Veit
Christoph GmbH
Fellbach
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021
Bilanz
Aktiva
|
|
30.9.2021
EUR |
30.9.2020
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
213.833,50 |
242.897,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1,00 |
1,00 |
| II.
Sachanlagen |
213.832,50 |
242.896,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.483.351,22 |
1.365.639,23 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
76.986,75 |
127.119,34 |
| davon
gegen Gesellschafter |
47.599,74 |
11.269,83 |
| II.
Wertpapiere |
1.328.289,34 |
1.228.095,21 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
78.075,13 |
10.424,68 |
| Aktiva |
1.697.184,72 |
1.608.536,23 |
Passiva
|
|
30.9.2021
EUR |
30.9.2020
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.196.523,86 |
1.110.194,27 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
1.005.194,27 |
1.002.937,85 |
| III.
Jahresüberschuss |
166.329,59 |
82.256,42 |
| B.
Rückstellungen |
437.254,17 |
334.523,37 |
| C.
Verbindlichkeiten |
63.406,69 |
163.818,59 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
63.406,69 |
163.818,59 |
| Passiva |
1.697.184,72 |
1.608.536,23 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2020/21
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der
Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes
beachtet.
Der Jahresabschluss wurde entsprechend den
Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB
aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Bilanzierungsmethoden
Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für
kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des
Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des
GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß Art. 67 Abs. 8
EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und
Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von
Stetigkeitsunterbrechungen nicht zu beachten. Die
Vorjahresbeträge wurden dementsprechend nicht angepasst.
Im Jahresabschluss sind sämtliche
Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungs-
abgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten,
soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der
Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite,
Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.
Bewertungsmethoden
Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des
Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des
vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der
Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens
ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden
wurden einzeln bewertet.
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle
vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum
Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt
worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und
der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.
Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie
bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und
Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig
vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.
Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:
ANLAGEVERMÖGEN
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus,
die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu
dienen.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die
planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als
Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.
Die Vermögensgegenstände des
Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten abzüglich planmäßiger
Abschreibung bewertet.
Grundlage der planmäßigen Abschreibung war
die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen
Vermögensgegenstandes.
Die Abschreibungen wurden beim beweglichen
Anlagevermögen linear vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im
Erwerbsjahr voll abgeschrieben.
UMLAUFVERMÖGEN
Die
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit
dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden
durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das
allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung
berücksichtigt.
RÜCKSTELLUNGEN
Die
Rückstellungen wurden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt ermittelt.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben
Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Die
Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht
veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu
erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren.
PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN
Die Gesellschaft hat zum 30.09.2021 ein
versicherungsmathematisches Gutachten unter
Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden
Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen
nach der sogen. projected unit credit- Methode erstellen
lassen. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,98% sowie eine
Rentendynamik von 2 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die
"Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.
Zum 01.10.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der
Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in Höhe
von 15.018,00 Euro. Die Gesellschaft entscheidet sich
für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1
EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung
über den längst möglichen Zeitraum von 15
Jahren. Folglich wird beginnend mit dem Geschäftsjahr
2010 in jedem Jahr ein Betrag von 1.002,00 Euro den
Pensionsrückstellungen erfolgswirksam zugeführt.
Zum 30.09.2021 beträgt der noch nicht in der Bilanz
ausgewiesene Betrag der Unterdotierung 3.999 Euro.
Zudem resultiert aus der Abzinsung dieser
Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzins-
satz der vergangenen zehn statt sieben Jahre ein
Unterschiedsbetrag von 11.170 Euro. Dieser Unterschiedsbetrag
ist für die Ausschüttung gesperrt.
Zur Abdeckung des Risikos wurde eine
Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die dem
Geschäftsführer, Herr Christoph Veit,
verpfändet wurde. Der Aktivwert der verpfändeten
Rückdeckungsversicherung zum 30.09.2021 beträgt
210.153 Euro.
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen
gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der
Kölner Spezial Beratungs-GmbH zum 31.09.2021 weist eine
planmäßige Zuführung zu den
Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr
2020/2021 in Höhe von 79.542 Euro aus und basiert auf
folgenden Parametern:
Zinssatz der Deutschen Bundesbank : 1,98%
Rententrend: 2%
Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0%
Bewertungsmethode: Projected Unit Credit
Methode(PUC-Methode)
Biometrische Parameter: Richttafeln 2018G nach Heubeck
Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246
Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in Bilanz und GuV:
| Pensionsverpflichtung per
30.09.2021 |
490.775,00 Euro |
| Aktivwert (= Zeitwert)
Rückdeckungsversicherung (= Planvermögen) per
30.09.2020 |
195.751,63 Euro |
|
Pensionsrückstellung Bilanz
|
295.023,37 Euro
|
| Personalaufwand
Pensionsverpflichtung |
57.715,00 Euro |
| Zinsaufwand
Pensionsverpflichtung |
11.667,00 Euro |
VERBINDLICHKEITEN
Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte
über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die
Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
WÄHRUNGSUMRECHNUNG
Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen
Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung
lauten oder ursprünglich auf fremde Währung
lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am
Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.
III. Angaben zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Die
Entwicklung
des
Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend
dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des
Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).
2. Forderungen und Sonstige
Vermögensgegenstände
Die
sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H.
v. 0,00 Euro eine Restlaufzeit von über 1 Jahr.
3. Eigenkapital/Ergebnisverwendung
Der Geschäftsführer schlägt vor, den
Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr in
Höhe von 166.329,59 Euro in voller Höhe
auf neue Rechnung vorzutragen.
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in
voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit.
V. Sonstige Pflichtangaben
Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr.
10 HGB)
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens -unverändert-
durch folgende Personen geführt:
Name, Vorname
|
ausgeübter Beruf:
|
Christoph, Veit
|
Geschäftsführer
|
Der Geschäftsführer ist
alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
VIII. Angaben gem § 42 III GmbHG
Forderungen
gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in
Höhe von 47.599,74 Euro (Vorjahr: 11,27 TEuro).
Die
Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern betragen -,-- Euro
(Vorjahr: 0,00 TEuro).
Fellbach, den 11.07.2022
Veit Christoph GmbH
Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2022 festgestellt.
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