Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 2769
Eingetragen
21.5.1996
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Der Betrieb eines Stahlhandels-Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Detlef Schwer
seit 7.8.2023
Geschäftsführer
Helmut Schwarzkopf
seit 28.12.2009
Geschäftsführer
Michael Agethen
seit 28.12.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

EHG Stahl.Metall Bad Oeynhausen GmbH
Germany
75.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pader-Stahl Handels-GmbH

Paderborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Das Geschäftsmodell des Unternehmens lautet "Alles aus einer Hand" und umfasst den Handel mit Form- und Stabstahl, Röhren, Flachprodukten, Blankstahl und Qualitätsstahl in den Werkstoffen Stahl, Edelstahl und Aluminium in den marktüblichen Größen und Spezifikationen. Der hohe Anspruch an unsere Arbeit ist und bleibt ein besonderer Schwerpunkt unsers Unternehmens. Unsere Kunden sind zum größten Teil Industrie- und Handwerksunternehmen aus den Bereichen Stahlbau, Maschinenbau und metallverarbeitendes Gewerbe. Weiterhin bieten wir einen nach DIN EN 1090-2 EXC 2 zertifizierten Service in Form von Anarbeitungen am Material für unsere gewerblichen Kunden. Ergänzt wird der Service durch unser modernes Sägezentrum mit 6 vollautomatischen CNC-gesteuerten Sägen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wie schon im Jahr 2022 ist die Stahlmengenkonjunktur in Deutschland im Jahr 2023 erneut negativ ausgefallen. Die Rohstahlerzeugung belief sich laut Wirtschaftsvereinigung Stahl auf 32,8 Millionen Tonnen und lag damit 11 % unter dem Wert des Vorjahres. Somit befindet sich die Rohstahlerzeugung in Deutschland auf dem Stand der Wirtschaftskrise im Jahr 2009. Auch die Umsätze sind im 1. Quartal trotz hier noch steigender Preise um ca. 15 % gesunken. Der Abwärtstrend hat sich dann bei sinkenden Preisen im Quartal 2-4 noch weiter verstärkt.

Von Januar bis März bewegten sich die Preise seitwärts oder stiegen leicht an. Im April gaben die Preise stark nach. Begründet wurde der Rückgang mit einer deutlich zu niedrigen Auslastung der Stahlwerke aufgrund der geringeren Nachfrage nach Halb- und Fertigerzeugnissen. Diese Entwicklung setzte sich bis Jahresende fort.

Auf dem deutschen Stahlmarkt war es ruhig. Dazu trugen sinkende Stahlpreise für Importstahl bei, dieses verleitete die Käufer abzuwarten. Sie rechneten mit weiter sinkenden Preisen auf inländische Stahlerzeugnisse.

Die hohe Inflation gekoppelt mit dem stark gestiegenen Zinsniveau dämpfte das Wachstum zudem enorm. Weiterhin belasteten die immer noch hohen Energiepreise zusätzlich die Branche. Auch die Abkehr Chinas von der Null-Covid-Politik in diesem Jahr konnte den Abschwung nur leicht mildern.

Nach einer guten Auftragslage in den ersten Monaten entwickelte sich der Stahlbedarf je nach Branche in unterschiedliche Richtungen. Auch im Maschinenbau bauten sich die Auftragsbe- stände nochmals weiter ab und deren Reichweite reduzierte sich. Einige unserer Kunden verzeichneten eine rückläufige Auftragslage und meldeten Kurzarbeit an, während andere von einer positiven und guten Auslastung berichteten. Viele Stahlkunden zehrten im ersten Halbjahr noch von Materialbestellungen aus 2022 die weit über den benötigten Bedarf hinausgegangen waren.

Durch den schwachen Absatz und fallende Preise folgte im Jahresverlauf eine fortlaufende Abwertung des Lagers und somit sinkende Bruttoerlöse und Handelsspannen.

Da im Jahresverlauf viele Investitionen und Projekte zurückgehalten wurden, die Abwertung in großen Teilen stattgefunden hat, rechnen wir für das Jahr 2024 wieder mit einem leicht steigenden Bedarf zu moderat steigenden Preisen.

2.2 Geschäftsverlauf

Analog zur branchenweiten Entwicklung, charakterisiert durch den Nachfragerückgang und die sinkenden Verkaufspreise, ist unsere Gesamtleistung von 37.725 TEUR im Vorjahr um 33,5 % auf 25.045 TEUR gesunken. Die Rohertragsspanne ist durch kleinere Losgrößen und Volumen im Verlauf des Jahres gegenüber dem Vorjahr von 18,1 % auf 20,5 % gestiegen. Die Entwicklung ist wie im Wirtschaftsbericht 2022 prognostiziert auch so eingetroffen. Der Absatz und der Umsatz lagen leicht unter unseren Erwartungen.

Als Handelsgesellschaft erfolgt bei uns keinerlei Forschung und Entwicklung.

Die Geschäftsführung ist mit der Umsatzentwicklung aufgrund eines sehr schwierigen Jahres mit großen Herausforderungen zufrieden.

Erwartungsgemäß verringerte sich der EBIT im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Jahresüberschuss reduzierte sich von 1.929 TEUR (2022) auf 812 TEUR.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 33,6 % gesunken. Der Rohertrag verringerte sich zum Vergleichszeitraum um 24,8 % auf 5.125 TEUR. Die Rohertragsspanne liegt bei 20,5 %. Die Personalkosten sanken von 2.480 TEUR (2022) auf 2.390 TEUR (2023). Die Reduzierung resultiert bei einer höheren Mitarbeiterzahl und deutlichen Gehaltsanpassungen aus dem ergebnisbedingt entsprechend zurückgehenden Tantieme-Aufwand. Abschreibungen waren mit 249 TEUR (2023) nur geringfügig niedriger als im Vorjahr (261 TEUR ). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in der Summe nur leicht von 1.285 TEUR (2022) auf 1.308 TEUR (2023) gestiegen.

Unter Berücksichtigung der Ertragssteuern von 363 TEUR ergab sich somit ein Jahresergebnis nach Ertragssteuern von 812 TEUR.

31.12.2023 31.12.2022
EBIT 1.178 TEUR 2.794 TEUR
Eingesetztes Kapital 7.542 TEUR 7.526 TEUR
Umsatzrendite 4,70% 7,40%
Eigenkapitalrendite 15,60% 37,10%

Unsere Ertragslage sowie den Umsatz schätzen wir als gut ein.

2.3.2 Finanzlage

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Diese wurden im Jahr 2023 komplett abgelöst.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 414 TEUR.

Unsere anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets, wenn eingeräumt, mit Ausnutzen von Skonto durch schnelle und pünktliche Zahlung erfüllt. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund des starken Ergebnisses von 2022 trotz höherer Bestände im Durchschnitt verbessert. Der operative Cashflow hat sich gegenüber dem Vorjahr von 2.894 TEUR auf 234 TEUR verschlechtert. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Das Unternehmen wird nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in Zukunft seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen können.

2.3.3 Investitionen

Unseren Investitionen von 21 TEUR standen Abgänge von 20 TEUR und Abschreibungen von 249 TEUR gegenüber.

Größere Investitionen hat das Unternehmen im Jahr 2023 nicht getätigt, es handelt sich ausschließlich um kleinere Ersatzinvestitionen.

2.3.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr nur leicht von 8.575 TEUR auf 8.366 TEUR reduziert. Die Eigenkapitalquote liegt bei 90,1 %. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 19,2 %. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 16,9 % der Bilanzsumme, die Vorräte machen 37,8 % der Bilanzsumme aus. Durch die hohe Eigenkapitalquote und die gute Finanzierungsstruktur ist das Unternehmen gut aufgestellt.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT, Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite und den Cash-Flow heran.

31.12.2023 31.12.2022
EBIT 1.178 TEUR 2.794 TEUR
Umsatzrendite 4,70% 7,40%
Eigenkapitalrendite 15,60% 37,10%
Cash-Flow 234 TEUR 2.893 TEUR

Die gesunkenen Kennzahlen EBIT, Umsatzrendite und Eigenkapitalrendite sind auf die gefallenen Stahlverkaufspreise und die gesunkene Nachfrage zwischen April und Dezember 2023 zurückzuführen.

2.5 Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Geschäftsführung ist mit der Geschäfts- und Umsatzentwicklung aufgrund eines sehr schwierigen Jahres mit großen Herausforderungen zufrieden.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Die wirtschaftliche Erholung fällt 2024 schwächer als ursprünglich erwartet aus. Für das kommende Jahr haben führende Forschungsinstitute zuletzt ihre Prognosen für Deutschland deutlich gesenkt. Erwartet wird nur ein moderates Wachstum der Wirtschaftsleistung von 0,4 %. Investitionen werden wegen mangelnder Planbarkeit laut des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zurückgehalten. Weiterhin drücken die Schwäche der Weltkonjunktur, hohe Zinsen, hohe Inflation und Unklarheiten beim Bundeshaushalt die Aussichten für 2024.

Der Abwärtstrend des Stahlpreises (lt. der Stahlberatungsgesellschaft GMK) soll seinen Bodensatz im Januar 2024 erreicht haben. Hinzu liegt der Stahlbedarf durch die Endabnehmer Ende 2023 etwas über dem des Jahres 2022. Demzufolge werden die Anstrengungen der Stahlhersteller, mit dem Herunterfahren von Hochöfen das Stahlangebot zu verknappen, im Laufe des Jahres zu leicht steigenden Preisen führen. Die Verknappung des Angebots würde einen weiteren Abwärtstrend stoppen und die Stahlkonjunktur beleben.

Der Maschinenbau erhält Impulse von der Digitalisierung und KI, was der Branche gute Wachstumsraten bringen dürfte.

Wir rechnen mit einem moderat steigenden Absatz mit einer etwas höheren Handelsspanne, einer Steigerung des Ergebnisses und einem EBIT von ca. 1.600 TEUR. Die Umsatzrendite wird sich voraussichtlich auf ca. 6,5 % und die Eigenkapitalrendite auf ca. 21 % normalisieren. Weiterhin gehen wir auch von einer deutlich positiven Entwicklung des Cash-Flows aus.

3.2 Risikobericht

Für das Jahr 2024 haben wir folgende Risiken identifiziert, welche unter anderem auf die Ungewissheit über die Entwicklung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verstärkt werden:

- anhaltend hohe Inflation

- ausbleibende Investitionen

- Erdgasimporte geringer als erwartet (Gasmangellage)

- Verlagerungen von Abnehmerindustrien ins Ausland

- Handelsstreitigkeiten zwischen den USA, China und der EU

Durch diese Risiken könnte es zu einem weiter sinkenden Bedarf kommen. Eine Folge wäre dann eine weitere Preissenkung bzw. eine Bestandsabwertung.

Risiken bestehen weitestgehend in den weltweiten, politischen Konflikten, der konjunkturellen Lage und der allgemeinen weiteren Krisenentwicklung. Intern weisen wir durch ein breites Produktspektrum und eine hohe Anzahl von Kunden ein sehr geringes Risikopotential auf. Eine gesunde Liquidität und deren permanente Überwachung sowie ein leistungsfähiges Forderungsmanagement minimieren weiterhin das Geschäftsrisiko. Die Liquiditätslage ist gut. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skontofristen gezahlt. Kredite gegenüber Bankinstituten bestehen nicht.

Unsere Liquiditätslage ist derzeit gut, wir erwarten keine finanziellen Engpässe.

Durch eine Warenkreditversicherung und ein straffes Debitorenmanagement sind Forderungsausfälle im Risiko stark begrenzt.

3.3 Chancen für die Zukunft

Die Sachverständigen rechnen 2024 mit einem Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent.

Pader-Stahl hat mit der EHG-Gruppe aus Dornbirn in Österreich einen starken Partner mit einer 50% Beteiligung am Unternehmen gewinnen können. Das EHG Sortiment umfasst in einem Gesamtlager von rund 45.000 Tonnen mehr als 15.000 Artikel in über 140 Qualitäten und unzähligen Abmessungen aus Stahl und Metall. Damit verfügt EHG über eines der bestsortierten Lager in ganz Mitteleuropa. Hier ergeben sich erhebliche Wachstumschancen durch den Zugriff auf das Lager in Österreich. Der Vollanbieter EHG steht für hochwertige Produkte aus Stahl und Metall zum Einsatz in Industrie, Gewerbe, Handwerk und Handel.

Durch unsere starke Kapitalausstattung und die EHG können wir unser Lieferportfolio immer weiter ausbauen und weiter Marktanteile gewinnen. Im Hinblick auf den Fachkräftemangel verhelfen auch hier unsere hoch motivierten und qualifizierten Mitarbeiter dieses Ziel zu erreichen.

Auch unser verlässlicher Lieferservice durch unseren eigenen Fuhrpark, gekoppelt mit einer hohen Lieferfähigkeit aus einem sehr breiten Sortiment, führt zu einer weiteren Stärkung der Kundenbindung und verringert unsere Abhängigkeit von der Volatilität des Marktes.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.609.769,00 1.857.959,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.933,00 2.220,00
II. Sachanlagen 1.602.836,00 1.855.739,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.431.994,00 1.580.767,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.842,00 274.971,00
B. Umlaufvermögen 6.738.369,47 6.707.461,49
I. Vorräte 3.166.139,00 2.888.336,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.151.733,95 1.603.683,57
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.900,00 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.420.496,52 2.215.441,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.679,54 9.977,18
Summe Aktiva 8.365.818,01 8.575.397,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.542.440,29 7.525.718,46
I. ausgegebenes Kapital 150.000,00 112.950,00
1. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
2. eigene Anteile 0,00 -37.050,00
II. Kapitalrücklage 2.518.070,62 6.356,64
III. Gewinnrücklagen 2.248.086,02 1.700.000,00
IV. Bilanzgewinn 2.626.283,65 5.706.411,82
davon Gewinnvortrag 5.706.411,82 2.102.674,79
B. Rückstellungen 364.153,33 251.934,35
C. Verbindlichkeiten 459.224,39 797.744,86
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 243.364,75
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 243.364,75
2. sonstige Verbindlichkeiten 459.224,39 554.380,11
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 459.224,39 554.380,11
Summe Passiva 8.365.818,01 8.575.397,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.309.419,41 6.981.761,61
2. Personalaufwand 2.386.572,31 2.480.470,13
a) Löhne und Gehälter 1.980.668,78 2.145.572,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 405.903,53 334.897,19
davon für Altersversorgung 3.135,00 3.314,42
3. Abschreibungen 249.211,71 260.664,86
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 249.211,71 260.664,86
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.495.048,83 1.447.107,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.117,92 2.586,35
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.505,12 8.297,51
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 363.035,03 853.241,18
8. Ergebnis nach Steuern 817.164,33 1.934.567,03
9. sonstige Steuern 5.443,00 5.830,00
10. Jahresüberschuss 811.721,33 1.928.737,03
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.706.411,82 2.102.674,79
12. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 2.800.000,00
a) aus anderen Gewinnrücklagen 2.800.000,00
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen 244.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 244.000,00
14. Ausschüttung 3.647.849,50 1.125.000,00
15. Bilanzgewinn 2.626.283,65 5.706.411,82

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Pader-Stahl Handels-GmbH hat ihren Sitz in Paderborn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 2769 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB. Gemäß § 267 Abs. 4 HGB i.V.m. § 316 HGB ist die Gesellschaft prüfungspflichtig.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet worden.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist nach handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen worden.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um EDV-Software, die mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt wird.

Als Sachanlagen werden im Bereich der Bauten auf fremden Grundstücken Mietereinbauten, technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen. Die Zugänge wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuzuordnenden Anschaffungsnebenkosten. Anschaffungspreisminderungen sind ebenfalls berücksichtigt worden. Die Abschreibungen wurden planmäßig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter erfolgt der Bilanzansatz gem. § 6 Abs. 2 EStG

Die Vorräte sind mit den Anschaffungs-/ Herstellungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden teilweise auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Für uneinbringliche und zweifelhafte Forderungen wurde eine Einzelwertberichtigung gebildet.

Für die übrigen Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 vom Hundert der Nettoforderungen gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Wertberichtigungsbedarf bestand nicht.

Die flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten bilanziert.

Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Versicherungsbeiträge. Sie wurden periodengerecht abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt worden.

Bei der Bildung der Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und den ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Der Bilanzgewinn in Höhe von € 2.626.283,65 (im Vorjahr € 5.706.411,82) enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von € 5.706.411,82 (im Vorjahr € 2.102.674,79).

Bei der Bildung der Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten angemessen Rechnung getragen.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten zusammengefasst dargestellt:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr über 1 Jahr Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 459.224,39 459.224,39 0,00 0,00
459.224,39 459.224,39 0,00 0,00
Stand 31.12.2022 Restlaufzeit bis 1 Jahr über 1 Jahr Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 243.364,75 243.364,75 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 554.380,11 554.380,11 0,00 0,00
797.744,86 797.744,86 0,00 0,00

Gegenüber Gesellschaftern bestanden am 31.12.2023 Verbindlichkeiten in Höhe von € 180.804,46 (im Vorjahr € 88.168,82) sowie Forderungen in Höhe von € 0,00 (im Vorjahr € 0,00).

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag die folgenden finanziellen Verpflichtungen:

Gesamt
Mietverträge (jhl.) 444.432,36

Am Bilanzstichtag bestanden Eventualverbindlichkeiten in Höhe von € 250.000,00 aus selbstschuldnerischer Bürgschaft zugunsten der VerbundVolksbank OWL eG.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung erfolgt durch die Herren Helmut Schwarzkopf, Paderborn, Michael Agethen, Lichtenau-Husen, und Detlef Schwer, Bad Oeynhausen.

Die Beschäftigtenzahl betrug im Geschäftsjahr durchschnittlich 42 , davon 28 Arbeiter, 13 Angestellte und 1 Auszubildender.

 

Paderborn, den 11. März 2024

Michael Agethen

Helmut Schwarzkopf

Detlef Schwer

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. 95.851,18 8.800,13 51.361,18 0,00 53.290,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.898,10 0,00 9.898,10 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.775.835,82 5.002,34 16.532,82 0,00 2.764.305,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.036.197,08 7.404,24 255.966,55 0,00 787.634,77
3.821.931,00 12.406,58 282.397,47 0,00 3.551.940,11
IV. Gesamt 3.917.782,18 21.206,71 333.758,65 0,00 3.605.230,24
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. 93.631,18 4.082,13 51.356,18 46.357,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.897,10 0,00 9.897,10 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.195.068,82 153.771,34 16.528,82 1.332.311,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 761.226,08 91.358,24 235.791,55 616.792,77
1.966.192,00 245.129,58 262.217,47 1.949.104,11
IV. Gesamt 2.059.823,18 249.211,71 313.573,65 1.995.461,24
Buchwerte
Stand 01.01.2023 Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. 2.220,00 6.933,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.580.767,00 1.431.994,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 274.971,00 170.842,00
1.855.739,00 1.602.836,00
IV. Gesamt 1.857.959,00 1.609.769,00

sonstige Berichtsbestandteile

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in einem gesetzlich zulässigen Maß zum Zwecke der Publizität verkürzt.

Die beigefügte Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Pader-Stahl Handels-GmbH, Paderborn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pader-Stahl Handels-GmbH, Paderborn - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pader-Stahl Handels-GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümer ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlussesund des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Paderborn, den 13. März 2024

Pader Treuhand- und Revisions- GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Paderborn

Fabian Fietz, Wirtschaftsprüfer

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