JOIN Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felicitas Jordan seit 22.3.2024 | Prokura |
Johann Ludwig Jordan seit 22.3.2024 | Prokura |
Stefan Schmitt seit 5.5.2022 | Prokura |
Herbert Seidl seit 29.4.2021 | Prokura |
Fred Walter Himmelmann seit 23.7.2019 | Geschäftsführer |
Andreas Biedermann seit 23.7.2019 | Prokura |
Thomas Fett seit 23.7.2019 | Prokura |
Thomas Blum seit 23.7.2019 | Prokura |
Tilo Bunge seit 23.7.2019 | Prokura |
Thomas Peter seit 16.3.2016 | Geschäftsführer |
Matthias Mau seit 14.8.2015 | Prokura |
Lars Arend seit 27.9.2013 | Prokura |
Jörg Ludwig Jordan seit 11.5.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 49.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
W. & L. Jordan GmbHKasselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss per 31.12.2023der W. & L. Jordan GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Das Unternehmen wurde im Jahr 1919 als Holzhandel mit dem Stammsitz in Kassel-Niederzwehren gegründet. Seit den 50er Jahren wurde der Holzhandel um den Geschäftsbereich Bodenbeläge, später um Tapeten und Heimtextilien erweitert. Heute ist der Betrieb in zwei Divisionen untergliedert: Holzgroßhandel und Import mit den Sortimenten Holzwerkstoffe, Türen, Massivholz, Innenausbauprodukte und den größeren Geschäftsbereich Herstellung von Bodenbelägen, Parkett, Laminat, Teppich, Bauchemie und Zubehör dem auch die eigenständig geführte Warengruppe Heimtextilien, Sonnenschutz und Tapeten zugeordnet ist. Die Grundlage der Geschäftstätigkeit umfasst die Sortimentsbildung durch das eigene Produktmanagement, den Vertrieb durch fest angestellte Außendienst-Mitarbeiter und die Logistik bestehend aus der Kombination von Zentrallager und regionalen Lagern sowie der Kundenbelieferung mit eigenem Fuhrpark. Insbesondere die Entwicklung des Renovierungsmarktes und im geringeren Umfang die Neubautätigkeit im Wohn- und Gewerbebau beeinflussen den Absatzmarkt der Gesellschaft. Beliefert werden im Bereich Holzgroßhandel das holzverarbeitende Handwerk sowie der einschlägige Fachhandel und im geringeren Maße DIY-Handel in Hessen, Thüringen, Südniedersachsen, Nordbayern, Ostwestfalen und Nordrheinwestfalen an den sieben Standorten Kassel, Erfurt, Würzburg, Nürnberg, Bünde/Kreis Herford, Dillenburg-Manderbach und Essen. Zur Division Holzhandel zählt auch die Tochtergesellschaft Holzwarth GmbH in Waldshut-Tiengen, die den südlichen Schwarzwald und die Schweiz beliefert. Die Beschaffung erfolgt im In- und Ausland bei der holzverarbeitenden Industrie (Sägewerke, Holzwerkstoffanbieter und Türenindustrie). Im Geschäftsbereich Bodenbeläge, mit den Warengruppen LVT, elastische Bodenbeläge, textile Bodenbeläge, Parkett und Holzböden sowie den zur Verarbeitung von Bodenbelägen erforderlichen Zubehörprodukten einschließlich Bauchemie, ist das Unternehmen als deutschlandweit führender Markenanbieter (JOKA) an 49 Standorten tätig. Die Kunden stammen überwiegend aus dem Handwerk (Bodenleger-Betriebe, Parkettleger, Maler, Raumausstatter) sowie dem Fachhandel. Sie werden durch den festangestellten Außendienst betreut und aus den Lagern der jeweiligen Standorte in Verbindung mit der Zuführung der Ware vom Zentrallager Kassel mit eigenem Fuhrpark nach einem festgelegten Tourenplan innerhalb von 24 Stunden bis max. 3 Werktagen beliefert. Für den Bereich Heimtextilien (Wohnstoffe) ist die gesamte Lagerhaltung am Standort Fulda zusammengeführt worden. Ähnlich wie in den Vorjahren entfallen knapp 80% des Umsatzes auf Bodenbeläge. In diesem Segment behauptet das Unternehmen als Marktführer bundesweit einen Marktanteil von ca. 25 % im dreistufigen Vertrieb mit dem Handwerk und Facheinzelhandel. Im Ausland ist die Jordan Gruppe in fünf europäischen Nachbarländern aktiv. Die österreichische Schwestergesellschaft INKU Jordan GmbH & Co. KG mit Sitz in Wiener Neudorf und sechs Standorten in Österreich gilt dort ebenfalls als Marktführer im Bereich Bodenbeläge. Weiterhin zählen zur Unternehmensgruppe die Jordan Suisse AG mit drei Standorten in der Schweiz sowie die Jordan Nederland B.V., die an den Standorten Heerhugoward, Eindhoven, Hengelo, Vlijmen und Rotterdam unsere stetig wachsende Zahl an Kunden in den Niederlanden versorgt. Abgerundet wird das Portfolio mit den kleineren Joint Venture Gesellschaften Britex Jordan GmbH in Brixen, Südtirol und Jordan ANSA sp.z o.o. Sp. K. in Polen. Weitere internationale Vertriebsaktivitäten bestehen mit Partnern in Frankreich, Luxemburg, Ungarn, Slowenien und Slowakei. Alle Auslandsbetriebe verfolgen das gleiche Geschäftsmodell im Bereich Bodenbeläge. Seit Frühjahr 2022 ist die vierte Generation der Familie Jordan im Unternehmen tätig. Felicitas und Johann Ludwig Jordan forcieren die digitale Entwicklung aller Geschäftsprozesse und dabei besonders den digitalen Vertrieb. Somit stehen alle Zeichen auf Kontinuität im Bezug auf die Führung des Unternehmens durch die Familie Jordan. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Lage im Allgemeinen und im Speziellen in der Bau-Zuliefer-Branche hat sich deutlich eingetrübt. Die Kombination aus hoher Inflation, deutlich gestiegenen Zinsen und Baupreisen, in Verbindung mit einem Nachholeffekt für den Tourismus nach drei Jahren der Pandemie und weltpolitischer Verunsicherung, hat die Ausgabebereitschaft der Verbraucher insgesamt gesenkt und insbesondere auf dem Bau- und Renovierungsmarkt einen erheblichen negativen Einfluss gehabt. Aufgrund dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen tat sich die deutsche Wirtschaft im Jahre 2023 insgesamt schwer. Im gesamten Jahr 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um 0,3 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP um 0,7 % höher (vgl. Pressemitteilung vom 15.01.2024 - Nr. 019/24 des Statistischen Bundesamt). Ein wichtiger Indikator für die gesamte Branche sind die Baugenehmigungen im Bauhauptgewerbe (Bereich des Hochbaus), die um 26,6 % gegenüber dem Vorjahr gesunken sind. (vgl. Pressemitteilung Nr. 074 vom 29.02.2024 des Statistischen Bundesamts, unter: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_074_3111.html). Darin spiegeln sich signifikant gestiegene Preise für Bauleistungen ebenso wie die im Verlauf des Jahres 2022 und 2023 spürbar angehobenen Zinsen der EZB wider. Alles in allem zunehmend schwierige Rahmenbedingungen. Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Auch nahm die Fertigstellung von Wohnfläche um knapp 3% von 30,2 auf 29,5 Mio.m2 ab. Die für das Unternehmen besonders relevante Renovierung, für die keine genauen Zahlen vorliegen, dürfte von diesen Entwicklungen im Jahr 2023 auch unmittelbar betroffen gewesen sein. Hinzu kommt die Konsum Zurückhaltung speziell im Bereich Renovierung, nachdem in den beiden zurückliegenden Jahren, bedingt durch den Sondereffekt der Pandemie, Renovierungen im großen Stil vorgezogen wurden. Im Berichtsjahr hingegen profitierte vor allen Dingen der Tourismus, für den wieder deutlich höhere Ausgaben seitens des Konsumenten getätigt wurden, u.a. zu Lasten von Renovierung und Wohnungseinrichtung. Der Holzhandel verzeichnete gemäß der "monatlichen Schnellumfrage im Holzhandel der IFH Köln GmbH" für den Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (Ausgabe vom 25.01.2024) bei 43 Betrieben im Geschäftsjahr 2023 ein Rückgang von 14,1 %. Das Unternehmen hat sich nach dieser Statistik mit einem Rückgang von 13,0 % im Geschäftsbereich Holzhandel über Branchenniveau behauptet. Ursache für den starken Umsatzeinbruch im Holzhandel waren die zum Teil stark fallenden Preise für Holzprodukte, auf das Niveau vor der Pandemie und geringer. Der Bundesverband Großhandel Heim & Farbe e.V. hat gemäß dem GFH-Branchenvergleich 2022-2023 unter 26 Großhändlern in Deutschland ebenfalls ein Umsatzminus von 8,5 % im Bereich Bodenbeläge ermittelt. Auch in diesem Geschäftsbereich entwickelte sich das Unternehmen mit einem Umsatzrückgang von rd. 6,9 % über dem Branchendurchschnitt und konnte seine führende Position weiter behaupten. Dazu hat auch die permanente Lieferfähigkeit des Unternehmens wesentlich beigetragen, was die Kunden in einer anonymen Umfrage bestätigt haben. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr von 8,4% spiegelt die schwierigen wirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen wider. Ein signifikanter Preisrückgang in fast allen Holz- Sortimenten einschließlich Parkett trägt ebenso dazu bei wie eine Nachfrageschwäche im Bereich Bodenbeläge aufgrund der Konsumzurückhaltung und geringerer Investitionsbereitschaft im Bereich Neubau und Renovierung. Auch unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen ist es unseren kompetenten und loyalen Mitarbeitern gelungen, die Kunden weiterhin von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu überzeugen, so dass die führende Marktposition gestärkt werden konnte. Bei nahezu allen Sortimenten sind rückläufige Umsätze zu verzeichnen, die in der zweiten Jahreshälfte stärker zum Tragen kamen als zu Beginn des Jahres, wo bei zahlreichen unserer Kunden aus Handwerk und Fachhandel der noch vorhandene Auftragsbestand abgearbeitet wurde. Neben spürbaren Mengenreduzierungen war auch innerhalb unserer Warengruppen in den Bodenbelägen ein deutlicher Trend hin zu preiswerteren Sortimenten zu erkennen. Aufgrund der rückläufigen Fertigstellung von Eigentumswohnungen und Häusern ist insbesondere das Sortiment Parkett unter Druck geraten. Hinzu kam in diesem Sortiment eine Überversorgung des Marktes aufgrund der extrem hohen Nachfrage ein Jahr zuvor. Also eine echte Berg- und Talfahrt bei der Nachfrage nach Holzböden. Im Segment der elastischen Bodenbeläge (Designbeläge) konnte trotz des insgesamt schwierigen Marktumfeldes annähernd der Umsatz des Vorjahres erzielt werden. Dabei hat sich auch die ausgezeichnete Lieferfähigkeit positiv bemerkbar gemacht. Das das Unternehmen zum siebten Mal in Folge die Auszeichnung "bester LVT-Lieferant" der Fachhandelsumfrage Designböden des Magazins BTH Heimtex erhalten hat, ist aber insbesondere auf die Leistungsfähigkeit und Qualität des Unternehmens in den Feldern Vertrieb, Kundenbetreuung, Qualität etc. zurückzuführen und diese gelten für alle Sortimente gleich gut. Weiterhin belastend wirkt sich die ausgeprägte Marktschwäche der textilen Bodenbeläge und Heimtextilien aus, die im deutschsprachigen Raum seit Jahren Rückgänge aufweisen. Der leichte Zuwachs im Geschäftsjahr 2023 bei textilen Bodenbelägen kann daher als erfolgreicher Marktanteilsgewinn betrachtet werden. Bei Heimtextilien konnte der Umsatz nicht auf Vorjahresniveau gehalten werden, dies hatte jedoch aufgrund von Kostensenkungen in diesem Bereich auf das Ergebnis der Gesellschaft keinen negativen Einfluss. Die Zahl der Kunden mit aktiver Geschäftsbeziehung blieb konstant, wobei sich weiterhin eine Konzentration bei den größeren Kunden (über 20 T€ Jahresumsatz) herauskristallisiert. Kontinuierliche Investitionen in Werbe- und Marketingmaßnahmen zunehmend im digitalen Bereich und über social Media, zur weiteren Stärkung der Marke JOKA hatten für das Unternehmen als führendem Markenanbieter im Bereich der Bodenbeläge auch im abgelaufenen Jahr eine große Bedeutung. So konnte der Bekanntheitsgrad beim Endverbraucher weiter gesteigert werden. Dabei spielen die JOKA-Showrooms an den Standorten eine zunehmend wichtige Rolle um im B2C2B Geschäft für den Endkunden, Planer, Architekten und Bauherren eine qualifizierte Beratung für JOKA-Produkte zu ermöglichen. Mit seiner Marke JOKA hat das Unternehmen erstmals den Life & Living Award 2024 in der Kategorie Bodenbeläge Holz gewonnen und zählt so zu den beliebtesten Anbietern Deutschlands, die jetzt vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) und dem Nachrichtensender ntv ausgezeichnet worden sind. Auch das Interesse bei der gewerblichen Kundschaft des Unternehmens, insbesondere bei den JOKA Fachberatern, blieb unverändert positiv. Der zusätzliche Vertriebskanal "online Business" mit dem "jordanshop.de" im Bereich B2B wird von weit über 10.000 Kunden aktiv genutzt. Gleichwohl nehmen die online Bestellvorgänge weiterhin noch einen geringen Anteil vom Gesamtumsatz ein, während das digitale Angebot als Informationsquelle sehr aktiv durch die Kunden genutzt wird. Der im Jahr 2020 in Betrieb genommenen Neubau "JOKA Zentrale Bodenbeläge" im Gewerbegebiet Kassel- Niederzwehren, seinerzeit das größte Investitionsprojekt des Mutterunternehmens Horst-Dieter Jordan GmbH & Co. KG, wurde um weitere 10.000 qm Logistikfläche auf nun insgesamt 30.000 qm erweitert. Ein nennenswerter Teil dieser Erweiterung wird durch unser Wachstumssegment Holzbau genutzt. Damit erweitert das Unternehmen sein Dienstleistungsangebot speziell für Zimmereikunden. Der verbleibende Teil der Erweiterung kommt dem Zentrallager Bodenbeläge zugute. An diesem zentralen Logistik-Standort der 2020 in Betrieb genommen wurde, konnten durch die Zusammenlegung mehrerer einzelner Lagerhallen Effizienzgewinne erzielt werden. Mit dieser Investition wurde aber nicht nur in die Zukunftsfähigkeit der eigenen Lagerlogistik mit modernsten Maschinen und Techniken investiert, sondern auch die zentralen Teams rund um die Marke JOKA wie Produktmanagement, JOKA-Fachberaterbetreuung, Marketing, Unternehmenskommunikation und Digital Business Development in einem modernen Bürokonzept zusammengeführt. Weiterhin steht eine moderne und ansprechende Konferenzetage mit eigenem Betriebsrestaurant zur Verfügung, die bei Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern sehr guten Anklang findet und die Attraktivität des Unternehmens unterstreicht. Im Bereich Holzhandel ist das Plattenverarbeitungszentrum seit 2022 voll im Betrieb und wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr um zwei hochmoderne CNC Fräsen erweitert. Das Angebot wird von unseren Schreiner- und Ladenbau-Kunden an allen Holzhandelsstandorten zunehmend gut genutzt und fördert den Absatz des Plattensortiments. Die Niederlassung Dortmund wurde grundlegend saniert und erhielt in diesem Zuge einen modernen, großen und sehr ansprechenden JOKA-Showroom. Am Standort Köln wurde ein moderner Neubau bezogen, der von der Muttergesellschaft errichtet wurde. Hier wurde auch dieVisuals United AG integriert, womit das Angebot an kundenindividuell designten Fotoböden als konsequente Ergänzung unseres Sortimentes gefestigt wurde. Die im Digitaldruck hergestellten CV-Böden zur temporären, aber auch permanenten Nutzung zielen besonders auf Messen und Ausstellungen, Museen, den stationären Handel (Kampagnen Marketing) sowie Events aller Art. Im Rahmen des Umzugs wurde die komplette Drucktechnik modernisiert. Damit steht dem Unternehmen moderne Technik zur Verfügung, um überzeugende Qualität für unsere Kunden anbieten zu können. 3. Lage des Unternehmens und finanzielle Leistungsindikatoren 3.1 Ertragslage Bedingt durch eine insgesamt eher rückläufige Nachfrage und durch teils erhebliche Preisschwankungen in der Beschaffung im Bereich Holzprodukte konnte der Umsatz nicht gehalten werden und reduzierte sich um 8,4 %. Dem stehen um 9,9 % gefallene Materialaufwendungen gegenüber, wodurch die Materialeinsatzquote im Geschäftsjahr 2023 bei 69,4 % (im Vorjahr 70,5 %) liegt. Das Rohergebnis beträgt 131,7 Mio. € und liegt damit bei 30,6 % vom Umsatz im Vergleich zu 29,5% im Vorjahr. Neben weiteren Optimierungen im Einkauf unserer Sortimente spiegelt sich darin auch die Schwäche im Objektgeschäft wider, bei dem in der Regel niedrigere Margen erzielt werden können. Der Personalaufwand hat sich im Jahr 2023 aufgrund der reduzierten Anzahl von Mitarbeitenden, entfallener Coronabeihilfen und bereits im Jahresabschluss 2022 für die Folgejahre 2023 und 2024 abgegrenzter Inflationsausgleichsprämien um insgesamt 3,2 Mio. € verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Folge gezielter Maßnahmen um 5,7 Mio. € (5,7%) gefallen. Dazu zählen im Wesentlichen sinkende Energiekosten -0,6 Mio. €, sinkende Treibstoff- und Fahrzeugkosten (0,8 Mio. €), reduzierte Kollektionskosten (1,2 Mio. €) sowie geringere Forderungsausbuchungen (0,64 Mio€). Das Ergebnis vor Steuern im Jahr 2023 profitiert vor allem von konsequenten Maßnahmen zur Kostenoptimierung aufgrund der deutlich schwächeren Marktsituation und der Unsicherheiten durch die wirtschaftspolitischen und geopolitischen Rahmenbedingungen. Das führt zu einem Ergebnis vor Steuern von 3,8 % vom Umsatz. Die Eigenkapitalrendite beträgt damit 19,5 %. Die Aufwendungen sind in Relation zum Umsatz grundsätzlich in etwa auf dem Vorjahresniveau. Darüber hinaus haben sich keine wesentlichen Strukturveränderungen in den Aufwands- und Ertragspositionen gegenüber 2022 ergeben. 3.2 Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt 64,8 % (im Vorjahr 52,43 %). Der im abgelaufenen Jahr erwirtschaftete Cashflow rührt insbesondere aus dem Abbau der Warenbestände um ca. 25% und wurde zur Reduzierung zur Steigerung der Liquiden Mittel und Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verwendet. Demzufolge sind die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Jordan-Gruppe um 13,6 Mio€ gesunken. Im Übrigen wurden alle laufenden Investitionen aus dem eigenen Cashflow gedeckt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden kurzfristige Bank- bzw. Kontokorrentkredite nur sporadisch zur Abdeckung von Zahlungsspitzen genutzt. Die Lieferantenverbindlichkeiten sind wegen der Nichtbelastung der Zentralregulierungszahlungen zum Stichtag etwas überhöht, beliefen sich aber im Jahresverlauf im normalen Rahmen. Wie in den vergangenen Jahrzehnten wird weiterhin der Grundsatz zur Einhaltung kurzer Zahlungsfristen an die Kreditoren im Interesse der Ausnutzung von Skonti beibehalten. 3.3 Vermögenslage Die Neu- und Ersatzinvestitionen betrugen netto ca. 7,3 Mio. €. Diese Investitionen erfolgten in das Sachanlagevermögen, vor allem in den Fuhrpark (rd. 3,2 Mio. €) und die Betriebs- und Geschäftsausstattung (3,5 Mio. €). Das Anlagevermögen hat sich nach Abschreibungen und Abgängen im Saldo um 401 TEUR erhöht. Damit entspricht das langfristig gebundene Anlagevermögen 17,7 % des Gesamtvermögens. Die Vermögensstruktur ist weiter geprägt durch das Umlaufvermögen in Form von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (18,5 %) und Vorräten (40,1%). Die Forderungen gegen Unternehmen der Jordan-Gruppe sind auf Vorjahresniveau. Weitere auffällige Strukturveränderungen hat es nicht gegeben. III. Prognosen, Chancen und Risikobericht Der Umsatz der W. & L. Jordan GmbH liegt in den ersten zwei Monaten des Jahres 2024 mit -0,8 % unter dem Vorjahr. Dieser Rückgang ist besonders getragen durch den Rückgang im Geschäftsbereich Holz, was auf die immer noch schwierigen Rahmenbedingungen in der Holzbranche zurückzuführen ist. Der Geschäftsbereich Bodenbeläge bewegt sich auf Vorjahresniveau. Trotz des deutlichen Abbaus der Warenbestände konnten alle Aufträge, speziell in der wichtigen Warengruppe der Vinylböden, weiterhin bedient werden. Der hohe Grad an Lieferfähigkeit bleibt ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, gerade im aktuell sehr schwierigen Marktumfeld. Für die Branche Holzgroßhandel werden die immer noch hohen Energie- und Rohstoffkosten bei den Produzenten, aber insbesondere die ausgeprägte Marktschwäche und der damit verbundene außerordentlich hohe Preisdruck weiterhin ein Problem darstellen. Ähnlich wie im Vorjahr wurden auch im Jahr 2023 zahlreiche Budgetpositionen bis auf weiteres reduziert, um den nach wie vor bestehenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit mit dem Ukrainekrieg und weiteren geopolitischen Risiken wirksam begegnen zu können. Hinzu kommen die immer noch bestehenden Eintrübungen der allgemeinen wirtschaftlichen Aussichten aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise von der Deutschland besonders betroffen ist. Dem begegnet die Gesellschaft mit der kontinuierlichen Umsetzung eines umfangreichen Maßnahmenpakets, das jedoch die zu verkraftenden Kostensteigerungen nur teilweise auffangen kann. Für die zukünftige Geschäftsentwicklung sind derzeit keinerlei bestandsgefährdende Risiken erkennbar. Gleichwohl machen die o.g. Risiken und Kriseneine Prognose des weiteren Geschäftsverlaufs äußerst schwierig bis kaum möglich. Auch wenn das Unternehmen bisher in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024 nur moderate Umsatzeinbußen zu verzeichnen hat, muss davon ausgegangen werden, dass der Rückgang der Wirtschaftsleistung insbesondere im Bereich des Wohnungs- und Nichtwohnungsbaus, kurz- bis mittelfristig nicht spurlos an der Gesellschaft vorübergehen wird. Die Indikatoren aus der Baubranche zeigen mittlerweile für den Neubau einen signifikanten Einbruch. Die für das Unternehmen besonders wichtige Renovierungsbranche zeigte bisher eine relativ stabilere Entwicklung, wird aber durch die Kaufzurückhaltung der Konsumenten und den verstärkten Trend für Ausgaben im Bereich der Touristik negativ beeinflusst, sodass der Auftragsbestand bei unseren Kunden mittlerweile spürbar schrumpft. Ein möglicherweise rückläufiges Bruttoinlandsprodukt, weiter abnehmende Investitionsneigung bei Unternehmen und ein sich wieder änderndes Verbraucherverhalten sowie Verzögerungen in Planungs- und Genehmigungsverfahren können auch das Unternehmen treffen. Innerhalb der Branche jedoch dürfte das Unternehmen seine Position weiter behaupten und die Marktanteile weiter ausbauen. Das untermauern Daten von Branchenverbänden für die ersten Monate des Jahres 2024. Hier spielen besonders die motivierte und gut positionierte Vertriebsorganisation, die Stärke der Marke JOKAund die gute Lieferfähigkeit eine bedeutende Rolle. Es bestehen aktuell keine nennenswerten Forderungsrisiken und Forderungsverluste. Aufgrund der breiten Umsatzstreuung auf mehr bis zu 30.000 gewerbliche Kunden des Mittelstandes bestehen keine größeren Einzelrisiken in der Kundenumsatzstruktur. Schon seit Jahren wird unabhängig von der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung ein umfangreiches Risikomanagement durch ein effizientes Kundenkreditmanagement, sowie eine fortlaufende Beurteilung der Kundenstruktur und der Bonität in Verbindung mit dem hauseigenen Rating durchgeführt. Warenbestände wurden bereits nach strengsten Kriterien vorsichtig bewertet und werden ständig analysiert, so dass keine darüber hinaus gehenden Risiken bestehen. Eventuelle Risiken aus Schadensereignissen sind durch entsprechende Versicherungen (Feuerbetriebsunterbrechung, Warenkredit, Haftpflicht, etc.) ausreichend abgesichert. Vor dem Hintergrund der aktuell angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage werden speziell die Warenkreditversicherungen laufend überprüft und im Bedarfsfall angepasst. Die Personalentwicklung sorgt für eine ständige Fort- und Weiterbildung des Personalstamms. Die Kontinuität in Ausbildung, Personalentwicklung und -aufbau sind ausgeprägte Stärken des inhabergeführten Familienunternehmens, das eine geringe Fluktuationsrate ausweist. In 2023 wurden insgesamt 1.117 Mitarbeiter/-innen in 116 Trainingsterminen in unterschiedlichen Bereichen weitergebildet. Die Ausbildungsquote liegt derzeit bei rund 6 %, im September 2023 konnte wieder die Rekordzahl von 2022 nochmal übertroffen werden und 26 Auszubildenden eingestellt werden. Zwar strebt das Unternehmen eine deutlich höhere Ausbildungsquote an, aufgrund eines spürbaren Bewerbermangels und geringerer Bewerberqualität können jedoch nicht alle Stellen besetzt werden. Ergänzend hierzu wurden auf Ebene der Kunden Maßnahmen zur Unterstützung bei der Gewinnung von Auszubildenden im Handwerk weiterentwickelt, um dem zunehmenden Fachkräftemangel im Bereich des Handwerks zu begegnen. An dieser Stelle gilt der ausdrückliche Dank der Geschäftsführung, den engagierten und mit dem Familienunternehmen eng verbundenen Mitarbeitern und der stets loyalen Haltung unserer treuen Kunden. Die Pflege der langfristigen Lieferanten- und Kundenbeziehungen mit den fast ausschließlich mittelständischen Abnehmern in der Branche des bodenlegenden und holzverarbeitenden Handwerks und dem Fachhandel ist schon immer zentraler Bestandteil der Geschäftsstrategie. Diese kontinuierliche Geschäftspolitik hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten ausgezahlt und wird auch in Zukunft die Unternehmensstrategie bestimmen. Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wird aufgrund der weiteren Auswirkungen der Wirtschaftskrise und besonders der Krise am Bau und trotz der guten, zukunftsgerichteten Positionierung des Unternehmens in seinen Marktsegmenten, eine moderat rückläufige, im besten Fall eine stabile Geschäftsentwicklung in Verbindung mit einem weiteren Ausbau der Marktanteile erwartet. IV. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB Die Gesellschafterversammlung des Unternehmens hat die für den Frauenanteil in der Geschäftsführung festgelegte Zielgröße in Höhe von 0 % zum Zielerreichungstermin 30. Juni 2023 erreicht und für den nächsten Zielerreichungstermin am 30. Juni 2028 eine Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsleitung sowie in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsleitung von jeweils 20 % definiert. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023W. & L. JORDAN GMBH, KASSELAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der W. & L. Jordan GmbH mit Sitz in Kassel, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter HRB 4697, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft überschreitet die Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 HGB und ist somit eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und das Vorjahr ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen bewertet. Die zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlich anerkannten Mindestnutzungsdauern, soweit diese einer wirtschaftlichen Betrachtung nicht entgegenstehen. In Vorjahren wurde bei einzelnen beweglichen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens von der degressiven Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. Der Wechsel von der degressiven zur linearen Abschreibungsmethode erfolgt ab dem Zeitpunkt, ab dem dies zu höheren Abschreibungen führt. Die Zugänge des Berichtsjahres werden (gegebenenfalls zeitanteilig) planmäßig und nach der linearen Methode abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr angeschafften, geringwertigen Vermögensgegenstände mit Netto-Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden analog den steuerlichen Vorschriften des § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Der Abgang wird am Ende des Zugangsjahres unterstellt. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 HGB angesetzt worden. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden stichtagsnah zum Jahresende körperlich aufgenommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Anschaffungskosten unter Zugrundelegung des letzten Einkaufspreises abzüglich Skonti und Boni bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips des § 253 Abs. 4 HGB. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennbetrag abzüglich notwendiger Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt worden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ebenso wie die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bilanziert, sofern kein niedrigerer beizulegender Wert anzusetzen ist. Sofern in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen enthalten sind, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, erfolgt deren Bewertung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Dabei wurde § 256a Satz 2 HGB beachtet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nominalwert. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag angesetzt, der sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergibt. Die Bewertung erfolgt für einen Pensionsanwärter unter Anwendung des Teilwertverfahrens. Für alle weiteren Anwärter wird die Projected Unit Credit Methode (PUC) angewendet. Im Geschäftsjahr 2023 ist die Rückstellung mit dem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden Marktzinssatz von 1,82 % (im Vorjahr: 1,78 %) abgezinst worden, der sich aus dem Durchschnitt der vergangenen zehn Geschäftsjahre ergibt. Erwartbare Rentenanpassungen während der Rentenlaufzeit werden - soweit dies im Einzelnen sachgerecht ist - durch einen Rententrend in Höhe von 1,0 % berücksichtigt. Ein Gehaltstrend wurde in einem Fall i. H v. 2 % berücksichtigt. Eine Fluktuation wird nicht gesondert berücksichtigt. Es werden die versicherungsmathematischen Grundsätze unter Zugrundelegung der Richttafeln von Herrn Dr. Klaus Heubeck 2018 G angewendet. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen, welche ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen (Pensionsverpflichtungen) dienen und dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind, in Höhe des beizulegenden Zeitwerts von TEUR 378,2 mit dem Erfüllungsbetrag der zugehörigen Rückstellung für Pensionen in Höhe von TEUR 10.244,1 verrechnet. Der Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens entspricht dem versicherungsmathematischen Aktivwert. Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von insgesamt TEUR 183,1 wurden mit Erträgen aus der Abzinsung der verrechneten Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 12,2 saldiert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessener Weise alle erkennbaren Risiken, drohenden Verluste und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Künftige Preis- und Kostenänderungen werden bei der Dotierung der Rückstellungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Bilanzgliederung ist (wie in den Vorjahren) um den Posten sonstige Darlehen und Rentenverpflichtungen erweitert worden. Die Kontinuität dieser Darstellung trägt zu einer besseren Vergleichbarkeit bei. Es sind die Nominalbeträge als Erfüllungsbeträge angesetzt worden. Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt worden. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Eine Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf der letzten Seite dieses Anhangs gegeben. Dort sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres entsprechend der Gliederung des Anlagegitters ersichtlich. Ein in Vorjahren entgeltlich erworbener Geschäftswert wurde bereits in Vorjahren insoweit außerplanmäßig abgeschrieben, als Markenrechte nicht mehr genutzt werden. Der Restwert (zum 31.12.2023: TEUR 30,7) wird per Ende 2023 noch über eine Restnutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer orientiert sich an der geschätzten Zeit, in der die Gesellschaft mit dem Kundenstamm u.ä. am Markt voraussichtlich Erträge erzielen wird. Ein zum Ende des Geschäftsjahres 2021 erworbener Geschäftswert in Höhe von TEUR 300,0 wurde im Geschäftsjahr 2023 auf einen Erinnerungswert von EUR 0,51 abgeschrieben. 2. Forderungen Die Forderungen gegen verbundende Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 1.635,4 (im Vorjahr: TEUR 1.431,5) aus Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (saldiert mit entsprechenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) sowie in Höhe von TEUR 7.796,9 (im Vorjahr: TEUR 6.264,9) aus (Kontokorrent-)Darlehen und deren Verzinsung. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 720,9 (im Vorjahr : TEUR 0,0) gegenüber der Alleingesellschafterin. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren in Höhe von TEUR 1.601,7 (im Vorjahr: TEUR 2.062,4) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. 3. Rückstellungen Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beträgt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren im Geschäftsjahr 2023 EUR 126.202,00. In dieser Höhe besteht gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Mitarbeiterprämien (TEUR 2.436,5), Tantiemen und Sondervergütungen (TEUR 1.423,2), Rückbauverpflichtungen (TEUR 1.030,2), ausstehenden Urlaub (TEUR 808,3), Überstunden (TEUR 557,4), Provisionen (TEUR 383,9), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (TEUR 383,0) sowie Abwehr und Bearbeitungskosten für Reklamationen (TEUR 333,0). 4. Verbindlichkeiten Die Besicherung der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar: Die Warenlieferungen zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen den gesetzlichen Vorschriften zum Eigentumsvorbehalt. Teilweise gibt es gesonderte Regelungen über die AGB der Lieferanten. Die sonstigen Darlehen und Rentenverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.480,0 (im Vorjahr: TEUR 1.428,2) bestehen gegenüber Angehörigen der mittelbaren Gesellschafter. Unter Berücksichtigung langjähriger Übung werden diese Verbindlichkeiten als langfristige Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr behandelt, da trotz zivilrechtlich kürzerer Kündigungsmöglichkeiten die Darlehen etc. tatsächlich langfristig zur Verfügung gestellt werden Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind unter anderem Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (die mit entsprechenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen saldiert wurden) in Höhe von TEUR 1.215,4 (im Vorjahr: TEUR 7.561,0) sowie Verbindlichkeiten aus Darlehen und deren Verzinsung (saldiert mit enstsprechenden Darlehnsforderungen) in Höhe von TEUR -355,1 (im Vorjahr: TEUR 2.653,4) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 0,0 (im Vorjahr: TEUR 7.437,3) gegenüber der Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren in Höhe von TEUR 75,5 (im Vorjahr: TEUR 84,6) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. 5. Latente Steuern Die temporären Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen in der Bilanz führen zu aktiven latenten Steuern (Steuerlatenzen) in Höhe von TEUR 7.174,7. Hierbei wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Auf die Aktivierung latenter Steuern wurde in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus temporären unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz im Anlagevermögen, bei den Vorräten, bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, bei den Pensionsrückstellungen und bei der Rückstellung für Rückbauverpflichtungen. 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen gegenüber dem verbundenen Unternehmen Horst-Dieter Jordan GmbH & Co. KG Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB in Höhe von TEUR 10.000,0 aus gesamtschuldnerischen Haftungen und in Höhe von TEUR 12.130,0 aus Höchstbetragsbürgschaften. Die mit gesamtschuldnerischen Haftungen bzw. Höchstbetragsbürgschaften besicherten Verbindlichkeiten der Horst-Dieter Jordan GmbH & Co. KG valutieren zum 31.12.2023 mit TEUR 4.499,1 bzw. TEUR 6.395,7. Gegenüber weiteren verbundenen Unternehmen bestehen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB aus Garantien in Höhe von insgesamt TEUR 1.038,3 und aus Höchstbetragsbürgschaften in Höhe von TEUR 3.150,0. Die mit Höchstbetragsbürgschaften besicherten Verbindlichkeiten valutieren zum 31.12.2023 mit TEUR 282,2. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus den o.g. Haftungsverhältnissen wird angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmensgruppe als gering eingeschätzt. Im Berichtsjahr bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen in Höhe von TEUR 9.766,6 p. a., von denen TEUR 6.936,6 p. a. gegenüber der Alleingesellschafterin Horst-Dieter Jordan GmbH & Co. KG bestehen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Im Berichtsjahr unter dem Posten 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Sätze 5 und 6 HGB in Höhe von EUR 239.999,49 ausgewiesen. Es handelt sich um Abschreibungen eines 2. Geschäfts- oder Firmenwert bilanzierten Geschäftswert auf einen Erinnerungswert. Die unter 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens bilanzierten außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 786,0 betrafen im Vorjahr einen unter III. Finanzanlagen ausgewiesenen Anteil an einem verbundenen Unternehmen. V. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren (ohne Auszubildende) einschließlich Teilzeitbeschäftigte 1.217 Arbeitnehmer beschäftigt.
2. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren: - Herr Dipl. Betriebswirt Jörg Ludwig Jordan, - Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thomas Peter, - Herr Robert Horst und - Herr Fred Himmelmann Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf insgesamt TEUR 1.382,9. 3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 1 Satz 1 HGB beteiligt:
Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB wurde für zwei Beteiligungen in Anspruch genommen. Die Horst-Dieter Jordan GmbH & Co. KG mit Sitz in Kassel ist Mutterunternehmen i. S. d. § 290 HGB und stellt in dieser Funktion einen (die Gesellschaft von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses befreienden) Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß §§ 290 ff. HGB auf, der im elektronischen Bundesanzeiger publiziert wird. In diesem (befreienden) Konzernabschluss werden keine vom deutschen Recht abweichenden Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden angewandt. 4. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird in dem oben genannten Konzernabschluss gemäß § 285 Nr. 17 HGB angegeben. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis 2023 vollständig in die Gewinnrücklagen einzustellen.
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 3. Juni 2024 von den Geschäftsführen Herrn Jörg Ludwig Jordan, Herrn Thomas Peter, Herrn Robert Horst und Herrn Fred Himmelmann unterzeichnet. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 18.07.2024 festgestellt. Ferner wurde beschlossen, den Jahresüberschuss 2023 der Gewinnrücklage zuzuführen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die W. & L. Jordan GmbH, Kassel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der W. & L. Jordan GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der W. & L. Jordan GmbH, Kassel, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 3. Juni 2024 Prof.
Dr. Ludewig u. Partner GmbH
Dipl.-Kfm. Burkhard Muster, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Ök. Dietke Sauer, Wirtschaftsprüferin |
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