Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 130 GE
Eingetragen
1.3.2006
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Metallwarenfabrik, die Fabrikation und der Handel von Stanz- und Ziehteilen, von Metallteilen und Kunststoffteilen sowie die Vermittlung von Geschäften dieser Art im weitesten Sinne. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen, andere Unternehmen erwerben und Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wynton Schienke
seit 3.11.2025
Geschäftsführer
Volker Rohrbeck
seit 3.9.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 5 angezeigt

Walter Förster-Stiftung zu Hamburg
Germany
297.500 DM
74.38%

Beteiligungen

NameAnteil
3.12%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Walter Förster GmbH

Geesthacht

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft fertigt als Zulieferer Tiefzieh- und Stanzteile aus allen Metallen u.a. für Industriebetriebe aus den Bereichen der Medizintechnik, Energieverteilung und Brandschutz. Die Gesellschaft hat einen eigenen Werkzeugbau und stellt die Teile in Klein- und Mittelserien her.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses 2023.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt T€ 3.422 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr geringfügig um T€ 24 verringert.

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von T€ 2.394. Der Jahresüberschuss fiel im Vergleich zum Vorjahr um T€ 13 niedriger aus.

Die Verkaufspreise konnten auch in diesem Jahr - trotz gestiegener Kosten - nur in wenigen Teilbereichen angehoben werden, da eine generelle Preisanhebung auf dem Markt nicht zu realisieren war. Veränderungen der Notierungen für Kupfer, Sondermaterialien mit hohem Nickelanteil und Edelstahl konnten jedoch teilweise durch Materialteuerungszuschläge ausgeglichen werden.

Die Entwicklung des tatsächlichen Ergebnisses vor Steuern des Geschäftsjahres 2023 ist aufgrund gestiegener Kosten geringfügig schlechter als die im Vorjahr abgegebenen Prognose. Aus Sicht der Geschäftsführung ist der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 als zufriedenstellend anzusehen.

2.2 Wirtschaftliche Lage des Unternehmens

Ertragslage

Das Rohergebnis des Geschäftsjahres hat sich um T€ 781 auf T€ 14.685 gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Personalaufwendungen sind in 2023 um T€ 597 auf T€ 7.442 gestiegen.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich gegenüber 2022 um 8 Mitarbeiter auf 120 erhöht.

Zur Überbrückung von Spitzen im gewerblichen Bereich wurden Leihkräfte eingesetzt. Die Aufwendungen für Leiharbeitskräfte haben sich um T€ 66 auf T€ 852 verringert.

Vermögenslage

Vom Vermögen entfallen 35,1% (Vorjahr: 28,1%) auf das Anlagevermögen und 64,9% (Vorjahr 71,9%) auf das Umlaufvermögen. Das Anlagevermögen betrifft im Wesentlichen Grundstücke mit Bauten und Maschinen. Das Umlaufvermögen betrifft im Wesentlichen liquide Mittel, Vorräte sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Kapitalstruktur ist als sehr gut zu bezeichnen. Das Eigenkapital beträgt T€ 20.687 bei einer Bilanzsumme von T€ 24.123. Es hat sich um T€ 563 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 86% (88% im Vorjahr).

Langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert.

Finanzlage

Die getätigten Investitionen in Grundstücke, neue Maschinen und Betriebsausrüstungen wurden über Eigenmittel finanziert.

Die Gesellschaft konnte jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen monatlicher bzw. kumulierter Umsatz und das monatliche bzw. kumulierte Ergebnis vor Steuern heran.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

3. Prognosebericht

In 2023 konnten die bestehenden Verbindungen zu unseren Kunden im Wesentlichen gehalten bzw. weiter ausgebaut werden.

In 2024 wird mit einem im Vergleich zu 2023 leicht fallendem Umsatz und Ergebnis vor Steuern gerechnet.

Die Notierungen hauptsächlich für Edelstahl, Werkstoffe mit hohem Nickelanteil und Kupfer sind in 2023 weiter Schwankungen ausgesetzt gewesen, wobei im 2. Halbjahr 2023 die Preise und Lieferzeiten teilweise gefallen sind. Die Volatilität hält auch in 2024 an.

Eine Anhebung der Verkaufspreise wird sich wieder nur in Teilbereichen realisieren lassen, da auf Grund des globalen Wettbewerbs weiter deutliche Preisreduzierungen gefordert werden.

Investitionen in Grundstücke, Maschinen und Ausrüstungen wurden in 2023 wie geplant umgesetzt.

Auch im Verlauf des Jahres 2024 werden weitere Investitionen in Maschinen und Anlagen erforderlich sein.

Es wird auch in 2024 mit einem positiven Geschäftsverlauf gerechnet.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Auch in 2023 waren die Aussichten in der Weltwirtschaft starken Schwankungen ausgesetzt. Die weltweiten Spannungen in den Krisengebieten der Welt nehmen weiter zu. Die wirtschaftliche Entwicklung wurde durch hohe Energiepreise, zunehmende Inflation, verstärkte geopolitische Unsicherheiten infolge militärischer Konflikte und herausfordernde Finanzierungsbedingungen belastet. Diese Faktoren beeinflussten auch die wirtschaftliche Situation unserer Kunden, hatten aber in 2023 weiterhin keinen Einfluss auf unsere Ertragslage.

Der anhaltende Ukraine-Krieg und die Auseinandersetzungen im Nahen Osten hat die Unsicherheit auf den Märkten verstärkt, allerdings konnten bisher keine relevanten Auswirkungen hinsichtlich Verzögerungen in der Warenbeschaffung für die Gesellschaft registriert werden. Bei einer Verschärfung der Kriegssituationen sind grundsätzliche Risiken aus Verzögerungen in der Beschaffung jedoch nicht auszuschließen.

Die hohen Beschaffungskosten auf dem Strommarkt haben bisher keine signifikante Beeinflussung unserer Umsatz- und Ertragslage ergeben. Sollte sich die Situation wieder verschärfen, kann eine negative Beeinflussung in 2024 nicht ausgeschlossen werden.

In 2023 konnte eine Steigerung durch Nachholeffekte erzielt werden, ein Teil des Umsatzwachstums ist auf gestiegene Rohstoffpreise zurückzuführen. Jedoch ist angesichts der schwierigen Auftragslage und des fortbestehenden Pessimismus wahrscheinlich, dass es in 2024 zu einem leichten Abwärtstrend kommt.

Spezielle Risiken

Als Zulieferer ist die Gesellschaft abhängig von der Geschäftsentwicklung ihrer Hauptkunden. Auch diese sind von der Entwicklung der Weltwirtschaft stark betroffen. Allerdings besteht durch Rahmeneinkaufsverträge eine starke Bindung der Hauptkunden an unsere Gesellschaft.

Aufgrund der langjährigen Kundenbindung ist die Gesellschaft nur einem geringen Forderungsausfallrisiko ausgesetzt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Bedingt durch die stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Aufgrund der Verarbeitung von Metallen ist die Gesellschaft grundsätzlich von der Entwicklung an den Rohstoffmärkten abhängig. Allerdings hat die Gesellschaft mit ihren Kunden in vielen Fällen Materialteuerungszuschläge vereinbart.

Risiken durch Währungsschwankungen bestehen nicht, da komplett in Euro fakturiert wird.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Gesamtbild der Risikobeurteilung

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

4.2 Chancenbericht

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb auf dem Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen.

 

WALTER FÖRSTER GMBH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.476.993,41 6.438.897,34
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 129.085,00 12.567,00
II. Sachanlagen 8.346.858,41 6.425.280,34
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.008.395,91 2.919.021,84
2. technische Anlagen und Maschinen 3.262.583,00 3.429.453,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.879,50 76.805,50
III. Finanzanlagen 1.050,00 1.050,00
B. Umlaufvermögen 15.603.716,32 16.456.210,96
I. Vorräte 5.913.638,48 6.938.197,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.059.558,16 2.684.739,88
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 500,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.630.519,68 6.833.273,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.524,45 37.778,64
Aktiva 24.123.234,18 22.932.886,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 20.686.526,76 20.123.568,46
I. ausgegebenes Kapital 191.734,45 198.125,60
1. Gezeichnetes Kapital 204.516,75 204.516,75
2. eigene Anteile -12.782,30 -6.391,15
II. Gewinnvortrag 18.100.363,48 17.518.501,03
III. Jahresüberschuss 2.394.428,83 2.406.941,83
B. Rückstellungen 1.177.868,29 1.362.454,43
C. Verbindlichkeiten 2.195.912,13 1.413.162,05
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.195.912,13 1.413.162,05
D. Passive latente Steuern 62.927,00 33.702,00
Passiva 24.123.234,18 22.932.886,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.685.217,65 13.903.549,51
2. Personalaufwand 7.442.468,21 6.844.938,97
a) Löhne und Gehälter 6.335.463,48 5.818.778,53
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.107.004,73 1.026.160,44
davon für Altersversorgung 13.347,45 13.155,81
3. Abschreibungen 617.168,24 604.893,62
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 617.168,24 604.893,62
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.279.461,04 3.007.203,28
5. Erträge aus Beteiligungen 31,50 31,50
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 76.298,44 0,04
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23,00 252,03
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.015.354,81 1.026.780,20
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 29.225,00 33.702,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.407.072,29 2.419.512,95
10. sonstige Steuern 12.643,46 12.571,12
11. Jahresüberschuss 2.394.428,83 2.406.941,83

Anhang

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Walter Förster GmbH hat Ihren Sitz in Geesthacht. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter HR B 130 GE eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Walter Förster GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Rechts erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.

Zur Wahrung von Gesellschaftsinteressen wurde im Geschäftsjahr vom Aufstellungswahlrecht nach § 276 S. 1 HGB Gebrauch gemacht und die Posten "Umsatzerlöse", "Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnisse", "Sonstige betriebliche Erträge" und "Materialaufwendungen" zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst.

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden unverändert gegenüber dem Vorjahr folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gemindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Für bewegliche Wirtschaftsgüter, die zwischen 1995-2007 und 2009 und 2010 angeschafft wurden, wurde bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von fünf oder mehr Jahren die degressive Methode verwendet. Sobald die degressive Abschreibung die Abschreibung nach der linearen Methode unterschritt, erfolgte ein Wechsel auf die lineare Methode.

Bei Zugängen von Anlagegütern wird die Abschreibung zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für diese Wirtschaftsgüter wird im Jahr der Anschaffung der Abgang fingiert.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten nach dem Grundsatz der Einzelbewertung unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Für Werkzeugmaterial, Kartonagen, Öle und Schrauben besteht ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt nach der retrograden Methode. Hierbei werden wie bei den unfertigen Erzeugnissen in die Bewertung neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen auf die eingesetzten Anlagen einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalwert ausgewiesen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Die passiven latenten Steuern wurden nach Verrechnung mit aktiven latenten Steuern ausgewiesen und mit den für Geesthacht gültigen Steuersätzen bewertet.

Anlagenspiegel 2023

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Anschaffung-/ Herstellungskosten 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 240.414,94 135.366,00 0,00 375.780,94
240.414,94 135.366,00 0,00 375.780,94
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 7.238.214,37 2.202.681,30 0,00 9.440.895,67
technische Anlagen und Maschinen 13.165.467,20 272.571,07 0,00 13.438.038,27
0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 490.897,90 44.645,94 21.777,21 513.766,63
20.894.579,47 2.519.898,31 21.777,21 23.392.700,57
Finanzanlagen
Beteiligungen 1.050,00 0,00 0,00 1.050,00
1.050,00 0,00 0,00 1.050,00
Gesamt 21.136.044,41 2.655.264,31 21.777,21 23.769.531,51
Änderungen der Änderungen der
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Abschreibungen des Geschäftsjahres
gesamten Abschreibungen in Zusammenhang mit Zugängen
gesamten Abschreibungen in Zusammenhang mit Abgängen
Abschreibungen kumuliert 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 227.847,94 18.848,00 0,00 0,00 246.695,94
227.847,94 18.848,00 0,00 0,00 246.695,94
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 4.319.192,53 113.307,23 0,00 0,00 4.432.499,76
technische Anlagen und Maschinen 9.736.014,20 439.441,07 0,00 0,00 10.175.455,27
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 414.092,40 45.571,94 0,00 21.777,21 437.887,13
14.469.299,13 598.320,24 0,00 21.777,21 15.045.842,16
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 14.697.147,07 617.168,24 0,00 21.777,21 15.292.538,10
Stand am 31.12.2023
Stand 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 129.085,00 12.567,00
129.085,00 12.567,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 5.008.395,91 2.919.021,84
technische Anlagen und Maschinen 3.262.583,00 3.429.453,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.879,50 76.805,50
8.346.858,41 6.425.280,34
Finanzanlagen
Beteiligungen 1.050,00 1.050,00
1.050,00 1.050,00
Gesamt 8.476.993,41 6.438.897,34

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Walter Förster GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Walter Förster GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Walter Förster GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 21. August 2024

Wegner & Gottschalk GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Gottschalk, Wirtschaftsprüfer

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