BioMAP Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Horst Domdey seit 16.5.2017 | Sonstige |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.56% | |
Silantes GmbHAufgelöst | 15.00% |
conoGenetix biosciences GmbHAufgelöst | 14.60% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BioM Aktiengesellschaft Munich BioTech DevelopmentPlanegg, Ortsteil MartinsriedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020AKTIVA
PASSIVA
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die BioM Aktiengesellschaft Munich Biotech Development i.L, Am Klopferspitz 19a, 82152 Martinsried, hat ihren Sitz in Planegg (Martinsried) und wird beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 117567 geführt. Die Gesellschaft befindet sich in Abwicklung. Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale, die zu einer Klassifizierung als kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB führen. Entsprechend den Ergänzungen in der Satzung gelten bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die Vorschriften einer großen Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Da die Gesellschaft mit Beschluss der 20. Ordentlichen Hauptversammlung vom 26. April 2017 aufgelöst wurde, erfolgt die Aufstellung des Jahresabschlusses nicht unter der Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aufgrund der beschlossenen Auflösung der Gesellschaft wurde bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände nicht mehr von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögenswerte und Schulden wurden daher weitgehend zu Liquidationswerten bewertet. Die Grundsätze der Stellungnahme des Hauptfachausschusses des Institutes für Wirtschaftsprüfer vom 8. September 2016 (IDW RS HFA 17) fanden hierbei Berücksichtigung. Wie im Vorjahresabschluss bereits ausgeführt, sind die Finanzanlagen nicht mehr dazu bestimmt, den Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Dementsprechend wurde nun eine Umgliederung in das Umlaufvermögen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich gegebenenfalls notwendiger angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die Wertpapiere und Beteiligungen (Anteile an verbundenen Unternehmen, typisch stille Beteiligungen, Beteiligungen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht) werden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zuschreibungen werden vorgenommen, wenn der Grund für vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen entfallen ist. Die beizulegenden Zeitwerte von Early-Stage-Beteiligungsunternehmen, die nicht aktiv an einem Markt gehandelt werden, wurden auf Grundlage von Bewertungen aus den letzten Finanzierungsrunden für diese Beteiligungsunternehmen abgeleitet. Der Ansatz des Kassenbestandes sowie der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennbetrag. In den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag berücksichtigt, wie er nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterung des Jahresabschlusses Bilanz zum 31. Dezember 2020 Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen erfassten Beträge betreffen die Umsatzsteuerforderungen in Höhe von EUR 3.755,42. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden vorausbezahlte Prämien für eine Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung für Organe ausgewiesen, soweit sie Aufwand für 2021 darstellen. Das Grundkapital beträgt EUR 146.660,00. Die bestehenden 146.660 Stückaktien sind wie folgt eingeteilt:
Seit der zweiten ordentlichen Hauptversammlung vom 24. Juni 1999 gewährt § 140 Abs. 2 AktG den Vorzugsaktionären das Stimmrecht. Dieses wieder aufgelebte Stimmrecht bestand im Berichtsjahr ebenfalls. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Abschluss- und Prüfungskosten, die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, die Jahressteuererklärungen sowie liquidationsbedingte Rechts- und Beratungskosten. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Übertrag des Kontoguthabens des in 2020 liquidierten verbundenen Unternehmens, der BioM Venture Capital Verwaltungs GmbH i.L., in Höhe von EUR 1.690,08 sowie aus einer offenen Rückzahlung des Grundkapitals an die Aktionäre in Höhe von EUR 1.420,00 Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert. In Ausübung des Wahlrechts gem. § 274 HGB werden aktive latente Steuern nicht aktiviert. D. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte Arbeitnehmer Im Abwicklungsjahr 2020 war neben dem Abwickler kein Arbeitnehmer beschäftigt. 2. Aufsichtsrat und Abwickler Organe der Gesellschaft sind/waren: Abwickler: Prof. Dr. Horst Domdey, Biochemiker Mitglieder des Aufsichtsrates: Prof. Dr. Ekkehard Leberer (Vorsitzender)
Dr. Benedikte Hatz (stellvertretende Vorsitzende)
Prof. Dr. Peter Buckel
Unter Inanspruchnahme der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe über die Bezüge des Abwicklers. Der Aufsichtsrat erhält keine Bezüge. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Aus Verträgen sind ab dem 1. Januar 2021 voraussichtlich folgende Beträge aufzuwenden, die bisher noch nicht bilanziell erfasst wurden: Aus dem Dienstleistungsvertrag mit der BioM Biotech Cluster Development GmbH sind für das Geschäftsjahr 2021 EUR 17.500 aufzuwenden. Über diesen Vertrag werden zum einen Personalleistungen für das Investmentmanagement und den administrativen Bereich der Gesellschaft eingekauft, als auch anteilige Aufwendungen wie zum Beispiel für Miete, Telefon und IT-Bedarf bezahlt. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. 4. Honorar des Abschlussprüfers Das im Abwicklungsjahr 2020 als Aufwand erfasste Gesamthonorar für den Abschlussprüfer in Höhe von EUR 7.735,50 entfällt ausschließlich auf die Abschlussprüfungsleistungen. E. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Abwickler schlägt der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vor, den zum 31. Dezember 2020 ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 319.636,39 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 8.623.327,55 als Bilanzverlust mit EUR 8.942.963,94 auf neue Rechnung vorzutragen.
Martinsried, 21. Mai 2021 BioM Aktiengesellschaft i.L. Munich BioTech Development gez. Prof. Dr. Horst Domdey, Abwickler |
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