende Auszahlung und erhöht sich um Zinsgutschriften. Folgende Aufwendungen und Erträge wurden verrechnet:
Allen erkennbaren Risiken wurde damit in angemessenem und ausreichendem Maße Rechnung getragen. Restlaufzeiten Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt T€ 7.449,92 (Vorjahr: T€ 3.396,13). Sie teilen sich wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 6.669,05 (Vorjahr T€ 0,00) sind durch Pfandrechte an Guthaben bei Kreditinstituten und Sicherungsübereignungen gesichert. Latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt entsprechend den gesetzlichen Vorschriften der §§ 274 und 306 HGB. Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus den unterschiedlichen Wertansätzen zwischen den Einzelabschlüssen der einbezogenen Konzerngesellschaften und den Steuerbilanzen der einbezogenen Konzerngesellschaften bei Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen Die passiven latenten Steuern resultieren aus den unterschiedlichen Wertansätzen zwischen den Einzelabschlüssen der einbezogenen Konzerngesellschaften und den Steuerbilanzen der einbezogenen Konzerngesellschaften bei Sachanlagevermögen. Insgesamt ergibt sich ein aktivischer Überhang auf Ebene der sog. HB II. Des Weiteren werden latente Steuern für Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen im Konzernabschluss und den steuerrechtlichen Wertansätzen in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Konzernunternehmen ermittelt. Im Geschäftsjahr wurden auf Konzernebene nach § 306 HGB passive latente Steuern in Höhe von T€ 404 für die Neubewertung gebildet. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 30,39% zugrunde. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich um die Veräußerung einer Immobilie mit einem Veräußerungsgewinn von T€ 4.460. Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich um die Abschreibung des Firmenwertes aus der Zugangskonsolidierung des "Badische Tagblatt". Die Angaben sind unter "Angaben zu den Konsolidierungsmethoden" enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine wesentlichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Es sind keine Sachverhalte bekannt, die zu einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen führen können. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Klaus Michael Baur, Verleger, Herausgeber und Chefredakteur, kaufmännische Verwaltung, IT, Technik, Vertrieb Herr Rüdiger Quenzer, Geschäftsführer Personal, Anzeigen Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen nach § 285 Abs. 9 HGB wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine stellen ein wertbegründendes Ereignis dar. Es ergeben sich dadurch keine Auswirkungen auf Ansatz und Bewertung der Vermögenswerte und Schulden zum Abschlussstichtag. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 6.666.968,61. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt EUR 962.789,36. In die Rücklagen werden EUR 6.500.000,00 eingestellt. Auf neue Rechnung werden EUR 1.129.757,97 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Karlsruhe, 31. Oktober 2022 Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH Klaus Michael Baur Konzerneigenkapitalspiegel zum 31.12.2021DRS 22
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21
Konzernlagebericht zum 31. Dezember 20211) Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Gesellschaft ist Herausgeber der regionalen Tageszeitungen Badische Neueste Nachrichtenund seit dem 09. Juli 2021Badisches TagblattDie beiden Tageszeitungen erscheinen mit einer durchschnittlich verbreiteten Auflage mit ePaper von rund 136.735 Stück. Das Verbreitungsgebiet ist der Stadt- und Landkreis Karlsruhe, der Stadtkreis Baden-Baden und der Landkreis Rastatt. Daneben erscheinen Lokalausgaben im Ortenaukreis, im Stadtkreis Pforzheim und im Enzkreis. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Wochenblätter Der Kurier und Die Badische Wocheund seit dem 09. Juli 2021Wochenjournal WO, WO am Sonntag, Auszeit - Das Veranstaltungs- und TV-Magazin sowie OrtszeitDie Wochenblätter erscheinen wöchentlich mit einer Auflage von rund 592.000 Stück und werden kostenlos an die Haushalte in Karlsruhe, Baden-Baden, Ettlingen, Hardt, Bretten, Bruchsal, Bühl, Achern und Landkreis Rastatt verteilt. 2) Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen In der Europäischen Union stieg 2021 das reale Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 % (Vorjahr - 6,1 %) an. Auch die deutsche Wirtschaft, Europas größte Volkswirtschaft, ist von der Corona-Krise schwer getroffen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist um 2,7 % gestiegen. Die deutsche Wirtschaft konnte sich laut Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes trotz andauernder Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe nach dem Einbruch im Vorjahr erholen. Auch für Baden-Württemberg war ein Konjunktureinbruch zu verzeichnen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg um 3,4 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Laut der Studie "Zeitungsqualitäten 2022" im Auftrag des Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V. (BDZV) sind die lokalen und regionalen Tageszeitungen für 76 % der Bevölkerung "unverzichtbar und sinnvoll" für Themen rund um den eigenen Wohnort. Dennoch hat die Printmedienbranche gegen den ständigen Konkurrenzdruck der Hörfunk- und Fernsehmedien und vor allem des Internets anzukämpfen. Der negative Trend in der Auflagenentwicklung setzte sich weiter fort. b) Geschäftsverlauf Der strategische Umbau des Zeitungsverlags in ein crossmediales Zeitungsunternehmen wurde konsequent fortgeführt. Die Bedeutung als regionale badische Tageszeitung wurde durch den Kauf der Tageszeitung "Badisches Tagblatt", nun eine 100% Tochtergesellschaft der Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH, verstärkt. Mit dem Zusammenschluss sollen die Häuser in einer Verlagswelt mit zunehmend schwierigen Aufgaben und Herausforderungen für die Zukunft gesichert werden. Die Auswirkungen der COVID 19-Pandemie haben den Geschäftsverlauf weiterhin negativ beeinflusst. Vor allem der Werbemarkt konnte sich noch nicht auf das Vor-COVID 19-Pandemie-Niveau erholen. Durch vorausschauende Finanztransaktionen konnte der Geschäftsverlauf positiv beeinflusst werden. 3) Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von T€ 70.523 im Geschäftsjahr um rund 20,1 % auf T€ 84.669 gestiegen. Die Erhöhung der Umsatzerlöse um T€ 14.146 resultiert aus der Umsatzzurechnung durch den Erwerb der Tageszeitung "Badisches Tagblatt" und ihrer Tochtergesellschaften mit T€ 11.963 sowie Umsatzsteigerungen in den Bereichen Anzeige (+ 3,0 %), Vertrieb (+ 3,1 %) sowie der Druckerei (+ 22,8 %) mit insgesamt T€ 2.231. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sanken gegenüber dem Vorjahr von T€ 10.180 um rund 4,4 % auf T€ 9.734. Aus dem kontinuierlichen Anpassungsprozess des Verlagshauses an den Wandel in der Printmedienbranche resultiert ein positives Jahresergebnis von T€ 6.667. Dabei wurde das Ergebnis durch Erträge aus Wertpapieren in Höhe von T€ 3.802 (Vj. T€ 3.235) unterstützt. b) Finanzlage Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 6.254 und haben sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 1.152 um T€ 5.102 erhöht. Im Geschäftsjahr 2021 wurden zukunftsgerichtete Investitionen in Höhe von T€ 23.722 überwiegend in das Sachanlagevermögen sowie in Softwareerneuerung und Firmenwert BT-Gruppe getätigt. Dem Unternehmen ist es weiterhin möglich, zukünftige Investitionen zum Erhalt der Funktionsfähigkeit des Unternehmens ohne Inanspruchnahme von Kreditlinien durchzuführen. c) Vermögenslage Das Gesamtvermögen stieg im Geschäftsjahr 2021 um 7,0 % auf T€ 279.668. Die Kapitalstruktur verzeichnet eine leicht gesunkene Eigenkapitalquote von 87,6 %, welche die Unabhängigkeit der Zeitung verdeutlicht. Die Rückstellungen (T€ 22.437) und die Verbindlichkeiten (T€ 11.830) sind im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020 mit 12,4 % am Gesamtkapital leicht gestiegen. 4) Chancen- und Risikobericht a) Risikobericht Auf die Abnahme an Zeitungslesern aufgrund der demographischen Verringerung des Lesermarktes sowie die anhaltenden strukturellen Veränderungen in der Printmedienbranche, wie beispielweise durch das Internet, wird das Unternehmen weiterhin mit geeigneten Maßnahmen, wie den Ausbau von mobilen Angebotsformen für Smartphones und Tablets sowie mit neuen Produktgruppen, reagieren. Wachstumsrisiken ergeben sich aus steigenden Papier- und Energiepreisen, da eine zunehmende Verknappung der verfügbaren Ressourcen im Markt zu spüren ist. Ertragsorientierte Risiken können sich bei der Gesellschaft durch eine Verringerung der Leseranzahl und eines damit verbundenen potenziellen starken Auflagenrückgangs ergeben. Jedoch haben sich aus der COVID-19 Pandemie und der Ausbreitung auch in Deutschland gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben, die zu signifikanten Rückgängen des weltweiten Wirtschaftswachstums sowie der deutschen und regionalen Wirtschaft geführt haben. Hieraus haben bereits konkrete Auswirkungen auf die Ertragslage des Verlags im Geschäftsfeld Werbemarkt resultiert. Der Bestand an liquiden Mitteln befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Weitere notwendige Investitionen können somit entsprechend den Vorjahren kontinuierlich weitergeführt und vollständig aus Eigenmitteln finanziert werden. Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht vorgesehen. Vorhandenes Vermögen ist überwiegend in Wertpapieren angelegt. Wegen der überwiegend langfristigen und konservativen Anlagestrategie sind insgesamt stille Reserven in den Finanzanlagen vorhanden und die finanzwirtschaftlichen Risiken somit niedrig. Die Gesellschaft überwacht aktiv und permanent die Entwicklung der Wertpapiere und reagiert unmittelbar bei Anzeichen für das Eintreten finanzwirtschaftlicher Risiken. Aufgrund der besonders stabilen Kapitalstruktur ohne Fremdfinanzierung sind keine entwicklungsbeeinträchtigenden und bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. b) Chancenbericht "Lokaler Journalismus: unverzichtbar und wertgeschätzt", so lautet das Fazit des BDZV aus einer aktuellen von der Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) in dessen Auftrag durchgeführten Umfrage. Laut der Studie ist lokaler Journalismus nicht nur für die persönliche Orientierung der Menschen relevant, sondern für die Gesellschaft insgesamt. Auch für den Anzeigen- und Werbemarkt durch lokale Werbung geben die "Zeitungsqualitäten 2022", so der Name der aktuellen Studie grünes Licht. "Hier beginnt Baden" ist das Motto der Badischen Neuesten Nachrichten. Aufgrund der regionalen Identität und Verwurzelung der Gesellschaft bestehen weitere Möglichkeiten für eine erhöhte Marktdurchdringung im Verbreitungsgebiet. So erwachsen aus der Stärkung der lokalen Präsenz über das etablierte Geschäftsstellennetz ebenso wie aus dem Ausbau der regionalen Berichterstattung und dem Erwerb des Verlags "Badisches Tagblatt" Chancen für eine Stabilisierung der Print- und Steigerung der E-Paper-Auflage und für eine damit einhergehende Sicherung des Niveaus der Werbeeinnahmen. Weitere Geschäftsmöglichkeiten bestehen für die Gesellschaft in der Neu- und Weiterentwicklung und im gezielten Ausbau digitaler Angebotsformen, wie dem bereits erfolgreich eingeführten Produkt "BNN +", das digitale Nachrichtenportal, sowie von Produkten und Dienstleistungen in strategisch neuen Geschäftsfeldern. Die Maßnahmen zur intensivierten Erschließung bereits bestehender Erlösquellen mittels Sonderbeilagen und Lohndruckaufträgen werden das Betriebsergebnis ebenfalls positiv beeinflussen. Basis einer erfolgreichen Weiterführung der Gesellschaft sind die Mitarbeiter, die eine langjährige Erfahrung und ein hohes Fachwissen besitzen. Gerade bei der Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH ergeben sich hieraus gegenüber Marktbegleitern Wachstumspotenziale, die auf mittelfristige Sicht sowohl in den klassischen Produktsegmenten als auch im "Online-Bereich" zu weiteren positiven Effekten führen können. 5) Prognosebericht Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2022 davon aus, dass die Lage in der Printmedienbranche zu einer spürbar rückläufigen Auflagenentwicklung mit zunehmenden Material- und Lieferengpässen, trotz der positiven Entwicklung im Bereich E-Paper, führen wird. Die digitalen Angebotsformen sowie neue Produkte und Dienstleistungen werden deshalb konsequent weiterentwickelt, um mittel- und langfristig zur Ertragsstabilisierung beitragen zu können. Die Gesellschaft wird der weiteren Verringerung der Auflagenzahlen und den unter Vorjahresniveau erwarteten Werbeeinnahmen sowie steigenden Materialpreisen mit laufender Prozessoptimierung und Kostenanpassungen begegnen. Die vollständige Kompensation der rückläufigen Umsatzentwicklung wird dennoch nicht kurzfristig erreichbar sein. Der Erwerb des Verlags "Badisches Tagblatt" wird aufgrund der einhergehenden Veränderung in der Umsatz- und Kostenstruktur und erwarteten Synergieeffekten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage positiv beeinflussen. Daher wird für das Geschäftsjahr 2022 mit einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet.
Karlsruhe, 31. Oktober 2022 Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH Klaus Michael Baur BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzerneigenkapitalspiegel, der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Badische Neueste Nachrichten Badendruck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Konzernstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Konzernstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Konzernstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Konzernabschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 25. November 2022 RFW
GmbH
Friederich, Wirtschaftsprüfer ppa. Bausen, Wirtschaftsprüfer |
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