Brand Tree GmbH
Selbe AdresseErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Wuwer seit 31.5.2021 | Geschäftsführer |
Hartmut Scholz seit 31.5.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JCK Holding GmbH Textil KGQuakenbrückKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die JCK Holding GmbH Textil KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der JCK Holding GmbH Textil KG, Quakenbrück, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und der Entwicklung des Konzerneigenkapitals für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der JCK Holding GmbH Textil KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer(IDW)festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 24. Mai 2022 Ernst
& Young GmbH
Klimmer, Wirtschaftsprüfer Berg, Wirtschaftsprüferin Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2021
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2021
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021(1) Allgemeine Angaben Der vorliegende Konzernabschluss wird gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Die Gliederungsvorschriften sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des HGB werden bei der Aufstellung des Konzernabschlusses und der Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen beachtet. Die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerken teilweise an dieser Stelle gemacht. Die Gesellschaft ist unter der Firma JCK Holding GmbH Textil KG mit Sitz in Quakenbrück im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter der Nummer HRA 7104 eingetragen. (2) Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen, JCK Holding GmbH Textil KG, siebenundvierzig inländische und fünfundzwanzig ausländische Tochterunternehmen vollkonsolidiert. Des Weiteren wurden die Beteiligungen an zwei inländischen und drei ausländischen assoziierten Unternehmen im Rahmen der Equity-Bewertung erfasst. Auf die Einbeziehung der Furlano Textilhandelsgesellschaft mbH, Quakenbrück, der Ballsportdirekt.hr d.o.o., Zagreb, Kroatien, der Labtech Shanghai Testing Co. Ltd., Shanghai, China, sowie der Ballsportdirekt.at GmbH, Wien, Österreich, in den Konzernabschluss wurde wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet. Des Weiteren wurden die Anteile an der Fortis Garments Ltd., Dhaka, Bangladesch, der Habitus Fashion Ltd., Dhaka, Bangladesh, und der Ballsportdirekt.de-Berlin GmbH, Berlin, nicht gemäß § 311 HGB in den Konzernabschluss einbezogen, weil kein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik dieser Gesellschaften ausgeübt werden kann. Durch die erstmals im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen haben sich die Umsätze um weniger als 10% erhöht. Da auch die weiteren entsprechenden Aufwands- und Ertragspositionen in ähnlichem Maße beeinflusst wurden, ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahresabschluss gegeben. Die vollständige Aufstellung unseres Anteilsbesitzes ist unter dem Punkt (35) Übersicht über die Konzern- und Beteiligungsverhältnisse aufgeführt. (3) Stichtag des Konzernabschlusses und der einbezogenen Einzelabschlüsse Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt worden; die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt worden. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen Daiber Far East Limited, Hongkong, China, und Zandromar Fashion Myanmar Co., Limited, Yangon, Myanmar, wurden auf den 31. März 2021 aufgestellt. Ein Zwischenabschluss gemäß § 299 Abs. 2 HGB auf den 31. Dezember 2021 wurde erstellt. (4) Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für die Erwerbe vor dem 1. Januar 2010 erfolgte nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. durch Verrechnung des Kaufpreises mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung. Ein sich ergebender aktivischer Unterschiedsbetrag wurde den in der Konzernbilanz anzusetzenden Vermögensgegenständen der jeweiligen Tochterunternehmen insoweit zugeschrieben, als deren Wert höher ist als der bisherige Wertansatz. Ein sich ergebender passivischer Unterschiedsbetrag wird in der Konzernbilanz in den anderen Gewinnrücklagen ausgewiesen. Der zum 31. Dezember 2021 bestehende Unterschiedsbetrag ist allein darauf zurückzuführen, dass nach dem Erwerb, aber vor dem Stichtag der Erstkonsolidierung, Gewinne thesauriert worden sind. Für Erwerbe ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Danach ist das Reinvermögen der konsolidierten Tochterunternehmen im Erstkonsolidierungszeitpunkt einschließlich eines auf andere Gesellschafter entfallenden Anteils vollständig zum Zeitwert zu bewerten. Der danach verbleibende Betrag wird als Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen und über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Werden nach Erlangung des beherrschenden Einflusses weitere Anteile an einem Tochterunternehmen erworben (Aufstockung), wird das zuvor beschriebene Verfahren ebenfalls angewendet. Stichtag der Erstkonsolidierung ist der Zeitpunkt, zu dem das erworbene Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Sofern dieser Zeitpunkt nicht der Beginn des Geschäftsjahres ist, erfolgt die Erstkonsolidierung auf Basis eines Zwischenabschlusses. Die assoziierten Unternehmen werden zum 31. Dezember 2021 unter Anwendung der Equity-Methode einbezogen. Der Ansatz erfolgt hier nach der Buchwertmethode gem. § 312 Abs. 1 HGB zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung in den Konzernabschluss gemäß § 312 Abs. 3 HGB. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital wird unter dem Posten Anteile an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag wird ab dem Jahr der Erstkonsolidierung über sechs Jahre und bei Unternehmen der Informationstechnologie über 10 Jahre abgeschrieben. Die anteiligen Jahresergebnisse der assoziierten Unternehmen sowie die Abschreibungen auf den aktiven Unterschiedsbetrag werden zum 31. Dezember 2021 als Ergebnis aus assoziierten Unternehmen übernommen und gleichzeitig mit dem Buchwert der Beteiligung verrechnet. Konzerninterne Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften wurden eliminiert. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden ebenfalls eliminiert. (5) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der JCK Holding GmbH Textil KG und der Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit sie entgeltlich erworben wurden, zu den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte der Tochterunternehmen werden zwischen fünf und zehn Jahren abgeschrieben. Gründe für den Abschreibungszeitraum von über fünf Jahren sind die bei Erwerb geschätzten Auswirkungen von Veränderungen der Absatz- und Beschaffungsmärkte sowie der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der erworbenen Unternehmen. Für ab dem 1. Januar 2010 erworbene Tochterunternehmen beträgt der Abschreibungszeitraum sechs Jahre. Grund für den Abschreibungszeitraum von mehr als fünf Jahren ist, dass zum Investitionszeitpunkt die Kalkulationsbasis beim Erwerb für den Return on Investment ein Zeitraum von sechs Jahren zugrunde gelegt wird. Dies entspricht auch den Erwartungen an Geschäftsmodell und -verlauf der erworbenen Tochterunternehmen. Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Geschäftsgebäude werden in längstens fünfzig Jahren, technische Anlagen und Maschinen in längstens zehn Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend in fünf Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Nettoeinzelwert von bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen erfolgt die Bewertung der Anteile an den nicht konsolidierten Tochtergesellschaften zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die in den Anteilen an assoziierten Unternehmen enthaltenen aktiven Unterschiedsbeträge werden planmäßig über sechs Jahre bzw. bei Unternehmen der Informationstechnologie über zehn Jahre abgeschrieben, weil der jeweilige Zeitraum zum Investitionszeitpunkt die Kalkulationsbasis beim Erwerb für den Return on Investment zugrunde gelegt wird. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden soweit notwendig vorgenommen. In den Vorräten haben wir Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handelswaren sowie geleistete Anzahlungen zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen angesetzt. Fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet; die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial alle sonstigen Fertigungsaufwendungen einschließlich Fertigungsgemeinkosten, die nach den Bestimmungen des deutschen Steuerrechts aktivierungspflichtig sind. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Unterwegs befindliche Waren werden mit Übergang des wirtschaftlichen Eigentums als Bestand ausgewiesen. In Fremdwährung bezogene Waren werden mit dem Devisenkurs zum Anschaffungszeitpunkt bewertet. Die davon unterwegs befindlichen Waren werden mit dem zugehörigen Devisenterminkurs (Bildung von Bewertungseinheiten) bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bewerten wir zu Anschaffungskosten abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs zum Datum der Rechnungslegung bewertet. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden nach der PUC-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung der Verpflichtung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,87 % p.a. (Vorjahr: 2,30 % p.a.) verwendet. Lohn- und Gehaltssteigerungen waren entweder nicht zu berücksichtigen, da es sich um Fixzusagen handelt oder es wurde der Rententrend mit 1,5 % p.a. (Vorjahr 1,5 % p.a.) berücksichtigt. Die verpfändeten Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen sind mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften haben wir alle erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenterminkurs des zugehörigen Devisentermingeschäfts bewertet, sofern ein solches abgeschlossen wurde. Sofern kein Sicherungsgeschäft abgeschlossen wurde, erfolgt die Bewertung von kurzfristigen Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Bewertungseinheiten werden gebildet, soweit Vermögensgegenstände oder Schulden dazu bestimmt sind, gegenläufige Wertänderungsrisiken aus anderen Vermögensgegenständen oder Schulden auszugleichen. Die Bewertung des effektiven Teils solcher Bewertungseinheiten erfolgt nach Maßgabe des § 254 HGB mittels der Einfrierungsmethode. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. (6) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im folgenden Anlagespiegel dargestellt. (7) Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung Im Rahmen der Kaufpreisallokation von Konzerngesellschaften hatten sich Geschäfts- oder Firmenwerte ergeben, die planmäßig abgeschrieben werden. Hier wird der jeweilige Restbuchwert zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Es fand der Erwerb weiterer Geschäftsanteile an mehreren Unternehmen statt. Insofern hat sich die Anzahl der zu konsolidierenden Einheiten, aber auch der Firmenwert von bereits bestehenden Beteiligungen erhöht. Der das anteilige Reinvermögen übersteigende Anteil des Kaufpreises führte in diesen Fällen zu einer Erhöhung des aktiven Unterschiedsbetrages (Firmenwertes). Die erstmalig in 2021 konsolidierten Unternehmen sind in Abschnitt 35 gesondert gekennzeichnet. Die Firmenwerte wurden planmäßig abgeschrieben. Der passivische Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 4.052 ist gegenüber dem Vorjahr unverändert und wird weiterhin in den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Die Angaben zum Anteilsbesitz sind der Übersicht über die Konzern- und Beteiligungsverhältnisse am Ende dieses Anhangs zu entnehmen. (8) Anteile an assoziierten Unternehmen Der Ausweis ergibt sich wie folgt:
Der aktive Unterschiedsbetrag betrifft die jeweiligen Geschäfts- oder Firmenwerte aus dem Erwerb. Diese werden planmäßig abgeschrieben. (9) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (10) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Der Ausweis betrifft die Forderungen gegen die nicht in den Konzernabschluss einbezogene Ballsportdirekt.hr d.o.o., Zagreb, Kroatien, sowie die Ballsportdirekt.at GmbH, Wien, Österreich. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 60 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. (11) Aktive latente Steuern Unter diesem Posten wird die Steuerabgrenzung gemäß § 306 HGB ausgewiesen. Dieser ergibt sich wie folgt:
Die Ertragssteuersätze wurden beim Posten Zwischengewinneliminierung, wie er sich für das liefernde Unternehmen darstellt (DRS 10), zugrunde gelegt und bei den übrigen Posten entsprechend der Steuerbelastung der einzelnen Tochtergesellschaft. (12) Kommanditkapital Das Kommanditkapital der JCK Holding GmbH Textil KG beträgt TEUR 5.113. (13) Rücklagen Der Posten enthält im Wesentlichen die Kapitalrücklage der JCK Holding GmbH Textil KG in Höhe von TEUR 40.000 (Vorjahr TEUR 35.000) sowie den unveränderten passiven Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. Die Rücklagen der Muttergesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2021 durch eine Einstellung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 5.000 von TEUR 35.000 auf TEUR 40.000 erhöht. (14) Eigenkapitaldifferenz aus Währungskursumrechnung Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungskursumrechnung resultiert aus der Umrechnung der auf fremde Währung lautenden Jahresabschlüssen von dreizehn Tochterunternehmen. Danach werden die Bilanzposten, bis auf das gezeichnete Kapital und den Gewinnvortrag, mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2021 umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die sich ergebenden Differenzen werden unter diesem Sonderposten innerhalb des Eigenkapitals erfasst. (15) Konzernbilanzgewinn Die Entwicklung des Konzernbilanzgewinns ist im Konzerneigenkapitalspiegel ersichtlich. (16) Rückstellungen für Pensionen Gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB wurde die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten 10 Jahre abgezinst. Der Unterschied zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahres-Durchschnittssatz und dem 7-Jahres-Durchschnittssatz beträgt lt. versicherungsmathematischem Gutachten per 31.Dezember 2021 TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 183). Ausgewiesen werden der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung der Gustav Daiber GmbH, Albstadt, und der mbw Vertriebsges. mbH, Wanderup, sowie der Unterschiedsbetrag aus der Pensionsrückstellung und der Verrechnung des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherung für Altersvorsorgeverpflichtungen gemäß § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB der HALFAR SYSTEM GMBH Rucksäcke und Taschen, Bielefeld. Der Posten ergibt sich wie folgt:
(17) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Tantiemen, Rechtsstreitigkeiten, Retouren, Gutschriften und Boni, Rechts- und Beratungskosten, sonstige Personalkosten sowie Resturlaub. (18) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 54.260 (Vorjahr: TEUR 32.686) sowie von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 44.887 (Vorjahr: TEUR 3.278). Die Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen durch die Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie durch die Sicherungsübereignung des Warenbestandes gesichert. (19) Übrige Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten wie im Vorjahr ausschließlich Posten, die innerhalb eines Jahres fällig sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten Verbindlichkeiten gegenüber nicht beherrschenden Anteilen und haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 14.939 (Vorjahr TEUR 4.935) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 167 (Vorjahr TEUR 312) enthalten. (20) Umsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen stellt sich wie folgt dar:
(21) Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsdifferenzen von TEUR 1.197 (Vorjahr TEUR 1.002), die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungskursverluste in Höhe von TEUR 1.065 (Vorjahr TEUR 870). Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 8.487 (Vorjahr TEUR 945) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 8.204 (Vorjahr TEUR 790). Im Geschäftsjahr 2021 wurden außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 26.151 durch die Veräußerung von Anteilen an einem assoziierten Unternehmen realisiert. (22) Erträge aus assoziierten Unternehmen Unter diesem Posten sind die anteiligen Jahresergebnisse der assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 1.086 (Vorjahr TEUR 983) saldiert erfasst. (23) Zinsaufwand Hierin sind Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 44) enthalten, die mit Zinserträgen aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3) verrechnet wurden. (24) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Ertragsteuern betreffen im Wesentlichen die Gewerbesteuer sowie Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag. Der Aufwand für latente Steuern beträgt TEUR 287 (Vorjahr: TEUR -35). Für die JCK Holding GmbH Textil KG als Personengesellschaft fällt ausschließlich Gewerbesteuer an, da die Einkommensbesteuerung auf der Ebene der Gesellschafter der JCK Holding GmbH Textil KG erfolgt. (25) Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen konsolidiert keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB. (26) Sonstige außerbilanzielle Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestanden Einkaufsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr für Fertigwaren und aus Materialdispositionen für die aktuellen bzw. die künftigen Kollektionen. Es bestehen zukünftige Verpflichtungen i.S.d. § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 20.865 (Vorjahr: TEUR 20.189). (27) Forfaitierung Bei einer Konzerngesellschaft wurden Forderungen im Rahmen eines Factorings mit einem Gesamtwert von TEUR 9.209 (Vorjahr TEUR 8.629) verkauft. (28) Bewertungseinheiten und Finanzinstrumente Der Konzern ist im Rahmen seiner Geschäftstätigkeiten Währungsrisiken ausgesetzt, die durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten abgesichert werden; hierbei handelt es sich um Devisentermingeschäfte. Ziel des Einsatzes von Finanzinstrumenten ist es, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Auswirkungen aus Währungskursänderungen zu reduzieren. Zur Absicherung dieser Risiken wurden Wareneinkaufsgeschäfte in fremder Währung mit Devisentermingeschäften in Höhe von TUSD 188.578 abgeschlossen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit (bereits vertraglich kontrahiert) erwartete Verkaufsgeschäfte wurden mit Devisentermingeschäften in Höhe von TAUD 7.281 jeweils zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst (Micro Hedge). Die Wertveränderungen der in die Bewertungseinheit eingebundenen Geschäfte verhalten sich jeweils gegenläufig und gleichen sich mit Fälligkeit aus. Die Fälligkeiten aller einbezogenen Geschäfte liegen im Geschäftsjahr 2022. Daneben werden im Konzern Finanzinstrumente eingesetzt, die nicht die formellen Anforderungen zur Darstellung von Bewertungseinheiten erfüllen. Insofern ergeben sich zum 31. Dezember 2021 offene Positionen aus verschiedenen strukturierten Devisentermingeschäften. Abhängig von der Entwicklung des Wechselkurses zwischen Euro und US-Dollar bestehen Kaufverpflichtungen. Der Gesamtbetrag der offenen Devisentermingeschäfte beläuft sich auf TUSD 6.550. Unter Anwendung marktüblicher Bewertungsmodelle und Stichtagsparameter ergaben sich zum Bilanzstichtag positive Marktwerte in Höhe von TEUR 115. (29) Angaben nach 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB Das Eigenkapital der Furlano Textilhandelsgesellschaft mbH, Quakenbrück, beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 15 (Vorjahr TEUR 15), für das Geschäftsjahr 2021 wird ein Jahresfehlbetrag von TEUR -2 (Vorjahr TEUR -2) ausgewiesen. Hinsichtlich des Anteils am Eigenkapital wird auf die Übersicht zu den Konzern- und Beteiligungsverhältnissen unter Punkt (35) verwiesen. (30) Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug in den jeweiligen Bereichen:
(31) Geschäftsführung Der Geschäftsführung des Mutterunternehmens gehörten im Geschäftsjahr 2021 an: Günter Kollmann, Kaufmann, Quakenbrück David Kollmann, Kaufmann, Quakenbrück Johannes Kollmann, Kaufmann, Quakenbrück Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen TEUR 5.963 (Vorjahr: TEUR 3.273). (32) Beirat Dem Beirat des Mutterunternehmens gehörten im Geschäftsjahr 2021 an: Dr. Frank W. Keuper, Hamburg (Vorsitzender) Johanna Kollmann, Quakenbrück Dr. Rolf Scheffels, Frankfurt am Main Thomas Bagusch, Hannover Die Bezüge des Beirats betrugen für 2021 TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 46). (33) Honorar des Abschlussprüfers Der Abschlussprüfer der Gesellschaft, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie mit ihr verbundene Unternehmen haben für das Geschäftsjahr 2021 folgende Honorare berechnet:
(34) Befreiungswirkung Folgende Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264 a Abs. 1 HGB machen von der Befreiung zur Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse gemäß §§ 264 Abs. 3 bzw. 264 b HGB Gebrauch:
(35) Übersicht über die Konzern- und Beteiligungsverhältnisse 1. In den Konzernabschluss wurden folgende Tochterunternehmen einbezogen:
* Erstmalig zum 1. Januar 2021 vollkonsolidiert
2. In den Konzernabschluss wurden folgende assoziierte Unternehmen einbezogen:
3. In den Konzernabschluss wurden folgende Unternehmen nicht einbezogen:
(36) Ergebnisverwendung Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 5.000 in die Kapitalrücklage eingestellt und ein Betrag in Höhe von TEUR 24.039 den variablen Kapitalkonten der Kommanditisten gutgeschrieben. (37) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten. In Bezug auf den seit Februar herrschenden Krieg in der Ukraine verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzernlagebericht.
Quakenbrück, 29. April 2022 JCK Holding GmbH Textil KG vertreten durch die JCK Holding GmbH Günter Kollmann David Kollmann Johannes Kollmann Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2021
Konzernlagebericht für 20211. GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Gemäß der Winterprognose des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (ifW Kiel) vom 15. Dezember 2021 hat die Erholung der Weltwirtschaft einen spürbaren Dämpfer erlitten. In vielen Teilen der Welt hemmten erneut zunehmende COVID-19-Infektionen die wirtschaftliche Aktivität. Zudem behinderten Lieferengpässe den Aufschwung der Industrieproduktion und das Wachstum der chinesischen Wirtschaft hat sich verlangsamt. Für 2021 erwartete das IfVW Kiel, nach dem drastischen Konjunktureinbruch im Vorjahr, einen Zuwachs der Weltproduktion um 5,7 Prozent, für 2022 von 4,5 Prozent. Von dem tiefen Einbruch zu Beginn der Pandemie hatte sich die Weltwirtschaft bereits im Herbst 2020 erholt und das Vorkrisenniveau wieder erreicht. Seit Mitte des Jahres 2021 führen allerdings Lieferengpässe und Kapazitätsprobleme in der Logistik, insbesondere im Seeverkehr, zur Behinderung des Welthandels. Von Seiten der Finanzpolitik wurde die konjunkturelle Entwicklung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften - und in geringerem Umfang auch in vielen Schwellenländern - vorerst weiter gestützt. Dazu wurden erhebliche Mehrausgaben und Steuerstundungen beschlossen, um die negativen Folgen der Pandemie zu mildern. Das Jahr 2021 war für die deutsche Wirtschaft erneut ein ereignisreiches Jahr. Bis in das Frühjahr hinein war die wirtschaftliche Entwicklung vor allem durch die Pandemie und entsprechende Eindämmungsmaßnahmen gekennzeichnet. Die erfolgreiche Impfkampagne ermöglichte zum Sommer eine Erholung nahezu aller Wirtschaftsbereiche. Lieferengpässe und Materialknappheiten, die insbesondere die Industrie belasteten, spielten im Jahresverlauf allerdings eine erhebliche Rolle. Im Herbst 2021 kam es dann zu einer deutlichen Zunahme der Infektionszahlen, in deren Folge die wirtschaftliche Erholung einen Einbruch hinnehmen musste. Letztendlich hat sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2021 um 2,7 Prozent erhöht (Vorjahr -4,6 Prozent). Die Inflationsrate ist in Deutschland im vergangenen Jahr spürbar auf 3,1 Prozent angestiegen, während sie im Vorjahr bei nur 0,5 Prozent gelegen hatte. Für diese Entwicklung war eine Reihe von Sonderfaktoren, wie zum Beispiel die vorübergehende Senkung der Umsatzsteuersätze, sowie die starken Anstiege der Energie- und Rohstoffpreise im letzten Jahr, nach pandemiedingten Einbrüchen im Jahr 2020, verantwortlich. Das Defizit im deutschen Staatshaushalt ist im Jahr 2021 im Gegensatz zur Prognosedeutlich kleiner ausgefallen. Die Ausgaben von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung überstiegen die Einnahmen um rund 132,5 Mrd. Euro, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Das sind 12,8 Mrd. Euro weniger als im letzten Jahr. Die Bekämpfung der Corona-Pandemie trug auch 2021 maßgeblich zum Anstieg der Ausgaben des Staates bei. So führten beispielsweise die Beschaffung von Impfstoffen und Schutzausrüstung, die Errichtung und der Betrieb von Impfzentren sowie die Durchführung von Corona-Tests zu einem weiteren Anstieg der Vorleistungen um 10,8%. Die Arbeitslosenquote in Deutschland hat sich im Geschäftsjahr 2021 nach dem letztletztjährigen Anstieg wieder verringert. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag bei 5,1 Prozent gegenüber 5,9 Prozent zum Vorjahr. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg auf ca. 45,4 Millionen an (Vorjahr 44,8 Millionen). Die Erholung am Arbeitsmarkt wurde allerdings durch die vierte Welle unterbrochen. Ein erheblicher Teil des Arbeitsausfalls wurde dann abermals über Kurzarbeit abgefangen. Innerhalb der EU sind mit Spanien, Frankreich und Italien insbesondere weiterhin Mitgliedstaaten massiv von der Corona-Krise betroffen, deren Arbeitsmärkte bereits vor Ausbruch der Pandemie mit hohen Arbeitslosenzahlen zu kämpfen hatten. Auch im EU-Raum ist die Arbeitslosenquote rückläufig. Im Durchschnitt sind 6,4 Prozent (Vorjahr 7,5 Prozent) der EU-Bürger als arbeitslos registriert, während die durchschnittliche Arbeitslosenquote in den Ländern der Euro-Zone mit rund 7 Prozent (8,3 Prozent) signifikant höher liegt (Stand Dezember 2021). Dieses Umfeld prägte Absatz- und Beschaffungsmärkte aller wesentlichen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, die im Vertrieb vornehmlich im deutschen und europäischen Raum geschäftlich aktiv sind. Branchenentwicklung Laut Konjunkturbericht des Gesamtverbands der deutschen Textil- und Modeindustrie ist der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 um 5,5 Prozent angestiegen. Bekleidung verzeichnete einen Umsatzanstieg von 3,0 Prozent. Aufgrund der massiven Umsatzverluste im Vorjahr (-19,0 Prozent) ist man allerdings noch nicht auf dem Umsatzniveau vor Corona angekommen. Die Textilbranche stieg sogar um +6,9 Prozent und liegt nur noch knapp unter den Umsätzen des Geschäftsjahres 2019. Die Beschäftigung der Branche sinkt weiter, wenn auch mit leicht niedrigeren Raten. Im Geschäftsjahr 2021 ist die Anzahl der Beschäftigten insgesamt um -4,3 Prozent zurückgegangen. Die Beschaffungspreise für Rohstoffe stiegen im Jahr 2021 in beispiellosem Ausmaß an. Es sind nicht nur viele wichtige Halbfertigprodukte wie Garne und Fasern betroffen, sondern auch Grundstoffe (bspw. Kunststoffe und Farbstoffe). Außerdem sind die Kosten für Energie, Strom und Logistik extrem angestiegen. Zwar konnten auch die Verkaufspreise für Textilien und Bekleidung nach langen Jahren der Stagnation erhöht werden, allerdings nur langsam und sehr moderat (Textil +2,6 Prozent und Bekleidung +0,8 Prozent). Durch die zahlreichen Absagen verschiedener Messen, Events und Sportveranstaltungen - oder deren Durchführung ohne Livepublikum - sowie die auf das Nötigste minimierten Kundenkontakte wurden die Übergabemöglichkeiten von Werbeartikeln stark eingeschränkt. Trotz wiederholter Anstrengungen waren auch im zweiten Corona-Jahr Umsatzrückgänge nicht zu verhindern. So verzeichnete die Werbeartikelbranche 2021 einen Gesamtumsatz von 2,7 Milliarden Euro (Vorjahr 2,9 Milliarden Euro). Verglichen mit dem vor Corona Jahr (3,65 Milliarden Euro) ist der Umsatz inzwischen um eine volle Milliarde zurückgegangen. Im zweiten Pandemiejahr zeigt sich, wie sehr der E-Commerce zur neuen Normalität für Kunden und Händler geworden ist. Fast jeder siebte Euro, der den deutschen Haushalten zur Verfügung steht, wurde im Jahr 2021 für Waren im E-Commerce ausgegeben. Im Jahr 2020 war es noch jeder achte Euro. Bereinigt man die Umsätze um Einkäufe von Lebensmitteln, hat der E-Commerce mit Waren 2021 sogar jeden fünften Euro auf sich gezogen. Insgesamt stieg der Bruttoumsatz mit Waren im E-Commerce im Gesamtjahr 2021 auf 99,1 Milliarden Euro (Vorjahr 83,3 Milliarden Euro) an. Das relative Wachstum zum Vorjahr beträgt somit rund 19 Prozent. Ein Anteil von ca. 40,0 Prozent des Umsatzes wurde über mobile Endgeräte erwirtschaftet. Inklusive der digitalen Dienstleistungen, die nochmals leicht auf 8 Milliarden Euro zurückgingen, betrug das Gesamtvolumen mehr als 107 Milliarden Euro (inkl. Umsatzsteuer). Der bevh erwartet eine weitere Erhöhung der Umsatzanteile des E-Commerce am gesamten Handel. Aktuell geht der Verband davon aus, dass die Umsätze mit Waren im Jahr 2022 um weitere 12,0 Prozent auf 110 Milliarden Euro (brutto) steigen werden. Die Gesundheitsausgaben sind in den vergangenen Jahren weiter gestiegen und betrugen im Bereich der Heil- und Hilfsmittel in Deutschland im Jahr 2019 insgesamt rund 18,2 Milliarden Euro (Vorjahr 17,7 Milliarden Euro). Davon entfallen auf Hilfsmittel 9,3 Milliarden Euro (Vorjahr 9,0 Milliarden Euro) und auf Heilmittel 8,9 Milliarden Euro (Vorjahr 8,7 Milliarden Euro). Ebenfalls sind die Ausgaben je Versicherten für Heilmittel als auch Hilfsmittel in den letzten Jahren gestiegen. Konzernstruktur und -entwicklung Das Geschäftsmodell der JCK Holding GmbH Textil KG wird im Wesentlichen vom Groß- und Onlinehandel mit Produkten aus den Segmenten Bekleidung und Werbeartikel getragen. Hierbei besteht ein Sortimentsschwerpunkt im Bereich Sport. Darüber hinaus hat die JCK-Gruppe in den letzten Jahren ihr Produktportfolio kontinuierlich weiterentwickelt und um medizinische Bedarfsgegenstände, Notfallausrüstungen sowie Dekorations- und Geschenkartikel ergänzt. Im Geschäftsjahr 2021 wurden seitens der JCK Holding GmbH Textil KG die Anteile an der Styleboom GmbH & Co. KG, Geldern, (51%; Vorjahr 30%) und an der 11teamsports GmbH, Satteldorf, erhöht (60%; Vorjahr 57%). Zudem wurde die Beteiligung an der KW-Commerce GmbH mit Wirkung zum Beginn des Geschäftsjahres 2021 erhöht und im weiteren Verlauf des Jahres als Gesamtpaket verkauft. Im Teilkonzern der eleven teamsports GmbH gab es im Laufe des Geschäftsjahres 2021 eine Reihe von Investitionen in Beteiligungen. Insbesondere wurden Anteile an der Keepersport Holding GmbH, Kottingbrunn, Österreich, erworben. Die Keepersport Holding GmbH ist zudem Gesellschafterin der Keepersport GmbH als auch der Keepersport S.R.L. Weiterhin hat eine Erhöhung der Anteile an der Niehuis Sport GmbH stattgefunden. Auch in der Medico-Gruppe hat sich die Anzahl der Gesellschaften erhöht. Im Berichtsjahr wurden die Medico Scarpe Ltd. (China) sowie die Medico Fashion Istanbul (Türkei) gegründet. Der Ausbau des B2C-Onlinehandels wird weiterverfolgt. Hierbei liegt der Fokus auf einem langfristig tragfähigen Wachstum und dem Aufbau einer soliden Marktposition in entsprechenden Nischen-Segmenten. Neben der eleven teamsports Gruppe ist auch die Styleboom GmbH & Co. KG in diesem Geschäftsbereich aktiv. Neben diesen neuen und bereits erfolgreichen Gesellschaften gibt es weitere Pilotprojekte und Gesellschaften, die hier Schritte auf dem Markt machen. Die entsprechenden Aktivitäten werden auf Konzernebene durch eine eigene Inhouse-Beratung begleitet und unterstützt. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl des Konzerns hat sich im Geschäftsjahr 2021 von durchschnittlich insgesamt 1.895 auf 2.126 erhöht. Ein Teil der bisherigen Konzernunternehmen hat neue Mitarbeiter eingestellt, um den Anforderungen des Umsatzwachstums entsprechen zu können oder um sich gezielt weiterzuentwickeln mit neuen Konzepten. Gegenläufig kam es aber aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und der Anpassung von Kosten auch bei einigen Gesellschaften zu einer Verringerung der Mitarbeiterzahl. Entscheidend für den absoluten Zuwachs war aber, dass durch Tochtergesellschaften, die zum ersten Mal in den Konzern einzubeziehen waren, mehr Mitarbeiter hinzukamen. Die Konzerngruppe hat einen großen Anteil von langjährig beschäftigten Mitarbeitern, die über einen großen Erfahrungsschatz und zielgerichtet entwickelte Kompetenzen verfügen. Sofern Verstärkungen an einzelnen Stellen benötigt werden, nutzt man individuelle Rekrutierungsmöglichkeiten. Ansonsten erfolgen zielgerichtete Weiterbildungen entsprechend der funktionsbezogenen Anforderungen. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter als wichtiger Indikator für eine Identifikation mit den Werten und Zielen der Konzerngruppe ist ein wichtiger nicht finanzieller Erfolgsindikator. Die Personalpolitik bei Tochterunternehmen mit Geschäftsführern, die meist zugleich Minderheitsgesellschafter sind, liegt weitgehend in der Verantwortung der jeweiligen Gesellschaft und orientiert sich an den lokalen Gegebenheiten. Da es den Konzerngesellschaften teilweise schwerfällt, geeignetes Personal zu finden, werden passende Umgestaltungen vorgenommen, um möglichst viele erfahrene Mitarbeiter zu binden. So gibt es verschiedene Programme zu Arbeitszeitmodellen und vielfältige Variationen in der Ausgestaltung der Arbeitsumfelder. Viele inländische Gesellschaften der JCK-Gruppe bieten Ausbildungsberufe vornehmlich in kaufmännischen und technischen Bereichen an. Sofern dies möglich ist, werden auch regelmäßig Auszubildende in Anstellungsverhältnisse übernommen. Darüber hinaus wurden in der Gruppe auch die Möglichkeiten für eine duale Ausbildung und entsprechende BA-Studiengänge geschaffen. Gesellschaftliche Verantwortung der Konzernunternehmen (CSR) Die Frage einer nachhaltigen, sozial und ökologisch verantwortlichen Geschäftstätigkeit gewinnt eine zunehmende Bedeutung in allen Bereichen der Unternehmensführung. In vielen Teilen des Konzerns wird diese Verantwortung schon langjährig gelebt und umgesetzt. Aufgrund der verschiedenen Standorte, Geschäftsmodelle und Maßnahmen gibt es dabei sehr unterschiedliche Schwerpunkte und Anforderungen. Für die Unternehmen des Konzernbereiches Textil/Bekleidung Großhandel wurde im Berichtsjahr erstmalig ein vollständiger Nachhaltigkeitsbericht erstellt und veröffentlicht. Da diese Unternehmen auch über ihre Tochter- und Beteiligungsunternehmen sowie langjährige Partnerunternehmen einen großen Teil einer textilen Wertschöpfungskette abdecken, liegt hier ein Schwerpunkt der entsprechenden Verantwortlichkeit im gesamten Konzern. Dabei wird u.a. auf Fragen des Umweltschutzes, der Arbeitsbedingungen und der Produktsicherheit entlang der gesamten Lieferkette eingegangen. Das assoziierte Unternehmen Houdini Sportswear AB, Stockholm, Schweden, gehört hinsichtlich der Nachhaltigkeit zu einem Vorreiterunternehmen im Bekleidungsbereich und wurde dafür mehrfach international prämiert. Ausweislich des letzten Nachhaltigkeitsreportings dieser Gesellschaft wird ab dem Jahr 2022 angestrebt, eine 100%-Quote der Wiederverwertbarkeit der eigenen Kollektionen zu haben. Bereits jetzt liegt man bei über 75%. Bei Unternehmen der Werbemittelgruppe werden mittlerweile klimaneutrale Produkte vertrieben und es laufen Projekte, um diese Klimaneutralität für gesamte Unternehmen bereits in wenigen Jahren zu erreichen. In der gesamten Konzerngruppe werden soweit möglich neue KfZ-Käufe oder -Leasings nur noch von vollelektrischen Modellen oder zumindest Hybrid-Modellen vorgenommen. Mehrere Konzernunternehmen bieten den Mitarbeitern Leasingmodelle für E-Bikes an. Damit sind nur einige Beispiele der aktuellen Gegebenheiten genannt. Die systematische Erfassung, Koordination und Verknüpfung sowie eine strukturierte Berichterstattung stellen eine Herausforderung in der weiteren Entwicklung der Konzerngruppe dar. Aufgrund der besonderen Bedeutung dieses Themenfeldes werden die entsprechenden Aktivitäten direkt von der Geschäftsführung des Mutterunternehmens mitgestaltet. Investitionen Im Geschäftsjahr 2021 erfolgten Investitionen in neue Tochterunternehmen und führten zu Zugängen bei den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und auch die Sachanlagen sind in der Folge angestiegen. Insbesondere führten die neuen bzw. erhöhten Beteiligungen zur Erhöhung der Firmenwerte aus Konsolidierung. Weitere Investitionen erfolgten im Wesentlichen als Ersatz- und Modernisierungsmaßnahmen oder für IT-Infrastruktur bei einer ganzen Reihe von Konzerngesellschaften. Darüber hinaus kam es bei der 11ts-Logistik zu einer Erweiterung der Kapazitäten durch einen Ausbau der Lagerhalle. Andere größere Investitionsprojekte gab es im Konzern im Geschäftsjahr 2021 nicht. 2. VERMÖGENSLAGE Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2021 ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 22,0 Prozent (Vorjahr: 26,5 Prozent) gekennzeichnet. Diese Position besteht aus den immateriellen Vermögensgegenständen, dem Sachanlage- und dem Finanzanlagevermögen. Die Zugänge wurden bereits unter den Investitionen erwähnt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Wesentlichen durch den Ausbau der Beteiligungsstruktur geprägt. Es fand der Erwerb sowohl neuer als auch weiterer Geschäftsanteile an einzelnen Unternehmen statt, was die Anzahl der zu konsolidierenden Einheiten erhöhte. Im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände sind insbesondere die Firmenwerte aus Kapitalkonsolidierung angestiegen, da die neu entstandenen Firmenwerte die planmäßigen Abschreibungen übersteigen. Der Rückgang der Finanzanlagen ist durch Hinzuerwerb weiterer Anteile an einer Tochtergesellschaft geprägt, die in 2021 somit erstmalig vollkonsolidiert wurde. Außerdem wurden Anteile an einem Unternehmen verkauft und die Tilgung einer Ausleihung durch einen Geschäftspartner vorgenommen. Auf die Vorräte entfallen 50,5 Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr: 48,9 Prozent). Als wesentliche Ursache des absoluten Anstiegs sind der erhöhte Umsatz bzw. die verbesserte Auftragslage auszumachen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 18,5 Prozent (Vorjahr: 18,7 Prozent). Auch hier ist die Entwicklung auf die gestiegenen Umsatzerlöse und auf die neuen Beteiligungen zurückzuführen. Gegenläufig wirkt sich der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund des Verkaufs einer Beteiligung aus. Wesentliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind kreditversichert. Bei einer Konzerngesellschaft wurden wie in Vorjahren Forderungen im Rahmen eines Factorings verkauft. Das wirtschaftliche Eigenkapital (bilanzielles Eigenkapital zuzüglich variabler Kapitalkonten) erhöhte sich im Berichtsjahr auf nunmehr TEUR 146.496 (Vorjahr: TEUR 112.639). Dem Anstieg des wirtschaftlichen Eigenkapitals steht eine erhöhte Bilanzsumme gegenüber. Die Kennziffer "Wirtschaftliche Eigenkapitalquote" entwickelte sich positiv von 33,3 Prozent auf 37,4 Prozent. Die Gesellschafter des Mutterunternehmens haben bereits im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses die Einstellung eines Teilbetrages des Jahresergebnisses 2021 in die Rücklagen in Höhe von EUR 5 Millionen beschlossen. So wird eine langfristige Stärkung des Eigenkapitals vorgenommen. Auf Rückstellungen entfallen 8,9 Prozent (Vorjahr: 9,5 Prozent) der Bilanzsumme. Während sich sowohl die Steuerrückstellungen als auch die sonstigen Rückstellungen erhöht haben, sind die Pensionsrückstellungen auf dem Vorjahresniveau geblieben. Bei den Steuerrückstellungen resultiert der Anstieg aus der verbesserten Ergebnislage einzelner Gesellschaften. Neben einer erhöhten Steuerrückstellung führte die bessere Ergebnislage zu höheren Aufwendungen für ergebnisabhängige Vergütungen. Weiterhin verursacht die Restrukturierung einzelner Unternehmensbereiche erhöhte Personalaufwendungen für die Dotierung von Rückstellungen. Die Summe der Verbindlichkeiten beträgt EUR 209,9 Mio. (Vorjahr: EUR 193,2 Mio.) und damit 53,5 Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr: 57,1 Prozent). Die wesentlichen Teile der Verbindlichkeiten entfallen auf die Finanzierungen durch Kreditinstitute (ca. 68,2 Prozent). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind entsprechend der Entwicklung des Vorratsvermögens deutlich angestiegen und machen einen Anteil von ca. 18,7 Prozent (Vorjahr ca. 13,3 Prozent) der Gesamtverbindlichkeiten aus. Von den Verbindlichkeiten sind EUR 88,9 Mio. mittel- und langfristige sowie EUR 54,3 Mio. kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 3. FINANZLAGE Die Finanzierung der Gesellschaften erfolgt im Rahmen der mit dem Bankenpool vereinbarten Kreditlinien. Daneben bestehen einzelne Darlehen und Kreditlinien von Tochtergesellschaften, die für den Konzern weiterhin eine nachgeordnete Bedeutung haben. Allerdings ist ein steigendes Volumen zu verzeichnen und die eigenständige Finanzierung von Teilkonzernen wird hierdurch unterstützt. Die Liquidität der Konzerngesellschaften war jederzeit gewährleistet. Bezüglich der Entwicklung des Finanzmittelfonds verweisen wir auf die Kapitalflussrechnung als separaten Bestandteil des Konzernabschlusses (Anlage 3). Trotz des gestiegenen Konzernjahresüberschusses kam es zu einem Rückgang des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der im Wesentlichen im Anstieg des Working Capitals, insbesondere in den Vorräten, sowie höheren Auszahlungen für Ertragssteuern begründet liegt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist gestiegen. Hier kommt zum Tragen, dass aufgrund des gestiegenen Jahresergebnisses eine verringerte Aufnahme von Krediten notwendig war, die in der Größenordnung den erfolgten Tilgungen entsprach. Außerdem haben die Gesellschafter des Mutterunternehmens und andere Gesellschafter einen Teil des Jahresergebnisses im Unternehmen belassen, so dass im Konzern insgesamt die abfließenden Gewinnausschüttungen rückläufig sind. Der Zahlungsmitteleingang aus der Veräußerung einer Beteiligung wurde dem Cashflow der Investitionstätigkeit zugeordnet, so dass es hier zu der wesentlichen Veränderung im Vergleich zum Vorjahr kommt. Hierin liegt insgesamt auch die wesentliche Ursache für die signifikante Erhöhung des Zahlungsmittelbestands im Konzern. Die verfügbare Liquidität hat sich deutlich erhöht und ermöglicht auch in einem wirtschaftlich bewegten Umfeld ein sicheres Management der Zahlungsströme im Gesamtkonzern. 4. ERTRAGSLAGE Die Umsatzerlöse der JCK-Gruppe erhöhten sich im Geschäftsjahr 2021 um 11,5 Prozent auf nunmehr TEUR 847.480 (Vorjahr: TEUR 759.917). Der Umsatzanstieg betrifft überproportional den Teilkonzern eleven teamsports, aber auch einen Teil der Unternehmen im Bereich der Werbemittel. Hier wurden bei den größeren Gesellschaften in etwa die Umsatzverluste des Jahres 2020 wieder aufgeholt und eine Rückkehr auf das Niveau vor der Corona-Pandemie erreicht. Ein weiterer wesentlicher Anteil des Zuwachses entfällt auf die Erstkonsolidierung neuer Tochterunternehmen, insbesondere der Styleboom GmbH & Co. KG. Die Umsätze der Unternehmen im Bereich Textil und Bekleidung (Großhandel) sind dem gegenüber zumeist rückläufig. Hier kamen vor allem die Folgeeffekte der Coronapandemie bzw. der daraus folgenden Schutzmaßnahmen zum Tragen. Durch die langen Schließungen von stationären Einzelhandelsgeschäften kam es im Bereich Textilien und Bekleidung dazu, dass sehr viel unverkaufte Ware in den Lägern der Einzelhändler war. Darauf reagierten diese Handelshäuser mit Rabattaktionen und einem reduzierten Einkaufsverhalten, so dass es folglich im Jahr 2021 zu Rückgängen der Großhandelsumsätze für die Unternehmen der JCK-Textilgruppe kam. Der Wareneinsatz - unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung im Verhältnis zu den Umsatzerlösen - verringerte sich im Geschäftsjahr 2021 auf 63,6 Prozent (Vorjahr: 68,5 Prozent). Auch hier spielt die oben beschriebene Entwicklung der Umsätze des Geschäftsjahres 2021 die entscheidende Rolle: der Anstieg ist in großem Maße auf das Geschäft mit Endkunden (B2C/D2C) zurückzuführen. Hier werden generell geringe Wareneinsätze benötigt, da die Kosten dieser Geschäftsmodelle eher im Beriech der sonstigen betrieblichen Aufwendungen anfallen. Die Umsätze mit geringeren Margen im B2B-Geschäft waren auf der anderen Seite rückläufig, so dass sich die signifikante Veränderung der Quote gut nachvollziehen lässt. Im Gegensatz zum Vorjahr hatte die Entwicklung des US-Dollars im Geschäftsjahr 2021 keinen besonderen Einfluss auf den Materialaufwand. Von großer Bedeutung für die Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2021 war die Entwicklung der sonstigen betrieblichen Erträge, die um TEUR 35.757 gestiegen sind. Aus dem Verkauf eines assoziierten Unternehmens sowie der Auflösung einer Rückstellung für einen Rechtsstreit waren Sondereffekte zu verzeichnen, die insgesamt nahezu die Hälfte des Gesamtergebnisses vor Steuern ausmachen. Erlöse aus dem Verkauf von Unternehmen sind aufgrund des Geschäftsmodells der JCK-Gruppe kein häufiger Sachverhalt, aber durchaus auch nichts Unübliches. Der Anstieg der Personalaufwendungen um TEUR 12.569 auf TEUR 94.249 (Vorjahr: TEUR 81.681) hat verschiedene Ursachen. Insbesondere durch den Erwerb weiterer Unternehmen haben sich die Mitarbeiterzahlen und damit die Personalaufwendungen erhöht. Ebenso führten höhere variable Vergütungsbestandteile aufgrund der gegenüber dem Vorjahr verbesserten Ergebnislage zu einem Anstieg. Kumulativ waren dann noch einmalige Aufwendungen für die Dotierung von Rückstellungen zu verzeichnen, die aufgrund von strukturellen Anpassungen im Bereich des Textilgroßhandels notwendig wurden. Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der Zuwachs ist insbesondere auf die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen zurückzuführen. Hier kommen die getätigten Investitionen, insbesondere in Unternehmensbeteiligungen zum Tragen, die zu Abschreibungen auf Firmenwerte führen. Der Anstieg im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 53.095 auf TEUR 177.189 (Vorjahr: TEUR 124.130) entspricht einer Veränderung von 42,7 Prozent. Ein wesentlicher Treiber für den Anstieg sind die umsatzbedingt gestiegenen Vertriebskosten, wie Provisionen, Versand/Logistik und Verpackungen. Aber auch die Kosten für Marketing, Online-Marktplätze oder Nebenkosten des Geldverkehrs erhöhten sich merklich. Hier zeigt sich der Gegeneffekt zu der gesunkenen Wareneinsatzquote, der zuvor beschrieben wurde. Die gestiegenen Kostenbestandteile werden wesentlich durch das Endkundengeschäft induziert. Darüber hinaus sind auch Kosten von erstmalig einbezogenen Tochtergesellschaften ein weiterer Grund des absoluten Anstiegs auch in dieser Position. Die Umsatzerlöse (TEUR + 87.563) sowie der von den beschriebenen Sondereffekten positiv beeinflusste Rohgewinn (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung, Materialaufwand und sonstige betriebliche Erträge TEUR + 105.277) fielen deutlich höher aus als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit TEUR 64.077 um TEUR 37.020 über dem Vorjahresvergleichswert und hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Aber auch unter Herausrechnung der Sondereffekte hätte sich das Ergebnis vor Ertragsteuern noch erkennbar um ca. EUR 4 Mio. erhöht. Hier haben die Ertragskraft der Werbe mittel unternehmen und auch die verbesserte Ertragssituation der 11teamsports-Gruppe die Rückgänge im Bereich Textilien mehr als kompensiert. Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Ertragsteuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) betrug im Geschäftsjahr 2021 7,6 Prozent (Vorjahr: 3,6 Prozent). Da die Erlöse aus Beteiligungsverkäufen weitgehend steuerfrei waren, stieg der Steueraufwand nicht im gleichen Verhältnis wie das Ergebnis. Hinzu kommt, dass aufgrund der Eigenständigkeit der verschiedenen Konzernbereiche und -gesellschaften keine steuerlichen Kompensationen realisiert werden konnten. Insofern mussten die Gesellschaften mit positiven Ergebnissen weiterhin Ertragssteuern zahlen. Die Gesellschaften mit negativen Ergebnissen werden erst in zukünftigen Gewinnjahren etwaige Verlustvorträge geltend machen können. 5. RISIKOBERICHT Risikomanagement Die Geschäftsführung der JCK-Gruppe ist sich bewusst, dass jedes unternehmerische Handeln auch mit Risiken verbunden ist. Deshalb wurde bereits frühzeitig eine Vielzahl von Instrumenten zur Früherkennung und zur Steuerung von Geschäftsrisiken eingeführt. Zur Einrichtung eines Risikomanagement- und Überwachungssystems wurden die strategischen und operativen Risiken bereits definiert und festgelegt. Das Risikomanagementsystem wurde auf Konzernebene etabliert, wo es auch ein konzerneinheitliches Controlling gibt. Dabei erfolgt stets eine enge Zusammenarbeit mit Geschäftsführern und anderen verantwortlichen Mitarbeitern der einzelnen Tochterunternehmen sowie den Key Account Managern. Die Elemente sind ein detailliertes monatliches Berichtswesen, welches alle wesentlichen Finanzdaten, wie zum Beispiel Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Margenanalysen und Forderungsbewertung, umfasst. Kennzahlen und Bereichsanalysen geben frühzeitig Auskunft über die Unternehmenslage bzw. lassen Entwicklungstendenzen erkennen. Durch räumliche und personelle Konzentrationen werden schnelle und effiziente Kommunikationswege sichergestellt. Zur Absicherung von identifizierten oder potenziellen Risiken setzt die JCK-Gruppe selektiv derivative Finanzinstrumente ein. Insbesondere werden so Risiken schwankender Beschaffungspreise durch Devisenkurseffekte weitgehend vermieden. Ferner verfügt die JCK-Gruppe über einen permanent angepassten und umfassenden Versicherungsschutz, der finanzielle Folgen aus Schadensfällen und Haftungsrisiken ausschließt bzw. weitestgehend begrenzt. Auch wenn keine Garantie möglich ist, dass die Versicherungssummen alle erdenklichen Risiken abdecken, ist davon auszugehen, dass durch Schadens- oder Haftungsfälle eine Bestandsgefährdung der JCK-Gruppe nicht eintreten kann. Hinsichtlich der entsprechend den gesetzlichen Anforderungen erforderlichen Angaben zu den Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie den Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, wird auf die nachfolgenden Angaben zu den Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung im Folgeabschnitt verwiesen. Dauerhaft erfolgreich wird die JCK-Gruppe nur sein, wenn die Chancen konsequent genutzt und die Risiken begrenzt werden. Gemäß den gesetzlichen Anforderungen wird die JCK-Gruppe ihr Risikomanagementsystem gezielt weiter ausbauen und den Erfordernissen der Unternehmensstruktur mit den geeigneten Maßnahmen begegnen. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Währungs- und Preisänderungsrisiken Ein erheblicher Teil des Gesamteinkaufsvolumens unserer Gruppenunternehmen wird in USD getätigt. Dem Risiko von Devisenkursschwankungen und den damit verbundenen etwaigen deutlichen Veränderungen der Beschaffungspreise, die aus der weltweiten Beschaffung der Waren durch die JCK-Gruppe resultieren, wird mit überwiegend einfachen Standardderivaten weitgehend Rechnung getragen. Damit wird eine weitgehende Absicherung der Kalkulation bzw. der erwarteten Ergebnisbeiträge erreicht. Aufgrund der Kundenstruktur der JCK-Gruppe und der Wettbewerbssituation können Einkaufspreissteigerungen nur bedingt weitergegeben werden. Zum Umfang der Sicherungsgeschäfte wird auf die Angaben im Anhang verwiesen. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen und Standortgegebenheiten der verschiedenen rechtlichen Einheiten kann es nicht ausgeschlossen werden, dass die eingesetzten Sicherungsinstrumente vereinzelt nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen. Die JCK-Gruppe erzielt den überwiegenden Anteil ihres Umsatzes mit Großkunden. Da aber auftragsbezogene Preisfixierungen im Rahmen der Einkaufs- und Absatzgeschäfte erfolgen, könnte sich dieses Risiko allenfalls in einer mittel- bis langfristigen Perspektive auswirken und dürfte auch alle Wettbewerber betreffen. Insofern wird diesem Risiko nur eine geringe Bedeutung beigemessen. Kunden- und Forderungsausfallrisiko Aufgrund der Kundenstruktur der JCK-Gruppe ergeben sich nur bedingt Risiken in Bezug auf die Liquidität und Forderungsausfälle: Eine Vielzahl von Geschäften wird mit Großkunden bester Liquidität getätigt. Daneben gibt es durch die Diversifizierung der Kundenstruktur über alle Unternehmen der JCK-Gruppe eine ausreichende inhärente Risikominimierung. Darüber hinaus wurde bereits auf das bestehende Versicherungsschutzkonzept als wesentliches Instrument des Risikomanagements hingewiesen. Insofern kann zusammenfassend gesagt werden, dass durchaus mögliche Liquiditätsengpässe oder Forderungsausfälle auf Seiten der Kunden keine signifikante Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- oder Ertragslage der Gesellschaft haben würden. Sofern Umsätze in signifikanter Höhe mit kleineren Umsatzbeträgen im Filial- oder B2C-Geschäft erzielt werden, ergibt sich auch eine inhärente Diversifizierung des Risikos. Produktions- und Beschaffungsrisiken Die termingerechte auftragsbezogene Produktion im Ausland und ihre Lieferung, insbesondere der Saisonware, stellt an die Gesellschaft hohe Anforderungen und birgt grundsätzlich auch geschäftliche Risiken in sich. Die Gesellschaft hat durch eine Diversifizierung in weltweite Produktionsstandorte sowie durch die Schaffung eines Produktionsüberwachungs- und Logistiksystems die Voraussetzungen für eine Beherrschung dieser grundlegenden Risiken geschaffen. Durch umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen im gesamten Prozess der Herstellung und Beschaffung wird für verlässliche Sicherheit und Qualität gesorgt. Sofern es zu regional bzw. lokal begrenzten krisenhaften Entwicklungen in einzelnen Ländern oder Regionen im Beschaffungsportfolio kommt, wird durch die CR-Abteilung eine frühzeitige Analyse sichergestellt und geeignete Maßnahmen der Umstellung getroffen. Dabei kann es im zeitlichen Versatz zu Abwicklungsproblemen einzelner Aufträge kommen. Es ist nicht davon auszugehen, dass dies zu signifikanten Auswirkungen auf die Vermögens- oder Ertragslage führen würde. Liquiditätsrisiko Das Management der Zahlungsströme erfolgt zentral über alle Konzerngesellschaften. Es ist über entsprechende Verträge ein Zugriff der Tochtergesellschaften auf eine Gesamtkreditlinie aus einem Poolvertrag sichergestellt. Eine stets ausreichende Liquidität ist mit den bestehenden Instrumenten, aus heutiger Sicht, sichergestellt. Im Hinblick auf die Finanzierung eines zukünftig steigenden Geschäftsvolumens werden für die Konzerngruppe keine erhöhten Risiken gesehen, da aufgrund der guten Ertrags- und Vermögenslage vielfältige Finanzierungsoptionen vorliegen. Rechtliche Risiken Durch Veränderungen der Nachfrage und des Einkaufsverhaltens von Großkunden kommt es zu einer zunehmenden Bedeutung verschiedener rechtlicher Risiken. So stellen einzelne quantitativ größere Auftragsmengen, die über verschiedene Importwege und Bedingungen abgewickelt werden müssen, eine Risikoquelle in Bezug auf Verletzung von Vorschriften oder Einfuhrabgaben dar. Zum anderen ergeben sich Risiken aus den Besonderheiten im Umgang mit Lizenzrechten, Vermarktungsverträgen und ähnlichen Vereinbarungen. Den Risiken wird durch die Einstellung von zusätzlichem spezifisch qualifizierten, eigenen Personal und der erhöhten Inanspruchnahme externer rechtlicher Berater und Anwälte begegnet. Verbleibenden Risiken wird entsprechend dem handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip durch die Bildung von Rückstellungen begegnet. Global krisenhafte Entwicklungen Die in kürzester Zeit weltweit aufgetretene Corona-Pandemie aber auch Kriege und darauffolgende Sanktionen haben gezeigt, dass ganz verschiedene krisenhafte Entwicklungen einen signifikanten Einfluss, letztlich auch auf die Vermögens- und Finanzlage eines Unternehmens, haben können. Allerdings sind die Möglichkeiten der betrieblichen Sphäre, hierzu Vorsorge zu treffen oder Maßnahmen gezielt präventiv festzulegen, sehr begrenzt. Mit einer flachen Hierarchie, kurzfristig möglicher Abstimmung zwischen Geschäftsführung und Gesellschaftern sowie einer pragmatischen und möglichst flexiblen Umsetzung der neuen Rahmenbedingungen ist zumindest eine Wahrung der eigenen Wettbewerbsposition möglich. Chancen Aus heutiger Sicht sehen wir langfristig weiteres Wachstumspotenzial in den Beteiligungsunternehmen. Zum einen ist hier das überwiegend international ausgerichtete Wachstum der Stammkunden zu sehen, welches wir entsprechend begleiten wollen. Zum anderen gehen wir davon aus, dass wir über den Aufbau neuer Produktfelder und die Akquisition von Neukunden - insbesondere im Ausland - weitere Zuwächse generieren können. Darüber hinaus wird in einer Reihe von Beteiligungsunternehmen der direkte Onlinehandel mit Endkunden weiter ausgebaut. Auch die Suche und Prüfung weiterer Beteiligungsmöglichkeiten wird fortgesetzt. 6. PROGNOSEBERICHT Bei der Darstellung der Prognose im Vorjahr wurde bereits ausführlich darauf eingegangen, mit welchen weitreichenden Unsicherheiten diese behaftet war. Die Einflüsse von makro-ökonomischen Rahmenbedingungen haben dann im Laufe des Jahres noch weiter an Bedeutung gewonnen: nicht mehr nur die Pandemie, auch die sich verschärfende Lieferkettenproblematik und deutliche Preisanstiege wirkten auf die wirtschaftliche Entwicklung ein. Die ökonomischen Erwartungen in Deutschland und Europa wurden im Laufe des Jahres 2021 mehrfach nach unten korrigiert. Vor diesem schwierigen Hintergrund hat die Konzernentwicklung in der Gesamtschau den prognostizierten Verlauf genommen. Der Umsatz bereinigt um die Effekte aus Erstkonsolidierungen stieg leicht an. Das Jahresergebnis ist deutlich positiv ausgefallen. Dabei ist die absolute Höhe von Sondereffekten und Erstkonsolidierungen maßgeblich beeinflusst worden. Die diesbezüglich zugrundeliegenden Geschäfte und Entscheidungen konnten zum Prognosezeitpunkt des Vorjahres noch nicht abgesehen werden. Bei der Planung für das neue Geschäftsjahr 2022 wurde davon ausgegangen, dass sich die Pandemielage entspannt und hier im dritten Jahr eine schrittweise Rückkehr zur Normalität möglich sein wird. Durch den im Jahr 2022 begonnenen Krieg in Europa gibt es für den Konzern zwar nur mittelbare Auswirkungen, aber deren Ausmaß ist durch die Tragweite der globalen Entwicklungen derzeit nicht absehbar. Die aktuellen Planungen berücksichtigen Effekte nur, wenn sie schon konkret erkennbar sind. Eine seriöse Prognose der Entwicklung der Konzernzahlen wird aber insgesamt erneut erheblich erschwert. Vor diesem Hintergrund wird für das Geschäftsjahr 2022 bei unterschiedlichen Tendenzen in den einzelnen Vertriebsbereichen des Konzerns mit einem leichten Zuwachs bei den Umsatzerlösen gerechnet. Das Jahresergebnis wird deutlich unter dem Wert des Geschäftsjahres 2021 liegen. Im Vergleich zu einem, um die Sondereffekte normalisierten Ergebnis 2021, sollte der Rückgang des EBT und Konzernjahresüberschusses aber nur geringfügig sein. Sofern es keine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen gibt, könnte auch das Niveau des normalisierten Ergebnisses 2021 wieder erreicht werden.
Quakenbrück, 29. April 2022 JCK Holding GmbH Textil KG vertreten durch die JCK Holding GmbH Günter Kollmann David Kollmann Johannes Kollmann |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
23 nahegelegene Organisationen
Erbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Großhandel mit Textilien
Herstellung von Arbeits- und Berufsbekleidung
Großhandel mit Textilien
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Arbeits- und Berufsbekleidung
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Arbeits- und Berufsbekleidung
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Arbeits- und Berufsbekleidung
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Veröffentlichung von Musikaufnahmen (Labels)
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen