ONEJOON GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Detlef Wilkens seit 11.2.2015 | Geschäftsführer |
Andre Görnhardt seit 15.11.2011 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ruhstrat GmbHBovendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012A. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf Wie bereits 2011 stand auch das Jahr 2012 ganz im Zeichen der europäischen Schuldenkrise. Besonders hart getroffen wurde dabei die Industrie, die seit gut einem Jahr unter einer zunehmenden Investitionszurückhaltung leidet, weil die Euro - Krise die Unternehmen verunsichert. Anders als die Euro Zone insgesamt verzeichnete Deutschland in 2012 ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 0,7 %, wobei die konjunkturelle Dynamik im Laufe des Jahres deutlich nachließ und für das Schlussquartal ein Schrumpfen des BIP um 0,25 % erwartet wird. Bei einer nach wie vor auf Rekordniveau befindlichen Beschäftigung von 41,6 Millionen Erwerbstätigen und einer Arbeitslosenquote von 6,8 % war der private Konsum noch eine wesentliche Stütze der inländischen Nachfrage ( 0,8 % Wachstum nach 1,7 % im Vj. ), während die Ausrüstungsinvestitionen um 4,4 % zurückgingen (Vj. + 7,0 % ) und der Export ein deutlich niedrigeres Wachstum zeigte (+ 4,1 % gegen + 7,8 % im Vj. ) ( Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2013 der Bundesregierung ). Hoffnungsvolle Signale gab es gegen Ende des Jahres mit einem Anstieg des Ifo - Geschäftsklimaindex zum zweiten Mal in Folge, der für die Ruhstrat GmbH einherging mit dem Eingang zweier Industrieofenbauaufträge. Vor dem Hintergrund einer sich in Amerika und Asien erholenden Konjunktur wird eine im Jahresverlauf 2013 anziehende Nachfrage erwartet. In dem insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Umfeld entwickelten sich die Geschäfte der Ruhstrat GmbH in 2012 rückläufig. Insbesondere konnten drei Großprojekte im Ofenbaubereich durch bauseitige Verzögerungen in der Projektfertigstellung nicht endgültig abgeschlossen werden, mit entsprechendem Einfluss auf Umsatz, Unternehmensleistung und Unternehmensergebnis. Die Beschaffung erfolgt nach den Vorgaben von Konstruktion, Auftragssteuerung und Fertigung im Rahmen der Qualitätssicherungs- und Internen Kontrollsysteme. Die Bedarfsplanung, Disposition, Beschaffung und Lagerung erfolgt ERP - System - unterstützt auf der Grundlage einer definierten Beschaffungs - und Vorratspolitik für den Sondermaschinenbau und das Handelswaren - bzw. Ersatzteilgeschäft. Durch Ausnutzung des Wettbewerbs, jedoch unter Beachtung strategischer Partnerschaften und Liefertermineinhaltung, wird eine wirtschaftliche Beschaffung abgesichert und durch Terminkontrollen laufend überwacht. Die Zahl der Mitarbeiter betrug per 31.12.2012 116 ( Vj. 130 ), am Jahresende waren außerdem 17 Auszubildende bei der Ruhstrat GmbH beschäftigt. Die Ausbildung und damit die Sicherung von Wissen und Know How und vor dem Hintergrund des demographischen Wandels auch der Zukunft des Unternehmens gehört zu den vorrangigen Unternehmensaufgaben. Junge Auszubildende in den Bereichen elektronischer und mechanischer Fertigung und in der kaufmännischen Verwaltung werden Jahr für Jahr von ihren Ausbildern vorbereitet und geschult und so an ihre späteren Tätigkeiten herangeführt. Doch auch den Mitarbeiterinnen werden regelmäßig Fort - und Weiterbildungen angeboten, um mit der sich wandelnden Technik Schritt zu halten. B. UnternehmenslageLage des Unternehmens allgemein Nach der im Oktober 2011 erfolgten Übernahme der Ruhstrat GmbH durch die Eisenmann AG, Böblingen, mit dem Ziel einer Bündelung der Kernkompetenzen für den Vertrieb und die Produktion von Anlagen zur Karbonfaserherstellung stand das Jahr 2012 im Zeichen der Anpassung und Überarbeitung der Aufbau - und Ablauforganisation des gesamten Unternehmens. Nach der im Frühjahr erfolgten Restrukturierung der Unternehmensbereiche wurden anschließend sämtliche Projektabwicklungsprozesse überprüft und neu justiert, um die Unternehmensorganisation insgesamt schlagkräftiger zu gestalten. Darüber hinaus wird der Vertrieb des Industrieofenbaus seit Beginn des neuen Jahres personell verstärkt und neu aufgestellt. Im Rahmen einer Bereinigung der Kernaktivititäten des Unternehmens hat die Ruhstrat GmbH mit Wirkung zum 30.11.2012 die Geschäftsbereiche "Klemmen, Buchsen und Durchführungen" und "Sicherheitsstromversorgung und Sicherheitsleuchten" sowie auch die Gesellschaftsanteile an der RIMO GmbH & Co. KG, Bovenden, und an der RVG GmbH, Bovenden, an den früheren Gesellschafter des Unternehmens veräußert, so dass nunmehr die Bereiche Industrieofenbau und Transformatoren und Leistungswiderstände das Kerngeschäft der Ruhstrat GmbH beinhalten. Vermögenslage Das Stammkapital der Ruhstrat GmbH von 1.330 T€ wird per 31.12.2012 zu 100 % von der Eisenmann AG, Böblingen, gehalten. Darüber hinaus hat die EISENMANN AG, Böblingen, die Kapitalbasis des Unternehmens durch eine Kapitalrücklage von 500 T€ gestärkt. Bedingt durch den Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.352,8 T€ ergibt sich zum 31. Dezember 2012 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 555,1 T€ (Vorjahr: 0 T€). Bankverbindlichkeiten bestehen per 31.12.2012 nicht. Den unfertigen Erzeugnissen von 2.376,1 T€ (Vorjahr 3.833,6 T€) und den fertigen Erzeugnissen von 12.567,7 T€ (Vorjahr 83,1 T€) stehen erhaltene Anzahlungen für diese Projekte von 13.578,7 T€ (Vorjahr 2.422,6 T€) gegenüber. Weitere erhaltene Anzahlungen von 5.058,5 T€ (Vorjahr 4.890,5 T€) sind passivisch ausgewiesen, da diesen Beträgen noch keine Herstellungkosten angearbeiteter Aufträge zuzuordnen sind. Das Nachrangdarlehen in Höhe von 4.451,9 T€ (Vorjahr 0 T€) betrifft in vollem Umfang ein von der EISENMANN AG, Böblingen, an die Ruhstrat begebenes Darlehen. Die Bilanzsumme beträgt 12.016,3 T€ (Vorjahr 13.112,0 T€). Ertragslage Nach dem Jahresfehlbetrag von 32 T€ in 2011 wurde im Jahr 2012 ein Verlust von 2,353 T€ erwirtschaftet. Während sich die Umsatzerlöse um 15.044 T€ auf 9.888 T€ reduzierten, erhöhten sich die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen um 11.027 T€. Der Bestandsaufbau resultiert im Wesentlichen aus der Verschiebung der inbetriebnahmefertigen Endmontage zweier Großaufträge in Asien. Bedingt durch die im Vergleich zum Materialaufwand überproportional gesunkene Betriebsleistung, stieg die Materialaufwandsquote um 6,9 %-Punkte auf 61,8 % an. Der Personalaufwand erhöhte sich durch den Aufbau von Mitarbeiterkapazitäten im Geschäftsjahr 2012 um 2,1 % auf 6.499 T€. Die Personalaufwandsquote beträgt zum Stichtag 29,6 % (Vorjahr 24,1 %). Der Verminderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1.206 T€ auf 3.297 T€ steht die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge um 75,4 % auf 928 T€ gegenüber. Der Jahresfehlbetrag ist weiterhin in hohem Maße durch den Veräußerungsverlust der ausgegliederten Geschäftsbereiche bedingt (691 T€). Finanzlage Zur Vermeidung einer bilanziellen Überschuldung hat der Gesellschafter für das der Ruhstrat GmbH gewährte Betriebsmitteldarlehen in Höhe von 4.452 T€ eine Rangrücktrittserklärung abgegeben. Das Darlehen ist auf unbestimmte Zeit gewährt. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten erhöhten sich um 802 T€ auf 3.283 T€. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtszeitraum -1.050 T€, aus Investitionstätigkeit -1.086 T€ und aus Finanzierungstätigkeit 2.938 T€. Der Cashflow aus laufender Tätigkeit ist im Wesentlichen durch das Jahresergebnis sowie den Bestandsaufbau geprägt. Gegenläufig wirkte sich die Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten um 9.624 T€ aus. Den Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagevermögen in Höhe von 263 T€ stehen Auszahlungen in das immaterielle und Sachanlagevermögen in Höhe von 1.349 T€ gegenüber. Die Auszahlungen betreffen ganz überwiegend Erweiterungsinvestitionen, die im Rahmen der im August und November durchgeführten Standortverlagerung des Unternehmens umgesetzt wurden. Die von der Muttergesellschaft begebene Darlehen wurde im Geschäftsjahr 2012 um 2.938 T€ erhöht. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage war im Wesentlichen durch die Verschiebung der zwei Großaufträge in Asien sowie die Rangrücktrittserklärung der Muttergesellschaft beeinflusst. Insgesamt stellt sich Vermögens-, Finanz- und Ertragslage am Bilanzstichtag als zufriedenstellend dar. C. Bericht über Risiken und ChancenRisikomanagement ist ein wesentlicher Bestandteil aller Entscheidungs- und Geschäftsprozesse des Unternehmens. Dies beinhaltet insbesondere die über das IKS Interne-Kontroll-System des Unternehmens vorgegebenen Handlungsrichtlinien für die Mitarbeiter der einzelnen Bereiche, niedergelegt über die im Mai 2012 überarbeitete Unterschriftenregelung, sowie über die im Qualitätsmanagementsystem beschriebenen Prozessabläufe, Verfahrens- und Arbeitsanweisungen sowie die mitgeltenden Dokumente. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Risikomanagementsystems ist darüber hinaus das interne Berichtswesen des Controllings. Die technischen Risikomanagementsysteme, wie Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und Umweltmanagement einschließlich der entsprechenden Berichte, Audits und Zertifizierungen, wie nach DIN EN ISO 9001, werden verfolgt und weiterentwickelt. Eine Neuzertifizierung ist für März / April 2013 angestrebt. Vorschläge zu weiteren Einsparmaßnahmen und Qualitätsverbesserungen im Unternehmen werden auch im Rahmen des betrieblichen Vorschlagwesens aufgegriffen und umgesetzt. Außerordentliche Risiken im Umweltbereich liegen nicht vor. Absatzmärkte Mit dem Business Segment Transformatoren bewegt sich die Ruhstrat GmbH überwiegend in europäischen Märkten, für die in den ersten Monaten 2013 eine eher zurückhaltende wirtschaftliche Dynamik erwartet wird. Durch die Konzentration auf definierte strategische Produktbereiche und Kunden sowie entsprechende vertriebliche Massnahmen wird hingegen eine anspruchsvolle Steigerung des Geschäftsumfangs dleses Bereiches angestrebt. Für die Märkte der Karbonisierungsöfen wird für 2013 ein Wiederanstieg der weltweiten wirtschaftlichen Dynamik erwartet, ebenso wie für das Geschäft mit Öfen für Prozesse mit Sonderatmosphären im Temperaturbereich 1000 - 3000 Grad Celsius, das mit einer adäquaten vertrieblichen Ausstattung neu aufgestellt und ausgerichtet wird. Beschaffungsmärkte Als produzierendes Unternehmen der elektrotechnischen Industrie und des Sondermaschinenbaus unterliegt die Ruhstrat GmbH den Risiken der Verfügbarkeit und der Preisentwicklung von Rohstoffen, aber auch von Vor -und Zwischenprodukten für die Herstellung seiner Produkte. Vor dem Hintergrund der derzeitigen konjunkturellen Entwicklung werden diese Risiken für die nächsten 12 Monate als überschaubar angesehen. Investitions - und Finanzierungsrisiken Für alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zur Minimierung der Ausfallrisiken in Abhängigkeit von Art und Höhe der jeweiligen Leistungen Bonitätsauskünfte eingeholt, Sicherheiten verlangt und historische Daten der Geschäftsbeziehung, insbesondere des Zahlungsverhaltens, zur Vermeidung von Zahlungsausfällen zugrunde gelegt. Fremdwährungsgeschäfte wurden nicht getätigt. In der Finanzierung der Projektvolumina wird ein Cash Positiv Verlauf angestrebt durch Anzahlungen, Teilzahlungen und Vorschalten von Akkreditiven. D. PrognoseberichtVor dem Hintergrund der im Dezember verbesserten Stimmung in der Wirtschaft wird eine sukzessive Zunahme der Investitionen und eine sich im Laufe des Jahres verstärkende konjunkturelle Dynamik erwartet. Dies geht einher mit positiven Zeichen aus Asien und Amerika zu einer sich aufhellenden wirtschaftlichen Entwicklung. Die vertrieblichen und innerbetrieblichen Massnahmen der Ruhstrat GmbH sind ausgerichtet auf die Stärkung der Unternehmensstandbeine Transformatorenbau und Industrieöfen für Sonderatmosphären, um die in den vergangenen Jahren entstandene Abhängigkeit vom Carbonfaser Geschäft zu reduzieren. Der Auftragsbestand beträgt zum Bilanzstichtag 8.818 T€ (i.Vj. 16.705 T€). Für 2013 ist ein Auftragseingang von 29.380 T€ geplant, für den Umsatz werden 32.777 T€ erwartet, der zu einem erheblichen Teil die aus 2012 verschobenen Großprojekte beinhaltet. Es wird für 2013 ein positives Jahresergebnis erwartet. Für 2014 erwartet die Geschäftsleitung Umsatzerlöse und Jahresergebnis in gleichbleibendem Niveau wie für 2013. Diese Aussicht enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen. Diese sind ebenso wie jedes unternehmerische Handeln in einem Umfeld stets mit Unsicherheit verbunden. Unseren Angaben liegen Überzeugungen und Annahmen der Geschäftsleitung zugrunde, die auf den gegenwärtig verfügbaren Informationen beruhen. E. NachtragsberichtNach Ablauf des Geschäftsjahres 2012 sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft führen könnten.
Bovenden, 27. März 2013 André Görnhardt, Geschäftsführung Anhang für das Geschäftsjahr 2012Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss ist gem. § 264 HGB nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderliche Angaben sind soweit wie möglich in den Anhang übernommen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und in längstens 5 Jahren linear abgeschrieben. Anlagenzugänge werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung pro rata temporis abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Anschaffungswerte der im Rahmen des Neubauprojektes geförderten Investitionen in Maschinen und maschinelle Anlagen wurden bei Aktivierung um den Förderbetrag reduziert und führen demzufolge zu reduzierten Abschreibungen. Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten werden aus dem Durchschnitt der letzten Zugänge ermittelt. Ungängiges bzw. lange lagerndes Material wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu den angefallenen Herstellungskosten bewertet. Neben Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung werden auch aktivierungspflichtige Teile der Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Sofern der vereinbarte Erlös die bereits angefallenen Herstellungskosten und die voraussichtlich noch anfallenden Kosten nicht deckt, werden die erforderlichen Abwertungen vorgenommen und gegebenenfalls Rückstellungen für Drohverluste gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Die liquiden Mittel sind mit Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern auf Grund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder auf Grund steuerlicher Verlustvorträge wurden in den Vorjahren die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Im Geschäftsjahr 2012 wurde dieser Abgrenzungsposten vollständig aufgelöst, da die Voraussetzungen nicht mehr vorliegen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags auf Basis der Grundlage des § 253 Abs. 1 HGB ermittelt. Alle Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst. Künftige Kosten- und Preissteigerungen wurden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Anteile der RIMO GmbH & Co.KG, Bovenden, sowie an der RVG GmbH, Bovenden, wurden mit Wirkung zum 1. Dezember 2012 von der Gesellschaft veräußert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen den Gesellschafter betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 1.330.000,00 und die Kapitalrücklage EUR 500.000,00. Der Bilanzverlust entwickelt sich wie folgt:
Nachrangdarlehen Das Nachrangdarlehen i. H. v. EUR 4.451.951,83 betrifft in vollem Umfang ein von der EISENMANN AG, Böblingen, an die Ruhstrat GmbH vergebenes Darlehen. Die Darlehensgeberin erklärte bezüglich ihrer Ansprüche auf Rückzahlung des Darlehens einschließlich Zinsen den Rangrücktritt hinter die Ansprüche aller zum Bilanzstichtag bestehenden und zukünftigen Gläubiger. Die Ansprüche der Darlehensgeberin auf Rückzahlung des Darlehens einschließlich Zinsen können nur aus freiem, die entsprechenden Verbindlichkeiten überschreitendem Vermögen der Ruhstrat GmbH verlangt werden, das nicht zur Bedienung vorrangiger Forderungen benötigt wird. Auf Grund der getroffenen Vereinbarungen ist diese Verpflichtung als eigenkapitalnah zu beurteilen und wird direkt nach dem bilanziellen Eigenkapital und vor allen anderen Verpflichtungen gezeigt. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von unter einem Jahr auf. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Angaben und Erläuterungen in den Posten der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Industrieofenbau.
Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die Verluste aus Kursdifferenzen belaufen sich im Geschäftsjahr 2012 auf EUR 6,04 (i. Vj. EUR 0,00). Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
Außerordentlicher Aufwand Im außerordentlichen Ergebnis des Geschäftsjahres 2012 ist der Verlust aus der Veräußerung der Geschäftsbereiche "Klemmen, Buchsen und Durchführungen" und "Sicherheitsstromversorgung und Sicherheitsleuchten", sowie die Geschäftsanteile an der RIMO GmbH & Co. KG, Bovenden, und an der RVG GmbH, Bovenden, an den früheren Gesellschafter in Höhe von EUR 690.761,47 enthalten. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2012 bestehen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von EUR 28.689.056,57. Diese betreffen in Höhe von EUR 28.688.456,57 die gesamtschuldnerische Mithaftung für Bar- und Avalkredite verbundener Unternehmen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen EUR 15.120.000,00 (Laufzeit Mietvertrag bis 31. Dezember 2032) und bestehen gegenüber der Gesellschafterin EISENMANN AG, Böblingen. Davon sind EUR 756.000,00 innerhalb eines Jahres fällig. Die finanziellen Verpflichtungen aus Bestellobligo für Maschinen und maschinelle Anlagen betragen nach Anzahlungen EUR 6.000,00 die innerhalb eines Jahres fällig sind, und aus nicht bilanzierten Leasing- und Mietverträgen in Höhe von EUR 205.000,00, wovon EUR 111.000,00 innerhalb eines Jahres fällig sind. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft sind
Bezüge Herr André Görnhardt erhält keine Bezüge von der Gesellschaft, aus diesem Grund werden die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)
Mutterunternehmen Die Ruhstrat GmbH wird in den Konzernabschluss der EISENMANN AG, Böblingen, einbezogen. Der Konzernabschluss der EISENMANN AG wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.352.750,21 sowie den Verlustvortrag in Höhe von EUR 32.350,94 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bovenden, den 27. März 2013 Die Geschäftsführung André Görnhardt Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ruhstrat GmbH, Bovenden, für das Geschäftsjahr vorn 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 316 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 5. April 2013 KPMG
AG
von Hohnhorst, Wirtschaftsprüfer Gloß, Wirtschaftsprüferin Ruhstrat GmbH, BovendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012 Der Jahresabschluss wurde am 05.04.2013 festgestellt.
Die Geschäftsführung |
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