Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 264862
Eingetragen
30.7.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Dienstleistungen in den Bereichen Konzeption, Design, Entwicklung, Einführung und Wartung von IT-Systemen sowie Beratung, Training und Anleitung im Bereich der Informationstechnologie sowie der Handel mit IT-Systemen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Axel Stollfuß
seit 18.9.2006
Vorstandsmitglied
Wolfgang Appel
seit 18.9.2006
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

avono AG

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der avono AG

Das Unternehmen

Die avono AG ist nach der Gründung 2004 nun bald schon zwei Jahrzehnte ein zuverlässiger Anbieter von kundenorientierten IT-Dienstleistungen. Unser vorrangiges Ziel ist, unsere Kunden bei der Umsetzung komplexer fachlicher Anforderungen mit dem passenden technischen Lösungsansatz zu unterstützen.

Unsere Kundenstruktur ist breit gefächert, von mittelständischen Unternehmen bis hin zu internationalen Konzernen. Die Branchen, die wir abdecken sind vielfältig, von Softwarefirmen, über Handelskonzerne über Automobilzulieferer bis hin zu Banken. Der gesamte Finanzdienstleistungsbereich ist ein historisch gewachsener Fokus. Banken, Versicherungen, Finanzmakler und Börsen schätzen den branchenspezifischen langjährigen Erfahrungsschatz der avono AG. Die breite Streuung in Bezug auf Branche, Größe und regionaler Verteilung unserer Kunden, hat sich in der der bisherigen Unternehmensgeschichte als erfolgreiches Mittel der Risikodiversifikation erwiesen und war auch im Jahr 2023 erfolgreich.

Im Wesentlichen steht die organische Unternehmensentwicklung auch im Jahr 2023 auf drei Standbeinen.

Der größte Dienstleistungsbereich ist die individuelle Softwareentwicklung für unternehmenskritische Anwendungen. Unser Fokus sind unternehmenskritische Java Enterprise Applikationen und Lösungen basierend auf modernen Cloud-Architekturen, methodisch und technisch auf hohem Niveau. Unsere Lösungsansätze basieren auf innovativen Technologien, qualifizierten und erfahrenen Kollegen, sowie schlanken Prozessen und haben sich bereits in zahlreichen Projekten zum Nutzen unserer langjährigen Kunden bewährt.

Das zweite Standbein sind unsere Dienstleistungen rund um die Atlassian Produkte (Jira, Confluence, ...). Als langjähriger Atlassian Platinum Solution Partner unterstützen wir unsere Kunden bei der Einführung von Atlassian Lösungen. Seien es IT Service Management Lösungen, die Unterstützung von agilen Software-Entwicklungsprozessen und Integration der Devtools oder der Aufbau von Unternehmens-Intranets und Team-Kollaborationslösungen.

Unser erfahrenes Team mit zertifizierten Atlassian Consultants ist ein verlässlicher Partner für die Einführung von kundenspezifischen Atlassian Lösungen, Cloud Migration, Custom Development, Schulungen und Lizenzmanagement.

Das dritte Standbein ist der Lizenzhandel, hauptsächlich mit den Produkten unseres langjährigen Partners Atlassian als auch mit Produkterweiterungen von Drittanbietern, welche die Atlassianprodukte komplementieren. Hier bietet avono die professionelle Beratung, Beschaffung und Optimierung des Lizenzmanagements für unsere Kunden an. Dabei legen wir großen Wert auf eine seriöse, unabhängige Beratung, um für den Kunden das Optimum für seine konkrete Situation zu erreichen.

Die drei Bereiche, kundenindividuelle Softwareentwicklung, Atlassian-basierende Lösungen und der Lizenzhandel bieten ein solides Fundament für die Unternehmensentwicklung. In allen drei Unternehmenssegmenten ist avono wettbewerbsfähig und profitabel und zusammen ergänzen sich diese Bereiche perfekt zum Nutzen unserer Kunden.

Gesamtwirtschaftliches Umfeld - Marktentwicklung

Die Weltkonjunktur hat sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet entwickelt, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Die Inflation geht inzwischen deutlich zurück. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber derzeit noch nicht ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und finanzpolitische Impulse fallen weg. In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik verhalten. Insgesamt rechnen wir für das kommende Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - um 2,8 Prozent, nach 3,1 Prozent im Jahr 2023.

https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-winter-2023-konjunkturelle-dynamik-bleibt-vorerst-gering-32318/

Europa lieferte keine wesentlichen Wachstumsimpulse.

Gemäß Schätzungen, basierend auf saison- und kalenderbereinigten Quartalsdaten, von eurostat vom 30. Januar 2024 betrugen die Jahreswachstumsraten für 2023, für das BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU jeweils nur 0,5%.

https://ec.europa.eu/eurostat/de/web/products-euro-indicators/w/2-30012024-ap

Deutschland rutschte 2023 in die Rezession.

Für das Gesamtjahr errechnete sich ein BIP-Rückgang in Deutschland von 0,3 %. Insbesondere der private Konsum ist im Jahr 2023 um 0,8 % zurückgegangen. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit -1,7 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3 % etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund zwei Prozent sanken.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html :~:text=Insgesamt%20ist%20gem%C3%A4%C3%9F%20den%20Prognosen,mit%20einer%20Zuwachsrate%20von%20rund

Die Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt.

Im vergangenen Jahr hatten die ITK-Umsätze um 2,0 Prozent auf 215 Milliarden Euro zugelegt. Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds erwartet der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro.

https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalbranche-von-Krisen-unbeeindruckt

Geschäftsergebnis

Erlöse

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 sind nach dem Rekordjahr 2022 nochmals leicht um 0,8% auf 17,9 Millionen Euro gestiegen. Deutlich über dem Plan lag der Umsatz beim Lizenzhandel, obwohl er 3,2% geringer war als im VJ.

Die Umsätze im Dienstleistungsbereich, sowohl im Unternehmensbereich kundenindividuelle Softwareentwicklung als auch im Bereich Atlassian steigerten sich in Summe um 12% auf ein neues Rekordniveau. Die deutlich höhere Nachfrage an Dienstleistungen insbesondere im Atlassianbereich konnte aufgrund der angespannten Marktlage bei Atlassian Experten nicht befriedigt werden.

Kosten

An Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen im Berichtszeitraum 11,3 Millionen Euro an. Im Vorjahr 2022 belief sich der entsprechende Wert auf 11,7 Millionen Euro. Nach den Aufwendungen für bezogene Leistungen stellen die Aufwendungen für Personalaufwendungen mit 3,8 Millionen € (Vorjahr 3,4 Millionen €) den größten Aufwandsposten dar. Grundsätzlich betreibt avono ein stringentes Kostenmanagement, um trotz Wachstum dauerhaft eine sehr schlanke Organisation beibehalten zu können.

Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 1,6 Millionen Euro (Vorjahr 1,4 Millionen Euro) erwirtschaftet werden. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr beträgt ca. 13,4% und lässt sich größtenteils durch das positive Finanzergebnis erklären. Alle drei Unternehmensbereiche tragen wesentlich zum Ertrag bei und sind dadurch ein Garant für die Stabilität des Unternehmens. Das gesteigerte Ergebnis 2023 ist besonders positiv zu bewerten, wenn man die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Jahres 2023 berücksichtigt.

Personal

Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 beschäftigte die avono AG neben den Vorstandsmitgliedern insgesamt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als erfolgreiches, organisch wachsendes Unternehmen ist die avono AG stets auf der Suche nach qualifiziertem Personal im Bereich der Software-Entwicklung und Beratung. Das Halten und Gewinnen qualifizierter Mitarbeiter war auch in 2023 eine der wichtigsten Aufgaben der Unternehmensführung. Da die hohe Qualifikation unseres Mitarbeiterteams für den Unternehmenserfolg der wichtigste Faktor ist, sind wir auch außerordentlich gründlich bei der Auswahl von neuen Mitarbeitern. Darüber hinaus sind wir darauf bedacht, dass sich die vorhandenen Teammitglieder sowohl technisch, fachlich, persönlich und finanziell bei avono weiter entwickeln können. Dieser langjährig praktizierte Ansatz führte zu einer im Vergleich zu Mitbewerbern in der IT-Dienstleistungsbranche sehr niedrigen Fluktuationsrate. avono investiert in persönliches Coaching, Training on the Job, ergänzt durch individuell abgestimmte externe Schulungs- und Zertifizierungs-Maßnahmen, um die hohe Qualifikation der avono Mitarbeiter sicherzustellen.

Liquiditätslage

Die Liquiditätslage der avono AG ist durch kurze Zahlungsziele und langjährig reinvestierte Gewinne im Unternehmen weiterhin als hervorragend zu bezeichnen. Die liquiden Mittel (Kasse) haben sich auf 8,8 Millionen Euro gesteigert. Die Bedienung der Verbindlichkeiten erfolgte stets innerhalb der Zahlungsziele. Die stetige Verbesserung der Kapitalstruktur ist u.a. auch auf unsere konsequente Rücklagenpolitik zurückzuführen. Die bestehenden Zahlungsziele werden eng überwacht, wodurch sich auch im Geschäftsjahr 2023 keinerlei Forderungsausfälle ergaben. Die Liquidität war das ganze Jahr über mehr als gesichert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 13,8 Millionen Euro und liegt damit um 1,8 Millionen Euro über dem Vorjahr mit 12,0 Millionen Euro. Dies ist eine Steigerung von 14,3%

Die Eigenkapitalquote im Jahr 2023 beträgt sehr gute 80%, ein weit über dem Branchendurchschnitt liegender Wert.

Gesamtaussage

Die Lage von avono ist insgesamt als hervorragend zu bezeichnen und weiterhin vom erfolgreichen operativen Geschäftsverlauf geprägt. Das Geschäftsjahr 2023 hat sowohl die Erwartungen als auch die unternehmerischen Planwerte deutlich übertroffen.

Chancen und Risiken

Globale Risiken

In Abhängigkeit der weiteren Entwicklung der politischen Lage in den Krisengebieten der gesamtwirtschaftlichen Lage und einer möglichen Abschwächung bzw. Belastung der Konjunktur, kann dies die wirtschaftliche Situation der Kunden und die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen, die die avono AG anbietet, ggf. negativ beeinflussen. Daraus könnten für avono Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Konjunkturell deuten nach dem Rückgang des BIP in Deutschland von 0,3 % im Jahresschlussquartal 2023 aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen.

Ertragsorientierte Risiken

Ertragsorientierte Risiken sind in den zunehmenden Wettbewerbsrisiken und dem enger werdenden Absatzmarkt zu sehen. Insbesondere der Lizenzhandel hat aufgrund der internationalen Wettbewerbssituation seit Jahren mit sinkenden Margen zu kämpfen. Auch findet bei den Atlassian Partnern ein Konzentrationsprozess mit Zusammenschlüssen statt, so dass unserer Wettbewerber im Vergleich zum organischen Wachstum der avono AG größer werden. Im Dienstleistungsbereich positionieren wir uns weiterhin mit hochqualifizierten Mitarbeitern, die erfolgreich kundenindividuelle Lösungen realisieren. Wir erwarten, dass die Nachfrage auch 2024 für dieses Kompetenzprofil hoch ist und gehen davon aus, dass die leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich nicht wesentlich gesteigert sind.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der sehr stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind für avono Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken, die durch den Einkauf von Lizenzprodukten in US-Dollar und dem Verkauf in Euro entstehen, werden durch verschiedene Gegenmaßnahmen eingedämmt.

Personalwirtschaftliche Risiken

Da der überwiegende Teil des Ertrages durch die Dienstleistung der Mitarbeiter der avono AG erbracht wird, ist die Fluktuation ein ernst zu nehmendes Risiko. Die Unternehmensführung begegnet diesem Risiko, indem die Bedürfnisse der Mitarbeiter sehr individuell erfasst und berücksichtigt werden, so dass eine hohe Bindung an das Unternehmen erreicht werden kann.

Chancen

Die Chancen der avono AG liegen weiterhin in der hohen Nachfrage an qualitativ hochwertigen IT-Dienstleistungen im Bereich moderner individueller Kundenlösungen und Beratungsleistungen. Der Fachkräftemangel ist in der IT-Branche weiterhin ein wesentlicher Faktor. Die avono AG und deren Mitarbeiter zeichnen sich durch hohe Qualifikation, hohe Flexibilität, schnelle Reaktion, effiziente Umsetzungen und starke Kommunikation aus, sowie durch nachweisliche Erfolge von erfolgreichen Projekten bei anspruchsvollen Kunden. Wir sind überzeugt, dass dies im Markt auch weiterhin für ausreichend Nachfrage für die Dienstleistungen der avono AG sorgen wird.

Prognose

Risikofaktoren außerhalb unserer Einflusssphäre, sind die geopolitischen Konflikte (Ukraine/Russland, Gaza/Israel sowie die Inflations- und Zinsentwicklung mit der daraus abgeleiteten konjunkturellen Unsicherheit. Diese Faktoren können die Wirtschaftslage unserer Kunden stark beeinträchtigen. Dies erschwert uns eine verlässliche Prognose für das GJ 2024 zu erstellen. Trotz aller Unsicherheiten blickt avono vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Da wir nach dem GJ 2022 auch im vergangenen GJ 2023 einige positive Sondereffekte insbesondere im Lizenzhandel zu verzeichnen hatten, rechnen wir für 2024 mit geringeren Erlösen und geringerem Ertrag. Wir werden weiterhin eine konservative auf nachhaltiges Wachstum fokussierte Unternehmensführung betreiben auch zum Wohle unserer Kunden und Mitarbeiter. Der Januar 2024 ist bereits positiv gestartet. Durch die diversifizierte Kundschaft, den drei Ertragssäulen (individuelle Softwareentwicklung, Atlassian Lösungen, Lizenzgeschäft), der sehr guten Kapitalausstattung und aufgrund unserer schlanken und effizienten Unternehmensorganisation, sehen wir uns mit unserem hochqualifizierten Mitarbeiterstab gut aufgestellt für das GJ 2024.

 

Stuttgart, 27.02.2024

gez. Wolfgang Appel, Mitglied des Vorstandes

gez. Axel Stollfuß, Mitglied des Vorstandes

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 576.110,14 541.040,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,50 0,50
II. Sachanlagen 25.481,50 21.661,50
III. Finanzanlagen 550.628,14 519.378,44
B. Umlaufvermögen 13.134.358,84 11.432.077,15
I. Vorräte 1.890.439,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.433.710,66 2.897.463,61
III. Wertpapiere 0,00 915.057,19
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.810.208,82 7.619.556,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 98.039,07 108.668,91
Aktiva 13.808.508,05 12.081.786,50

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.129.838,99 9.830.986,16
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 8.284.969,23 7.444.969,23
III. Bilanzgewinn 2.744.869,76 2.286.016,93
davon Gewinnvortrag 1.891.016,93 1.548.005,43
B. Rückstellungen 1.737.721,19 720.741,53
C. Verbindlichkeiten 636.592,87 1.410.516,81
D. Rechnungsabgrenzungsposten 304.355,00 119.542,00
Passiva 13.808.508,05 12.081.786,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.642.241,91 6.102.374,67
2. Personalaufwand 3.804.415,72 3.448.832,57
a) Löhne und Gehälter 3.336.942,21 3.026.405,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 467.473,51 422.427,19
davon für Altersversorgung 1.700,68 1.460,40
3. Abschreibungen 29.199,21 27.050,39
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 29.199,21 27.050,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 651.214,55 452.268,47
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 130.683,18 68.558,03
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 21.977,82 1.041,72
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 245.672,04 2.972,96
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 40.052,64
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 29.488,12
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 54,12
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 54,12
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 731.209,46 670.119,66
10. Ergebnis nach Steuern 1.693.852,83 1.468.011,50
11. Jahresüberschuss 1.693.852,83 1.468.011,50
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.891.016,93 1.548.005,43
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen 840.000,00 730.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 840.000,00 730.000,00
14. Bilanzgewinn 2.744.869,76 2.286.016,93

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der avono AG für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des BilRUG aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Akt-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Berichtsgesellschaft handelt es sich um eine Aktiengesellschaft für die die §§ 150 ff. AktG Anwendung finden.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Der Anhang enthält alle Pflichtangaben des § 160 AktG. Darüber hinaus sind alle sonstigen, im HGB und GmbHG genannten Einzelvorschriften berücksichtigt, soweit die darzustellenden Sachverhalte vorliegen.

Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: avono AG
Firmensitz laut Registergericht: Stuttgart
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 264862

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Es wird unterstellt, dass im Jahr des Zugangs der Abgang erfolgte.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Risiken im Forderungsbestand sind durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % des Forderungsbestandes berücksichtigt worden.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe T€ 40,5 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bzw. dem niedrigerem Teilwert angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und weitere ungewisse Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerrechtlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert.

Die steuerlichen Latenzen resultieren aus:

Geschäftsjahr
Aktive Steuerlatenz TEuro 12
Passive Steuerlatenz TEuro -5
Aktiver Überhang TEuro 7

Auf den Ansatz der aktiven latenten Steuer wurde gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

Im Vorjahr waren keine Steuerlatenzen bilanziert.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

Das Grundkapital beträgt 100.000,00 Euro.

Es ist eingeteilt in 100.000 Stück nennwertlose, auf den Namen lautende Stammaktien.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaube, Personalkosten, ausstehende Rechnungen und sonstige Risiken gebildet.

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten Vorjahr Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit Gesicherte Art und
§ 285 Nr. 2 HGB Euro Euro bis zu 1 Jahr § 268 (5) HGB
Euro
mehr als fünf Jahre § 285 Nr. 1a) HGB
Euro
Beträge § 285 Nr. 2 HGB
Euro
Fom der Sicherheit § 285 Nr. 1b) HGB
Euro
1. erhaltene Anzahlungen 114.903,00 54.844,00 54.844,00 0,00 0,00
2. aus Lieferungen und Leistungen 717.719,46 109.646,76 109.646,76 0,00 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 577.894,35 472.102,11 472.102,11 0,00 0,00
- davon aus Steuern (545.968,36) (316.838,45) (316.838,45)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (6.816,36) (11.149,38) (11.149,38)
1.410.516,81 636.592,87 636.592,87 0,00 0,00

Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 30
geringfügig entlohnte/kurzfristig Beschäftigte 2
Summe 32

Zur Vertretung und Geschäftsführung ist der Vorstand berufen.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Vorsitzender Herr Dipl. Betriebswirt (FH) Wolfgang Appel sowie

Herr Dipl. Informatiker Axel Stollfuß

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Vorsitzender Herr Andreas Scherer

Stellvertreter

Herr Thomas Kirn

Herr Markus Brand

Die Angabe der Vergütung des Geschäftsführungsorgans und des Aufsichtsrats unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

Euro
Gewinnvortrag 1.891.016,93
Einstellung in andere Gewinnrücklagen gemäß § 58 Abs. 3 AktG 0,00
Jahresüberschuss 2023 1.693.852,83
Einstellung in andere Gewinnrücklagen gemäß § 58 Abs. 2 AktG -840.000,00
Bilanzgewinn am 31.12.2023 2.744.869,76

Der Vorstand beschließt 50 % des Jahresüberschusses in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen (abgerundet auf volle 10 T€).

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 448.000,00 Euro vorgesehen.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.980,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.980,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 123.850,48 33.060,71 43.719,52
Summe Sachanlagen 123.850,48 33.060,71 43.719,52
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 550.628,14 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 550.628,14 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 685.458,62 33.060,71 43.719,52
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10.980,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 10.980,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 113.191,67
Summe Sachanlagen 0,00 113.191,67
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 550.628,14
Summe Finanzanlagen 0,00 550.628,14
Summe Anlagevermögen 0,00 674.799,81
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.979,50 0,00 0,00 0,00 10.979,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.979,50 0,00 0,00 0,00 10.979,50
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.188,98 29.199,21 43.678,02 0,00 87.710,17
Summe Sachanlagen 102.188,98 29.199,21 43.678,02 0,00 87.710,17
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 31.249,70 0,00 0,00 0,00 31.249,70
Summe Finanzanlagen 31.249,70 0,00 0,00 0,00 31.249,70
Summe Anlagevermögen 144.418,18 29.199,21 43.678,02 0,00 129.939,37
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,50
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 25.481,50
Summe Sachanlagen 0,00 25.481,50
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 31.249,70 550.628,14
Summe Finanzanlagen 31.249,70 550.628,14
Summe Anlagevermögen 31.249,70 576.110,14

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 über die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Vorschlags für die Verwendung des Bilanzgewinns

An die Aktionärinnen und Aktionäre der avono AG, im Rahmen unserer Aufsichtsratstätigkeit haben wir den Jahresabschluss sowie den Lagebericht der avono AG für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Unser Bericht basiert auf der von uns durchgeführten Prüfung gemäß § 171 Aktiengesetz, dem Bericht des Abschlussprüfers sowie den vom Vorstand vorgelegten Unterlagen.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses umfasste die Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Abschlusserstellung sowie die Überprüfung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und handelsrechtlicher Grundsätze. Wir haben die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang sorgfältig geprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass der Jahresabschluss ein getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Insbesondere haben wir keine Unstimmigkeiten oder Verstöße festgestellt, die eine Beeinträchtigung der Bilanzierung und Berichterstattung bedeuten würden. Ebenso haben wir den Lagebericht geprüft, der eine umfassende Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Lage sowie der Chancen und Risiken des Unternehmens bietet. Wir haben festgestellt, dass der Lagebericht den gesetzlichen Anforderungen entspricht und ein angemessenes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt. Er bietet den Aktionärinnen und Aktionären eine transparente Einsicht in die Geschäftstätigkeit, die Strategie sowie die Zukunftsaussichten der Gesellschaft.

Des Weiteren haben wir den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Wir haben dabei die Angemessenheit und Zielgerichtetheit der vorgeschlagenen Verwendungszwecke berücksichtigt und festgestellt, dass diese im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen und den Interessen der Gesellschaft stehen. Der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns trägt zur Stabilität und Entwicklung des Unternehmens bei. Unsere Prüfung erfolgte unter Berücksichtigung der Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung und der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen. Wir haben keine Anhaltspunkte für Sachverhalte gefunden, die einer Offenlegungspflicht gemäß § 325 HGB widersprechen würden.

Der Abschlussprüfer, die HESS Treuhand GmbH, Gärtringen hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der avono AG geprüft. Der Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften einschliesslich der Grundsätze ordnungsgemässer Buchführung. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen. Die Prüfung des Lageberichtes durch den Abschlussprüfer hat ferner ergeben, dass der Lagebericht mit dem Jahresabschluss und den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht und dass er insgesamt eine zutreffende Beurteilung der Lage des Unternehmens vermittelt. Auch hat dessen Prüfung keine Anhaltspunkte ergeben, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet wäre. Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht haben uneingeschränkte Bestätigungsvermerke erhalten.

Die in den Berichten des Vorstands geschilderte wirtschaftliche Lage, die Entwicklungsperspektiven und das Risikomanagement des Unternehmens waren Gegenstand sorgfältiger Erörterungen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat. Im Vordergrund der Beratungen des Aufsichtsrats im Jahr 2023 standen Fragen der operativen Geschäftsentwicklung, der strategischen Unternehmensausrichtung und des Risikomanagements. Der Aufsichtsrat war stets über die beabsichtigte Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung einschließlich Finanz- und Personalplanung, die Rentabilität der Gesellschaft und den Gang der Geschäfte informiert.

Der Aufsichtsrat trat im Jahr 2023 zu drei Sitzungen zusammen. Alle Mitglieder des Aufsichtsrates nahmen an allen Sitzungen teil. Alle Vorstandsmitglieder nahmen an allen Aufsichtsratssitzungen teil. Im Berichtszeitraum haben sich keine Änderungen in der Zusammensetzung des Vorstands und Aufsichtsrats ergeben.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss wurde in der Aufsichtsratssitzung am 09.03.2024 vom Aufsichtsrat gebilligt. Der Jahresabschluss wurde somit festgestellt. Zu dem Lagebericht und insbesondere der Beurteilung zur weiteren Entwicklung des Unternehmens hatte der Aufsichtsrat keine Einwendungen. Dies gilt auch für die Dividendenpolitik. Dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an.

Basierend auf unserer Prüfung empfehlen wir den Aktionärinnen und Aktionären dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns zuzustimmen und dem Vorstand Entlastung zu erteilen.

Der Aufsichtsrat möchte den Mitgliedern des Vorstands sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der avono AG für ihre herausragenden Leistungen im Geschäftsjahr 2023 Dank aussprechen.

 

Männedorf, den 02.04.2024

Gez. Andreas Scherer, Aufsichtsratsvorsitzender

sonstige Berichtsbestandteile

 

Stuttgart, den 27.02.2024

gez.

Herr Dipl. Betriebswirt (FH) Wolfgang Appel

Herr Dipl. Informatiker Axel Stollfuß

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die avono AG, 70174 Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der avono AG, 70174 Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der avono AG, 70174 Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gärtringen, den 29. Februar 2024

HESS TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Hess, Wirtschaftsprüfer

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